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Der Yogtze-Fall

16.662 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

01.03.2026 um 04:48
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Fall ist gelöst.
Gelöst? Wurde doch viel mehr durch das Narrativ Stoll sei selber gefahren ersetzte.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Dann lass es doch endlich mal gut sein,
Narrative gut sein lassen kann man muss man nicht.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:anstatt hier komplett haltlose Schlussfolgerungen zu ziehen.
Dann benenne mir mal die haltlosen Schlussfolgerungen.


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Der Yogtze-Fall

01.03.2026 um 16:22
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Dann lass es doch endlich mal gut sein, anstatt hier komplett haltlose Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Fall ist gelöst.
Die Diskussion über den Fall ist doch mittlerweile zu einer Glaubensfrage geworden.

Wer dem neuen Gutachten nicht glauben will, aber partout dem aus de 80ern, der findet auch irgendwelche Gründe, warum das jetzt alles nur ein Fake ist. Von der karriergeilen Kommissarin bis hin zur Polizei, die ja angeblich keine Lust mehr hat die dutzenden (oder sind es gleich hunderte?) Hinweise zu bearbeiten, war in der Diskussion doch schon alles vertreten.

Eines der Gutachten muss ja falsch sein, entweder das neue oder das aus den 80ern.

Und da sich auch der Informationsstand, egal in welche Richtung das dann geht, nicht ändert, dreht es sich nur noch im Kreis und ist eigentlich sinnlos.

Mal ganz egal welche der beiden möglichen Lösungen man selbst präferiert.


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Der Yogtze-Fall

01.03.2026 um 17:27
@schluesselbund
Ich könnte auf Deinen Beitrag näher eingehen.
Mach ich aber nicht, weil es sich hier eh im Kreise dreht, Du meine Beiträge, die auf Ermittlungsergebnissen beruhen, nicht liest, nicht verstehst oder schlichtweg die Tatsachen nicht wahrhaben willst
Satz für Satz könnte ich widerlegen
Die Hälfte ist schlichtweg falsch und entspricht nicht dem Ermittlungsstand ,
Der andere Teil beruht auf persönlicher Einschätzung eines Laien, die über und gegen die Erkenntnisse von Fachleuten gestellt wird.

Schon intereessant, wie sich hier manche Leute in eine gedankliche Sackgasse begeben haben und dies trotz aller neuer Fakten nicht einsehen wollen
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:ines der Gutachten muss ja falsch sein, entweder das neue oder das aus den 80ern.
Genau deshalb wurde ein Weiteres Gutachten erstellt, in dem die Ergebnisse und Vorgehensweise der beider gegensätzlichen Gutachten betrachtet wurde.
Dies untermauerte das neuere Gutachten und somit die Fehlerhaftigkeit des ersten Gutachtens.

Der Skandal hier ist, das man überhaupt mit diesen Fall zu xy gegangen ist und dann auch noch diese nicht einsehbare Notiz in den Vordergrund gestellt hat. Jahrzehnze lang wurde der öffentlichkeit vorgeschwindelt, das eine entsprechende Notiz physisch vorliegt.
Viele wesentlichen Hintergründe, hat man bei xy einfach weg gelassen.
z:B die , das Stoll bereits gegenüber mehreren Personen Suizidabsichten geäußert hat, schon vor Jahren durch Verfolgungswahn in ganz anderem Zusammenhang auffiel, Alkoholiker war und an dem Abend eine handfeste Auseinandersetzung mit seiner Frau hatte.

Eine total dilettantische Ermittlungsarbeit seinerzeit.

Auch schon damals hätte jeder Unfallforscher feststellen können, das niemand ausser dem Fahrer im Auto saß.
Gernauso, wie seinerzeit schon hätte bewiesen werden können, das kein überrollter Stoll der auf dem Beifahrersitz gesetzt wurde, dort bei einem Aufprall von 70 km/h so sitzen oder liegen geblieben wäre.


