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Der tragische Tod von Tanja Gräff

83.697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Aktenzeichen Xy, Schreie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 01:10
@Slaterator

Das würde nur Optionen mit der Akkuaufladung öffnen unter der Bedingung das sie:

1. Den Bus oder eine andere Transportmöglichkeit verpasst hätte, und später nach kommen wollte.

2. Durch etwas anderes aufgehalten wurde und deswegen Bescheid geben wollte.

3. Sie ganz absagen wollte.

Und jede dieser Optionen eröffnet wieder neue Unteroptionen.

Dabei würden wir nicht die Nadel im Heuhaufen suchen, sondern den Heuhaufen allgemein schon und in einem von denen, eine Nadel. :(


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 01:20
@Elimes
Vermutlich hast du meinen Beitrag missverstanden? B.M. gab das Interview am 12.5.2015! Es handelt sich hier also um den Ermittlungsstand der letzten 8 Jahre u. nicht um eine neue Info. Es bedeutet aus meiner Sicht, dass das Ausschalten des Handys mit einem leeren Akku erklärt wurde. Wie kann aber die Kripo ein Ausschalten des Handys nur mit einem leeren Akku erklären, gäbe es doch auch eben alle anderen Varianten?

Aus dem Interview geht klar hervor, dass TG ALLEINE telefoniert haben soll. Meine Frage ist, wie konnte die Kripo WISSEN, DASS TG alleine war? Meine Vermutung geht wieder genau in die Richtung, die ich hier seinerzeit überlegt habe, ob das 2. Telefonat nicht auch durch den Zeugen TF beobachtet worden sein könnte, sofern die Handyortung auch auf den Bierstand zutreffen könnte? Oder aber die Kripo geht gesichert vom Seitenausgang aus. Dort hatte ein Security TG im Prinzip auch alleine gesehen (in Begleitung von 2 jungen Männern?), wenn sie es denn war. Ich frage mich, wenn diese Spur nicht gesichert war/ist, warum Herr M. es so ausdrückt, als sei sie gesichert, DASS TG ALLEINE telefonierte? Was könnte der Ex-Ermittler für Schlüsse ziehen? Es ist ja nicht unnormal, das jemand ALLEINE telefoniert, sprich daneben jemand nicht stehen muss, zumal es zumindest am Bierstand laut gewesen sein dürfte, so dass TG sich an die Seite stellen musste, obwohl sie nicht alleine gewesen sein muss. Also das eine schließt das andere nicht aus. Warum betont der Ex-Ermittler diesen Umstand?


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03.02.2017 um 01:26
@makky

Danke für die Richtigstellung.

Trotzdem ändert das nach dem Auffinden nichts an den Möglichkeiten für die plötzliche Ausbuchung ohne beschädigtes Handy.

Die Frage, die ich mir geradd stelle, ist, worauf sich das "allein" bezieht?

Hat sich bei der Auswertung des Gesprächs ergeben, dass sie

1. Aussagen nur auf sich bezogen geäußert hat? ("Ich" statt "wir" kommen nach)

2. Keinerlei Personen im Hintergrund gehört wurden?

3. Sie wirklich alleine sprach, also nur auf einen Anrufbeantworter ohne Antwort?


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03.02.2017 um 01:46
@Elimes
Zitat von ElimesElimes schrieb:Und jede dieser Optionen eröffnet wieder neue Unteroptionen.
Jap, Du sprichst das Grundproblem an. Es gibt ab einem bestimmtem Punkt keine ausreichenden Informationen mehr. Das macht alles so schwierig. Man kann alles Mögliche durchdenken, aber es sind zu viele Optionen ähnlich wahrscheinlich. Deshalb führt es nicht weiter, sondern im Kreis herum. So ist es nunmal. Und auch wenn es mir persönlich nicht gefällt, noch immer sind (fast) alle Optionen möglich.


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03.02.2017 um 01:48
@Elimes
Trotzdem ändert das nach dem Auffinden nichts an den Möglichkeiten für die plötzliche Ausbuchung ohne beschädigtes Handy.
Das meine ich ja. Jedenfalls stand die Auswertung des Handys zu diesem Zeitpunkt ja erst noch aus. Dass aber Herr M. beinahe lapidar von einem leeren Akku sprach als wahrscheinliches Argument!? Es genügt mir als Erklärung nicht, denn die Kripo muss bei den Eltern erfahren haben können, ob TG ihr Handy aufgeladen hatte o. nicht. Wie war ihr regelmäßiges Verhalten dazu? Erst dann könnte die Kripo von einem leeren Akku ausgehen, hätte TG ihr Handy nicht aufgeladen. Herr M. hörte sich nicht so an, dass da etwas wahrscheinlicher geworden wäre. Das fällt mir auf, kann mich natürlich täuschen.
3. TG hätte auch auf den AB ihres neuen Bekannten sprechen können?
Das glaube ich deshalb nicht, weil 4 min. dafür zu lange wären. Zudem sagte Herr M. deutlich, dass TG um 4:13 Uhr in die Stadt wollte. D.h. TG MUSS demnach mit jemanden telefoniert haben.
Die Frage, die ich mir geradd stelle, ist, worauf sich das "allein" bezieht?

Hat sich bei der Auswertung des Gesprächs ergeben, dass sie

1. Aussagen nur auf sich bezogen geäußert hat? ("Ich" statt "wir" kommen nach)

2. Keinerlei Personen im Hintergrund gehört wurden?
2 auch sehr gute Überlegungen, wie ich finde. Genau, wenn TG gesagt hätte ICH komme in die Stadt, dann wäre es ein vermutlich deutliches Signal gewesen, dass sie alleine war.

Im 2. Punkt dürfte es schwierig sein, es zu beurteilen, da nun einmal viele Leute um sie herum gestanden haben könnten, aber mit TG wirklich nichts zu tun gehabt haben müssen.

Was also meint Herr M. TG wäre alleine beim telefonieren gewesen? Wie kann er es beurteilen, durch wen? Meine Vermutung ist, dass die Kripo sich auf die Aussage ihres Gesprächsteilnehmers verlassen haben könnte bzw. musste. Ist es aber die übliche kriminalistische Herangehensweise, sich auf Zeugenaussagen u. dazu nur EINES Zeugen zu verlassen? Wohl kaum. Wieso also ist sich der Ex-Ermittler sicher, dass TG alleine war bzw. was wird damit assoziiert?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 03:04
@makky
Zitat von makkymakky schrieb:Es genügt mir als Erklärung nicht, denn die Kripo muss bei den Eltern erfahren haben können, ob TG ihr Handy aufgeladen hatte o. nicht. Wie war ihr regelmäßiges Verhalten dazu?
Wir wissen nicht, ob die Eltern dazu je befragt wurden. Es sind aus einer Antwort darauf meiner persönlichen Meinung nach aber auch kaum brauchbare Rückschlüsse möglich. Auch wenn TG sonst nie dadurch aufgefallen sein sollte, aufgrund eines leeren Akkus nicht erreichbar gewesen zu sein, kann man das nicht 1:1 auf den besagten Abend übertragen. Evtl. vergaß sie das Nachladen an dem Tag zum ersten Mal, vlt. waren die hohe Netzauslastung, Funklöcher usw. für ein durch das Opfer unerwartet schnelleres Entladen des Akkus verantwortlich ? Ggf. lud sie das Handy auch erst wenn es kaum noch Ladung hatte und verschätzte sich mit der verbleibenden Standby-Zeit des Gerätes vor dem Fest, weil sie davon ausging, die Restladung würde noch reichen. Deshalb denke ich, dass möglicherweise hier nach dem Ausschlussprinzip gearbeitet wurde. Es blieb als wahrscheinlichste Variante der entleerte Akku übrig. Mit welchen Methoden die anderen Möglichkeiten mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit belegt wurden, ist nicht verlautbart worden. Sofern man überhaupt so vorgegangen ist.
Zitat von makkymakky schrieb:Ist es aber die übliche kriminalistische Herangehensweise, sich auf Zeugenaussagen u. dazu nur EINES Zeugen zu verlassen? Wohl kaum.
Interessant. Die LTiR-Situation basiert doch auch auf der Aussage nur EINES Zeugen. In unserer Diskussion zuvor wolltest Du aber genauso vorgehen und Dich auf diese eine Aussage verlassen. Siehst Du das jetzt plötzlich anders ?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 06:30
@Slaterator, heute um 00:14


guten morgen,
 
du schreibst...
"Also sollte man festgestellt haben, dass der Akku Grund für die Abschaltung war, dann ist zumindest das Abschalten des Handys kein Hinweis mehr."

...das stimmt so keinesfalls!

der ehemalige leiter der soko-fh, herr m., bezieht sich mit seiner aussage auf die möglichkeit, durch ortung des handys den aktuellen aufenthaltsort von tg festzustellen- dieser ortungsversuch hätte also frühestens am freitag nach dem fh-fest stattfinden können.

hier nochmal der entsprechende interview-auszug:

"Leider war das Handy nicht mehr ortbar,

weil es eine gute Chance gewesen wäre---vermutlich weil der Akku leer war..."

herr m. hätte auch sagen können: "Leider war das Handy nicht mehr ortbar, weil es eine gute Chance gewesen wäre, FRÜHZEITIG TANJA G. ZU FINDEN."

diese "ortung des handys" hat aber nichts mit der "funkzellenauswertung"" zu tun!

die funkzellenauswertung bei tg´s handy war nämlich rückwirkend möglich, aber eben nur bis 04:13 uhr- ob bereits zu dieser uhrzeit der handy-akku leer wurde, oder erst in den stunden danach, das war nicht das thema von herrn m.´s aussage.

somit bleiben also für "04:13 uhr" weiterhin alle optionen offen!


mfg: domlau


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 07:37
@Slaterator
Deshalb denke ich, dass möglicherweise hier nach dem Ausschlussprinzip gearbeitet wurde. Es blieb als wahrscheinlichste Variante der entleerte Akku übrig.
Bitte nicht zuviel in  die Aussage des ehemaligen Leiters interpretieren. Er hat nur gesagt, dass VIELLEICHT der Akku leer war. Vielleicht sagt nichts über die Einzelwahrscheinlichkleiten aus.

Wie schon @makky sagte, erfolgte diese Aussage 1 Tag nach dem Auffinden der Überreste. Es war letzendlich schon ein halber Erklärungsversuch, warum man solange die Leiche nicht auffinden konnte, mehr nicht.

Das Handy ist erst später untersucht worden, vielleicht ist dadurch eine Variante etwas wahrscheinlicher geworden, aber das wissen wir nicht.

Wie Du schon sagst, dieser Beitrag bringt uns keine zusätzlichen Informationen. Den Inhalt des Telefongesprächs kennt man auch nicht wirklich, es wurde ja auch nicht aufgezeichnet. Man kennt ihn eben nur durch eine subjektiv beeinflusste Aussge eines Zeugen. Und hier bleibt einfach die Frage, welche man bei jeder Zeugenaussage sich stellen muss, was war Interpretation, was war unbewusst hinzugedichtet.

@Elimes
Die Sendeleistung wird bei vielen Handys, welche sich einbuchen wollen nicht erhöht, das ist eine fehlerhafte Information. Was sich erhöht ist die Häufigkeit des Scans der möglichen Sender, ob wieder einen Zeitscheibe frei ist, aber da tritt erstmal nur der Empfänger häufiger in Aktion, der nur weniger verbraucht. Erst wenn eine freie Zeitscheibe erkannt wird, tritt der Sender in Aktion und das mit einer für die Senerentfernung angepassten Leistung. Etwas anderes ist eine Zugfahrt, wo dieses von Dir geschilderte Problem auftritt. Da entfernt man sich ständig von den Sendern, die Sendeleistung muss erhöht werden, es finden ständig neue Einbuchungen statt etc.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 09:54
"wir KENNEN den Inhalt des Telefonates,"


das bezweifle ich . Die Polizei , und sie ist mit obigem Zitat gemeint, wenn "wir" geschrieben

 wird,  weiss, was der Zeuge diesbezüglich ausgesagt hat, nicht mehr. Der Zeuge scheint aber Erinnerungslücken bezüglich des Inhaltes des letzten Telefonats gehabt zu haben.
Dafür sprächen alleine schon seine ersten Äusserungen gegenüber Frau Gräff .

Wir hier können das alles natürlich nicht richtig beurteilen, da uns nur das bekannt ist, was öffentlich kundgetan wurde.

Angenommen, der allerletzte Kontakt  Tanjas auf dem Festgelände mit einer  ihr bekannten Person wäre die Begegnung mit dem Zeugen H. am Bierstand gewesen und  über den Inhalt der  beiden Telefonate wäre nichts bekannt geworden, bzw. der Angerufene hätte sich  an gar nichts erinnern können, dann müsste man davon ausgehen, dass Tanja am Ende des Festes, nachdem sie die Clique verlassen hatte noch jemanden anders traf den sie kannte  und bei diesem bleiben wollte anstatt mit der Clique im Stadtgebiet weiterzuziehen.

Die H.-Aussage würde diese Schlussfolgerung zulassen.

Die H.-Begegnung war nun aber nicht die letzte bEgegnung mit  einer Person , die Tanja kannte. Die letzte bekannte Begegnung mit einem Bekannten war die Tim-Sichtung.

Und das was bei dieser Begegnung an Informationen ausgetauscht wurde widerspricht in gewisser Weise ( so könnte man es zumindest interpretieren) der Aussage des Zeugen H. . Chronologisch passt alles. Was nicht passt ist, dass Tanja gegenüber dem Zeugen Tim den Willen äusserte ins Stadtgebiet zu wollen, dorthin wo sich die zuvor zurückgelassene Clique  zu diesem Zeitpunkt befand, bzw. wohin diese unterwegs war.

Die Tim Sichtung und dessen Aussage setzt sozusagen ein neues Zeichen. Die Spur geht wieder Richtung Stadt, nachdem kurz zuvr noch von einem Verbleiben auf dem Fest auszugehen war.

Wir wissen nicht, wann der Zeuge A. von der Polizei näher befragt wurde und wann seine Aussagen hinsichtlich der mit Tanja zuletzt geführten Telefonate getätigt wurden, ob das vor oder nach Bekanntwerden der Tim-Sichtung  und dessen Aussage, dass Tanja in die Stadt gewollt habe, war. Über die Tim-Sichtung  wurde im StudiVZ relativ früh berichtet, keine Namensnennung, aber es wurde geschrieben, dass es einen Zeugen gäbe, dem gegenüber Tanja den Willen geäussert hätte ins Stadtgebiet zu wollen.

Ich frage mich, ob der Angerufene nachdem er das gelesen hatte auch noch einmal in sich gegangen ist und ihm plötzlich doch noch ein paar Inhalte des letzten Telefonats eingefallen sein, vielleicht hat er sich  in der Aufregung auch erst  viel später überhaupt an die Telefonate erinnert oder brauchte in der ganzen Aufregung Zeit um sich wieder zu erinnern.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 10:11
Zitat von "Shakki"

Ich kannte Tanja persönlich und weiß sehr sicher das dass was mit ihr passiert ist, keines wegs etwas mit "entführung" und co. was zu tun hat...

Jeder aus ihrem damaligen Freundeskreis, weiß was es wirklich war, aber wir werden es niemals aussprechen, weil es ihre eigene Entscheidung war...

Lasst den Fall einfach ruhen...
Unglaublich was 2011 hier so geposted wurde.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 10:22
Hier noch einmal zur Erinnerung die beiden postings aus dem StudiVZ auf dem Vermisst-Seite, die damals eingerichtet wurde.
Gelöschte Person schrieb am 08.06.2007 um 18:07 Uhr
bis ca halb 4 war sie noch bei uns in der gruppe..danach haben wir sie verloren, sie soll aber noch jmd getroffen haben (groß, kurze schwarze haare). wer also mit tanja noch gegen 4 uhr geredet hat und der auf diese beschreibung zutrifft bitte melden, jeder hinweis ist wichtig!
vielen dank
L.M. schrieb am 09.06.2007 um 11:09 Uhr
Hallo!
Ein Freund von Tanja hat sich gemeldet und gesagt, dass sie gegen 4h zu Fuß zum Nikolaus Koch Platz gehen wollte.
[Nachricht]
Beim Lesen des ersten postings musste man denken, dass Tanja  auf dem Fest  jemand getroffen hatte und bei diesem geblieben war.

Das zweite Posting , einen Tag später relativierte die Aussage  und nun wusste man, dass Tanja doch  hinunter in die Stadt   wollte.

Der erste TExt wurde  von einem der Cliquenmitglieder verfasst, der zweite von einer Freundin Tanjas. Ihr Text dürfte sich auf die Tim-Aussage bezogen haben.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 10:38
@Dan59
Unglaublich was 2011 hier so geposted wurde.
Nicht nur 2011.
2012 - und ich will es noch mal einbringen, weil es so unglaublich ist, trat @Ginger11 auf den Plan und berichtete von ihrem Traum, den sie im Jahr 2011 gehabt haben wollte. https://www.esoterikforum.de/threads/1089311-vermisstenfall-tanja-graeff?s=5989782f8f1f505dbab174f477554060

