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Der Mordfall Weimar

2.234 Beiträge, Schlüsselwörter: Doppelmord, Weimar, Kailing

Der Mordfall Weimar

11.10.2017 um 16:45
Wenn ich mal von mir selbst ausgehe, unser Hauskaufswunsch begann ein Jahr vir der Einschulung.

Zum Umzug kam es kurz nach der Einschulung.

Angemeldet haben wir sie an der Schule der alten Adresse.

Normal.


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Der Mordfall Weimar

11.10.2017 um 16:45
emz schrieb:Auch wenn du dir das vorstellen kannst, ist es weit ab von jeder Logik.
Wenn ich noch keine neue Wohnung habe, also nicht weiß, in welchen Teil von Bad Hersfeld ich ziehen werde, weiß ich folglich auch nicht, welche Grundschule bzw. welcher Schulsprengel zuständig sein könnte.
Mir ist aber ein Fall bekannt ,bei dem nur in eines bestimmtes Wohnviertel bei der Suche in Frage kam.
Ist halt eine Frage der Zeit , aber immerhin besser , als dem Kind so zeitnah einen Schulwechsel zu zumuten.

frauzimt schrieb:FräuleinTong schrieb:
Ich finde es aber, wie bei ähnlichen gelagerten Fällen, zum Verzweifeln, dass die Täter nicht gestehen, wenn sie schon verurteilt sind. Ich meine, noch während der Ermittlung und der Verhandlung ist ein Leugnen ja noch irgendwo nachzuvollziehen, da man ja eventuell die Hoffnung hat, noch freigesprochen zu werden.
(sogar Nähe der Schule ) in Frage kam.

Ich sehe es so : Der wahre Täter war schon zuvor Opfer , hat keine Einsicht von seinen Tätern erfahren, was auch die Gefahr ausmacht , zum Täter werden. Nun, wo er selbst der Täter ist/war , erwartet er von seinen Opfern die Einsicht bzw.Schweigen. Bekommt er dies nicht, er weiß sich zu wehren, kann sich Respekt verschaffen, je nach der Schwere seine Tat......

Im Nahbereich funktioniert das , wie man sieht ,deshalb spricht man in dem Bereich immer von der Spitze des Eisberges ....


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Der Mordfall Weimar

14.10.2017 um 11:37
@bellady

Hab' nochmal recherchiert: Die Einschulung wäre tatsächlich Do, 07.08.86 gewesen, und nicht Di, 05.08. Aber die Situation, in der sich MW befand, bleibt dennoch die gleiche: Sie wusste mit der gesamten Situation nicht mehr umzugehen, wenn sie Kevin Pratt behalten wolle. Eine lange vorher geplante Tat war das nicht, ich denke auch, dass der Anruf von Pratt am 04.08.86 morgens (von dem MW später angeblich nichts wusste), ggf. der Auslöser für das Drama war. Spätestens nach Verlassen der Sparkasse und Post an jenem Vormittag stand für sie der Entschluss für die Tat fest. Und dann musste sie schnell handeln.

@FräuleinTong

Soweit ich weiss, hat Frau Böttcher nach ihrer Entlassung 2006 eine Zeitlang in England gewohnt, mittlerweile soll sie mit neuem Pass bzw. neuer Identität wieder in Deutschland im Raum Frankfurt wohnen. Doch dazu gibt es keine genauen Angaben, da sie ja 'anonym' bleiben muss.


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Der Mordfall Weimar

14.10.2017 um 11:46
juergen61 schrieb:Doch dazu gibt es keine genauen Angaben, da sie ja 'anonym' bleiben muss
Das ist ja auch ihr gutes Recht. Sie hat für das Verbrechen die irdische Strafe abgesessen. Trotzdem erstaunlich, dass nichts durchsickert über ihr neues Leben.

Josef F., der Inzesttäter von Amstetten hat sich auch einen neuen Namen zugelegt. Aber das trägt dann wohl erst, wenn es um die Beschriftung des Grabstein geht.


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 11:58
Ich lese hier nun einige Zeit mit. Ich kann mich noch gut an die Meldung in der Tagessschau 1986 erinnern. Meine Erschütterung.