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Der Yogtze-Fall

01.03.2026 um 21:29
Nach dem zugehörigen WDR-Podcast bin auch ich überzeugt davon, dass dieser Fall geklärt ist.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Skandal hier ist, das man überhaupt mit diesen Fall zu xy gegangen ist und dann auch noch diese nicht einsehbare Notiz in den Vordergrund gestellt hat. Jahrzehnze lang wurde der öffentlichkeit vorgeschwindelt, das eine entsprechende Notiz physisch vorliegt.
Viele wesentlichen Hintergründe, hat man bei xy einfach weg gelassen.
z:B die , das Stoll bereits gegenüber mehreren Personen Suizidabsichten geäußert hat, schon vor Jahren durch Verfolgungswahn in ganz anderem Zusammenhang auffiel, Alkoholiker war und an dem Abend eine handfeste Auseinandersetzung mit seiner Frau hatte.

Eine total dilettantische Ermittlungsarbeit seinerzeit.
Hier möchte ich aber widersprechen. Man muß die Dinge aus dem Blickwinkel der jeweiligen Zeit sehen.

Die Tatsachen zu der Zeit (nicht abschließend):
1. Stoll hat an diesem Tag die Vorahnung seiner Ermordung (nicht Suizid!) geäußert
2. Stoll "ist ein Licht aufgegangen", was ihn veranlasste Stunden vor seinem Tod ein Buchstabenkürzel aufzuschreiben
3. Stoll ist zu einer Irrfahrt durch das nächtliche Siegerland aufgebrochen, als ob er etwas zu erledigen hätte
4. Stoll hat bei Frau "Hellfritz" noch um Beistand vor "denen" nachgesucht
5. Stoll sprach von mehreren Personen im Auto
6. Stolls Todesermittler haben ein falsches "Gutachten" erhalten

Bei einer derartigen Menge an Sachverhalten, die auf Fremdverschulden hindeuten, wäre es m.M.n. 1985 absolut nicht in Ordnung gewesen, hier nicht alle Hebel in Bewegung zu setzten. Jetzt kann man den Schlaubergerstreit anfangen, ab wann eine Neubewertung des Sachverhaltes möglich/notwendig/zwingend geworden wäre. 40 Jahre sind auch meiner Meinung nach zu lange, aber nun: Besser spät als nie. Und hier ist die StA Hagen im Gegensatz zu z.B. Lüneburg ja nun ein Leuchtturm in der Akzeptanz neuer Erkenntnisse.


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Der Yogtze-Fall

01.03.2026 um 22:13
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:ei einer derartigen Menge an Sachverhalten, die auf Fremdverschulden hindeuten, wäre es m.M.n. 1985 absolut nicht in Ordnung gewesen, hier nicht alle Hebel in Bewegung zu setzten.
Gut, da kann man auch genauso viel entgegen halten.
Das einzige was auf Fremdverschulden hat schließen lassen, war die Aussage eines unter Schock stehenden Mannes, der seit Jahren Jahren schon durch unbegündeten Verfolgungswahn aufgefallen ist, zudem Alkoholiker war, im Ehestress
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:1. Stoll hat an diesem Tag die Vorahnung seiner Ermordung (nicht Suizid!) geäußert
Gut, ein durch unbegründete Paranoia mehrmals aufgefallener Mann , der nicht sagen kann werv denn eigentlich
War den Ermittlern seinerzeit schon bekannt.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:2. Stoll "ist ein Licht aufgegangen", was ihn veranlasste Stunden vor seinem Tod ein Buchstabenkürzel aufzuschreiben
Eines der schlimmsten Fehler diese Notiz eines psychisch auffälligen Menschen, die nur aus der Erinnerung der Frau nach einem halben Jahr stammt , diese Bedeutung beizumessen.
Etwaige Motivsuche hingegen jahrelang erfolglos.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:3. Stoll ist zu einer Irrfahrt durch das nächtliche Siegerland aufgebrochen, als ob er etwas zu erledigen hätte
Stoll ist los um ein Bier zu trinken. so offiziell.
Real hatte er gerade seiner Frau ein blaues Auge verpasst
Inwiefern weist da eine Irrfahrt auf eine Straftat hin. Ganz im Gegenteil
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:4. Stoll hat bei Frau "Hellfritz" noch um Beistand vor "denen" nachgesucht
Nein, das hat er nicht. Er hat gesagt "heute Nacht werde was fürchterliches passieren"
Von "denen" war nie die Rede bei Frau Hellfritz .
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:5. Stoll sprach von mehreren Personen im Auto
Dies ist der größte Gag.
Das muss man schon damals gewusst haben, das niemals 4 weitere Personen in dem mit Kindersitz ausgestatteten Golf gesessen haben können.
Nach endgültigem Ermittlungsstand ist das forensisch ausgeschlossen.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:6. Stolls Todesermittler haben ein falsches "Gutachten" erhalten
Das Gutachten war falsch, weil es auf falschen Annahmen beruhte und auf den Ausagen eines im Sterben liegenden psychisch kranken Mannes.
das ist ja das laienhafte bei den damaligen Ermittlern.
Man hätte erst einmal das Unfallgeschehen genau ermitteln sollen.
Auch fehlende Kommunikation zwischen Gerichtsmediziner und KFz Sachverständigen war ausschlaggebend.
Selbst seinerzeit hätte man das medizinische Gutachten nochjmals durch entsprechende Spuren im Wagen verifizieren müssen.
Jemand, der unangeschnallt (steht fest) auf dem Beifahrersitz transportiert worden wäre, hätte bei einem solchen Crash Spuren hinterlassen und wäre auch nicht im Sitz geblieben
Jeder Insasse hätte bei dem heftigen Crash entsprechende physische Spuren im Auto hinterlassen wie auch DNA.
Es gab aber nur Spuren die auf den Fahrer deuten. Mangels fehlender Spuren, die zwingend zu erwarten sind bei der Geschwindigkeit, kann nur der Fahrer im Wagen gesessen haben.
Dies wurde forensisch bewiesen.


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01.03.2026 um 22:33
@Nightrider64
In der Summe gebe ich Dir ja Recht. Aber ich bin im Jahre 1985 und Deinem Tadel, dass da anscheinend sofort de Deckel drauf gehört hätte. Wenn Polizei/Staatsanwaltschaft 1985 so gehandelt hätten, dann wären wir bei Lüneburger Verhältnissen.
Es ist nicht Aufgabe von Pol/StA die erhaltenen Gutachten zu hinterfragen. Sondern es geht doch erst einmal darum, dass die vorhandenen Fakten/Indizien(Hinweisen in ein Gesamtbild eingepasst werden. Und das hat man 1985 versucht. Zu kristisieren ist hier das Jahrzehntelange Festhalten an diesen Fakten/Indizien(Hinweisen, ohne diese jemals zu hinterfragen. Dass dies passiert ist, ist der Verdienst der im WDR-Podcast erscheinenden Ermittlerin.
Aber dadurch wird die Arbeit der Ermittler von 1985, die nach dem damaligen Sachstand gearbeitet haben, doch nicht falsch!


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01.03.2026 um 23:07
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:ann wären wir bei Lüneburger Verhältnissen.
??
Fehlt mir jetzt der Backround
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Aber dadurch wird die Arbeit der Ermittler von 1985, die nach dem damaligen Sachstand gearbeitet haben, doch nicht falsch!
Sicherlich spielte auch der Zeitgeit da mit rein.
Heute hätte man mehr Teamarbeit und die Sache wäre nur dadurch schon schnell vom Tisch.
Seinerzeit wurde wohl zuerst ein KFZ Gutachter beauftragt.
Dann wurde die Leiche obduziert von einem Gerichtsmediziner.
Der hat wohl ohne den Background genau zu betrachten die Verletzungen begutachtet und für nicht zu einem Baumunfall passend qualifiziert. Überfahren aber wurde er auch nicht, mangels entsprechender Spuren. Also Überrollen.
Weil es dazu aber kein Spurenbild am Ort gab, man die Aussage des sterbenden Mannes berücksichtigte, musste er eben an einem anderen Ort überrollt worden sein.
Zusammen mit den wirren Äußerungen eines bereits durch Paranoia und Suizidabsichten aufgefallenen Alkoholikers und einer nie gesehenen Notiz von diesem, wurde dann ein spektakulärer Kriminallfall daraus.

Hätte man seinerzeit nach dem Obduktionsergebnis nochmal einen KFZ Gutachter zu Rate gezogen, so hätte dieser mangels Aufprallspuren im Wagen auch seinerzeit schon ausschließen können das die Story mit dem Überrollen an anderem Ort und unangeschnalten Transport so nicht stimmen kann es sich nur um einen Einzelunfall handeln könne. Dies wurde aber nie wieder untersucht.
Ich vermute durchaus , das es seinerzeit noch wenig "richtige" Unfallgutachter gab, sondern wie hier wohl, KFZ Sachverständige und Gerichtsmediziner, die unabhängig nebeneinander agierten.

Die Moral von der Geschichte : Alles nochmal hinterfragen. Vor allem bevor man dann an die Öffentlichkeit geht, die notwendige Sorgfalt walten lassen.
Das notwendige nicht verschweigen und das unerhebliche , wie diese Notiz nicht ins Spiel bringen.


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02.03.2026 um 03:57
So ist es. Ein Laienverständnis führt dazu, dass der Fall als gelöst im Archiv ruht. Und auch klar:
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Eines der Gutachten muss ja falsch sein, entweder das neue oder das aus den 80ern.
Dass Stoll wohl schwerste Verletzungen hatte kann nicht bestritten werden. Und diese dann auch kurze Zeit nach dem Auffinden zum Tode führten.
Dass Stoll auf dem Beifahrersitz gefunden wurde mit herabhängendem Arm aber noch ansprechbar ist auch Fakt.

Wenn nun Stoll selber gefahren ist, muss er sich irgendwann bewegt haben um auf den Beifahrersitz zu gelangen. Das ist Fakt. Dass sich ein so schwerverletzter wie es Stoll war noch aus eigenem Antrieb bewegt bzw. ein solche Kraftanstrengung entwickelt ist für mich 100% ausgeschlossen.

Oder anders gesagt, um der These glauben zu schenken, dass Stoll selber gefahren ist, bräuchte einen Beweis, dass er sich bzw. dass sich schwerverletzte aus eigenem Antrieb noch so bewegen, wie es Stoll getan haben muss. Geht man jetzt noch davon aus, dass es Stoll aus dem Auto katapultiert hat, müsst er einige Meter vom Auto entfernt zum liegen gekommen sein. Es gäbe noch einiges zu Thematisieren, warum ich der neuen These skeptisch gegenüber stehe. Bzw. diese verwerfe.


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02.03.2026 um 12:36
@schluesselbund
Nein.
Man braucht nur den forensischen Beweis, das niemand außer dem Fahrer beim Crash im Wagen gesessen haben kann.
Dieser Beweis wurde forensisch erbracht..
Damit hat dich das erledigt,. Ein Alleinunfall ist bewiesen.
Fremdbeteiligung ist auszuschließen


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02.03.2026 um 15:03
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man braucht nur den forensischen Beweis, das niemand außer dem Fahrer beim Crash im Wagen gesessen haben kann.
Einen solchen forensischen Beweis möchte ich mal sehen. Da reicht mir dann nicht wir haben keine andren spuren gefunden. Aber alles auch egal. Brauche ich auch nicht.

Ich bräuchte einen Beweis, dass sich Stoll bzw. dass sich schwerverletzte aus eigenem Antrieb noch so bewegen, wie es Stoll getan haben muss.

Ihr bräuchte ich ein forensisches Gutachten was bestätigt, dass sich schwerverletzte noch über einige Meter aus eigenem Antrieb bewegen können. Bzw. würden. So einfach ist das.


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02.03.2026 um 18:39
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Einen solchen forensischen Beweis möchte ich mal sehen
Zu sehen ist das nichts.

Ein letztes Mal, ansonsten muss ich davon ausgehen, das Du nicht in der Lage bist die einfachsten Zusammenhänge zu begreifen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 24.01.2026:Es geht nicht um DNA Spuren, sondern um Aufprallspuren, welche hätten vorhanden sein müssen !
Aus deren nicht vorhanden sein, kann man zwangsläufig schließen, das niemand dort saß.
Weder auf dem Beifahrersitz noch auf der Rückbank noch im Kindersitz.
Logische Schlußfolgerung: Niemand ausser dem Fahrer kann im Auto gesessen haben.
Auch kann Stoll nicht vor oder direkt beim Crash auf dem Beifahrersitz gesessen oder gelegen haben, hätte man ihn dort unangeschnallt befördert.
Damit ist doch alles gesagt.
Ein Alleinunfall ist bewiesen
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:ch bräuchte einen Beweis, dass sich Stoll bzw. dass sich schwerverletzte aus eigenem Antrieb noch so bewegen, wie es Stoll getan haben muss.
Brauchst Du nicht, wenn Du endlich begreifst, das beim Aufprall nur Stoll alleine im Wagen gesessen haben kann, was bewiesen ist !
Egal ob er herausgeschleudert wurde oder "nur" im Wagen umher geschleudert wurde
Beim Aufprall war er alleine im Wagen, hinter dem Steuer.
Das ist forensisch durch neueste kriminalistische Untersuchungsmethoden auch mit Computersimulation bewiesen-

Alles was danach genau geschah ist nebensächlich, weil ein Alleinunfall mangels Spuren anderer Insassen, die zwangsläufig hätten entstanden sein müssten beim Aufprall, bewiesen ist


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02.03.2026 um 19:02
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dann benenne mir mal die haltlosen Schlussfolgerungen.
Gut. Nur ein kleines Beispiel der Unwahrheiten:
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb am 26.02.2026:Der Golf schiesst die Böschung hoch, walzt das Gebüsch um, und überfährt auch noch einen Baum, bis er letztlich zum stehen kommt
Der Wagen ist nicht "letztendlich zum stehen gekommen", sondern wurde durch einen Aufprall an einem Baum mit ca 70km/h Aufprallgeschwindigkeit, abrupt abgebremst.
Ein wesentlicher Unterschied.


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02.03.2026 um 21:46
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:ann wären wir bei Lüneburger Verhältnissen.
??
Fehlt mir jetzt der Backround
Oh, ich bitte um Entschuldigung. Das ist mein Versäumnis, dass ich den Bezug nicht gebracht habe. Mit Lüneburger Verhältnisse meine ich die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft bei den Göhrde-Morden, dem Tun des Friedhofsgärtners Kurt-Werner W,,
Entsprechend ernüchternd bzgl. der Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft sind dann die entsprechenden Berichte zu dem Herrn W., die hier mal gelistet sind: https://mordserie.de/medien/

Ich empfehle die Beiträge aus "TV-Doku/Ficton".

Dort wird halt deutlich, wie eine gleichgültige Polizei und Staatsanwaltschaft klare Hinweise ignoriert/negiert. In diesem Vergleich wollte ich Polizei/Staatsanwaltschaft Hagen entsprechend positiv herausstellen. Das den Hagenern dabei ein falsches Gutachten in Kombination mit einem späten Neudenken des Falles passiert, ist nicht toll, aber immer noch meilenweit vom Lüneburger Staatsversagen entfernt.


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02.03.2026 um 22:09
@Gast_01
Das Du Wichmann und die Görde Morde meinst war mir klar.
Ein Vergleich aber hinkt m.M.

Ich sehe in diesem Fall , (Yogtze) das eher äussert schlampig gearbeitet und vieles vertuscht wurde
Wäre das nicht so lange her und der Fall nicht so unbedeutend, wäre das ein Skandal.

Ich kann mir durchaus vorstellen, das die absurde Idee einer Verfolgung nicht von jedem Mitglied des Ermittlungsteam so gesehen wurde.
Wahrscheinlich hat letztendlich der Chef entschieden was angenommen und ermittelt werden soll-

Später hat man den Yogtze Zettel in den Printmedien gezeigt, der aber nur ein Fake sein kann, eine Täuschung

Man hat wesentliche Unstimmigkeiten verschwiegen. Zum Beispiel die Tatsache, das ein Aufprall mit ca 70km/h stattfand.
Da hätte man sich hier im Forum die Diskussion erspart, ob ein Yogtze Bube in Verdeckungsabsicht den Unfall absichtlich fingiert hat.

Auch die Darstellung der Person Stolls in xy ist stark geschönt.
Es wird nichts davon berichtet, das der Mann schon lange vorher durch Verfolgungswahn aufgefallen ist, Suizidgedanken äusserte und zudem Alkoholiker war.
Ebenso wird verschwiegen , das Stoll seiner Frau an dem Abend schwer geschlagen hat.
Diese Umstände lassen die Nacht in einem anderen Licht erscheinen.
Stattdessen wird eine mysteriöse Notiz ins Feld geführt, die nie jemand gesehen hat.


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02.03.2026 um 22:32
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das Du Wichmann und die Görde Morde meinst war mir klar.
Ein Vergleich aber hinkt m.M.
Genau das sehe ich eben nicht. Die Ermittlungsbehörden in Hagen haben halt nicht wie Lüneburg gesagt," oooch, da finden wir etwas, um den Deckel drauf zu machen", sondern sie sind mit all den Widersprüchlichkeiten des Jahres 1984 damals in die Öffentlichkeit gegangen. Der "Fehler" war, dass das Hinterfragen halt so viele Jahrzehnte gedauert hat.
Die vermeintlichen Ängste (Verfolgungswahn) von Stoll hat Ede bereits in der Anmoderation erwähnt.
Was wäre 1985 die Alternative gewesen? "ja, der arme Kerl hat schon immer an Verfolgungswahn gelitten, immer gerne ein Glas mehr getrunken, als ihm gut tut und außerdem seine Frau geschlagen. Den ominösen Zettel hat außer der Frau auch niemand gesehen, also kann es nur ein Unfall sein?" Das passt nicht. Die Hagener haben mit dem Gang der echten und vermeintlichen Tatsachen an die Öffentlichkeit in Jahre 1985 alles richtig gemacht. Vorwürfe müssten sie sich nur zur Dauer der Neubewertung machen lassen.


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02.03.2026 um 23:04
@Gast_01

Wenn man ordentlich ermittelt hätte, entsprechend im Team, wäre man nie in diese Sackgasse gekommen.
Der Fall wäre schnell geklärt worden bei professioneller Arbeit
Es wurde unterlassen, die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung mit den Spuren im Fahrzeug, dem KFZ Schadensgutachten, abzugleichen.
Es wäre Experten auch seinerzeit klar gewesen, das ein unangeschnallter Mann auf dem Beifahrersitz zwingend spezifische Spuren verursacht hätte , die aber nicht vorhanden waren.
Und er wäre auch dort nicht so liegen geblieben bei dem Abritt.
Aber das wurde wohl nie untersucht.
Das man stattdessen mit so einer Yogtze "Räuberpistole" ins Fernsehen geht,halte ich ebenfalls für sehr fragwürdig.

Wahrscheinlich waren die jetzt ermittelten Tatsachen Insidern schon lange klar, aber der Fall zu unwichtig um da jetzt Arbeitszeit zu investieren.

Wer weis, das der Golf 1 ungebremst mit ca 70 km/h ungebremst an den Baum ist, keine Anschnallgurte benutz wurden, dem hätte klar sein müssen, das da kein Fremder gegen den Baum ist und hinterher noch spurlos abmarschieren konnte.


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03.03.2026 um 00:54
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Es wäre Experten auch seinerzeit klar gewesen, das ein unangeschnallter Mann auf dem Beifahrersitz zwingend spezifische Spuren verursacht hätte , die aber nicht vorhanden waren.
Ersetz doch einfach Beifahrersitz mit Fahrersitz. Mindestens die mir bekannten Bilder zeigen keine spezifischen Spuren eines hinaus katapultieren einer Person aus dem Fahrzeug.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Und er wäre auch dort nicht so liegen geblieben bei dem Abritt.
Das sagt ein ober Sachverständiger. Der jahrelang mitgeschrieben hat, und seine Thesen eingestellt hat, aber dass Stoll selber gefahren ist, auf die Idee wärst du nicht gekommen. Und selbst dann nicht als diese weiter vorne eingestellt wurde.


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03.03.2026 um 18:18
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Mindestens die mir bekannten Bilder zeigen keine spezifischen Spuren eines hinaus katapultieren einer Person aus dem Fahrzeug.
Das hat ja auch nie jemand behauptet, das dies sicher so war.
Es wurde nur festgestellt, das beim Aufprall niemand ausser dem Fahrer im Fahrzeug war.
Da Stoll aber offensichtlich auch ausserhalb des Fahrzeuges gesehen wurde, denke ich mal ihn hat es herausgeschleudert, so wie es wohl den meisten ergeht, die bei 70 km/h unangeschnallt gegen ein Hindernis knallen
Wenn Du das Gegentei aus den wenigen Bildern schließen kannst überschätzt Du Dich aber gewaltig.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:as sagt ein ober Sachverständiger. Der jahrelang mitgeschrieben hat, und seine Thesen eingestellt hat, aber dass Stoll selber gefahren ist, auf die Idee wärst du nicht gekommen. Und selbst dann nicht als diese weiter vorne eingestellt wurde.
Natürlich nicht, nach den bisher vorliegenden Informationen.
Es wurde ja immer davon ausgegangen, das der Wagen nicht mit 70km/h gegen den Baum prallte und das unbedingt noch jemand ausser Stoll im Fahrzeug gesessen haben muss
So wurde der Allgemeinheit das verkauft, stellte sich aber jetzt als Trugschluß und komplett falsche Annahme herraus

Eine persönliche Größe zeichnet sich auch dadurch aus, das man bisherige Schlußfolgerungen auch mal verwerfen kann, wenn es eine neue Informationslage gibt, die den Fall in vollkommen andem Licht da stehen lässt , anstatt eisern bei seiner widerlegten (Verschwörungs) Theorie zu bleiben und versuchen die Tatsachen entsprechend hinzubiegen.
Da wird dann auch nicht davor zurückgeschreckt, das man sich für kompetenter als die Fachleute hält und denen Lügen, Falschdarstellungen, Befangenheit oder sonst was unterstellt, nur weil deren Ergebnisse einem nicht ins vorgedachte Schema passen.

@schluesselbund
Bist Du Autofahrer?
Ich denke eher nicht.
Was meinst Du denn realistisch, was mit einer anderen unangeschnallten Person im Wagen passiert wäre, wenn der Golf mit 70 km/h abprupt gegen einen Baum geprallt wäre ?

Aber das ist hypothetisch, weil ja bewiesen ist, das ausser Stoll niemand im Golf saß als dieser gegen den Baum prallte.



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03.03.2026 um 18:21
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ersetz doch einfach Beifahrersitz mit Fahrersitz.
Was ist das für ein Quatsch ?
Verstehe ich nicht.
Nur eine Person saß im Wagen und die auf dem Beifahrersitz, wo aber nachweislich gar keiner gesessen haben kann?


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09.03.2026 um 13:10
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 02.03.2026:Wenn man ordentlich ermittelt hätte, entsprechend im Team, wäre man nie in diese Sackgasse gekommen.
Das ist ein harter Vorwurf, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Die Ermittler haben sich von dem damaligen Gutachten ins Boxhorn jagen lassen. Es ist m.E. eher ein Beispiel dafür, welch starken Stellenwert solche Gutachten haben und wie durch blindes Vertrauen in selbige völlige Fehlurteile (hier im Sinne von Beurteilung) entstehen können.

Ausgehend von der falschen Grundannahme, Stoll sei andernorts überrollt worden, konnten alle darauf aufbauenden Ermittlungen nur in die Irre führen:
- Stoll war schwer verletzt (das war Fakt)
- demnach kam er als Fahrer nicht in Frage
- demnach muss mindestens eine weitere Person anwesend gewesen sein, die den Golf in die Böschung fuhr
- demnach muss diese Person, nachdem sie von den LKW-Fahrern wahrgenommen worden war, sich vom Unfallort entfernt haben (da sie ja nicht mehr da war)
- demnach sind Stolls letzte Angaben stimmig (lt. Filmbeitrag: "die sind abgehauen")
- demnach ist ein Verbrechen naheliegend

Hier hat sich eine unglückliche, vermeintlich schlüssige Kette von Umständen ergeben, die dann zu dem bekannten Ergebnis geführt hat.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 02.03.2026:Wer weis, das der Golf 1 ungebremst mit ca 70 km/h ungebremst an den Baum ist, keine Anschnallgurte benutz wurden, dem hätte klar sein müssen, das da kein Fremder gegen den Baum ist und hinterher noch spurlos abmarschieren konnte.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 03.03.2026:Es wurde ja immer davon ausgegangen, das der Wagen nicht mit 70km/h gegen den Baum prallte
Eben, man ist damals offenbar nicht von einer so hohen Geschwindigkeit ausgegangen, und hier widersprichtst du dir auch selbst. Die Ermittlerin, die den Cold Case gelöst hat, sagt:
Das jetzige KFZ-Gutachten hat gesagt: Herr Stoll ist mit seinem Fahrzeug mit 60 bis 80 km/h von der Fahrbahn abgekommen und ist dann mit den Bäumen kollidiert.
Quelle: youtube.com/shorts/DwA6JfnukmQ

Welche Geschwindigkeit in dem alten Gutachten angenommen wurde, wissen wir nicht. Auch hier können fehlerhafte, zur damaligen Zeit vielleicht gar nicht besser ermittelbare Daten die falsche Grundannahme gestützt haben.


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