Ich musste es kurz loswerden, weil ich mir vorgestern noch mal die ersten Seiten dieses Threads durchgelesen hatte und daran erinnert wurde. Auch, weil ich noch auf dieses Zitat von @SCMP77 eingehen wollte:
Dadurch dass der Leichnahm aufgefunden wurde und es keinerlei Hinweise gibt, die auf ein Verschulden eines Dritten hindeuten, ist es eher ein wenig besonderer Fall.
Es ist ein sehr besonderer Fall. Die oben erwähnten Posts sind u.a. dafür verantwortlich.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 10:41
Wir wissen nicht, wann der Zeuge A. von der Polizei näher befragt wurde und wann seine Aussagen hinsichtlich der mit Tanja zuletzt geführten Telefonate getätigt wurden, ob das vor oder nach Bekanntwerden der Tim-Sichtung und dessen Aussage, dass Tanja in die Stadt gewollt habe, war.
Doch, das wissen wir!

Der Zeuge AH wurde am 8.6.07 vor 15 Uhr von Frau G. kontaktiert; so die bisher im Thread bekannten Infos aus der Vergangenheit. Seine Antwort im übertragenen Sinn: Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.

Daraufhin sollen die Eltern mit AH zum Präsidium gefahren sein, ab 15 Uhr.

Wenn in der 1. Kripomeldung bereits vom 10.6.07 die Rede davon war, dass TG in die Stadt aufschließen wollte, dann dürfte der Zeuge AH bei der Kripo anedres ausgesagt haben, als noch kurze Zeit zuvor der Frau G.!

@meermin - Danke für die wertvollen Hinweise. Wir sehen, dass der Zeuge AH nach dem Besuch bei der Kripo am 8.6.07 in StudiVZ postete. Zu diesem Zeitpunkt muss er mit HH telefoniert haben, denn nur HH wusste von der Begegenung mit dem Unbekannten!

Nachdem am 8.6.07 die Eltern mit AH + bereits zuvor CS die Vermisstenmeldung aufgaben, wurde vermutlich der Zeuge TF am 9.6.07 befragt, denn nur so konnte die Kripo am 10.6.07 ihre erste umfassendere Erstmeldung herausgeben.
Zitat von meerminmeermin schrieb: Ein Freund von Tanja hat sich gemeldet und gesagt, dass sie gegen 4h zu Fuß zum Nikolaus Koch Platz gehen wollte.
Demnach dürfte diese Posterin über TF direkt o. über die stille Post von TFs Begegnung mit TG erfahren haben, also am 9.6.07.

Ich stelle mal wieder fest, wenn ich es so sagen darf, dass es seit dem 9.6.07 keine neuen Erkenntnisse in den nächsten 8 Jahren erfolgt waren, die den Entscheidungsweg der TG hätte einengen können. Interessant ist, dass der Blogeintrag davon spricht, dass TG zu Fuß in die Stadt wollte!!!


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 10:57
ff.
@meermin
Wann aber wurde der Zeuge HH befragt? auch am 9.6.07 wie TF? (vermutlich)

Die Kripomeldung vom 10.6.07 bezieht die Sichtung HH (LTIR) ein. Dort hieß es noch, es sei 4 Uhr gewesen!!!

Die Uhrzeit hatte sich kurz danach im weiteren Vermittlungsprozess um 10 min. vorverschoben!!!


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.02.2017 um 11:02
Zitat von makkymakky schrieb:meermin schrieb: Ein Freund von Tanja hat sich gemeldet und gesagt, dass sie gegen 4h zu Fuß zum Nikolaus Koch Platz gehen wollte.
Oder hatte die Bloggerin AH gemeint? Könnte im 2. Telefonat davon die Rede gewesen sein, dass sie zu Fuß in die Stadt käme, weil Shuttle gerade weg u. TG deshalb zum Seitenausgang ging? Wäre TG aber zum Shuttle gegangen, wäre sie vermutlich die Bitburger hinunter gelaufen u. nicht Richtung Felsen!!!


