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Wo ist Katrin Konert?

12.911 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2001, Januar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

15.06.2026 um 16:17
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Ich nehme an, dass diese Person, mit Ausnahme des Übergriffes auf Katrin, strafrechtlich weder davor noch danach relevant in Erscheinung getreten ist.
Das ist einer der Gründe, warum ich an der Theorie des örtlichen Täters zweifle. Klar, es mag solche Fälle geben, aber weitaus häufiger ist es doch, dass solche Personen eine Historie von Gewaltdelikten aufweisen. Jemand bringt einen anderen Menschen um und gerät davor/danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt? Ich kann das irgendwie nur sehr schwer glauben.


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Wo ist Katrin Konert?

15.06.2026 um 16:45
Wenn jemand danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt gerät, müsste es ein Unfall gewesen sein, der in keiner Weise beabsichtigt war.


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Wo ist Katrin Konert?

15.06.2026 um 21:23
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Die Polizei auch nicht. Im NDR "Täter unbekannt"-Podcast wird berichtet, dass die Polizei eine Verbindung zu einem in Haft sitzenden Serientäter geprüft hat, der einem Mithäftling ggü. erwähnt haben soll, dass ihm mal "in Ostdeutschland ein Mädchen vors Auto gelaufen wäre". Der Name des Serientäters wird aus rechtlichen Gründen im Podcast nicht genannt. Bergen/Dumme liegt zwar nicht in Ostdeutschland, aber direkt an der früheren Grenze.
Nicht nur im NDR PC sondern auch im Stern Crime PC wie ich meine, und aktueller im LiD Podcast, wurde dieser Serientäter angesprochen; siehe Beitrag von 2cent (Seite 635) und hier bitte:
Zitat von 2cent2cent schrieb am 19.12.2025:LiD Podcast – Teil 3
Marc H. (ab ca. Min. 62)
Frau Dau-Rödel würde sich mit diesem gerne nochmal unterhalten um eine Täterschaft ganz auszuschließen.
Fuhr weite Strecken, auch nachts, keine Spuren, Fingerabdrücke, DNA oder Zeugenaussagen, die ihn mit Katrin in Zusammenhang bringen.
Karsten Bettels (Leiter der Sonderkommissionen zu Marc H.)kann ihn auch nicht final ausschließen, allerdings keine konkreten Hinweise auf ihn.
Ich verstehe das so, dass es eben nicht ausgeschlossen werden kann, aber als eher unwahrscheinlich eingestuft wird. Vor allem weil im selben LiD Teil gleich danach auf den "Vermuteten Täter mit Ortskenntnis" eingegangen wird.

Auch halte ich das von Dir und @Justsaying angesprochene "spätere Verbringen nach Erstablage" für gut möglich.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Man darf aber auch nicht vergessen, dass ein örtlicher Täter die Leiche auch zunächst schnell abgelegt und dann nochmals an einen "besseren" Ort verbracht haben kann.
Das wuerde ich hier tatsaechlich auch vermuten.
Hatte hier schon Überlegungen zur (Zwischen-)Ablage gepostet (zitiere mich selbst, damit ich nicht nochmal tippen muss):
Zitat von 2cent2cent schrieb am 03.01.2026:Ein "zwischenzeitliches Verbringen" einer lebenden - ggf. verletzten Katrin - um sich zB mehr Zeit zu verschaffen wäre denkbar. Ebenso auch ein anderes Motiv als "spontane Tötung als Verdeckungstat" Spekulativ gedacht: ein "Denkzettel", ein "makabrer Spaß", der dann mit dem Abbleben Katrins endete?

Generell zur Zwischenablage - ich hatte überlegt (iZm mit den Grabungen 2002 auf einem Acker, nordwestlich Bergens - "MC Grundstück"), auf der ein Leichenspürhund an zwei Stellen angeschlagen hatte und auf dem gegraben worden sein soll - ob es nicht dort ggf. zu einer "Zwischenablage" und erst späteren (finalen) Verbringung gekommen sein könnte. (zB Pressemitteilung 26.02.2002 und NDR Teil 4)
Leichenspürhunde sind doch speziell ausgebildet, daher mMn doch eher unwahrscheinlich, dass diese auf einen Tierkadaver angeschlagen hätte.

Der Besitzer des Grundstücks muss damit keineswegs etwas zu tun gehabt haben; ausschlaggebend wäre ja lediglich, dass das Gelände erreichbar, abgelegen und wenig einsehbar war.

In diesen Zusammenhang passt auch, dass im Rahmen einer späteren (vermeintlichen) Fallaufklärung ein Waldgebiet durchsucht wurde. Laut NDR-Podcast wurde berichtet, dass eine Hundehalterin einen roten Pkw mit offenem Kofferraum am Waldrand wahrgenommen haben will. Die Polizei äußerte sich allerdings später nicht eindeutig, ob es dabei sich um ein "taktisches Vorgehen" handelte.

Interessant wäre zusätzlich wer überhaupt gewusst haben könnte, dass es diesen Acker gibt bzw. dass er im Winter nicht bewirtschaftet wird.



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15.06.2026 um 21:29
Auf Deine Zweifel am örtlichen Täter möchte ich auch noch kurz eingehen:
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Das ist einer der Gründe, warum ich an der Theorie des örtlichen Täters zweifle. Klar, es mag solche Fälle geben, aber weitaus häufiger ist es doch, dass solche Personen eine Historie von Gewaltdelikten aufweisen. Jemand bringt einen anderen Menschen um und gerät davor/danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt? Ich kann das irgendwie nur sehr schwer glauben.
Mir erscheint das ehrlich gesagt gar nicht so unwahrscheinlich. Ich kann da @Triquetrum s Annahme gut folgen, dass es sich um jemanden handeln könnte, der weder vor, noch nach der Tat wieder einschlägig straffällig wurde.

Ich denke, gerade wenn Täter und Opfer sich kannten (wovon ich in diesem Fall ausgehe) dann könnte die Tat doch aus einer ganz speziellen Situation oder spontanen Eskalation heraus entstanden sein.

Wenn auch sehr wahrscheinlich anders gelagert, aber Prikopil (Kampusch) war mW weder vor der Entführung als Gewalttäter bekannt/erfasst, noch konnten ihm andere Taten nachgewiesen werden. Täter können oft jahrzehntelang ein "normales" Leben führen, man kann ihnen nichts nachweisen, sie bleiben unter dem Radar und erst x-Jahre später kann man beurteilen ob derjenige bedauerlicherweise einfach "durchs Raster" gefallen ist.

Nur weil einem jemand seltsam vorkommt (oder eben nicht), kann man ihn ja nicht als Täter identifizieren. Und von vielen Tätern wird doch in der "Rückschau des Umfeldes" durch Nachbarn, Freunde, etc. bekannt (sofern sie dann überführt werden), dass ihnen diese Tat(en) niemand zugetraut hätte, derjenige "so nett und unauffällig" gewesen wäre. (zB KWW, Seel, Fritzl, … )
Zitat von FrauAnnemetteFrauAnnemette schrieb:Wenn jemand danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt gerät, müsste es ein Unfall gewesen sein, der in keiner Weise beabsichtigt war.
Dem kann ich nicht ganz folgen, vor allem nicht iZ mit den o.g. Kommentaren: Warum sollte eine (vorsätzliche) Tötung, auch wenn der Täter vorher/nachher strafrechtlich unauffällig ist/bleibt automatisch ein Unfall sein?


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15.06.2026 um 23:29
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Klar, es mag solche Fälle geben, aber weitaus häufiger ist es doch, dass solche Personen eine Historie von Gewaltdelikten aufweisen. Jemand bringt einen anderen Menschen um und gerät davor/danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt? Ich kann das irgendwie nur sehr schwer glauben.
Dies ist keine unübliche Annahme, gerade wenn es um ein Tötungsdelikt geht. Sieht man aber die Statistik an, so ist bei über 75% der Fälle ein direkter Bezug zwischen Täter und Opfer, also verwandt oder bekannt, gegeben. Diese Personen begehen in der Regel eben nur dieses eine Gewaltdelikt, welches sich meistens aus einer eskalierenden Situation ergibt. Nur die wenigsten Tötungsdelikte weisen keinerlei direkten Bezug zwischen Täter und Opfer auf, denn bei den restlichen Delikten muss man auch noch die organisierte Kriminalität mit einberechnen. Nur ein sehr geringer Teil fällt dann auf Raub- oder Einbruchsdelikte sowie Sexualstraftaten. Auch wenn es hier oft thematisiert wird, entsprechende Serientäter, in Zusammenhang mit einer Tötungshandlung, kann man in Deutschland in den letzten Jahrzehnten an einer Hand abzählen.
Zitat von FrauAnnemetteFrauAnnemette schrieb:Wenn jemand danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt gerät, müsste es ein Unfall gewesen sein, der in keiner Weise beabsichtigt war.
Ein Unfall wird es nicht gewesen sein, aber wohl nicht von langer Hand geplant. Die Tathandlung selbst hat sich wohl erst aus dem Ablauf der Fahrt und der wahrscheinlichen Gegenwehr von Katrin im Pkw selbst ergeben. Nicht ausschließen mag ich, dass der Entschluss des Täters bereits vor seinem Fahrtantritt, zumindest hinsichtlich einer versuchten sexuell motivierten Annäherung, feststand.


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16.06.2026 um 07:29
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Ein Unfall wird es nicht gewesen sein, aber wohl nicht von langer Hand geplant. Die Tathandlung selbst hat sich wohl erst aus dem Ablauf der Fahrt und der wahrscheinlichen Gegenwehr von Katrin im Pkw selbst ergeben. Nicht ausschließen mag ich, dass der Entschluss des Täters bereits vor seinem Fahrtantritt, zumindest hinsichtlich einer versuchten sexuell motivierten Annäherung, feststand.
Damit ist eigentlich alles gesagt. Man kann andere Sachen nicht gänzlich ausschließen, aber das es genau so war, wie oben beschrieben, die Wahrscheinlichkeit liegt bei mir bei 95 %... Ich weiß nicht ob sie offen und zugänglich war, denke jedenfalls nicht schüchtern, aber mit einer lockeren Art hat sich der "Fahrer" wohl mehr Hoffnung gemacht auf ein Dankeschön gemacht. Und meine Vermutung ist, das dieser auch nicht Single war und was zu verlieren hatte, wenn dieser Annäherungsversuch rauskommt.


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16.06.2026 um 07:39
Zitat von GastschreiberGastschreiber schrieb:Und meine Vermutung ist, das dieser auch nicht Single war und was zu verlieren hatte, wenn dieser Annäherungsversuch rauskommt.
Und meine Vermutung ist, das dieser wohl auch nicht Single war bzw. so bekannt war und was zu verlieren hatte, wenn dieser Annäherungsversuch (vielleicht auch Übergriff) rauskommt.

Konnte den Beitrag nicht mehr bearbeiten, deshalb nochmal zitiert.


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16.06.2026 um 09:46
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Der Nachweis eines qualifizierteren Delikts wird wohl aufgrund der fehlenden Spurenlage nicht mehr möglich sein.
Mir geht es darum. Mach einen anonymen Hinweis als Täter bei der Polizei und sag denen, wo zumindest die sterblichen Überreste sind. Nach so vielen Jahren wird nichts mehr nachweisbar sein. Aber man könnte sie zumindest beerdigen. Mit Grab und Grabstein und hat ein Ort zum trauern.
Dann sind wir mal ehrlich. Zur Verantwortung wird hier niemanden mehr gezogen.


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16.06.2026 um 12:24
... jetzt mal so dahergesponnen ... angenommen, es wäre wer aus dem Motorradclub von Katrin s Freund gewesen. Er hat sie zufällig eingesammelt- hielt unterwegs an, wollte ihr an die Wäsche- zB wie "... hab dich nicht so, dein Freund ist ja auch schon ein erwachsener Mann..." und so kam dann eins zum anderen...


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16.06.2026 um 12:37
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Mach einen anonymen Hinweis als Täter bei der Polizei und sag denen, wo zumindest die sterblichen Überreste sind. Nach so vielen Jahren wird nichts mehr nachweisbar sein.
Strafrechtlich kann man vermutlich alleine durch den Leichenfund die Qualifikation zum Mord nicht nachweisen, jedoch ist sich der Täter möglicherweise nicht sicher, welche Spuren an der Leiche selbst aufgefunden werden können, die Rückschlüsse auf seine Person zulassen. DNA-Material ist schnell hinterlassen und ein entsprechender Massenabgleich ist vermutlich gar nicht mal so massenhaft, da sich der Kreis der Verdächtigen durchaus in einem überschaubaren Bereich hält.

Ich denke aber, das ist nicht das eigentliche Problem bei einer anonymen Äußerung hinsichtlich dem Verbleib der sterblichen Überreste von Katrin. Es wird der Ort an sich sein, wo die Leiche zu finden ist. Befindet sich dieser auf einem Grundstück oder gar in einem Gebäude, das zweifelsfrei einer Person zugeordnet werden kann, ist es mit der Anonymität schnell vorbei.


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16.06.2026 um 13:49
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:DNA-Material ist schnell hinterlassen und ein entsprechender Massenabgleich ist vermutlich gar nicht mal so massenhaft, da sich der Kreis der Verdächtigen durchaus in einem überschaubaren Bereich hält.
Was soll nach 25 Jahren von der Leiche noch übrig sein? Das Gebiss? Ansonsten Nix


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16.06.2026 um 14:20
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Was soll nach 25 Jahren von der Leiche noch übrig sein? Das Gebiss? Ansonsten Nix
Kleidung, Handy, Uhr, Knochen,… Je nachdem, ob sie begraben war oder Wildtiere dazu kamen. DNA vom Täter wird wohl keine mehr da sein. Aber man hätte sie gefunden. Für die Familie. Und keiner könnte mehr sagen: „Ach, die ist sicher weggerannt“. Der Ablageort an sich könnte Hinweise auf den Täter geben, vorallem wenn es ein Privatgrundstück ist.


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16.06.2026 um 14:28
Zitat von Pusteblume82Pusteblume82 schrieb:... jetzt mal so dahergesponnen ... angenommen, es wäre wer aus dem Motorradclub von Katrin s Freund gewesen. Er hat sie zufällig eingesammelt- hielt unterwegs an, wollte ihr an die Wäsche- zB wie "... hab dich nicht so, dein Freund ist ja auch schon ein erwachsener Mann..." und so kam dann eins zum anderen...
Vom Motorradclub vielleicht nicht, das war verpöhnt (auch Joachim) wegen Ihrem Alter. Aber der Club könnte indirekt ne Rolle gespielt haben, wenn man mal annimmt, das der Täter sich ihr angenähert hat, und sie mit den Jungs vom Club gedroht hat... nach dem Motto, das sag ich Joachim und dann kommen seine Jungs


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16.06.2026 um 16:05
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Was soll nach 25 Jahren von der Leiche noch übrig sein? Das Gebiss? Ansonsten Nix
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:DNA vom Täter wird wohl keine mehr da sein.
Ich möchte hier mal auf den Fall auf den Fall Sonja Engelbrecht verweisen. Hier wurde die Leiche erst 25 Jahre nach Sonjas Verschwinden aufgefunden. Am Leichenfundort gelang es dabei eine "DNA-Spurenlage" zu sichern. Je nachdem, wie die Leiche abgelegt wurde, sei es mit Kleidung oder verpackt in eine Plastikfolie, es besteht immer die Möglichkeit eine Spur zu finden. Natürlich muss diese nicht unbedingt vom Täter selbst stammen, jedoch zumindest von einer Person, die im Nahbereich desselbigen zu finden sein könnte.


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16.06.2026 um 22:44
Zitat von GastschreiberGastschreiber schrieb:Vom Motorradclub vielleicht nicht, das war verpöhnt (auch Joachim) wegen Ihrem Alter. Aber der Club könnte indirekt ne Rolle gespielt haben, wenn man mal annimmt, das der Täter sich ihr angenähert hat, und sie mit den Jungs vom Club gedroht hat... nach dem Motto, das sag ich Joachim und dann kommen seine Jungs
Reine Spekulation meinerseits - man könnte den Gedanken auch in die umgekehrte Richtung verfolgen:

Angenommen, der Täter hätte einen Bezug zum Motorradclub oder zu Personen aus dessen Umfeld gehabt. Dann wäre zumindest denkbar, dass es innerhalb des Clubs eine Art Loyalitätskodex gab. In einem solchen Szenario könnte dieser "Kodex" dazu geführt haben, dass belastende Informationen (oder Verdachtsmomente gegen ein anderes Clubmitglied) nicht nach außen getragen wurden, um eben den Club oder einzelne Mitglieder zu schützen.

Das müsste mM auch nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Club als Ganzes involviert war. Ebenso gut könnte es sich um "Schutzhandlungen" einzelner Personen gehandelt haben, die eben aus Loyalität geschwiegen oder sich öffentlich distanziert haben, um eben keinen Verdacht auf den Club zu lenken.


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27.06.2026 um 18:24
Zitat von GastschreiberGastschreiber schrieb am 10.06.2026:Heute kam eine neue Folge (13) des LiD Podcast. Aber nur ein emotionaler Monolog von dem Heuer bei der Aktion des Gedenkbaumes. In der nächsten Folge in zwei Wochen soll es aber um Neuigkeiten in Folge der Aktenzeichen-Sendung geben.
Hier wieder eine Zusammenfassung (der Einleitung) zum LiD PC Teil 13 (Katrin Konert Teil 13 - Gedenkveranstaltung - #115) vom 10.06.2026 – Minuten 0:16 – 2:50. Hervorhebungen von mir und Zitate in "Anführungszeichen".

Im Mittelpunkt dieser Folge stand die Gedenkveranstaltung am 25. Mai in Bergen (bei der vor der Pauluskirche ein Fliederbaum und eine Gedenktafel für Katrin eingeweiht wurden) und richtet sich vor allem an die Menschen in Bergen/Dumme. Katrins Geschwister hätten Hrn. Mathis ggü Dankbarkeit für die Veranstaltung bzw. dem Kirchenvorstand gegenüber geäußert.

Die Elbe-Jeetzel-Zeitung (LK Lüchow-Dannenberg) wäre auch bei dieser Veranstaltung nicht dabei gewesen.
Da die Veranstaltung(en)/Info-Reihen kaum/nicht dokumentiert worden wären, ist es Mathis wichtig, dass die Veranstaltung/Dokumentation „irgendwo abrufbar“ sei und er deshalb diesen Zusammenschnitt gemacht hätte.

Auch meint er, dass es ohne "die Hartnäckigkeit" von Annegret Dau-Rödel, Carsten Bettels und Michael Heuer "nach der obligatorischen Pressemitteilung zum 25. Jahrestag mit Sicherheit wieder ruhig um diesen Fall geworden [wäre]. […] weil selbst die meisten Lokalzeitungen in der Region nicht viel mehr dazu gemacht haben, als über diese eine Pressemitteilung zu berichten.".
Nur durch die Hartnäckigkeit der vorgenannten Personen, wäre der Fall Teil der BKA-Kampagne "Spurlos verschwunden" bzw. Thema bei Aktenzeichen XY (03.06.2026; Folge ) geworden. Es gäbe "vermutlich keine neuen Hinweis oder zumindest mal nicht diese Menge an Hinweisen, die mittlerweile eingegangen sind".

Für die nächste Folge, die in zwei Wochen erscheinen soll, kündigt Mathis Informationen zum aktuellen Ermittlungsstand, Perspektiven und über die Hinweise die nach der XY-Ausstrahlung eingegangenen sind an.

Quelle: https://podcasts.apple.com/at/podcast/katrin-konert-teil-13-gedenkveranstaltung-115/id1600075301?i=1000771932720
Podcastfabrik Link: https://player.podigee-cdn.net/podcast-player/podigee-podcast-player.html?amp=false&configuration=https%3A%2F%2Fpodcastebcd98.podigee.io%2F128-neue-episode%2Fembed%3Fcontext%3Dexternal

Eigene Anmerkung dazu:
Die angekündigte weitere Folge wäre demnach für die aktuelle, also fast vergangene Woche, geplant gewesen.

Dass die angekündigte Folge zum aktuellen Ermittlungsstand noch nicht erschienen ist, könnte redaktionelle Gründe haben oder auch noch laufende Abstimmungen zur Auswertung der Hinweise oder eine Überarbeitung aufgrund neuer Entwicklungen. Eventuell eine gezielte Verschiebung aus (ermittlungs-)strategischen Gründen. Was tatsächlich der Grund ist, lässt sich derzeit aber natürlich nicht beurteilen.

Daher bleibt für mich gespanntes Abwarten.


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Wo ist Katrin Konert?

27.06.2026 um 20:56
Zitat von 2cent2cent schrieb:Dass die angekündigte Folge zum aktuellen Ermittlungsstand noch nicht erschienen ist, könnte redaktionelle Gründe haben oder auch noch laufende Abstimmungen zur Auswertung der Hinweise oder eine Überarbeitung aufgrund neuer Entwicklungen.
Wenn man das Erscheinungsdatum der zurückliegenden Folgen betrachtet, so gab es 2024 im gleichen Zeitfenster auch eine längere Pause als üblich. Hier erschien die letzten Folge ebenfalls mit Juni, während es dann erst im August wieder weiterging. Es kann also durchaus auch an der nachvollziehbarsten Erklärung liegen: Urlaub.


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27.06.2026 um 21:07
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Es kann also durchaus auch an der nachvollziehbarsten Erklärung liegen: Urlaub.
Du meinst also, dass Mathis nicht weiß wann er oder seine Kontaktpersonen Urlaub hätten?

Mathis selbst sagt in og Folge vom 10.06.2026:

"Über den aktuellen Stand der Ermittlungen, über Perspektiven und über die Hinweise, die nach der XY-Ausstrahlung eingegangen sind, sprechen wir dann in zwei Wochen."

Das klingt für mich eindeutig nach einem geplanten inhaltlichen Update.


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27.06.2026 um 21:24
Zitat von 2cent2cent schrieb:Das klingt für mich eindeutig nach einem geplanten inhaltlichen Update.
Ok, habe mir gerade das Ende der entsprechenden Folge aus 2024 angehört. Da hat er die längere Pause angekündigt. Na ja, wir werden sehen, wann die Folge kommt. Wird schon einen Grund haben, warum es die Verzögerung gibt, die wohl sicherlich in der Anmoderation begründet wird.


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28.06.2026 um 08:19
Zitat von 2cent2cent schrieb:Für die nächste Folge, die in zwei Wochen erscheinen soll, kündigt Mathis Informationen zum aktuellen Ermittlungsstand, Perspektiven und über die Hinweise die nach der XY-Ausstrahlung eingegangenen sind an.
Danke für die Info. Ich hatte in die 13. Folge kurz reingeht, aber recht schnell wieder abgeschaltet, weil der Inhalt mich wirklich nicht interessiert hat. Umso befremdlicher finde ich es, dass der Mathis jetzt noch eine Folge zu dem Fall produzieren will. Als hätte er die zur Verfügung stehenden Infos immer noch nicht breit und damit dünn genug ausgemalt...
Über neue Infos zum Ermittlungsstand würde ich mich schon freuen, aber dann müsste escauch wirklich neue Erkenntnisse geben, damit das eine weitere Folge rechtfertigen würde. Ich hab etwas Sorge, dass er wieder 30 Minuten rumschwurbelt und am Ende verkündet, dass es nicht neues gibt.

Ich finde, er hat da jegliches Gefühl verloren, wie viel Infomationsgehalt er pro Folge liefern muss, damit es nicht heillos langweilig wird.


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