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Der Yogtze-Fall

16.532 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

04.01.2026 um 20:20
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ist es vielleicht umgekehrt? Wer etwas sagt, das mir passt, muss Recht haben!?
So herum kann man das auch sehen, ja.

Aber im Gegensatz zu anderen hier habe ich nicht behauptet, die Leute Leute mit einem anderen Ergebnis als das, was meiner Meinung entspricht, seien inkompetent.

Ich kenne nämlich keinen der beteiligten Gutachter sowohl von damals wie heute persönlich.

Und ich greife auch nicht, weil mir die Argumente ausgehen und ich angepisst bin, dass meine schöne Story plötzlich nichts mehr wert ist, zu irgendwelchen Verschwörungstheorien und Unterstellungen.

Zumal sowas wie "Ein Gutachter schreibt ja doch nur, was der Auftraggeber lesen will" dann ja auch für die 80er Jahre gelten würde.

Oder "Die Kommissarin ist doch nur karrieregeil, die will doch nur gut dastehen" genauso eine Unterstellung ist wie es "Der Kommissar damals wollte doch nur berühmt werden und zu Aktenzeichen XY, deshalb hat der aus einem Unfall ein großes Geheimnis konstruiert." wäre.

Mit einem solchen Blödsinn kann man sich alles so zurechtlegen wie man es gerne hätte.


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Der Yogtze-Fall

04.01.2026 um 20:26
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das ein anderer Fahrer, der unangeschnallt gegen den Baum ist, ähnlich schwere Verletzung hätte aufweisen müssen wie Stoll selbst und nicht einfach so abmarschiert wäre,nach dem Crash, bleibt natürlich genauso unberücksichtigt wie die physikalische Erkenntnis , das Stoll nicht von sonstwoher unangeschnallt auf dem Beifahrersitz transportiert wordem sein kann und nach dem Crash dort immer noch so anzutreffen gewesen wäre.
Wenn der andere Fahrer ebenfalls von einem Auto überrollt worden wäre... ja. Es behauptet auch kein Verfechter der Mordthese, dass der Fahrer unangeschnallt war und Stolls Verletzungen durch den Unfall passiert sind.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Zumal sowas wie "Ein Gutachter schreibt ja doch nur, was der Auftraggeber lesen will" dann ja auch für die 80e Jahre gelten würde.
Ja, aber mit welchem Motiv? Es gäbe berechtigte Gründe, um das aktuellere Gutachten anzuzweifeln. Die Polizistin erhoffte sich Anerkennung, ihre Vorgesetzten wollten endlich Ruhe von diesem lästigen Fall, usw.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Da bin ich mit 10 Jahren Rettungsdiensterfahrung und Jahrelanger, verantwortlicher Tätigkeit in der UCH/ACH vollkommen bei dir. Kann ich so bestätigen. Das erscheint mir auch komplett schleierhaft wie so ein Szenario stattgefunden haben soll.
Du wirst wohl (wie auch ich) genug Unfallopfer gesehen haben, die tatsächlich durch die Scheibe geflogen sind, und wahrscheinlich auch einige, die tatsächlich überrollt wurden. Das sind ja völlig andere Verletzungsmuster, die sowohl Rettungskräfte als auch Ärzte gut kannten. Spätestens im Krankenhaus hätte man ja die Kopfverletzungen identifiziert, bei der Autopsie sowieso.


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04.01.2026 um 20:29
Kein Mensch hier hat auch nur eines der angesprochenen Gutachten jemals in Händen gehalten, oder? Es sind auch keine Pathologen oder Kraftfahrzeugingenieure unter uns, oder zumindest haben sie sich bisher nicht geoutet. Also frage ich mich, wie hier irgendwelche Laien beurteilen wollen, welches Gutachten besser war. Was auf jeden Fall feststeht, ist die Tatsache, dass sowohl die Technik als auch die Medizin seit 1984 enorme Fortschritte gemacht haben. Das Argument "Dr. Kimble hatte aber den echten Golf" ist also ziemlich dürftig.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die Frage ist hier doch eher wer dieser "Jemand" war, welcher gegen den Baum fuhr. Ich persönlich gehe nicht von Stoll aus.
Nein, die Frage ist vielmehr, wie der ominöse "Jemand" den Aufprall unbeschadet überstehen und sich dann spurlos in Luft auflösen konnte. Das hätte nicht einmal der unglaubliche Hulk geschafft. Dass die übermüdeten Fernfahrer beim Vorbeifahren in stockdunkler Nacht den nackten Stoll für einen "Mann mit heller Jacke" gehalten haben, ist doch ganz offensichlich.


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Der Yogtze-Fall

04.01.2026 um 20:32
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Ja, aber mit welchem Motiv? Es gäbe berechtigte Gründe, um das aktuellere Gutachten anzuzweifeln. Die Polizistin erhoffte sich Anerkennung, ihre Vorgesetzten wollten endlich Ruhe von diesem lästigen Fall, usw.
Ja, und genauso kann ich eben behaupten, dass der Kommissar damals einfach gelangweilt war von seinem Alltagsdienst und sich deshalb hat ein Gefälligkeitsgutachten schreiben lassen, damit er mit dem großen Yogtze-Geheimnis zu XY fahren kann und berühmt wird als der Mann mit dem seltsamsten Kriminalfall Deutschlands. Deshalb hat er dann auch den ominöse Zettel so in den Vordergrund gestellt, den er nie gesehen hatte...

Merkste selber, nee?

(Und nein: Ich unterstelle dem damaligen Bearbeiter natürlich so etwas nicht.)


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04.01.2026 um 21:54
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:(...) ich greife auch nicht, weil mir die Argumente ausgehen und ich angepisst bin, dass meine schöne Story plötzlich nichts mehr wert ist, zu irgendwelchen Verschwörungstheorien und Unterstellungen.
So sollte es sein. Das liegt mir ebenfalls fern. Es gibt in meiner Welt weder eine "Buttermafia" noch den Mossad oder Alien die hier etwas "persönliches" geregelt hätten. Trotzdem ist und bleibt der Abschlussbericht für mich persönlich leider nicht schlüssig.. Die gefundenen Erklärungen unterschlagen schlicht zu viele festgestellte Dinge, ignorieren/vernachlässigen Fakten. Das hat weder etwas mit Verschwörung, noch mit Schwurbeln oder Unterstellungen zu tun. Sorry!
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:(...) die Frage ist vielmehr, wie der ominöse "Jemand" den Aufprall unbeschadet überstehen und sich dann spurlos in Luft auflösen konnte
Indem dieser "unglaubliche Hulk" den vermeintlich schlimmen Aufschlag angeschnallt erlebt, dann ausgestiegen und davon gelaufen ist. Der Golf war schon stark beschädigt. Keine Frage. Aber er war nicht so hart beschädigt, dass ich von einer eingeklemmten Person oder extremen Verletzungen ausgehen würde.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ja, und genauso kann ich eben behaupten, dass der Kommissar damals einfach gelangweilt war von seinem Alltagsdienst und sich deshalb hat ein Gefälligkeitsgutachten schreiben lassen, damit er mit dem großen Yogtze-Geheimnis zu XY fahren kann und berühmt wird als der Mann mit dem seltsamsten Kriminalfall Deutschlands.
Ich frage mich gerade ernsthaft ob du noch etwas merkst. Für dich ist scheinbar immer alles genauso wie offiziell festgestellt. Richtig? Gibt es eigentlich irgendeinen Fall oder Ereignis wo du das "offizielle" Ergebnis angezweifelt hast?


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Der Yogtze-Fall

04.01.2026 um 22:02
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Dass die übermüdeten Fernfahrer beim Vorbeifahren in stockdunkler Nacht den nackten Stoll für einen "Mann mit heller Jacke" gehalten haben, ist doch ganz offensichlich.
@ErnstHellfritz:
Warum denn diese Verfälschungen? Wo steht, dass die Fernfahrer übermüdet waren? Wo steht, dass es eine stockdunkle Nacht war?

Ich nehme es niemand krumm, wenn er oder sie eine abweichende Meinung hat, solange diese halbwegs plausibel ist, allerdings finde ich schon, dass man seriös vorgehen sollte.

Nebenbei bemerkt: Die Diskussion hier lebt ja gerade von unterschiedlichen Meinungen.


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04.01.2026 um 22:35
Den psychisch angeschlagenen Zustand von Herrn Stoll möchte ich ja gar nicht unbedingt in Zweifel ziehen. Somit auch nicht die Theorie, daß er ziellos in der Nacht die A45 nackt ausgezogen und unangeschnallt in Richtung Norden fuhr, bis er schließlich am Steuer einschlief und von der Fahrbahn abkam.

Wie auch immer er nach einem Anprall an ein Hindernis das Auto verlassen hat, ob durch die Scheibe oder selbst verletzt ausgestiegen ist, wäre es immer noch möglich, daß er auf die Fahrbahn getorkelt ist und angefahren wurde. Was wäre, wenn die Insassen dieses Fahrzeugs am Ende doch die vier bösen "YOGTZE-Buben" waren, die "keine Freunde" und "einfach abgehauen" sind?

Von der Situation überfordert, haben die ihn zu seinem verunfallten Auto zurückgetragen und auf den Beifahrersitz mit nach hinten gedrehter Lehne gelegt. Wer weiß, welche Gründe sie hatten, das Weite zu suchen und keine Hilfe anzufordern. Nachweisbare Spuren auf der Fahrbahn muß dies nicht zwingend hinterlassen haben. Ebenso keine hilfsbereiten Zeugen, die sofort anhielten, wie es erst die LKW-Fahrer taten.

Diese Theorie wurde auch früher hier schon andiskutiert und kein neuerliches Gutachten könnte sie vollständig ausschließen. Wobei ich immer noch fest davon ausgehe, daß das damalige Gutachten aufgrund entsprechender Spuren am Körper nicht völlig daneben lag.


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Der Yogtze-Fall

04.01.2026 um 23:27
Ihr seit ja alle wieder am diskutieren.
Das neue Video, welches die Ermittlungsergebnisse zeigen brachten ja einiges neues hervor.
Blöd nur, dass wir jetzt erst erfuhren, dass GS doch mehr Alkohol trank als vermutet.
Auch das der LKW Fahrer gute 500m von der Norufsäule zur Unfallstelle sprinten musste, war vorher nicht bekannt.
Das Herr Stoll aber doch sehr große psysische Probleme hatte, konnte man erahnen.
Für mich war das klar, dass das er psyschiche Probleme hatte.
Leider wurde man hier ja extrem angegangen, wenn man dies als Erklärung heranzog.


