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Wo ist Katrin Konert?

12.700 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2001, Januar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

21.02.2026 um 11:11
Zitat von ColdcasesColdcases schrieb:Auf die Idee das Katrin Konert zu einem ihr fremden Menschen ins Auto stieg, kommt man anscheinend auch nicht .
Nun, auf die Idee ist man schon länger gekommen (Stichwort zB Tramperthese).
Und auch Frau Dau-Rödel schließt das noch immer nicht aus. Wenn ich Dir auch zustimme, dass es man sehr viel Ausdauer und "Good-Will" haben musste beim LiD Podcast um die relevanten Passagen und neuen Informationen herauszufiltern:
Zitat von 2cent2cent schrieb am 12.12.2025:Ich interpretiere das so, dass es einer der 5 ehemals Beschuldigten sein könnte, oder eben jemand, der bereits in den Akten als Tatverdächtiger steht aud den da Bezug genommen wird. Möglicherweise derjenige der im NDR2 Podcast Teil 6 ab ca. Min 30 genannt wurde (Mann, der beruflich in der Gegend zu tun hatte, mit nachgesagtem "Hang zu jungen Mädchen"). Oder auch jemand der im Rahmen der neuen Fragen an die Bevölkerung aufgrund der "Tramper-These" wegen Ankerpunkt in der Region genannt/bekannt wurde?

Sehr interessante Aussage jedenfalls von Frau Dau Rödel die ich hier gerne festhalten würde wie sie im LiD 2 ab ca. Min 65 vorkommt (nach der Erwähnung , dass Frau Dau-Rödel sich sicher ist, dass sie emit dem Täter schon gesprochen hätte):

"Natürlich bleibt die Möglichkeit, dass es diesen Dritten auch gibt, der da zufälligerweise vorbeigekommen ist, weil er einen Ankerpunkt in der Nähe hatte und Katrin mitgenommen hat.

Wir haben aber auch eine Person in der Akte, die einfach sehr stark etwas damit zu tun haben könnte, wo wir aber das nicht beweisen können, wo uns noch etwas fehlt."

Mike Mathis führt darauf hin aus: "Ein einziges Puzzleteil, ein kleines Detail fehlt ihr noch, damit sie die Ermittlungen gegen diese Person wieder deutlich forcieren kann, sagt Kriminalhauptkommissarin Annegret Rödel."

Nur dürfte es aktuell nicht der Ermittlungsschwerpunkt sein:
Die Ermittler sind sich sicher, dass es in dem Fall auch nach fast 25 Jahren "Menschen gibt, die noch nicht alles gesagt haben, was sie wissen oder wissen könnten. Dabei könnte es sich um den/die möglichen Täter, Mitwisser wie auch potentielle Zeugen oder Hinweisgeber handeln, die aufgrund veränderter Beziehungsverhältnisse, der Möglichkeit auch nach vielen Jahren sich eines schlechten Gewissens zu entledigen wie auch einer (möglichen) strafrechtliche Verjährung zur Aufklärung des Verschwindens von Katrin Konert beitragen."
Quelle: Beitrag von seli (Seite 614) / https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/6181203

Das schließt zwar nicht aus, dass auch eine bislang unbekannte Person ihr schlechtes Gewissen erleichtern könnte. Allerdings halte ich es persönlich für eher unwahrscheinlich. Und zwar einerseits, dass sich jemand völlig Unbekanntes melden würde, als auch andererseits, dass Katrin überhaupt zu einem ihr völlig fremden Menschen ins Auto gestiegen wäre.


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21.02.2026 um 13:09
Jetzt habe ich mir erneut den LiD-Podcast angehört und finde ihn nicht soooo schlecht wie einige hier meinen. Vor allem der Ortstermin an der Bushaltestelle in der letzten Folge ist sehr interessant. Hätte mir gewünscht, dass die P. sowas direkt nach dem Verschwinden gemacht hätte. Denn die sich widersprechenden Sichtungen bzw. noch mehr die unwahrscheinlichen „Nicht-Sichtungen“ der sich am Neujahrsabend bei schlechtem Wetter sehr zahlreichen Personen hätten eventuell zeitnah nach dem Geschehen besser nachvollzogen werden können. Außerdem wundert mich bis heute, warum K. nicht zu ihrer Freundin (dem Alibi für die Eltern) gegangen ist und sich von dort vom Vater hat abholen lassen. War das Verhältnis denn (noch oder wieder) so schlecht?


