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Mordfall Charlotte Böhringer

30.238 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, München, 2006 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Charlotte Böhringer

Mordfall Charlotte Böhringer

16.05.2026 um 19:54
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Dass diese Zeitungen tatsächlich die seiner Tante gewesen sein sollten, konnte doch, so vermute ich, nicht wirklich belegt werden.

Korrekt! Es exisitiert bis zum heutigen Tag kein einziger glasklarer, finaler, Beweis dafür das es sich bei den gefundenen Zeitungen in der Wohnung von Benedikt Toth um genau jene Exemplare gehandelt hat welche bei Charlotte Böhringer verschwunden sind.

Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Auffällig waren jedoch wohl Beilagen, die redaktionell von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich waren und die gefundenen eindeutig dem Bereich des Glockenbachviertels, also dem Standort des Parkhauses, zuzuordnen waren.

Nein, es ist nur dann "auffällig" oder besser gesagt problematisch wenn man es automatisch von vornherein als belastend interpretiert so wie es das Gericht getan hat und dabei gleichzeitig sämtliche alternativen, harmloseren und damit entlastenden Möglichkeiten eisern ignoriert:

Für das nächste Indiz müssen wir uns mit einem Medium beschäftigen mit dem Louisa und ich zugegebenermaßen nur noch selten zu tun haben, mit der Zeitung. Anders sah es allerdings bei Charlotte Böhringer aus. Wie viele Münchner erhielt sie jeden Tag die Bild-Zeitung, die Abendzeitung und die Süddeutsche Zeitung.

So auch am 15.06.2006, also einen Tag nach der Tat. Und zwar packte ein Parkgaragenangestellter die drei Zeitungen in einer Tüte zusammen und ließ sie von einem Mitarbeiter um ca. 8 Uhr morgens an Charlotte Böhringers Haustür hängen. Zu diesem Zeitpunkt war sie allerdings schon tot, was aber noch niemand bis auf den Täter wusste. Bestimmt fragst du dich jetzt was zur Hölle drei Zeitungen mit einer Tötung zu tun haben können. Lass es dir uns erklären.

Indiz Nr. 7: Die entnommenen Zeitungen.

Circa 10 Minuten nachdem der Angestellte die Tüte mit den Zeitungen an Charlotte Böhringers Wohnungstür gehängt hatte waren sie verschwunden. Und das obwohl ein Zeitungsdiebstahl vorher noch nie stattgefunden hatte, zumindest laut verschiedener Zeugenaussagen. Das ist ja nun erst mal kein Hinweis darauf dass Benedikt Toth die Zeitungen gestohlen haben könnte. Was ist nun aber wenn man zwei Tage später genau diese Zeitungen vom 16.05. bei einer Dursuchung in Benedikt Toths Wohnung findet? Und was wäre wenn zwei dieser Ausgaben in seiner Wohnung eigentlich nur im Stadtteil der Parkgarage ausgeliefert werden?

Für das Gericht ist dieser Umstand eigentlich ziemlich eindeutig: Benedikt Toth muss die Zeitungen am Morgen nach der Tat von der Wohnungstür genommen haben, um die Auffindung der Leiche zu verhindern. Wären die Zeitungen an der Tür hängengeblieben hätten sich die Mitarbeiter nach Überzeugung des Gerichts, gefragt wieso Charlotte Böhringer sie nicht in die Wohnung holte und ob ihr etwas zugestoßen sei. Für Louisa und mich ist die Sache anfangs auch ziemlich eindeutig. Drei Zeitungen werden erstmals von der Haustür des Opfers entfernt. Drei Zeitungen von diesem Tag und aus diesem Stadtteil findet man später in Benedikt Tothts Wohnung. So groß kann ein Zufall doch gar nicht sein.

Doch was ist Benedikts Version dazu? Benedikt Toth hat eine simple Erklärung für die Zeitungen die bei ihm in der Wohnung aufgefunden wurden. Er habe sie am 16.05. wie schon häufiger im Tankstellenshop der Garage ausgeliehen und wollte sie am nächsten Tag wieder zurück in den Rücklauf geben. Durch die Auffindung der Leiche und dem darauffolgenden Trubel sei er dazu nicht mehr gekommen. Das Gericht schließt diese Möglichkeit aus da Benedikt Toth den Kollegen in der Parkgarage nicht wie üblich über die Ausleihe informierte. Als wir Benedikt Toth in der JVA Straubing selbst auf die Zeitungen ansprechen fügt er noch weitere Argumente hinzu die Zweifel an der Ausführung im Urteil lassen können:
Benedikt Toth
Die Zeitungen die bei mir sichergestellt wurden in der Wohnung die haben meine DNA-Spuren gehabt aber nicht die DNA-Spur desjenigen Mitarbeiters der diese Zeitungen für meine Tante hergerichtet hat. Der richtete die Zeitungen immer her, in der Früh, nimmt sie in die Hand, legt sie zusammen, legt sie aufeinander, legt sie in eine Tüte und hängt sie dann an diese Tür. Diese DNA-Spuren waren nicht auf diesen Zeitungen drauf die bei mir waren. Die müssen aber drauf gewesen sein wenn spätestens wenn er die umlegt und glattstreicht. Das ist zum Beispiel vom Tisch gewischt worden mit dem lapidaren Hinweis ja dann ist er halt ein schlechter Spurengeber…
Tatsächlich finden wir im Urteil eine Stelle in der das Gericht auf die DNA-Spur des Mitarbeiters eingeht. Ein humanbiologischer Sachverständiger sagte hier aus dass nicht jede Berührung zu einer Übertragung von DNA führte. Weiterhin erzählte uns Benedikt Toth das er zu dem Zeitpunkt an den die Zeitungen entnommen wurden gar nicht in der Parkgarage war.
Benedikt Toth
Das ließ sich feststellen an einem Telefonat eines benachbarten… einer benachbarten Werkstatt, wo ich gerade war, noch in der Früh, mit dem irgendwas abzusprechen, der Autos für uns repariert hat und ich habe ein Telefonat mitgekriegt das er geführt hat mit einem Lieferanten. Das konnte zugeordnet werden das ich zum Zeitpunkt dieses Telefonats da war, ich wusste nicht wie viel Uhr es war, ich habe bloß gesagt da war ich bei dieser Werkstatt X.
Aus den Zeugenaussagen hat sich ergeben dass die Zeitungen zwischen ca. 8.00 Uhr und 8.10 Uhr von der Wohnungstür entfernt wurden. Laut Benedikt Toth konnte anhand des Telefonats, das er mitbekommen hatte, nachgewiesen werden das er zu diesem Zeitpunkt in der erwähnten Werkstatt war. Im Urteil findet die Werkstatt keine Erwähnung. Stattdessen wird aufgeführt dass Benedikt Toth die Gelegenheit gehabt hätte unbemerkt die Zeitungen an Charlotte Böhringers Wohnungstür zu entfernen. Innerhalb von 10 Minuten und das wieder ohne bemerkt zu werden. In unserem Interview mit Benedikt führt er außerdem noch einen dritten Punkt auf über den wir uns bisher noch absolut gar keine Gedanken gemacht haben. Wo war die Tüte in der die Zeitungen verpackt waren geblieben?
Benedikt Toth
Wo ist die Tüte? ... Wo ist die Tüte? Die Tüte ist weder in meinem Auto, die Tüte ist auch nicht in meiner Wohnung, die Tüte hing dann auch nicht, also die Tüte ist ja mit den Zeitungen wenn dann abgehängt worden, wo ist die Tüte? Die Tüte war nirgendswo! Die Tüte hätte dann aber auch bei mir sein müssen oder wenn ich als Täter so schlau bin die Tüte zu vernichten dann hätte ich auch sicherlich die Zeitungen vernichtet! So ich mein bitte, also machen Sie sich ihre eigene Meinung draus...
Ab Zeitindex 14.11 Minute
https://open.spotify.com/episode/5PWWnZUySu5rzwZ3EF9Csc


Weil hier von der ATF gerade wieder versucht wird Nebelkerzen zu legen hinsichtlich dessen worüber genau Charlotte Böhringer längst Bescheid wusste sei einfach nur auf die Aussage ihres Steuerberaters im Protokoll des Zivilprozesses 2011 verwiesen:

Peter Witting
So und hier haben wir nun das Protokoll des Steuerberaters: „Das habe ich damals auch schon gesagt das Charlotte Böhringer nicht enttäuscht gewesen wäre wenn sie mit beendet erfolgreich beendet gemeint hätte“. Also ganz klar auf den Vorhalt aus dem Urteil, nach der Darstellung des Steuerberaters hätte es ja auch erfolgreich beendet sein können sagt er ganz klar das habe ich damals schon gesagt das sie nicht enttäuscht gewesen wäre wenn mit beendet erfolgreich beendet gemeint gewesen wäre. Also noch klarer geht`s nicht!
Ab Zeitindex 13.54 Minute
Youtube: Sitzt Benedikt zu Unrecht im Knast? - Spurensuche (2/2) | Wie gehen wir mit Schuld um? Folge 12
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Also nix von wegen Studiumwechsel & Co., dieses Ablekungsmanöver zieht nicht! Die Aussage des Steuerberaters ist eindeutig und kann nicht (mehr) missinterpretiert werden. Somit fällt das entscheidende, unterstellte, Mordmotiv flach!


PS: An alle stillen bzw. neuen Mitleser oder jeden der sich angesprochen fühlt:

Ist euch aufgefallen das die ATF seit geraumer Zeit schon gar nicht mehr auf die neuen Entwicklungen im Mordfall Böhringer eingeht?


Sprich die neuen Gutachten aus Münster und Mittweida welche belegen dass sich die Tat völlig anders zugetragen hat und somit das komplette Tatgeschehen auf den Kopf gestellt und das skandalöse Urteil dadurch hinfällig wird! Stattdessen werden nur noch irgendwelche Nebenkriegsschauplätze eröffnet wie etwa mit dem Böhringer-Grab oder jetzt hier worüber Charlotte Böhringer genau Bescheid gewusst haben soll oder was mit ihrem ehemaligen Penthouse geschieht usw. Also alles so Aspekte die für die Aufklärung dieses Mordfalls und der Kardinalfrage wer es denn nun getan hat völlig irrelevant sind! Nicht dass es jemanden überraschen würde - man hat schon seit der Annahme des Wiederaufnahmeantrages Ende 2024 das starke Gefühl dass das Pendel immer deutlicher zu Gunsten von Benedikt Toth und seinem Kampf um Rehabilitation ausschlägt und die Anti-Toth-Fraktion hier keinerlei sachlichen Gegenargumente mehr vorzubringen hat. Das könnte man jetzt als ein immer stärker werdenden Ausdruck von Muffensausen deuten weil wenn es erst mal zum Probationsverfahren gefolgt vom Wiederaufnahmeverfahren und schlussendlich zum verdienten Freispruch für Benedikt Toth gekommen ist wäre es der absolute Worst-Case für die ATF....


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Mordfall Charlotte Böhringer

16.05.2026 um 20:54
@Mauser
Stammst du aus dem Umfeld des BT oder bist u.U. gar BT selbst?


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Mordfall Charlotte Böhringer

16.05.2026 um 21:23
@Mauser
Ihr Letzter Beitrag mit PS,


dann scheint es so ,dass Sie nicht mal annähernd den Chatverlauf verfolgen .
logischerweise wurde auf die Gutachten hier Bezug genommen und diese kann man in der Luft zerreisen.
Ihr letzter Beitrag nun zeigt eindeutig ,dass Sie weder das Urteil gelesen haben noch den ersten Wideraufnahmeantrag mit all den Aussagen die dort stehen ,und diese dann auch vergleichen ,Urteil mit Wiederaufnahmeantrag von damals .
Weiter geht es mit seinen damaligen Intervies aus dem Gefängnis ,dass man widerum mit dem bereits vorhandenem vergleicht,wie all die Zeitungs und Radio Intervies.

Kommen wir zur Aussage des Steuerberaters.

Oder sollen wir zur Aussage von einem seiner besten Freunde kommen N.L.

Was dieser sagt ist hier im Urteil aufAllmystery zu lesen Gleich unter Punkt3.

Nun nehmen wir die Aussage des Geschäftsführers ,der von Frau C.B beauftragt wurde B.T zu befragen was der Stand der Dinge ist zwecks Studium.

Und siehe da NL wie auch der Geschäftsführer berichten zu 99% im Wortlaut das selbe.

Und was berichtet der Steuerberater,
dass er was vermutet .
Mit den Worten ,,dass habe ich damals auch schon gesagt,dass C.B nicht entäuscht gewesen wäre wenn Sie mit beendet erfolgreich beendet gemeint hätte.
Also eine reine vermutung des Steuerberaters nicht mehr nicht weniger.


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Mordfall Charlotte Böhringer

16.05.2026 um 22:48
Ich wusste nicht mehr wo ich es gelesen habe ,habe es aber nun gefunden ,und zwar folgendes.

Ist es üblich,dass zwei unterschiedliche Nudelgerichte an Gewicht,trotzallem den Gleichen Preis haben ?
Im ersten Wiederaufnahmeantrag nachzulesen ,dort teilt der Gastronom folgendes mit,
Zwei Gläser Soave a Euro 4,20.
Eine grosse Flasche Pellegrino zu Euro 4,70
Zwei Pastagerichte jeweils zu Euro 7,20.
Auszug aus dem Protokoll der öffentlichen Sitzung des LG München.

Wie wir wissen teilte er Herrn Petermann und der BZ Dame mit ,als diese im Restaurant waren ,dass er 2Unterschiedlich große Nudel Portionen servierte.
Unterschiedliche Menge ,gleicher Preis?


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Mordfall Charlotte Böhringer

17.05.2026 um 12:46
@Mauser
In ihrem Bericht von Gestern ,ist unteranderem eine Auto Werkstatt genannt.
Kommischerweise ist das nicht mal annähernd wichtig genug für die Verteidigung ,dies im ersten Wideraufnahmeantrag mit reinzuschreiben .
B.T sagt im ersten Wideraufnahmeantrag ,dass er nach 8Uhr am 16.5 die Parkgarage erreicht hat.
Von einem Autowerkstatt besuch und ein Mitgehörtes Telefonat ,ist da keine Rede davon .


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Mordfall Charlotte Böhringer

17.05.2026 um 13:34
@FelixMonk
Ja mach etwas Trüffel drüber und schon ist deine Pasta einige Euro mehr wert. Kleinere Portion gleicher Preis. Zutaten machen am Wert mehr aus als die Nudeln selbst


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Mordfall Charlotte Böhringer

17.05.2026 um 20:14
Zitat von FelixMonkFelixMonk schrieb:Und was da nun in der Abendzeitung berichtet wird von B.T ,kann man nicht für voll nehmen .

Er sagt folgendes ,die Viertel Million würde er ja bezahlen ,bzw wenn die Staatsanwaltschaft mit sich reden lassen würde usw.

Naja für jemanden der sich als Unschuldiger ausgibt ,dann wenigstens doch die Prozesskosten zu tragen verschlägt mir die Sprache.

Und so geht es in dem Bericht der AZ einfach weiter ,ohne Sinn und Verstand.
Dabei wäre es für ihn doch so einfach, diese Schulden zu begeichen.
Seine Angehörigen glauben fest daran, dass „Bence“ nicht für den Tod der Tante verantwortlich ist – und haben nun zum zweiten Mal eine Belohnung von 250 000 Euro für neue Aussagen in dem mysteriösen Mordfall ausgelobt. Das besondere daran: Der neue Zeugenaufruf richtet sich explizit auch an Polizisten.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/parkhaus-mord-250000-euro-belohnung-fuer-neue-hinweise-art-289679
Sagt BT denn nicht, er wüsste, wer die Tat begangen hat?
AZ: Wenn Sie Ihre Tante nicht getö­tet haben – wer war es dann?
BT: Ich bin über­zeugt davon, dass wir ziem­lich genau wis­sen, was wirk­lich gesche­hen ist. Aber ich werde kei­nen Namen nen­nen. Ich ver­achte diese Per­son – aber auch diese Per­son hat Rechte.
https://www.pressreader.com/germany/abendzeitung-munchen/20260515/282046218732574
Er muss doch nur den Täter enttarnen, darf sich nicht länger auf dessen Rechte hinausreden, dann steht ihm die Belohnung zu, mit der er dann seine Schulden beim Staat begleichen kann. So einfach könnte es gehen.


PS:
Ist natürlich genauso Quatsch, wie das, was die AZ so schreibt :troll: .


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Mordfall Charlotte Böhringer

17.05.2026 um 20:59
Zitat von emzemz schrieb am 15.03.2026:Ich hatte mir schon vor langer Zeit mal die Mühe gemacht und eingestellt, was das Gericht im Urteil zu den Zeitungen ausgeführt hat.
Was BT in einem Satz zusammenfasst, dazu führt das Gericht im Urteil aus:
Zudem: Wer, außer BT hatte ein Mord-Motiv und kannte die Abläufe im Parkhaus so gut, um genau zu wissen, in welcher engen Zeitspanne er die Zeitungen von der Wohnungstür entfernen konnte. Wer, außer BT hätte vom Entfernen der Zeitungen tatsächlich profitiert (Risiko/Nutzen-Abwägung).
Weder BT noch @Mauser liefern eine Erklärung dafür, warum ein Alternativ-Täter das Risiko eingehen sollte, am Morgen nach der Tat im Parkhaus bzw. im nahen Bereich des Parkhauses gesehen zu werden. Es wäre keine ganze Stunde dazu Gelegenheit gewesen:
Ablauf am Morgen des 16.05.06: Er, S. sei gegen 08.00 Uhr an der Tankstelle zum Arbeitsbeginn erschienen. Er habe dann die von P. vorbereiteten Zeitungstüte an der Wohnungstür des Opfers auf dem vierten Parkgaragendeck angebracht. Anschliessend sei er die Parkrampen bis ins Erdgeschoss hinuntergegangen und habe die Papierkörbe geleert. Sodann sie er – wie jeden Tag – mit dem Besen die Rampe wieder bis zum vierten Parkdeck hinaufgegangen. Oben angekommen, habe er die Zeitungen noch an der Türe bemerkt.
Als die Putzfrau/Zeugin V. (ich glaube, gegen 9.00 Uhr) vor der Wohnungstüre des Opfers stand und
vergeblich geläutet habe, die Zeitungstüte dort nicht mehr vorgefunden und dies auch P. und dem Angeklagten gesagt, der im Shop gewesen sei.
Quelle: Urteilskopie im Wiki
- - -
Zitat von bornheimbornheim schrieb:@FelixMonk
Ja mach etwas Trüffel drüber und schon ist deine Pasta einige Euro mehr wert. Kleinere Portion gleicher Preis. Zutaten machen am Wert mehr aus als die Nudeln selbst
Dass einige € mehr exakt denselben Preis ergeben, wäre schon ein Zufall, aber evtl. nehmen BT und @Mauser deine Trüffel-Anregung künftig in ihr Narrativ bzw. in die nächste Doku-Soap auf ;)
- - -
Zitat von emzemz schrieb:Ich möchte das besondere Augenmerk auf die zeitliche Zuordnung "zudem zwischenzeitlich" lenken. Also zum Zeitpunkt der Ermordung hat er etwas studiert, wenngleich nicht Jura.
(…)
Was also will er uns sagen,
Vielleicht will der unterbezahlte Pfändungsgrenzen-Geschäftsführer sagen, dass man es mit den Fakten respektive der zeitlichen Einordnung nicht so genau nehmen muss?
- - -
@dots , zumindest sehe ich einen ähnlichen Realitätsbezug. Der u. g. Falschbehauptung wurde nicht zum ersten Mal widersprochen. Ich spare mir die Wiederholung meiner eigenen Posts mit den Links zu div. Fragen, auf die @Mauser keine Antwort liefert.
Zitat von MauserMauser schrieb:Ist euch aufgefallen das die ATF seit geraumer Zeit schon gar nicht mehr auf die neuen Entwicklungen im Mordfall Böhringer eingeht?
Zitat von FelixMonkFelixMonk schrieb: (...)
logischerweise wurde auf die Gutachten hier Bezug genommen



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Mordfall Charlotte Böhringer

17.05.2026 um 21:08
Zitat von MauserMauser schrieb:Wo war die Tüte in der die Zeitungen verpackt waren geblieben?
vermutlich hat er darin die Tatwaffe entsorgt. ist aber für das Urteil völlig unerheblich. BT kann nicht glaubhaft begründen, weshalb er die Zeitingen zu Hause hat. Wenn er dies als Entlastung gelten lassen möchte, muss er erklären, wie die Zeitungen zu ihm kommen. und da wird es halt leider sehr dünn für den Lügenbold.


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Mordfall Charlotte Böhringer

18.05.2026 um 03:01
Zitat von MauserMauser schrieb:Es exisitiert bis zum heutigen Tag kein einziger glasklarer, finaler, Beweis dafür das es sich bei den gefundenen Zeitungen in der Wohnung von Benedikt Toth um genau jene Exemplare gehandelt hat welche bei Charlotte Böhringer verschwunden sind.
Luftnummer. Zeigt wunderbar, wie Witting, Bence T. und alle Unschuldsgläubigen arbeiten:

Es bedarf keines "glasklaren, finalen Beweises", dass die bei BT gefundenen Zeitungen genau jene Exemplare sind, die an der Wohnungstüre des Opfer gehängt waren.

1. Was sollte so ein "Beweis" sein? Den gibt es nicht.
2. Es handelt sich bei den Zeitungen um ein Indiz. Erst zusammen mit vielen andern Indizien ergibt sich ein Gesamtbild, das zur Verurteilung führte.
3. BT hätte ohne Zeitungen nicht freigesprochen werden müssen. Sie sind dafür nicht zwingend notwendig, aber ein weiterer Sargnagel.


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Mordfall Charlotte Böhringer

18.05.2026 um 22:29
Zitat von MauserMauser schrieb:Nanu was ist denn heute mit der Anti-Toth-Fraktion (ATF) los an diesem runden Jahrestag von diesem besonderen Kriminalfall, das große Schweigen im Walde? Das wird doch nicht etwa deren Fracksausen sein welcher immer schlimmer wird… oder? :) :fuyeah:
Der einzige, der hier Fracksausen hat, bist du, nämlich davor, auch nur eine der dir gestellten Fragen zu beantworten.
Zitat von MauserMauser schrieb:Sehr interessant auch die Antwort auf die Frage aller Fragen, die Kardinalfrage des gesamten Falles nämlich die nach dem wahren Täter, Mörder von Charlotte Böhringer. Benedikt Toth klingt hier sehr selbstsicher als auch überzeugt
Dafür gibt es sogar einen Fachausdruck: Bluff.
Zitat von emzemz schrieb:Aber der Artikel ist durchaus lesenswert, es gibt da noch andere Neuigkeiten.
Ich fand es mal wieder furchtbar. Immer dieses Selbstmitleid, die Opferrolle, die böse Justiz und irgendwelche Märchengeschichten.
Zitat von MauserMauser schrieb:PS: An alle stillen bzw. neuen Mitleser oder jeden der sich angesprochen fühlt:

Ist euch aufgefallen das die ATF seit geraumer Zeit schon gar nicht mehr auf die neuen Entwicklungen im Mordfall Böhringer eingeht?
Das sagt ausgerechnet der, der auf keine einzige der ihm gestellten Fragen eingeht. Kann man sich nicht ausdenken sowas :D
Zitat von MauserMauser schrieb:Sprich die neuen Gutachten aus Münster und Mittweida welche belegen dass sich die Tat völlig anders zugetragen hat und somit das komplette Tatgeschehen auf den Kopf gestellt und das skandalöse Urteil dadurch hinfällig wird!
Wie soll man auf etwas eingehen, das uns nicht vorliegt?
Zitat von MauserMauser schrieb:Das könnte man jetzt als ein immer stärker werdenden Ausdruck von Muffensausen deuten weil wenn es erst mal zum Probationsverfahren gefolgt vom Wiederaufnahmeverfahren und schlussendlich zum verdienten Freispruch für Benedikt Toth gekommen ist wäre es der absolute Worst-Case für die ATF....
Weil? Was genau passiert denn dann mit dieser berüchtigten „ATF“? Lass mich raten: Gar nichts?


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Mordfall Charlotte Böhringer

19.05.2026 um 13:05
Ich verstehe echt nicht warum immer wieder auf den User Mauser eingegangen wird. Jedesmal wenn er mal wieder provozieren möchte, wird auf ihn eingegangen, was der Typ wohl so will. Warum? Es müsste doch jedem der hier eingelesen ist, bekannt sein, das er hier immer mal wieder irgendeinen, für mich Blödsinn, zum Besten gibt und auf Fragen nicht antwortet. Am Besten ignoriert man solche User, denn dadurch entzieht man ihnen die Freude daran.Und der Thread wird nicht weiterhin so aufgebläht.
Ansonsten kann doch jeder eine Meinung haben ob sie nun einen passt oder nicht.Nennt man Demokratie. Der User Mauser denk ich macht sich daraus einen Spass und ehrlich gesagt kann ich ihn nicht für voll nehmen.


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Mordfall Charlotte Böhringer

19.05.2026 um 14:35
Zitat von SmooverSmoover schrieb:Immer dieses Selbstmitleid, die Opferrolle, die böse Justiz und irgendwelche Märchengeschichten.
Ja, alles schon mal dagewesen. Evtl. wird es situationsbedingt etwas umgestellt und angepasst.

Die Argumentation seiner Anwältin ist auch eine Luftnummer. Z. B. ab ca. Min. 13 im u. g. Video sagt sie:
Wenn man zugrunde legt, was BT von Anfang an gesagt hat, nämlich, dass seine Tante die Einzige war, die wusste, dass er nicht mehr studiert, dann macht das Tatmotiv ehrlich gesagt keinen Sinn mehr.
Quelle: s. u.

Wenn man in jedem Kapitalverbrechen zugrunde legen würde, was Tatleugner sagen …
Wenn man ohne jeden Zweifel zugrunde legt, was der als Lügner und Hochstapler entlarvte BT behauptet …

- -
Abweichend vom Strafurteil sagt die Anwältin*, dass u. g. Zeugin (M. S.) behaupte, Ch. B. habe ihr gesagt, sie erwarte noch Besuch.
Es ist die schillernde Zeugin, die Mr. X im Parkhaus gesehen haben will, wenig Wein getrunken haben will und die sich nicht mehr erinnern will, warum sie kurz nach Verlassen der Wohnung mit Ch. B. das u. g. Telefonat geführt hatte. Das letzte Gespräch mit der Freundin, kurz vor deren Ermordung, kann man ja mal vergessen.
*Min. 20.47
(i.)
Die Zeugin S. führte aus, sie habe das Opfer am Tattag in dem Glauben verlassen, Frau Böhringer erwarte noch den Besuch ihres Anwalts
(…)
(ii.)
Bei der Äusserung der Zeugin handelt es sich jedoch um eine reine Vermutung, die jeglichen Tatsachenhintergrundes entbehrt. Sie hat keine eigenen Wahrnehmungen dazu gemacht, dass nach ihrem eigenen Aufbruch aus der Opfer- (S. 184) wohnung noch eine Person zu Frau Böhringer in die Wohnung gekommen ist. Die Zeugin hat auch das mit dem Opfer am Tattag zwischen ca. 17.38 Uhr und ca. 17.55 Uhr geführte Handytelefonat nicht aus dem örtlichen Nahbereich der Parkgarage geführt.
Quelle: Urteilskopie im Wiki, Hervorh. durch mich
- - -
Zitat von SmooverSmoover schrieb:Das sagt ausgerechnet der, der auf keine einzige der ihm gestellten Fragen eingeht. Kann man sich nicht ausdenken sowas :D

Seine Falschbehauptungen postet @Mauser in regelmäßigen Abständen. (Evtl., insbes. dann, wenn vermeintlich neue UserInnen hier auftauchen?)
Falsche Tatsachenbehauptungen sind keine Meinungsäußerung. Ersteres mag ich nicht unwidersprochen stehenlassen. (@quaerere1 )
Es ist ja auch leicht, @Mauser zu widerlegen, denn es stehen zahlreiche Posts zur Verfügung, die man zitieren kann.

Youtube: Sitzt Benedikt zu Unrecht im Knast? - Spurensuche (2/2) | Wie gehen wir mit Schuld um? Folge 12
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19.05.2026 um 14:41
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Ansonsten kann doch jeder eine Meinung haben ob sie nun einen passt oder nicht.Nennt man Demokratie.
Du sagst es. Damit kann hier auch jeder, der eine andere Meinung vertritt, diese kundtun.
Das mit dem Ignorieren gewisser Beiträge, das ist so eine Sache, denn wer nicht widerspricht, der stimmt zu.
Der Thread dümpelt gerade eh nur vor sich hin, da kann man so ein bisschen Blähen schon verschmerzen.
Abgesehen davon, es macht ja auch Spaß, gewissen Usern vorzuführen, was für einen Schmarrn sie da geschrieben haben.


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Mordfall Charlotte Böhringer

19.05.2026 um 19:11
Für mich ist der Satz der nun mit verantwortlichen Verteidigung Frau Anneman.

Aus meiner Sicht auch wieder ganz unproblematisch.

Den Sie in dem oberen Bericht 2x von sich gibt ,nicht zu erklären welche Sichtweise die Dr.Frau RA Anneman hat.

Der Bence hat ihr halt das so und so gesagt ,und daher ist alles unproblematisch erklärbar.

Wenn B.T doch der Dieb sein sollte was die Parkautomaten beteifft ,ja dann ist er zwar ein Dieb aber noch lange kein Mörder .

Was für eine grandiose Sichtweise
wenn man dann vieles verdrängt.

Hochkant aus der Parkgarage zu fliegen als man sich verbal auseinnander gesetzt hat ,Schlüssel wurden ihm abgenommen.Rest ist bekannt.

Und dann ist aber alles ganz unproblematisch erklärbar.


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Mordfall Charlotte Böhringer

20.05.2026 um 15:33
Zitat von MauserMauser schrieb am 16.05.2026:PS: An alle stillen bzw. neuen Mitleser oder jeden der sich angesprochen fühlt:

Ist euch aufgefallen das die ATF seit geraumer Zeit schon gar nicht mehr auf die neuen Entwicklungen im Mordfall Böhringer eingeht?
Oh,hab ich was verpasst? Gibt es neue Entwicklungen in dem Mordfall? Ich habe in den letzten Monaten zu dem Fall nur schon x-mal wiedergekäutes Zeugs gelesen und gehört.

Und nebenbei erschließt sich mir der Sinn Deiner Anrufung an die neuen Mitleser nicht? Wie soll jemand, der neu mitliest denn feststellen, was seit geraumer Zeit passiert? Wenn überhaupt kann das doch nur einem Mitleser auffallen, der schon geraume Zeit mnitliest und deshalb in der Lage ist, eine Veränderung im Diskussionsverhalten der "ATF" (zu der Du mich wohl auch zählst) zu bemerken.


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21.05.2026 um 15:56
Zitat von FelixMonkFelixMonk schrieb:Wenn B.T doch der Dieb sein sollte was die Parkautomaten beteifft ,ja dann ist er zwar ein Dieb aber noch lange kein Mörder .
Diese Geschichte It den Parkautomatenleerungen hab ich immer noch nicht so ganz verinnerlicht. Mein Infostand dazu ist, dass BT die Bargeld-Automaten dreimal geleert hat. Zweimal hat er das Geld auf sein Bankkonto eingezahl5. Das drittemal wurde er „erwischt“ von R, dem stellvertretenden Geschäftsführer, der bekanntermaßen bereits 30 Jahre dort beschäftigt war. BT hat sich herausgeredet beim „Erwischen“ dass sich ein Geldschein im Fach verhakt hätte, daraufhin gab er das Geld in die Barkasse.
Lt. Aussage von BT geschahen diese Automatenleerungen auf Anordnung der Tante, da diese den häufig erkrankten Mitarbeiter „billig“ loswerden wollte. Dazu meine Fragen: 1. weshalb sollte BT das Geld auf sein eigenes Konto einzahlen? Das ergibt doch keinen Sinn. Da hätte er doch eher im Büro einen Platz dafür suchen müssen, der im Arbeitsbereich von R. Gelegen war. 2. An welchen Tagen fanden diese Barentnahmen statt?
Angeblich mochte die Tante den langjährigen Mitarbeiter R. Ganz gerne und warum sollte sie ihn dann mit solchen Betrügereien in Misskredit bringen wollen?


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21.05.2026 um 15:59
@Patrizia1964
Ja Benze .T hat viel Geschichten erzählt ,was die Parkautomaten entleerung angeht.

Ist so einfach ,gewisse Dinge nachzuvollziehen,er wollte halt nie knapp bei Kasse sein ,wenn man mit den Freunden unterwegs ist ,.


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21.05.2026 um 16:03
@Patrizia1964
Den Satz ,hat seine Dr.RA Annemann zitiert .
Dieb womöglich ,aber ein Dieb sei noch lange kein Mörder


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22.05.2026 um 06:41
Ist von den Forummitgliedern eigentlich auch jemand Linkshänder? Mich hat das schon öfter zum Nachdenken gebracht wie das mit der genetischen Bevorzugung der rechten oder linken Hand ist und hab mal im Netz gesucht:
Linkshänder: Die linke Hand wird für alle feineren motorischen Tätigkeiten (Schreiben, Schneiden, Werfen) bevorzugt. Die Händigkeit ist genetisch und neurologisch festgelegt.Beidhänder : Echte Beidhänder beherrschen beide Hände für anspruchsvolle Tätigkeiten gleichermaßen gut.Gemischthänder: Sie bevorzugen bestimmte Tätigkeiten mit links, andere wiederum mit rechts (z.B. Schreiben mit links, aber Schneiden mit rechts). Dies kommt relativ häufig vor
Quelle: KI und Wiki

Wenn BT also Beidhänder ist, ist der Punkt mit welcher Hand die Tat verübt wurde schon zweitrangig.


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