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Mord an Frauke Liebs

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 18:11
Sven1213 schrieb:Ich möchte damit sagen, dass sie sich auch deutlich weiter außerhalb des Standortes der Sendemasten aufgehalten haben kann und in diesem Fall wäre es auch noch denkbar, dass 2 oder 3 Telefonate von ein und demselben Ort geführt wurden.
Muss mich selbst korrigieren.
Es wäre möglich das die Freitags-SMS, der Freitagsanruf und der Anruf am Dienstag (Also 2 Anrufe und 1 SMS) vom gleichen Standort aus durchgeführt wurden.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 19:22
abberline schrieb:Samstags tagsüber 3 Stunden vor dem Deutschland Spiel einer WM mit Entführungsopfer durch ein Industriegebiet zu kurven, in dem es evtl Getränkemärkte etc gibt, ist zumindest mal gewagt.
Kangaroo schrieb:Ich gehe stark davon aus dass der Täter auf dem Rasthof Mönkeloh stand.
Eventuell stand er dort auch schon seit Freitag Abend nachdem Anruf.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass er sich (mit Frauke) in einem Industriegebiet befand, und zwar in einem Gebäude. Ich würde da eher an den Osten Paderborns denken, Dören oder Benhauser Feld. Vielleicht ein Gebäude, bei der die Belegschaft für die Zeit ausgeflogen war.


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11.06.2019 um 21:08
redsherlock schrieb:Ich könnte mir sogar vorstellen, dass er sich (mit Frauke) in einem Industriegebiet befand, und zwar in einem Gebäude. Ich würde da eher an den Osten Paderborns denken, Dören oder Benhauser Feld. Vielleicht ein Gebäude, bei der die Belegschaft für die Zeit ausgeflogen war.
Die Frage die ich mir stelle ist, warum befährt man am Freitag und am Dienstag die gleiche Gegend?
Alle anderen Örtlichkeiten sind einmalig. Nieheim, Hövelhof-Dreihausen, Mönkeloh, aber in dem östlichen Gewerbegebiet finden 2 Telefonate statt. Kann natürlich Zufall sein.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass der Täter sich sehr sicher fühlte.
Egal mit was der unterwegs war, es gab vermehrt Polizei in der Stadt, es gab viele Menschen, die in der Stadt feierten, alles das hielt ihn nicht ab mit ihr durch die Stadt zu fahren, in welche sie am meisten öffentlich gesucht wurde.


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Mord an Frauke Liebs

11.06.2019 um 21:28
Ich frage mich, was der Täter wollte.
Wenn es um Frauke selbst ging, dann hatte er sie ja. Sie war in seiner Gewalt und gut ist.
Das ein Mensch, welchen man entführt hat, gesucht wird, ist auch jedem Täter klar.
Mit der Örtlichkeit des Sendemasten Nieheim-Entrup ist bis zum heutigen Tage auch kein Täter ermittelt worden, warum dann auch davon ablenken?
Ich behaupte der Täter spielte mit seinem Glück, mit den Angehörigen, Chris und der Polizei.
Der wollte besser sein, nicht nur eine "Entführung", festhalten eines Menschen, der suchte den Kick.
Fahrt in die Stadt, wo sie am meisten gesucht wird, Anrufe tätigen, etwas machen, was noch keiner vorher gemacht hatte.

Der hat einfach etwas irrationales gemacht, womit er alle einbezog.
Keiner hat eine Erklärung für sein handeln, für das Risiko was dieser einging und das einbeziehen des Umfeldes von Frauke.
Keiner sieht so richtig einen Sinn in die Anrufe, selbst der Angerufene nicht.
Der wollte sich beweisen.
Der wollte besser sein, als er meint von anderen gesehen zu werden.

Dazu passt für mich aber nicht der Leichenfundort.
Das ist mir mit zuviel Glück behaftet, dass sie erst Monate später dort gefunden wurde und keine Spuren mehr gesichert werden konnten.
Das alles in Bezug des Leichenfundorte würde ich als dilettantisch, simple bezeichnen. Vielleicht war der Tod gar nicht eingeplant gewesen und der Täter überfordert?


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11.06.2019 um 22:15
Sven1213 schrieb:Ich behaupte der Täter spielte mit seinem Glück, mit den Angehörigen, Chris und der Polizei.
Der wollte besser sein, nicht nur eine "Entführung", festhalten eines Menschen, der suchte den Kick.
Fahrt in die Stadt, wo sie am meisten gesucht wird, Anrufe tätigen, etwas machen, was noch keiner vorher gemacht hatte.

