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Mord an Frauke Liebs

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Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

10.06.2019 um 22:10
Gogo84 schrieb:Ich denke somit die polizei wäre ohne meldung eher auf ein gewaltverbrechen gekommen. Dadurch das sie ein lebenszeichen von sich gegeben hat konnte man einen mord/ tötung erstmal auschliessen .
Das halte ich auch für eine sehr einfache Erklärung. Ganz praktische Gründe. Und es führte ja auch zum gewünschten „Erfolg“ des Täters - die Polizei war zunächst beruhigt und konnte anfangs nicht „angeschoben“ werden, wie Frau Liebs es einmal äußerte.
birkensee schrieb:Ich bin daher überzeugt, dass die 1. SMS keineswegs freiwillig von FL verfasst und abgesendet wurde, sondern vom Täter stammte, der damit eine falsche Spur legen wollte:
Und ich vermute und hoffe, dass die „Cold Case“-Ermittler seit 2018 diesen Ansatz prüfen.
Von Anfang an wollte der Täter vielleicht einfach die Familie / Freunde beruhigen und von einer zeitnahen Suche abhalten.
Dass er Frauke dann nicht auch bei ihrem Arbeitgeber eine Krankmeldung telefonisch durchgeben ließ, spricht für mich dafür, dass er Frauke nicht gut kannte und gar nicht wusste, dass sie berufstätig war bzw. in Ausbildung.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 09:49
Glucke2 schrieb:Dass er Frauke dann nicht auch bei ihrem Arbeitgeber eine Krankmeldung telefonisch durchgeben ließ, spricht für mich dafür, dass er Frauke nicht gut kannte und gar nicht wusste, dass sie berufstätig war bzw. in Ausbildung.
Sehe ich auch so.
Man kann da natürlich sagen das eine telefonische Krankmeldung ein hohes Risiko darstellt, das könnte also als rationale Erklärung angeführt werden warum das nicht passiert ist.

Aber selbst da hätte man sagen können dass es ja auch Schriftlich gegangen wäre.
Der Täter fuhr mit Frauke ja weite Strecken und ich denke ein Opfer dazu zu bringen ein Schriftstück zu verfassen ist nicht so schwer, insbesondere dann wenn er das Opfer ja scheinbar auch dazu bekommen hat Telefonate so zu führen dass es für ihn nicht zu Heikel wurde.

Es ist für mich jedenfalls unerklärlich wieso keine Krankmeldung in irgendeiner Form abgegeben wurde.. Wenn Frauke Freiwillig weg war schon mal gar nicht.
Für mich klingt es danach dass der Täter über die Lebensverhältnisse von Frauke nicht allzu viel wusste.

Wir haben meiner subjektiven Meinung auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass er viel von Frauke wusste.
Vielleicht wurde Chris auch deshalb ausgewählt weil Frauke es so darstellte als wäre Chris noch ihr fester Freund.

Da würde auch die Antwort "Du weißt doch dass ich nicht wegen irgendnem Typ weg bin" passen. Um den Täter zu suggerieren das man noch Zusammen ist.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 10:33
birkensee schrieb:Wie kommst Du zu einer solchen Behauptung? Die Ermittlung des Absendeorts der 1. SMS bedeutete einen erheblichen Eingriff in die rechtlich geschützte Privatspäre FLs, dem ein Richter nur unter dem begründeten Verdacht zustimmen konnte, FL sei Opfer eines Verbrechens geworden.
Na ja vergiß bei all deinen Behauptungen nicht,
im Grunde weiß doch jeder hier eh genau, dass die Polizei erstmals überhaupt nicht von einem Verbrechen ausging. Wenn also ein Richter unterschrieb, dass man die Standortdaten von der ersten SMS abfragen darf (und dies ja gleich am Anfang), dann doch sicher nicht, weil man nun dachte, es liegt ein Verbrechen vor, sondern was immer sehr hoch wahrscheinlicher ist, dass ein Unfall oder sogar möglicherweise vielleicht ein Suizid (also eine Gefahr aus dieser Richtung für die Person) vorliegen könnte. Und diese beiden Dinge haben mit einem Verbrechen schon mal gar nichts zu tun. Es ist großer Unsinn was du da behauptest, weil der Richter unterschrieben hat, gab es für ihn nun den begründeten Verdacht, Frauke wäre ein Opfer eines Verbrechens geworden. Ich denke eher, das hat man der Frau Mutter Liebs zuliebe getan, aber nicht weil da nun wer fix daran glaubte/dachte, es liegt nun ein Verbrechen vor. Einfach mal der Realität den Vorzug geben, wäre hier angebracht.