Für mich stand immer fest, dass M.W, die Mörderin war.

Auf der Suche nach Literaturhinweisen bin ich auf eine sehr interessante Diskussionsvorlage gestoßen. Es ist eine Zusammenfassung der medialen Berichterstattung über den ersten Prozess 1987.

Hier der LINK, ich hoffe es widerspricht nicht den Forumsregeln

http://www.his-online.de/fileadmin/verlag/vollstaendige-buecher/000-0-00000-0591-0.pdf

Interessant, wie Frau Weimar in den Medien dargestellt wurde: Ihren Mann würdigte sie keines Blickes, als Kevin Pratt vernommen wurde, kam sie toll zurechtgemacht, mit Spitzenbluse und Make-Up.

Sie ging als Jungfrau in die Ehe, hatte aber vor Kevin Pratt noch einen Kegelbruder, einen Verwandten (?) und evtl. den Staatsanwalt, der dann entlassen wurde, als Liebhaber.

Die Gewaltdarstellungen sind völlig unterschiedlich, je nach Blickwinkel, mal wurde MW nach eigener Aussage bewusstlos geschlagen, bei Reinhard W. war es nur eine Ohrfeige.

Die Medikamentenvergiftung wird thematisiert, eine Kindergärtnerin, die als Zeugin geladen war, will die Kinder auch öfter als extrem schläfrig und durstig wahrgenommen haben.

Kevin Pratt wird als Mann der Tat vorgestellt: Seine Frau in den USA betrügt ihn, er will sie verlassen und hat zwischen 1984 und 1986

" Vier Frauen hat er von 1984 bis 86 die Ehe versprochen - obwohl er noch verheiratet ist und
drei Kinder zu versorgen hat ... Erst wollte er eine Frau heiraten, die 'mir über die harte Zeit
hinweghalf, als meine Ehe in die Brüche ging'. Eine US-Soldatin, die schwanger war, war die
zweite Ehekandidatin. Die dritte Ehekandidatin war Monika Weimar und Petra Hirschhäuser,
eine 18jährige Schülerin, die vierte."

Es sind insgesamt 80 Seiten.


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 12:47
Gabi0558 schrieb:Sie ging als Jungfrau in die Ehe, hatte aber vor Kevin Pratt noch einen Kegelbruder, einen Verwandten (?) und evtl. den Staatsanwalt, der dann entlassen wurde, als Liebhaber.
Was die angedeutete Pikanterie mit dem Staatsanwalt anbelangt, der wurde nicht entlassen, dem wurde der Fall entzogen.

Was die Schilderung des Sexualverhaltens der Monika Weimar anbelangt, möchtest du da eine Korrelation zum Mord herstellen, oder warum erwähnst du das? Es geht uns nichts an.


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 13:01
Nein, das geht uns nichts an. Aber im ersten Prozess war dies ein großes Thema: jungfräulich in die Ehe und nach ?? Jahren bereits 4 Liebhaber. Was sagt das über eine Ehefrau, Mutter, Geliebte, Ehebrecherin?

Nimm dir die Zeit, die 80 Seiten zu lesen. Hochinteressant.


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 15:00
Gabi0558 schrieb:bereits 4 Liebhaber. Was sagt das über eine Ehefrau, Mutter, Geliebte, Ehebrecherin?
Darf ich dieser Anmerkung eine gewisse moralische Empörung deinerseits über das Liebesleben der Monika Weimar entnehmen?

Abgesehen davon, dass ich die Anzahl der Sexualpartner bei einer Frau, deren Sexualleben die letzten Jahre, zumindest seit der Geburt der zweiten Tochter, wohl nicht mehr allzu erfüllend war, nicht für allzu hoch erachte, zitiere ich aus der von dir verlinkten soziologischen Abhandlung aus dem Jahr 1990:
Der "Fall" - als "Fall des Jahres", gar des "Jahrhunderts" bezeichnet - bot eine Plattform, um altbackene Vorstellungen von   Moral, ehelichen Pflichten, Mütterlichkeit und weiblicher Sexualmoral nachzuzeichnen. Die Botschaft, die diesem "Fall"  entnommen werden kann, ist banal: dort, wo die Un-Moral Einzug erhält, steht die Katastrophe unweigerlich ins Haus.
Woher stammt eigentlich die Vermutung, sie könnte mit dem Staatsanwalt ein Verhältnis gehabt haben? Hättest du hierzu mal eine Quelle? Danke.


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 15:06
Ich glaube, du verstehst da einiges falsch. Ich wollte nur daraufhinweisen, dass in diesem Essay das damals vorherrschende Frauenbild thematisiert wurde und genüsslich in der Presse ausgeschlachtet wurde.

Ich werte überhaupt nicht moralisch, für jüngeres Generationen mag aber die "Vorverurteilung" von MW damals schwer nachvollziehbar gewesen sein.

Das mit dem Staatsanwalt habe ich aus einer damaligen Zeitung. Wurde aber wohl sehr schnell klargestellt, dass es nur ein guter Bekannter war.

Link suche ich später..


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 15:34
Gabi0558 schrieb:Das mit dem Staatsanwalt habe ich aus einer damaligen Zeitung. Wurde aber wohl sehr schnell klargestellt, dass es nur ein guter Bekannter war.
Und warum zählst du ihn dann als vierten Liebhaber dazu, wenn das doch längst klargestellt ist?
Auf den Link bin ich gespannt. Denn irgendwie passt es nicht in mein Bild, dass sich in Monika Weimars Bekanntenkreis ein Staatsanwalt befunden haben sollte und der dann auch noch in ihren Fall ermittelt.


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 17:34
emz schrieb:Du meinst also, erst habe MB den Parkplatz ausgekundschaftet und danach erst sei Melanie gestorben? Wobei es egal wäre, wodurch sie gestorben ist, ob durch einen "Unfall" oder gezielte Ermordung.
Inwiefern "egal"?

Die Version der Staatsanwaltschaft, die sich aus den Ermittlungen ergeben hat, sieht  so aus:

Die Mädchen stehen um 9:30 auf, Frühstücken, gehen um ca. 10:15 raus zum Spielen.

Dort wurden sie dann von mehreren Zeugen gesehen.

Monika Weimar ist dann eine halbe Stunde später um 10:50 weggefahren, hat kurz vor 11 eine Überweisung getätigt.
Und dann wurde sie um ca. 11 am Parkplatz gesehen und war zumindest um 11:20 immer noch da.

Im Urteil wird davon ausgegangen, dass sie die Mädchen danach aufgenommen hat und getötet hat.

Deren Version, nicht meine.

Nun könnte es ja sein, dass sie gedankenverloren eine (2,3...) Zigarette geraucht hat und auf dem Parkplatz über ihr Leben sinniert hat. Dann fuhr sie nach Hause und hat die Mädchen zu was auch immer mitgenommen. Dann kam ein Mädchen durch einen Unfall ums Leben (wobei wie gesagt die Tötungsart nicht unbedingt gut zu "Unfällen" passt) und das zweite wurde aus Wut/als Zeugin getötet. Und dann auf dem Parkplatz "entsorgt", wo sich MB just for fun mindestens 20 Minuten vorher aufgehalten hat.
WIE wahrscheinlich ist das denn?
emz schrieb:Darf ich dieser Anmerkung eine gewisse moralische Empörung deinerseits über das Liebesleben der Monika Weimar entnehmen?
Ich habe gabi's Beitrag so ganz anders verstanden.
Natürlich ist der Fall auch ein Spiegel seiner Zeit. Und MB ist Opfer des damaligen Frauenbildes.
Wobei sie letztendlich auch davon profitiert hat, dass der Fall von einer empörten Emanzipationsbewegung aufgegriffen wurde.

Feministinnen mischen sich immer noch ein (Kachelmann), aber ich denke mit einer Frau und Mutter, die ihren Gatten betrügt, kann man heute kaum mehr polarisieren.

Und noch etwas finde ich typisch für die Zeit.

Mögliche "Fremdtäter" waren in dem Fall schnell vom Tisch.

Ich kann mich erinnern, dass die Entführung und Tötung von fremden Kindern vor einigen Jahren meist als "Vertuschungstat" von Pädophilen interpretiert wurde.
Erst in letzter Zeit werden auch tieferliegende Motive wie "Erniedrigung" und "Lust am Töten" angesprochen. Ich weiß nicht ob man das Fehlen von (schwerem) sexuellen Missbrauch heute noch gleich als Ausschlusskriterium für eine Tat durch einen Fremden werten würde (?)


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Der Mordfall Weimar

16.10.2017 um 20:13
Rawbite schrieb:Natürlich ist der Fall auch ein Spiegel seiner Zeit. Und MB ist Opfer des damaligen Frauenbildes.
Das wirklich Schlimme war doch, dass sie es mit einem Ami getrieben hat.
Wenn ich hier im Forum so manchen Kommentar von erkennbar jungen Mädchen lese, dann kann ich feststellen, dass wir damals durchaus freizügiger waren.


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Der Mordfall Weimar

18.10.2017 um 15:47
Auch wenn ich mich jetzt nicht so gut in diesem Fall auskenne. Nur ist MB Version völlig unglaubwürdig. Sie hätte nicht die Polizei verständigt, weil sie sich eine Mitschuld am Mord der Kinder gab als ihr Mann gesagt hat: Jetzt kriegt keiner mehr die Kinder“.
Wer würde denn so reagieren?
Auf der anderen Seite, warum mussten die Kinder überhaupt sterben, wenn sie die Kinder loswerden wollte?
Sie hätte die Kinder doch einfach beim Mann lassen können und mit ihrem Geliebten in die USA reisen können.
Was mich noch interessieren würde, hält Herr Strate, MB, für unschuldig?


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Der Mordfall Weimar

19.10.2017 um 10:30
Es gibt ja tatsächlich Leute die MB für unschuldig halten.
Es würde mich interessieren, ob jemand von dehnen, dies für glaubwürdig hält:
Monika Weimar behauptet jetzt, die Kinder seien bereits tot gewesen, als sie in der Nacht zum 4.8.1986 nach Hause kam. Beim Öffnen der Wohnungstür sei alles dunkel gewesen; allein im Eßzimmer habe Licht gebrannt. Sie habe es sofort betreten und sei von dort aus in das Kinderzimmer gegangen. Ihr Mann habe auf dem Bettrand des Bettes der Karola in gebeugter Stellung gesessen, habe geheult und sei total durcheinander gewesen. Er habe auf sie einen stark abwesenden Eindruck gemacht. Neben ihm auf dem Fußboden habe eine leere Bierflasche gestanden. Sie habe dann die Kinder gesehen. Beide seien noch mit der Decke halb zugedeckt gewesen. Sie habe die Kinder gefaßt und gerüttelt; sie hätten jedoch keinerlei Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Sie habe ihren Mann an den Schultern gefaßt und gefragt: „Was hast Du getan?“. Da sie den Anblick der toten Kinder nicht habe ertragen können, sei sie ins Schlafzimmer gerannt, habe sich dort aufs Bett gesetzt, sei völlig verzweifelt gewesen und habe nicht gewußt, was sie tun solle. Nachdem sie einige Zeit benommen im Schlafzimmer gesessen habe, hätte sie die Geräusche eines Autos gehört, von dem sie gemeint habe, daß es der Familienwagen war. Nach einer Weile sei der Wagen zurückgekommen. Ihr Ehemann habe die Wohnung betreten, sei zu ihr ins Schlafzimmer. Sie habe ihn erneut gefragt: „Warum hast Du das getan?“. Er habe geantwortet: Jetzt kriegt keiner mehr die Kinder“. Er habe ihr noch beschrieben, wo er die Leichname abgelegt habe.
https://www.strate.net/de/publikationen/der_mordfall_weimar.html
Ich glaube, es gibt keine Frau auf der Welt die nicht Angst hätte dass sie das 3 Opfer wird und nicht die Polizei verständigt hätte. Ihr Mann ist damals sogar weggefahren. Dazu noch die Zeugenaussagen, die die Kinder am Morgen lebend gesehen haben wollen, ist der Fall für mich ziemlich klar.
Warum sie dieses abscheuliche Verbrechen begangen hat, werden wir wohl nie erfahren.


