@fforsyth und
@evaauskaIch denke, dass der wirklich entscheidende Tag, auf dem die ganzen folgenden Telefonanrufe aufgebaut waren, wohl der erste Tag ihres Verschwindens war. Bis zu diesem Zeitpunkt spricht aus meiner Sicht viel dafür, dass Frauke aus eigenem Willen mitwirkte und die Begleitung der Person suchte, die wohl im weiterem Verlauf auch für die Ablage ihrer Leiche verantwortlich war.
An dem besagten ersten Tag, der ja auch ohne Anruf blieb, wendete sich das Blatt, entweder durch physische oder psychische Gewalt zum Nachteil von Frauke, die sie dann quasi zur Durchführung der nachfolgenden Kontaktaufnahmen zwangen oder eben eine eingetretene psychische Ausnahmesituation, die Frauke dazu brachte, in ihrem derzeitigen Zustand nicht mehr zu ihren engsten Freunden bzw. der Familie zurückkehren zu wollen.
Sollte dies der Fall gewesen sein, so muss diese psychische Belastung wohl extrem gewesen sein, da sie ja bekanntlich wohl bis zu ihrem Tode mit der gleichen Kleidung ausgestattet war. Natürlich hätte man diese in dem Zeitraum waschen oder überwiegend ablegen können, trotzdem ist es wohl eher wahrscheinlich, dass diese mindestens 1 Woche lang getragen wurde, bis es dann zu ihrem Tode kam.
Betrachtet man dies aus Sicht des Täters, so denke ich, dass eben am ersten Tag des Verschwindens, an dem Frauke aus meiner Sicht wohl durchaus noch freiwillig bei dieser Person gewesen sein könnte, wohl eine Entscheidung für eine Handlung fiel, die auch letztendlich den Tod von Frauke hervorbrachte. Auch hier müssen die ersten Anrufe noch nicht zwingend unter irgendeiner Androhung von körperlicher Gewalt getätigt worden sein. Möglicherweise war der Täter so manipulativ, dass er Frauke noch zum freiwilligen Bleiben überreden konnte.
Erst mit Fortschreiten der Zeit und Tage wurde es dem Täter möglicherweise aus seiner Sicht unmöglich, Frauke wieder gehen zu lassen, da eben aufgrund der bereits eingeleiteten Fahndung auch sein Handeln hinterfragt worden wäre. Sollte dieser, möglicherweise aufgrund des Ausnahmezustandes von Frauke, Handlungen an dieser vollzogen haben, die unter normalen Umständen nicht freiwillig erfolgt wären, könnten bei dem Täter die Gedanken an einer Strafverfolgung aufgekommen sein, der er mit allem Umständen entgehen wollte. Letztendlich führte dies dann möglicherweise zu der Entscheidung, dem Leben von Frauke ein Ende zu setzen.
Natürlich viele "möglicherweise", jedoch aus meiner Sicht ein wohl durchaus realistischer Ablauf.