Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 10:24
@MrSpocks
MrSpocks schrieb:Das wird noch ein weiterer unseriöser Schachzug der Ermittler als Knackpunkt werden.
Und Du schreibst Quatsch.
Dieser Mitschnitt war richterlich genehmigt, er ist etwa 50min lang und diese 50min wurden Zeugen vorgespielt.
Es gibt keinerlei Anhaltspunkt für deine verschwörerischen Andeutungen, die wiedermal super unkonkret bleiben.
MrSpocks schrieb:So wie die Tathergangs-Rekonstruktions-Videos.
Wurden diese denn herausgegeben?
Dann her damit. Würde mich sehr interessieren.


melden
Anzeige

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 10:38
jaska schrieb:Wurden diese denn herausgegeben?
Nachdem geklagt wurde. Wobei die Videos ja kein Beweismittel waren.


@MrSpocks
Du bist echt unglaublich


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 10:48
margaretha schrieb:Nachdem geklagt wurde.
UND weil der Kläger in diesem Fall ein spezielles rechtliches Interesse an der Herausgabe der Videoaufnahmen geltend machen konnte. Normalerweise ist es nämlich NICHT so, dass JEDER Angeklagte nach Abschluss des Strafverfahrens gegen ihn, sprich also nach rechtskräftiger Entscheidung, alles an Akten und Asservaten herausverlangen kann, was in seinem Verfahren irgendeine Rolle gespielt hat.

Hier war es aber so, dass UK ausdrücklich geltend gemacht hat, dass er die Videobänder braucht, um sie im Rahmen der Kröber-Klage zu verwerten. Damit hat er ein besonderes rechtliches Interesse an der Herausgabe geltend machen können. Sonst hätte er die Bänder nicht bekommen.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 11:21
@jaska
jaska schrieb:Deshalb die These: kann es sein, dass er sich strikt an eine Anweisung hielt, der Polizei gegenüber nichts zu verraten? Aber wenn er Vertrauen fasste oder das Gegenüber kannte packte er die Wahrheit aus.
Das kann auch möglich sein, dass "die Polizei" da eine Rolle gespielt hat.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 11:23
jaska schrieb:Deshalb die These: kann es sein, dass er sich strikt an eine Anweisung hielt, der Polizei gegenüber nichts zu verraten? Aber wenn er Vertrauen fasste oder das Gegenüber kannte packte er die Wahrheit aus.
Und das eine Mal, dass ihm der Name Schmidt bei der Polizei rausrutschte schwenkte er schnell um auf N., um Manuel S. da rauszuhalten.
Diese These vertrete ich schon lange, mit Gewissheit aber spätestens seit MS`s Teilgeständnis. Die Frage wäre nur noch, warum deckte UK einen MS? Wie war deren wirkliches Verhältnis zu einander, dass UK sogar bereit war, die Schuld alleine auf sich zu nehmen und MS bei der eigentlichen Tat vollkommen außen vor zu lassen, quasi zu schützen.
Der Name Schmidt "rutschte" ihm mMn nicht bei der Polizei, sondern dem V-Mann gegenüber raus, weshalb man auch getrost davon ausgehen darf, dass UK dem V-Mann sehr wohl die Tat gestanden hatte.
lawine schrieb am 15.03.2019:zur Wahrheit gehört auch, dass es dem geistig auf dem Niveau eines Kindes angesiedelten UK durchaus möglich war, nicht Hinz und Kunz als Verbringer zu benennen.
Er hat sich zwar eine Lüge ausgedacht, als er 2 PErsonen namens S. beschuldigte, blieb da aber immerhin beim Familiennamen...
man könnte darin den intellektuell zwwar schwachen Versuch erkennen, vom eigentlichen S. abzulenken.
Andere Namen (seinen Vater als Vertrauensperson ausgenommen) nannte er zudem nicht, obwohl ihm so einige Lichtenberger Burschen näher gestanden haben dürften als MS
kätzchen4 schrieb am 15.03.2019:Ähnlich denke ich schon eine ganze Zeit. UK hatte bereits dem V-Mann gegenüber, einen gewissen S. erwähnt. Mit der Nennung des Familiennamens dürfte ihm das Versprechen, welches MS und UK sich gaben, nämlich nie wieder über „diesen Vorfall“ zu reden, eingefallen sein und ihm fiel dann nichts Besseres ein, als eine andere, ihm bekannte Person gleichen Familiennamens zu nennen.
Dem Vater gegenüber konnte er vertrauensvoll den Namen des beteiligten S. nennen.

Dass UK dann ein paar Tage später wieder den Vater als Verbringer nannte, erkläre ich mir damit, dass er doch sicher mitbekommen hatte, dass der Vater trotz seiner Anschuldigung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. UK`s Einstellung zu den Beschuldigungen hierzu, tat er ja kund: „Mein Vati ist alt und der kann denken was er will.“
UK dürfte nach der Tat strikte Anweisungen erhalten haben, wie sein Aussageverhalten im Fall der Fälle auszusehen hat, immerhin hatte man ja auch dazu 4 Monate Zeit, bis UK ins BKH Bayreuth eingeliefert wurde.

Weitere Anweisungen dürfte er dann nach seinen verschiedenen Geständnissen erhalten haben, nämlich künftig die Tat nur noch abzustreiten.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 11:37
@margaretha
Ich dachte @MrSpocks meinte die Herausgabe an die Öffentlichkeit.
Weil doch die Tonbänder mittlerweile durchaus der Frau Rödel zugänglich sind wie auch die Videos. Dann würde ja das Beklagen hier gar keinen Sinn machen...


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 11:45
jaska schrieb:Deshalb die These: kann es sein, dass er sich strikt an eine Anweisung hielt, der Polizei gegenüber nichts zu verraten? Aber wenn er Vertrauen fasste oder das Gegenüber kannte packte er die Wahrheit aus.
Hatte M.S. ihn nicht sogar angezeigt? Das wäre doch z.B. ein zusätzliches Druckmittel.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 12:06
@jaska, ich verstand das so, das diese Ermittlerungen am Besten eingestellt werden sollten.
MrSpocks schrieb:Sehr gut. Es geht voran und hoffentlich wird es bald geklärt werden, was diese Ermittler da treiben, bzw. was sie getrieben hat.
Irgendwie kommen -evtl. auch nur bei mir - die Beiträge des Users so an, als wäre es egal was mit Peggy geschehen ist. Priorität ist einzig und allein den UK zu schützen.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 12:17
margaretha schrieb:Irgendwie kommen -evtl. auch nur bei mir - die Beiträge des Users so an, als wäre es egal was mit Peggy geschehen ist. Priorität ist einzig und allein den UK zu schützen.
Das kommt nicht nur bei Dir so an :) Ich denke auch, das es nicht um Peggy geht. Vielleicht geht es nicht mal so sehr um U.K. sondern lediglich darum, die "Wunschtäter" nicht überführen zu können.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 13:41
margaretha schrieb:Peggy's letzte Sichtung um 13.24 Uhr war am Marteauplatz noch vor dem Renovierungshaus. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß sie da hinein gelockt wurde und als sie erkannte was ihr droht evtl. hinten hinaus in Richtung der Gärten floh. (Der Fluchtweg zu den Gärten würde dann auch Sinn machen, denn wäre sie rechts zur Strasse bzw. zum Marteauplatz gerannt, dann hätte sie erneut an dem Haus vorbei gemusst.
Es ist auch stützbar, denn am Ablageort wurden Renovierungsrückstände gefunden. Für mich würde dies auch erklären, warum Jacke und Schulranzen, sowie ggf. Hose nicht zum Ablageort gebracht wurden, denn diese verblieben im Haus.
margaretha schrieb:Ulvi K. „gestand“ doch mitunter, daß er Peggy an der Treppe ein- und sogar überholte ihr dann eine Ohrfeige gab und nachdem er sie erstickte führte er die Wiederbelebung durch und legte den toten Körper an der Burgmauer ab.
UK gab an, selbst die Wiederlebung durcjgeführt zu haben. MS gab hingegen an, er selbst habe die Wiederbelebung durchgeführt.
Je nachdem wer von der Polizei mit dem Tod des Mädchens konfrontiert wurde, gab an, sie versucht zu haben wiederzubeleben.
Jedoch empfinde ich diese Versuche schon als unglaubwürdig, weil ich es als nicht begreiflich empfinde...,
Blaubeeren schrieb: dass trotz der Ruhe, die bereits eingetreten sein muss, der jenige der dem Ganzen zugesehen, dem voran "der Befehl", noch gewartet haben soll, bis die letzten Zuckungen aufhören, und es dann noch zu einem Wiederbelebungsversuch gekommen sein soll.
Noch dazu kam sie ja trotz der angeblichen Wiederbelebungsversuche nicht mehr zu sich, sie verblieb "leblos".
margaretha schrieb:Der MS muß den doch nach der Tat entsprechend bearbeitet haben?
Wenn 2 an einer Straftat beteiligt sind, sprechen sie sich hinterher höchstwahrscheinlich ab, um der Polizei eine gemeinsame Geschichte aufzutischen. Die Erwähnung des Wiederbelebungsversuchs impliziert die Aussage, eine Tötung des Mädchens nicht gewollt zu haben, mehr noch dem sogar entgegen gewirkt zu haben.
Und so teile ich die Meinung:
Biko schrieb am 08.04.2019:Ich sehe die Tatsache das beide Wiederbelebungsversuche erwähnen, eher noch als einen Beweis für eine Absprache zwischen den beiden.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 14:55
Blaubeeren schrieb:Wenn 2 an einer Straftat beteiligt sind, sprechen sie sich hinterher höchstwahrscheinlich ab, um der Polizei eine gemeinsame Geschichte aufzutischen.
Schon klar, ich wundere mich nur das der UK das so durchziehen konnte, immerhin war das Geständnis ja erst ein Jahr später und eine manipulative Einwirkung des Manuel S. dürfte ab September 2001 nicht mehr erfolgt sein.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 15:24
margaretha schrieb:Schon klar, ich wundere mich nur das der UK das so durchziehen konnte,
Er wird schon genau gewusst haben, dass er den Mund zu halten hatte, er ist ja nicht schwachsinnig. Schließlich war ihm auch klar, dass es Unrecht war, Peggy zu missbrauchen, und er hatte eingestandenermaßen Angst vor den Folgen, wenn das aufgekommen wäre. Dass es ihm letztendlich nicht gelungen ist, jegliche Angaben zum Tod von Peggy konsequent und kategorisch zu verweigern, ist eine andere Sache, sie hat mE nichts mit dem Umstand zu tun, dass er wusste, dass er über die Geschichte schweigen musste.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 15:37
@margaretha
@Blaubeeren
Es hiess irgendwann mal in einem Gutachten, dass Ulvi um sein geistiges Defizit genau wusste und dass er sogar dieses benutzte, um sich Vorteile zu verschaffen.
Es kann sein, dass er auch gegenüber der Polizei ganz bewusst deshalb so viele "Geschichten" erzählte und darin die Wahrheit verpackte.
Er wird sonst immer daheim wohl gehört haben: "Ach dem Ulvi kannst nix glauben, der erzählt nur seine Gschichtla".
Jeder, so hatte ich immer den Eindruck, verniedlicht seine Lügen, die er auftischt, um aus unangenehmen Situationen rauszukommen, als "Geschichten". Das Wort "Geschichten" selbst war auch immer in Anführungszeichen gesetzt. Auch Frau Rödel meinte einmal, soweit ich mich erinnere, dass der Ulvi gerne Geschichten erzähle.
Wenn er also etwas angestellt hat und er dann darüber verschiedene Lügen erzählte, erntete er statt Schimpfen oder gar Bestrafung nur ein mildes Lächeln und :"Du und Deine Geschichtla".

Darüber wusste natürlich auch M.S. Bescheid. Er baute darauf, dass Ulvi mit seinen üblichen Verwirrgeschichten und seinem geistigen Defizit als unzurechnungsfähig durchkommt. Dazu hat er ihn vielleicht auch noch massiv unter Druck gesetzt ( mit seinen Taten an kleinen Kindern) und Drohungen ausgesprochen (kein Freund mehr, oder er verrate alles ).
Vielleicht malte M.S. auch in düstersten Farben aus, was Ulvi im Gefängnis erwarten würde, wenn er ihn, M.S. verraten würde.
jaska schrieb:Nun wissen wir, dass Ulvi K. gegenüber Peter H., den Krankenpfleger und seinem Vater Manuel S. als Verbringer benannte.
Allen diesen Gesprächen ist gemein, dass sie in einem vertraulichen Rahmen stattfanden. Überall konnte die Polizei als Feind-/Angstbild aufrechterhalten bleiben.
Deshalb die These: kann es sein, dass er sich strikt an eine Anweisung hielt, der Polizei gegenüber nichts zu verraten? Aber wenn er Vertrauen fasste oder das Gegenüber kannte packte er die Wahrheit aus.
Und das eine Mal, dass ihm der Name Schmidt bei der Polizei rausrutschte schwenkte er schnell um auf N., um Manuel S. da rauszuhalten.



Und hier vertraute Ulvi wieder darauf, dass ihn seine "Geschichten" aus dieser brenzligen Situation retten.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 16:41
In der heutigen Aussage vom Nordbayerischen Kurier soll sich RA Meringer geäußert haben. So zumindest schreibt es
https://www.radio-plassenburg.de/fall-peggy-knobloch-jetzt-streiten-die-anwaelte-um-den-wahrheitsgehalt-von-aussagen-590...
Finden tue ich da jetzt zwar nichts, aber vielleicht steht das auch nur in der Printausgabe.
Im Nordbayerischen Kurier meldet sich der Anwalt von Manuel S. heute zu Wort. Diese Aufnahme sei komplett wertlos, da Ulvi K. seine Aussagen unmittelbar danach wieder geändert habe, wie so oft. Was die Ermittler gegen Manuel S. in der Hand haben, reicht jedenfalls bisher nicht für einen Haftbefehl aus.
... Zehn Jahre saß Ulvi K. zu Unrecht im Gefängnis und wurde letztlich freigesprochen. Manuel S. hatte ein Teilgeständnis abgelegt, dieses aber widerrufen.
Vielleicht sollte der Bürovorstand, der diesen Artikel auf FB einstellte, mal seinen "Kollegen" darauf hinweisen, dass der UK nicht ein einziges Täglein im Knast verbrachte.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 17:31
Eine völlig wertlose Aufnahme?
Der Hofer Rechtsanwalt Jörg Meringer verweist auf das sprunghafte Verhalten von Ulvi K. Nach der bekannten Tonband-Aufnahme habe dieser erneut seinen Vater beschuldigt.



Bayreuth/Lichtenberg - Erst in der vergangenen Woche hat das Amtsgericht Bayreuth entschieden, dass die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Tonbandaufnahme eines abgehörten Gesprächs zwischen dem ehedem verurteilten und später freigesprochenen Ulvi K. und dessen Vater für ihre weiteren Ermittlungen im Fall Peggy benutzen darf. Dennoch werde diese Tonaufnahme für das Verfahren "niemals eine Rolle spielen", dies sagte der Hofer Rechtsanwalt Jörg Meringer auf Anfrage unserer Zeitung. Der Grund dafür sei das völlig sprunghafte und unglaubwürdige Aussageverhalten von Ulvi K.

Wie berichtet, hatte Ulvi K. 2002 - ein Jahr nach dem Verschwinden von Peggy Knobloch - seinen Vater für ein Gespräch besuchen dürfen. Dieser war damals kurzzeitig inhaftiert, weil er - nach Aussagen seines Sohnes - im Verdacht stand, an der Entsorgung der Leiche der neunjährigen Schülerin beteiligt gewesen zu sein. Bei dem überwachten Gespräch beteuerte Ulvi K. leidenschaftlich, dass jener Manuel S. an der Tat beteiligt gewesen sei, gegen den die Kripo Bayreuth heute ein Ermittlungsverfahren führt.

Jörg Meringer, der Verteidiger von Manuel S. ist, weist darauf hin, dass Ulvi K. noch am selben Tag seine Aussage schon wieder geändert habe. Den beiden Polizeibeamten, die ihn nach dem überwachten Gespräch wieder ins Krankenhaus Bayreuth brachten, habe er gesagt, dass sein Vater die Leiche fortgeschafft habe. Diese Behauptung haben die beiden Polizisten in einem Aktenvermerk festgehalten, der Teil der Ermittlungsakten sei. "Das ist also eine völlig wertlose Aufnahme, sie beweist gar nichts", sagt Meringer.

Fünf Tage später habe Ulvi K. übrigens bei einer Tatrekonstruktion in Lichtenberg noch einmal seinen Vater belastet. Wer die Akten studiere, gewinne den Eindruck, dass Ulvi K. immer genau das aussage, was sein jeweiliger Gesprächspartner am liebsten höre.
https://www.np-coburg.de/region/oberfranken/laenderspiegel/Eine-voellig-wertlose-Aufnahme;art2388,6670088

Besser als das aufgezeichnete Vater - Sohn Gespräch konnte U. K. gar nicht beweisen, dass er eben nicht immer genau das sagt, was sein jeweiliger Gesprächspartner am liebsten hören möchte. Er hat ja geradezu darum gekämpft, seinem Vater eben diesen Gefallen nicht zu tun.
Ein netter Versuch des Anwalts von M. S., aber ein zweites Mal wird die "U. K Schiene" nicht funktionieren und schon gar nicht mit so leicht widerlegbaren Behauptungen.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 17:40
Bigmäc schrieb:Ein netter Versuch des Anwalts von M. S., aber ein zweites Mal wird die "U. K Schiene" nicht funktionieren und schon gar nicht mit so leicht widerlegbaren Behauptungen.
So sehe ich das auch, dass man versucht aus dem TV den "einfach gestrickten" Mandanten zu machen der aufgrund von Vernehmungsdruck etwas gestand was er nie tat und andrerseits aufgrund eines Präzedenzfalls im Glauben ist Oberwasser zu besitzen.

Einerseits klingt das für die handarbeitenden und weniger komplex Gestrickten natürlich plausibel, daß der UK seine "Geschichten" geändert und/oder angepasst haz, andrerseits wird das aber ein halbwegs guter Staatsanwalt gnadenlos auseinandernehmen mit genau dieser Begründung:
Bigmäc schrieb:esser als das aufgezeichnete Vater - Sohn Gespräch konnte U. K. gar nicht beweisen, dass er eben nicht immer genau das sagt, was sein jeweiliger Gesprächspartner am liebsten hören möchte. Er hat ja geradezu darum gekämpft, seinem Vater eben diesen Gefallen nicht zu tun.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 17:58
Naja, RA Meringer sagt das, was er von Anfang an gesagt hat: Dass die Angaben von UK auf dem Band nicht glaubhaft seien. Was soll er auch sonst sagen....

Allerdings wird die Frage der Glaubwürdigkeit von UK wohl wirklich das zentrale Problem für die Ermittler sein. Als Zeuge dürfte UK ausfallen, weil ihm wohl ein Zeugnisverweigerungsrecht zustünde, er müsste ja keinen Grund für die Wiederaufnahme des Verfahrens zu seinen eigenen Ungunsten liefern. Und selbst wenn er aussagen sollte: Dann müsste wohl ein Gutachten zur Frage eingeholt werden, wie glaubhaft die Aussagen auf dem Band sind.


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 20:57
Hört besser auf, immer wieder über Stöckchen zu springen, die zusammenhanglos hingehalten werden... Don´t feed the troll.
margaretha schrieb:den Befehl des MS ihr den Mund zuzuhalten
Naja, "Befehl" ... der wird dem U. vielleicht genervt zugerufen haben: "Halt der doch mal den Mund zu, Kruzifix, so kann man ja nicht mit ihr reden!"
Blaubeeren schrieb:Was jedoch recht geräuschlos weiter geht, sind die körperlichen Anstrengungen noch irgendwie Luft zu holen bis hin zu Zuckungen.
Genau, und dann setzt nicht der Tod, sondern zunächst die Bewusstlosigkeit ein.
margaretha schrieb:Mag sein, dass ich völlig daneben liege aber da wird halt auuschließlich „leblos“ geschrieben und nie „tot“.
Ich finde das auch sehr auffällig. Die zu erwartende Redewendung wäre "Leichnam" oder "sterbliche Überreste". "Lebloser Körper" ist mir in so einem Zusammenhang noch nie zu Ohren gekommen.
margaretha schrieb:Manuel S., immerhin bei der Feuerwehr und vermutlich ausgebildeter Ersthelfer
metalbabe schrieb:Sollte es den Versuch der Wiederbelebung vom M.S wirklich gegeben haben, wäre es vielleicht möglich, daß sie Pollen so in die Nase/ Schädel gelangt sind?
Blaubeeren schrieb:Noch dazu kam sie ja trotz der angeblichen Wiederbelebungsversuche nicht mehr zu sich, sie verblieb "leblos".
Ich habe von Sachkundigen (DLRG) erzählt bekommen, dass eine korrekt durchgeführte Wiederbelebung einem Nicht-Herztoten selbst in bewusstlosem Zustand einen starken algischen Reiz versetzt und zu Abwehrbewegungen veranlasst. Die Wiederbelebungsmaßnahmen sind entweder gar nicht oder nur ganz oberflächlich durchgeführt worden. Oder die arme Peggy bekam nicht nur Mund/Nase zugehalten, sondern sie wurde darüber hinaus massivst gewürgt und verstarb tatsächlich an Ort und Stelle.
Blaubeeren schrieb:Peggy wäre in der "Obhut" des Verbringers gestorben.
Ließe sich eine Anklage formulieren, die "nur" diesen Teil ihres Ablebens betrachten und hieraus ein Urteil ermöglichen würde, wäre sie wohl schon erhoben worden.
emz schrieb:Diese Aufnahme sei komplett wertlos, da Ulvi K. seine Aussagen unmittelbar danach wieder geändert habe, wie so oft. Was die Ermittler gegen Manuel S. in der Hand haben, reicht jedenfalls bisher nicht für einen Haftbefehl aus.
Ja, und weil Kripo-Leute (hoffentlich) erfahrener sind als wir, sind sie gewiss auch schon auf alle Ideen gekommen, die uns so einfallen. Dem Richter hat´s halt noch nicht gereicht.
Die werden sich hüten, einen weiteren desaströsen Prozess zur Causa Peggy zu riskieren.
margaretha schrieb:Genau das, was Ulvi K. und Manuel S. einige Tage zuvor „besprochen“ hatten. Ulvi K. hatte S. in einer Kneipe in Lichtenberg davon erzählt, dass er Peggy missbraucht habe. Dies wolle er auch tun, habe S. gesagt. In seinem Teilgeständnis bestätigte er dies zum ersten Mal seit 18 Jahren.
Das ist für mich der Hammer schlechthin. E-kel-haft!!!
margaretha schrieb:Ich kann mir durchaus vorstellen, daß sie da hinein gelockt wurde und als sie erkannte was ihr droht evtl. hinten hinaus in Richtung der Gärten floh.
Sie ist ganz sicher nicht außenrum gerannt, zurück auf die Hauptstraße und dann hintenrum in die Gärten... Sie war doch dort zuhause und ist da garantiert schon viel herumgestromert.
margaretha schrieb:Der MS muß den doch nach der Tat entsprechend bearbeitet haben?
Wahrscheinlich fleißig zu suggerieren versucht, dass U. selbst der Schuldige war?
margaretha schrieb:Es handelt sich um ein inniges Vater-Sohn-Gespräch zwischen Ulvi K. (41) und seinem Vater. Ulvi K. hatte ihn beschuldigt, die Leiche verbracht zu haben, weswegen er im Gefängnis landete. [...] [u.K. ]versucht, seinen Vater davon zu überzeugen, dass Manuel S. dabei war und danach die Leiche in seinem Auto weggeschafft hat.