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21.02.2026 um 13:21
Zitat von NobisottiNobisotti schrieb:. Hätte mir gewünscht, dass die P. sowas direkt nach dem Verschwinden gemacht hätte. Denn die sich widersprechenden Sichtungen bzw. noch mehr die unwahrscheinlichen „Nicht-Sichtungen“ der sich am Neujahrsabend bei schlechtem Wetter sehr zahlreichen Personen hätten eventuell zeitnah nach dem Geschehen besser nachvollzogen werden können.
Hallo @Nobisotti, das wurde doch gemacht:
Zitat von trullalatrullala schrieb am 14.11.2025:Es kam in Beiträgen der letzten Zeit immer mal wieder auf, ob die Ermittlungsbehörden die Situation um das Verschwinden nachgestellt haben.

Etwa 1 Jahr später, im Januar 2002, hat man eine solche Rekonstruktion definitiv durchgeführt.

Ich stelle noch mal die Dokumentation "Wo ist Katrin?" aus dem Jahr 2002 ein.

Ab etwa 03:30 wird die Nachstellung geschildert.
Und nochmals wie ich verstanden hätte 2018/2019:
Zitat von 2cent2cent schrieb am 26.10.2025:Ab Min. 39 Stern […] Es wurde eine riesige Zeittabelle gemacht "aufgeplottet" wer mit wem fast zeitgleich in der Nähe war. Da wird der neue Zeuge [II] als "Nachbar" betitelt, auf die Handydaten und nicht mehr ermittelbaren Daten eingegangen und dann geschlossen mit (ab ca. Min 26) dass die Zeiten vielleicht nicht so genau stimmen, [man] sich aber auch einfach nicht wahrgenommen hat, weil man andere Sachen im Kopf hat und nicht unbedingt auf andere (-n Fahrzeugverkehr) achtet.
Aus der Luft gegriffen sind die Aussagen zum Thema, dass es sehr erstaunlich ist, dass sich die Zeugen/ehemaligen Beschuldigten nicht gegenseitig gesehen haben ja nicht.

zB auch hier wurde wieder darüber erst kürzlich diskutiert:
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:Das die Aussagen nicht stimmen können, wurde schon im Täter-Unbekannt-Postcast von der Polizei selber festgestellt. Wenn man sich in einem Weg-Zeit-Diagramm die Aussagen einträgt, passt es nicht zusammen, weil ja alle Zeugen angegeben in der fraglichen Zeit unterwegs gewesen zu sein und sich trotz gleicher Zeit und gleichem Raum (Streckenabschnitte auf den Straßen) nicht gesehen zu haben.



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21.02.2026 um 13:35
Zitat von NobisottiNobisotti schrieb:Außerdem wundert mich bis heute, warum K. nicht zu ihrer Freundin (dem Alibi für die Eltern) gegangen ist und sich von dort vom Vater hat abholen lassen. War das Verhältnis denn (noch oder wieder) so schlecht?
Nun, auch da bist Du nicht der/die Einzige - vorallem auch nach der nun doch im LiD anderen Einschätzung / Beschreibung durch Stefanie:
Zitat von 2cent2cent schrieb am 18.01.2026:Ab 29:27: Zur Überlegung warum Katrin nicht zu Stefanie gegangen wäre, meint Stefanie nun, dass sie sich diese Frage nie gestellt hätte, „weil es für sie nie eine realistisches Szenario gewesen“ wäre, da Katrin nicht so gewesen wäre, „dass sie einfach irgendwo auftaucht ist“.

Im NDR PC Teil2 ab ca. Min. 22:16 sagt sie auf die Frage ob sie zu ihr hätte kommen können, noch selbst: „Ja, das ist so komisch. Klar hätte sie zu mir kommen können. Ich hatte ihr ja noch geschrieben, dass ich nicht komme“ und weiter „Also hätte sie ja sagen können, ach Mensch, geh ich da mal runter, bis ich jemanden habe. […], dass ist ja auch so komisch. Man hätte ja auch zurückgehen können, wenn ich dann sowieso merke, die nehmen mich sowieso alle nicht mit. Ich glaube nicht, dass er [Joachim] gesagt hätte, geh nach Hause.“

Und ich darf hier nochmals auf die Aussage von Fr. Dau-Rödel im Stern PC ab ca. Min. 24:40 hinweisen „"Die Stefanie war selbst unterwegs. Da ist das nicht möglich."

Meine persönliche Sicht dazu: „einfach so“ wäre Katrin ohnehin nicht einfach „irgendwo“ aufgetaucht. Sondern bei ihrer besten Freundin, mit der sie an dem Abend ja eigentlich (bei Joachim) verabredet war, bei der sie schon öfter war und die ihr an dem Abend als Alibi gedient hat.