Alle Infos die wir über die erste Woche haben darüber lauten ja ganz anders - ich denke, dass weißt du auch?

Und ja du hast recht, die Datenerfassung ist ein Eingriff in die Privatsphäre, doch bei weitem nicht so "erheblich" (wie du das nun bezeichnet hast) als wenn man umgekehrt Einsicht in die privaten Kontobewegungen nimmt. Denn was bedeutet denn die gesetzliche Vorgabe was der Richter da bei Fraukes Fall unterschrieben hat?

Man darf Standort und Zeitpunkt des Handys ermitteln (Gesetzesstand 2006) , wenn dieses Handy mit einer anderen Person in Kommunikation tritt. Nur dies allein war damals gegeben, und sonst gar nix.

Was diese erteilte richterliche Befugnis (und die waren eher "soft" als "erheblich") nicht hergibt oder beinhaltet wäre :

Etwa den Text oder ein Gespräch mitzulesen/mitzuhören.

Und genauso wenig durfte man, wenn das Handy in keinerlei Kommunikation mit einer anderen Person und dessen Tele eintritt (also nur aufgedreht ist/wäre und es nur eine reine Einbuchtung in einen Sendemast gäbe) dann den Standort des Handys ermitteln!!!

Was wichtig wäre in Bezug auf diese mögliche letztmalige Einbuchtung -Nieheim (Gerücht), denn hier wäre dann eine Standortbestimmung erfolgt, was damals 2006 durch diese richterliche Unterschrift gar nicht gedeckt gewesen wäre.

Dieses Feststellen der letzten Einbuchtung (Nieheim) von Fraukes Handy könnte also möglicherweise eine Gesetzesübertretung der Polizei damals darstellen, falls diese polizeiliche Erhebung tatsächlich passiert wäre? Soviel ich erfahren habe, wurde dieses Gesetz Jahre später geändert, weil wenn jemand mit seinem Handy dann keinerlei Kommunikation tätigt bei Einbuchtung in Sendemasten, war dies vom Gesetz überhaupt nicht gedeckt (sondern nur wenn er es auch für eine Kommunikation selbst auch benutzt) und im Grunde eine klare Befugnisüberschreitung einer polizeilichen Erhebung

Kurz um, die richterliche Unterschrift bezog sich rein auf Kommunikationsdaten, also allein nur darauf, wenn eine Kommunikation (also SMS oder Telegespräch...) auch tatsächlich passierte/stattfindet, nur dann durften sie den Standort von Fraukes Handy auch feststellen (aber keinerlei Inhalt). Da bei der letzten Einbuchtung (was wir nur als Gerücht kennen) aber keinerlei Kommunikation passiert wäre, hätte man eine alleinige Einbuchtung des Handys in einem Sendemasten (also eine Standortbestimmung ihres Handys) dann gar nicht erheben dürfen.

Möglicherweise ein Grund, warum wir über die letzte Einbuchtung von Fraukes Handy in der Gegend Nieheim (angeblich nach dem letzten Gespräch) nicht wirklich je klare Infos (geschah sie nun oder nicht?) darüber bekommen?

Ich weiß es auch nicht ob es diese letzte Einbuchtung dort (Gegend-Nieheim) tatsächlich je gab oder nicht, kann mir aber vorstellen, wenn hier Polizei was gemacht hätte, was die richterliche Unterschrift dann so gar nicht wirklich her gibt, dass man solch eine Info gerne zurück hält und keinerlei weitere klare Aussagen darüber macht? Ohne das ich Polizei oder den Beamten hier je Absicht unterstellen würde, das Gesetz damals war nicht ideal für die Beamten.

Heute reicht es aus, wenn jemand etwa durch richterlichen Befehl überwacht wird, muss er nicht sein Handy für eine Kommunikation (be)nutzen, es genügt wenn es aufgedreht ist und er sonst gar nix damit macht, darf man trotzdem den Standort des Handys feststellen. Damals war dies eben noch anders...! Ja, es wird gemunkelt (wer sicher gehen will heute) der müsste schon die Batterie aus dem Handy nehmen/entfernen, selbst das Abdrehen/Ausschalten des Handys allein schützt davor nicht mehr!??? :D Ob dies stimmt - keine Ahnung!