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04.01.2026 um 23:36
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:ie Gutachter, die die Leiche vor sich hatten, haben ein Überrollen festgestellt
Ja, und zwei GHutachter heute haben das Gegentzeil festgestellt, Wobei das 2. Gutachten wohl beurteilen sollte, welches der widersprüchlichen Aussagen nun zu halten sind oder eben nicht. Die Aussage der Rechtsmediziner heute ist, so schildert es die Kommissarin, das diese Verletzungen sehr wohl durch die Kollision entstanden sein können und auch keine Anhaltspunnte für ein Überrollen vorliegen
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Diesen Gutachtern kann man mehr trauen.
Ach so ja ?
Welch unqualifizierte Aussage.
2:1 und das nach neuesten Erkenntnissen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die bis zum Fallabschluss von dir favorisierte Theorie der betrunkenen Diskofahrer (Samariter-Theorie), welche dann GS über die Autobahn in ein Krankenhaus bringen wollten hatte wohl keine Ungereimtheiten oder was?
Nein hat es nicht.
Die These geht nur davon aus, das zwingend andere Personen am Geschehen beteiligt sein müssen, was sich ja jetzt als Fehlinformation heraus gestellt hat.
An ein Verbrechen hingegen habe ich nie geglaubt.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:u bist doch auch nicht darauf gekommen, dass die Grundannahme möglicherweise falsch sein könnte.
.
Wie auch ?
Dazu haben die Informationen gefehlt und die Vorstellungskraft, das so schlampig gearbeitet wurde.
Wenn die Unfallumstände ,Kollision bei ca 70 Km/h Aufprallgeschwindigkeit, alle Insassen unangeschnallt, näher erläutert worden wären, wäre man gleich darauf gekommen, das den keiner mit Absicht da hoch gefahren ist und das da keiner so einfach, unverletzt und ohne Spuren zu hinterlassen abmarschiert ist
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die Begründung finde ich total schwach. Hätte er (der LKW-Fahrer) tatsächlich damals eingeräumt das die beobachtete Person an Stolls VW Golf ggf. nackt war, es wäre sicher so kommuniziert worden.
Ich glaube Du hast den Bericht nicht gesehen.
Laut Aktenlage sagte einer der LKW Fahrer aus, der beobachtete Mann könne auch nackt gewesen sein.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:ann hätte man keinen blonden Mann in heller Kleidung
Von einem Blonden habe ich noch nie gehört .
Wie dem auch sei. Beim Crash saß nur der Fahrer im Fahrzeug.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Entweder er war nackt oder nicht. Das wäre unter allen Umständen zu erkennen gewesen.
Wieso kannst Du denn die Sichtverhältnisse beurteilen ?
Diese Deine Aussage ist doch komplett unseriös aus der Luft gegriffen.
Vielleicht war ja auch jemand beim Wagen.
Beim Crash aber war Stoll nachweislich alleine.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:ie Frage ist hier doch eher wer dieser "Jemand" war, welcher gegen den Baum fuhr. Ic
Nach endgültigem Ermittlungsstand kann das eigentlich nur Stoll selbst gewesen sein.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:ch persönlich gehe nicht von Stoll aus.
Das bleibt Dir offen, berücksichtigt aber nicht die Ermittlungsergebnisse incl DNA Analyse.
Außer dem Fahrer saß niemand im Auto, u.A. weil niemand dort Spuren hinterließ, die zwangsläufig dort hinterlassen worden wären, bei dem Unfallgeschehen
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:lle Quellen bis auf den neuen und für mich fraglichen Abschlussbericht auch nicht.
Die neuesten sind keine Quellen , sondern das abschließende Ergebnis der Ermittlungen
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Natürlich kann man das beurteilen.
Wer hier kann beurteilen, ob Stoll noch fahrtüchtig war , als er das Papillon verließ `
Du etwa ?
Ich denke Nein.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Moment. Jetzt bitte nicht umschwenken. Du hast hier im Thread IMMER behauptet, Helfer die GS zuvor überfahren hätten, wären mit dem verletzten Stoll über die BAB gerast um ihn in ein Krankenhaus zu bringen.
Hast Du das jetzt noch immer nicht verstanden?
Diese Theorie basiert auf einer angenommenen Beteiligung weiterer Personen.
Ferner basiert sie darauf, das der Aufprall mit geringerer Geschwindigkeit geschah.

Da sich aber die Grundannahmen, wie sie kommuniziert wurden, komplett geändert haben, ist diese Erklärung natürlich nicht mehre zu halten.
Im Gegensatz zu Einigen hier, die sich Ihre falschen Annahmen noch schönreden wollen, sehe ich dies ein.

Das kein Kapitalverbrechen vorlag war mir nach reiflicher Überlegung schon lange klar. Jahrelang !
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:agt jemand der nicht minder aktiv eine entsprechende Theorie vertrat, welche heute -sofern man dem Abschlussbericht Glauben schenkt- ebenso wenig in Frage kommt. Wer im Glashaus sitzt...
Eben. Wenn sich die Prämissen ändern, ändert sich auch das Ergebnis. Natürlich musste ich ein Szenario vertreten in dem mehrere Personen beteiligt waren. Und natürlich musste ich das revidieren als sich herausstellte, das doch nur eine Person, der Fahrer, im Auto gesessen haben kann.
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:s behauptet auch kein Verfechter der Mordthese, dass der Fahrer unangeschnallt war und Stolls Verletzungen durch den Unfall passiert sind.
?? Niemand in dem Auto war angeschnallt.
Das ist gesichert anhand der Begutachtung der Gurte
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Nein, die Frage ist vielmehr, wie der ominöse "Jemand" den Aufprall unbeschadet überstehen und sich dann spurlos in Luft auflösen konnte. Das hätte nicht einmal der unglaubliche Hulk geschafft
Genau so. Dann noch ohne irgend welche Spuren zu hinterlassen. Weder Aufprallspuren im Fahrzeug noch Spureen in der Umgebung oder gar seine DNA.
Zitat von histokrathistokrat schrieb:wäre es immer noch möglich, daß er auf die Fahrbahn getorkelt ist und angefahren wurde.
Nein !
Da hätte man dann wohl noch ganz andere Spuren gefunden. Bei Stoll selbst und auch von dem Fahrzeug, das ihn angefahren haben soll ( Blinkergläser, Lackspuren...)


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Der Yogtze-Fall

04.01.2026 um 23:48
@Slaterator
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:ndem dieser "unglaubliche Hulk" den vermeintlich schlimmen Aufschlag angeschnallt erlebt, dann ausgestiegen und davon gelaufen ist
Ich denke Du solltest doch mal den Bericht anschauen und dDich informativ auf den Laufenden halten, bevor Du hier Geschichten verbreitest.
Keiner der vorhandenen Sicherheitsgurte war angelegt, weil keiner typische Dehnungsspuren aufwies.
Das ist erwiesen. Fakt!

Du sagst Du arbeitetest im Rettungsdienst ?
Dir bist aber nicht bekannt, das es zu einer der ersten Maßnahmen am Unfallort ist, die Zündung zu unterbrechen,indem man den Schlüssel abzieht ?
Das habe ich doch schon in der Fahrschule gelernt.
Das erklärt warum die Schlüssel dort lagen, wenn sie denn nicht schon von Stoll dahin gelegt wurden


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04.01.2026 um 23:53
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das liegt mir ebenfalls fern. Es gibt in meiner Welt weder eine "Buttermafia" noch den Mossad oder Alien die hier etwas "persönliches" geregelt hätten.
Du warst auch sicher nicht gemeint ;)
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die gefundenen Erklärungen unterschlagen schlicht zu viele festgestellte Dinge, ignorieren/vernachlässigen Fakten.
Das allerdings tun auch diejengen, die partout Dinge ignorieren wie etwa
Zitat von ayahuaskaayahuaska schrieb:Blöd nur, dass wir jetzt erst erfuhren, dass GS doch mehr Alkohol trank als vermutet.
Auch das der LKW Fahrer gute 500m von der Norufsäule zur Unfallstelle sprinten musste, war vorher nicht bekannt.
Das Herr Stoll aber doch sehr große psysische Probleme hatte, konnte man erahnen.
Für mich war das klar, dass das er psyschiche Probleme hatte.
Leider wurde man hier ja extrem angegangen, wenn man dies als Erklärung heranzog.
die ja nun nichts mit den Gutachten zu tun haben, sondern die in der guten alten Zeit, also das große yogtze-Mysterium noch von niemandem angezweifelt wurde, festgestellt worden sein müssen.

Und diese Fakten passen nun einmal sehr gut in ein anderes Gesamtbild. Nämlich dass es keine bösen yogtze-Buben gab die Stoll ans Leder wollten sondern dass der arme Kerl einen Unfall hatte.