Der hat einfach etwas irrationales gemacht, womit er alle einbezog.
Keiner hat eine Erklärung für sein handeln, für das Risiko was dieser einging und das einbeziehen des Umfeldes von Frauke.
Keiner sieht so richtig einen Sinn in die Anrufe, selbst der Angerufene nicht.
Der wollte sich beweisen.
Der wollte besser sein, als er meint von anderen gesehen zu werden.

Dazu passt für mich aber nicht der Leichenfundort.
Das ist mir mit zuviel Glück behaftet, dass sie erst Monate später dort gefunden wurde und keine Spuren mehr gesichert werden konnten.
Das alles in Bezug des Leichenfundorte würde ich als dilettantisch, simple bezeichnen. Vielleicht war der Tod gar nicht eingeplant gewesen und der Täter überfordert?
Finde ich alles sehr nachvollziehbar, mit Ausnahme des angeblich dilettantisch gewählten Leichenfundorts. Es kommen doch schon kaum Autos dort entlang, und Wandergebiet oder dergleichen ist es auch nicht. Wer hätte sie also dort auf die Schnelle finden sollen? Und Östermann sagt selbst, dass der Täter wollte, dass sie nicht zeitnah gefunden wird. Dass sie aber irgendwann gefunden wird, wenn er sie angezogen ablegt, wird auch ihm klar gewesen sein. Vielleicht gehörte auch das zu seinem Spiel, seinem Ritt auf der Rasierklinge, wie auch die Anrufe samt den Transporten, und er wollte gar, dass sie entdeckt wird in der festen Überzeugung, dass er selbst dann nicht gefunden wird, bzw. man ihm nichts nachweisen kann?


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12.06.2019 um 01:29
Die Tat wirkt sowohl irrational, als auch bewusst inszeniert und das verwirrt. Die Antwort ist vermutlich simpler als gedacht, aber durch die unterschiedlichen Möglichkeiten halt nicht ganz leicht zu entwirren. Dennoch halte ich den oder die Täter nicht für genial. Man kann von Ortskenntnissen ausgehen, er wird Frauke eher nicht mit riesigem LKW so spät in der Innenstadt mitgenommen haben, also stand höchstens einer irgendwo beruflich zur Verfügung und er fuhr ansonsten einen PKW... Allerdings seh ich bei einem LKW Fahrer keinen Bezug zur Familie, Eltern quälen etc. Frauke hat er so oder so. Wenn man den LKW mal weglässt, bleiben Pkw, Kastenwagen, Campingmobil etc... letztere sind zumindest in Nieheim überprüft worden und es kam wohl nix bei rum. Also Nachbarort, Paderborn selbst etc... dann die Frage des Sinns der Anrufe. Gab es einen Bezug, in dem jemand aus der Familie gequält werden sollte? Also Spuren in die Vergangenheit zu Leuten oder deren Angehörigen? Jemand, der mal durch eine Prüfung segelte oder dessen Angehörige? Oder fiel der Täter irgendwie mal in der Vergangenheit durch irgendwas auf? Das sind nur Fragen, keine Annahmen. Aber ich hab das Gefühl, dass zumindest jemand aus der Region in Frage kommt. Frauke selbst war ja noch nicht sooo lange in der Gegend. Und es bleibt die Frage, ob im Pub bereits was geschah.


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12.06.2019 um 02:48
@rayden
rayden schrieb:Vielleicht gehörte auch das zu seinem Spiel, seinem Ritt auf der Rasierklinge, wie auch die Anrufe samt den Transporten, und er wollte gar, dass sie entdeckt wird in der festen Überzeugung, dass er selbst dann nicht gefunden wird, bzw. man ihm nichts nachweisen kann?
Ich habe auch den Eindruck, dass der Täter sich (zunehmend) sicher fühlte. Er ging immer mehr Risiken ein - und dennoch gelang es ihm, bis heute unentdeckt zu bleiben. Ich vermute daher, er hatte tatsächlich Gründe, sich zunehmend sicher zu glauben.

@abberline
abberline schrieb:Die Tat wirkt sowohl irrational, als auch bewusst inszeniert und das verwirrt.
Mich stört der Begriff "irrational" etwas.
Das Motiv der Tat ist nach meiner Überzeugung völlig "anormal", d. h. für einen auch nur halbwegs "normalen" Menschen nur sehr schwer nachvollziehbar. Aber die Ausführung der Tat finde ich überhaupt nicht irrational.
Was immer der Grund für sein Verhalten war - er ist immerhin so überlegt vorgegangen, dass trotz sehr aufwändiger Ermittlungen keine einzige Spur zu ihm gefunden wurde. Und das, obwohl er sich durch die Fahrten und Telefonate zunehmend exponierte.
abberline schrieb:Gab es einen Bezug, in dem jemand aus der Familie gequält werden sollte? Also Spuren in die Vergangenheit zu Leuten oder deren Angehörigen? Jemand, der mal durch eine Prüfung segelte oder dessen Angehörige?
Ich glaube nicht, dass es ein "rationales" Rachemotiv gab - weder FL noch ihren Angehörigen gegenüber. Wenn der Täter quälen wollte, dann nach meiner Ansicht aufgrund eines vollkommen "anormalen" Machtbedürfnisses.
Er hätte dann nach meiner Meinung seine ungeheure Macht "genossen": zunächst und vor allem über FL, später auch über ihre Familie und Freunde, die er in ihrer Angst und ihren Hoffnungen wie Marionetten bewegen konnte. Und seine Überlegenheit gegenüber der Polizei, die ihn trotz immer "kühnerer" Aktionen nicht fassen konnte. Jemand, des es bis heute "genießen" kann, unerklärbar und damit unentdeckbar zu sein.

Es gibt immer wieder Fälle von außerordentlicher Grausamkeit, die für den Täter keinen "rationalen" Nutzen hatte. Z. B. jener Mann, der die Butterbrote seiner Arbeitskollegen vergiftete: Ihm sei es, so formuliert es die Staatsanwaltschaft, darum gegangen, seine Kollegen beim körperlichen Verfall zu beobachten. Mitzuerleben, wie sie vor seinen Augen "Schmerzen und Qualen erleiden". https://www.stern.de/panorama/stern-crime/butterbrote-von-kollegen-vergiftet--die-geschichte-eines-einzelgaengers-844880...


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 08:12
Womit wir wieder beim Thema "sadistisch" wären. Für mich bestätigt sich durch eure Mutmaßungen und auch durch gesunden Menschenverstand einfach: er hatte Spass daran, Frauke und ihre Angehörigen zu quälen. Aber warum die Tötung? Wie kam es dazu? War es wirklich Mord, ein Unfall, Totschlag?
Er hat die Leiche so abgelegt, damit sie nicht schnell entdeckt werden kann. Für mich ein Zeichen, dass er die Spuren eines Mordes verdecken wollte. Ihm war sicherlich klar, dass dort kaum jemand unterwegs ist. Es war ja auch ein Zufall, dass sie gefunden wurde.

Klar, es gibt Grausamkeit, die klar und deutlich zugefügt wird. Aber psychische Grausamkeit ist ein anderes Level. Und ja, es ist mehr als deutlich, dass der Täter seine Macht ausgekostet hat.


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12.06.2019 um 09:08
Ich würde das nicht an den Beruf des Täters festmachen bzgl. eventueller Ambitionen dahingehend die Eltern / Angehörigen quälen zu wollen.

Dass der Täter mit dem LKW durch die Gegend fährt bezweifle ich am Abend des Verschwindens auch.
Aber an den anderen Tagen nicht denn Hövelhof Dreihausen hat ebenfalls eine kleine LKW Raststätte und Dören, Benhauserfeld und Mönkeloh sind auch Orte an denen LKW´s nicht ungewöhnlich sind.

Ich find den Umstand aufjedenfall Interessant dass es an 2 Örtlichkeiten Rasthöfe gibt.


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 13:21
Also LKW wäre dann glaube ich doch zu sperrig und unhandlich, vor allem in der Stadt, die goldene Mitte ist eben Kastenwagen und Wohnmobile. Erstere fallen in Industriegebieten sicher nicht weiter auf, und sind dort alltägliches Bild. Trotzdem muss der Täter dann immer noch die Möglichkeit gehabt haben, mindestens abends und am Wochenende Zugriff darauf zu haben, wie auch FL unbemerkt irgendwo festhalten zu können.


