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Der Mordfall Weimar

2.980 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Mordfall Weimar

31.03.2021 um 22:59
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Im Endeffekt hat sie nur gesagt, daß das Verhalten von MB in der Nacht möglich wäre, psychologisch erklärbar, aber nicht, daß deshalb die Nachtversion der Wahrheit entspricht. Und diese ist nun mal nicht möglich.
Genau so schaut's doch aus!


Prof. Dr. Elisabeth M.-L. erwähnt auch den vorherigen Alkoholgenuß von MW im Gutachten. Man muss hier aber m. E. differenzieren, denn sie verließ das MP gegen 01.00, kam gegen 03.00 etc. heim und war ja ganz offensichtlich noch fahrtüchtig, war also nicht sturzbetrunken, oder handlungsunfähig.

Naja, das hier:
Zitat von miwumiwu schrieb:"eigentlich wollte ich mir nur nochmal die Stelle ansehen, an der meine toten Kinder abgelegt wurden
sagte sie ja unter dem zunehmendem Vernehmungsdruck, und die Wahrheit war das offenbar ja auch nicht.

Aussage MW 29.8.86 (im Verlauf nach dem sie die Nachtversion präsentierte)
Ich meine, ich fuhr nun zuerst zur Post, dann Sparkasse. Aber nicht wie bisher behauptet zum Supermarkt, sondern direkt zum Wölfershäuser Parkplatz gefahren."
Frage: „Warum sind Sie dorthin gefahren?"
Antwort: „Ich wollte sie noch einmal sehen."
Frage: „Wen?"
Antwort: „Beide Kinder. Ich bin in Fahrtrichtung auf den Parkplatz gefahren, habe das Auto links abgestellt. Ich habe erst die linke Seite zwischen Parkplatz und Straße abgesucht. Und bin dann an der Böschungsstelle (rechts) zurückgegangen. Dann habe ich die Melanie rechts kurz vor der Ausfahrt in so einem Gestrüpp liegen sehen. Ich habe Melanie nur aus ein paar Meter Entfernung hingesehen. Sie lag auf den Rücken. Die Haare waren etwas durcheinander. Genaueres ist mir nicht aufgefallen. Ich habe dann die Böschung bzw. den Parkplatz weiter nach Karola abgesucht, konnte sie jedoch nicht finden. Ich bin dann ins Auto eingestiegen und bin dann nach vorn gefahren und habe dort, wo die Melanie lag, nochmals am Bordstein angehalten."
Also sie war die ganze Zeit auf dem Parkplatz, bzw. der Böschung, und konnte von dort aus Melanie -die hinter einem Brennesselstrauch lag- sehen, was laut Spurenprotokoll nicht möglich war:

Zum Fundort Melanie wird in Mordakte Weimar beschrieben:
7. August 1986: Konkretes Protokoll der Leichenfund-Situation der Kinder: ,,Melanie liegt etwa drei Meter vom Parkplatzrand entfernt. Die Leiche liegt inmitten einer mit Brennessel bewachsenen Fläche. Die Brennessel haben eine Höhe von 6o cm--7o cm. Die Brennesseln stehen in einer „mauerartigen" Form in einer Breite (längs der Leiche) von ca. 5o cm so dicht, dass sie den Blick auf die Leiche aus Richtung Parkplatz verdecken. Erst zwei Schritte weiter sind schemenhafte Teile der Kleidung und der fast über den gesamten Kopfbereich der Leiche verteilten, roten Haaren zu sehen. Melanie liegt auf den Rücken in Schräglage, da das rechte Bein über das linke Bein in etwas angezogener Haltung liegt. Auch der Kopf ist seitlich.
Auch ihre permanente Anwesenheit auf dem Parkplatz, am/im Auto, bzw. der dahinter verlaufenden ansteigenden Böschung wird durch den Motorradzeugen widerlegt, der keine Personen auf dem Parkplatz sah
Quelle: Mordfall Weimar ab Min. 19.30