Von den anderen Dingen, die @Nightrider64 aufgezählt hat, rede ich schon gar nicht.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 00:03
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und diese Fakten passen nun einmal sehr gut in ein anderes Gesamtbild. Nämlich dass es keine bösen yogtze-Buben gab die Stoll ans Leder wollten sondern dass der arme Kerl einen Unfall hatte.
Ich gehe sogar so weit anzunehmen, das es möglicherweise gar kein Unfall war.
Schlußendlich wird man dies nie mehr nachweisen können, aber ungebremst spricht doch eher für ein absichtliches Geschehen, also Suizid.
Wäre ja auch nicht auszuschließen, bei der Vorgeschichte, wie sie sich jetzt darstellt.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 01:41
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Nein, die Frage ist vielmehr, wie der ominöse "Jemand" den Aufprall unbeschadet überstehen und sich dann spurlos in Luft auflösen konnte. Das hätte nicht einmal der unglaubliche Hulk geschafft. Dass die übermüdeten Fernfahrer beim Vorbeifahren in stockdunkler Nacht den nackten Stoll für einen "Mann mit heller Jacke" gehalten haben, ist doch ganz offensichlich.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das ist gesichert anhand der Begutachtung der Gurte
Ah, da sind die Gutachten von damals dann doch auf einmal glaubwürdig? ;)


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Der Yogtze-Fall

gestern um 01:45
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich gehe sogar so weit anzunehmen, das es möglicherweise gar kein Unfall war.
Schlußendlich wird man dies nie mehr nachweisen können, aber ungebremst spricht doch eher für ein absichtliches Geschehen, also Suizid.
Wäre ja auch nicht auszuschließen, bei der Vorgeschichte, wie sie sich jetzt darstellt.
Keine seiner Verhaltensweisen deutet auf Suizidabsichten hin. Im Gegenteil, er war nicht lebensmüde, sondern hatte große Angst, dass ihm etwas passieren könnte.


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gestern um 01:51
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Keine seiner Verhaltensweisen deutet auf Suizidabsichten hin.
Da stimme ich Dir allerdings zu. Sicher, man kann die Verhaltensweise von jemandem mit Suizidabsichten nicht voraussagen, aber irgendwie finde ich es eher (!) unwahrscheinlich, dass er ja noch irgendwie versucht, sich zu wehren und Hilfe zu suchen um dann plötzlich doch Schluss zu machen.

Deshalb gehe ich davon aus, dass er in seiner Panik und Aufregung einfach einen Unfall hatte.


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gestern um 02:19
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Ah, da sind die Gutachten von damals dann doch auf einmal glaubwürdig? ;)
Ja, das die Gurte nicht benutz wurden hat ja auch nicht der Gerichtsmediziner, sondern die technischen Gutachter wohl festgestellt und entsprechend dokumentiert.
Was soll der Sarkasmus ?
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:dass er ja noch irgendwie versucht, sich zu wehren und Hilfe zu suchen um dann plötzlich doch Schluss zu machen.
Na ja, das er sagte, etwas Schlimmes würde heute Nacht noch passieren, damit könnte er auch seinen Suizid gemeint haben, weil er keinen Ausweg mehr sah.
Deshalb vielleicht auch die Andeutung in xy mit der "besonders frommen " Fr. Hellfritz.
Ansonsten hat er bereits im Vorfeld nehrfach Suizidäußerungen gegenüber Zeugen geäußert.
Aber wissen kann man das nicht und die Polizei hält sich in der Frage auch bedeckt, weil sie schlichtweg nicht mehr zu klären ist. Ist halt nur mein Verdacht, nach all den neuen Informationen
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Deshalb gehe ich davon aus, dass er in seiner Panik und Aufregung einfach einen Unfall hatte.
Ok, was macht man als erstes, wenn man z.B. durch einen Sekundenschlaf von der Fahrbahn abkommt ?
Bremsen erst einmal. Das hinterlässt Spuren und leitet auch nur ein Vedrmeidungsverhalten, wie Gegenlenken o.Ä. ein.
Hier aber ist der Mann mit voller Autobahngeschindigkeit die Böschung hoch und hat nichts versucht, die <kollision zu vermeiden. Kein Bremsen kein Gegenlenken.
Trotzdem kann man das jetzt nicht einfach so annehmen. Schlußendlich wusste das nur einer, Stoll selbst.
Also reine Gedankengänge, das dies auch möglich sei, da Einiges auch dafür spricht


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gestern um 10:32
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Wie auch immer er nach einem Anprall an ein Hindernis das Auto verlassen hat, ob durch die Scheibe oder selbst verletzt ausgestiegen ist, wäre es immer noch möglich, daß er auf die Fahrbahn getorkelt ist und angefahren wurde. Was wäre, wenn die Insassen dieses Fahrzeugs am Ende doch die vier bösen "YOGTZE-Buben" waren, die "keine Freunde" und "einfach abgehauen" sind?

Von der Situation überfordert, haben die ihn zu seinem verunfallten Auto zurückgetragen und auf den Beifahrersitz mit nach hinten gedrehter Lehne gelegt. Wer weiß, welche Gründe sie hatten, das Weite zu suchen und keine Hilfe anzufordern. Nachweisbare Spuren auf der Fahrbahn muß dies nicht zwingend hinterlassen haben. Ebenso keine hilfsbereiten Zeugen, die sofort anhielten, wie es erst die LKW-Fahrer taten.
@histokrat:
Ich finde, diese Theorie hat einigen Charme. Nur ein Punkt lässt sich schwer erklären:
Wenn es sich so zugetragen hätte, wäre der Wagen, der Stoll überfahren hat, sehr wahrscheinlich noch auf dem Seitenstreifen gestanden, da zu diesem Zeitpunkt von einem oder von beiden der Fernfahrer noch eine Gestalt am Auto wahrgenommen wurde.

Alternativ könnte Stoll auf die nahegelegene Landstraße gelaufen sein und wäre dort überfahren worden. Das würde das fehlende Auto auf dem Standstreifen erklären, aber woher hätten dann die Insassen gewusst, wo Stolls Auto steht? Vom schwerverletzten Stoll selbst?

Außerdem ist die Fahrbahn der Autobahn im Umkreis von Stolls Wagen sicher auf Blutspuren untersucht worden und es wurde wohl nichts Derartiges gefunden.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 10:39
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Alternativ könnte Stoll auf die nahegelegene Landstraße gelaufen sein und wäre dort überfahren worden.
Doch recht unwahrscheinlich.
Was sollte er dort gewollt haben
Wie soll er überhaupt diese Straße entdeckt haben, im dunkeln über 200m Feld ?
Wie soll er so verletzt wie er nach dem Crash war, übers Feld gelaufen sein?
und dann noch zurück zum Auto?
Und das der Wagen von der AB abkam und gegen den Baum fuhr ist ja Tatsache. Da sieht man ja noch die Spuren von.
Alles in allem komplett unrealistisch und absolut nicht mit den Spuren in Einklang zu bringen.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 10:42
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wie soll er so verletzt wie er nach dem Crash war, übers Feld gelaufen sein?
und dann noch zurück zum Auto?
@Nightrider64:
Die Idee bei dieser Theorie ist ja gerade, dass Stoll durch den Unfalls seines Wagen nicht so schwer verletzt wurde wie dann festgestellt, sondern erst durch ein Überfahren durch ein fremdes Fahrzeug.
Zurück hätten ihn nach dieser Theorie dann die 4 Fahrzeuginsassen des fremden Autos getragen.


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gestern um 10:47
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Die Idee bei dieser Theorie ist ja gerade, dass Stoll durch den Unfalls seines Wagen nicht so schwer verletzt wurde wie dann festgestellt, sondern erst durch ein Überfahren durch ein fremdes Fahrzeug.
Das hat sich jetzt aber erledigt durch das Ermittlungsergebnis.

Und überhaupt:
Stoll war nach dem crash, bei dem er nachweislich alleine im Auto saß .schwerst verletzt.
Da ist der nicht 200m übers Feld gelaufen hat sich überfahren lassen und ist wieder 200m zum Auto zurück.
Der wusste ja gar nicht, das da überhaupt eine Straße verläuft.


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