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Mord an Frauke Liebs

85.070 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

22.02.2021 um 17:48
Einen reinen "zufallstäter"-wenn ich das so schreiben darf- könnte doch wirklich ausgeschlossen werden.@F.Einstoff- danke für den Hinweis.
Auch die Tatsache dass es nur eine Kontaktperson gegeben hat - die zufällig immer erreichbar war, muss doch zu einem ermittlungstechnischen Ergebnis geführt haben.ich habe das Thema länger verfolgt, gebe aber zu, dass ich diesbezüglich nicht auf dem Stand bin.Falls jemand mir verlinken kann , wo ich die Themen rund um CK vernehmung nachlesen kann wäre ich sehr dankbar.
Ich schließe mich auch der Meinung von @Windsurfer1991 an, dass der Tod von fl nicht zwangsläufig in Zusammenhang mit dem vermeintlichen festhalten stehen könnte sondern dass es aus dem ruder gelaufen ist , Sie evtl bei einem fluchtversuch durch einen völlig unbekannten zu Tode kam * unfall*?
Dass darüber unter den bisher beteiligten geschwiegen wird- weil es eine völlig andere Dimension angenommen hat- liegt für mich sehr sehr nahe


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Mord an Frauke Liebs

22.02.2021 um 17:55
Nachtrag: zumindest näher als die Tatsache, in Deutschland von einem völlig fremden wahnsinnigen & sadistischen Täter , der Freunde und Familie mit den anrufen und Kontakten lediglich quälen will und ansonsten keinerlei Forderungen stellt, abgegriffen zu werden. Das passt nicht.
Sie hätte sich dann auch sicherlich anders verhalten. Zumindest würde es mir so gehen, wenn ich durch Zufall an mein Handy komme und den nächsten über meine notsituation aufklären will.


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22.02.2021 um 19:02
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Das ist mir ein bisschen zu viel Horrorstory. Auch wenn sowas vorkommt, ist das doch sehr unwahrscheinlich, auch wegen Frauke. In Spanien gibt es einen Brauch, da gehen alle Leute schwimmen in der Mittsommernacht. Aber im Meer.
Aber im Umkreis von 30 km um Nieheim gibt's nicht mal einen Badesee.
Aber nur 10 km vom Irish Pub entfernt ist der Lippesee!


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22.02.2021 um 20:26
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Aber im Umkreis von 30 km um Nieheim gibt's nicht mal einen Badesee.
Der Schiedersee und der See an der Freizeitanlage Godelheim sind jeweils weniger als 30 Km von Nieheim entfernt, aber zweifellos sehr krude These.


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Mord an Frauke Liebs

22.02.2021 um 22:07
Zitat von Windsurfer1991Windsurfer1991 schrieb:Tut mir leid, wenn ihr anderer Meinung seid:
Die Stelle und das Behandeln der Leiche mit Kleidung, kaum verdeckt.. total amateurhaft.
Dass man die Leiche schnell loswerden wollte, klar, aber so? Das wirft für mich viele Fragen auf. Was ist wenn die Leiche bereits im Juli/August gefunden wird? Dann hat man reichlich Spuren Und selbst, wenn die Kleidung gewaschen wurde, was ich nicht glaube, entstehen danach dadurch neue Spuren.
Ich halte das für Kalkül des Täters. Jeder normale Sexualtäter hätte die Leiche einfach nackt bzw. teilweise unbekleidet irgendwo liegen gelassen, womöglich noch am Tatort. Nicht jedoch unser Mann. Er verwischt nicht nur die Spuren für sein Motiv, er legt sie an einen speziellen Ort, in der totalen Abgeschiedenheit, ab. Dass dort Wildschweine ihr Revier haben, war ihm wahrscheinlich ebenfalls bewusst. Der Täter lebte wohl sein ganzes Leben in dieser Gegend und kannte dort jeden Grashalm.

Wenn er weggezogen ist, dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, dass er es noch mal gemacht hat. Und auch da wurde er wohl nicht erwischt. Ein Amateur ist er in meinen Augen nicht.


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Mord an Frauke Liebs

22.02.2021 um 22:14
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Der Täter lebte wohl sein ganzes Leben in dieser Gegend und kannte dort jeden Grashalm
Zumindest dass er die Ablagestelle sehr gut kannte, sehe ich auch so, denn die Leichenablage hat mE zu lange gedauert, als dass er auf der Straße hätte halten können dafür, also ist er die Einfahrt rein bis zur Schranke, die zufällig geteert ist, und er keine Reifenspuren hinterlässt. Das muss er in meinen Augen vorher gewusst haben.


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22.02.2021 um 22:25
Zitat von raydenrayden schrieb:Zumindest dass er die Ablagestelle sehr gut kannte, sehe ich auch so, denn die Leichenablage hat mE zu lange gedauert, als dass er auf der Straße hätte halten können dafür, also ist er die Einfahrt rein bis zur Schranke, die zufällig geteert ist, und er keine Reifenspuren hinterlässt. Das muss er in meinen Augen vorher gewusst haben.
Wären Reifenspuren nach 3 Monaten noch auswertbar gewesen?

@rayden
Es scheint, dass Du ortskundig bist. Ich kenne den Ort nur vom Video. Da kommt in der ganzen Zeit kein Auto vorbei, nicht mal tagsüber, und das Video geht irgendwie 'ne Viertelstunde. Wie lange könnte die Ablage denn gedauert haben?


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Mord an Frauke Liebs

22.02.2021 um 23:05
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Wären Reifenspuren nach 3 Monaten noch auswertbar gewesen?
Auf einem asphaltierten Weg? Wenn nicht, dann perfekt planend nach später als x-Monate?
Wir kennen ja die Aussage der Ermittler, dass keine Reifenspuren mehr feststellbar waren.

Ansonsten sehe ich ein beliebiges Konstrukt mit "einem Mittsommer-Brauch in Spanien" auch als eine deutlich überanstrengte Überlegung.


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22.02.2021 um 23:18
Zitat von Cavo93Cavo93 schrieb:Falls es ein Zufallstäter sein soll, wie kann es dann sein das diese Person seitdem nicht mehr in Erscheinung getreten ist?
Gegenfrage: Wie kann ein planender Täter seitdem nicht in Erscheinung treten? Alleinig in der zwingendenden Annahme von einem einmaligen Motiv?
Gibt es fachliche Erkenntnisse hinsichtlich von Wiederholungstaten bei ausgewählten Opfern und zufälligen Opfern?


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22.02.2021 um 23:46
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Ich kenne den Ort nur vom Video. Da kommt in der ganzen Zeit kein Auto vorbei, nicht mal tagsüber,
Also ganz so ist es nicht. Da fahren durchaus Autos auf dieser Strecke.


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23.02.2021 um 11:09
Zitat von emzemz schrieb:Also ganz so ist es nicht. Da fahren durchaus Autos auf dieser Strecke.
Und selbst wenn. Bei uns gibt es eine ähnliche, vergleichbare Strecke möchte ich mal sagen. Da parken immer Autos. Sei es Hundebesitzer, Spaziergänge, Wanderer, Ausflüge, Personen die sich gegenseitig mit zur Arbeit nehmen. Und da achtet kein Mensch mehr drauf wenn da ein Auto im Wald steht. Weil die jeden Tag da stehen, ganz aktuell auch Personen die die Erlaubnis haben Holz einzusammeln. Was auf dem Boden liegt.

Was ich sagen will, selbst wenn den Täter jemand gesehen worden wäre, hat keiner bemerkt


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23.02.2021 um 13:36
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Wären Reifenspuren nach 3 Monaten noch auswertbar gewesen?
Auf einem normalen Waldweg eventuell schon, aber nicht auf Asphalt, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit anzusiedeln, dass der Täter genau eine asphaltierte Einfahrt in den Wald erwischt, wenn er ohne Kenntnis einer solchen losfährt? Insofern gehe ich davon aus, dass er diese Stelle kannte, da
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb:Da kommt in der ganzen Zeit kein Auto vorbei, nicht mal tagsüber, und das Video geht irgendwie 'ne Viertelstunde. Wie lange könnte die Ablage denn gedauert haben?
Ich würde schon sagen, dass da alle paar Minuten auch tagsüber ein Auto entlang fährt, aber viel mehr auch nicht, was eben dafür spricht, dass der Täter Bezug zu der Stelle hatte, und sie kannte, und eben nicht planlos losgefahren ist, und die Leiche an einer zufälligen Stelle entsorgte.
Wenn sie zu zweit waren, ging es schneller, wenn er alleine war, dürfte es schon mehrere Minuten gedauert haben, zumal im Sommer alles auch dicht verwachsen gewesen sein dürfte. Das macht es in meinen Augen unwahrscheinlich, dass der Täter so lange mitten auf der Straße gehalten hat bspw., sondern rückwärts in die Einfahrt hinein gefahren ist.