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31.03.2021 um 23:48
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Also sie war die ganze Zeit auf dem Parkplatz, bzw. der Böschung, und konnte von dort aus Melanie -die hinter einem Brennesselstrauch lag- sehen, was laut Spurenprotokoll nicht möglich war:
Eben, das war auch wieder nur gelogen. Und dann das
Ich meine, ich fuhr nun zuerst zur Post, dann Sparkasse. Aber nicht wie bisher behauptet zum Supermarkt, sondern direkt zum Wölfershäuser Parkplatz gefahren."
Frage: „Warum sind Sie dorthin gefahren?"
Antwort: „Ich wollte sie noch einmal sehen."
Frage: „Wen?"
Antwort: „Beide Kinder. Ich bin in Fahrtrichtung auf den Parkplatz gefahren, habe das Auto links abgestellt. Ich habe erst die linke Seite zwischen Parkplatz und Straße abgesucht. Und bin dann an der Böschungsstelle (rechts) zurückgegangen. Dann habe ich die Melanie rechts kurz vor der Ausfahrt in so einem Gestrüpp liegen sehen. Ich habe Melanie nur aus ein paar Meter Entfernung hingesehen. Sie lag auf den Rücken. Die Haare waren etwas durcheinander. Genaueres ist mir nicht aufgefallen. Ich habe dann die Böschung bzw. den Parkplatz weiter nach Karola abgesucht, konnte sie jedoch nicht finden. Ich bin dann ins Auto eingestiegen und bin dann nach vorn gefahren und habe dort, wo die Melanie lag, nochmals am Bordstein angehalten."
Wer sollte ihr das denn glauben ? Sie weiß also, daß die Kinder tot sind, fährt aber erstmal gemütlich durch die Weltgeschichte... Post, Sparkasse, erledigt alltäglichen Kram und fährt dann dorthin, wo ihre toten Kinder liegen, sieht sie angeblich sogar, und macht - NICHTS. Sie geht nicht sofort zur Polizei, sie bricht nicht weinend über ihren toten Kindern zusammen. Stattdessen hat sie sich völlig im Griff, läßt sie dort liegen, wie ein Stück Müll. Der Witterung, Tierfraß ausgesetzt. Sie läßt ihre Kinder, angeblich getötet vom Vater, dort einfach verwesen. Das ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen.

Und besonders der Satz - genaueres ist mir nicht aufgefallen... Jeder liebenden Mutter würde sich das Bild einbrennen, sie würde jede Kleinigkeit sehen.


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01.04.2021 um 00:28
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Und besonders der Satz - genaueres ist mir nicht aufgefallen... Jeder liebenden Mutter würde sich das Bild einbrennen, sie würde jede Kleinigkeit sehen.
Seh' ich ebenso!


Ihr Gefühlsausbruch als die Polizei die Eltern vom Tod der Melanie unterrichteten, und sie sich aufschreiend an den Arm des Polizisten klammerte "wo liegt sie" muss ja auch recht theatralisch gewesen sein denn der war ja dann inszeniert.

MW erwähnte irgendwann einmal, daß sie sich die anonymen Briefe schrieb um eine erneute Befragung von ihr zu erzwingen, weil sie in dieser/diesen dann die Wahrheit (ihre Wahrheit/Nachtversion) aussagen wollte. Wozu das, das ist unnötiges Theater, sie hätte jederzeit ohne speziellen Anlaß wie den Erhalt von Briefen zur Polizei gehen können und ihre Aussagen ergänzen können.


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01.04.2021 um 01:14
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Ihr Gefühlsausbruch als die Polizei die Eltern vom Tod der Melanie unterrichteten, und sie sich aufschreiend an den Arm des Polizisten klammerte "wo liegt sie" muss ja auch recht theatralisch gewesen sein denn der war ja dann inszeniert.
Richtig, das war ebenso eine Schmierenkomödie, denn in jeder Version hätte sie gewußt, wo die Kinder lagen. Und selbst zu diesem Zeitpunkt hätte sie noch reinen Tisch machen können und hätte nicht später einen solchen Mist erzählen müssen.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:MW erwähnte irgendwann einmal, daß sie sich die anonymen Briefe schrieb um eine erneute Befragung von ihr zu erzwingen, weil sie in dieser/diesen dann die Wahrheit (ihre Wahrheit/Nachtversion) aussagen wollte.