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21.02.2026 um 13:36
@2cent Danke, wusste ich nicht. Aber eine Woche oder ein Monat später wäre besser gewesen als nach einem Jahr. In der Pizzeria haben sie ja auch erst unglaublich spät nachgefragt. Man ist hier ja relativ schnell von einem Verbrechen ausgegangen. Da hätte man ja auch zeitnah mal drauf kommen können, dass die Schilderungen der TVs sich widersprechen.


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21.02.2026 um 16:34
Ich würde den LiD Podcast als Unterdurchschnittlich einstoffen wollen. Irgendwie 4 Episoden bis nur mal der Zeuge Ralf genannt wurde. Dann auch die neuen Ermittlungsmetoden. Wirklich neu ist es ja nicht. Nennt sich auch Fallanalyse.

Ja das mag unverständlich sein, dass Sich die Zeugen nicht gegenseitig gesehen haben wollen. Das kann so banale Gründe haben, wie nicht beachtet, gar nicht wahrgenommen, vergessen bzw. erinnert sich nicht. Zeitfenster passen nicht überein. Bei der Zeugen Befragung wurde nicht danach gefragt. Letztlich glaube ich, dass es möglich ist, dass sich die Zeugen gegenseitig nicht gesehen haben wollen. Also für die Zeugen gibt es keinen Grund hier etwas zu verschweigen. Und dann noch alle...... Man muss einfach die Zeugenaussagen so hinnehmen wie sie ausgesagt wurde.


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21.02.2026 um 22:15
Zitat von ColdcasesColdcases schrieb:Um es kurz zu machen, hätte ich mir da mehr Infos gewünscht, wie der Verweis zu der Sekte, die damals dort in der Nähe wohnte, usw. Auch wenn an dieser Theorie nicht viel dran sein mag, hätte ich ich mir zumindest eine Info dazu gewünscht.
Das war im LiD Teil 3 dazu zu erfahren - es kam, wenn auch kurz, vor:
Thelema Sekte (ab ca. Min. 60)
Zuerst Sitz in Berlin, dann in Bergen/Dumme, kein Ermittlungsergebnis, dass Katrin Verbindungen zur Sekte hätte.
Hinweis einer Anwohnerin (?), dass Katrin gegen 21 Uhr noch auf einem Treffen der Sekte gewesen wäre, hat sich nicht bestätigt.
Etwas mehr in "Wenn Menschen verschwinden" (Sat 1 Gold) - Link im Themen Wiki & hier kurze Zusammenfassung/Einschätzung Beitrag von 2cent (Seite 602)
Zitat von 2cent2cent schrieb am 26.10.2025:Weiters werden auch die Thelema Society und die Nordmänner genannt, nach längerer Ausführung dann aber "Sowohl die Thelema Society wie auch die Nordmänner gelten als unschuldig. Ein Verdacht ließ sich nie erhärten."
Bzw. im NDR "Lose Enden" kam die Sekte meine ich auch vor.

Vielleicht hilft Dir das ja ein wenig weiter.


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22.02.2026 um 01:19
Zitat von 2cent2cent schrieb:
Zitat von 2cent2cent schrieb am 18.01.2026:Ab 29:27: Zur Überlegung warum Katrin nicht zu Stefanie gegangen wäre, meint Stefanie nun, dass sie sich diese Frage nie gestellt hätte, „weil es für sie nie eine realistisches Szenario gewesen“ wäre, da Katrin nicht so gewesen wäre, „dass sie einfach irgendwo auftaucht ist“.

Im NDR PC Teil2 ab ca. Min. 22:16 sagt sie auf die Frage ob sie zu ihr hätte kommen können, noch selbst: „Ja, das ist so komisch. Klar hätte sie zu mir kommen können. Ich hatte ihr ja noch geschrieben, dass ich nicht komme“ und weiter „Also hätte sie ja sagen können, ach Mensch, geh ich da mal runter, bis ich jemanden habe. […], dass ist ja auch so komisch. Man hätte ja auch zurückgehen können, wenn ich dann sowieso merke, die nehmen mich sowieso alle nicht mit. Ich glaube nicht, dass er [Joachim] gesagt hätte, geh nach Hause.“

Und ich darf hier nochmals auf die Aussage von Fr. Dau-Rödel im Stern PC ab ca. Min. 24:40 hinweisen "Die Stefanie war selbst unterwegs. Da ist das nicht möglich."
Auch hier wieder diese merkwürdige Diskrepanz. Stefanie geht nicht (die möglicherweise wenigen Meter) zu Joachim, weil es spiegelglatt ist, aber knapp 2 Stunden später ist Katrin im Dorf zu Fuß unterwegs - plus eine ganze Menge anderer Leute im Auto, von denen auch niemand was ausgesagt hat, dass man vielleicht bemerkt hätte, wie sie rutscht, schlecht vorwärts kommt; dass man angehalten hätte um zu schauen, ob sie Hilfe braucht....


