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Der Yogtze-Fall

16.586 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

02.01.2026 um 16:08
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Neben dem damaligen Gutachten muss es ja auch eine Obduktion der Leiche gegeben haben. Wie passen denn die Ergebnisse dazu mit dem Gutachten zusammen
Ja und diese Obduktion wurde wohl durch Fotos dokumentiert.
Diese und die gesamte Obduktionsakte wurden nochmal rechtsmedizinisch Überprüft.
Das Ergebnis war eben ein Anderes
Zitat von histokrathistokrat schrieb:So möchte ich nicht ausschliessen, dass die damaligen Untersuchungen am Ende doch genauer waren, als es heute dargestellt wird und dass wesentliche Teile der davon in der jüngeren Berichterstattung unterdrückt werden. Etwa, weil sie nicht erhalten geblieben sind
Das kann man aber ausschließen. Deshalb wurde auch noch ein weiteres Gutachten gemacht, das wohl die neueren gerichtsmedizinischen Erkenntnisse bestätigt hat, die Schlußfolgerungen von 1984 widerlegt.


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Der Yogtze-Fall

02.01.2026 um 16:19
Ich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass sich in diesem Fall noch was tut. Deshalb bin ich angenehm überrascht. Sehr wahrscheinlich gibt's also einen rätselhaften Fall weniger auf der Welt.

Jetzt sollte noch das Geheimnis um den Money Pit auf Oak Island gelöst werden ....lach.....


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02.01.2026 um 17:54
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich habe mich gefragt, warum die Motorhaube vorne in der Mitte nicht mehr beschädigt ist.
Also "nicht mehr beschädigt" stimmt nicht. Die Motorhaube ist deutlich eingedrückt und dadurch insgesamt erheblich deformiert.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Es wäre interessant zu wissen, ob die Fernfahrer den Golf mit hochgeklappter Motorhaube angetroffen haben. Für den Transport wäre dann die Motorhaube heruntergeklappt worden.
Es gibt die Bilder vom Fundort (u.a. in dem Auto-Bild-Artikel - s. Wiki), wo die Haube nicht hochgeklappt ist.

Zu der Delle in der Tür: wo ich mir das nochmal angesehen habe, ist mir eingefallen, dass ich neulich mal eine sehr ähnliche Beschädigung gesehen habe, die dadurch zustande gekommen sein soll, dass eine Windböe die Tür beim Öffnen mit extremer Wucht aufgerissen hat, der normale Endanschlag rausgerissen ist und die Tür dann irgendwas zwischen gut 90° und 135° geöffnet war und sich die Kante der Türöffnung da reingedrückt hat. Sah wirklich ziemlich ähnlich aus.

Das allerdings könnte auch später bei der Bergung (Stolls oder des Golfs passiert sein, denn die linke Seite sieht man erst auf den Bildern von nach der Bergung).


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03.01.2026 um 12:16
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:
Zitat von histokrathistokrat schrieb:So möchte ich nicht ausschliessen, dass die damaligen Untersuchungen am Ende doch genauer waren, als es heute dargestellt wird und dass wesentliche Teile der davon in der jüngeren Berichterstattung unterdrückt werden. Etwa, weil sie nicht erhalten geblieben sind
Das kann man aber ausschließen.
Da wäre ich mir nicht so sicher.

Es ist schon sehr seltsam, dass aufgrund einer lediglichen Mutmaßung und angeblich ohne nachweisbare Spuren am Körper diese Aussage in die Welt gesetzt wurde, er sei "von einem fremden Auto überfahren" worden. Offenbar war damals selbst die XY-Redaktion etwas gutgläubig und hat diese Feststellung unbesehen übernommen.

Bleibt für mich weiterhin mysteriös das alles.