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Mord an Frauke Liebs

23.02.2021 um 18:17
Also ich halte es für vermessen anzunehmen das der Ableger die Stelle kannte nur weil dort der Weg asphaltiert ist. Genauso gut kann es im Schlicht weg egal gewesen sein. Nur dort rein abladen und weg. Evtl. Panik, dann achten man nicht auf so etwas. Die ganze Theorie mit dem alles durchdenkenden Täter geht mir eh zu weit. Wenn man das teilweise hier liest hat der alles, bis in jede Kleinigkeit durchdacht und geplant. Teilweise wird hier der Superman- Täter dargestellt.


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23.02.2021 um 22:30
Zitat von emzemz schrieb:Also ganz so ist es nicht. Da fahren durchaus Autos auf dieser Strecke.
In zehn Minuten kann es je nach Tageszeit sein, dass 4-5 Autos vorbeikommen. Das spricht für eine Ablage bei Nacht.
Zitat von raydenrayden schrieb:Auf einem normalen Waldweg eventuell schon, aber nicht auf Asphalt, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit anzusiedeln, dass der Täter genau eine asphaltierte Einfahrt in den Wald erwischt, wenn er ohne Kenntnis einer solchen losfährt? Insofern gehe ich davon aus, dass er diese Stelle kannte
Das ist nicht von der Hand zu weisen. Bei diesem Täter ist das gut möglich. Wenn man sich den Ablageort auf der Karte ansieht, ist er geschickt gewählt, was das unerkannte "Entsorgen" der Leiche angeht. Andererseits hat er sich weniger Gedanken über die Entdeckung der Leiche durch Wanderer, Waldhüter, etc. gemacht. Das war für ihn zweitrangig. Das Gleiche bei den Anrufen. Dass er damit Spuren legt, ist zweitrangig, Frauke am Leben zu lassen, hat für ihn in dieser Zeit Priorität.
Zitat von KeintäterKeintäter schrieb:Die ganze Theorie mit dem alles durchdenkenden Täter geht mir eh zu weit. Wenn man das teilweise hier liest hat der alles, bis in jede Kleinigkeit durchdacht und geplant. Teilweise wird hier der Superman- Täter dargestellt.
Man darf nicht denken, dass dem Täter selbst die Gründe seiner Handlungen bewusst sind. Aber er handelt unterbewusst so. Er hat eine gewisse Schläue, Situationen intuitiv "richtig" einzuschätzen. Ein Beispiel: Der Akkutausch im Pub. Jeder normale Mensch würde sich nichts dabei denken. Aber der Täter könnte das mitbekommen haben und weiss: Das Mädel muss jetzt ohne Handy nach Hause laufen, das ist meine Chance.


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Mord an Frauke Liebs

24.02.2021 um 12:31
Zitat von libero402libero402 schrieb:Ich denke der Täter passt nicht ganz zum erstellen Profil, entweder ist er sogar sehr jung (vielleicht damals 18,19), oder wesentlich älter (Ü40). Zudem habe ich auch immer die Vorstellung, wenn der Täter wirklich telefonieren lässt, dann darf FL seinen Namen nicht kennen. Alles andere wäre extrem gefährlich.
Oder es war eben doch der völlig Unbekannte, wie auch immer die Mitnahme dann ablief....
Ich lese hier immer nur mir - aber glaubst du wirklich ein sehr junger Täter wäre zu all dem in der Lage? Mit 18/19 hat man doch wenig Lebenserfahrung , ist man in dem Alter für all diese Sachen in der Lage? Für mich nicht- ich arbeite als Jugendsozialarbeiterin und ich finde das die in diesem Alter nicht so gewieft sind. Entschuldigt das gewieft mir fällt gerade kein treffendes Wort ein.
Was mich an demFall wundert: FL hat fast nur ihren Ex angerufen. Es gibt keine Gesprächsprotokolle Nur Gedächtnisprotokolle.
FL scheint keine verstecken Anhaltspunkte mitgeteilt zu haben.
Warum hat sie das nicht versucht?
Das ergibt für mich keinen Sinn außer sie dachte das sie wieder weg kommt.
Ich habe jetzt einiges über FL gelesen und sie macht mir nicht den Eindruck das sie bei Fremden freiwillig einsteigt- aber man weiß Es letztlich nie sicher.
Ich würde aber auch näherer Umkreis Vermuten.da:
Möglicherweise einer 14/15 jährigen oder jmd geistig eingeschränktem die Gefahr nicht bewusst ist zu jemanden Fremden ins auto zu steigen. Aber eine junge Frau Anfang 20 macht das eher nicht.
Aber das ist auch nur meine Erfahrung mit dieser Altersgruppe .