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22.02.2026 um 03:45
Eventuell lässt sich die Diskrepanz dadurch erklären, dass die Anwohner in der Zwischenzeit gestreut haben und sich die Situation auf den Gehwegen entspannt hat. Außerdem hat Katrin einen gewissen Handlungsdruck und kann nicht später los.

Wie lange der Regen andauerte, was für Temperaturen herrschten und wie lokal begrenzt das Ereignis war oder nicht, ist nicht so recht bekannt.


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22.02.2026 um 08:37
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:Eventuell lässt sich die Diskrepanz dadurch erklären, dass die Anwohner in der Zwischenzeit gestreut haben und sich die Situation auf den Gehwegen entspannt hat.
So in etwa würde ich das auch sehen. Selbst Joachim hat ja seinen Bereich abgestreut - wenngleich auf Bitten seines Nachbarn -, und dann liegt es mMn doch recht nahe, dass auch andere Anlieger den Gehweg abgestreut haben. Darüber hinaus muss man auch anmerken, dass die Sichtungen Katrins von Christian/Tanja sowie Ralf nur Momentaufnahmen gewesen sind. Sie haben Katrin ja nicht die ganze Zeit über beobachtet, d. h. es kann sein, dass Katrin durchaus an der einen oder anderen Stelle (leicht) weggerutscht ist, ohne dass es Christian, Tanja, Ralf oder sonst wem aufgefallen wäre.
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:wie lokal begrenzt das Ereignis war oder nicht, ist nicht so recht bekannt
Man kann zumindest sagen, dass es valide Hinweise gibt, dass es in dem relevanten Zeitraum in der Bahnhofstraße (Joachims Wohnung), dort wo Stefanie zu dem Zeitpunkt wohnte, in der Neuen Straße (siehe auch Zeugin Ute, die wegen der Straßenglätte sehr langsam fuhr; sogar Schrittgeschwindigkeit im Kreuzungsbereich) sowie "irgendwo" in Clenze (siehe Aussage Thilo: "Fuß rausgehalten, war schweineglatt") glatt war. Ob es dagegen bspw. in Lüchow, Salzwedel und/oder Uelzen auch glatt war, lässt sich mit dem vorhandenen Wissen tatsächlich nicht sagen.


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22.02.2026 um 09:43
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb am 18.02.2026:Generell würde ich die Ausreden fürs Nicht-Fahren-Wollen (Freundin wartet, rasante Fahrweise) nicht überbewerten. Ich vermute, dass einige der Befragten an diesem Feiertags-Abend schon Alkohol getrunken hatten und deshalb nicht "übers Land" fahren wollten. Und dass sie bei den Befragungen nicht zugeben wollten, dass sie alkoholisiert "im Ort" umhergefahren sind.

Das Alkohol-"Problem" gäbe es bei Ralf und Karl nicht, wenn sie sowieso schon unterwegs waren!
Ich verstehe Deinen Gedanken mit dem möglichen Alkoholkonsum (Ausrede für das Nicht-Fahren). Warum sollte es dieses "Alkohol-Problem" aber bei Ralf und Karl nicht geben?

Martin und Sven waren vermutlich eher nur in Bergen unterwegs.
Christian zwischen Bergen und Clenze und später vermutlich wieder zurück. Er war dann bei seiner Freundin, wo diese wohnt ist allerdings mW nicht bekannt.

Bei Ralf weiß man im Grunde doch nur, dass er in der Breiten Straße gefahren sein will. Woher er kam, ist nicht mW nicht bekannt.

Für mich wäre neu, dass alkoholisierte Personen nicht "unterwegs sind" (oder generell dann nicht mit dem Auto fahren).

Wenn überhaupt, wäre das doch genauso erklärungsbedürftig für Ralf wie bei den anderen?

Und bei Karl - er soll an dem Abend unterwegs gewesen sein, aber ober ob er überhaupt in Bergen war ist mW unbekannt. Bzw. dass er von Katrin kontaktiert worden wäre oder mit ihr Katrin gesprochen hätte.

Oder verstehe ich Dich falsch?


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22.02.2026 um 11:44
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dann auch die neuen Ermittlungsmetoden. Wirklich neu ist es ja nicht. Nennt sich auch Fallanalyse.
Nach meinem Verständnis unterscheidet sich die neue Methode, Keatley’s Winthropping von den "klassischen" Ansätzen der Fallanalyse bzw. der operativen Fallanalyse (OFA 2018).

Keatley’s Winthropping ist doch ein eher neuer Ansatz.
Einige Mitforisten haben sich intensiver damit auseinandergesetzt, dank des Aufgreifens durch @HaRuKa. Auch ich finde, dass es ein sehr spannender Ansatz ist, und hoffe, dass sich durch die Bearbeitung mit den Studierenden etwas Klärendes oder Weiterführendes ergeben könnte.

Hier die „Startbeiträge“ dazu, falls du dich näher damit beschäftigen/nachlesen möchtest.
Zitat von 2cent2cent schrieb am 27.12.2025:Keatley’s Winthropping – ab ca. 45:19
Analyse der Antwortstruktur auf die Frage „Was würdest Du persönlich tun, wenn Du einen Leichnam verschwinden lassen willst?“ um Hinweise auf Ort des Ablageortes / Suchstrategien zu erhalten. (forensische Linguistik & geographische Analyse)
Nun Aufarbeitung Karsten Bettels mit australischer Studentengruppe.
Zitat von HaRuKaHaRuKa schrieb am 02.01.2026:Mich beschäftigt noch etwas die Theorie des Winthropping, die auch im Podcast angesprochen wurde. Das klingt schon interessant, wobei der grundlegende Gedanke ja recht einfach ist. Man versucht sich in den Täter bzw. in die Situation hineinzuversetzen und so mögliche Ablageorte zu identifizieren.
Zitat von 2cent2cent schrieb am 04.01.2026:Auch wird darauf eingegangen, dass die Winthropping Methode weiter als klassisches (geographisches) Profiling geht, da zusätzlich zum bekannten Verhaltensmuster (der Einteilung der „persönlichen Welt“ in sog. Aktivitätsräume und üblicherweise sich wiederholender Wege zwischen selbigen) auch die grundsätzliche Bedeutung von Orten, gewählten Strecken zwischen diesen und die Wahrscheinlichkeit der Auswahl dieser Orte als Versteck ergänzt wird.



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22.02.2026 um 16:18
@2cent

Bei Zitat 1 und 2 sind das doch typische Ermittler / Profiling Herangehensweisen
Zu Zitat 3 da geht es schon tief in ein OFA hinein. Damit meine ich ein Psychogramm eines Täters. Man versucht den Täter zu beschreiben.
Oder wie du es Schreibst, der Einteilung persönlichen Welt.

Also wirklich was bahnbrechendes will ich da nicht erkennen.


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22.02.2026 um 16:42
Zitat von 2cent2cent schrieb:Gedanken mit dem möglichen Alkoholkonsum (Ausrede für das Nicht-Fahren). Warum sollte es dieses "Alkohol-Problem" aber bei Ralf und Karl nicht geben?
Natürlich kann man auch alkoholisiert fahren. Ich kenne weder die Personen noch ihre Gewohnheiten. Deshalb nur als grobe Einschätzung:
Sven hätte Katrin zunächst noch gefahren. Aber später nicht mehr, evtl weil er noch ein Bierchen trinken wollte.
Personen, die nur im Ort unterwegs sein wollten, könnten vllt auch schon was getrunken haben, sodass sie nicht noch "übers Land" fahren wollten, weil sie vllt Verkehrskontrollen befürchteten.
Personen, die sowieso schon unterwegs waren - zur Tankstelle im Nachbarort, um Zigaretten zu kaufen oä - die waren vllt eher bereit, noch eine Fahrt übers Land ranzuhängen. Egal, ob sie stocknüchtern waren, oder kein Problem darin sahen, alkoholisiert erwischt zu werden.

Vllt gehe ich aber zu sehr von mir und meinem Umfeld aus, wo wir es "okay" fänden, nach "einem Bier" nochmal im Ort umherzufahren, aber keine Fahrten über die Ortsgrenze hinaus anzutreten.


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22.02.2026 um 17:10
@Kuno426 - Danke Dir - soweit hatte ich Dich schon verstanden - aber was hat denn das mit Ralf und Karl zu tun? Bzw. warum wäre das für die beiden keine "Ausrede für ein Nichtfahren" wie für die anderen?

Es ist doch gar nicht bekannt ob Ralf "über die Ortsgrenze" hinaus unterwegs war.

Und den Bezug zu Karl verstehe ich ehrlich gesagt noch weniger. Es gibt keinen nachweislichen Kontakt zwischen ihm und Katrin. Zudem lässt sich nicht einmal sagen, ob er sich überhaupt in Bergen aufgehalten hat. Selbst wenn er beim "Unterwegssein", bspw. in Groß Gaddau/Umgebung, alkoholisiert gewesen wäre, wäre das doch in diesem Zusammenhang unerheblich, oder?


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22.02.2026 um 17:17
Zitat von 2cent2cent schrieb:Und bei Karl - er soll an dem Abend unterwegs gewesen sein, aber ober ob er überhaupt in Bergen war ist mW unbekannt. Bzw. dass er von Katrin kontaktiert worden wäre oder mit ihr Katrin gesprochen hätte.

Oder verstehe ich Dich falsch?
Ich fand das tatsächlich einen ganz guten Gedanken zur Erklärung des Verhaltens an dem Abend bzw. des Aussageverhaltens der Personen bei der Vernehmung Polizei. Damit meine ich nicht, dass es auf alles Personen zutrifft, aber es ist für mich eine mögliche Erklräung.

Sven, Martin und Christian waren noch relativ jung und wurden alle relativ kurz nach dem Verschwinden von Katrin von der Polizei befragt. Könnte sein, dass sie es mit Alkohol und Fahren nicht ganz so eng gesehen haben, wenn es darum ging, ein paar hundert Meter im Ort rumzukurven, aber eben mit Promille im Blut keine weiteren Strecken zurücklegen wollten. Das erklärt, warum sie an dem Abend zwar mit dem Auto unterwegs waren, aber Katrin die Bitte um eine MFG abgelehnt haben: "Ne, sorry, ich hab schon zwei Bier getrunken, kann nicht mehr fahren!" - obwohl sie es nachweislich an dem Abend eben doch getan haben.
Ich finde das situationsbedingt auch nicht so abwegig - Christian kam vom Abendessen beim Italiener (wo er vielleicht ein oder zwei Glas Wein zur Pizza hatte?) , Sven war bei einem Treffen mit Freunden (da wird oft Bier getrunken) und Martin hat eine Familienfeier gg. 19.00 Uhr verlassen (selbst wenn es ein Kindergeburtstag war, ist es da sicher nicht unüblich, dass die Erwachsenen zum Abendessen ein oder zwei Bier trinken).
Wenn sie dann ein paar Tage später von einem Ermittler befragt wurden, warum sie Katrin denn nicht fahren wollten, finde ich es durchaus naheliegend, dem Polizisten nicht auf die Nase zu binden, dass man schon was getrunken hatte, eben weil klar war, dass man ja trotzdem noch mit dem Auto gefahren ist (wenn auch nur für die kurze Strecke) und sich spontan irgendeine Ausrede hat einfallen lassen (wei z.B. die Freundin hat zuhause mit dem Essen gewartet oder man war mit ihr verabredet). Kleine, harmlose Notlüge , mit der man wahrscheinlich meist durchkommt und die keinen großen Schaden anrichten wird. Dass ihnen das dann aber so auf die Füße fallen wird, war da eben nicht abzusehen, weil sie ja nicht ahnen konnten, dass Katrin verschweunden bleiben würde, tatsächlich einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein scheint und dass der "wahre Täter" nicht gefunden wird.
Ich meine nicht, dass das bei allen dreien so gewesen sein muss, aber es ist für mich eine plausible, nachvollziehbare Erklärung, warum der ein oder andere bei der Vernehmung nicht die Wahrheit gesagt haben könnte und sich dadurch dann in offensichtliche Widersprüche verwickelt hat.

Bei Ralf und Karl sieht es aber anders aus. Sie wurden sehr viel später von der Polizei zu dem Abend befragt. Zu dem Zeitpunkt war klar, dass Katrin verschwunden war und die Polizei von einem Verbrechen ausgeht. Wenn man zu so einem Fall befragt wird, gibt man vielleicht lieber zu, das man mit ein oder zwei Bier im Blut unterwegs war, wenn man dadurch vermeiden kann, sich auf Lügen-Glatteis zu begeben. Hinzu kommt, dass es in der Vernehmungssituation dann eben auch absehbar ist, dass die Polizei so eine Fahrt unter Alkoholeinfluss, die zum Zeitpunkt, als sie davon Kenntnis gewinnt (also nach 1 bzw. nach 18 Jahren) wohl kaum verfolgen wird. Also lieber das kleine Vergehen einräumen, als rumeiern. Zumal die beiden ja auch deutlich älter waren, und somit vielleicht auch vorsichtiger beim Lügen sind, als 20jährige, die eher naiv denken, dass sie sich einfach nur ein "geschickte" Ausrede einfallen lassen müssen, damit das nicht auffliegt.


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22.02.2026 um 17:31
@schluesselbund
Alle drei zitierten Stellen beziehen sich auf "Keatley's Winthropping" - und im Fall Katrin ist das jedenfalls ein neuer Ansatz, um ggf. den Ablageort zu finden - und wurde mW auch nicht im Rahmen der OFA 2018 angewandt.

Ob es "bahnbrechend" in diesem Fall sein wird, vermag ich nicht zu sagen, es ist jedenfalls eine Hoffnung und ein Versuch. Dementsprechend hoffe ich natürlich, dass es zu einem Ergebnis führt.


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22.02.2026 um 17:59
@Grillage & @ @Kuno426
Ich verstehe schon den Gedanken dahinter, und finde ihn auch durchaus nachvollziehbar. Ich überlege dazu nur, wann für wen so dieser Grund plausibel gewesen wäre.

Aber ich könnte jetzt nicht erinnern, ob jemals bekannt wurde, in welcher Reihenfolge die Zeugen/Verdächtigen/ehemals Beschuldigten vernommen/bekannt wurden. Bzw. wann sie die "Ausreden" ggf. genutzt hätten/haben sollten.

Zu Beginn war sicherlich Joachim im Fokus.
Dann mVn Martin, der Hinweis/die Sichtung die er ja selbst ggü der Freundin angab, wurde im Rahmen der „Anwohnerbefragungen“, also recht zeitnah zu Katrins Verschwinden bekannt.

Karl war doch zu Beginn der Ermittlungen Zeuge, intensiver einvernommen / tatverdächtig dann (wie ich annehme) wahrscheinlich erst im Jahr 2003 nach dem Hinweis "blaues Auge" auf ihn.

Ralf konnte doch ohnehin frühestens Ende 2018 befragt werden - ob er als Zeuge oder tatverdächtig gilt, wurde mW nicht genannt.

Ob Christian / Tanja sich selbst gemeldet haben, ist glaube ich nicht bekannt. Also Christian evtl. auch erst nach der Handydatenauswertung?

Inwieweit bzw. wann Sven "unter Druck" gekommen wäre ist mW nicht bekannt. Doch nur, das was im LiD Podcast dazu gesagt wurde, oder irre ich mich?

Ich erinnere auch gerade nicht, ob genannt wurde, wann die Handy-Daten ausgewertet worden wären, nur dass es schwer war, weil die letzten Ziffern ge-xxxt waren.

Interessant bei Sven finde ich ja auch die Darstellung, dass er bei der Anfangs-/Hundehalterbefragung befragt wurde, aber erst nach der Auswertung der Handydaten tatverdächtig wurde.
Dennoch offenbar das falsche Auto untersucht wurde und auch der Pizzabetreiber erst rd. 10 Jahre später befragt wurde.
Sofern ihm also ggf. nicht mehr erinnerlich war, welches Auto er am 1.1. fuhr, und er daher das „falsche Auto“ zur Untersuchung gab, kann doch die Handydatenauswertung nicht besonders zeitnah zum Verschwinden stattgefunden haben?
Zitat von 2cent2cent schrieb am 18.12.2025:Wurde einmal im Rahmen der „Anfangsbefragung“ (Hundehalter) und zweimal vernommen.
Sven hat sich deutlich kooperativer als andere gezeigt, normal verhalten, wurde erst tatverdächtig bei der Auswertung der Handydaten.
Svens PKW defekt am 01.01.; benutzte allerdings das Auto des Vaters (VW Passat), wurde durch diesen [wann ist mir unklar] veräußert an Käufer aus dem Raum Potsdam, dieser verkaufte das Auto 2004 wiederum an einen libanesischen Autohändler.
Die Schwierigkeit in den Ermittlung wäre, gerade in der Ermittlungsgruppe Dau-Rödels, dass diese sehr viel verspätet liefen und nicht Kontkretes mehr angegeben werden konnte/kann. Nur noch Erinnerungen, daher könne nicht ausgeschlossen werden, dass es so gewesen wäre, wie angegeben. (ab ca. Min. 26:20)