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 13:25
@rayden
Und er hatte die Möglichkeit, Abend für Abend spät fast täglich von irgendwo wegzufahren, ohne dass es Nachbarn auffällt, dass er jeden Abend mit seinem Kastenwagen etc Runden dreht. Oder es fiel jemand auf, aber den Nachbarn meldet man ja nicht, denn der kann es ja nicht gewesen sein. Hier hab ich Hoffnung, dass noch irgendwem was auffiel und er sich heute noch wegen irgendwas meldet, weil ihm irgendwas eigenartig vorkam


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 14:41
abberline schrieb:Oder es fiel jemand auf, aber den Nachbarn meldet man ja nicht, denn der kann es ja nicht gewesen sein.
Leider oft Realität.
Hat man ja im Fall Höxter gesehen.
abberline schrieb:Hier hab ich Hoffnung, dass noch irgendwem was auffiel und er sich heute noch wegen irgendwas meldet, weil ihm irgendwas eigenartig vorkam
Hab die Hoffnung auch wann immer mal solch ein ähnliches Verbrechen passiert.

Bin mir 100 Prozent sicher dass irgendwer aufjedenfall was mitbekommen haben muss.
Aber die schei* Mentalität ist halt nicht selten "Bloß nichts mit der Polizei zu tun haben".


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 16:50
Sven1213 schrieb:Dazu passt für mich aber nicht der Leichenfundort.
Das ist mir mit zuviel Glück behaftet, dass sie erst Monate später dort gefunden wurde und keine Spuren mehr gesichert werden konnten.
Das alles in Bezug des Leichenfundorte würde ich als dilettantisch, simple bezeichnen. Vielleicht war der Tod gar nicht eingeplant gewesen und der Täter überfordert?
In diese Richtung denke ich auch. Ich finde das der Täter sich nicht wirklich die Mühe gemacht hatte, den Leichnam verschwinden zu lassen. FR wurde z.B. nicht vergraben oder so.

Sicher, der Ablageort war vielleicht nicht wirklich einsehbar. Auch war es wohlmöglich kein Wanderweg, wo ständig Menschen vorbei laufen. FR’s Leiche hätte schon kurz nach dem Ablegen von einem Jäger, Pilzsammler oder dergleichen gefunden werden können.

Der Täter hatte hier einfach nur das Glück, das FR leider erst Monate später gefunden wurde. Mit Sicherheit wären dann noch zahlreiche Spuren gefunden worden.

Ob die Tat geplant war oder nicht, das scheint hier nur der Täter wirklich zu wissen.

Die Tat hätte geplant gewesen sein können, der Täter hatte sich eventuell schon eine geeignete Stelle zum Ablegen des Leichnams ausgesucht.

Vielleicht fühlte der Täter sich sicher, das FR dort nicht so schnell gefunden wird. Was natürlich reines Glück für den Täter war.

Sollte die Tat nicht geplant gewesen sein, so deutet es doch daraufhin, das der Täter mindestens Ortskenntnisse besessen hatte.


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12.06.2019 um 16:57
Ich halte eine Wohnung oder einen fixen Festhalteort immer mehr für unwahrscheinlich... dafür waren die Beiden einfach viel zu mobil unterwegs... eine Wohnung oder ein fixer Festhalteort würden einen Transfer vorraussetzen wenn man fast täglich nach Paderborn fahren will um anrufen zu lassen. Ob das jetzt Nieheim war oder Paderborn... ist erstmal egal. In beiden Fällen müssen Opfer und Täter gemeinsam da raus... gemeinsam ins Fahrzeug rein... Anruf... wieder zurück.. beide müssen wieder ins Versteck rein... und das an mindestens 5 von 7 Tagen. Da ergeben sich eine Menge Gelegenheiten die Beiden zusammen gesehe4n zu haben aber wie wir wissen gibt es dafür keinen einzigen Zeugen und wenn hat der Situation die er beobachtet hat nicht als wichtig eingestuft . Ich denke ein "zusammen gesehen werden" wurde akribisch vermieden indem man einfach diese Situation vermieden hat oder der Transfer nicht nötig war weil eben der Festhalteort ein Fahrzeug war.
Es kann aber kein Fahrzeug gewesen sein was so gebaut ist das man von vorne direkt nach hinten kann... sonst hätte der jenige sich nicht so strikt an die Dunkelheit gehalten... musste er aber offensichtlich weil doch iwie das Risiko bestand bei irgendeiner auffälligen Aktion um sie anrufen zu lassen gesehen zu werden.
Ein weiterer Hinweis für mich das der Festhalteort mobil war sind die Kontakte vom Freitag wo von ihrem Handy eine SMS ankommt und der Bruder zurückruft. Wenn man als Täter einen fixen Festhalteort hat wo man Frauke die ganze Zeit über sicher gefangenhalten kann ( war ja eine Woche) und man hat ihr Handy und hat vor nur eine SMS zu schreiben warum sollte man riskieren das Opfer mitzuschleppen? Es sei denn man hat es eh im Schlepptau??? Wenn ich mir vorstelle der Täter verfasst diese SMS im Namen von Frauke und 2 Min. später klingelt das Handy ... egal ob er weiss wer da anruft oder nicht... er geht aber direkt davon aus das der jenige der die SMS erhalten hat den der anruft informiert hat... welche Aktion wäre spontan am sinnvollsten um dieser SMS Glaubwürdigkeit zu verleihen und zu beweisen das diese SMS wirklich freiwillig von Frauke stammt? Ich denke nicht drangehen und einfach das Handy wieder ausschalten hätte die Theorie der Angehörigen das sie entführt worden ist und diese SMS nicht von ihr ist eher verstärkt. Somit durfte sie den Anruf annehmen. Wenn er sie die ganze Zeit im Schlepptau hatte dann macht es auch Sinn eine Suche nach ihr zu vermeiden. Wenn man sie findet findet man ja auch ihn .