"Ich schwöre" Dem Kurier liegt ein Mitschnitt der Aufnahme vor. Immer wieder, teils unter Tränen, beschwört Ulvi K. seinen Vater, der es nicht glauben will, dass Manuel S. dabei war. „Ich schwöre“, sagt er, oder: „Glaub mir, der Manuel war dabei.“ Der Vater, zu dem er ein großes Vertrauensverhältnis hatte, fleht ihn an, die Wahrheit zu sagen.
Der gute E.K. ging halt davon aus, dass es sein Junge gewesen sei, dem er durch sein Verbringen aus der Patsche geholfen hat, als Vater. Ihm ist in diesem Augenblick vielleicht ein Stoß Schuppen aus den Haaren ... von den Augen gefallen. M.S. lt Aufnahmeband legte als erster den Leichnam in sein Auto, während U. Holzschichten geht. E. bekam dann von M. gesagt, sein Filius habe da mal wieder Blödsinn gemacht. E. glaubt ihm das, wie auch U. lange Zeit sicher ist, den Tod von Peggy verschuldet zu haben. Wirklich "decken" tat U. den M. ja nicht, er hat ihn nur nicht erwähnt. Zumindest nicht so oft, dass es irgendwie aufgefallen wäre. U. fuhr ja die erfolgreiche Schiene "erzählen was das Zeug hält". Ob er die Erfahrung gemacht hat, dass man bei größtmöglicher Verwirrung irgendwann entnervt aufhört nachzufragen? Das wäre recht bauernschlau von ihm... und passt zu dieser Info:
Hathora schrieb:Es hiess irgendwann mal in einem Gutachten, dass Ulvi um sein geistiges Defizit genau wusste und dass er sogar dieses benutzte, um sich Vorteile zu verschaffen.
Es kann sein, dass er auch gegenüber der Polizei ganz bewusst deshalb so viele "Geschichten" erzählte und darin die Wahrheit verpackte.
Er wird sonst immer daheim wohl gehört haben: "Ach dem Ulvi kannst nix glauben, der erzählt nur seine Gschichtla".
Jeder, so hatte ich immer den Eindruck, verniedlicht seine Lügen, die er auftischt, um aus unangenehmen Situationen rauszukommen, als "Geschichten". Das Wort "Geschichten" selbst war auch immer in Anführungszeichen gesetzt. Auch Frau Rödel meinte einmal, soweit ich mich erinnere, dass der Ulvi gerne Geschichten erzähle.
Wenn er also etwas angestellt hat und er dann darüber verschiedene Lügen erzählte, erntete er statt Schimpfen oder gar Bestrafung nur ein mildes Lächeln und :"Du und Deine Geschichtla".
Der Ideenreichtum beim Erfinden von Geschichten wird eine Art Erfolgsrezept in der Alltagsbewältigung gewesen sein. @Lolarola schrieb doch, er habe dann immer so eine Art Grinsen im Gesicht gehabt. ;-)


melden

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 21:56
EclipseFirst schrieb:Der Ideenreichtum beim Erfinden von Geschichten wird eine Art Erfolgsrezept in der Alltagsbewältigung gewesen sein.
Sorry, woher willst du resp. ihr das wissen?
Bist du / seid ihr psychologisch dahingehend geschult?
Mir stößt das ganz gewaltig auf, dass hier irgendwelche User Thesen aufstellen können, die jedweder Art und Weise entbehren.

Woher weißt Du um Ulvis Alltagsbewälltigung?
Doch bestimmt nur aus denTexten, die die Medien zu Tage brachten.
Kennst du ihn bzw. seine Familie persönlich?

Um euch vorab den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich auch nicht.


melden
Anzeige

Peggy Knobloch

15.04.2019 um 22:18
@JoniBoni
Immerhin geht es gerade um die wohl aktuell naheliegende Lösung des Falles.
Da Du gerne ohne jegliche Grundlage gegen die Mutter „spekulierst“ ist so ein Vorwurf gerade von Dir schon scheinheilig.


@Andante
@margaretha
@Bigmäc
Was die Anwälte sagen ist doch Politik. Rasseln gehört zum Handwerk.


melden
450 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt