weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Mordfall Weimar

2.234 Beiträge, Schlüsselwörter: Doppelmord, Weimar, Kailing

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 14:28
Auch wenn es einige nicht hören wollen, aber die Mädchen haben morgens
noch gelebt. Das ist ein Fakt.


melden
Anzeige

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 14:37
@gatersrecont
Für mich ist Fakt, was ich mit eigenen Augen sehe und Ohren höre.
Ich habe in den letzten vierzig Jahren die Menschen kennen gelernt. :-)


melden

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 15:12
Aggie schrieb:Ein Widerspruch läge für mich z. B. darin, dass MW behauptete, sie sei zum Parkplatz Herfagrund gefahren, um die dort abgelegten toten Kinder "nochmal zu sehen." Denn laut ihrer Nachtversion hatte sie ja angegeben, dass sie ihre Kinder ja schon tot in ihren Betten liegen sah, als sie nach Hause kam.
Welches Interesse sollte sie denn haben, sich danach nochmal dem schrecklichen Anblick der (vermutlich achtlos im Gebüsch abgelegten) Leichen ihrer Kinder auszusetzen?
Alles deutet vielmehr darauf hin, dass MW mit der "die Kinder nochmal sehen"-Version erst kam, nachdem ihr PKW zweifelsfrei von Zeugen an einem der Leichenfundorte gesehen wurde. 
Sie hat ihre Kinder im Bett gesehen , ja , aber nicht , wo er sie abgelegt hatte.

Wenn er ihr das auch noch verschwiegen hat, dass er  die beiden Mädchen getrennt abgelegt hatte ,dann wird er ihr damit nochmal angedeutet haben , dass Karola "seine" Tochter sein sollte , Melanie ihre bei der Scheidung , wie er es gewünscht hatte und weshalb sollte er ein Interesse daran haben , ihr den Anblick zu ersparen ?

Und nochmal zu Aussage ihrer Schwester : Normalerweise reagiert man so , dass man auf dem Absatz umdreht und die Polizei ruft oder das ganze Haus wachruft ,aber sie konnte es nicht , da sie die Gefahr nicht einschätzen konnte, ob er nochmal durchdreht ,  hat sich deshalb auf den Deal eingelassen , wie @lakelife geschildert hatte - bis zum Beginn der Suche am Nachmittag , ohne zu ahnen , dass sich dies alles so lange hinziehen wird , deswegen dann auch diese Briefe.

Bei den handgeschrieben Briefen war es ihr noch egal bzw. sogar recht , wenn sie es herausfinden , wer sie geschrieben hatte , doch weil dies nicht half , sich alles weiter hinauszögerte ,  benutzte sie die  Schreibmaschine und schrieb dann noch in der 3. Person , da sie erfahren hatte , dass ihre Schwester kurz vorher in der Wohnung bei Karola war ....... deshalb auch ihre gezielt gestellte Frage ihr ggü " Und er hatte Karola nicht gehört ? ", weil sie wenig später auch nicht mehr am Leben war ? !

Für mich alles nachvollziehbare Vorgänge .....nur nicht die schleppende Ermittlungen ....


melden

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 16:39
@Aggie
Ein Widerspruch läge für mich z. B. darin, dass MW behauptete, sie sei zum Parkplatz Herfagrund gefahren, um die dort abgelegten toten Kinder "nochmal zu sehen." Denn laut ihrer Nachtversion hatte sie ja angegeben, dass sie ihre Kinder ja schon tot in ihren Betten liegen sah, als sie nach Hause kam.
Welches Interesse sollte sie denn haben, sich danach nochmal dem schrecklichen Anblick der (vermutlich achtlos im Gebüsch abgelegten) Leichen ihrer Kinder auszusetzen?
Alles deutet vielmehr darauf hin, dass MW mit der "die Kinder nochmal sehen"-Version erst kam, nachdem ihr PKW zweifelsfrei von Zeugen an einem der Leichenfundorte gesehen wurde.


Welches Interesse? In unserer Gesellschaft verabschiedet man sich eben gerne nochmal von toten Lieben...
Ich halte das nicht für völligst abstrus.


melden

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 21:31


ab 34:39 ....wenn sie geschwiegen haette wäre nie ein hinreichender tatverdacht bestanden.

warum redete und log sie sich um kopf und kragen?


melden

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 22:59
@LA-Woman
Naja, Monika hat ja erst auch geschwiegen bzw. die Version, dass die Kinder plötzlich verschwunden sind, aufrecht erhalten. 
Aber dabei hat sie einige Widersprüche erzählt, die die Ermittler misstrauisch werden lassen haben. 

Zum Beispiel hatte Monika ja anfangs gesagt, dass sie morgens an dem Montag, als die Kinder angeblich plötzlich verschwanden, noch bei Sparkasse und Post und Supermarkt war.

Dass mit dem Supermarkt konnte sie nicht richtig beweisen.  