Und das auch kein Journalist je mal einen Ermittler danach direkt fragte, ob es diese letzte Einbuchtung nun tatsächlich gab oder nicht (schließlich hält sich dieses Gerücht schon lange sehr hartnäckig und wurde erst wieder in einem Artikel erwähnt), dass eben ein Ermittler Klarheit darüber schafft mit einem "Ja oder Nein", kommt mir auch ein bissl komisch vor, dass so eine Frage nie passiert.
frauzimt schrieb:Da bin ich absolut deiner Meinung
Wenn man konzentriert und angespannt zuhört, achtet man auf jedes Wort

Wenn der Abwesende sagt : Das darf ich nicht sagen, fragt man sich sofort: Wer verbietet das? Was ist da los?

Frauke wird vermieden haben in ihren Telefonaten auf eine andere Person hinzuweisen.
"Kann ich nicht sagen", kann auch interpretiert werden als:
Das will ich jetzt nicht sagen. Wir reden später.
Da muss keine andere Person beteiligt sein.

Darf ich nicht, setzt ein Verbot voraus.
Genau darum ging es mir!

MMn. steht viel eher eine totale Konzentriertheit dahinter (darum hat sich Frauke auch niemals darin verredet) als eine Sedierung und ein "benebelt sein". Denn stellt man sich mal das Szenario so vor, dass der Täter gewisse Dinge Frauke strikt & streng verboten hätte am Tele zu sagen, eben als Grund-Bedingung sie überhaupt telefonieren zu lassen, er sie dann aber "benebelt" mit irgendwelchen Mittlen, wäre es doch darin recht komisch, dass ihr niemals, obwohl ihr jede Konzentration dazu fehlen würde, ein "Kann" (ich dir nicht sagen) mit einem "Darf" verrutscht wäre? Eben weil dieses Verbot "Darf ich nicht..." in ihrem Kopf dann vorhanden sein musste!

Ich sehe hier 2 Mögllichkeiten als wahrscheinlich an:

1) Es gab dieses Verbot nie - oder

2) Sie konnte sich voll darauf konzentrieren, dass ihr dies auch nicht passierte.



Ich denke/glaube auch, wenn Frauke sich "wie auf Droge" verstellen/reden musste, würde es zu einem stark manipulativen Hang des Täters passen!? Denn das vermute ich persönlich sehr, dass der Täter eine recht ausgeprägte manipulative Ader in sich trägt.

Und diese Ansicht würde das gerichtsmedizinische Gutachten unterstützen, welches ja ergab, dass bei Frauke keinerlei Drogenkonsum/Einnahme festgestellt werden konnte.

Denn die einfachsten Erklärungen sind meist die besten Erklärungen und stimmen auch sehr oft. In dem Moment wo ich anfange "Ja es könnte aber auch sein... KO-Tropfen.. nicht mehr feststellbar...etc.." ist es schon nicht mehr die einfachste Erklärung und auch nicht mehr die Beste, sondern eher nur mehr die "Zweitbeste" und hinkt in der Wahrscheinlichkeit schon der besten einfachsten Erklärung hinterher.

Und für mich ist eben die einfachste, beste und wahrscheinlichste Erklärung jene:
Gerichtsmedizin konnte keinerlei Drogenkonsum bei Frauke feststellen = es gab auch niemals eine Drogeneinnahme von Frauke.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 10:39
Doverex schrieb:im Grunde weiß doch jeder hier eh genau, dass die Polizei erstmals überhaupt nicht von einem Verbrechen ausging.
Schön dass du da immer so gut darüber bescheid weißt.

Gut dass du einen direkten Draht zum Richter hast und weißt ob er nun von einem möglichen Unfall oder Suizid ausging und deshalb den Beschluß erlassen hat.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 11:02
Kangaroo schrieb:Wir haben meiner subjektiven Meinung auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass er viel von Frauke wusste.
Vielleicht wurde Chris auch deshalb ausgewählt weil Frauke es so darstellte als wäre Chris noch ihr fester Freund.

