MGunderson schrieb:Zusammen mit ihren Worten im letzten Gespräch, gehe ich davon nicht mehr aus.
Tja, das ist auch so eine Sache. Das letzte Gespräch, das wohl 5 Minuten dauerte, aber dessen zusammengefasster Inhalt nicht einmal die Hälfte der Zeit in Anspruch nehmen würde. Deshalb, aus meiner Sicht sehr schwer zu bewerten, da dessen Inhalt nur subjektiv dargestellt wird, was ja auch gar nicht anders bei zwei so eng mit Frauke verbunden Personen möglich ist. Hier wäre natürlich eine Aufnahme sehr hilfreich, um die Situation besser beurteilen zu können. Ich denke mir, dass ein 5-minütiges Gespräch doch schon sehr lang ist und durch eine dritte anwesende Person nur schwer gesteuert werden kann.
Ich gebe dir recht, die Länge spricht durchaus dafür, dass diese Person nicht befürchten musste, namentlich genannt zu werden, da die Gefahr bei dieser Länge einfach zu groß gewesen wäre, dass doch etwas aus Fraukes Mund herausrutscht, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt wäre.
Andererseits besteht aber eben auch die Möglichkeit, dass Frauke die Person kannte und selbst nicht wollte, dass dessen Identität nach außen gehen sollte, was wiederum zum gerade eben diskutierten Szenario führt und dann auch die Länge des Gesprächs eher vereinbar erscheinen lässt.