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01.04.2021 um 06:59
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Prof. Dr. Elisabeth M.-L. erwähnt auch den vorherigen Alkoholgenuß von MW im Gutachten. Man muss hier aber m. E. differenzieren, denn sie verließ das MP gegen 01.00, kam gegen 03.00 etc. heim und war ja ganz offensichtlich noch fahrtüchtig, war also nicht sturzbetrunken, oder handlungsunfähig.
Ich kann nichts dazu sagen, was passiert wäre, wenn Monika Weimar sich bei einer Verkehrskontrolle einem Alkoholtest hätte unterziehen müsssen. Sie wäre jedenfalls die erste, die betrunken dennoch Auto fährt. Selbst wenn sie nicht einen einzigen Tropfen zu sich genommen hätte, würde das, was sie schildert doch wohl ausreichend sein, einen Schock auszulösen, wenn es so gewesen wäre.


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01.04.2021 um 07:12
Zitat von VentilVentil schrieb:Opfer sind in erster Linie die Mädchen, dann RW und nicht zuletzt MW selbst...glaube nicht, dass sie ihres Lebens noch mal froh wurde/wird.

Karma....
Ich dachte eigentlich, dass sie trotz Haft ihr Leben noch ganz gut in den Griff gekriegt hat, sich weiterentwickelt hat. Nicht jeder hätte die Kraft und Energie unter diesen Umständen noch eine Berufsausbildung zu machen, selbst wenn er die Möglichkeit geboten bekommt, was wahrscheinlich auch schon eher selten der Fall ist.


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01.04.2021 um 07:13
Zitat von miwumiwu schrieb:Sie wäre jedenfalls die erste, die betrunken dennoch Auto fährt.
ich meinte natürlich nicht die erste.


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01.04.2021 um 08:09
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb am 24.03.2021:Hätte MW die Unabhängigkeit gewollt, wäre es für sie möglich gewesen, einfach zu gehen und die Kinder in Obhut der Familie zu lassen.
Ob ihr das nun einfach möglich gewesen wäre, weiß ich nicht. Es ist schon ein Unterschied, ob ich eine berufsstätige Mutter entlaste, oder ob ich die vollständige Betreuung der Kinder übernehme, zumal Monika Weimar bei dem Verzicht auf das Sorgerecht ja nicht unbedingt davon ausgehen konnte, dass ihre Eltern es bekommen, wenn es doch einen Vater gibt. Reinhard Weimar wäre wiederum wohl auch alleine nicht in der Lage gewesen, die Kinder zu versorgen, was sicherlich auch Monika Weimar klar war. Einfach wäre die Situation vermutlich nicht gewesen.
So gesehen kann ich mir schon vorstellen, dass ihr die Überlegung kam, dass es ohne die Kinder einfacher sein könnte. Monika Weimar wäre nicht die erste Mutter, die ihre Kinder umbringt, weil sie wieder so leben möchte, wie sie es vor den Kindern getan hat. Es kommt mir in diesem Fall aber dennoch unwahrscheinlich vor.

Monika Weimar bezog die Kinder bei ihrer Beziehung zu Kevin Pratt mit ein. Das spricht eigentlich schon dafür, dass es emotional für beide Seiten mehr war als eine Affaire. Ein Scheitern war wohl auch vorprogrammiert. Hätte sie nicht damit rechnen müssen, dass er immer dann andere Frauen küsst, wenn es Probleme gibt?

