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Mordfall Tristan

18.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt + 7 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

14.10.2020 um 09:08
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb am 23.09.2020:Viele kritisierten, dass er schon mit Dreizehn rauchte....
Das hab ich auch gemacht und in meiner Clique so ziemlich jeder
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb am 24.09.2020:Was trotzdem immer zu bedenken ist, diesen Tunnel muss man gezeigt bekommen. Viele die in der Nähe wohnten, kannten ihn nicht.
Er ist auf Stadtplänen zu sehen
Zitat von abberlineabberline schrieb am 30.09.2020:Sie sagte, dass die Mädels "Finger im Gebüsch und später den ganzen Arm" gesehen hätten?
Versteh ich nicht?
Zitat von Banshee202Banshee202 schrieb am 03.10.2020:Ebenfalls in der Empfangshalle sind Sanitäranlagen vorhanden, die im Jahr 1993 wegen wiederholter Vandalismusschäden geschlossen, aber im März 2006 wiedereröffnet wurden.
Joah, ich durfte da als Kind nie auf Klo, meine Mama hat mich immer weitergezogen egal wie dringend. Warum hat sie nie gesagt.
Zitat von StauffiStauffi schrieb am 05.10.2020:Nehmen wir mal an es gebe eine Quelle für die schmutzigen Schuhe, was könnte man daraus schließen?
Schmutzige Schuhe? Gesehen vom Mädchen auf der Brücke?


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Mordfall Tristan

14.10.2020 um 09:21
@Iva
Das mit den Finger und dem Arm im Gebüsch war die Aussage eines der beiden Mädchen in der Sat 1 Doku kürzlich. Es ging um die Kinder, die Tristan fanden. Verstanden hab ich die Aussage auch nicht.
Klar ist der Tunnel auf Stadtplänen eingezeichnet, gut versteckt ist er dennoch. Da muss man schon hin wollen. So schön ist es da ja nicht.


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Mordfall Tristan

14.10.2020 um 10:17
@Iva
Wenn es GoogleMaps gegeben hätte, würde ich dir zustimmen.


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Mordfall Tristan

14.10.2020 um 10:24
drallfall schrieb (Beitrag gelöscht):Das Phantombild ist aber wohl durch sehr viele Zeugen ausgearbeitet worden.

Vermutlich gaben diese Personen die Beschreibung dazu ab:

- Die Jungs vom Kinderheim in Hofheim
- Das Mädchen, das den jenigen aus dem Busch hat. kommen sehen.
- Der Nachhilfelehrerin von Tristan
- Sascha K. der die Person auch mehrmals gesehen hat
- Und wahrscheinlich den von den der Anwaltskanzlei

Das schliesst dann ziemlich aus, das dein Bekannter, diese Person ist. Da dieser wohl kaum, dort zu stelle war.
Die Zeugenaussagen wurden gemacht um eine Aufklärung des Mordes zu unterstützen.
Daran gibt es keinen begründeten Zweifel.
Wie die Aufklärung dann im Detail aussieht war nicht von vorn herein absehbar.


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Mordfall Tristan

14.10.2020 um 10:24
@Iva
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb am 23.09.2020:Viele kritisierten, dass er schon mit Dreizehn rauchte....also bitte??? Das haben wir im Klosterpensionat auch gemacht.
...du hast meinen Text gekürzt, das wäre das Original, pro Tristan!
Also andersrum wie du es dargestellt hast.


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Mordfall Tristan

14.10.2020 um 22:55
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:du hast meinen Text gekürzt, das wäre das Original, pro Tristan!
Also andersrum wie du es dargestellt hast.
Eigentlich wollte ich dir nur beipflichten!


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Mordfall Tristan

14.10.2020 um 23:00
@Iva
Dann hab ich’s falsch verstanden. Sorry.


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Mordfall Tristan

15.10.2020 um 07:27
Die wirren Anekdoten ohne Bezug zum Fall Tristan enden jetzt.
Kommt zurück zum Thema.


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Mordfall Tristan

16.10.2020 um 16:01
@blaomat
Tristans Vater sagte dass Tristan ein lieber Junge war und dass er eben auch nicht mehr Blödsinn machte als andere Jungs in seinem Alter.
In Frankfurt/ Höchst hat man sicher mehr Spielraum Blödsinn zu machen als in anderen Gegenden bzw. anderen Blödsinn. Zumindest kann man sich mit Dreizehn mehr Unfug erlauben als mit Vierzehn, bzw. interessant sein aufgrund des Alters.


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Mordfall Tristan

16.10.2020 um 16:44
@Niederbayern23
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:bzw. interessant sein aufgrund des Alters.
wäre schon denkbar dass Tristan aufgrund seiner Strafunmündigkeit benutzt wurde, z.B. zum Drogenverkauf oder um Diebesgut anzubieten.

Jedenfalls muss man es schon recht dick hinter den Ohren haben um überhaupt in einer solchen Szenerie zu überleben. In solchen Umfeldern wimmelt es von Abzockern. Wir wissen auch nicht, ob Tristan seinem Vater alles erzählt hat.


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Mordfall Tristan

16.10.2020 um 16:55
Um es noch einmal anzumerken:

Das Bild des Zopftypen existierte im Einzugsbereich der Tat (z. B. Höchst und Unterliederbach) bereits kurz nach dem Mord. Es wurde dort sogar per Handzettel unter die Leute gebracht.

Warum es dann in irgendwelchen Schubladen ruhte bis es als Fahndungsbild in die Medien kam ist mir nicht bekannt.


Gruss, Maira


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Mordfall Tristan

16.10.2020 um 17:05
@blaomat
Den ungewöhnlich tragischen Verlust der Mutter wird er vermutlich nicht ansatzweise verdaut haben, infolgedessen Schwierigkeiten in der Schule (die er zu Lebzeiten der Mutter auch schon hatte).
Ein solchem Kind mit Anerkennung und Interesse einzulullen ist sicher nicht schwer.


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Mordfall Tristan

16.10.2020 um 22:23
@Maira
Ein Problem, das genau aus dieser Situation entstand ist, dass Menschen außerhalb der direkten Umgebung später nach jemandem Ausschau hielten, der Jahre vorher so aussah und gar nicht mehr so rumlaufen musste.


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Mordfall Tristan

17.10.2020 um 13:45
@abberline
@Maira
Man kann an dem Beispiel Christian Brückner/ Maddie sehr gut beobachten, wie lange gute Ermittlungsarbeit dauert. Ich denke dass sie das Phantombild lange nicht veröffentlichten, weil sie ja an „heißen Spuren“ dran waren.
Des Weiteren ist es ja schon eine heikle Sache, ein Phantombild bundesweit zu veröffentlichen. Das Phänomen Black- Box.... man tritt etwas los und weiß nicht was am Ende rauskommt...Aufwand/ Nutzen.
Im Nachhinein wäre es sicher besser gewesen das Phantombild gleich großflächig zur Fahndung zu veröffentlichen, weil sich Menschen eben verändern, wie @abberline schon gemeint hat.


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Mordfall Tristan

17.10.2020 um 17:35
Meine Vermutung ist, dass man das Phantombild erstmal dort veröffentlichte, wo man den Täter vermutete, also in der näheren Umgebung der Tat.


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Mordfall Tristan

17.10.2020 um 19:44
@Stauffi
Das war/ ist sogar Tatsache laut Täterprofil „im Visier der Fahnder“.


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Mordfall Tristan

18.10.2020 um 11:33
Ich hätte zu dem Zeugen Sascha K. etwas anzumerken. Im Spiegel Bericht sagte er, dass ihm der Zopfmann „immer“ entgegenkommen ist. Die gleiche Straßenseite bewusst genutzt hat um nah an ihm vorbei gehen zu müssen.
Warum trafen die Beiden „immer“ aufeinander?
Die Aussage „immer“ würde ich nicht zu wörtlich nehmen. Könnte man durch oft oder regelmäßig in einem bestimmten Zeitraum ersetzen?
Entweder hat er ihn immer auf dem Weg zur/ von der Schule abgepasst hat der Zopfmann hatte den gleichen Weg zufällig und ausgerechnet auch zur gleichen Zeit (eher Ersteres?).
Sascha wohnte/ wohnt wohl in einer Straße, die von der Liederbachstrasse abgeht. Er hatte wohl täglich den gleichen Weg wie Tristan.
Das leite ich folgendermaßen ab, da es einen Brancheneintrag des Namens gibt.


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Mordfall Tristan

18.10.2020 um 12:41
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:hat der Zopfmann hatte den gleichen Weg zufällig und ausgerechnet auch zur gleichen Zeit (eher Ersteres?).
das ist sehr interessant. Auch die Nachhilfelehrerin erwähnte ja , sie meinte, den Zopftyp hier in der Gegend schon öfters gesehen zu haben. Der Mann war ja schon älter - und alle Begegnungen mit Kindern, Schülern waren tagsüber. War er ohne Arbeit ? oder evtl. in einer Nachtschicht ?


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Mordfall Tristan

18.10.2020 um 12:52
@musikengel
Wenn man sich vorstellt, der Zopfmann hätte das gleiche Spielchen mit Tristan abgezogen?
Tristan hätte sich doch ebenso bedroht oder unwohl gefühlt. Trotzdem muss man davon ausgehen dass Tristan ihn „auch“ vom Schulweg her kannte.
Andere Kinder fühlten sich wohl auch nicht bedroht, Bsp. Dominik S.


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Mordfall Tristan

18.10.2020 um 13:14
In Zusammenarbeit mit Fallanalytikern vom Polizeipräsidium München und dem Hessischen Landeskriminalamt wurde die Tat im Jahr 2012 neu analysiert. Die Analyse ergab, dass in Anbetracht der Auswahl des Tatort als Örtlichkeit, an dem sich regelmäßig Kinder aufhalten, die Tatbegehung im Rahmen einer situativen wie auch zufälligen Opferauswahl denkbar ist, da das Opfer für den Täter ein austauschbares Objekt darstellt.

Dies spricht für einen präparierten (gut vorbereiteten) Täter, der an einem gut gewählten Tatort sich eines austauschbaren Opfers bemächtigt und konsequent die Tötung und Mitnahme der Körperteile umsetzt.

Primäres Motiv des Täters ist die Erlangung der Körperteile eines männlichen, kindlichen Opfers zur Umsetzung seiner sexuellen Fantasien.
Quelle: https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/Fahndungen/Personen/UnbekanntePersonen/Brübach_Tristan/bruebachMotivlage.html;jses...

das würde wieder bedeuten, das Tristan evtl. ein Zufallsopfer war.
Wollte er nur durch den Tunnel abkürzen ?
wo wollte er noch hin ?

eigentlich dürfte auch Tristan mit seinem besten Kumpel - vieles geteilt habe - ihm viel erzählt haben, wie Jugendliche dann so sind. Einen Vertrauten dürfte auch Tristan gehabt haben. Das werden die Ermittler aber alles schon durchgearbeitet haben. Offenbar ohne Erfolg.

Entweder hat dann dieser zu viel Angst, etwas zu sagen...oder aber Tristan, lief wirklich rein zufällig durch diesen Tunnel...


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