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19.10.2017 um 11:20
Der Fall Weimar ist damals frauenpolitisch gekapert worden. Da gab es jede Menge Agitation und - wie ich hier schon mal schrieb - regelmäßige Anwesenheit von frauenbewegten Gruppen der Frankfurter Uni bei den Prozessen.

Ich kenne keine Punkte, die letztendlich wirklich gegen eine Tötung der Kinder durch Frau Weimar sprechen. Aber sehr viele Indizien, die für ihre Täterschaft sprechen.

Sie war weder so diabolisch, wie von manchen Seiten behauptet wurde, noch so unterdrückt, verzweifelt um ihre Freiheit kämpfend, wie von anderen Seiten behauptet wurde.

Der Fall Weimar fiel in die turbulenten Zeiten der dritten feministischen Welle, die eine kompromisslose Polarisierung von Frauen als Opfer und von allem männlichen (inklusive dem Justizsystem) als Täter propagierte.

Monika Weimar´s Fall drohte da einerseits die schablonenhafte Täter/Opfer-Zuweisung zu stören, andererseits konnte frau den Fall als Agitationsmöglichkeit nutzen. Und so kam es ja auch ;-)


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Der Mordfall Weimar

19.10.2017 um 12:01
trailhamster schrieb:Monika Weimar´s Fall drohte da einerseits die schablonenhafte Täter/Opfer-Zuweisung zu stören, andererseits konnte frau den Fall als Agitationsmöglichkeit nutzen. Und so kam es ja auch
Schön formuliert. Es in dem Zusammenhang doch erfreulich, dass es FRAU Weimar am Ende nichts genützt hat. Selbst Frau Friedrichsen musste einsehen, dass an den Zeugen, die die Nachversion widerlegten, kein Weg vorbei führte.
Die psychologische Sachverständige in diesem Fall sagte in der Dokumentation "Die großen Kriminalfälle", dass sich die Justiz "nicht mit Ruhm bedeckt" hat in diesem Fall.

Ich sehe es gegenteilig. Hier hat das deutsche Rechtssystem letztlich funktioniert.

Was nicht heißen soll, dass ich in dem Punkt alles gut finde, aber das ist eine andere Baustelle.


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Der Mordfall Weimar

19.10.2017 um 12:39
Mr.Mystery1990 schrieb:Es gibt ja tatsächlich Leute die MB für unschuldig halten.
Es würde mich interessieren, ob jemand von dehnen, dies für glaubwürdig hält:
Zwar halte ich sie nicht unbedingt für unschuldig, jedoch nicht gleich für eine Mörderin.
Der Nachtversion kann ich allerdings nichts abgewinnen.


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Der Mordfall Weimar

19.10.2017 um 14:27
@emz

Nicht als Provokation verstehen, sondern nur aus Interesse:
Kannst du das erklären? Ich halte auch die Version, die nie seitens der Strafverfolgungsbehörden in Betracht gezogen wurde, nämlich, dass das erste Opfer durch einen Unfall auf jeden Fall nicht vorsätzlich getötet wurde, für denkbar.
Das ändert aber nichts daran, dass das zweite Opfer dann vorsätzlich getötet wurde. Man könnte das Mordmerkmal der Verdeckung einer Straftat annehmen.
Somit wäre Sie in jeder Version eine Mörderin.

Wer etwas gesunden Menschenverstand einsetzt und 1+1 zusammenzählen kann, wir die Nachtversion nicht ernst nehmen können.


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19.10.2017 um 15:06
@Gymli

Bei einem Unfall gibt es aber keine Straftat zu verdecken ;)

Dem zweiten, schreienden Kind den Mund zugehalten, dabei ist es erstickt ...


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19.10.2017 um 15:08
@Gymli
Man sollte auch bedenken, wenn von jemanden das Kind getötet wird ist doch nicht die erste Reaktion Mitschuld am Mord der Kinder. Eher Hass auf den Täter oder Angst vorm Mörder und man versucht so schnell wie weg aus dem Haus zu kommen. Sie schildert dies so als ob es was ganz normales wäre.


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