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24.02.2021 um 20:30
Zitat von Maad_HeidelberMaad_Heidelber schrieb:libero402 schrieb:
Ich denke der Täter passt nicht ganz zum erstellen Profil, entweder ist er sogar sehr jung (vielleicht damals 18,19), oder wesentlich älter (Ü40). Zudem habe ich auch immer die Vorstellung, wenn der Täter wirklich telefonieren lässt, dann darf FL seinen Namen nicht kennen. Alles andere wäre extrem gefährlich.
Oder es war eben doch der völlig Unbekannte, wie auch immer die Mitnahme dann ablief....
Ich lese hier immer nur mir - aber glaubst du wirklich ein sehr junger Täter wäre zu all dem in der Lage? Mit 18/19 hat man doch wenig Lebenserfahrung , ist man in dem Alter für all diese Sachen in der Lage? Für mich nicht- ich arbeite als Jugendsozialarbeiterin und ich finde das die in diesem Alter nicht so gewieft sind. Entschuldigt das gewieft mir fällt gerade kein treffendes Wort ein.
Was mich an demFall wundert: FL hat fast nur ihren Ex angerufen. Es gibt keine Gesprächsprotokolle Nur Gedächtnisprotokolle.
FL scheint keine verstecken Anhaltspunkte mitgeteilt zu haben.
Warum hat sie das nicht versucht?
Das ergibt für mich keinen Sinn außer sie dachte das sie wieder weg kommt.
Ich habe jetzt einiges über FL gelesen und sie macht mir nicht den Eindruck das sie bei Fremden freiwillig einsteigt- aber man weiß Es letztlich nie sicher.
Ich würde aber auch näherer Umkreis Vermuten.da:
Möglicherweise einer 14/15 jährigen oder jmd geistig eingeschränktem die Gefahr nicht bewusst ist zu jemanden Fremden ins auto zu steigen. Aber eine junge Frau Anfang 20 macht das eher nicht.
Aber das ist auch nur meine Erfahrung mit dieser Altersgruppe
Ich stimme Dir zu, es macht den Eindruck als wäre der Täter gewieft (ich denke das ist wirklich ein gutes Wort dafür), bzw. hätte der Täter eine gewisse Lebenserfahrung, so agiert normal kein 18/19 jähriger. Als ich vor vielen Jahren zum ersten mal von diesem Fall FL gehört habe, dachte ich zunächst auch, der muss eigentlich zum Umfeld ihres Freundes oder Bekanntenkreis gehören, zumindest zum Erweiterten. Dann habe ich mal so eine Art Liste gemacht, was hat der Täter aus meiner Sicht richtig gemacht. Im Prinzip ist die Unterbringung, die wir nicht kennen seine vermutlich "stärkste" Vorgehensweise (sorry mir fiel kein besseres Wort ein). Wo und wie hat er es geschafft, daß das niemand auffällt? Musste er dafür eine gute Woche auch aus seinem eigenen Umfeld verschwinden? Geht sowas, wenn ja wie?

In einigen anderen Punkten, z.B. Ablageort von FL hatte er eher Glück. Was passiert wenn die Leiche innerhalb des ersten oder zweiten Tag gefunden wird, wie sieht es dann mit Spuren aus? Warum geht er das Risiko mit den Telefonaten ein? Ich würde eher sagen das sowas nicht ohne Grund fast keine anderen Täter machen, das ist so eine Art Vabanquespiel, oder vielleicht auch eine Art Schwäche vom Täter.
Warum nur Anrufe bei Chris? Gute Frage, vielleicht auch ein Vorschlag von Frauke, die vermutlich zumindest bei den ersten Anrufen noch hoffte frei zu kommen.
Ich denke FL wollte vielleicht auch nicht am Telefon Rede und Antwort bei ihren Eltern stehen, bei Chris wusste oder ahnte Sie zumindest das es ihr leichter fallen würde mit "Ausreden" oder "vertrösten" weiter zu kommen.

Ich denke man könnte das ganze auch so deuten, das eben nicht der "Knallharte" Typ diese Tat begannen hat, sondern eben auch der Typ sehr junger Softie, der Frauke Spielraum ließ, Vertrauen gewinnen wollte oder konnte. Nicht mal die Absicht hatte zu töten... wer weis?

Deshalb kam ich zum 18/19 jährigen (Zivi?), den FL aus ihrer Tätigkeit kannte, vielleicht mehrmals mit ihm zu tun hatte, aber trotzdem kein Kollege von ihr war. Das würde zumindest erklären, warum Täter zum Umfeld von FL gehören kann , trotzdem so weit weg, das der Täter ihrem privaten Umfeld völlig unbekannt. Das könnte z.B. ein Zivi sein, der Patienten bei Ihr abholte und für irgendeinen Fahrdienst arbeitete. Jetzt steht genau dieser Typ an der Stelle wo Frauke vorbei geht, den "kennt" sie doch, hat Vertrauen u.a. wegen sozialem Dienst, der ist kein Fremder für FL.
Mit dem Fahrdienst könnte sich ein weiterer Kreis schliessen. Ich war selbst Zivi in den 90er Jahren, unsere Dienste endeten spätestens 21 Uhr fast ohne Ausnahme (Fahrdienst, Pflegedienst, Essen auf Rädern war eh wesentlich früher).
Bsp.: Mir wäre es damals möglich gewesen, über ein Fahrzeug nach 21 Uhr zu verfügen, das einem Hilfsdienst gehört und erst wieder am Morgen ab etwa 6 Uhr gebraucht worden wäre, deshalb meine Idee. Unmöglich wäre dieser Ablauf bei uns damals nicht gewesen, gefährlich ja. Da gab es Autos ohne Scheibe oder Fahrtenbuch, natürlich auch welche mit.

Beim völlig fremden Täter würde ich auf eine Art Falle tippen, ein Vorwand und dann vielleicht auch gewaltsame Mitnahme.

Wo hat der Täter eigentlich für Dich so gehandelt, als wäre er zumindest etwas älter als bei meiner "Tätervariante"?

Das Deine Erfahrungen mit dieser Altersgruppe richtig sind, denke ich schon, aber hier ist auch vielleicht die Ausnahme passiert. Für mich ist es denkbar, das genau da eine Art Fehler begangen wurde, ein falsches Profil und deshalb kam der Täter bisher damit durch. Ich denke nicht das alles so geplant war, das ein oder andere vielleicht Zufall war oder einfach für den Täter auch glücklich gelaufen ist.

Nur eine Variante mehr nicht....


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Mord an Frauke Liebs

24.02.2021 um 21:15
.Ich glaube nicht so sehr an einen sehr jungen Täter, der Entführer musste hier extrem starke Nerven haben und spielte mit dem Feuer. Unter 30 Jahre halte ich für eher unwahrscheinlich. Er hat eine Frau gegen ihren Willen mindestens über eine Woche festgehalten, fraglich ist, ob er überhaupt ein Ersttäter war. Falls es sich um einen Einzeltäter handelte, würde ich an das glauben, was ich oben angedeutet habe. Allerdings wenn es zwei Täter gewesen wären stelle ich mir einen jüngeren und einen älteren Täter vor. Der jüngere ist zum Beispiel unbesonnen und macht Fehler, während der ältere dies durch Organisation und Logistik wieder ausgleicht. Die Verhaltensweisen des Täters sind gleichzeitig sehr dumm und sehr schlau, dies ist auch einer der Gründe warum ich zwei verschiedene Täter vermute.


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Mord an Frauke Liebs

24.02.2021 um 21:30
Zitat von libero402libero402 schrieb:Das könnte z.B. ein Zivi sein, der Patienten bei Ihr abholte und für irgendeinen Fahrdienst arbeitete. Jetzt steht genau dieser Typ an der Stelle wo Frauke vorbei geht, den "kennt" sie doch, hat Vertrauen u.a. wegen sozialem Dienst, der ist kein Fremder für FL.
Mit dem Fahrdienst könnte sich ein weiterer Kreis schliessen. Ich war selbst Zivi in den 90er Jahren, unsere Dienste endeten spätestens 21 Uhr fast ohne Ausnahme (
Daran hatte ich auch schon gedacht, als darüber diskutiert wurde, wie ein Einzeltäter mit Frauke mehrmals die Strecke vom und zum Auto bewältigt haben könnte (als eine von vielen Möglichkeiten): Frauke sediert/gefesselt/festgeschnallt im Rollstuhl sitzend über die Rampe ins Auto reingeschoben. Das wäre jetzt kein Kastenwagen. Aber ich glaube, wenn zufällig jemand in so ein "Behinderten"-Taxi guckt und sieht jemanden mit Basecap im Rollstuhl sitzen... So genau guckt man meist nicht hin.
Das wäre aber nur eine Lösung für die Telefon-Fahrten! Die erste Fahrt nachts nach oder auf dem Rückweg? von (Funkzelle) Nieheim könnte im Privatauto erfolgt sein.
Zitat von libero402libero402 schrieb:Musste er dafür eine gute Woche auch aus seinem eigenen Umfeld verschwinden? Geht sowas, wenn ja wie?
Einzel-Studentenbude? Monteursunterkunft? Dienstwohnung? Letzteres bringe ich mit dem Quartals-/Halbjahresende in Verbindung. Ich vermute, dass beim Täter zum 30.06. etwas zu Ende ging. Der Job, der Tätigkeitsbereich, der Dienstort und damit die Dienstwohnung nicht mehr zur Verfügung stand. Oder Fraukes Festhalten nur mit grösserem Aufwand hätte bewältigt werden können.
Oder ein geplanter Auszug, wobei die Wohnung/das Haus in den letzten zwei Wochen schon ziemlich leergeräumt war, und der Rest (nach Fraukes Verbringung) sowieso entsorgt und die Wohnung renoviert wurde? In so einer Phase wäre es allgemein verständlich, wenn derjenige mal hier und mal da übernachtet, weil es noch "viel zu tun" gibt und auch den Nachbarn "fremde" Helfer (Frauke), die dort übernachten und die man nach dem Auszug nie wieder sieht, kaum in Erinnerung bleiben.
Hat ein krankes Hirn einen Neuanfang MIT Frauke GEPLANT? Oder die letzte Gelegenheit in seiner bisherigen Dienstwohnung genutzt (Wer guckt da schon auf "Damenbesuch"?) So oder so hätte der Täter in einer neuen Umgebung ein neues Leben anfangen können...


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Mord an Frauke Liebs

24.02.2021 um 22:22
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Oder ein geplanter Auszug, wobei die Wohnung/das Haus in den letzten zwei Wochen schon ziemlich leergeräumt war, und der Rest (nach Fraukes Verbringung) sowieso entsorgt und die Wohnung renoviert wurde? In so einer Phase wäre es allgemein verständlich, wenn derjenige mal hier und mal da übernachtet, weil es noch "viel zu tun" gibt und auch den Nachbarn "fremde" Helfer (Frauke), die dort übernachten und die man nach dem Auszug nie wieder sieht, kaum in Erinnerung bleiben.
Sowas könnte ich mir auch vorstellen, wobei ich aber eher von einem einzelnstehenden Haus ausgehen würde, einfach weil bei einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu viel Gefahr durch Nachbarn besteht. Z. B. bei Hilfeschreien.

Möglich wäre ja z. B. das Haus eines verstorbenen Verwandten, dessen Haushalt aufgelöst wird, und das nach dem Ausräumen verkauft oder komplett saniert werden soll.

Allerdings weiß ich nichts über den Immobilienmarkt in der Gegend damals- wenn er eher mau war und man für ein Haus nicht soooo viel Geld bekam wäre es eher denkbar, dass man sich mit Räumung und Verkauf Zeit lässt.


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Mord an Frauke Liebs

24.02.2021 um 23:22
@brigittsche
Der Immobilienmarkt rund um Paderborn war damals nicht der Renner, auch heute kann man dort sehr günstig im Vergleich zu anderen Regionen kaufen.

Das mit der leerstehenden Immobilie ist durchaus nicht abwegig.

@Kuno426
Ich glaube, man muss da nicht so kompliziert denken. Schau dir allein den Höxter Fall an, die sind auch ohne großen Aufwand in einem stinknormalen Wagen mit ihren Opfern durch die Gegend gefahren.
Ebenfalls im Fall Kampusch, ist der Täter mit dem Opfer durch die Gegend gefahren, war einkaufen und Ski fahren.
Angst kann Lähmen und jemand der das weiß, wird dies für sich genutzt haben.


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