-Die junge Frau sagte meines Wissens im Prozess dem Sinne nach aus, ihr sei schnell klar gewesen, dass sie nur das Mittel zum Zweck war, Monika Weimar eifersüchtig zu machen, in die er im Gegensatz zur ihr verliebt war. Ich habe das mal in einem Artikel von Viola Roggenkamp in der Zeit gelesen. In welcher Ausgabe weiß ich nicht mehr. Wenn ich den Link noch finde, reiche ich das nach.

Darüber hinaus, wäre eine Realisierung wohl schwerlich möglich gewesen, wenn der eine in die U.S.A. geht und der andere in Deutschland bleiben will. In Deutschland hätte Monika Weimar immerhin noch ihren Job und ihre Familie gehabt, wenn es alles nicht so geklappt hätte aber in den U.S.A. ohne eigenes soziales Umfeld? Monika Weimar war bestimmt damals einfach gestrickt, aber dass ihr solche Gedanken nicht in den Sinn gekommen sind, kann ich mir nun doch nicht vorstellen.


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01.04.2021 um 10:11
Zitat von miwumiwu schrieb:Ob ihr das nun einfach möglich gewesen wäre, weiß ich nicht. Es ist schon ein Unterschied, ob ich eine berufsstätige Mutter entlaste, oder ob ich die vollständige Betreuung der Kinder übernehme, zumal Monika Weimar bei dem Verzicht auf das Sorgerecht ja nicht unbedingt davon ausgehen konnte, dass ihre Eltern es bekommen, wenn es doch einen Vater gibt. Reinhard Weimar wäre wiederum wohl auch alleine nicht in der Lage gewesen, die Kinder zu versorgen, was sicherlich auch Monika Weimar klar war. Einfach wäre die Situation vermutlich nicht gewesen.
Das würde ja eine gewisse Planung voraussetzen. Davon gehe ich nicht aus. Es gibt Eltern, die gehen einfach, in der Hoffnung, es würde sich dann schon jemand um die Kinder kümmern.
Dazu gibt es eine sehr interessante Dokumentation, die mich persönlich ziemlich fassungslos gemacht hatte, als ich sie sah und mit dem vorliegenden Fall nur insoweit zu tun hat, dass es Umstände gibt, die die Beziehung zwischen Müttern/Vätern und ihren Kindern verändern können (Als Mutti in den Westen ging/ mdr).
Fluchtwünsche aus subjektiv empfunden verzweifelten Situationen.
Es gab schon immer Väter und Mütter, die einfach weggingen.


Seine Kinder umzubringen und dann noch diese Art der Entsorgung, die stattgefunden hat in diesem Fall, das ist schon noch mal eine andere Hausnummer.


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Der Mordfall Weimar

01.04.2021 um 10:31
(Editierzeit leider abgelaufen, daher noch eine Nachbemerkung).

Diese Lügen und selbst verfassten Briefe besagen für mich lediglich, dass sie das Lügen ansich gewohnt war.
Ein notorischer Lügner kann sich durchs ganze Leben lügen, ohne jemals die Hand gegen Andere erhoben zu haben.

Letztlich war kein Zeuge dabei und es ist wenig gesichert,
wie der Mord an den Kindern abgelaufen ist und wer für die Entsorgung über den Zaun an einem Parkplatz verantwortlich war.
So bleiben nur Mutmaßungen.
Meine ist, dass MW nicht die Täterin war,
sondern sich das Drama in etwa so abgespielt hat,
wie von ihr als Nachtversion beschrieben.


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01.04.2021 um 13:48
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:wie von ihr als Nachtversion beschrieben
Das geht nicht, nicht nur zeitlich, auch an den Zeugen vom Montag vormittag die die Kinder alle noch lebend gesehen hatten, darunter deren Urgroßmutter kommt keiner vorbei


Aus der Aussage Brigitte E., vom 11.8.86 Gegen 2.3o Uhr hat mich mein Mann geweckt. Er sagte, dass die Kinder unten bei Monika schreien würden. Ich sagte, dass sie schon wieder aufhören würden. Nach etwa 10 Minuten sagte aber mein Mann, ich solle doch mal schauen gehen.
Aus der Aussage Raymond E., vom 14.8.86 Auf Nachfrage antworte ich: Ich weiß nicht, was die Kinder in jener Nacht für Schlafanzüge anhatten. Aber ich kann mich erinnern, dass Melanie mit den Zähnen geknirscht hat. (…..). Brigitte und ich haben uns ca. 10 bis 5 Minuten der Weimar-Wohnung aufgehalten.


In das ohnehin überaus knappe Zeitfenster versuchte MW nun mit dem 3. anonymen Brief eine Person zu holen, die RW beim Anziehen und Frisieren der Leichen half. Wohl dann als sie registrierte, daß ihre Familie dahingehend befragt wurde, ob RW dies früher schon tat, bzw. ob er das sowas denn kann.
LIEBE MONIKA
ES TUT MIR SEHR LEID IN WELCHER SITUATION DU GERADEN BIST: ICH KANN NICHT VOR GERICHT AUSSAGEN. WIE SOLL ICH DANN MIT MEINER FAMILIE WEITERLEBEN (ZWEI JUNGEN EIN MÄDCHEN) REINHARD HAT MIR VOR MEHREREN JAHREN AUS DER PATSCHE GEHOLFEN NUN SCHULDE ICH IHM AUCH EIN GEFALLEN: REINHARD RIEF MICH IN DER NACHT 4. AUGUST UM 2.45 AN UND ERZÄHLTE MIR WAS GESCHEHEN IST: WEIL ER NICHT MEHR WEITER WURTE WAS ER MACHEN SOLL (ER HAT ZIEMLICH GETRUNKEN) DA DEINE SCHWESTER IN EURER WOHNUNG WAR: ICH HABE NUR BEIM ANZIEHEN + KÄMMEN GEHOLFEN. ICH WAR IN DER WOHNUNG ALS DU HEIM KAMMST: ICH WOHNZIMMER HABE ICH MICH VERSTECKT. ICH HÖRTE DICH WEINEND INS SCHLAFZIMMER GEHEN: REINHARD SASS NOCH WIE VERSTEINERT DA: WIR BRACHTEN DIE KINDER INS AUTO UND WIR FUHREN SIE WEG: BITTE SAGE NICHTS ZU DER POLIZEI ICH WEIB NICHT WIE REINHARD REAGIERT: ICH WEIB DAS DU UNSCHULDIG BIST. BITTE SAGE NIEMANDEN ETWAS VON DEM BRIEF. EIN GUTER BEKANNTER
Quelle: Mordakte Weimar/Petra Czichos

02.40die Elliots gehen nach unten
bis 02.45 /02.50
  • Anwesenheit der Elliots
  • beide Mädchen leben (Melanie knirschte im Schlaf mit den Zähnen u. Karola wurde von B. E. zurück ins Bett gebracht)
02.45RW soll „guten Bekannten“ angerufen haben und gesagt haben was passiert ist
03.00MW kommt heim und es brannte nur Licht im Eßzimmer, das Kinderzimmer, in welchem eigentlich hätte Licht brennen müssen wenn jemand zum helfen da gewesen wäre war dunkel