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03.01.2026 um 14:15
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Es ist schon sehr seltsam, dass aufgrund einer lediglichen Mutmaßung und angeblich ohne nachweisbare Spuren am Körper diese Aussage in die Welt gesetzt wurde, er sei "von einem fremden Auto überfahren" worden.
Man weiß aber nicht, wie genau die Ermittlungen abgelaufen sind. Womöglich war man zuerst davon überzeugt, dass es ein Unfall war und hat den armen Soll auf dem Friedhof beerdigt. Und erst nach längerer Zeit kamen dann Zweifel. Zu dem Zeitpunkt aber war der Stoll dann schon.... Nun ja. Ihn also wieder auszugraben und auf Hautanhaftungen zu untersuchen hätte mit der damaligen Technik nichts gebracht. Also musste man auf das Material zurückgreifen, das man hatte.
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Offenbar war damals selbst die XY-Redaktion etwas gutgläubig und hat diese Feststellung unbesehen übernommen.
Es ist allerdings nicht die Aufgabe der XY Redaktion die Ermittlungen zu überprüfen. So wie Günter Jauch ja auch nicht allwissend ist, nur weil er bei "Wer wird Millionär?" die Frage vorliest und die Antworten kennt.


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Der Yogtze-Fall

03.01.2026 um 14:24
Zitat von histokrathistokrat schrieb:
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das kann man aber ausschließen.
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Du musst schon den vollen Satz zitieren
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das kann man aber ausschließen. Deshalb wurde auch noch ein weiteres Gutachten gemacht, das wohl die neueren gerichtsmedizinischen Erkenntnisse bestätigt hat, die Schlußfolgerungen von 1984 widerlegt.
Warum wohl wurde von 2 Gutachten geredet.?

In der Praxis sieht das wohl so aus, das die Cold Case Ermittlerin mit ihrem Gutachten und den Schlußfolgerungen , die sie gezogen hat zur Staatsanwaltschaft ging.

Da diese nun zwei sich widersprechende Gutachten bzw Ermittlungsergebnisse vorliegen hatt , beauftragt diese einen weiteren unabhängigen Gutachter, diese beiden unterschiedlichen Gutachten gleichwertig zu überprüfen.
Entsprechend der wissenschaftlichen Vorgehensweise, den Schlussfolgerungen aus der Spurenlage usw.
Dabei wurden dann die Ergebnisse des neueren Gutachtens bestätigt, die damaligen Schlußfolgerungen, widerlegt.


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03.01.2026 um 14:47
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Es ist schon sehr seltsam, dass aufgrund einer lediglichen Mutmaßung und angeblich ohne nachweisbare Spuren am Körper diese Aussage in die Welt gesetzt wurde, er sei "von einem fremden Auto überfahren" worden. Offenbar war damals selbst die XY-Redaktion etwas gutgläubig und hat diese Feststellung unbesehen übernommen.
Als vor geraumer Zeit urplötzlich verkündet wurde, dass der damals als Kapitalverbrechen zum Nachteil des Günter Stoll geführte Fall gelöst sei war ich nach so vielen Jahrzehnten schon ziemlich (positiv) überrascht. Doch als ich dann erfuhr, dass man damals von einem angeblich fehlerhaften Gutachten ausging und alles doch "nur" ein Alleinunfall in einer psychischen Ausnahmesituation gewesen sein soll, war ich dann direkt einmal äußerst skeptisch.

Ich habe mir nochmal sämtliche Filmbeiträge und Artikel zum Abschluss dieses Falles aus einer möglichst neutralen Position angesehen. Doch auch wenn die Erklärungen der Ermittlerin für manche absolut plausibel klingen mögen, empfinde ich sie als eher gegenteilig. Nicht weil ich nach Jahrelangen Spekulationen zu möglichen Mördern und Motiven von der Banalität dieses Falles enttäuscht gewesen wäre und die neuen "Tatsachen" deshalb nicht wahrhaben wollte. Im Gegenteil. Denn wenn es so wäre, wie es jetzt offiziell als erwiesen gilt, dann ist mir das absolut recht. Doch so einfach ist es nicht. Ich sehe da einige ungeklärte bzw. nicht ausreichend berücksichtigte Aspekte und Annahmen, die mich am Ergebnis eindeutig zweifeln lassen.