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03.02.2017 um 11:03
Zitat von -Leela--Leela- schrieb:@Dan59 Unglaublich was 2011 hier so geposted wurde.
Nicht nur 2011.
2012 - und ich will es noch mal einbringen, weil es so unglaublich ist, trat @Ginger11 auf den Plan und berichtete von ihrem Traum, den sie im Jahr 2011 gehabt haben wollte. https://www.esoterikforum.de/threads/1089311-vermisstenfall-tanja-graeff?s=5989782f8f1f505dbab174f477554060

Ich musste es kurz loswerden, weil ich mir vorgestern noch mal die ersten Seiten dieses Threads durchgelesen hatte und daran erinnert wurde. Auch, weil ich noch auf dieses Zitat von @SCMP77 eingehen wollte:Dadurch dass der Leichnahm aufgefunden wurde und es keinerlei Hinweise gibt, die auf ein Verschulden eines Dritten hindeuten, ist es eher ein wenig besonderer Fall.

Es ist ein sehr besonderer Fall. Die oben erwähnten Posts sind u.a. dafür verantwortlich.
Sind Zeugenaussagen wie z.B. "Verantwortliche blockieren wichtige Ermittlungen" ggf. ein weiterer möglicher Hinweis, die auf ein Verschulden von Dritten hindeuten?

Oder anders gefragt, würde die Zeugenaussage "Verantwortliche blockieren wichtige Ermittlungen" bei einem Suizid oder einem Unfall einen Sinn machen?

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Fall-Tanja-Gr%C3%A4ff-Mutter-%C3%A4u%C3%9Fert-Vorw%C3%BCrfe-gegen-Ermittler-article1634428.html


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03.02.2017 um 11:03
@makky
man sollte sich den Bereich der ersten Zeugenaussagen  noch einmal genau anschauen, so wie du es bereits getan hast.

Meiner Ansicht nach wirft dieser Bereich, schaut man etwas genauer hin,  bereits viele Fragen auf.

Vielleicht liegt das wieder einmal an den uns nicht (der Polizei aber sehr wohl) vorliegenden Informationen.


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03.02.2017 um 11:09
@meermin
Ganz genau. Betrachten wir die Aussage des Herrn B.M. + die Ereignisse vom 6.6. bis 9.6.07 noch einmal ganz genau!

Mein Eindruck ist leider immer wieder der, dass die Kripo vielleicht gar nicht mehr Infos hatte als wir??? Hat sich seit dem Auffinden daran etwas geändert?

Eines stelle ich jetzt wieder fest. Die 1. Zeugenaussagen sind relevant u. die Nadel im Heuhaufen wäre hier zu suchen, was Kriminalfälle in der Regel ja auch an sich haben: zuletzt gesehen am Ort X, um Uhrzeit Y...


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03.02.2017 um 11:18
@makky
Mein Eindruck ist leider immer wieder der, dass die Kripo vielleicht gar nicht mehr Infos hatte als wir???
Das ist die große Frage. Wir können uns aber sicher sein, dass eine ermittelnde Kripo auch nicht alle Details nach außen durchdringen lässt um Zeugen zu schützen oder nichts vorauszugreifen.

Wobei deine Frage natürlich auch wieder zu dem passt, was G.D. zu seinem Brief veranlasste, was überhaupt Frau Gräff veranlasste sich einen Anwalt ins Boot zu holen.

Und dazu möchte ich an @Drosselpart 's Frage von 11:03 Uhr erinnern:
Sind Zeugenaussagen wie z.B. "Verantwortliche blockieren wichtige Ermittlungen" ggf. ein weiterer möglicher Hinweis, die auf ein Verschulden von Dritten hindeuten?



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03.02.2017 um 11:39
Zitat von -Leela--Leela- schrieb:Wir können uns aber sicher sein, dass eine ermittelnde Kripo auch nicht alle Details nach außen durchdringen lässt um Zeugen zu schützen oder nichts vorauszugreifen.
Das ist richtig u. natürlich wichtig.
Zitat von -Leela--Leela- schrieb:Wobei deine Frage natürlich auch wieder zu dem passt, was G.D. zu seinem Brief veranlasste, was überhaupt Frau Gräff veranlasste sich einen Anwalt ins Boot zu holen.
Das sehe ich auch so, denn was mir wieder auffällt ist, es gibt 2 Personenkreise, die ihre Aussagen machten:

1. der alte Bekanntenkreis der TG
2. der neue Bekanntenkreis der TG

Wer sagte was u. aus welchem Kreis stammten die Blogger in den Foren?

Mein Eindruck ist im Augenblick der, dass die Aussage, TG wollte in die Stadt mit dem Shuttle, sich mit den Aussagen der anderen Seite beißt, TG wollte zu Fuß in die Stadt.

Die Frage von @Drosselpart weiß ich nicht zu beantworten.


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