===========================================

Monika W‘s Oma Adele A. wurde mehrfach befragt, und hielt ihre Aussage die Kinder am Vormittag gegen 11.00-11.15 Uhr gesehen zu haben lange aufrecht, hier ist ihre Reaktion als sie mit der Nachtversion konfrontiert wurde:
Frau Weimar fragte, ob sie zu ihrer Mutter fahren darf. Sie bekam die Erlaubnis. Mit Begleitung zweier Ermittlungsbeamten. In der Wohnung schilderte Monika im Beisein der Mutter, der Großmutter und der Schwester Ursula das „neue" Tatgeschehen. Monika Weimar hat stockend geredet. Mit wenigen Worten erzählte sie das „neue" Geschehen und schaute dabei ständig auf den Fußboden. Nach einer kurzen Pause sagt allerdings dann plötzlich die Oma: „Aber das kann doch gar nicht sein. Ich habe die Kinder doch noch am Montagmorgen gesehen." Die Oma wiederholte sogar noch öfter diese Sätze. Monika Weimar entgegnet, dass das nicht sein könne. Die Kinder waren da schon tot. Oma Adele ist sich trotzdem sicher, da sie am Sonntag die Kinder gar nicht gesehen hat. Also den Tag nicht verwechseln konnte.
In den vorigen Aussagen von Oma Adele, kann diese sogar Details nenne, wie das sie sich an diesem Tag Gulasch kochte, und das die Familie N. vom Nachbarhaus Besuch hatte, sie an dem Montag Fenster putzte, etc. Erst nach der Festnahme von MW änderte sie ihre Aussage und gab an, die Kinder am Sonntag gesehen zu haben.


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01.04.2021 um 19:30
Wurde nicht ein recht mickriges Ergebnis eines IQ-Tests von MW während des Prozesses bekanntgegeben?

Gottseidank ist MW nicht die hellste Kerze auf der Torte. Sonst wären ihren Lügengeschichten besser gewesen und sie wäre mit ihren Morden ungestraft durchgekommen. Für mich ist immer wieder schnell klar, dass sie die Mörderin ihrer Kinder ist, wenn ich alle paar Jahre mir mal wieder die Indizien gegen sie vergegenwärtige.

Da ich sie als gewissenlos einschätze, traue ich ihr zu, dass sie ihr aktuelles Leben richtig schön genießt.


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Der Mordfall Weimar

04.04.2021 um 20:48
@Analyst
Nun ja, vielleicht nicht gewissenlos. Aber ich denke, Monika Weimar hält sich selbst zugute, dass sie keine andere Wahl hatte, als die Kinder zu töten. Sie musste es tun, um frei zu sein und vielleicht kein schlechtes Gewissen zu haben, sie beim Vater zurückzulassen. Ich glaube, sie hat ihm nicht zugetraut, sich weiterhin allein um die Mädchen zu kümmern!

Das ist natürlich eine völlig verquere Logik, aber für sie anscheinend eine Lösung gewesen. Sie wollte ja auch schnell nach dem Tod ihrer Kinder ein „neues“ Kind von Kevin Pratt.

Geht aus abgehörtenTelefonaten hervor. Wahrscheinlich um ihn an sich zu binden. Oder als Schutz, nach dem Motto: man kann mich nicht einsperren, wenn ich schwanger bin?Auch eher ungewöhnlich, wenn die eigenen Kinder gerade gewaltsam zu Tode gekommen sind....


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04.04.2021 um 21:36
Zitat von margarethamargaretha schrieb am 31.03.2021:Prof. Dr. Elisabeth M.-L. erwähnt auch den vorherigen Alkoholgenuß von MW im Gutachten.
Von diesem Gutachten war nun schon mehrfach die Rede. Kann man das irgendwo online einsehen?


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05.04.2021 um 13:30
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb am 01.04.2021:Diese Lügen und selbst verfassten Briefe besagen für mich lediglich, dass sie das Lügen ansich gewohnt war.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb am 01.04.2021:Davon gehe ich nicht aus. Es gibt Eltern, die gehen einfach, in der Hoffnung, es würde sich dann schon jemand um die Kinder kümmern.
Ich bezog mich darauf, dass Du schriebst, sie hätte gehen können und die Kinder in der Obhut ihrer Familie lassen. Meines Erachtens hätte Monika Weimar aber nicht darauf setzen können, dass die Kinder bei ihren Eltern bleiben. Da es einen Vater gab, hätte er vermutlich zunächst mal das Sorgerecht gehabt. Dass er wahrscheinlich nicht in der Lage gewesen wäre, für die Kinder alleine zu sorgen, spielt dabei zunächst mal keine Rolle. Aus meiner Sicht wäre es wohl eher darauf rausgelaufen, dass Reinhard Weimar die Hauptbetreuungsarbeit auf seine Mutter oder irgendwelche weiblichen Verwandten seiner Familie abgewälzt hätte. Das ist allerdings meine Sicht. Es muss natürlich nicht unbedingt so sein, dass Monika Weimar diese Einschätzung gehabt hätte, wenn sie "einfach" gegangen wäre. Wissen kann ich es natürlich nicht, weil das Szenario über das wir reden ein hypothetisches ist.

Für mich hatte der Vater sehr viel mehr Grund, Monika Weimar abzustrafen. Das heißt aber nicht, dass es hierfür genügend Indizien gegeben hätte, die zu einer Verurteilung reichen. Das macht die Indizien gegen die Mutter aber nicht ausreichend. Die Alternative, keinen von beiden verurteilen zu können, wurde offenbar niemals ernsthaft erwogen.


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05.04.2021 um 14:22
Zitat von miwumiwu schrieb:Die Alternative, keinen von beiden verurteilen zu können, wurde offenbar niemals ernsthaft erwogen.
Das hast du jetzt schon mehrmals geäußert. Was hat denn das mit "Alternative" zu tun ? Das ist doch kein Spiel gewesen, wo die Staatsanwaltschaft nach dem Motto handelte - dem einen können wir nicht genug nachweisen, also nehmen wir vielleicht den anderen oder auch nicht...

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben hinreichenden Tatverdacht gegen MB, nicht gegen RW. Aus diesem Grunde wurde Anklage gegen sie erhoben und sie wurde auf Grund der Beweise und Indizien verurteilt.


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07.04.2021 um 12:01
Zitat von miwumiwu schrieb:Die Alternative, keinen von beiden verurteilen zu können, wurde offenbar niemals ernsthaft erwogen.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was Du damit meinst, es wurde durch die SOKO zu Beginn doch in alle Richtungen ermittelt, und nachdem man Fremde ausschließen konnte esdann tatsächlich Hinweise auf eine fam. Tragödie gab konzentrierte man sich eben auf die Eltern, und da war MW Belastungszeugin gegen sich selbst.


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08.04.2021 um 13:22
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb am 04.04.2021:Von diesem Gutachten war nun schon mehrfach die Rede. Kann man das irgendwo online einsehen?
Mangels Kenntnis des Buches von Petra Cichos kann ich es nicht sagen, ob dieses Gutachten in ihr Buch Mordakte Weimar Eingang gefunden hat. Laut Beschreibung werden sämtliche Gutachten dort aufgeführt. https://www.amazon.de/gp/product/B0755FL2XV?pf_rd_r=WGCMKPMEV2HZTMF4RW2Y&pf_rd_p=4ba7735c-ede3-4212-a657-844b25584948&pd_rd_r=a732f69f-e04c-4ca3-9cba-9e2f12372565&pd_rd_w=b6OuV&pd_rd_wg=VIfUD&ref_=pd_gw_unk
Ich habe festgestellt, dass man es bei amazon über kindle einsehen kann, bzw. sich 30 Tage kostenlos dafür anmelden kann, was natürlich bedeutet, dass man sich rechtzeitig abmelden muss, wenn man nicht plötzlich ein kostenpflichtiges Abo haben möchte.


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08.04.2021 um 13:34
Zitat von miwumiwu schrieb:Ich habe festgestellt, dass man es bei amazon über kindle einsehen kann, bzw. sich 30 Tage kostenlos dafür anmelden kann, was natürlich bedeutet, dass man sich rechtzeitig abmelden muss, wenn man nicht plötzlich ein kostenpflichtiges Abo haben möchte.
Ich meine das Buch von Frau Cichos, nicht das Gutachten.


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10.04.2021 um 12:10
Sehr enger Kontakt mit Familie. Mutter und Schwester...
Beide glauben bis heute nicht das M.W ihre Kinder umgebracht hat!
Ist eigentlich jemand bekannt, mit welcher ihrer beiden Schwestern außer der Mutter der Kontakt noch besteht ?


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