Der Verlauf des Abends wird vom psychischen Ausnahmezustand des GS maßgeblich bestimmt. Das ist korrekt, denn GS hatte panische Angst. Ob diese Angst begründet war oder nicht ist nicht ganz klar. Fakt ist aber, dass GS Angst hatte ihm würde etwas angetan und noch in der selben Nacht etwas schreckliches passieren. Genau das trat dann auch ein. Zufall? Absicht von Stoll? Ein von ihm selbst als Mord getarnter Suizid? Immerhin spricht er von 4 beteiligten Personen die nicht seine Freunde sind und er will vom Unfallort weg...

Die Ermittlerin spricht von Alkoholkonsum. Aber laut Filmfall stürzte er im Papillon bevor er überhaupt etwas getrunken hat. Danach verlässt er die Kneipe umgehend. Es wird auch nie davon etwas gesagt, dass er Fahruntüchtig gewesen wäre. War das im Filmfall gelogen? Gibt es einen Blutalkoholwert im pathologischen Bericht von dem nie etwas bekannt wurde, auch heute nicht? Warum? Weshalb wird da jetzt plötzlich Bezug darauf genommen? Warum soll er jetzt angeblich im Papillon doch etwas getrunken haben?

Der Besuch bei Fr. Hellfritz wird dann meiner persönlichen Meinung nach ziemlich heruntergespielt. Es heißt die Dame lässt ihn nicht rein, weil er verwirrt ist, was sie verunsichert. Natürlich ist er das. Er hat Angst, ist verzweifelt und braucht Hilfe. Doch die alte Dame fühlt sich wahrscheinlich einfach nur gestört um die Zeit und schickt ihn heim, weil sie ihn im Nachthemd nicht empfangen will. So sehe ich das. Jetzt wird es als Beleg für Stolls angeblich grenzdebilen Zustand herangezogen. Kann man so als gegeben hinnehmen oder anzweifeln. Muss jeder selbst entscheiden.

Dann der Unfall. Im Filmfall hieß es noch die LKW-Fahrer hätten einen Mann mit blonden Haaren(!) und Blut an der Jacke am Fahrzeug gesehen, der dann geflohen sei. Jetzt heißt es plötzlich, sie hätten einen nackten(!) Mann mit blutverschmierten Arm am Fahrzeug gesehen. Von Jacke, den blonden Haaren usw. ist plötzlich keine Rede mehr. Wenn doch damals schon bekannt gewesen wäre das der Mann am Fahrzeug nackt war und Blut am Arm hatte, hätte es doch nur Stoll selbst sein können. Warum hätte man dann damals von einem blonden Mann mit Jacke ausgehen sollen? Was wurde jetzt tatsächlich ausgesagt? Interpretiert man die Aussage von damals nur heute passend um? Ich finde das sehr bemerkenswert. Weiter gibt die Ermittlerin an, sie hätte für sich selbst die Bewegungen bei dem Unfall nachgespielt und wäre zu dem Schluss gekommen das da was nicht passt. Wie hat sie das gemacht? Auf dem Schreibtischstuhl oder wie muss ich mir das jetzt vorstellen? Zu dem Schluss das etwas nicht stimmt komme ich persönlich erst recht wenn ich von ihrer Version des Ablaufes ausgehe. Demnach sei der schwerverletzte Stoll ausgestiegen, wäre noch um das Fahrzeug herum, bei der Gelegenheit hat er den Kofferraum geöffnet und den Zündschlüssel auf die Hutablage gelegt (dieses Detail wird gar nicht mehr erwähnt), kurbelt mit dem linken Arm (der rechte Arm ist fast abgerissen) den Sitz noch in Liegeposition, legt sich drauf um dann schlagartig abzubauen und kurz darauf zu sterben. Natürlich nicht bevor er mit Blut im Mund in seinen letzten Zügen den LKW-Fahrern von den 4 Nichtfreunden erzählt, die er ja im Wahn selbst jetzt im Todeskampf nur erfunden haben kann, weil noch ein Kindersitz im Auto ist. Dabei ist gar nicht gesagt, dass diese 4 an einer möglichen Tat beteiligten Personen auch alle im Golf mitgefahren sind. Klingt für mich persönlich so nicht realistisch. Tut mir Leid.

Abschließend die Gutachten. Wenn ein Gutachter explizit feststellt, das Opfer wurde an einem anderen Ort von einem anderen Fahrzeug überfahren, dann wird er das sicher nicht einfach nur geraten haben. Dann gibt das Verletzungsmuster eindeutige Hinweise darauf. Es war auch mal von Anhaftungen an Stolls Körper die Rede. Von Blättern und Erde. Jetzt soll er sich den Arm fast dabei abgerissen haben, als er auf das Armaturenbrett aufschlug und möglicherweise durch die Frontscheibe flog. Er war ja nicht angeschnallt. Es wird so dargestellt, als wären solche Armverletzungen bei einem solchen Unfall gang und gäbe. Ich persönlich bezweifle das aus eigener Erfahrung in der Menschenrettung. Aber selbst wenn, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein- und dasselbe Verletzungsmuster für so unterschiedliche Geschehnisabläufe zutreffen kann. Auf dem Boden liegend überrollen und auf ein Armaturenbrett/Lenkrad aufschlagen/durch die Frontscheibe fliegen sind doch zwei völlig unterschiedliche Einwirkungen und kinetischen Belastungen. Außerdem hat GS prinzipiell zwei Traumata erlebt, wenn das erste Gutachten korrekt ist. Er wurde erst woanders überfahren und war beim Crash auf der BAB auch im Fahrzeug. Diese zwei völlig unterschiedlichen Traumata sollen jetzt ausschließlich durch den Crash auf der BAB erklärt sein. Also wenn es nur diesen Unfall gab, wie ist der erste Gutachter dann auf so etwas konkretes wie "Überrollen an einem anderen Ort" gekommen? Wieso wurde das von keinem Ermittler über Jahrzehnte in Frage gestellt?

Auch für mich bleibt der Fall mysteriös und dessen Abschlussergebnis nicht überzeugend.


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Der Yogtze-Fall

03.01.2026 um 15:01
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Im Filmfall hieß es noch die LKW-Fahrer hätten einen Mann mit blonden Haaren(!) und Blut an der Jacke am Fahrzeug gesehen, der dann geflohen sei
An welcher Stelle des Filmfalls wird dies gesagt?


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03.01.2026 um 15:03
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:An welcher Stelle des Filmfalls wird dies gesagt?
Im XY-Filmfall wird das gesagt. Bei Ede Zimmermann.


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03.01.2026 um 15:06
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Im XY-Filmfall wird das gesagt. Bei Ede Zimmermann.
"Da er im Vorbeifahren einen Mann erkennt, den er für verletzt hält...." Da ist keine Rede von "blond".


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03.01.2026 um 15:10
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:m XY-Filmfall wird das gesagt. Bei Ede Zimmermann.
Nein, von blonden Haaren ist nicht die Rede.

Es heiß nur "eine Person in heller Kleidung gesehen, die vermutlich am rechten Oberarm verschmutzt oder verletzt war"

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03.01.2026 um 15:44
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nein, von blonden Haaren ist nicht die Rede.
Oha, dann habe ich das tatsächlich falsch in Erinnerung. Ich nehme die blonden Haare dann mit dem Ausdruck des Bedauerns wieder zurück. Mein Fehler. Tut mir Leid.
Nichts desto trotz war von Nacktheit trotzdem nie die Rede. Helle Kleidung! Kleidung unterscheidet sich deutlich von Nacktheit, wenn man von hautengen Neoprenanzügen einmal absieht, die hier keine Rolle gespielt haben dürften.

Dennoch ist das ja nicht der einzige Punkt, mit dem meiner Meinung nach die Fragwürdigkeit des Abschlussergebnisses in diesem Fall steht oder fällt. Also selbst wenn wir die Zeugenaussage in Gänze herausnähmen, würde sich für mich nichts daran ändern.


