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Der Mordfall Weimar

5.212 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Mordfall Weimar

Der Mordfall Weimar

um 15:06
Zitat von sören42sören42 schrieb:Bei der "Kugel auf zwei Beinen" dürfte es sich um Kevin P., den Liebhaber ihrer Mutter handeln, deutlich zu erkennen an dem kurzen militärischen Haarschnitt, der sie beeindruckt hat, so dass der Kopf übergroß dargestellt wird.

Was hier als "phallusartig" wahrgenommen wurde, dürfte schlicht die Brille des Kevin P. sein, die aufgrund der Perspektive (Blickwinkel) eigentlich nicht sichtbar wäre, die das Mädchen aber darstellen wollte.
Ist das jetzt Ironie oder meinst Du das ernst?
Für mich ist das irgendein Dinosaurier- oder Drachentier mit Vogelbeinen, Rückenkamm und einem Schildkrötenkopf (der meiner Meinung nach auch zu so was Reptiloiden passt). Ich käme nie auf die Idee, da eine menschliche Person drin zu sehen, allein schon wegen dieser Vogelbeine und den fehlenden Armen (das was nach links aus der Kugelschaut, soll meiner Meinung nach ein Schwanz sein, auf dem auch zwei solcher Rückenstacheln sitzen).

Und das mit der Brille musst Du mir noch mal erklären, wo und wie Du die erkennen willst?!

Das die mittlere Figur eine Frau sein soll empfinde ich auch so, allerdings sehe ich keine hochhackige Schuhe, sondern ich sehe in den Strichen an den Füßen eher unterschiedlich viele Zehen. Allrdings hat die Frau (vielleicht!) längere Haare, es läuft da so ein längerer Strich von rechts nach links über den Kopf, das Ende hängt links frei. Ich bin aber nicht mal sicher, ob die linke Figur nicht den gleichen Strich hat, der aber (unbeabsichtigt, denn dass das Kind die Striche nicht allzu präzise kontrillieren konnte ist denke ich an dem Bild eindeutig erkennbar) enger an der Rundung des Schädels verläuft.

Ich finde es auch schwer, anhand des Schwarz-weiß-Bildes zu sagen, dass die beiden menschlichen Figuren düster und dunkel dargestellt sind, weshalb die Stimmung des Bildes "bedrohlich" erscheine (so hat Strate das interpretiert, zu lesen in dem Text unter dem Bild oben in der Abbildung). Die Kleidung könnte auch dunkelrot (und damit vielleicht sogar eher lebendig und fröhlich wirkend), blau oder grün gemalt sein und eben nur durch die schwarz-weiß-Wiedergabe als dunkel gezeichnet wirken.
Und ja ich empfinde es auch so, dass die Figuren erschrocken und zurückweichend aussehen. Aber das ich meine Interpretation der Gesichter, die auf mich durch die großen Augen ohne Pupillen, die weit aufgerissenen Münder (die ebenfalls wie dunkel Löcher wirken) und die hochgezogenen Augenbrauen, sowie der nach links ausweichenden Körperhaltung.
Aber ganz ehrlich: für mich als erwachsene Person wirkt das so und ich vermag nicht zu unterscheiden, was davon von der Zeichnerin beabsichtigte, gewollte Darstellung ist und was dem Unvermögen geschuldet ist, präzise das zu zeichnen, was man wie darstellen möchte. Hinzu kommt auch noch ein seletive Wahrnehmung und ein noch nicht sehr ausgeprägtes Wissen über Anatomie bei Kindern in dem Alter. Keine Ahnung, ob ein Kindergartenkind weiß, dass Augen normalerweise mit Iris und Pupille gezeichnet werden?! Ich kann mir halt vorstellen, dass ein Kind sie zunächst erst mal einfach als runde Kreise oder Punkte darstellt und erst im fortgeschritteneren Alter und mit mehr Zeichenerfahrung dann halt irgendwann mandelförmige Öffnungen mit dunklern Kreisen drin malt.
Ich erinner mich halt, dass ich für den Einschulungstest eine Figur malen musste und der Fehler war, dass ich an eine Hand zu viele Finger gemalt habe. Von einem Kind mit Schulreife wurde offenbar erwartet, dass es solche Eigenschaften schon bewusst beobachten und korrekt wiedergeben kann. Von einem Kind das jünger ist aber eben nicht (wie man hier z.B. an der variierenden Zahl an Zehen an den Füßen der Personen sieht).

