Mordfall Charlotte Böhringer
gestern um 16:16@emz
Ich denke, @Origines hat es jetzt treffend dargestellt, wie das angeblich zu verstehen ist. Ich persönlich kann selbst bei dieser gerichtlichen Feststellung durchaus sagen, das er höchstwahrscheinlich nicht schuldunfähig war, so wie die meisten.
Aber das ist in Wirklichkeit eine Nebensache, denn selbst wenn dieses Verschlechterungsverbot nicht gegeben hätte, dann hätte er höchstwahrscheinlich eine Strafe auf Bewährung erhalten.
Dem gegenüber steht die , die jahrelange Unterbringung in der Forensischen. Sie war schweres Unrecht von Seiten der Justiz, die durch mehrere Gerichte rechtswidrig aufrechterhalten wurde. Erst das BVerfG musste ein Machtwort sprechen. Ich persönlich werde das Gefühl nicht los, dass die öffentliche Empörung auf den Beschluss des BVerfG ausgewirkt hatte, was wäre ohne diese in Wirklichkeit berechtigte Empörung geworden? Es wäre kaum das unrechtmäßige Urteil aufgehoben worden, die Justiz hätte sich sehr wahrscheinlich hinter der "Rechtssicherheit" versteckt. Ja hier gab es mal wirklich eine politische Einflussnahme, aber zugunsten des Verurteilten, mit der Folge, dass die Justiz ihre Fehler eingestehen musste.
Ich denke, @Origines hat es jetzt treffend dargestellt, wie das angeblich zu verstehen ist. Ich persönlich kann selbst bei dieser gerichtlichen Feststellung durchaus sagen, das er höchstwahrscheinlich nicht schuldunfähig war, so wie die meisten.
Aber das ist in Wirklichkeit eine Nebensache, denn selbst wenn dieses Verschlechterungsverbot nicht gegeben hätte, dann hätte er höchstwahrscheinlich eine Strafe auf Bewährung erhalten.
Dem gegenüber steht die , die jahrelange Unterbringung in der Forensischen. Sie war schweres Unrecht von Seiten der Justiz, die durch mehrere Gerichte rechtswidrig aufrechterhalten wurde. Erst das BVerfG musste ein Machtwort sprechen. Ich persönlich werde das Gefühl nicht los, dass die öffentliche Empörung auf den Beschluss des BVerfG ausgewirkt hatte, was wäre ohne diese in Wirklichkeit berechtigte Empörung geworden? Es wäre kaum das unrechtmäßige Urteil aufgehoben worden, die Justiz hätte sich sehr wahrscheinlich hinter der "Rechtssicherheit" versteckt. Ja hier gab es mal wirklich eine politische Einflussnahme, aber zugunsten des Verurteilten, mit der Folge, dass die Justiz ihre Fehler eingestehen musste.