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03.01.2026 um 17:21
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Nichts desto trotz war von Nacktheit trotzdem nie die Rede. Helle Kleidung! Kleidung unterscheidet sich deutlich von Nacktheit, wenn man von hautengen Neoprenanzügen einmal absieht, die hier keine Rolle gespielt haben dürften.
Wir reden hier von der Sicht, die man Nachts und aus einem fahrenden LKW bei gleichzeitiger Beachtung des restlichen Verkehrs hat.

Und da man gemeinhin auch nicht damit rechnet, dass nachts ein nackter Mann um ein Auto herumläuft, ist der Schluss "helle Kleidung" jetzt nicht so unwahrscheinlich wie man es vielleicht gerne hätte nur weil man partout akzeptieren will, dass das große Geheimnis eben doch keins war...


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Der Yogtze-Fall

03.01.2026 um 17:36
Ich denke, unabhängig davon, ob man den Yogtze-Fall jetzt als gelöst ansieht oder nicht, hat @Slaterator auf ein aktuelles Problem hingewiesen, das einige der hier diskutierten ungelösten Fälle betrifft:

Wenn das, was als "gesichtertes Wissen" veröffentlicht wurde, dann doch in Wirklichkeit ganz anders sein kann, dann hat es wenig Sinn, sich mit den Fällen zu beschäftigen. Was nützen die schönsten Theorien, wenn sie auf falschen Annahmen basieren, diese Annahmen aber von den offiziellen Stellen als Fakten präsentiert wurden.

Ich kann mich an mehrere Male (auch bei anderen ungelösten Fällen) erinnern, dass Foristen darauf hingewiesen wurden, dass ihre Theorie nicht im Einklang mit den sog. "gesicherten Erkenntnissen" steht. Wenn aber diese gesicherten Erkenntnisse teilweise Schall und Rauch sein können, tja - was soll man dann machen?


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03.01.2026 um 18:18
@Slaterator, @Sherlock_H

So sehe ich das auch. Es wird heute vieles so zurechtgebogen, damit der Fall als abgeschlossen gelten kann.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Es heiß nur "eine Person in heller Kleidung gesehen, die vermutlich am rechten Oberarm verschmutzt oder verletzt war"
So hatte ich das auch in Erinnerung. Heute nach über 40 Jahren wird den LKW-Fahrern in den Mund gelegt, sie hätten einen "nackten Mann" neben dem Auto gesehen.

Alles sehr verdächtig!


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03.01.2026 um 18:23
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Oha, dann habe ich das tatsächlich falsch in Erinnerung. Ich nehme die blonden Haare dann mit dem Ausdruck des Bedauerns wieder zurück. Mein Fehler. Tut mir Leid.
Der blonde Mann taucht in der Autobild vom 27. Mai 2016 auf. Siehe Bild 59 hier in der Galerie. Und ich bin mir ziemlich sicher, das in einem weiteren Artikel auch die Rede davon war.

Dazu kommt noch eine spätere Beschreibung ohne die blonden Haare, (schmales Gesicht) müsste beim Stern sein.


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03.01.2026 um 18:46
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Wenn das, was als "gesichtertes Wissen" veröffentlicht wurde, dann doch in Wirklichkeit ganz anders sein kann, dann hat es wenig Sinn, sich mit den Fällen zu beschäftigen. Was nützen die schönsten Theorien, wenn sie auf falschen Annahmen basieren, diese Annahmen aber von den offiziellen Stellen als Fakten präsentiert wurden.
Das Problem hier ist ja, das alles mit den uns im Wortlaut nicht bekannten Gutachten steht und fällt. Und eines der beiden muss nun einmal falsch sein.

Und danach richtet sich dann unwillkürlich alles andere: Da ist es dann halt nicht möglich, dass man im Dunkeln einen nackten Mann nicht als solchen erkennt. Und, welch Glück, in irgendeinem späteren Artikel, dessen Quellen nicht bekannt sind, hat der dann auch noch blonde Haare. Puh, so ein Glück, damit ist der böse Mann, der den Stoll umgebracht hat, ja gerettet.