Da würde auch die Antwort "Du weißt doch dass ich nicht wegen irgendnem Typ weg bin" passen. Um den Täter zu suggerieren das man noch Zusammen ist.
Und vielleicht war das dann eben auch der eigentliche Grund dafür, dass der Täter überhaupt die 1. SMS verfasste, wenn FL ihm sagte, dass ihr Freund sie daheim erwartet, und sie obendrein keinen Schlüssel bei sich trug.
Doverex schrieb:im Grunde weiß doch jeder hier eh genau, dass die Polizei erstmals überhaupt nicht von einem Verbrechen ausging. Wenn also ein Richter unterschrieb, dass man die Standortdaten von der ersten SMS abfragen darf (und dies ja gleich am Anfang), dann doch sicher nicht, weil man nun dachte, es liegt ein Verbrechen vor, sondern was immer sehr hoch wahrscheinlicher ist, dass ein Unfall oder sogar möglicherweise vielleicht ein Suizid (also eine Gefahr aus dieser Richtung für die Person) vorliegen könnte. Und diese beiden Dinge haben mit einem Verbrechen schon mal gar nichts zu tun. Es ist großer Unsinn was du da behauptest, weil der Richter unterschrieben hat, gab es für ihn nun den begründeten Verdacht, Frauke wäre ein Opfer eines Verbrechens geworden. Ich denke eher, das hat man der Frau Mutter Liebs zuliebe getan, aber nicht weil da nun wer fix daran glaubte/dachte, es liegt nun ein Verbrechen vor. Einfach mal der Realität den Vorzug geben, wäre hier angebracht.
Na klar, weil FLs Mutter drängelte, unterschreibt ein Richter mal eben so den Antrag auf Funkzellenauswertung. Sie ist in der Nacht auf dem Heimweg verschwunden, es gab nur noch eine SMS, und seitdem herrschte Funkstille. Am nächsten Tag nicht in der Schule, das sind genug Indiizien, dass irgendwas passiert ist, und ob nun ein Verbrechen an ihr, ein Unfall, Suizid oder dergleichen, ist dabei wohl sekundär, bei allem ist Gefahr im Verzug. Jedenfalls wird ein Richter das sicher nicht unterschreiben, wenn er zur Ansicht gelangt ist, dass da mit großer Wahrscheinlichkeit ein freiwilliges Fortbleiben vorliegt. Mit dem Anruf wurde dann diese große Wahrscheinlichkeit aus Sicht der Polizei herbei geführt, nach dem Anruf hätte ein Richter das mMn nicht mehr so schnell unterschrieben.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 11:26
@Kangaroo
@Doverex
Hey... also doverex hat mit dem was er schreibt schon recht... standortermitteln ist was anderes als eine handyüberwachung mit gesprächsaufnahme... und schon was anderes als wenn man die kontoeinsicht beantragt.
Ich gebe dir recht das man das wohl frau liebs zu liebe getan hat weil die einfach nicht locker gelassen hat..
Und ich glaube auch das ist ein wichtiger punkt!!! Auch wenn niemand von der polizei an ein verbrechen geglaubt hat ... und auch wenn alle statistiken dieser welt dagegen sprechen... ganz ausschliessen kann man so ein verbrechen dann doch nicht... und niemand will die verantwortung übernehmen wenn es dann doch mehr ist als nur ein unfall oder suizid ist... i

Ich denke wenn die gerichtsmediziner keine drogeneinnahme bei frauke feststellen konnten das es dann auch so war... trotzdem lässt mich diese k.o tropfen geschichte nicht los...
1. Sie sind nur ein paar std nachweisbar.
2. Sie haben eine interessante wirkungsweise. Nach zahlreichen opferberichten ist mir aufgefallen das so ziemlich alle von der selben wirkunsweise sprechen obwohl es sehr unwahrscheinlich ist das alle die selbe substanz bekommen haben ( k.o tropfen sind eine gruppe von substanzen) bzw dosierung bekommen haben. Die wirkung kann man in 3 phasen aufteilen. Die dosierung bestimmt die länge und intensität der phase.
1. Phase. Opfer wird müde. Ihm wird übel... sehr durstig... das bekommt er auch selber alles so mit.
2. Phase: opfer sind sexuell enthemmt... leicht manipulierbar... freunde erkennen meist die wesensänderung ... sie machen aber einen klaren eindruck auf fremde.. ( leider habe ich nix zur zeitlichen orientierung gefunden :( )können fragen ordnungsgemäss beantworten ... körperlich nicht eingeschränkt ( tanzen reden gehen springen alles geht) . Diese phase wird von tätern benutzt um ihre opfer an eine andere stelle zu locken.. und diese menschen gehen in dem zustand freiwiilig mit weil sie quasi willenlos sind . Allerdings kann sich keiner an phase zwei erinnern! Blackout.
Phase 3: system bricht plötzlich zusammen. Sie machen einen sehr sehr betrunkenen eindruck... verwaschene sprache... keine körperliche kontrolle mehr... koma ähnlicher schlaf.. bei überdosierung kann diese phase in einer atemlähmung enden.

