brigittsche schrieb:Und jetzt? Wenn man es böse ausdrücken will, ist da ein Haufen Leute über Jahrzehnte einem fehlerhaften Gutachten aufgesessen.
Das wirft nun alles andere als ein gutes Licht auf die Kripo, selbst wenn man noch so sehr betont, dass die Untersuchungsmethoden doch soooo viel besser geworden sind seit damals....
Im Prinzip ist das der Skandal.
Bei der Geschichte mit den Yogtze Buben gibt es so viele Ungereimtheiten.
Da muss doch schon mal früher jemand darauf gekommen sein, ob nicht die Grundannahme an sich falsch sei.
Slaterator schrieb:So empfinde ich das auch. Als wenn man einen nackten Mann -selbst im Halbdunkel und aus einem fahrenden Fahrzeug (LKW= sogar höhere Sitzposition) heraus- von einem angezogenen Mann mit Schmutz/Blut an der Jacke (für diese detaillierte Beobachtung reichte es tatsächlich dann doch) unterscheiden könnte. Ein nackter Mann hat keine Ärmel, keinen Saum, keine Taschen oder Kragen.
Na offensichtlich ist das aber so.
Hättest Du den Bericht gesehen , hättest Du eine Begründung der Ermittlerin doiesbezüglich gehört. Die Sicht war schlecht und ein LKW Fahrer sagte aus, der Mann könne auch nackt gewesen sein.
Slaterator schrieb:ausgesagt, man hätte einen nackten Mann beobachtet, hätte man es damals wohl so auch behördenseitig ernst genommen und so auch verarbeitet.
Das war das erste woran ich gedacht hatte, seinerzeirt bei Erstausstrahlung : Das war Stoll selbst, der da gesehen wurde und der hatte keine verdreckte Jacke sondern blutete.
Da man das in XY aber für widerlegt präsentierte, muste ich den Gedanken ja verwerfen.
Slaterator schrieb:Das ist richtig. Scheinbar gibt es Zeugenaussagen in dieser Richtung. Doch an diesem Abend hat sich die Prophezeiung des Opfers erfüllt. Es passierte etwas schreckliches, er kam um sein Leben. Unter Umständen die sehr fraglich sind.
Was ist fraglich daran, wenn einer gegen den Baum fährt.
Fraglich ist jertzt nur noch warum.
Aus Absicht aus gesundheitlichen Gründen oder aus Unmaufmerksamkeit , z.B. Sekundenschlaf.
Da Stoll den Wagen vollkommen ungebremst mit 60 bis 80 km/h gegen den Baum setzte, kann jeder selbst spekulieren.
Slaterator schrieb:elbst wenn er tatsächlich einen Schnaps getrunken hat, war er deswegen noch nicht betrunken und fahruntüchtig, vor allem dann, wenn er den Alkohol gewohnt war und ihm regelmäßig missbräuchlich zugesprochen hat.
Das kann man gar nicht beurteilen.
Er wurde ja schon einmal ohnmächtig.
Vielleicht war er ja da schon betrunken
Leider wird hier nicht erwähnt wieviel Blutalkohol er gehabt hat.
Wurde vieleicht vergessen das zu bestimmen ?
Slaterator schrieb:ie Ohnmacht war nur eine kurze Synkope. Ihm wurde kurz schwarz vor Augen, er kippte vom Hocker und war sofort nach der unsanften Landung wieder bei sich.
Wer so etwas hat sollte nicht ins Auto steigen.
Ansonsten spielt das eine untergeordnete Rolle, zeigt aber, das gesundheitlich was nicht stimmte mit dem Mann
Slaterator schrieb:Das setzt zunächst einmal voraus, dass alle Daten welche damals erhoben wurden auch so eine Detailtiefe hergeben, dass diese Untersuchungen auch tatsächlich bis ins kleinste Detail so simuliert werden konnten und der erste Gutachter damit definitiv als völlig fehlgeleitet und inkompetent überführt wurde
Bei jederv Obduktion gibt es einen sehr ausführlich gehaltenen Bericht. Ebenso dutzende von Fotos der Verletzungen.
Das kann man heute noch nachvollziehen, wie ja geschehen.
Slaterator schrieb:ass der Golf nicht mehr als Asservat zur Verfügung steht und Untersuchungen am Fahrzeug nicht mehr möglich sind. Genauso wenig am Opfer Günter Stoll. Auch da muss man sich auf den original Obduktionsbericht verlassen, welcher auch schon dem ersten Gutachter vorlag.
Der Obduktionsbericht und die dutzenden von Fotos wurden schon seinerzeit so angefertigt um Beweissicherheit herzustellen.
Ebenso gibt es einige Fotos vom Unfallwagen anhand derer man die Kräfte einschätzen kann .
Wenn man auch nicht ganz so viele Fotos hat um es genauer bestimmen zu können, so kann man anhand des Berichtes wohl aber die Kollisions -Geschwindigkeit auf mindestens 60 km/h und höchstens 90 Km/h eingrenzen.
Und dann arbeitet der Computer und simuliert den Crash. Dabei kommt heraus, das Stoll nicht auf dem Beifahrersitz gesetzt worden sein kann und das kein Fahrer oder Mitfahrer da unverletzt raus gekommen wäre. Demzufolge können die Angaben des sterbenden, da waren 4 Männer nicht stimmen und die ganze Yogtze Buben Geschichte auchnicht
Slaterator schrieb:Als wenn GS den Schlüssel wegen Brandgefahr abgezogen hätte um ihn dann auf der Hutablage in Sicherheit zu bringen. Alles nackt im angeblich psychotischen Zustand mit letalen Verletzungen. Das ist zwar vielleicht in der grauen Theorie möglich, für mich persönlich klingt das aber sehr unwahrscheinlich.
Das hast Du komplett falsch Verstanden !
Wenn Rettungskräfte zu solch einem Unfall kommen gilt es als erstes die Zündung zu unterbrechen, wegen Funkengefahr !
Also Zündschlüssel ziehen und weit genug weglegen, damit keiner auf die Idee kommt.
Wer auch immer den da hin gelegt hat. Bei dem Crash, bei dem nur Stoll im Wagen gewesen sein kann, muss er wohl im Zündschloss gesteckt haben. Deshalb ist diese Frage unerheblich.
Slaterator schrieb:Es geht doch nicht um Bestechung. Bitte! Nein. Es geht um Auslegung im Sinne des Auftraggebers. Wenn. Aufträge sind auch für unabhängige Gutachter wichtig.
Es geht um mehr !
Es geht um die berufliche Existenz, die ein Gutachter aus Spiel setzen würde, wenn er wissentlich was falsches gutachterlich bestätigt.
Also warum sollten das mehrere Leute tun ?
Verschwörung um den Fall zu klären ?
Slaterator schrieb:s ist doch gar nicht klar das von möglichen 4 benannten Tätern auch alle 4 im Golf mitgefahren sind. Vielleicht wurde der Golf ja auch von einem oder zwei Tätern besetzt und der Rest folgte in einem anderen Fahrzeug oder stand bereit die Täter an anderer Stelle wieder aufzunehmen.
Ach auf einmal.
Das das nicht geht, habe ich ja schon vor Jahren hier in den Raum gestellt.
Hätte man auch nur eines der jetzt veröffentlichen Unfallfotos gesehen, wäre das Jedem Laien hier klar gewesen.
Nunmehr aber ist erwiesen , das nicht ein Einziger ausser Stoll beim Crash im Auto saß.
Slaterator schrieb:Du hingegen erweckst bei mir den Eindruck als hättest du nur diesen einen WDR-Beitrag gesehen, hälst ihn für die ultimative Wahrheit, p
Es ist wohl die Wahrheit auch wenn das mancher nicht haben will
Slaterator schrieb:Das hat mit Verschwörung mal gar nichts zu tun.
Na ja, anders sind manche Zweifel nicht zu erklären, Auch einige Deiner Argumente nicht,
Slaterator schrieb:as heißt aber nicht, dass deshalb der aktuelle Fallabschluss die ultimative Wahrheit ist. Im Gegenteil.
Also Deiner Meinung nach nicht .
Ich denke Du hast Dir , wie ja beschrieben ,zu viele fiktive Szenarien in den letzten Jahren ausgedacht, was ja löblich ist.
Nun gilt es aber einzusehen, das die Grundvorraussetzung , das Vorliegen einer Straftat, nunmehrauszuschließen ist.