Und umgekehrt: Weil man damals gemeint hat, dass Stoll anderswo überfahren wurde, hat man alle Aussagen dahingehend gedeutet, dass es dazu passte. Dann musste natürlich noch irgendein Mann gesehen worden sein, der damit etwas zu tun hatte, Stoll kann das aber nicht gewesen sein, weil ja im Gutachten steht, dass der überfahren wurde. Und weil er überfahren wurde, kann er natürlich nicht mit dem Auto gefahren sein. Aber da nun klar ist, dass Stoll nicht überfahren wurde, muss das ein Hirngespinst gewesen sein und der Mann war der Stoll selbst.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Wenn aber diese gesicherten Erkenntnisse teilweise Schall und Rauch sein können, tja - was soll man dann machen?
Dann kann man jede Diskussion hier nur noch beenden. Weil es ja sein könnte, dass alles falsch ist. Warum diskutiert man dann eigentlich z. B. noch über Tristan Brübach? Könnte ja sein, dass damals ein ganz anderer Junge ermordet wurde und man das nur bei der Obduktion nicht gemerkt hat, der echte Tristan aber heute irgendwo unter einem anderen Namen lebt?


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Der Yogtze-Fall

03.01.2026 um 19:14
@Slaterator
So Einige Sachensehe ich anders oder kann da keine Problematik, wie Du sie siehst erkennen:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:kt ist aber, dass GS Angst hatte ihm würde etwas angetan und noch in der selben Nacht etwas schreckliches passieren. Genau das trat dann auch ein. Zufall? Absicht von Stoll?
Es hat siuch gezeigt, durch mehrere Zeugenaussagen, daß Stoll, schon vorher Episioden von Paranoia aufgefallen sind.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:r laut Filmfall stürzte er im Papillon bevor er überhaupt etwas getrunken hat. Danach verlässt er die Kneipe umgehend.
Das stimmt zwar so auch nicht, da er ja einen Schnaps bekam, aber was soll das aussagen ?
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:s wird auch nie davon etwas gesagt, dass er Fahruntüchtig gewesen wäre
Na ja, wer plötzlich ohnmächtig wurde, sollte sich schon fragen ob er fahruntüchtig ist,
Aber was spielt das letzt für eine Rolle ?
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Warum soll er jetzt angeblich im Papillon doch etwas getrunken haben?
Hat er doch. Wird doch in xy gezeigt, das der Wirt einen Schnaps ausgab "auf den Schreck" . Aber auch da fehlt mir der Zusammenhang
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:er Besuch bei Fr. Hellfritz wird dann meiner persönlichen Meinung nach ziemlich heruntergespielt. Es heißt die Dame lässt ihn nicht rein, weil er verwirrt ist, was sie verunsichert.
Ja. In xy hieß es , sie hielt ihn für betrunken.
Was soll man jetzt aus dieser Tatsache schließen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Weiter gibt die Ermittlerin an, sie hätte für sich selbst die Bewegungen bei dem Unfall nachgespielt und wäre zu dem Schluss gekommen das da was nicht passt.
Na so wie ich verstanden habe, war das nur der erste Eindruck von Ihr, das da was nicht stimmen konnte
Selbstverständlich muss das neue Gutachten entsprechend wissenschaft überprüft worden sein.
Das gehört dazu und genau solche Sachen wurdsen dann auch im zweiten neuen Gutachten überprüft.
Das kann mann heute sehr gut simulieren. Mit ermittelten Aufprallkräften, Gewicht des Fahrers, Einwirkung der Kräfte auf diesen . Einwirkung der Kräfte auf einen liegenden unangeschnallten Beifahrer, auf einen unangeschallten Fahrer.
Und dann kam man zu der wissenschaftlich fundierten Erkenntnis , in dem Auto kann nur einer gesessen haben. Das kann nur Stoll selbst gewesen sein.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Demnach sei der schwerverletzte Stoll ausgestiegen, wäre noch um das Fahrzeug herum, bei der Gelegenheit hat er den Kofferraum geöffnet und den Zündschlüssel auf die Hutablage gelegt (dieses Detail wird gar nicht mehr erwähnt), kurbelt mit dem linken Arm (der rechte Arm ist fast abgerissen) den Sitz noch in Liegeposition, legt sich drauf um dann schlagartig abzubauen und kurz darauf zu sterben.
So war es wohl in ungefähr, wobe ich bei meinen Erfahrungen mit meinen Gölfen davon aus gehe die Heckklappe ist von alleine aufgesprungen. Wer jetzt den Schlüssel abgezogen hat ist gar nicht klar, wobei es bei einem Autounfall wichtig ist als erstes die Zündung abzustellen , um einen Brand zu verhindern.
Das ändert ja nichts an dem Unfall.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Abschließend die Gutachten. Wenn ein Gutachter explizit feststellt, das Opfer wurde an einem anderen Ort von einem anderen Fahrzeug überfahren,
Wurde ja erklärt der irrige Gedankenstrang.
Der Gutachter meinte seinerzeit, von dem Unfall könne die Verletzung nicht kommen
- Widerlegt
Laut Gutachten sind die Spuren nur durch Überrollen zu erklären
- Widerlegt
Auf diese als gesichert angenommenen Untersuchungsergebnisse basierte dann alles Weitere
- Weil Stoll sich nicht selbst überrollt haben konnte , müssen das Andere gewesen sein
- Weil keine Spuren davon am Unfallort gefunden wurden, muss es woanders geschehen sein.

-
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Jetzt soll er sich den Arm fast dabei abgerissen haben, als er auf das Armaturenbrett aufschlug und möglicherweise durch die Frontscheibe flog
Warum bezweifelst Du das.
Laut Ermittlerin sind die Verletzungen durch den Unfall von Gerichtsmedizinern als erklärbar angesehen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Es wird so dargestellt, als wären solche Armverletzungen bei einem solchen Unfall gang und gäbe.
Wurde nie so dargestellt
Nur, das der Unfall diese verursacht haben könnte.
Zitat von histokrathistokrat schrieb:So sehe ich das auch. Es wird heute vieles so zurechtgebogen, damit der Fall als abgeschlossen gelten kann.
Aus welchem Grunde ?
2 Gutachten von vereidigten Gutachtern.
Alle bestochen um einen Altfall vom Tisch zu haben ?
Ist doch unrealistisch.


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Der Yogtze-Fall

03.01.2026 um 19:31
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Auf diese als gesichert angenommenen Untersuchungsergebnisse basierte dann alles Weitere
- Weil Stoll sich nicht selbst überrollt haben konnte , müssen das Andere gewesen sein
- Weil keine Spuren davon am Unfallort gefunden wurden, muss es woanders geschehen sein.
Ja eben. Ich weiß nicht, warum das so schwer zu verstehen ist. Der Gutachter wird sicher nicht behauptet haben, dass Stoll woanders und mit einem anderen Auto überrollt wurde. Warum auch?

Sondern das haben die Ermittler so angenommen, weil durch das Gutachten ja "sicher" war, dass er überrollt wurde.
Und da es am Auffindeort keine Spuren dafür gab, haben sie geschlossen, dass es an einem anderen Ort passiert sein muss.

Und weil man an seinem Auto keine Spuren davon finde konnte, haben sie eben weiterhin geschlossen, dass es mit einem anderen Auto passiert sein muss.

Alles das wurde angenommen, weil durch das Gutachten ja "sicher" war, dass er überrollt wurde.

Hätte es diese Aussage im Gutachten nicht gegeben, wäre auch keiner auf die Idee gekommen, dass mit Stoll etwas an einem anderen Ort und mit einem anderen Auto passiert sein müsste. Weil man dann nu die Spuren am Unfallort und an seinem Auto genommen hätte und es wäre klar gewesen, das Stoll nicht überfahen wurde.


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03.01.2026 um 19:31
@Nightrider64
In deiner Aufzählung fehlen noch die "vier Freunde" von denen einer im Kindersitz gesessen haben muß. ;)


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