schluesselbund schrieb:Nur dann hätte man den Ralf schon im ersten oder zweiten Teil nennen sollen
Hier sollte man berücksichtigen, dass der Bezug zum NDR-Podcast nur hinsichtlich der Übernahme der verwendeten Namen vorhanden war und letztendlich LiD einen eigenen, neuen Podcast darstellte, der den Fall erneut auch einer neuen Zuhörerschaft, die den Fall vielleicht gar nicht oder nur flüchtig kannte, näherbringen wollte. Somit ist der Aufbau desselbigen schon logisch. Natürlich wurden gewisse Ermittlungsansätze nur sehr oberflächlich angesprochen oder ganz außen vor gelassen. Dies wurde jedoch auch bereits zu Beginn angeführt, da explizit die Arbeit des NDR als Grundlage für den aktuellen Podcast Erwähnung fand.
schluesselbund schrieb:Damit hätte man viel schneller an die Öffentlichkeit gehen müssen.
Meine Vermutung diesbezüglich ist, dass man erst einmal alle Spuren, die es bezüglich der Person "Ralf" gab, abarbeiten wollte, ohne die Gerüchteküche mehr als nötig anzuschüren. Es gab sicherlich zahlreiche Personen, die zu dieser Spur befragt wurden. Weiterhin spielten natürlich auch Fahrzeuge, die als Transportmittel in Betracht kamen eine Rolle. Erst ganz am Schluss wird wohl der Gang an die Öffentlichkeit in Betracht gekommen sein, insbesondere da Ralf als quasi erster der tatverdächtigen Personen nicht den Status eines Beschuldigten erhielt und somit auch dessen Persönlichkeitsrechte es zu berücksichtigen galt. Aufgrund der Größe von Bergen an der Dumme war damit zu rechnen, dass die wahre Identität von Ralf, bei den geleakten Informationen zu seiner Person, nicht lange unbekannt bleiben wird.
Als Zeitpunkt der Veröffentlichung eignet sich natürlich am besten eine Plattform, die ein gewisses, auch überregionales Interesse mit sich bringt. Hier war wohl die Zusammenarbeit mit LiD als geeignet angesehen worden, da man hier auch von einem seriösen Vorgehen ausgehen konnte.