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Der tragische Tod von Tanja Gräff

83.697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Aktenzeichen Xy, Schreie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:12
@brieftreager

Das man sich auf einer solchen Party mit Vornamen anspricht, ist in nun nicht ungewöhnlich. Aber Du hast natürlich völlig Recht, dass sie sich mutmaßlich nicht erst mit H.s Eintreffen am Bierstand erstmalig gesprochen haben. Sonst hätte er ihren Namen wahrscheinlich nicht gekannt. Woher sie sich gekannt haben könnten, bleibt leider völlig unklar. Dummerweise wurde die Person ja nie identifiziert. Es gibt also -gefühlt- tausende Möglichkeiten. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten des LTIR-Mannes. Die Frage ist ja, warum er sich genötigt sah, H. verbal anzugehen und von T.G. fernzuhalten. Also spekuliere ich über folgende Möglichkeiten:

Hätte er T.G. "für sich" haben wollen, würde sein Ablassen von T.G. und deren Verschwinden vom Fest ziemlich unlogisch. Dann hätte er sein Ziel ja komplett verfehlt.

Hätte er T.G. einen "Gefallen" tun wollen, hätte er T.G. länger gekannt haben müssen als nur ein paar Sekunden. Und T.G. hätte einen Grund dafür haben müssen, H. loszuwerden. In der veröffentlichten Darstellung von H. ist allerdings nichts zu finden, was darauf hinweist, dass sich T.G. von ihm gestört gefühlt haben könnte.

Es kommt hinzu, dass alle Zeugen den Eindruck hatten, dass T.G. nicht allein am Bierstand war und die Begleitung zu ihr gehörte. Also nicht unbeteiligt oder fremd wirkte. Wobei klar ist, dass ausschließlich H. jenen LTIR-Mann beschrieb. Die anderen Personenbeschreibungen lassen sich nicht eindeutig auf LTIR beziehen, könnten ihn jedoch einschließen.

Zusammenfassend zeigen diese letzten Minuten auf dem Fest ein -auf mich- ziemlich merkwürdig wirkendes Verhalten der T.G., dass mich zu solchen Fragen veranlasst....


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:16
@brieftraeger

Mein Optimismus ist zum Teil Zweckoptimismus, keine Frage!
Einen Beweis dafür zu liefern, dass es sich auf gar keinen Fall um einen Unfall handeln kann ist mir nicht gelungen, das ist klar aber wenn ich recht habe mit der Identifikation von Tanja samt zweier Personen im Video noch um 5 Uhr dann besteht nun einmal ein Verdacht gegen beide Personen, die sich (soweit die Öffentlichkeit informiert worden war) nunmal nicht bei der Polizei gemeldet hatten mit der Aussage "Ich hatte um 5 kurz nochmal Kontakt mit Tanja, dann war sie weg, mehr kann ich nicht sagen"; von daher kann man daher vorsichtig zumindest darauf schließen, dass die beiden irgendwas wissen was sie zu verheimlichen versucht zu haben. Eine der Personen dürfte inzwischen identifiziert worden sein, womit die Möglichkeit besteht, ihn zu befragen; ich nehme an, dass dies auch passiert (sein dürfte).
Von daher hoffe ich auf Aufklärung des Falles!


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12.12.2015 um 16:16
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Zusammenfassend zeigen diese letzten Minuten auf dem Fest ein -auf mich- ziemlich merkwürdig wirkendes Verhalten der T.G., dass mich zu solchen Fragen veranlasst....
was findest du am verhalten ziemlich merkwürdig? dass sie nicht eingreift bei der ltir szene? dass sie nicht direkt zum shuttle ging? oder was anderes?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:16
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:oder fasste AH das ende des gesprächs einfach falsch auf?
vielleicht wars ihm ja nicht mal mehr wichtig wo TG abblieb. er wähnte sie ja sogar zuhause bei ihren eltern, da sie ja nicht mehr zur gruppe stieß.
Ein 4 minütiges Telefonat beinhaltet jedenfalls mehr "Als wir warten jetzt 15 Minuten am NKP auf dich".
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:+ lief sie mit anderen runter in die stadt? - möglich aber da fehlen mir die zeugen, die da sicherlich reichlich liefen
Das Problem mit keinen nach 4:13 Uhr Zeugen kann auch darin bestehen, dass sie beim Verlassen des Fests den Pullover anzog, man aber Zeugen suchte die eine Frau in braunem Oberteil gesehen haben.
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:+ ging sie mit jemand zu einem auto das am weißhaus oder am drachenhaus stand, um in die stadt zu fahren? - nein, ihr war sicher klar, dass man da nicht durch den zaun fahren kann
Du ignorierst die Möglichkeit in die andere Richtung über Biewer zu fahren. Außerdem wenn jemand böse absichten hegt, macht er die Isolation einem potenziellen Opfer schon irgendwie schmackhaft.
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:+ ging sie alleine in den wald zum späteren absturzort? - das ist für mich eine möglichkeit, sie änderte nach dem letzten gespräch mit AH abrupt ihr vorhaben nachzukommen, war gefrustet und wollte ihre ruhe. wie sie hinter den zaun kam? wenn sie aus richtung weisshaus kam, kann es gut sein, dass sie den zaun wegen der schlechten wegeverhältnisse, innen am zaun parallel entlang lief, bis sie dann am absturzort verunglückte.
*Warum hat sie dann nicht erst wie beabsichtigt den Shuttle genommen?

*Warum haben sich der/die unbekannten Begleiter nicht als Zeugen gemeldet?

*Warum führte keine Mantrailer-Spur nach oben sondern nur nach unten?

Der Felsenpfad ist sehr markant, ausgetreten u. vertieft, von dem kommt man nicht versehentlich ab.

Wenn ich keinen Bock mehr habe, dann renn ich doch nicht alleine in den Wald sondern geh nachhause, da hat man auch seine Ruhe u. kann gleich schlafen. Wäre doch perfekt bei einer Mitfahrgelegenheit nach Korlingen, über Biewer ist das noch näher als über die Bitburger.

Nur Angst vor etwas kann sie in der Dunkelheit auf diesen lebensgefährlich abschüssigen Bereich hinter dem Zaun getrieben haben.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Es ist in der Tat bemerkenswert, wie viel in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum geschehen sein soll.
Wir müssen bedenken, dass uns Infos zu Zeugen u. Sichtungen vor 3:30 Uhr fehlen. CS hat sie ja auch auf dem Fest getroffen, aber viel vorher u. ist somit für das Verschwinden eher irrelevant, ganz zu schweigen von den Zeugen die anonym bleiben wollen, sie hatte ja einen großen Freundes- u. Bekanntenkreis.

Die durchgesickerten Infos konzentriern sich auf diese 18-30 Minuten, wo sich die Ereignisse überschlagen, bevor TG spurlos verschwindet.
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Zu Kaes:
Woher der seine Infos hat ist völlig irrelevant. Die Gesetzte schützen ihn und insbesondere auch seine Quelle. Und das ist auch gut so, sonst gäbe es keinen investigativen Journalismus mehr.

Kaes hat weder den Namen von Spitzbart gesagt, noch Adresse oder Foto veröffentlicht. Offenbar war sein Artikel nicht rechtswidrig, wie manche hier meinen, sondern Kaes wird genau gewusst haben, auf was er sich einlässt.
Bingo, nennt man auch Pressefreiheit u. ist vom Art. 5 GG gedeckt, auch wenn das einigen Foristen aufstößt.

Moralisch durchaus zweifelhaft Alleinstellungsmerkmale (Volvo mit Kindersarg) zu nennen u. weniger wäre mehr gewesen, aber nichts gesetzeswidriges.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:22
Mir fehlt bislang noch ein Szenario - das wäre in meiner Jugendzeit auf solchen Festen vorgekommen, aber ich weiß nicht, ob das heute auch noch so vorkommt:

Man ist auf einem Fest, es ist schon spät und jemand - im Fall Tanja könnte das bis hin zu einem der Mitarbeiter eines der Stände praktisch jeder sein - kommt und sagt "Hier, wir gehen kiffen" oder "Kommste mit, rauchen?" und dann verzieht man sich eine Stelle, die etwas abgelegen ist und wo man dann tut, was Jugendliche eben tun.

Im Rahmen einer solchen Situation könnte es zu einem tödlichen Sturz kommen und ob da in einem solchen Fall Anwesende handeln würden oder sich nicht einfach ganz schnell verziehen, weil sie Angst vor der Ppolizei haben, wäre halt die Frage.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:25
Zitat von brennanbrennan schrieb:@Sector3

Hat sich das mit der Verleumdungsklage schon erledigt?
Eine Verleumdungsklage kann ja nur dann Erfolg haben, wenn Kaes die Unwahrheit gesagt hätte.

2 unwahre Aussagen des Artikels wurden korrigiert – beide mit Bezug zu AH bzw. der DM-Band.

Ich nehme daher an, dass die Verleumdungsklage gar nicht aus der Ecke Spitzbart kam, sonst müsste es ja eine Klage wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung gegeben haben.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:26
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:Er wurde nicht von Deschunty getadelt, SCMP reißt nur mal wieder etwas aus dem Zusammenhang damit es in sein Weltbild passt. Der Artikel/Leserbrief von Deschunty erschien vor dem GA-Artikel u. Deschunty spricht dort lediglich für sich. Kaes unterliegt als Journalist der Pressefreiheit
Das meinte ich auch mit anderen Rechten,, vielleicht auch mal genauer lesen. Nur endet die Pressefreiheit erstmal dort wo das Recht anderer verletzt wird. In solchen Fallen muss dann abgewogen werden, welche Interessen überwiegen. Aber eine Entanonymisierung dürfte nur in seltesten Fällen mit der Pressefreiheit gedeckt sein, so etwas sollte sich von selbst erklaren. Theoretisch hätte Deschunty auf seiner Seite die Meinigungsfreiheit, aber ihm war natürlich bewusst, dass hier das Persönlichkeitsrecht eine höhere Priorität hat.

Wenn Du ehrlich wärst und hier nicht immer wieder personlich Leute angreifen würdest, und auch etwas mehr Empatie für die Seite u.U. unschuldiger ins Blickfeld gebrachter Personen mitbringen würdest, wäre das auch für Dich selbstverständlich. Immerhin hätte Dich an einem Phantombild schon gestört und bei der Veröffentlichung eines Bildes können die Interessen schon überwiegen, .Das ist dann immer eine Einzelfallabwâbgung.

Vielleicht solltest Du Dich mal selber mit den Grenzen der Pressefreiheit und Meinungsfreiheit beschäftigen und in welchen Fällen das Personlichkeitsrecht uberwiegt. Da könntest Du vielleich doch etwas sinnvolles dazu lernen.

Schönen Sonntag noch.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:26
@brieftreager

Ja zum Beispiel. Sie war vorher mit H. auf dem Fest unterwegs und H. hat später keine Andeutungen gemacht, dass sie sich nicht gut verstanden hätten oder T.G. versucht hätte, mit anderen Leuten Kontakt zu knüpfen. Dann verlieren sie sich nur für ein paar Sekunden aus den Augen und schon ist T.G. nicht mehr an H. interessiert. Im Gegenteil. LTIR raunzt H. an und sie winkt ihm mit leichtem Lächeln. Kein persönliches Wort des Abschiedes, keine Erklärungen, kein Eingreifen. Dazu kommt, dass H. zu dieser Zeit ein Freund von AH ist. Das ist -meiner Meinung nach- im Kontext auch nicht zu verachten. Das alles wirkt sehr merkwürdig auf mich. Kein Zeuge hat T.G. auf dem Fest als schlecht gelaunt oder genervt beschrieben....

@nightshade2000

Richtig. Es geht letztenendes nur um die allerletzten Ereignisse vor dem Verschwinden. Ich persönlich nehme aber spekulativ an, dass ein auffälliges Verhalten oder ein Stimmungswechsel bei T.G. aufgefallen wäre. Das wäre dann auch eine wichtige Information für eine öffentliche Zeugensuche oder als Erklärung zur LTIR-Situation. Trotzdem wurde -meines Wissens- nichts in der Art veröffentlicht....


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:30
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:Bingo, nennt man auch Pressefreiheit u. ist vom Art. 5 GG gedeckt, auch wenn das einigen Foristen aufstößt.
...sowie Paragraph §53, 97 Strafprozessordnung, wenn's drauf ankommt.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:34
@Slaterator

was könnte das eher plötzliche merkwürdige verhalten verursacht haben deiner meinung nach?

mir fallen spontan drogen ein - oder aber eine impulsive reaktion (soll sie ja gelegentlich gewesen sein laut ihrem vater) auf den aus ihrer sicht nicht perfekt verlaufenen abend bezüglich ihres schwarms - eine mischung aus beidem

was könnte es noch für gründe geben?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:34
@SCMP77

Es ist mir schon klar, dass der Nachweis einer Straftat anhand des Skelettes schwierig ist, ich möchte da auch nicht in der Haut der Ermittler stecken!


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:41
@brieftreager

Genau über diese Fragen denke ich gerade nach. T.G. wurde nicht mit Drogen (außer Alkohol) in Verbindung gebracht. Natürlich ist das möglich, die Wirkung hätte dann aber auch recht spontan einsetzen müssen. Selbst wenn dem so wäre, würde das nicht das Verhalten von LTIR erklären. Deshalb denke ich eher daran, dass etwas in der Aussage der Knackpunkt ist. Entweder fehlen uns da einfach entscheidende Informationen oder.... Schwer zu sagen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:43
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Richtig. Es geht letztenendes nur um die allerletzten Ereignisse vor dem Verschwinden. Ich persönlich nehme aber spekulativ an, dass ein auffälliges Verhalten oder ein Stimmungswechsel bei T.G. aufgefallen wäre. Das wäre dann auch eine wichtige Information für eine öffentliche Zeugensuche oder als Erklärung zur LTIR-Situation. Trotzdem wurde -meines Wissens- nichts in der Art veröffentlicht....
Es gibt in dem Kontext Stimmungswechsel die Aussage eines Security Mitarbeiters am Nebenausgang, der etwa gegen 4:10 Uhr eine rotblonde Frau in Begleitung von zwei Männern sahen, die telefonierte u. dabei verärgert wirkte. Auch hier stellt sich die Frage in wie weit man an Zufälle glaubt.
Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Nebenausgang erinnert sich später an eine zierliche Frau mit rotblonden Haaren, die mit ihrem Handy telefonierte und sehr verärgert wirkte. Bei ihr standen zwei junge Männer. Das Telefonat um 4.13 Uhr ist Tanjas letztes Lebenszeichen. Danach ist das Handy tot. Nicht mehr erreichbar. Und niemand will die 21-Jährige nach 4.13 Uhr gesehen haben.

"Verantwortliche blockieren wichtige Ermittlungen": Fall Tanja Gräff: Mutter äußert Vorwürfe gegen Ermittler | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/fall-tanja-graeff-mutter-aeussert-vorwuerfe-gegen-ermittler-article1634428.html#plx659189379
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ja zum Beispiel. Sie war vorher mit H. auf dem Fest unterwegs und H. hat später keine Andeutungen gemacht, dass sie sich nicht gut verstanden hätten oder T.G. versucht hätte, mit anderen Leuten Kontakt zu knüpfen. Dann verlieren sie sich nur für ein paar Sekunden aus den Augen und schon ist T.G. nicht mehr an H. interessiert. Im Gegenteil. LTIR raunzt H. an und sie winkt ihm mit leichtem Lächeln. Kein persönliches Wort des Abschiedes, keine Erklärungen, kein Eingreifen. Dazu kommt, dass H. zu dieser Zeit ein Freund von AH ist. Das ist -meiner Meinung nach- im Kontext auch nicht zu verachten. Das alles wirkt sehr merkwürdig auf mich. Kein Zeuge hat T.G. auf dem Fest als schlecht gelaunt oder genervt beschrieben....
Ich versuche mich mal an einer Erklärung, nicht nur TG wurde ja stehen gelassen sondern auch H., er war wohl eher sowas wie der "Freund" den man mitschleift um den man sich aber nicht weiter kümmert u. auf den man auch nicht wartet.

Dazu war er noch betrunken, TG war wohl auch von ihm genervt u. bevorzugte in dem Moment die Gesellschaft von dem LTIR-Typen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 16:52
So wirklich verwunderlich ist es doch aber nicht, dass Tanja keine Lust hatte, mit H. zu reden - wer möchte schon gern mit einem derart Betrunkenen reden? Das spricht ja nicht gegen ihn als Menschen, es ist nur wirklich ausgesprochen mühsam, wenn jemand hackedicht ist und nicht einfach nach Hause geht - sie wollte ihn ja vielleicht auch nur einfach loswerden, um nicht dafür verantwortlich zu sein, wie er nach Hause kommt oder dass er nichts mehr trinkt oder keinen Unsinn macht. Betrunkene können ja ziemlich anstrengend sein.
Vielleicht hat sie sich deswegen auch bewusst an den Bierstand begegeben und dort irgendwas gesagt wie "Boah, da ist dieser Besoffene schon wieder" und daraufhin haben die beiden Männer LTIR gesagt.
Wobei: Wenn H wirlich so einen Filmriss hatte, ist es ja sogar möglich, dass sie gar nicht LTIR sagten sondern einfach nur "Lass sie in Ruhe."

Womit wir zu meinem derzeitigen Lieblingsszenario kommen: Tanja telefoniert dann mit AH.
Da finde ich noch etwas merkwürdig: Bekannte haben angeblich fünf Minuten gewartet, bis sie damit fertig war - und dann wurde aber gar nichts Wichtiges beredet, sondern eigentlich nur Smallatalk gehalten, das finde ich schon komisch.

Aber egal. in meinem Szenario geht es so weiter: Jemand kommt und sagt "Hier, wir gehen kiffen" oder auch nur "Kommste mit kiffen?" und dann geht man zum späteren Absturzort, wo ein Unfall passiert.


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12.12.2015 um 16:53
Um es für alle vll. u. aus meiner Sicht objektiv zur Stimmung v. T.G. zu beantworten:

T.G. dürfte bis 4:10 Uhr weder v. ihrem Begleiter der Vorglüher, noch v. den 2 Unbekannten genervt gewesen sein, sondern eher in Gedanken ihres Schwarms. Insofern denke ich, machte sie sich keine tiefgründigen Gedanken über LTIR, noch über den Begleiter. Der Vorglüher war eh im Begriff, langsam aber sicher den Heimweg anzutreten. Deshalb fragte er ja auch T.G., ob sie zum Bus mitgehe. Da für T.G. aber zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar war, dass ja auch die anderen Vorglüher sich gar nicht mehr auf dem Fest befanden, blieb sie u. somit wahrscheinlich eben durch die zufällige Begegnung bei LTIR.

Als ihr Begleiter weg war, ging sie zum telefonieren. Und auch ihr Bekannter um 4:01 Uhr hatte keine genervte T.G. angetroffen. Ich denke, man sollte die Situation am Bierstand nicht überstrapazieren. Die Stimmung v. T.G. dürfte dann erst mit dem Anruf um 4:09 Uhr umgeschlagen haben.


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12.12.2015 um 16:59
@DEFacTo
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:nein, ihr war sicher klar, dass man da nicht durch den zaun fahren kann
Ab 4 Uhr war eine Durchfahrt über der Stuckradweg wieder möglich. Über den Kockelsberger Weg kommt man auch zur B51. Wenn die Schranke in der Nähe des Drachenhauses nicht geschlossen war, konnte man auch nach Biewer fahren. Die andere Schranke in Biewer kann zur Not umfahren werden.

Zäune mussten nicht mit dem Auto überwunden werden. ;)


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12.12.2015 um 17:01
@nightshade2000

Die Aussage des Security ist mir bekannt und würde zumindest festhalten, dass sich T.G.s Stimmung binnen kurzer Zeit massiv verschlechterte. Natürlich ist das alles mit Vorsicht zu genießen, weil die Beschreibung "rot-blonde Haare", "in Begleitung zweier Männer" und "telefonierte via Handy" ziemlich vage ist. Kurz: Sie passt mutmaßlich auf viele Personen auf dem Fest. Von daher habe ich sie auch bisweilen außen vor gelassen.
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:(...) er war wohl eher sowas wie der "Freund" den man mitschleift um den man sich aber nicht weiter kümmert u. auf den man auch nicht wartet.
Ich wette mit Dir, H. würde glatt das Gegenteil behaupten, würde er das lesen. ;) Immerhin war/ist er aber ein Freund von AH. Wäre es nicht "taktisch" unklug von T.G. eben einen Freund des eigenen Schwarms auf eine solche doch recht rüde Art abzuwimmeln ? Sie mußte ja damit rechnen, dass sie sich damit weder bei H., noch bei AH besonders beliebt macht ?! Sie hätte ja auch eine "sanfte" Methode wählen können, ohne sich dabei von LTIR abzuwenden, hätte sie dessen Gesellschaft bevorzugt.


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12.12.2015 um 17:07
Zitat von NoellaNoella schrieb:Da finde ich noch etwas merkwürdig: Bekannte haben angeblich fünf Minuten gewartet, bis sie damit fertig war - und dann wurde aber gar nichts Wichtiges beredet, sondern eigentlich nur Smallatalk gehalten, das finde ich schon komisch.
wenn man sich diese szene etwas genauer anschaut wirkt sie schon etwas bizarr - da wartet dieses trio 5 minuten lang neben einer telefonierenden tanja um danach laut eigener aussage ein vielleicht 20-30 sekunden gespräch zu führen


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12.12.2015 um 17:09
@brieftreager
@Noella

Wie kommt ihr auf 5 Minuten? Das 04:01-Gespräch ging doch nur kurz (1 Minute?)


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.12.2015 um 17:12
@nightshade2000
DeFacto schrieb:
oder fasste AH das ende des gesprächs einfach falsch auf?
vielleicht wars ihm ja nicht mal mehr wichtig wo TG abblieb. er wähnte sie ja sogar zuhause bei ihren eltern, da sie ja nicht mehr zur gruppe stieß.


Ein 4 minütiges Telefonat beinhaltet jedenfalls mehr "Als wir warten jetzt 15 Minuten am NKP auf dich".
bingo, um in deiner sprache zu bleiben, nur kennen wir den inhalt nicht. der inhalt und dass das telefon angeblich zu AHs ex gehörte, könnte TG auf die stimmung gedrückt haben. was vielleicht AH unbemerkt blieb. soll vorkommen, dass da ein telefonpartner keine antennen für hat.
DeFacto schrieb:
+ lief sie mit anderen runter in die stadt? - möglich aber da fehlen mir die zeugen, die da sicherlich reichlich liefen


Das Problem mit keinen nach 4:13 Uhr Zeugen kann auch darin bestehen, dass sie beim Verlassen des Fests den Pullover anzog, man aber Zeugen suchte die eine Frau in braunem Oberteil gesehen haben.
ja, das könnte sicherlich die suche nach zeugen erschwert haben. trifft aber dann auf alle sichtungen zu.
DeFacto schrieb:
+ ging sie mit jemand zu einem auto das am weißhaus oder am drachenhaus stand, um in die stadt zu fahren? - nein, ihr war sicher klar, dass man da nicht durch den zaun fahren kann


Du ignorierst die Möglichkeit in die andere Richtung über Biewer zu fahren. Außerdem wenn jemand böse absichten hegt, macht er die Isolation einem potenziellen Opfer schon irgendwie schmackhaft.
ja klar, wenn ich eine gewalttat unterstelle, trifft das sicher zu.
eine fahrt über biewer hätte der täter aber vorher nicht TG mitgeteilt, da wär sie sicher mehr als überrascht gewesen, wenn die reise dort hingegangen wäre.
DeFacto schrieb:
+ ging sie alleine in den wald zum späteren absturzort? - das ist für mich eine möglichkeit, sie änderte nach dem letzten gespräch mit AH abrupt ihr vorhaben nachzukommen, war gefrustet und wollte ihre ruhe. wie sie hinter den zaun kam? wenn sie aus richtung weisshaus kam, kann es gut sein, dass sie den zaun wegen der schlechten wegeverhältnisse, innen am zaun parallel entlang lief, bis sie dann am absturzort verunglückte.


*Warum hat sie dann nicht erst wie beabsichtigt den Shuttle genommen?
wo wollte Tg hin, wenn sie keinen bock mehr auf die clique und andere aktivitäten hatte?
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:*Warum haben sich der/die unbekannten Begleiter nicht als Zeugen gemeldet?
weil sie als unbekannte und unbeteiligte zufällig am bierstand standen. TG muss nicht jedem aufgefallen sein, wie ja viele fehlende zeugen beweisen. im übrigen müssen noch unzählige andere bierständler als zeugen für den aufenthalt TGs am bierstand fehlen. ich ghe nicht davon aus, dass die 3 dunklen typen die einzigen waren, die in der zeit am bierstand waren. wo sind die ganzen anderen möglichen zeugen, die TG gesehen haben könnten?
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:*Warum führte keine Mantrailer-Spur nach oben sondern nur nach unten?
die mantrailspur könnte wegen kontaminierung durch WG letzlich nicht (mehr) relevant sein, zumindest beziehen die ermittler diese spur, offiziell nicht ein, sonst würden sie dies erwähnen und nicht immer wieder betonen, dass sie nur vor hatte in die stadt zu folgen. denn dann wäre sie in die sadt.
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:Der Felsenpfad ist sehr markant, ausgetreten u. vertieft, von dem kommt man nicht versehentlich ab.
ja, das ist er, zumindest in diesem steilen stück wo der zaun unten beginnt bis oben wo es wieder flach wird. dort ist der weg selbst bei tageslicht nur sehr mühsam zu begehn, weil er stark ausgekolkt ist und steine und wurzeln als stolpergelegenheiten freigelegt hat.
ich geh davon aus, dass Tg diesen stolperweg bewusst umgangen hat.
Wenn ich keinen Bock mehr habe, dann renn ich doch nicht alleine in den Wald sondern geh nachhause, da hat man auch seine Ruhe u. kann gleich schlafen. Wäre doch perfekt bei einer Mitfahrgelegenheit nach Korlingen, über Biewer ist das noch näher als über die Bitburger.
Text
ja, bei einer mitfahrgelegenheit. das ist die grundlage deiner theorie. durch den wald nach biewer und dann nach korlingen?

meine allein-unfalltheorie baut halt nicht darauf auf. so hat jeder so seine meinung.
Zitat von nightshade2000nightshade2000 schrieb:Nur Angst vor etwas kann sie in der Dunkelheit auf diesen lebensgefährlich abschüssigen Bereich hinter dem Zaun getrieben haben.
da bin ich mir nicht sicher ob das auf Tg zutraf, kann für viele menschen zutreffen ich kenne andere fälle.


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