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22.02.2026 um 22:05
Das mit Alkohol im Blut, mal ehrlich eine gute Bekannte-Bekannten würde ich mit 1-2 Bierchen immer irgendwo hinfahren- denke damit ist man unter der magischen Grenze als MANN. Gerade dann wenn man die beiden Bierchen nicht auf Ex runtergezischt hat.
Und normalerweise macht man doch am ersten Tag nach Silvester. Auch eine kleine Verschnaufpause. Oder Dry Januar. Oder man hat noch leichten Restalkohol vom Vortag. Aber am ersten gleich schon wieder anfangen zu trinken. Ich weiß nicht. Hört sich für mich nicht ganz plausibel an.
Ich verstehe halt nicht, wieso ihr Freund sich nicht um eine Mitfahrgelegenheit gekümmert hat. Verbindlich. Oder sie halt selber gefahren hätte. Ich meine. Die sind auf dem Dorf. Da gelten auch eigene Gesetze. Und dass da kontrolliert wird. Er ist jetzt doch eher unwahrscheinlich als in der Stadt.


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23.02.2026 um 21:38
Zitat von ColdcasesColdcases schrieb am 20.02.2026:Um es kurz zu machen, hätte ich mir da mehr Infos gewünscht, wie der Verweis zu der Sekte, die damals dort in der Nähe wohnte, usw. Auch wenn an dieser Theorie nicht viel dran sein mag, hätte ich ich mir zumindest eine Info dazu gewünscht.

Stattdessen wird dieser Podcast mit immer wieder den gleichen Infos in mehrfacher Hinsicht unnötig aufgebläht. Schade. Auf die Idee das Katrin Konert zu einem ihr fremden Menschen ins Auto stieg, kommt man anscheinend auch nicht . Stattdessen taucht nach 17 Jahren ein neuer ominöser Verdächtiger mit Namen“ Ralf“ auf, dem man aber nach so viel Jahren nichts mehr nachweisen kann, sollte er für Katrins Verschwinden verantwortlich sein, sofern sich nicht doch noch Zeugen finden lassen, die eventuell zur Aufklärung beitragen könnten…
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich würde den LiD Podcast als Unterdurchschnittlich einstoffen wollen. Irgendwie 4 Episoden bis nur mal der Zeuge Ralf genannt wurde. Dann auch die neuen Ermittlungsmetoden. Wirklich neu ist es ja nicht. Nennt sich auch Fallanalyse.
Ein kurzes Wort noch zu dem aktuellen Podcast, der hier teilweise kritisch beleuchtet wurde. Eine subjektive Ansicht, der man natürlich, euren Begründungen folgend, auch so formulieren kann. Man sollte den Podcast aber eher aus einem objektiven Blickwinkel betrachten, sprich welches Ziel wurde denn dadurch verfolgt. Der Podcast wurde in enger Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden erstellt, was sich definitiv auch auf den Inhalt ausgewirkt hat.

Thesen und Theorien, wie zum Beispiel die angesprochene Sekte oder der immer wieder gern hergenommene unbekannte Serientäter, der zufällig an der Bushaltestelle vorbeikam, stehen wohl schon lange nicht mehr im Mittelpunkt. Man greift die Spuren bzw. Personen auf, die auch wirklich noch nach so langer Zeit einen möglichen Ansatzpunkt für Ermittlungen bieten.

Wenn man wirklich von dem unbekannten Dritten, der Katrin als Zufallsopfer auswählte, ausgehen würde, könnte man die Ermittlungen komplett einstellen, da es nichts zum Ermitteln geben würde.
Zitat von ColdcasesColdcases schrieb am 20.02.2026:Immerhin verfügt die Polizei in dieser doch sehr ländlichen Gegend, wo vielleicht mal ein Huhn gestohlen oder ein Verkehrsunfall geregelt wird über soviel Kapazitäten das man sich diesen Altfall immer noch sehr akribisch widmen kann.
Auch hier wohl eher ein subjektiver Eindruck, was dem Umfang der zu behandelnden Straftaten in dieser Region angeht. Ein Blick in die EJZ zeigt doch ein etwas anderes Bild. Sicherlich ländlich, aber definitiv nicht verschlafen.

Ähnlich sieht es für die von dir angesprochenen Kapazitäten in Sachen Katrin Konert aus. Ich denke mal, dass sich bei der derzeitigen Neubewertung wohl nicht mehr als zwei Beamte der örtlichen Dienststelle mit dem Fall befassen. Warum auch, die Anzahl der neuen Hinweise wird sich in Grenzen halten. ICCAP arbeitet unabhängig von den Ermittlungsbehörden und liefert nach Abschluss ihrer Arbeitet einen Bericht, den sie im Rahmen einer Konferenz vorstellt.


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