Ich habe die ganze Zeit das Gefühl das diese Tat eine zeitliche Begrenzung hatte. Also so als wäre es ein Teil des Planes gewesen Frauke so lange zu behalten wie man sich selber noch an dem Ort befindet ( evtl. weil man muss!!! Was für mich ein Hinweis darauf sein könnte das der Aufenhalt des Täters in Paderborn und Umgebung evtl. mit einer Verpflichtung gekoppelt gewesen sein könnte und deswegen nicht vor einer Woche beendet werden konnte und auch die Fahrten im Rahmen dieser Verpflichtung geführt wurden)
In den ersten Tagen nach dem Verschwinden wird erstmal nur öffentlich gemacht, das die Person verschwunden ist... es werden Zeugen gesucht die iwas gesehen haben. Der Täter kann nicht wissen ob es Zeugen gibt oder nicht. Er kann es zumindest nicht zu 100% ausschliessen. Er verfolgt den Fall über die Medien.. Also versucht er es wie eine freiwillige Aktion aussehen zu lassen, damit Zeit zu schinden und eine Suchaktion so lange zu verhindern wie es für ihn riskant ist.
Dann hätten die Fahrt nach Nieheim und die erste SMS aus Nieheim auch einfach nur den Sinn gehabt von einem Verbrechen und von dem Ort der Entführung abzulenken. Und um Zeit zu schinden bis das Problem gelöst werden kann.
Er hat sie also zufällig getroffen ...abgeschleppt... sie vergewaltigt und aus irgendeinem Grund nicht getötet. Er hat nicht geschafft sie zu töten um diese Tat zu verdecken. Nach dem Motto : Ich wollte das nicht ... e
Es tut mir leid.. ich will dich nicht töten.. aber wenn ich dich gehen lassen wirst du mich verraten... und sie hat vermutlich versucht ihm vom Gegenteil zu überzeugen damit sie gehen kann und dieses Spiel mit den anrufen mitgespielt...bis sie verstanden hat das er sie nicht gehen lassen wird.
Ich denke er hat sie von da an ( nach der Vergewaltigung) zwar immer mitgeschleppt aber sie immer mehr ihrem Schicksal überlassen...( kein Wasser... kein Essen.. keine Luft zum Atmen bei den Temperaturen... ) Sie quasi vernächlassigt und sie zu Tode kommen lassen.


Wegen dem Leichenfundort... Menschen die in Paderborn leben kennen zwar diesen Ort, wissen aber nicht wirklich wie es da aussieht und wie es da zugeht. Ich meine damit ob da viele Spaziergänger sind oder net... ob es da Wanderwege gibt oder nicht.. ob da Leute Gassi gehen oder joggen oder pilzsammler rumrennen...oder wie sehr die Landstrasse befahren ist ... das sind Dinge die kann meiner Meinung nach nur jemand wissen der da wohnt oder da mal gewohnt hat / dort aufgewachsen ist. Das sind so Infos die ändern sich mit der Zeit auch nicht gross. Das man aber nicht weiss das ein Bienenstock oder ein Hochsitz da stehen spricht aber eher dafür das man da halt nicht mehr wohnt.. sonst wüsste man das..das sind Dinge die sich mit der Zeit ändern können.

Derjenige muss sich aber auch ziemlich gut in Paderborn auskennen,was dafür spricht das er auch da eine Zeitlang oder oft unterwegs war.

Wegen der Leichenablage:
Die Leiche wurde nicht ausgezogen.. Sie wurde nicht unkenntlich gemacht... Sie wurde nicht verpackt um sie unauffällig zu transportieren.. es wurden ihr nur ihre Uhr und ihre Tasche abgenommen.. Sie wurde nicht vergraben ...
All das setzt auch vorraus das man all die Sachen die man dafür bräuchte auch vorliegen hat... einen Spaten zum graben... eine gute Taschenlampe..oder anderes Material um eine Leiche zu schänden oder zu verpacken oder sonst was sie besser zu verstecken. Hat man aber auch nicht bei wenn man nicht vorhat jemanden zu verschleppen oder zu töten...also hatte der Täter evtl nicht die Mittel um diese Leiche " besser, vorbereiteter zu entsorgen. Er hat sich den besten Ort für seine Verhältnisse ausssuchen müssen.

Zu der DNA Spur: selbst wenn man eine gefunden hätte und diese brauchbar gewesen wäre... solange man nicht weiss wem sie gehört oder diese nicht registriert war führt sie auch nicht zum Täter und ist somit genauso unbrauchbar, oder?


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12.06.2019 um 17:05
Gogo84 schrieb:Zu der DNA Spur: selbst wenn man eine gefunden hätte und diese brauchbar gewesen wäre... solange man nicht weiss wem sie gehört oder diese nicht registriert war führt sie auch nicht zum Täter und ist somit genauso unbrauchbar, oder?
So lange sich vorher der Täter nichts strafrechtlich zu Schulden kommen lassen hat, so lange wurde beim Täter auch keine Erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. So würde es beim Auffinden einer DNA auch keinen „Treffer“ in der Datenbank vom BKA geben. In der DNA-Analyse-Datei werden Daten nach Deliktsfeldern kategorisiert.


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12.06.2019 um 20:23
Doverex schrieb:Da bei der letzten Einbuchtung (was wir nur als Gerücht kennen) aber keinerlei Kommunikation passiert wäre, hätte man eine alleinige Einbuchtung des Handys in einem Sendemasten (also eine Standortbestimmung ihres Handys) dann gar nicht erheben dürfen.
Dafür kam das Gerücht aber ziemlich oft auf!? Im t-online Artikel, im Focus und ich meine auch vom Staatsanwalt wurde in einen Interview mitgeteilt das es einige Stunden nach dem letzten Telefonat noch eine Einbuchung in Nieheim gab.
Doverex schrieb:Und diese Ansicht würde das gerichtsmedizinische Gutachten unterstützen, welches ja ergab, dass bei Frauke keinerlei Drogenkonsum/Einnahme festgestellt werden konnte.
Wie sollte das durch die Gerichtsmedizin fest gestellt werden? Blut oder Urin waren wohl nicht mehr vorhanden. Gewebe eignet sich ebenfalls schlecht. Bleiben noch die Haare, die eignen sich eigentlich auch nur um eine längere "Karriere" abzubilden. Dazu müsste diese aber nach dem Konsum natürlich entsprechend gewachsen sein. Pro Monat wächst das Haar ca 10mm, geht man davon aus das sie kurz nach dem letzten Telefonat gestorben ist und dazu noch die äußeren Bedingungen sowie den Zustand der Leiche...denke nicht das man da noch viel nachweisen konnte.
Dann kommen noch die ganzen natürlich Sachen wie Pilze, Meskalin usw. was auch schwer bis gar nicht nachzuweisen ist oder eben der Kram aus der Apotheke.

An Drogen in dem Sinne glaube ich zwar auch nicht aber K.O. Tropfen oder irgendwas "beruhigendes" wird schon im Spiel gewesen sein.

Nur durch reine Manipulation schliesse ich mal aus...es muss meiner Meinung nach irgendwas gegeben haben womit der Täter psychischen Druck ausgeübt hat damit er nicht verraten wird. Wenn man rausbekommt wie er das zustande gebracht hat sollte man ihn vermutlich auch identifizieren können.
Malinka schrieb:Hätte man am Samstag dann nur eine SMS geschickt, ohne Frauke dabei zu haben, hätte es an der Such Situation nichts geändert.
Warum also das Risiko trotzdem jetzt schon eingehen? Und das Deutschland Spiel lief ja nicht bis spät in die Nacht, es gewiss möglich
gewesen, Frauke noch nach der Verabredung zu einem Kontakt raus zu fahren.
Vielleicht war der Täter in der Annahme das die Anruf glaubwürdiger und besser funktionieren als SMS oder er dachte das die Gespräche aufgezeichnet werden und die Polizei mithört. Und eben durch diesen Anruf tagsüber wurde die Maßnahmen der Polizei ja noch weiter zurückgefahren.
Also unlogisch find ich das nicht. Das Deutschlandspiel war ein Achtelfinal und im Anschluss lief das Achtelfinal mit Argentinien. Dementsprechend groß wird auch der Zulauf in der Stadt gewesen sein was ein größeres Entdeckungsrisiko mit sich gebracht hätte...abends eventuell noch Polizeikontrollen zwecks Alkohol usw.
Gogo84 schrieb:Und wenn man weiss, das der Standort ermittelt wird, dann wäre es dumm sie direkt aus der Innenstadt anrufen zu lassen, aber genauso wäre es dumm sie immer aus iwelchen Waldgebieten anrufen zu lassen...
Also: Ist der aus der Innenstadt rausgefahren oder ist der von ausserhalb nach Paderborn rein???
Meine Vermutung nach ist er Paderborn reingefahren ist. Entweder über die Landstraße L755 oder über die B64. Für den ersten Anruf hat er sich noch die Mühe/Aufwand gemacht nach Hövelhof zu fahren das wird ihm aber wahrscheinlich zu riskant erschienen sein. Der Samstag Anruf war nur den Umständen geschuldet und alle anderen Anrufe finden mehr oder weniger am Ortseingang im gleichen Großraum statt. Er fährt kurz in die Stadt, lässt Frauke telefonieren danach schaltet er das Handy wieder aus fährt nach Haus. Gegenüber der Polizei decken sich die Aussagen die Frauke trifft "bin in Paderborn" "komme heute nach Hause" mit den auch mit Verbindungsdaten...also kein Grund um von einer Entführung auszugehen.
abberline schrieb:Und er hatte die Möglichkeit, Abend für Abend spät fast täglich von irgendwo wegzufahren, ohne dass es Nachbarn auffällt, dass er jeden Abend mit seinem Kastenwagen etc Runden dreht.
Wenn es jetzt jemand ist der in Schichten arbeiten dann fällt das den wahrscheinlich nicht auf wenn der Nachbar eine Stunde später von der Arbeit kommt oder früher losfährt.
Gogo84 schrieb:Ich denke ein "zusammen gesehen werden" wurde akribisch vermieden indem man einfach diese Situation vermieden hat oder der Transfer nicht nötig war weil eben der Festhalteort ein Fahrzeug war.
Es kann aber kein Fahrzeug gewesen sein was so gebaut ist das man von vorne direkt nach hinten kann... sonst hätte der jenige sich nicht so strikt an die Dunkelheit gehalten... musste er aber offensichtlich weil doch iwie das Risiko bestand bei irgendeiner auffälligen Aktion um sie anrufen zu lassen gesehen zu werden.
Wenn es wirklich nur ein mobiler Festhaltort gewesen ist dann bleibt eigentlich nur ein Wohnmobil übrig. Früher oder später musste FL ja sicherlich mal auf den Pott, klar kann man auch irgendwo hinter eine Hecke machen... aber ohne Hygiene wie Zähneputzen, waschen dazu in den gleichen Klamotten wird's denke ich nach 3 Tagen vom Geruch her echt unschön.


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 20:52
Gogo84 schrieb:Ich halte eine Wohnung oder einen fixen Festhalteort immer mehr für unwahrscheinlich... dafür waren die Beiden einfach viel zu mobil unterwegs.
Gogo84 schrieb:müssen Opfer und Täter gemeinsam da raus... gemeinsam ins Fahrzeug rein... Anruf... wieder zurück.. beide müssen wieder ins Versteck rein... und das an mindestens 5 von 7 Tagen. Da ergeben sich eine Menge Gelegenheiten die Beiden zusammen gesehe4n zu haben
Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass der Täter über ein nicht einsehbares Grundstück mit Haus oder Scheune (z. B. in der ländlichen Umgebung Paderborns) verfügte und FL dort ohne Probleme ins Auto bringen konnte.
Einen normalen PKW als Transportmittel zu den Orten, an denen telefoniert wurde, vermute ich allerdings auch nicht, eher einen VW-Bus oder Ähnliches. Zwar hätte er FL auf der Fahrt im Kofferraum verborgen halten können, aber in den Gewerbegebieten hätte er ihn ja öffnen und FL potentiell den Blicken anderer aussetzen müssen. (Er konnte ja nicht ein zufällig vorbeifahrendes Auto ausschließen, und eine Frau in einem Kofferraum hätte wohl so ziemlich jeden alarmiert.)

Einen Daueraufenthalt in einem Auto halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. Der Täter musste schlafen und hätte also das Auto stundenlang irgendwo parken müssen. Auf öffentlich zugänglichen Plätzen hätte jeder unmittelbar an das Fahrzeug treten und Geräusche wahrnehmen können. Wie hier neulich jemand schrieb, hätte FL auch in einem sedierten und geknebelten Zustand, mit sehr eingeschränkter Bewegungsfreiheit, gegen Gegenstände oder die Autowand treten können.
Selbst wenn FL immer wieder mittels K.O. -Tropfen betäubt worden wäre, hätte sie eine Phase des Wachwerdens vor Fahrtbeginn gebraucht. Und ich vermute, dass der Täter auch Gespräche mit ihr geführt hat.
Auf abgelegenen "Parkplätzen", z. B. am Waldrand, ist mit weniger Passanten zu rechnen, aber dort fiele ein solches Auto auch viel stärker auf. Und die Vorstellung eines einsamen Plätzchens im tiefsten Wald halte ich nicht für realistisch. Gibt es dort einen für einen Bus befahrbaren Weg, wird es dort nicht zuverlässig einsam sein.


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12.06.2019 um 21:58
Es kann aber auch sein das der täter so eine art lowbudget urlaub geführt und so ein umgebautes teil hatte und draussen geschlafen hat bei den temperaturen.
Eigentlich gehe ich eher davon aus das er da nicht wohnt weil er die leiche so abgelegt hat wie er sie abgelegt hat.
Wenn man ein grundstück hat mit haus und keller, hat man sicher auch einen geräte schuppen wo man einen spaten drin hat ... gerade wenn man ländlich lebt. Der hätte die leiche so gut versteckt das kein mensch sie gefunden hätte... wenn er es nicht getan hat dann hatte er nicht die mittel zu.


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12.06.2019 um 22:00
Gogo84 schrieb:In beiden Fällen müssen Opfer und Täter gemeinsam da raus... gemeinsam ins Fahrzeug rein... Anruf... wieder zurück.. beide müssen wieder ins Versteck rein... und das an mindestens 5 von 7 Tagen. Da ergeben sich eine Menge Gelegenheiten die Beiden zusammen gesehe4n zu haben aber wie wir wissen gibt es dafür keinen einzigen Zeugen und wenn hat der Situation die er beobachtet hat nicht als wichtig eingestuft .
Und ich glaube heute, dass es dieses Szenario nie gegen hat.

Wenn Nieheim der Festhalteort war, hätte der Täter grob gerechnet insgesamt in der Woche mit ihr über 500 Kilometer zurück legen müssen und das für Telefonate und Inhalte, welche der Angerufene (Chris) bis heute nicht versteht und bis auf das letzte Telefonat sehr kurz waren.
Niemals!

Es muss für den Täter ein einfachen Weg gegeben haben, um sie aus Paderborn telefonieren lassen zu können.

Der Täter, selbst wenn in Paderborn wohnend oder sie dort festgehalten wurde, hat sie niemals aus dem Verstecke hinaus, in ein Fahrzeug verbracht, in ein Gewerbegebiet gefahren, 20 Sekunden telefonieren lassen und das alles wieder zurück.

Niemals!

Das muss viel einfacher gewesen sein.
Wir denken vielleicht nur zu kompliziert.


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Mord an Frauke Liebs

12.06.2019 um 22:18
Sven1213 schrieb:Es muss für den Täter ein einfachen Weg gegeben haben, um sie aus Paderborn telefonieren lassen zu können.

Der Täter, selbst wenn in Paderborn wohnend oder sie dort festgehalten wurde, hat sie niemals aus dem Verstecke hinaus, in ein Fahrzeug verbracht, in ein Gewerbegebiet gefahren, 20 Sekunden telefonieren lassen und das alles wieder zurück.

Niemals!

Das muss viel einfacher gewesen sein.
Wir denken vielleicht nur zu kompliziert.
Nochmal: wie wäre es mit der Vorstellung, der (oder die) Täter hätten sie in gewerblichen Räumen etwa im Benhauser Feld festgehalten? Etwa weil die Belegschaft ausgeflogen war wegen Betriebsferien (Fußball-WM!). Aus Nieheim wurde die erste SMS nur zur Verwirrung abgeschickt. Wäre es denkbar, dass ansonsten alle Handy-Einbuchungen von dort aus stattfgefunden haben könnten? Denkbar wäre auch ein Firmenwagen (Kastenwagen o. ä.) und eine Tiefgarage der Firma, so dass "Ausfahrten" unauffällig hätten stattfinden können.


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