Dann wurde der Weimar-Passat am Parkplatz der tot aufgefundenen Melanie  gesehen - und sie bekam Druck durch die Ermittler.

Und das um Kopf und Kragen reden - die Nachtversion - machte die Ermittler noch misstrauischer.
Wobei Monika ja bis zum Schluss immer gesagt hat, dass ihre vorherigen Lügen dazu dienten, um ihren Mann als Täter zu schützen. 

Erst als Monika einen Anwalt hatte, wurden ihre Antworten wohl strukturierter?
Und im zweiten und dritten Prozess schwieg sie wohl ganz? Auf Anraten ihrer Anwälte?


melden

Der Mordfall Weimar

30.09.2017 um 23:57
So wenn MB ihre Töchter loswerden wollte um frei zu sein für KP, warum hat sie die Leichen nicht im Wald vergraben? Dann hätte man nicht mal Nachweisen können, dass die Mädchen tot sind und niemand könnte wegen mordes angeklagt werden.
Daher denke ich nicht, dass der Tod der Mädchen durchgeplant war. Eher eine Panikreaktion.
Gab das Gerichtsurteil Gründe an, warum MB wollte, dass ihre Töchter gefunden werden?


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 00:33
http://www.berliner-zeitung.de/ueber-gutachter-vor-gericht--die-zeugen-im--mordfall-weimar--und-die-gruende-fuer-deren-s...

sehr interessanter artikel über die glaubwürdigkeit von zeugen bezugnehmend auf den fall weimar


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 09:18
Ingedanken schrieb:So wenn MB ihre Töchter loswerden wollte um frei zu sein für KP, warum hat sie die Leichen nicht im Wald vergraben? Dann hätte man nicht mal Nachweisen können, dass die Mädchen tot sind und niemand könnte wegen mordes angeklagt werden.
Daher denke ich nicht, dass der Tod der Mädchen durchgeplant war. Eher eine Panikreaktion.
Gab das Gerichtsurteil Gründe an, warum MB wollte, dass ihre Töchter gefunden werden?
Ich weiss nicht, was ich in diesem Fall denken soll.

Mein Argument auf deinen Post:
Die Frage ist doch, wann die Entscheidung zum "Loswerden" gefallen ist: Einen so langen Zeitraum vor der Tat, dass Frau W. die Tat(en) bis in alle Einzelheiten durchplanen konnte-
oder aus einem Impuls heraus?
(Ich halte es nicht länger aus. Ich mache spontan ein Ende)

Dass die Kinder nur abgelegt wurden (und nicht besser versteckt/vergraben) deutet für mich nicht auf ihre Unschuld.


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 11:50
@LA-Woman
Danke für den informativen Link.

Dieser ist ja ziemlich eindeutig in der Richtung, dass die beiden Mädchen morgens von niemandem mehr gesehen wurden.


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 11:51
@Katinka1971
Aber deutet das zwangsläufig auf ihre Schuld?


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 12:08
pfiffi schrieb:So war es. Auch per Presse. Man muss dazu sagen, dass RW - asuweislich der Aussagen eines Ermittlers jedenfalls - seine Frau wohl wirklich geschlagen hat. Und schon war das Bild im Kopf fertig: Ehemann schlägt seine Frau (was in der Tat völlig inakzeptabel ist) = also ist er auch der Täter...was nun wiederum ein klassischer kriminalistischer Fehlschluß ist (guilt by association).

Ich denke auch, dass es an ihrer Schuld keine großen Zweifel geben kann.
Der Feminismus hat seinen Ursprung aber nicht durch Schlagen/Misshandeln etc. , sondern im wirklichen Grund der Trennung , der vertuscht wird .

Für mich hat der neuere Fall von Nadine E. aus Ludwigsburg eine fapprierende Ähnlichkeit .
Der Täter mag aus einem "Blackout" heraus gehandelt haben , übernimmt dennoch nicht die Verantwortung , sondern entscheidet hinterher , wie er damit weiterleben will ...      


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 15:11
@Katinka1971 es heisst für mich lediglich das nur eine person sie gesehen zu haben glaubt und die anderen mitziehen. Es ist ein unterschied ob 4 keute sie gesehen haben oder nur 1


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 15:15
@LA-Woman
Interessanter Artikel, danke.
Ich finde auch, dass die persönliche Beziehung einen Einfluss auf das Aussageverhalten haben. Heißt, Sympathie und Antipathie.


P.S. Es gibt sogar Eltern, die ihre eigenen Kinder vor Gericht in die Pfanne hauen, so als Beispiel.


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 15:18
Im Fall Schemmer hat es 3 oder 4 voneinander unabhängige Zeugen gegeben, die unmittelbar nach Entdeckung aussagten, dass sie das Ehepaar/ihn noch nach dem vermuteten Todeszeitpunkt gesehen haben.
Diese Aussagen wurden als falsch gewertet. Sie passten nicht zu einigen Indizien und der Kleidung der Toten. @LA-Woman


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 15:26
@Katinka1971
Genau diesen Fall hatte ich gerade auch auf dem Schirm.
Das waren völlig neutrale Personen, die der Überzeugung waren, den/die Toten beim Bäcker (?) gesehen zu haben. Was aber komplett ausgeschlossen werden konnte.

Und dann darf ich auch noch auf den Fall Peggy Knobloch hinweisen. Da gibt es unzählige Zeugenaussagen, die das Mädchen gesehen haben wollen zu einem Zeitpunkt, der ebenfalls widerlegt ist.


melden

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 19:52
bellady schrieb:Und nochmal zu Aussage ihrer Schwester : Normalerweise reagiert man so , dass man auf dem Absatz umdreht und die Polizei ruft oder das ganze Haus wachruft ,aber sie konnte es nicht , da sie die Gefahr nicht einschätzen konnte, ob er nochmal durchdreht ,  hat sich deshalb auf den Deal eingelassen , wie @lakelife geschildert hatte - bis zum Beginn der Suche am Nachmittag , ohne zu ahnen , dass sich dies alles so lange hinziehen wird , deswegen dann auch diese Briefe.
Das ergibt wenig Sinn.

Wenn man aus lauter Furcht vor dem gewalttätigen Ehemann diesen erst vorgeblich schützen will und ihn später doch gerne von der Polizei verhaftet sehen möchte, dann sagt man das genauso in irgendeiner Vernehmung. Dann wird der nämlich in aller Regel bei einem derartigen Verbrechen erstmal verhaftet und kann sich nicht für den "Verrat" rächen.

Man schreibt dann aber ganz gewiss keine anonymen Briefe, wo dann keiner außer dem brutalen Ehemann weiß was das soll und von wem es kommt. WENN RW der brutale Schläger gewesen wäre, der die Kinder umgebracht hat und vor dem MW jetzt Angst haben müsste, hätte er genau dann den Hinweis gehabt, dass seine Frau in verraten will und die Gelegenheit sich zu rächen.

Das war ganz offensichtlich ein plumper Versuch RW was anzuhängen.
Ingedanken schrieb:So wenn MB ihre Töchter loswerden wollte um frei zu sein für KP, warum hat sie die Leichen nicht im Wald vergraben? Dann hätte man nicht mal Nachweisen können, dass die Mädchen tot sind und niemand könnte wegen mordes angeklagt werden.
Daher denke ich nicht, dass der Tod der Mädchen durchgeplant war. Eher eine Panikreaktion.
Gab das Gerichtsurteil Gründe an, warum MB wollte, dass ihre Töchter gefunden werden?
Ist doch klar - MW wollte eine neues Leben beginnen. Da muss sie vor allem den RW loswerden. Wenn die Kinder einfach nur weg sind, dann bleibt RW. Nur wenn die gefunden werden, geht das Spiel auf und MW ist die arme gebeutelte Frau, deren Mann die Kinder umgebracht hat.

Wenn man sich anschaut, wie extrem MW in ihren öffentlichen Auftritten nach Mitleid giert, kann man sich gut vorstellen, dass ihre derartige Gedankengänge nicht fremd sind. Ganz unabhängig davon, ob ich mit der These recht habe oder nicht.


melden
Escepte
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 20:18
@bellady

"Der Feminismus hat seinen Ursprung aber nicht durch Schlagen/Misshandeln etc. , sondern im wirklichen Grund der Trennung , der vertuscht wird."

Hä? Sorry, ich verstehe nur Bahnhof - wie fast immer bei deinen Beiträgen. Mich nervt einfach nur noch wie du MB - und natürlich die Frau an sich - als Opfer der Gesellschaft, speziell aber in Beziehungen darstellst. Für mich sind die wirklichen Opfer bedauernswerten Mädchen und dies bereits vor ihrer eigentlichen Tötung.


melden
Anzeige

Der Mordfall Weimar

01.10.2017 um 21:35
Der Fall ist wirklich verwirrend, was die Verhaltensweisen betrifft: 
Denn auch Reinhard reagiert “komisch“. 

Denn einerseits glaubt Reinhard angeblich, dass Monika ihn vergiften wollte (Schlaftabletten oder ähnliches), macht aber keine Anzeige und bleibt brav in Wohnung bei Monika und isst das Essen, welches sie zubereitet hat.

Fakt ist, dass bei ihm Schlafmittel-Vergiftung festgestellt wurde.
Er stritt Einnahme ab 
Monika stritt ab, ihm welche gegeben zu haben.....

Was ich damit sagen will ist, dass beide nicht schubladennormal reagierten. Zum Beispiel, dass Monika nicht sofort Arzt gerufen hat oder zu den Verwandten im Haus lief, um die Polizei zu alarmieren....

Oder die beiden Ablageorte....zwei verschiedene Parkplätze....

Daher kann man wohl auch Mord an Kinder nicht immer mit normaler Schubladen-Logik versuchen aufzuklären oder zu sehen....glaube ich...oder? 


melden
211 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden