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Mordfall Charlotte Böhringer

16.396 Beiträge, Schlüsselwörter: Benedikt, Böhringer, Bence, Parkautomat, Parkgarage
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Charlotte Böhringer

Mordfall Charlotte Böhringer

12.01.2019 um 13:41
SirMarvel schrieb:Die Aussage des Anwalts war diesbezüglich aber doch ganz eindeutig. Man konnte aufgrund der langjährigen Betriebszugehörigkeit den Geschäftsführer R. nicht kündigen. Da braucht man jetzt eigentlich nicht weiter spekulieren.
Ich möchte ja nicht spekulieren, sondern nachschauen=)
emz schrieb:Und die Buchführung wird sie auch kaum im Hause gemacht haben, die dürfte der Steuerberater erledigt haben.
Das ist von der Größe des Betriebes abhängig. Lohnt es sich einen MA zu beschäftigen, der die Buchhaltung und Lohnbuchhaltung erledigt oder ist es günstiger die Buchhaltung auszulagern. Mit der Buchhaltung den StB zu beauftragen, ist sehr kostenintensiv.


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Mordfall Charlotte Böhringer

12.01.2019 um 13:42
emz schrieb:Kommt es nicht eher darauf an, wie lange diese Autos parken, als auf die Anzahl der einfahrenden Autos?
Aber wahrscheinlich begreife ich einfach nur nicht die Infrastruktur der Kassenautomaten.
  • Wenn man das Parkhaus befährt holt man sich in der Regel einen Chip
  • Wenn man das Parkhaus verlassen will, wirft man den Chip ein, der Preis wird ermittelt, man bezahlt und fährt wieder raus.
  • Wenn man mit dem Schlüssel an den Automaten geht und Geld entnimmt, stimmt die Kasse nicht mehr. Das fällt natürlich auf. Man kann dem nur entgehen wenn man weiß wie man die "Parkerfassungdaten zurückdreht" - in etwa, verkürzt gesagt, wie bei einem Autotacho.

SirMarvel schrieb:Die Idee mit der Unterschlagung hat der Tante gefallen. Ich habe sie dann konkret technisch ausgearbeitet, die Tante (S. 183) hatte hinsichtlich der Kassenautomaten nicht den Überblick.
Es gab also offenbar technische Manipulationsmöglichkeiten an den Parkautomaten. Wie genau diese ausgesehen haben können, wissen wir leider nicht, weil wir weder die detaillierte Aussage von Bence Toth noch die Betriebsanleitung der Parkautomaten haben ;)


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12.01.2019 um 13:59
SirMarvel schrieb:Man kann dem nur entgehen wenn man weiß wie man die "Parkerfassungdaten zurückdreht" - in etwa, verkürzt gesagt, wie bei einem Autotacho.
Da zahlen dann die Parker, die vor dem Zurückdrehen reingefahren sind, nichts mehr wenn sie rausfahren, weil sie sind ja dann weg. Die ist ja hochkompliziert diese Infrastruktur, da komme ich nicht mehr mit.
jada schrieb:Das ist von der Größe des Betriebes abhängig. Lohnt es sich einen MA zu beschäftigen, der die Buchhaltung und Lohnbuchhaltung erledigt oder ist es günstiger die Buchhaltung auszulagern. Mit der Buchhaltung den StB zu beauftragen, ist sehr kostenintensiv.
Hast du schon Recht. Die "normale" Buchhaltung, die sollte man aus Kostengründen besser selbst machen. Aber Lohn und Gehalt, das ist nochmal eine Herausforderung für sich ;)


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12.01.2019 um 14:05
emz schrieb:Da zahlen dann die Parker, die vor dem Zurückdrehen reingefahren sind, nichts mehr wenn sie rausfahren, weil sie sind ja dann weg. Die ist ja hochkompliziert diese Infrastruktur, da komme ich nicht mehr mit.
Tja, eigentlich ist es ganz einfach. Man dreht die Erfassungszahlen zurück, bis sie wieder mit dem zu erwartenden Kassenerlös übereinstimmt. Was ist daran kompliziert? Und vor allem hat das überhaupt nichts mit den Autos zu tun die später, nach der Manipulation, hereinfahren. Das Kassensystem geht auch nach der Manipulation einfach weiter.