Die zweite phase finde ich sehr interessant...das ist auch die phase die den opfern hinterher am meisten zu schaffen macht... weil man sich selbst anhand der erzählungen nicht wiedererkennt... sogar nicht glauben will das man sowas gesagt oder getan hat.. das man sich so manipulieren hat lassen und einfach mitgegangen ist ....
Wenn jemand in der lage war dieses zeug zu dosieren und die richtige phase abzupassen um anrufen zu lassen dann halte ich das für möglich.
Sonst halte ich das eher für unwahrscheinlich das sie unter drogen stand... kontrolle und drogen haben sonst wenig gemeinsam.


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11.06.2019 um 11:44
Gogo84 schrieb:also doverex hat mit dem was er schreibt schon recht...
Nein.
Weil er nicht Wissen kann ob bei der Polizei oder beim Gericht Jemand von einem unfreiwilligen Verschwinden ausgegangen ist oder nicht.

Wir Wissen dass teilweise bei der Polizei sehr merkwürdig reagiert wurde, siehe Frau Liebs und Herr Östermanns Aussagen.
Man war aber wohl nicht durchgehend der Meinung sonst hätte man Frau Liebs Engagement im Keim erstickt.
Gogo84 schrieb:was anderes als eine handyüberwachung mit gesprächsaufnahme
Ja ist es, bestreitet Niemand.
Darf man trotzdem nicht einfach so ..

Auch wenn die Polizei eher weniger von einer Entführung ausging blieb ein Restrisiko.
Gogo84 schrieb:Ich gebe dir recht das man das wohl frau liebs zu liebe getan hat weil die einfach nicht locker gelassen hat..
Bezweifle dass dies der einzige Beweggrund war.
Gogo84 schrieb:und niemand will die verantwortung übernehmen wenn es dann doch mehr ist als nur ein unfall oder suizid ist... i
Habe nichts anderes behauptet.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 11:58
Sven1213 schrieb:Finde, dass ist die beste Erklärung für die subjektiv belastende Antwort von ihr.
Dann muss Frauke aber kombiniert haben können und das setzt schon voraus, dass sie bei klarem Verstand war.
" Das weißt du doch."
Vor allem: welchen Vorteil sollte dem Täter durch das erlauben einer solchen Anspielung bieten? Dieser Satz, diese Art der Antwort bot doch nur noch mehr Raum für Fragen.
abberline schrieb:Was die ungewöhnliche Samstagsanrufzeit angeht, denke ich, dass das damit zu tun hatte, dass Deutschland um 17 h gegen Schweden spielte. Vielleicht war der Täter verabredet
Das ist auf jeden Fall ein Punkt, dennoch: am Mittwoch und am Montag gab es auch keinen Kontakt, warum am Samstag dann nicht
einfach einen Kontakt ausfallen lassen? Warum nicht einfach selber eine SMS schreiben? Dafür hätte man sich eine Fahrt mit seinem Opfer, bei Tageslicht und vor dem Deutschlandspiel (an einem Samstag mit gutem Wetter), erspart.

Die Kontakte bis Samstag hatten ja bereits ihren Sinn erfühlt, Frauke meldete sich nach dem Aufruf in den Medien am Donnerstag
bei ihren Angehörigen. Die Medien berichten am Freitag dann darüber, dass Frauke sich gemeldet hat, Samstag beginnen die Leute
bereits die Such-Plakate ab zu hängen, da jetzt viele glauben, Frauke sei wieder da. Abends folgt dazu dann noch die SMS und
es erfolgt der Rückruf des Bruders. Im Gegensatz zum Verhalten von Frauke am Donnerstag (Stimmlage und Sprachart) findet der Bruder, dass Frauke normal klingt am Telefon.

Hätte man am Samstag dann nur eine SMS geschickt, ohne Frauke dabei zu haben, hätte es an der Such Situation nichts geändert.
Warum also das Risiko trotzdem jetzt schon eingehen? Und das Deutschland Spiel lief ja nicht bis spät in die Nacht, es gewiss möglich
gewesen, Frauke noch nach der Verabredung zu einem Kontakt raus zu fahren.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 12:16
Kangaroo schrieb:einem
Ich habe ihm recht gegeben was die standortermittlung und die kontoeinsicht angeht. Das ist ein unterscheid. Wovon die wirklich ausgegangen sind oder was die geglaubt haben weiss hier keiner. Sicher ist das die mutter die ganze zeit druck gemacht hat und das wird sicher seine wirkung gehabt haben.


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11.06.2019 um 13:26
@Malinka
Ich stimme dir zu, der Zeitpunkt des Anrufs wirkt ungewöhnlich und risikobehafteter...Samstags tagsüber 3 Stunden vor dem Deutschland Spiel einer WM mit Entführungsopfer durch ein Industriegebiet zu kurven, in dem es evtl Getränkemärkte etc gibt, ist zumindest mal gewagt. Ein einsam parkender Kastenwagen könnte auffallen, es könnten Aussengeräusche zu hören sein beim Telefonat, wenn das Opfer sich wehrt und Randale im Auto macht, könnte das wer hören uswusw.. wenn der Täter kein völlig planloser Vollhonk war, der vor lauter Panik nicht wusste, was er tat, bleibt die Frage nach dem warum dann und dort? Ich halte den Täter für nicht dumm, aber auch nicht für ein Genie. Es wird einen simplen Grund geben, nur welchen?


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11.06.2019 um 13:53
@abberline
Ich gehe stark davon aus dass der Täter auf dem Rasthof Mönkeloh stand.
Eventuell stand er dort auch schon seit Freitag Abend nachdem Anruf.

Ein Wohnmobil, LKW oder Kastenwagen würde da nicht auffallen da dies gängig ist.

Eventuell MUSSTE der Täter aber auch dort sein falls er zum Beispiel ein LKW führte. Die meisten LKW´s stehen ja am Wochenende. Die, die es nicht nach Hause schaffen stehen halt an nem Rasthof.


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11.06.2019 um 14:10
@Kangaroo
Ein interessanter Gedanke. Wurde dort damals überprüft oder zumindest befragt? Man geht ja von einem Täter mit Ortskenntnissen aus. Dazu kommt, dass der Täter am Entführungsabend wohl nicht auffällig mit einem riesigen LKW so spät durch die Stadt fuhr. Also entweder Kastenwagen, Wohnmobil oder privater PKW oder Motorrad. Nur lässt man einen Kastenwagen oder LKW mit Entführungsopfer zwischen anderen Autos stehen?


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11.06.2019 um 14:15
abberline schrieb:Wurde dort damals überprüft oder zumindest befragt?
Kann ich leider nicht beantworten.
abberline schrieb:Dazu kommt, dass der Täter am Entführungsabend wohl nicht auffällig mit einem riesigen LKW so spät durch die Stadt fuhr.
Das sticht ins Auge und passt nicht, da stimme ich zu.
abberline schrieb:Nur lässt man einen Kastenwagen oder LKW mit Entführungsopfer zwischen anderen Autos stehen?
Kommt denke ich darauf an wie das Opfer verbracht wurde, ob geknebelt etc.

Aber der Rasthof auf Mönkeloh ist echt sehr groß.
Da ist schon Luft zwischen den Fahrzeugen.

Gerne mal bei Google Maps gucken.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 14:22
@Kangaroo
Wenn man einfach mal von einem Täter mit regionalem Bezug ausgeht, der zumindest öfter mal dort unterwegs war...und man weiter davon ausgeht, dass regionale LKWs eher auf dem Firmenhof stehen... ließe sich heute noch rausfinden, wer damals öfter dort parkte und sich wiederum vielleicht an andere Leute oder Kastenwagen etc erinnert? Die Chance ist klein und theoretisch, da man nicht weiß, ob der Täter dort parkte.


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11.06.2019 um 14:55
Könnte mir Vorstellen dass dies nur dann Realistisch ist wenn eine Firma wirklich sehr Detaillierte Fahrtenbücher geführt hat.
Aber ich glaub die Aufbewahrungsfristen sind deutlich kürzer.

Erinnern könnten sich vielleicht andere Fahrer die dort öfter gleichzeitig standen, Tankstellen Mitarbeiter oder vom Burger Laden ..
Wäre Interessant zu Wissen ob es Leute gibt die Auffälligkeiten bemerkt haben, sich aber nicht der Polizei anvertraut haben.
Aber wie erreicht man solche Leute?

So eine Raststätte hätte halt den Vorteil dass die Logistik in Sachen Essen und Trinken rund um die Uhr gesichert wäre.


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11.06.2019 um 15:34
Also ich glaube, ich würde als Täter mein Opfer auch nicht Gott und die Welt anrufen lassen. Mutter... Arbeitgeber... Schwester... Bruder...usw.
Sie überhaupt anrufen zu lassen war risikoreich genug. Wenn dann würde ich eine einzige Person zulassen und das nicht aus Empathie meinem Opfer gegenüber.
Man hat denjenigen ausgewählt der ihr räumlich am nächsten stand ... " ( in der Regel finden Ermittlungen von innen nach aussen statt. Diejenigen die den Opfern am nächsten stehen werden als erstes durchleuchtet, bevor man woanders sucht... und da wären wir wieder bei den Statistiken... ) Die erste SMS ging an ihn...er war derjenige den es als erstes galt zu informieren, weil er als erstes ihr Wegbleiben bemerkt . Ob Frauke das selber war oder der Täter lass ich an dieser Stelle offen.
Der erste Anruf: Christos( es geht um was wichtiges) ..Sag den anderen bescheid". Und ich denke genauso war es auch gemeint.... Chris sollte dafür sorgen das jeder diese wichtige Info bekommt. In dem Satz steckt doch schon drin, das er bescheid sagen soll ,weil sie nicht vorhat es selber zu tun. Auch in Zukunft nicht. Sonst gäbe es keinen Grund ihn anzurufen und diesen Satz zu sagen oder ihm das in Auftrag zu geben.

Ich denke nicht das Chris und der Täter sich kennen müssen. Frauke lebte erst seit einem Jahr in Paderborn... ein neuer Lebensabschnitt hatte begonnen. Jeden Menschen den sie von da an neu kennengelernt hat ( disco / chat) und der sie gefragt hat : Was machst du so im Leben? , der hat mit grosser Wahrscheinlichkeit erzählt bekommen ,das man seit einem Jahr eine Ausbildung angefangen hat als Krankenschwester...und seitdem in Paderborn in einer WG lebt. Somit kann derjenige auch nur Frauke gekannt haben und über ihre Wohnsituation eine Verbindung zu Chris aufgebaut haben... alleine nur weil er ihr Mitbewohner war.
Das sie ihre Eltern nicht angerufen hat sollte evtl auch suggerieren das Frauke abgehauen ist und kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern hat oder dieses Verhältnis kippen würde wenn sie die Wahrheit über ihr Verschwinden erzählt.... Wenn eine Jugendliche nach einem Streit oder einer Auseinandersetzung die Düse macht dann (kommen wir wieder zu den Statistiken...) geht wirklich keiner von einem Verbrechen aus. Und es gibt ja auch Fälle wie Doverex schon erwähnt hat wo sich das vorher gar nicht ankündigt ( kein Dtreit) und die trotzdem irgendein Problem haben und einfach wegwollen.
Wie hört sich das denn für einen Polizist an, wenn die Mutter erzählt das die Tochter verschwunden ist und sich nur noch bei ihrem Mitbewohner meldet aber nicht Zuhause?? Na erstmal wie ne peinliche Eskapade...die man nur seinem besten Kollegen anvertrauen kann und nicht unbedingt seinen Eltern...und sich deswegen auch net bei der Arbeitstelle abmeldet... eben auch weil sie nicht so zuverlässig und standhaft rüberkommen sollte wie sie sonst war.

Wegen den Industriegebieten...
erstmal unwichtig ob der jenige frauke in Paderborn oder in Nieheim festgehalten hat.... Industriegebiete liegen doch so ,das man einerseits von der Innenstadt aber andererseits auch von Nieheim ablenken könnte. Oder ?
Und wenn man weiss, das der Standort ermittelt wird, dann wäre es dumm sie direkt aus der Innenstadt anrufen zu lassen, aber genauso wäre es dumm sie immer aus iwelchen Waldgebieten anrufen zu lassen...
Also: Ist der aus der Innenstadt rausgefahren oder ist der von ausserhalb nach Paderborn rein???
Wenn der Festhalteort Paderborn war, dann waren die Wege aus der Stadt raus in die Industriegebiete auch wesentlicher kürzer als die Wege von Nieheim zu den Industriegebieten ...


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 15:49
Malinka schrieb:" Das weißt du doch."
Vor allem: welchen Vorteil sollte dem Täter durch das erlauben einer solchen Anspielung bieten? Dieser Satz, diese Art der Antwort bot doch nur noch mehr Raum für Fragen.
Selbst wenn @Gogo84 mit ihrer Interpretation recht hat, Chris hat diesen eventuellen Zusammenhang ja nicht verstanden.

@Malinka
Macht das letzte Telefonat denn überhaupt Sinn?
Chris fragt sie: "Wo bist du?"
Frauke: "Kann ich dir nicht sagen"

später in dem Gespräch fragt er dieses noch einmal und bekommt 3 Mal hintereinander die Antwort "Mama".

So grundsätzlich gefragt: Für wen war das letzte Telefonat über 5 Minuten überhaupt von Vorteil?
Kangaroo schrieb:Aber der Rasthof auf Mönkeloh ist echt sehr groß.
Da ist schon Luft zwischen den Fahrzeugen.
Von der Funkzellenausrichtung würde dieses passen.
Bei dem ersten Anruf wähnte ich auch eine Nähe zur A33, aber laut Chris gab es keine Hintergrundgeräusche, so das es ihm vorkam, als würde das Telefonat aus einer Wohnung geführt worden sein.