Hinzu kommt dann noch, dass Kinder eben den Stift noch nicht kontrollieren können und vor allem wenig vorausschauen in Bezug auf die Bildkomposition vorgehen. Für mich sieht es aus, als habe sie zuerst den Dino gezeichnet, und dann versucht, die Figuren, die Sonne und vor allem zuletzt das Haus noch mit ins Bild einzupassen. Wenn sie dabei an den Füßen angesetzt und diese zu nah am Dino platziert hat, dann musste sie irgendwie das Problem lösen, dass die Figuren noch dahin passen und deshalb kippen sie so nach links weg.
Ich würd der Tatsache, dass die Figuren größer als der Dino sind und das Haus viel kleiner als der Dino keine Bedeutung beimassen.
Ich erinner mich auch, dass ich als Kind eindeutige Lieblingsfarben hatte, die ich für alles immer wieder verwendet habe, obwohl der gezeichnete Gegenstand in der Realität eine ganz andere Farbe hatte. Ich wollte halt, dass die Blume, das Haus und die Hose rot waren, weil ich rot mit Abstand am schönsten Fand. Wer übles denken wollte hätte ja dann auch leicht sagen können, dass die Hose die ich gezeichnet hatte, blutdurchträngt war...
Wir hatten damals Malbücher (mit Motiven von damals populären Zeichentrickserien: Biene Maja, Heidi, Wicki, Sindbad) und mit meiner Cousine hatte ich eine ständige Konkurenz, wer es beim Ausmalen der rel. großen Flächen schafft, am seltensten "über den Strich zu malen". Irgendwie war das immer ein Gekritzel und wir haben es selbst bei den großen, wenig komplexen Flächen nie geschafft, nicht über den Rand zu kritzeln. Insofern geben ich auf die Strichführung in so einer Kinderzeichnung nicht viel.

Ich erinnere mich, dass damals "Dinos" eine zeitlang schwer in waren bei Kindern. Meine Cousins, die etwas älter als ich waren, waren da ziemlich besessen von und hatten lauter Dino-Spielzeugtiere und -spiele. Insofern weiß ich nicht, ob da nicht einfach nur ein reptiloider Fantasie-Dino dargestellt ist und zwei Personen, die sich (vielleicht !) vor dem Dino erschrecken, weil irgendwer ihr irgendwann mal erzählt hat, wie riesig und monsterähnlich Dinos waren.

Also ich finde diese ganzen pseudo-psychologischen Interpretationen dieser Kinderbilder sehr an den Haaren herbeigezogen. Selbst Strate schreibt ja:
Zwar sind die Bilder interpretationswürdig, diese wirken aber auch für einen ungeschulten Betrachter beunruhigend, düster und nicht kindgerecht. D
Quelle: https://strate.net/wp-content/uploads/2026/03/LG_Darmstadt_26-03-17_A.pdf, S. 131

Für einen geschulteren Betrachter scheinen sie ja aber wohl weder beunruhigend, noch düster und serh wohl kindgerecht gewirkt zu haben, denn als "geschulte Betrachter" würde ich Kindergärtnerinnen durchaus bezeichnen wollen. Die sehen doch jedes Jahr hunderte Kinderbilder. Und die Kindergärtnerinnen scheinen ja an den Bildern und den Motiven nichts sexuelles, düsteres oder bedrohliches gesehen zu haben, denn sonst wären diese ja sicher nicht im Kindergarten an die Wand gehängt worden, mitten zwischen die fröhliche Winterdekoration aus Tannenbäumen und Schneemännern.
Ich glaube also, dass das kindertypische, kritzelige, ungelenke Zeichnungen sind, auf denen die Zeichnerin irgendwas darstellen wollte, was sie halt gerade durchaus positiv beschäftigt hat.


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Der Mordfall Weimar

um 15:18
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und die Kindergärtnerinnen scheinen ja an den Bildern und den Motiven nichts sexuelles, düsteres oder bedrohliches gesehen zu haben, denn sonst wären diese ja sicher nicht im Kindergarten an die Wand gehängt worden, mitten zwischen die fröhliche Winterdekoration aus Tannenbäumen und Schneemännern.
Ich hab mich gefragt, warum die Bilder überhaupt da hängen, eingerahmt im Kindergarten. Und von wann die Fotografie wohl ist. Zeitlich passt es ja nicht zum Malzeitraum. Die gemalten Bilder sollen in den 2 Monaten vor der Tat entstanden sein, also im Sommer. Die Fotografie kann frühestens im Winter danach gemacht worden sein, außer die Deko mit den Tannenbäumen hängt immer. Wahrscheinlich hat man die Bilder als Erinnerung zum Gedenken an die beiden Mädchen aufgehängt, was jetzt auch nicht dafür spricht, dass sie damals schon jemand bedenklich oder aussagekräftig bezüglich der Tat befand. Strate benennt die Kindergärtnerin ja als Zeugin. Ich frage mich, wie die Bilder dann nachträglich ins Spiel kamen. Irgendjemand hielt sie aber ja offensichtlich für relevant und hat Fotos davon gemacht. Zur damaligen Zeit ja schon etwas eher Besonderes als heute mal eben schnell mit dem Handy.


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um 15:35
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für mich ist das irgendein Dinosaurier- oder Drachentier mit Vogelbeinen, Rückenkamm und einem Schildkrötenkopf (der meiner Meinung nach auch zu so was Reptiloiden passt).
Es hat aber eben zwei Beine und die Abwesenheit anderweitiger Tierdarstellungen deuten schon darauf hin, dass die "Stachel" bzw. was als Rückenkamm interpretiert wird, menschliche Kopfhaare eines militärischen Haarschnitts ("Igelschnitt") darstellen könnten. Wenn man genau hinsieht, könnte man auch eine beginnende Glatzenbildung (erblich bedingter Haarausfall) erkennen, weil die dunkel eingezeichneten Haare (Fläche unterhalb der "Stachel") ungleich verteilt sind, was bei Kevin P. auch tatsächlich der Fall war.

Die Person in der Mitte - in meiner Interpretation Monika Weimar, die Mutter des Kindes - ist im Zentrum des Bildes und steht - auch auf dem Bild - zwischen dem Vater des Kindes (links im Bild) und Kevin P. (rechts im Bild).

Damit hat das Kind den Konflikt in diesem Bild metaphorisch zum Ausdruck gebracht, in dem sich die Mutter, die wichtigste Bezugsperson in ihrem Leben - deshalb wohl auch in der Mitte des Bildes - befand.


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um 15:46
Oben links und unten links steht sehr dünn in Schreibschrift etwas geschrieben. Es ist mir auf dem Smartphone nicht gelungen, es lesbar zu machen. Vielleicht bekommt es jemand von euch hin.


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um 15:49
Habt ihr noch nie Kinderzeichnungen gesehen
Der Kevin-Drache ist einfach ein Vogel
Und in Zusammenhang mit dem Haus: Eine Taube


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um 15:55
Zitat von sören42sören42 schrieb:Es hat aber eben zwei Beine und die Abwesenheit anderweitiger Tierdarstellungen deuten schon darauf hin, dass die "Stachel" bzw. was als Rückenkamm interpretiert wird, menschliche Kopfhaare eines militärischen Haarschnitts ("Igelschnitt") darstellen könnten.
Ja, es hat zwei Beine, aber die sind ja völlig anders gezeichnet als die der "Menschen". Es scheint mir nicht naheliegend, dass dieses Lebewesen genau die gleiche Art von Lebewesen sein soll wie die beiden "Menschen", die daneben zu sehen sind. Für mich ist übrigens auch keineswegs klar, dass das Menschen sein sollen. Mit männlich und weiblich tue ich mir auch schwer. Hochhakige Schuhe kann ich da genau wie @Grillage nicht erkennen und die langen Haare zwar noch eher, aber auch da bin ich mir nicht sicher.
Und wieso kommt der Penis aus seinem Kopf raus, wenn die Kugel denn ein Mensch sein soll? Und auch einen Militärhaarschnitt würde doch ein Kind nicht so darstellen. Eher könnte es um die Frisur aus @Origines Profilbild gehen, aber so sah derjenige ja auch nicht aus. Und dass Kinder Stachel malen scheint mir recht naheliegend und lebensnah.

Allgemein: wissen wir denn was für Farben diese Bilder hatten? Das sind doch einfach schwarz-weiß-Fotos, oder? Mit bunten Farben sieht das ganze schon nicht mehr so bedrohlich aus.
Irgendwie fallen diese Zeichnungen aus den zehntausend Kinderzeichnungen, die ich in meinem Leben so gesehen habe auch nicht so raus, wenn ich sie mir in bunt vorstelle. So wie ja auch schon @Grillage meinte:
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich finde es auch schwer, anhand des Schwarz-weiß-Bildes zu sagen, dass die beiden menschlichen Figuren düster und dunkel dargestellt sind, weshalb die Stimmung des Bildes "bedrohlich" erscheine (so hat Strate das interpretiert, zu lesen in dem Text unter dem Bild oben in der Abbildung). Die Kleidung könnte auch dunkelrot (und damit vielleicht sogar eher lebendig und fröhlich wirkend), blau oder grün gemalt sein und eben nur durch die schwarz-weiß-Wiedergabe als dunkel gezeichnet wirken.
Da ist so ein Fantasievieh neben nem Haus und ner Sonne und zwei Dinger haben Angst vor dem Vieh. Erscheint mir nicht so weltbewegend. Auch dass Kinder Angst oder Wut oder Tod darstellen scheint ist für mich nicht per se so bedenklich. Auch wenn ich die Vorstellung, dass die Kinder irgendwie von der Situation mitgenommen waren für naheliegend halte und sich das auch in den Bildern ausdrücken mag. Aber Todesangst geht mir bei der Interpretation dann doch zu weit.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für mich ist das irgendein Dinosaurier- oder Drachentier mit Vogelbeinen, Rückenkamm und einem Schildkrötenkopf (der meiner Meinung nach auch zu so was Reptiloiden passt). Ich käme nie auf die Idee, da eine menschliche Person drin zu sehen, allein schon wegen dieser Vogelbeine und den fehlenden Armen (das was nach links aus der Kugelschaut, soll meiner Meinung nach ein Schwanz sein, auf dem auch zwei solcher Rückenstacheln sitzen).
Genau so sehe ich das auch. Die Arme scheinen aber auch bei den beiden "Menschen" zu fehlen. Insofern: ich bin mir nicht so sicher ob das überhaupt Menschen sein sollen. Und wenn es Menschen sein sollen, dann scheint es mir umso fragwürdiger dass man hier jedes Detail so ausdeuten kann. (was bedeuten denn die fehlenden Arme dann und was bedeutet der Schwanz links an der Kugel? Und was bedeutet die Sonne?)
Wirkt für mich wie ein bisschen wie ein Rohrschach-Test oder Horoskop-Leserei die hier zum Indiz verklärt werden.


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Der Mordfall Weimar

um 16:00
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Und wieso kommt der Penis aus seinem Kopf raus, wenn die Kugel denn ein Mensch sein soll? Und auch einen Militärhaarschnitt würde doch ein Kind nicht so darstellen.
Wenn du meine Bildinterpretation aufmerksam verfolgt hättest, wüsstest du, dass ich das als Brille interpretiere, die eigentlich nicht sichtbar gewesen wäre. Da Kinder in dem Alter aber für gewöhnlich natürlich nicht perspektivisch malen, das Mädchen sie aber aber für wichtig hielt, wurde sie entsprechend eingemalt.

Den Eltern fehlen die Arme, sie sind gewissermaßen handlungsfähig (auch in diesem Wort steckt das Wort "Hand"), gefangen in ihrer Situation.


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um 16:20
Zitat von sören42sören42 schrieb:Wenn du meine Bildinterpretation aufmerksam verfolgt hättest, wüsstest du, dass ich das als Brille interpretiere, die eigentlich nicht sichtbar gewesen wäre.
Ja stimmt, da habe ich deine Interpretation mit anderen Beiträgen vermischt.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Den Eltern fehlen die Arme, sie sind gewissermaßen handlungsfähig (auch in diesem Wort steckt das Wort "Hand"), gefangen in ihrer Situation.
Aber so malen kleine Kinder doch nicht. In der Regel kennen sie auch das Wort handlungsunfähig nicht. Und wenn man das Bild schon so interpretiert, warum hat der Kugelmensch dann Krahenfüße und gegenüber von der Brille einen Schwanz mit Stacheln?


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Der Mordfall Weimar

um 16:30
Sorry, aber diese Deutungen bringen kaum was. Es ist doch relevanter, in welchem Zusammenhang die Bilder überhaupt ihren Weg zu Strate gefunden haben. Das werden wir hier wohl auch nicht klären, aber irgendwann hat sie mal jemand als relevant empfunden und sie behalten. Warum kommt das erst jetzt? Tatsächlich wäre es in den damaligen Ermittlungen doch von Bedeutung gewesen, wenn es damals schon Hinweise auf Auffälligkeiten gegeben hätte.


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um 16:32
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Aber so malen kleine Kinder doch nicht. In der Regel kennen sie auch das Wort handlungsunfähig nicht.
Natürlich nicht. Kinder bringen es unbewusst zum Ausdruck. Die Worte stehen da ja auch nicht, sie sind von mir.
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:warum hat der Kugelmensch dann Krahenfüße und gegenüber von der Brille einen Schwanz mit Stacheln?
Künstlerische Freiheit. Vielleicht hat ja auch die Kindergärtnerin gesagt, "oh, du malst einen Dino", und das Kind hat sich dann spontan unentschieden. Vielleicht ging es auch auf das Ende der Malstunde zu, oder sie hatte keine Geduld mehr. Ich sehe es nicht als Krähenfüße, ein Strichmännchen würde man auch so malen in dem Alter.

Die runde Form deutet nun gar nicht auf Dino oder Vogel hin, das sieht mir schon klar nach dem Kopf eines Menschen aus.
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Eher könnte es um die Frisur aus @Origines Profilbild gehen
Da bist du schon auf dem richtigen Weg, dieses noch etwas abstrahiert, geht das schon in die Richtung, die ich vermute.


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um 17:06
Erzieherin hier, das ist eindeutig ein Tier. Dino, Vogel und der "Phallus" ist der Kopf. Gegenüber ist der Schwanz.

Die Beine der beiden Menschen sehen auch ganz anders aus als von dem Teil.

So malen Kinder halt....


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Der Mordfall Weimar

um 17:09
Zitat von sören42sören42 schrieb:Es hat aber eben zwei Beine und die Abwesenheit anderweitiger Tierdarstellungen deuten schon darauf hin, dass die "Stachel" bzw. was als Rückenkamm interpretiert wird, menschliche Kopfhaare eines militärischen Haarschnitts ("Igelschnitt") darstellen könnten. Wenn man genau hinsieht, könnte man auch eine beginnende Glatzenbildung (erblich bedingter Haarausfall) erkennen, weil die dunkel eingezeichneten Haare (Fläche unterhalb der "Stachel") ungleich verteilt sind, was bei Kevin P. auch tatsächlich der Fall war.
Zwei Beine, die als dünner Strich dargestellt sind und an denen je drei in alle Richtungen abstehende Zehen hängen. Keine Arme und kein Gesicht.

Die beiden Menschen haben entweder keiner Haare (der vermutliche Mann) oder aber eine Frisur, die durch einen einzelnen Strich dargstellt wird (bei der vermeindlichen Frau). Wieso sollte dieser Riesnkopf denn dann breite, zackige Haare haben?
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Genau so sehe ich das auch. Die Arme scheinen aber auch bei den beiden "Menschen" zu fehlen. Insofern: ich bin mir nicht so sicher ob das überhaupt Menschen sein sollen. Und wenn es Menschen sein sollen, dann scheint es mir umso fragwürdiger dass man hier jedes Detail so ausdeuten kann. (was bedeuten denn die fehlenden Arme dann und was bedeutet der Schwanz links an der Kugel? Und was bedeutet die Sonne?)
Wirkt für mich wie ein bisschen wie ein Rohrschach-Test oder Horoskop-Leserei die hier zum Indiz verklärt werden.
Genau das!
Wenn man will, kann man da durch weitere laienpsychologisch-deutende Fragen noch auf jede Menge weitere angeblich Probleme darstellende Details eingehen. Z.B.:
  • Wieso haben die beiden Personen so große, abstehende Ohren, aber keine Nasen? Soll damit dargestellt werden, dass die Eltern die Schreie des Kindes hören sollen, wenn es missbraucht wird?

  • Und wieso haben sie beide so auffällig hochgezogen dargestellte Augenbrauen, obwohl die Gesichter ansonsten eher detailarm (Augen ohne Pupillen, keine Nasen, wenige bis keine Haare) dargestellt sind? Soll das das Entsetzen in den Gesichter der Eltern zeigen? Oder tadelnd hochgezogene Brauen?

  • Wieso zeigen so viel Straheln der Sonne gebündelt von den Personen weg und nur wenige zu ihnen hin? Soll damit angedeutet werden, dass für das Kind und die Eltern keine Sonne mehr strahlt? Oder dass der angebliche Missbrauch immer nachts stattfindet?

  • Wieso hat das Haus zwei Fenster, aber keine Tür? Weil das Kind sich dort eingespert fühlt?


Für mich ist das alle vollkommen überinterpretiert. Meiner Meinung nach können Laien (wie wir und Herr Strate) so etwas sowieso nicht deuten und selbst seriöse Kinderpsychologen deuten solche Bilder nur im Gespräch mit dem Kind, das sie gezeichnet hat. Z.B. indem sie sich von dem Kind erklären lassen, was da dargestellt und warum es das so gezeichnet hat.
Für mich ist es total unseriös und ich kan mir nicht vorstellen, dass Strate wirklich denkt, dass würde irgendein Richter, der den Antrag prüfen muss, ernst nehmen.
Zitat von MerricatMerricat schrieb:Ich hab mich gefragt, warum die Bilder überhaupt da hängen, eingerahmt im Kindergarten. Und von wann die Fotografie wohl ist. Zeitlich passt es ja nicht zum Malzeitraum. Die gemalten Bilder sollen in den 2 Monaten vor der Tat entstanden sein, also im Sommer. Die Fotografie kann frühestens im Winter danach gemacht worden sein, außer die Deko mit den Tannenbäumen hängt immer. Wahrscheinlich hat man die Bilder als Erinnerung zum Gedenken an die beiden Mädchen aufgehängt, was jetzt auch nicht dafür spricht, dass sie damals schon jemand bedenklich oder aussagekräftig bezüglich der Tat befand. Strate benennt die Kindergärtnerin ja als Zeugin. Ich frage mich, wie die Bilder dann nachträglich ins Spiel kamen. Irgendjemand hielt sie aber ja offensichtlich für relevant und hat Fotos davon gemacht. Zur damaligen Zeit ja schon etwas eher Besonderes als heute mal eben schnell mit dem Handy.
Ich würde das auch als eine Art Gedenkwand oder -ecke im Kindergarten für die beiden ermordeten Kinder interpretieren. Vielleicht haben die anderen Kinder die Tannenbäume und die Schneemänner gebastelt, damit man gemeinsam etwas als Andenken an die beiden toten Kindergartenfreundinnen gestalten konnte, sozusagen als eine Art Abschiedsritual.

Die Kindergärtnerin wird nur als Zeugin für die Authentizität der Bilder benannt. Sie soll also bezeugen, dass Melanie und Karola die Bilder gemalt haben.
Er wird gesagt, dass die Bilder von Karola und Melanie gemalt wurde. Wenn man davon ausgeht, dass sie die nicht gemeinschaftlich gemalt haben werden, und bedenkt, dass unter dem einen Bild groß Melanie steht, müsste das Bild mit dem Drachentier (oder DP ;-)) ) von Karola gemalt worden sein.
Zitat von MerricatMerricat schrieb:Oben links und unten links steht sehr dünn in Schreibschrift etwas geschrieben. Es ist mir auf dem Smartphone nicht gelungen, es lesbar zu machen. Vielleicht bekommt es jemand von euch hin.
Das oben links kann ich selbst am großen Bildschirm nicht wirklich entziffern. Ich dachte schon, dass es "Der Kugel... & die Rächer" (vielleicht "Kugelmann") heißen könnte, aber das ist wirklich mit ganz vielen Fragezeichen und phantasievoller Interpretation. Unten links steht meiner Meinung nach "Karola Weimar".

Neben dem Namen "MELANIE" auf dem anderen Bild steht: "WEIMAR Juni 86"


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Der Mordfall Weimar

um 17:12
Zitat von sören42sören42 schrieb:Künstlerische Freiheit
Das Problem ist dass diese Erklärung letztendlich die ganze Grundlage deiner Deutung gut zu erklären vermag.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Ich sehe es nicht als Krähenfüße, ein Strichmännchen würde man auch so malen in dem Alter.
Aber wir wissen doch wie sie Strichmännchen malt. Mit anderen Beinen! Es ist doch naheliegend, dass es sich nicht um die gleiche Art von Wesen handelt wie die bei den Gestalten links.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Natürlich nicht. Kinder bringen es unbewusst zum Ausdruck. Die Worte stehen da ja auch nicht, sie sind von mir.
Genau, die Worte und die Deutung sind von dir. Im Bild weist nichts darauf hin. Das von dir zur Herleitung herangezogene Wort "handlungsunfähig" dürfte für die Kinder keine Rolle gespielt haben.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Die runde Form deutet nun gar nicht auf Dino oder Vogel hin, das sieht mir schon klar nach dem Kopf eines Menschen aus.
Also kugelförmige Drachen sind jetzt nicht untypisch und es kann ja auch einfach irgendeine Art von Fantasiewesen gewesen sein. Einen Vogel kann ich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht erkennen.
Zudem beruht dein ganzes Argument doch darauf, dass sie beim Mensch nur den Kopf gemalt habe, weil der so wichtig sei. Wieso soll es also nicht auch den Kopf eines anderen (Fantasie)Wesens groß gemalt haben? Wieso soll sie das Vieh nicht einfach rund gemacht haben weil es dann massiver und mächtiger wirkt als die beiden verängstigten Gestalten?
Zumal das rechte Wesen offensichtlich nicht die gleichen Beine gemalt hat wie bei den "Menschen" und eben einen Schwanz und Stacheln.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Vielleicht hat ja auch die Kindergärtnerin gesagt, "oh, du malst einen Dino", und das Kind hat sich dann spontan unentschieden.
Okay, wenn du solche Erklärungen bemühst führst du aber deine ganze Argumentation ad absurdum. Jeder Aspekt lässt sich natürlich durch irgendwelche Außeneinflüsse erklären. Was man dann als nebensächlich und Außeneinfluss rausfiltert und was man dann in den Mittelpunkt stellt ist damit aber noch nicht geeagt. Und da sind wir wieder hier:
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Wirkt für mich wie ein bisschen wie ein Rohrschach-Test oder Horoskop-Leserei die hier zum Indiz verklärt werden.
Wenn man es sich nicht in schwarz-weiß vorstellt ist es einfach ein recht typisches Kinderbild.
Ich stimme hier sehr @Grillage und @K.Vinski zu, auch wenn ich solche Ansätze prinzipiell interessant finde. Ich will auch gar nicht bestreiten, dass Kinder in Bildern unterbewusst Sachen verarbeiten nur halte ich es für kaum möglich den genauen Inhalt auf diese Weise zu interpretieren.


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Der Mordfall Weimar

um 17:20
Zitat von MerricatMerricat schrieb:Sorry, aber diese Deutungen bringen kaum was. Es ist doch relevanter, in welchem Zusammenhang die Bilder überhaupt ihren Weg zu Strate gefunden haben. Das werden wir hier wohl auch nicht klären, aber irgendwann hat sie mal jemand als relevant empfunden und sie behalten. Warum kommt das erst jetzt? Tatsächlich wäre es in den damaligen Ermittlungen doch von Bedeutung gewesen, wenn es damals schon Hinweise auf Auffälligkeiten gegeben hätte.
Laut dem Antrag wurden diese Bilder bisher nicht beachtet und würden jetzt, vor dem neu hinzugekommen Wissen über die pädosexuellen Taten von RE eine ander Bedeutung bekommen.
Ich vermute, dass er die Fotos von der Kindergärtnerin bekommen hat. Diese soll ja die Authentizität und Urheberschaft durch die Weimar-Mädchen bezeugen, deshalb finde ich das naheliegend. Die hat diese Gedenkecke vielleicht als Erinnerung für sich selbst fotografiert, weil sie, verständlicherweise, auch mitgenommen war vom Tod und Schicksal der Mädchen und/oder weil sie es schön fand, dass die Kindergartenkinder so an die toten Kameradinnen gedacht haben.
Vielleicht hat Strate sie kontaktiert, weil er von ihr hören wollte, wie die Mädchen sich im Kindergarten verhalten haben, ob es damals auffälligkeiten oder gar Hinweise auf sexuellen Missbrauch gab. Vielleicht hat er auch explizit gefragt, ob die Frau noch von den Kindern gemalte Bilder hat. Ist nur meine Vermutung, finde das aber nicht so fernliegend, dass es so in etwa gelaufen sein könnte.


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um 17:23
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Genau, die Worte und die Deutung sind von dir. Im Bild weist nichts darauf hin. Das von dir zur Herleitung herangezogene Wort "handlungsunfähig" dürfte für die Kinder keine Rolle gespielt haben.
Habe ich ja auch nie behauptet. Es handelt sich um eine Interpretation. Ich habe dem Bild nur Worte gegeben, dennoch kann das Kind unbewusst mit dem Bild etwas zum Ausdruck bringen, was wir in ihm finden können: Zwei Menschen ohne Arme, was "Handlungsunfähigkeit" implizieren könnte.
Zitat von K.VinskiK.Vinski schrieb:Erzieherin hier, das ist eindeutig ein Tier. Dino, Vogel und der "Phallus" ist der Kopf. So malen Kinder halt....
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:Okay, wenn du solche Erklärungen bemühst führst du aber deine ganze Argumentation ad absurdum.
Nein, denn selbst wenn man der Argumentation folgen will, dass es sich um einen Vogel oder einen Dino handeln könnte, würde ich gedanklich dabei bleiben wollen, dass dieser Kevin P. symbolisiert:

Denn wenn Kinder spielen, nehmen sie durchaus auch selbst Tierrollen ein ("du bist der Dino"), die ganzen Kinderbücher sind voller Fabeln, sprechender Tiere, schlauen Füchsen und bösen Wölfen oder eben auch anderen Tieren, die sprechen können oder in Kinderliedern personifiziert werden (z.B. "Vogelhochzeit" Spoiler
Die Mischung aus Rollenspiel, Tanz und Gesang erlaubt ihnen, spielerisch und ungezwungen die Vogelarten kennenzulernen.
Quelle: https://www.singkinderlieder.de/video/die-vogelhochzeit
).


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um 17:51
Ich habe mir das Bild jetzt nochmal länger genau angeschaut. Dass Kinder Zehen malen scheint mir sehr untypisch. Die Darstellung mit langen Strichen scheint mir noch untypsicher. Wenn ich mir einfach nur die vermeintlichen Beine für sich anschaue könnte ich mir jetzt auch vorstellen, dass das eher Arme sind und die Striche dann eben nicht Zehen, sondern Finger. dann würden sie auf ihren Armen laufen. Finde ich auch nicht so untypisch.

Ich denke aber inzwischen auch eher an irgendwelche Fantasiewesen mit merkwürdigen Beinen, vielleicht sind die Zehen/Finger auch sowas wie Tentakel?

Beitrag von Grillage (Seite 265)
Das finde ich eine sehr plausible Erklärung! Mir scheint es auch besser zu Strates Aussagen zu passen, dass das damals eben niemand als merkwürdig wahrnahm. Am Ende gab es sogar eine Kitazeitung oder das Bild wurde im Blatt irgendeines trägers oder sogar dem örtlichen Käseblatt abfotografiert, vielleicht auch in irgendeiner Zeitung im Kontext des Mordfalls. "Hier ein paar Zeichnungen der beiden Kinder kurz vor ihrem Tod"


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Der Mordfall Weimar

um 17:57
@HolzaugeSHK
@Merricat
Danke euch für die Bilder.
Die Bilder sind bemerkenswert, aber natürlich können sie nicht Zeugnis für irgendetwas ablegen.
Man würde heute - bei verantwortlichem Umgang- mit den Kindern therapeutisch arbeiten, um herauszufinden,
ob etwas dahintersteckt - wie z.B. ein sexueller Missbrauch.
Kinder verarbeiten aber auch andere Eindrücke, die sie stark beschäftigen.
Z.B. wenn sie etwas gesehen haben, das ihnen Angst gemacht hat. Z.B. eine Filmszene.
Man muss sich herantasten. Kinder erzählen, wenn man sie fragt, was sie malen.
Oder sie reden überhaupt nicht, z.B. wenn sie nicht wissen, wie sie Erlebtes in Worte fassen sollen.
Oder weil sie sich an ein Versprechen halten müssen. Weil es ein "Geheimnis" ist - Mama traurig machen würde uAm.
Hier ist es nun so, dass man die Mädchen nicht mehr befragen kann.
Die Bilder stehen kommentarlos für sich.
Ich finde auch das, mit den dunklen Gestalten sehr besonders.
Das transportiert Gefühle. Auf mich wirken beide Gestalten gleichermaßen erschrocken und beide
stehen wie Säulen nebeneinander.
Aber darüberhinaus würde ich nicht spekulieren. - Weil es ohne die Mädchen, die die Bilder gemalt
haben nur eine Spekulation bleibt.


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Der Mordfall Weimar

um 17:58
Kommen wir mal zum zweiten Bild. Es ist das Bild, was das Mädchen mit Zöpfen zeigt und darunter den Namen "Melanie": https://www.allmystery.de/bilder/km66985-id3332815

Melanie war bereits 7 Jahre, als sie ermordet wurde. Es ergibt also Sinn, dass sie bereits ihren Namen schreiben konnte, weil sie wahrscheinlich schon zur Schule ging. Vielleicht wurde das Bild von ihr gemalt, als ihre Schwester aus dem Kindergarten abgeholt wurde und noch etwas Zeit war und sie mit den anderen Kindern zusammen malen durfte.

Die Perspektive des Bildes ist so ein bisschen von unten, was es etwas merkwürdig wirken lässt. Ich finde die schwarzen Striche jetzt nicht unbedingt auffällig, teile insoweit Strates Interpretation nicht. Wie seht ihr es?


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Der Mordfall Weimar

um 18:25
@sören42
Melanie hätte in der Woche der Tat eingeschult werden sollen. Die beiden gingen wahrscheinlich in den gleichen Kindergarten. Ihren Namen hat sie bestimmt schon schreiben können.


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um 18:30
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für mich ist das alle vollkommen überinterpretiert. Meiner Meinung nach können Laien (wie wir und Herr Strate) so etwas sowieso nicht deuten und selbst seriöse Kinderpsychologen deuten solche Bilder nur im Gespräch mit dem Kind, das sie gezeichnet hat. Z.B. indem sie sich von dem Kind erklären lassen, was da dargestellt und warum es das so gezeichnet hat.
Für mich ist es total unseriös und ich kan mir nicht vorstellen, dass Strate wirklich denkt, dass würde irgendein Richter, der den Antrag prüfen muss, ernst nehmen.
Sehe ich auch so. Deshalb war mir auch wichtig zu wissen, was da links oben auf dem Bild steht. Vielleicht ist es der Titel. Kinder malen ja nicht nur frei assoziativ was ihnen in den Sinn kommt, sondern vielleicht gab es eine Art "Vorgabe" im Kindergarten, die dann auch das Motiv erklärt. Ich dachte zB., dass das 2. Wort Ungeheuer heißen könnte.


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