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12.01.2019 um 14:15
SirMarvel schrieb:Und vor allem hat das überhaupt nichts mit den Autos zu tun die später, nach der Manipulation, hereinfahren.
Ich schrieb ja auch "rausfahren".
Den zu erwartenden Kassenerlös abzuschätzen, das halte ich allerdings für nicht ganz so einfach.

PS
Vielleicht sollte man dem Finanzamt und den Automatenherstellern mal einen Tipp geben, wie einfach das funktioniert.


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12.01.2019 um 14:34
emz schrieb:PS
Vielleicht sollte man dem Finanzamt und den Automatenherstellern mal einen Tipp geben, wie einfach das funktioniert.
Du solltst Dir mal Gedanken machen über ein Parkhaus im Jahr 2006 und die dort vorhandene technische Infrastruktur, die möglicherweise bereits jahrzehnte alt war. Technische Systeme (Analog und Digital) sind grundsätzlich in der Regel manipulierbar.

Weiterhin haben die Finanzämter in Deutschland ganz andere Probleme:

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kaum-ueberwachung-geldwaesche-in-deutschland-ein-staat-verliert-die-kon...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/geldwaesche-in-deutschland-bei-100-milliarden-euro-pro-jahr-a-1088394.html


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12.01.2019 um 14:59
SirMarvel schrieb:Du solltst Dir mal Gedanken machen über ein Parkhaus im Jahr 2006 und die dort vorhandene technische Infrastruktur, die möglicherweise bereits jahrzehnte alt war.
Eine damals jahrzehntealte "Infrastruktur" der Kassenautomaten in diesem Parkhaus, das wäre mir aufgefallen. Ist ja nicht so, dass ich dort nie gepakrt hätte.


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12.01.2019 um 15:12
SirMarvel schrieb:Es geht ja nicht darum das Frau Böhringer die Kripo einschalten wollte die dann alle möglichen Untersuchungen anstellt. Es geht darum das der Geschäftsführer bereits abgemahnt wurde und das es nun einen weiteren Vorfall gegeben hätte, der eine Kündigung rechtfertigen können würde. Der Anwalt hätte dann wohl mit Frau Böhringer ein Schreiben an den Geschäftsführer aufgesetzt, das das Vertrauen nachhaltig gestört ist und daher eine fristlose Kündigung ausgesprochen wird.
Und du glaubst wirklich, das hätte der Mitarbeiter so einfach mit sich machen lassen?

Das wäre vor dem Arbeitsgericht geendet, und da sind Beweise vorzulegen, um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen.

Sollte Frau Böhringer bzw. Bence das nicht gewusst haben (was wiederum kaum vorstellbar ist, als ehem. Jurastudent), hätte es auf jeden Fall ihrem Anwalt klar sein müssen.


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12.01.2019 um 15:16
cassandra71 schrieb:Und du glaubst wirklich, das hätte der Mitarbeiter so einfach mit sich machen lassen?

Das wäre vor dem Arbeitsgericht geendet, und da sind Beweise vorzulegen, um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen.

Sollte Frau Böhringer bzw. Bence das nicht gewusst haben (was wiederum kaum vorstellbar ist, als ehem. Jurastudent), hätte es auf jeden Fall ihrem Anwalt klar sein müssen.
Du glaubst jeder Mitarbeiter geht vor Gericht in solch einem Fall? Mit dem Risiko zu verlieren?

Frau Böhringer hatte guten Rechtsbeistand, und das wusste auch der Geschäftsführer... zumal R. beim Anwalt auch schon vorstellig gewesen war.


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12.01.2019 um 15:16
SirMarvel schrieb:Es gab dann Gespräche mit der Tante, ich favorisierte die Möglichkeit einer ordentliche Kündigung, ich sagte ihr, sie mögen Herrn P doch abmahnen und nochmals schriftlich abmahnen und dann eine Abfindung bezahlen, wenn sich der Arbeitsprozess ergäbe.
Abmahnungen bedürfen eines plausiblen/bestimmten Grundes.
Dann habe ich abstrakt die Möglichkeiten der ausserordentlichen Kündigung aufgezeigt, insbesondere schwere Straftaten, Unterschlagungen, Beleidigungen …
Die Idee mit der Unterschlagung hat der Tante gefallen. Ich habe sie dann konkret technisch ausgearbeitet, die Tante (S. 183) hatte hinsichtlich der Kassenautomaten nicht den Überblick.
Ich wusste, wie es technisch machbar sei. Ich war von der Idee nicht begeistert, meine Tante äusserte, mit Proleten verhandele man nicht, ich sagte dagegen, ihr Verhalten sei kriminell.
Er macht den Vorschlag, den GF der Unterschlagung zu bezichtigen und bezeichnet seine Tante, die auf den Zug aufspringt, als kriminell.

Ah ja....


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12.01.2019 um 15:20
cassandra71 schrieb:Er macht den Vorschlag, den GF der Unterschlagung zu bezichtigen und bezeichnet seine Tante, die auf den Zug aufspringt, als kriminell.
Vielleicht war das mit der angeblichen Unterschlagung ja nicht nur eine Schutzbehauptung gegenüber den Vernehmern sondern auch gegenüber der Tante, nachdem die die Diebstähle entdeckt hatte? Unwahrscheinlich dass er damit durchgekommen ist, weil er das Geld ja über das Konto seiner Freundin zurückzahlen musste. Aber er könnte es ja dennoch versucht haben.


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12.01.2019 um 15:20
SirMarvel schrieb:Du glaubst jeder Mitarbeiter geht vor Gericht in solch einem Fall? Mit dem Risiko zu verlieren?
Ich glaube jedenfalls nicht, dass sich jemand der Unterschlagung bezichtigen lässt, ohne sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Der Mann wäre für den Rest seiner weiteren beruflichen Zukunft am Arsch gewesen.


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12.01.2019 um 15:22
cassandra71 schrieb:Er macht den Vorschlag, den GF der Unterschlagung zu bezichtigen und bezeichnet seine Tante, die auf den Zug aufspringt, als kriminell.

Ah ja....
Ich finde es bedauernswert wie Du Kleinstzitate aufgreifst und diese in sarkastischer Form beurteilst; ohne den Blick auf die gesamte Situation zu werfen oder werfen zu wollen.

Selbst wenn Bence Vorschläge macht die fragwürdig sind - die Tante trifft die Entscheidungen und die Tante ist die Person, die im Rahmen der Entscheidung der Unternehmensform E.K. haftbar ist. Er hat sich aber in jedem Fall mitschuldig gemacht an diesem kriminellen Vorgang.
cassandra71 schrieb:Ich glaube jedenfalls nicht, dass sich jemand der Unterschlagung bezichtigen lässt, ohne sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Der Mann wäre für den Rest seiner weiteren beruflichen Zukunft am Arsch gewesen.
Das ist totaler Quatsch, denn die Tante wollte ihn nur loswerden und die Abfindung sparen. Warum bitte wäre er "am Arsch" gewesen?? Er hätte sich ganz normal woanders beworben. Er wäre auch nicht vorbestraft gewesen oder sonstwas. Er hätte seine (verdiente) Abfindung nicht erhalten; das Leben wäre aber weitergegangen.


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12.01.2019 um 15:28
Falstaff schrieb:Vielleicht war das mit der angeblichen Unterschlagung ja nicht nur eine Schutzbehauptung gegenüber den Vernehmern sondern auch gegenüber der Tante, nachdem die die Diebstähle entdeckt hatte? U
Du kannst Dich diesbezüglich drehen und wenden wie Du willst, bestehen bleibt die sehr klare Aussage des Anwalts. Bestehen bleibt auch die Aussagen der Zeugin die sagte, das sie auch mit dem anderen Geschäftsführer nicht mehr zufrieden war.

Ich wäre bei Dir wenn lediglich Bence sich hier derlei erklärt hätte, doch die Gesamtsituation, die Abmahnung des GFs, die Aussage des Anwalts, der Termin mit dem Anwalt, etc. sprechen eine ganz andere Sprache.


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12.01.2019 um 15:36
SirMarvel schrieb:Das ist totaler Quatsch, denn die Tante wollte ihn nur loswerden und die Abfindung sparen. Warum bitte wäre er "am Arsch" gewesen?? Er hätte sich ganz normal woanders beworben. Er wäre auch nicht vorbestraft gewesen oder sonstwas. Er hätte seine (verdiente) Abfindung nicht erhalten; das Leben wäre aber weitergegangen.
Er hätte aber erst mal gehen können, dann aber immer noch seine Abfindung einklagen können.
Die ist ja nicht hinfällig.


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12.01.2019 um 15:38
SirMarvel schrieb:Du kannst Dich diesbezüglich drehen und wenden wie Du willst, bestehen bleibt die sehr klare Aussage des Anwalts. Bestehen bleibt auch die Aussagen der Zeugin die sagte, das sie auch mit dem anderen Geschäftsführer nicht mehr zufrieden war.
Nur sagen eben 3 oder 4 Zeugen etwas anderes in der Hauptverhandlung als diese eine Zeugin im Zivilprozess. Ausserdem muss man fragen, wer diese Zeugin ist und weshalb ihr das 4-5 Jahre später in den Sinn kommt? Wieso taucht diese Zeugin überhaupt plötzlich auf.

Und noch einmal: Die Aussagen des Anwalts widersprechen sich zwischen Hauptverhandlung und Zivilprozess. Da müsste der Anwalt Auskunft geben, weshalb er seine Aussagen abgeändert hat.

Du siehst: Alles nicht sehr aufschlussreich Deine Zeugen.


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12.01.2019 um 15:42
Mark_Smith schrieb:Nur sagen eben 3 oder 4 Zeugen etwas anderes in der Hauptverhandlung als diese eine Zeugin im Zivilprozess. Ausserdem muss man fragen, wer diese Zeugin ist und weshalb ihr das 4-5 Jahre später in den Sinn kommt? Wieso taucht diese Zeugin überhaupt plötzlich auf.
Dazu muss ich wiederholen was ich schon einige Male gesagt hatte:
Du weißt nicht wer sich im Hauptprozess überhaupt äußerte und wie sich diese Personen äußerten und erklärten. Du kennst keine einzige ausführliche Zeugenaussage; auch nicht die von Bence Toth aus den Vernehmungen vom 16.05 und 18.05. und auch nicht die des Anwalts, die der Familienangehörigen und Freunde der Ermordeten.
Mark_Smith schrieb:Du siehst: Alles nicht sehr aufschlussreich Deine Zeugen.
Du siehst: Man sollte auf Basis fehlender Informationen nicht falsche Schlüsse ziehen :-)

Ich traue zumindest Axel Petermann zu, die Aussagen, Erklärungen und Vorgänge in einen schlüssigen Gesamtzusammenhang zu bringen. Schauen wir also mal, wie er sich positionieren wird ;)


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12.01.2019 um 15:45
SirMarvel schrieb:Dazu muss ich wiederholen was ich schon einige Male gesagt hatte:
Du weißt nicht wer sich im Hauptprozess überhaupt äußerte und wie sich diese Personen äußerten und erklärten. Du kennst keine einzige ausführliche Zeugenaussage; auch nicht die von Bence Toth aus den Vernehmungen vom 16.05 und 18.05. und auch nicht die des Anwalts, die der Familienangehörigen und Freunde der Ermordeten.
Das Gleiche gilt für Dich und somit würde Dein Geschwurbel ja überhaupt keinen Sinn machen, wenn Du Deine Kriterien auf Dich auch anwendest. Eigentlich sollte man von dir überhaupt nix lesen, weil man ja überhaupt nix sagen kann. Immer nach Deinen Kriterien, die Du anwendest.


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12.01.2019 um 15:49
Mark_Smith schrieb:Das Gleiche gilt für Dich uns somit würde Deine Geschwurbel ja überhaupt keinen Sinn machen, wenn Du Deine Kriterien auf Dich auch anwendest. Eigentlich sollte man von dir überhaupt nix lesen, weil man ja überhaupt nix sagen kann. Immer nach Deinen Kriterien, die Du anwendest.
Wenn ich Du wäre, oder ich auf die gleichen Informationen zugreifen würde wie Du, würde das auch für mich gelten. Da hast Du Recht. :-) Ich denke ich befasse mich grundlegend anders mit diesem Fall als Du. Mein gedanklicher Ansatzpunkt ist im übrigen auch völlig anders.

Wie gesagt: Ich bin sehr gespannt auf Axel Petermann. ;)


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