Aber so ein Rasthof birgt auch die Gefahr von Geräuschen.
LKW machen krach, die A33 wird man von dort auch noch gut hören und es muss ja nur ein LKW hupen, dass geht ja durch Mark und Bein.

Auch das letzte Telefonat über 5 Minuten.
Es ist nichts über Nebengeräusche bekannt.
Der Funkmast befindet sich in einem Gewerbegebiet.
Von dort aus direkt muss der Anruf ja nicht gekommen sein, aber von wo man immer auch telefonierte über die Woche, nichts gehört hat im Hintergrund finde ungewöhnlich.


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11.06.2019 um 15:56
Gogo84 schrieb:Also: Ist der aus der Innenstadt rausgefahren oder ist der von ausserhalb nach Paderborn rein???
Wenn der Festhalteort Paderborn war, dann waren die Wege aus der Stadt raus in die Industriegebiete auch wesentlicher kürzer als die Wege von Nieheim zu den Industriegebieten ...
Außer Dreihausen/Sennelager, liegen die Gewerbegebiete wohl etwas außerhalb der direkten Innenstadt, aber immer noch im Bereich des Innenstadtringes.
Kurz gesagt:
Die liegen jetzt nicht deutlich außerhalb.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 16:08
Ich will auf gar keinen Fall hier eine Diskussion über Funkmasten und Funkzellen lostreten.
Zu der Zeit wo ich mich schon mit diesem Fall und dem Thema Funkzellen beschäftigt hatte, gab es Probleme bei mir mit der "Home-Zone".
Kennt man glaube ich.
Ich telefonierte mit meinem Mobilfunkanbieter und dieser sagte mir von welchem Sendemast diese "Home-Zone" und die Funkzelle kommt und änderte diese auf einen anderen Sendemast in Sichtweite meines damaligen Hauses.
Diese Funkzelle, wo ich mit der "Home-Zone" unzufrieden war, kam von einem Sendemast in einem Gewerbegebiet 1300 Meter Luftlinie von mir entfernt.

Ich möchte damit sagen, dass sie sich auch deutlich weiter außerhalb des Standortes der Sendemasten aufgehalten haben kann und in diesem Fall wäre es auch noch denkbar, dass 2 oder 3 Telefonate von ein und demselben Ort geführt wurden.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 16:59
Gogo84 schrieb:Wie hört sich das denn für einen Polizist an, wenn die Mutter erzählt das die Tochter verschwunden ist und sich nur noch bei ihrem Mitbewohner meldet aber nicht Zuhause??
Ich denke hier hast du recht, denn die Polizisten hören bei Vermisstenanzeigen wohl sehr oft von Eltern: "dass tut unser liebes kleine Töchterchen (oder Burli) nie..." etwa Drogen nehmen. Grundsätzlich ist es wohl gescheiter, wenn enge Freude so eine Vermisstenanzeige machen (oder direkt dabei sind), weil enge Freunde wissen oft bei weitem viel mehr (was wirklich abgeht :D ) als die Eltern, wo die Tochter ja auch gar nicht mehr daheim wohnt (wie im Fall Frauke).

Aber das weiß man ja vorher nicht, dass da eigentlich die Polizei auf die Aussage der engen Freunde eher mehr hören/glauben würde als auf die Eltern. Darum, Mutter Liebs hat alles in ihrer Macht getan was sie nur konnte. Das Problem dabei ist halt nur, dass Eltern zum Beispiel einen möglichen Drogenkonsum ihrer Kinder oft ausschließen, was sich dann im Nachhinein öfters als falsch heraus stellt. Also ist hierin das Problem, was die Eltern sagen, hmmm...ist so lala... kann stimmen, kann aber auch völlig falsch sein. So ähnlich denke ich, war die Position damals für die Polizei vorgegeben.
Nicht die besten Vorraussetzungen für eine vermisste/verschwundene Frauke, dass sofort etwa intensiv nach ihr gesucht worden wäre.
Deshalb ist es auch fast völlig egal, ob es diese SMS nun gegeben hätte oder nicht, viel anders abgelaufen wäre der Fall mMn. sowieso nicht.

Vielleicht wenn sich wer gemeldet hätte, der sah und beobachtet hat, an diesem Abend wurde eine Frau gewaltsam in ein Auto gezerrt in PB, irgendwas in diese Richtung - gab es aber nicht so einen Zeugen, - bis heute nicht!


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