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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

1.347 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Mord, Kind, Todeszelle
Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 03:54
20 Jahre in einer US-Todeszelle - Bericht vom 14.02.2012 von Irmtraud Richardson:

Vor über 20 Jahren wurde Debra Milke in Arizona zum Tode verurteilt. Laut Anklage soll sie einen Mann dazu angestiftet haben, ihren damals vierjährigen Sohn zu erschießen. Besonders skurril: Ihr angebliches Geständnis basiert allein auf dem Gedächtnisprotokoll eines Sheriffs.

Die verzweifelte Hoffnung der Debra Milke, genannt Debbie, die vor etwas mehr als 20 Jahren zum Tode verurteilt wurde. Sie hofft, dass die Berufungsrichter in San Francisco jetzt in letzter Instanz das Todesurteil aufheben, ihr das Leben schenken.

Seit ihrer Verurteilung lebt Debbie in der Todeszelle des Perryville State Prison im US-Bundesstaat Arizona. Eine graue Zelle: Schlafpritsche, Schreibtisch, Fernseher, Toilette, Waschbecken. Durch schmale Sehschlitze sieht sie auf der einen Seite ihrer Zelle die Wüstenlandschaft Arizonas, auf der anderen Seite den Innenhof. Das ist Debbies Welt, die Welt der Gefangenen Nummer 83 533. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in Einzelhaft, ohne Kontakt zu anderen Gefangenen. Verlässt sie ihre Zelle zum Duschen oder zum Rundgang im Hof, werden die anderen Insassen eingesperrt.

"Ich könnte mich unter meiner Decke verkriechen und mich bemitleiden - aber das bringt mich auch nicht schneller hier raus."

Trotz 20 Jahren Isolationshaft ist Debbie Milke ungebrochen und kämpft um ihre Freiheit, träumt von dem Moment, da sich die Gefängnistore öffnen und Familie und Freunde sie umarmen.

"Die Erinnerung an meinen Sohn gibt mir Kraft, weil gegen meinen Sohn und mich ein Verbrechen begangen wurde. Der Staat hat sich nicht für die Wahrheit interessiert, dafür, was meinem Sohn wirklich passiert ist. Mein Sohn und die Erinnerung an ihn, das ist es, was mich am Leben hält."

Debra Milke ist jetzt 47 Jahre alt. Auch als sie noch in Freiheit war, hatte sie nicht viel Glück - ihre Ehe scheiterte, das Geld war knapp. Und dann wurde Weihnachten 1989 ihr vierjähriger Sohn Christopher ermordet. Er wurde von Debbies ehemaligem Freund Jim Styers erschossen. Aus Rache vermutet Debbie, weil sie aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen war und einen neuen Partner hatte. Styers, sein Kumpel Roger Scott, der bei der Tat dabei war, und später dann auch Debbie wurden festgenommen. Es kam zum Prozess. Anfang 1991 wurde Debbie Milke vom Gericht zum Tode verurteilt.

Die zwölf Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass sie Jim Styers und Roger Scott dazu angestiftet hätte, ihren vierjährigen Sohn Christopher zu töten. Der Grund - laut Anklage - Debbie fühlte sich als Mutter überfordert, Christopher wäre ihr zu viel geworden. Und sie wäre habgierig, hätte die Lebensversicherung für den kleinen Christopher in Höhe von 5000 Dollar kassieren wollen, die ihr Arbeitgeber für sie abgeschlossen hatte. Kernstück der Anklageschrift ist ein Gedächtnisprotokoll des Sheriffs Armando Saldate, der erklärte, Debbie hätte während der ersten Vernehmung die Tat gestanden. Und er wiederholte dies unter Eid auf dem Zeugenstand. Die Geschworenen glaubten ihm. Die Sache hat nur einen Haken - für dieses sogenannte Geständnis gibt es keinerlei Belege, weder ein schriftliches, von Debbie unterschriebenes Dokument, noch eine Audio- oder Videokassette, nur eben das Gedächtnisprotokoll von Armando Saldate.

Debbie beteuerte von Anfang an, dass sie nie ein solches Geständnis abgelegt hätte. Es stand Aussage gegen Aussage. Doch für die Geschworenen in Arizona schien der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" nicht zu gelten. Ihr Spruch: schuldig! Zwei Jahre nach der Ermordung von Christopher wurden Jim Styers, Roger Scott und Debra Milke zum Tode verurteilt.

Bei Roger Scott wurde zwischenzeitlich eine Schizophrenie diagnostiziert und die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt. Die Berufung des Todesschützen Jim Styers hatte keinen Erfolg, er soll hingerichtet werden. Die Stimmung im Gerichtsaal wurde damals angeheizt durch einen ehrgeizigen Staatsanwalt namens Noel Levy, der bei der Urteilsverkündung felsenfest von der Schuld der Angeklagten überzeugt war. Als ich ihn im Sommer 2000 besuchte, sagte er:

"Ich stand während des Kreuzverhörs direkt neben ihr, so wie ich jetzt Ihnen gegenüber sitze. Ich habe ihr in die Augen geschaut und ich sah den Tod."

Objektive Wahrheitsfindung hört sich anders an. Im Sommer des Jahres 2000 habe ich das erste Mal mit Debra Milke reden können - 45 Minuten per Telefon. Ich saß im Büro ihrer Anwälte in Phoenix, Arizona. Und ich konnte sie damals kurz sehen, bei meinem in letzter Minute genehmigten Besuch im Perryville State Prison - durch die schmale Scheibe in der grauen Stahltür ihrer Zelle.

"Sie haben dich reingelassen? Ich bin total schockiert."

Im Sommer des Jahres 2000 lebte sie bereits seit knapp zehn Jahren in der Todeszelle - in totaler Isolation. Das Berufungsverfahren lief bereits, Debbie machte sich Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme:

"Es gibt keinerlei handfeste Indizien dafür, dass ich an dem Verbrechen beteiligt war. Man kann doch sowas nicht aus dem Blauen heraus behaupten. Meine Verurteilung basiert ausschließlich auf einem fünfseitigen Polizeibericht, den Saldate als Geständnis präsentierte. Das ist alles."

Debbie ist überzeugt davon, dass ihr Gegenspieler, Sheriff Saldate, sie vernichten wollte:

"Das sogenannte Geständnis hat er frei erfunden, das ist so offensichtlich. Bei jedem anderen hält er sich an die Vorschriften, nur bei mir nicht. Und dann sorgt er dafür, dass es keine Zeugen gibt, dass kein Tonbandgerät da ist, dass niemand sonst in dem Raum ist. Und dann drei oder vier Tage später behauptet er, er habe ein Geständnis. Aber er hat nichts, was das belegt, nicht einen einzigen Beweis für diese Behauptung."

Das ist jetzt, in der letzten Phase der Berufung vor dem Bundesgericht in San Francisco, von großer Bedeutung. Denn der Verdacht liegt nahe, dass Debbie ihr verfassungsmäßiges Recht auf einen Anwalt verweigert wurde. Die Berufungsrichter müssen darüber befinden.

Als ich sie im Sommer 2000 das erste Mal besuchte, war Debbie mit den Nerven völlig am Ende, die Erinnerung an ihren ermordeten kleinen Sohn schmerzte sehr, aber sie mochte nicht drüber reden:

"Das ist etwas sehr Persönliches. Natürlich denke ich an ihn, jeden Tag, die ganze Zeit. Ich bin sehr erschöpft und müde. Sie nahmen mich ins Fadenkreuz, ich weiß nicht, warum, aber so war es."

Und sie stand damals unter Schock, denn wenige Monate zuvor hatte die Gefangene 83 533 unerwarteten Besuch in ihrer Todeszelle bekommen - ein Arzt wollte ihre Venen prüfen - für die Giftspritze. Ein erster Termin für die Hinrichtung war bereits angesetzt, doch er wurde später dann verschoben. Das Berufungsverfahren dauerte länger als erwartet.

"Ich dachte, jetzt wird es wirklich Ernst. Als dieser Arzt kam, wusste ich erst gar nicht, was der wollte. Er legte eine dieser Manschetten um meinen Arm und sagt, dass er meine Venen überprüfen müsse. Da bin ich zusammengebrochen. Da wurde mir klar, dass der Staat mich tatsächlich töten will."

"Mein allerletzter wirklich schlimmer Albtraum war: Ich habe diese Hinrichtung bis in jedes Detail selbst an mir erlebt. Ich weiß nicht, ob man das jemand überhaupt glaubhaft machen kann, aber das war so. Ich hab mich auf dem Boden neben meinem Bett wiedergefunden in so einer Panik. Das kann man keinem Menschen beschreiben."

Renate, Debbies Mutter, kämpft seit Jahren unermüdlich dafür, dass Debbie freikommt. Sie hat ein Buch geschrieben und sich immer wieder mit Appellen an die Öffentlichkeit gewandt. Anfangs hatte sie Zweifel an Debbies Unschuld, vor allem, weil während des Verfahrens Debbies Vater und ihre Schwester Sandy gegen Debbie aussagten. Doch das änderte sich, als Renate damit begann, die Gerichtsakten und -protokolle sorgfältig zu studieren. Und sie macht sich Vorwürfe, nicht von Anfang an an Debbies Unschuld geglaubt zu haben. Eine renommierte Anwaltskanzlei in Phoenix hat vor einiger Zeit den Fall Debra Milke ehrenamtlich übernommen, ohne Bezahlung. Der Chef der Kanzlei, Mike Kimmerer:

"Was würden Sie davon halten, wenn Sie durch solche Beweise zum Tode verurteilt würden? Die gesamte Beweisführung basiert allein auf der Aussage eines Polizisten, was angeblich in einem Raum gesagt wurde und an was er sich gar nicht mehr ganz genau erinnerte."

Regelmäßig wird Debbie von ihren Anwälten über den aktuellen Stand des Berufungsverfahrens auf Bundesebene unterrichtet. Zuständig ist das 9th circuit in San Francisco. Meistens spricht die Berufungsanwältin Lori Voepel mit Debbie Milke:

"Sie hat noch immer Hoffnung, aber der ausstehende Beschluss des Berufungsgerichts stellt eine große Belastung dar."

Debbie ist inzwischen absolut davon überzeugt, dass die Verhandlung für sie positiv ausgehen wird; sie hat bereits eine offizielle Erklärung für die Medien vorbereitet, die sie nach ihrer Entlassung verteilen will. Im Juni letzten Jahres bin ich wieder in Phoenix, kann diesmal Debbie aber nicht im Gefängnis besuchen - die Sicherheitsbestimmungen sind verschärft worden - ich darf aber mit ihr telefonieren:

Ihrer Depression ist Zuversicht gewichen. Sie glaubt inzwischen an ein gutes Ende. Doch 7300 Tage und Nächte in der Todeszelle, in Einzelhaft, mit der drohenden Hinrichtung vor Augen - wie hält ein Mensch das aus?

"Ich habe ja bestimmte Gewohnheiten. Die brauche ich, nur so komme ich über die Runden. Ich lese sehr viel, zum Beispiel über Geschichte, dazu hat man ja normalerweise keine Zeit. Als ich auf der High School war, habe ich Spanisch gelernt, das habe ich jetzt verbessert; hier ist das fast wie eine zweite Umgangssprache. Ich tue vieles, um mich geistig fit zu halten, so fit wie möglich. Als ich ins Gefängnis kam, hatte ich keine Ahnung vom Justizwesen, weil ich nie etwas damit zu tun hatte. Als ich ins Gefängnis kam, wollte ich deshalb die Juristensprache lernen, um alles zu verstehen. Und ich höre Musik, bei der man meditieren kann. Und ich versuche, auch körperlich fit zu bleiben - ich laufe jeden Abend, so eine halbe bis dreiviertel Stunde."

Regelmäßig fliegt Renate von Deutschland nach Arizona, um ihre Tochter im Gefängnis zu besuchen - ein Besuch, der für Debbie stets mit einer Tortur beginnt. Die Mutter leidet mit:

"Sie kommt ja gefesselt hinein, wird da von Wächtern hingeführt, in Ketten, Hände an Handschellen und die an der Bauchkette gefesselt, und da wird sie dann reingeführt und dann wird ihr eine Handschelle aufgemacht, so dass sie den Hörer von dem Telefon greifen kann. Sie sitzt hinter einer schusssicheren Glasplatte, und wir sitzen davor. Und wir haben dann außen einen Telefonhörer, sie sitzt dann sehr verkrümmt dort, weil die Telefonschnur nicht lang genug ist und die Bauchkette leider zu kurz, aber wir stören uns nicht daran."

Pat Galbraith ist ein alter Freund von Renate. Er wohnt in einem Vorort von Phoenix. Seit 20 Jahren besucht er Debbie mindestens einmal im Monat. Er ist ihre Verbindung nach draußen, und er trägt dazu bei, dass ihr Leben hinter den Gefängnismauern irgendwie erträglich ist.

"Momentan ist sie positiv gestimmt und voller Hoffnung. Sie glaubt, dass sie unschuldig ist. Sie glaubt an sich und schwankt kein bisschen."

Und es ist in diesen 20 Jahren ein kleines Wunder geschehen: Debbie hat im Gefängnis eine Freundin gefunden, ihre Zellennachbarin Wendy. Auch sie ist eine Todeskandidatin, seit fünf Jahren auf der "death row", im Todestrakt. Pat will nicht genau verraten, wie die beiden in Kontakt treten, nur so viel:

"Sie reden miteinander, aber nicht wie wir miteinander reden. Sie können durch die Lüftungsschlitze miteinander reden. Jemanden zu haben, mit dem man reden kann, das ist wichtig."

Pat Galbraith erzählt mir, dass Debbie inzwischen eine Art Vorbild für ihre Mitgefangenen ist.

Als Debbie 1991 zum Tode verurteilt wurde, war sie 27 alt, ein dunkler Lockenkopf. Etwas mehr als 20 Jahre später ist sie grau geworden.

"Sie kann es kaum erwarten, in einen Schönheitssalon zu gehen, wenn sie rauskommt."

Für Debbie geht es jedoch um etwas Grundsätzlicheres als um eine neue Haarfarbe:

"Ich will diese 20 Jahre Gefängnis von mir abschrubben - ich will wieder eine Frau sein."

Ob es je dazu kommen wird, dass sich Debra Milke in ihrem Leben noch einmal wie eine Frau fühlen kann, eine Frau in Freiheit, das hängt jetzt von drei Männern ab: den Richtern des Bundesberufungsgerichtes, des 9th circuit in San Francisco. Das ist die letzte Instanz. In diesem Berufungsverfahren geht es im wesentlichen um einen Punkt:

"Es geht dabei vor allem um die Frage, ob Debra freiwillig, wissentlich und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte auf ihre sogenannten "Miranda rights" verzichtet hat - das ist das Recht auf einen Anwalt und das Recht, während der Vernehmung durch die Polizei zu schweigen. Darauf konzentrieren sich die Berufungsrichter."

Und da steht Aussage gegen Aussage. Debbie beteuert, sie habe nicht auf ihre Rechte verzichtet, sondern habe schon bei der ersten Vernehmung einen Anwalt verlangt. Sheriff Saldate behauptet das Gegenteil. Er hatte vor Gericht ausgesagt, Debra Milke hätte gestanden. Die Richter in San Francisco haben schon während der mündlichen Verhandlung erkannt - es
geht vor allem um die Glaubwürdigkeit von Sheriff Saldate. Debbie, ihre Mutter, ihre Freunde und Anwälte hatten gehofft, dass die Richter noch Ende 2011 eine Entscheidung fällen. Doch diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Noch gibt es keine Nachricht vom Berufungsgericht in San Francisco.

"Es ist hart, weil viele der jungen Leute, die hier arbeiten, so alt sind wie mein Sohn jetzt wäre. Es ist für mich ganz schwierig zu sehen, wie sie hier arbeiten, mit ihnen zu tun zu haben, ohne zu weinen."

Das Warten auf die Entscheidung ist kaum zu ertragen, die Nerven aller sind angespannt. Debra Milke hat bald die Hälfte ihres Lebens in der Todeszelle verbracht. Trotzdem lässt sie sich nicht entmutigen, hofft weiter, dass ihr die Berufungsrichter ihr Leben und ihre Freiheit zurückgeben.

"Debra ist eine erstaunlich starke Frau. Ich habe die größte Hochachtung vor ihr. Sie hat es geschafft, unter schwierigsten Umständen im Gefängnis zu überleben und ihre Hoffnung nicht aufzugeben."

"In der Welt gibt es so viele Probleme, große und kleine. Letzten Endes kommt es für jeden von uns doch nur darauf an, wie wir damit fertig werden. Du hast die Wahl."

Debra Milkes Zukunft, ihr Leben, liegt jetzt, nach einem 20-jährigen juristischen Marathon, in den Händen der Berufungsrichter. Entscheiden sie gegen Debbie, glauben sie Sheriff Saldate und seiner Story von Debbies Geständnis, heben deshalb das Todesurteil nicht auf und gibt es kein neues entlastendes Beweismaterial - dann, so die düstere Prognose ihrer Anwältin Lori Voepel, wird Debra Milke hingerichtet. Auch nach so langer Zeit.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1677218/


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:02
Den obigen Bericht habe ich hier zitiert, weil ich erst hinterher sah, dass @Themis diesen Bericht bereits am Anfang der Diskussion am 18.02.2012 um 22:34 Uhr hier als Link reingesetzt hatte.

Nach diesem Bericht hat Mister STYERS geschossen. Das ist also die offzielle Meinung des Gerichtes. Diese Meinung des Gerichtes widerspricht aber genau dem, was @azfrankie hier ausgeführt hat. Denn nach den Recherchergebnissen des @azfrankie war der Mister SCOTT der Todesschütze.

Bei Mister SCOTT wurde laut diesem Berich eine Schizophenie festgestellt. Daher wurde das Urteil in seinem Fall in eine lebenslängliche Haftstrafe umgewandelt. Er aber sitzt immer anscheinend immer noch in der Todeszelle, denn er wird immer noch in dem "Death-Row-Aufstellung" geführt. Warum?

Zitat aus dem obigen Bericht: "Bei Roger Scott wurde zwischenzeitlich eine Schizophrenie diagnostiziert und die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt. Die Berufung des Todesschützen Jim Styers hatte keinen Erfolg, er soll hingerichtet werden." (Bericht vom 14.02.2012).

Falls @azfrankie recht hat sitzen also zwei Leute (STYERS und DEBBIE) unschuldig ein und der wahre Täter (SCOTT) wurde als geistesgestört anerkannt und sein Urteil wurde daher abgemildert.

Es iist schade, dass wir hier immer nur die - laut @azfrankie - fehlerhaften deutschen Berichte lesen können, denn unser oder mein Englisch ist zu schlecht, um auch das Juristen-Englisch zu verstehen.


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azfrankie
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:04
Man kann halt nicht alles haben :)

http://scholar.google.com/scholar_case?case=7949814450734046950&q=%22Roger+Scott%22&hl=en&as_sdt=2003


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:09
@azfrankie

Danke. Soll ich das jetzt alles übersetzen? Nicht jeder kann hier so perfekt Englisch wie du !!!


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azfrankie
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:12
Nee, nee, da halt' mich mal raus... :)


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:13
Hier der erste Teil mit Google übersetzt: zwar etwa holprig, aber man versteht es wohl annähernd:
567 F.3d 573 (2009) - Roger Mark SCOTT, Petitioner-Beschwerdeführerin, etc.
United States Court of Appeals, Ninth Circuit. 2. Juni 2009.

"Roger Scott, ein Arizona Staatsgefangener zum Tode verurteilt, appelliert die Leugnung seiner Petition für eine Habeas corpus in Bundesgericht. Wenn ein Staat Gefangene wie eine Petition einreicht, wird das Amtsgericht in der Regel nicht hören jeden Anspruch der Antragsteller nicht das erste Geschenk zu den staatlichen Gerichten. Dieser Prozess wird als der Gefangene "anstrengend" sein Zustand Rechtsbehelfe. Auch wird das Amtsgericht entscheiden, einen Anspruch durch ein staatliches Gericht verweigert, weil der Antragsteller nicht um eine Regel der staatlichen Verfahren, das sowohl angemessen als auch unabhängig von Bundesrecht ist zu folgen. Um als "ausreichend", der Staat Regel muss ein, die konsequent von den Gerichten dieses Staates wird in der gleichen Weise angewendet, um den aktuellen Beters Fall wurde angewendet werden kann.

Das Dispositiv Frage in diesem Fall ist, ob die Arizona Superior Court in angemessenem Zustand bar, konsequent angewendet, die von den Arizona Gerichte, wenn es Scott den Zustand Petition für post-Überzeugung Entlastung verweigert verlassen. Wir schließen es aber nicht. Er hielt Arizona Rule of Criminal Procedure 32,6 (d) ("Rule 32,6 (d)") verboten Scott 577 * 577 von der Einreichung einer Änderung seiner zuvor abgewiesen Arizona post-Überzeugung Petition für Erleichterung. Seine Änderung angeblichen Scott hatte unwirksam Hilfe eines Anwalts in seinem Prozess gelitten. Dabei ignorierte die post-Überzeugung Gericht Arizona Präzedenzfall hält eine solche Petition so geändert werden könnten. Siehe State v. Rodriguez, 183 Arizona 331, 903 P.2d 639, 641 (Ct.App.1995) (Besitz einer post-Überzeugung Gericht hat die Behörde nach Regel 32.6 (d) die Einreichung eines geänderten Antrag auf erlauben a zeigt der guten Sache, auch wenn das Gericht hat bereits die erste Petition abgewiesen). Scott erste Petition für Post-Conviction Relief wurde im Jahr 1995 eingereicht. Dementsprechend war die Änderung der Regel 32,6 (d) nicht ein "angemessener" state Verfahrensvorschrift die nachfolgenden Bundes Überprüfung der unwirksamen Unterstützung Scott Of Counsel Ansprüche verjährt. Wir werden Untersuchungshaft diese Ansprüche für das Landgericht in erster Instanz zu betrachten.

Wir rückgängig des Amtsgerichts Denial-of-Scott-Petition teilweise und Untersuchungshaft, so das Landgericht, um eine Beweisaufnahme und Herrschaft über die Begründetheit dieser Ansprüche zu halten. Wir bekräftigen des Bezirks Gerichtsentscheidung, dass Scott wurde nicht nur durch seinen Anwalt das Versagen, eine Empfehlung für Kronzeugenregelung aus des Vaters des Opfers als Schadensbegrenzung Beweise vorzulegen voreingenommen. Dennoch Untersuchungshaft hat das Landgericht halten sollte eine Beweisaufnahme und prüfen, ob der Ausfall einer solchen Empfehlung des Vaters des Opfers, mit dem Scheitern der Scott Anwalt auf andere mildernde Umstände zu unterwerfen, wie unten diskutiert wird kombiniert zu präsentieren, führte zu Vorurteilen."

Quelle des englischen Orginaltexts:
http://scholar.google.com/scholar_case?case=7949814450734046950&q=%22Roger+Scott%22&hl=en&as_sdt=2003
(Übersetzung mit Hilfe von Google ins Deutsche ohne Gewähr für die Richtigkeit).


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:29
I . Sachverhalt und Verfahrensablauf

Dieser Fall ergibt sich aus der vorsätzlichen Mordes an einem vier-jährige namens Christopher Milke. Christophers Mutter, Debra Milke, ihre Mitbewohnerin James Styers und Styers Freund, Roger Scott, wurden jeweils versucht separat für Mord ersten Grades, Verschwörung zum Mord, Entführung und Kindesmissbrauch. Alle wurden verurteilt.

Bei Scott Gerichtsverhandlung wurde er von Roland Steinle vertreten. Die staatliche Theorie des Falles war, dass Scott, Styers und Debra Milke, um Christopher zu töten, um $ 5.000 aus dem Leben Versicherung für Christopher, die Debra sich durch ihre Arbeit hatte dadurch geplant. Scott war zu $ ​​250 erhalten. Scott sagte während des Prozesses, dass er nur ein Narr, dabei zu helfen, seinen Freund Styers nach der Tat gelockt war. Allerdings hatte Scott ein volles Geständnis bei der Polizei seine eigene Rolle bei der Planung und Durchführung der Entführung und Ermordung von Christopher gegeben. Scott gestand er fuhr mit Styers und Christopher in die Wüste, wo Styers erschossen Christopher. Scott führte die Polizei Christopher Körper, die Waffe benutzt, um Christopher (das war in Scotts Schrank) zu töten, und ein Paar von blutigen Schuhe von Styers getragen werden, wenn er Christopher erschossen. [1]

Nach einer Gerichtsverhandlung, Scott wurde für schuldig befunden Mord ersten Grades, Verschwörung zum Mord und Entführung. [2] Die relevanten Fakten des Falles sind in der Arizona Supreme Court Meinung bekräftigen Scott Überzeugung gesetzt. State v. Scott, 177 Arizona 131, 865 P.2d 792, 795-96 (1993). Die Einzelheiten des Sachverhalts unterstützen die zugrunde liegende Überzeugung, schrecklich wie sie sind, sind nicht für die Zwecke des vorliegenden Rechtsmittels wichtig. Scott bestreitet nicht seine Überzeugung, er bestreitet nur seinen Satz.

578 * 578 Scott erhielt die Todesstrafe für den Mord ersten Grades Ladung und aufeinander Haftstrafen von insgesamt 47 Jahre-to-life für die Verschwörung und Entführung Gebühren. Wenn Verurteilung Scott, fand der Richter drei gesetzlichen erschwerende Faktoren: [3] (1) Scott den Mord begangen als Mittäter für Vermögensvorteile zu erzielen, (2) der Mord war "abscheulichen" und "verdorbenen", weil es eine sinnlose Mord war und das Opfer war hilflos, und (3) Scott war ein Erwachsener, und das Opfer war unter dem Alter von fünfzehn Jahren. Ariz.Rev.Stat. § 13 bis 703 (F) (5), (6), (9). Das Gericht befand außerdem vier nicht-gesetzlichen mildernde Umstände: (1) Scott die Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Untersuchung der Verbrechen; (2) sein Verhalten während und während des Prozesses inhaftiert, (3) seine "Band der Liebe" mit seiner Mutter, und ( 4) seine psychologische Geschichte. Allerdings schloss der Richter diese mildernden Umstände nicht überwiegen die erschwerenden Faktoren und verhängte die Todesstrafe.

Scott Verurteilung und Strafe wurden auf direkten Appell an die Arizona Supreme Court bestätigt. Scott, P.2d 865 bei 806. Das Gericht stellte fest, eine weitere mildernde Umstände: Scott Fehlen jeglicher vor vorbestraft. Id. Nach Zugabe dieser zusätzlichen Faktor zu den mildernden Umstände durch die erkennende Gericht stellte fest, hielt der Arizona Supreme Court die erschwerenden Faktoren noch mehr Gewicht und bestätigte Scott das Todesurteil. Id. Dieses Verfahren der erneut wiegen die Beweise unter Arizona Gesetz erlaubt. Siehe State v. Gallegos, 178 Arizona 1, 870 P.2d 1097, 1117-1118 (1994).

Während der Arizona post-Überzeugung, Verhandlung, Neil Bassett zunächst vertreten Scott. Gemäß Arizona Rechtswissenschaften an der Zeit war die post-Überzeugung Gericht die gleichen Superior Court, wo Scott Gerichtsverhandlung statt. Der gleiche Richter hörte die Klage. Bassett hob ein einziges Problem: ob Scott Trial Counsel, Steinle, unwirksam Hilfe eines Anwalts durch sein Unterlassen gemacht, um die ordnungsgemäße Nachweis des Vaters des Opfers der Empfehlung um Nachsicht bei Verurteilung einreichen.

Vor ihrer Entscheidung hatte Scott das Arizona post-Überzeugung Gericht wiederholt geschrieben Aufhebung das Gericht ersetzen Bassett mit neuen Anwalt. Er sagte das Gericht Bassett weigerte sich, mit ihm zu kommunizieren. Scott schrieb sogar das Gericht unter Angabe hatte er Bassett gefeuert. Das Gericht ignorierte Scott Briefe und nicht eine mündliche Verhandlung abhalten, um zu bestimmen, ob Scott suchte sich selbst repräsentieren oder ob neue Counsel ernannt werden sollte. Stattdessen hat das Gericht kurzerhand verweigert die Petition für post-Überzeugung Relief in einer Minute um. Scott Dann reichte eine formelle Bewegung selbst zu vertreten, und Bassett reichte einen Antrag zurückziehen und damit die neuen Anwalt eine Fristverlängerung um einen Antrag auf erneute Verhandlung oder eine andere Einreichung einreichen. Das Gericht gab Scott die Bewegung für eine Verlängerung der Zeit und wird neuer Anwalt, Rachel Yosha.

Das Gericht gab Yosha 30 Tage, plus eine Erweiterung, um ihre erste Anmeldung im Fall machen. Innerhalb der gesetzten Frist eingereicht Yosha Bewegungen, die Leugnung der Petition für Post-Conviction Relief und beantragt, einen geänderten Antrag erhöhen 23 zusätzliche 579 * 579 Ansprüche einzureichen räumen. Als gute Sache für Scott noch nicht alle von ihm vorgeschlagenen Forderungen in seiner ersten Petition einreichen, argumentierte Yosha Scott früheren Anwalt, Bassett, war wirkungslos - ein Anspruch des post-Überzeugung Gericht akzeptiert, wenn es die Bewegung für neue Berater gewährt.

Unter den vorgeschlagenen Ansprüche in der Änderung seiner Petition für Post-Überzeugung Erleichterung waren Behauptungen, dass Scott die Studie beraten, Steinle, Scott unwirksam Hilfe eines Anwalts vorgesehen, wenn Steinle versäumt, eine plea bargain Angebot für Totschlags zu akzeptieren, obwohl Scott sagte, er wollte, das Angebot anzunehmen, und obwohl Steinle erkannt das Angebot sei "der einzig gangbare Weg [für Scott], um die Todesstrafe zu vermeiden" gegeben sein Geständnis. Anstatt schuldig bekennen zweiten Grades Mord, ging Scott vor Gericht und wurde für schuldig befunden, Mord ersten Grades, wie sein Geständnis bedeutete, dass er sein würde. Bei Verurteilung Steinle auch nicht auf mehrere mildernde Umstände, einschließlich des Nachweises von vier traumatischen Kopfverletzungen Scott litt, hatte ein Gehirn-Scan zeigt Scott Gehirn verkümmert waren präsentieren, erlitt Beweise Scott von Anfällen, sowie Nachweise des Geständnishandels Angebot, die Scott annehmen wollte, aber Steinle abgelehnt.

Die Bewegungen von Yosha eingereicht enthalten die rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen für jeden Anspruch Scott wollte in der Post-Conviction-Petition zur Linderung machen. Die Post-Überzeugung Gericht lehnte die Anträge, hält sie habe "keine Autorität" unter Arizona Rule of Criminal Procedure 32,6 (d) die Einreichung eines geänderten Petition ermöglichen, da der Antrag wurde eingereicht, nachdem die ursprüngliche Petition verweigert worden war.

Nach der Post-Überzeugung des Gerichts Verleugnung, Scott einen Antrag auf Überprüfung eingereicht mit der Arizona Supreme Court, die die Prüfung der Verleugnung seiner Petition für Post-Conviction Relief und der Leugnung seiner Bewegung zu seiner Petition zu ändern. [4] Yosha befestigt die vorgeschlagene Fassung Petitionsrecht in der Anlage zu Scott kurz. [5] Der geänderte Antrag enthielt die 23 zusätzlichen Ansprüche Scott versucht zu bringen. Die Arizona Supreme Court kurzerhand verweigert die Petition ohne Kommentar.

Scott Dann reichte eine rechtzeitige pro se Petition für Habeas corpus beim Bundesgericht. Er wurde neuer Anwalt, der einen geänderten Antrag eingereicht ernannt, erhöhen viele der Ansprüche Scott hatte sowohl auf direkte Berufung und in seinem geändert Petition für post-Überzeugung Entlastung der staatlichen Gerichten erhoben. Das Landgericht hielt die einzige Anspruch Scott in staatlichen Gericht erschöpft hatte, war der ein entschied am durch den Staat nach Überzeugung Gericht in der Hauptsache - dass der Ausfall eine Empfehlung für Milde des Vaters des Opfers, Mark Milke zu präsentieren, stellte unwirksam Hilfe eines Anwalts . Das Landgericht wies diese Anspruch auf die Verdienste. Das Gericht hielt Scott anderen vorgeschlagenen Ansprüche, einschließlich seiner unwirksamen Hilfe eines Anwalts Ansprüche, wurden prozedural aus Bundesmitteln bewerten ausgeschlossen, weil: (1) die staatliche Denial-of-post-Überzeugung Relief auf einer angemessenen und unabhängigen Herrschaft des Staates Verfahrens beruhte, und (2 ) die Ansprüche in der vorgeschlagenen Petition für Post-Conviction Relief erklärt hatte nicht recht zu den staatlichen Gerichten präsentiert, und so wurden sie nicht "erschöpft" in staatlichen Gericht.

580 * 580 Auf die Berufung zu diesem Gericht geltend, Scott hat das Landgericht geirrt, wenn er die folgenden drei zusätzlichen unwirksam Hilfe eines Anwalts Ansprüche wurden prozedural aus Bundesmitteln bewerten verjährt gehalten: (1) Steinle unwirksam Hilfe eines Anwalts, weil er die Freiwilligkeit herauszufordern gescheitert von Scott Aussagen bei der Polizei, (2) Steinle unwirksam Hilfe eines Anwalts, weil er nicht zu untersuchen und präsentieren mildernde Umstände geistiger Mängel Scott während der Urteilsverkündung Phase und (3) Berufungsverfahren Anwalt unwirksam Hilfe eines Anwalts, weil er zu fordern gescheitert die erstinstanzliche Gericht Befund Scott das Verbrechen begangen zu Vermögensvorteile zu erzielen.

II. Analyse

Wir de novo bewerte einem Bezirksgericht Entlassung eines Habeas Petition für prozedurale standardmäßig auf einem Erkenntnis zugrunde, dass: (1) Das Landgericht Leugnung der Erleichterung wurde über angemessene und unabhängige staatliche Herrschaft des Verfahrens beruht oder (2) der Antragsteller nicht um die Abgas- Ansprüche in staatlichen Gericht. Insyxiengmay v. Morgan, 403 F.3d 657, 665 (9. Cir.2005).

A. Procedural Standard

Ein. Angemessene und Unabhängigen Staat Procedural Bar

Normalerweise führt eine Habeas Petenten die Belastung der Reiz. Manchmal jedoch wird die Last mit dem Staat. "Procedural Standardwert ist eine affirmative Verteidigung, und der Staat hat die Beweislast zu zeigen, dass der Standard eine angemessene und unabhängige Boden bildet" für die Verweigerung Erleichterung. Insyxiengmay, F.3d 403 bei 665 (Hervorhebung hinzugefügt). Sobald der Staat erfüllt diese Beweislast verlagert die Beweislast bei den restlichen Fragen an den Petenten.

Um eine ausreichende und unabhängigen Staat prozedurale Boden ausreichen, um einen staatlichen Gericht die Feststellung des Verfahrensrechts standardmäßig unterstützen darstellen ", ein Zustand der Regel muss klar sein, konsequent angewendet, und bei der Petenten, angebliche Standard etabliert." Lambright v. Stewart, 241 F.3d 1201, 1203 (9. Cir.2001) (Zitate ausgelassen) (Hervorhebung hinzugefügt). Ein Staat der Regel gilt einheitlich angewandt und gut etabliert, wenn die staatlichen Gerichte zu folgen in der "überwiegenden Mehrheit der Fälle." Siehe Dugger v. Adams, 489 US 401, 411 n. 6, 109 S.Ct. 1211, 103 L.Ed.2d 435 (1989). Wir finden der Staat nicht seine Last zu beweisen, die Regel zitiert und auf die sich das Arizona post-Überzeugung Gericht getroffen - Arizona Rule of Criminal Procedure 32,6 (d) - war klar, konsequent angewendet, und zu der Zeit gut etabliert The Post -Überzeugung Gericht angewandt es Scott Fall.

Die Grundlage für die staatliche Gericht um leugnen Scott die Bewegungen um die Verweigerung der ersten Petition zu räumen und damit die Einreichung eines geänderten Petition werfen neue Gründe für die Erleichterung war wie folgt:

Es gibt wenig Zweifel daran, dass dieses Gericht zugelassen ist [sic], nach der Vorführung von guten Zweck zu gestatten ein Angeklagter, um eine Petition für Post-Conviction Relief vor einem Dispositiv, um Themen zu ändern. Siehe Regel 32.6 (d), A.R.Crim. P. Hier aber sucht Beklagte eine Bestellung Räumung des Senats, um das Gericht seine Petition für Post-Conviction Relief .... Um die Entlastung durch Beklagte beantragt gewähren würde im Widerspruch zum eigentlichen Zweck der Regel 32 und nicht mit ihren Verfahren.

Diese Sprache bedeutet das Gericht angenommen, dass unabhängig davon, ob Scott hatte gute Sache gezeigt, sein Versagen, seine Forderungen in seiner ersten Petition für Post-Conviction Relief plädieren entschuldigen, das Gericht einfach nicht über die Berechtigung zum Änderung der Petition ermöglichen, weil es geändert, nachdem die 581 * 581 Gericht hatte bereits seine erste Petition verweigert. Diese Schlussfolgerung steht im Widerspruch zu dem Klartext der Regel 32,6 (d), die zum Zeitpunkt der Scott Post-Überzeugung fortfahren zu lesen:

Nach der Einreichung einer post-Überzeugung Entlastung Petition werden keine Änderungen außer mit Genehmigung des Gerichts auf eine Vorführung von guten Zweck zulässig.

Arizona R.Crim. P. 32,6 (d) (1996) (Hervorhebung hinzugefügt). Die einzige Bedingung, um die Änderung einer eingereichten Petition ist die Existenz von guten Zweck. Ob ein Gericht hat oder nicht auf dem ursprünglichen Antrag entschieden wird nicht als Bedingung für Änderung erwähnt.

Die Post-Conviction Relief Richter durchgeführt keine Analyse, ob Scott hatte guten Grund zu seiner Petition Änderung angezeigt. Vielmehr scheint es, den Richter zu einer früheren Fassung der Regel 32,6 (d), die eine post-Überzeugung Gericht von ermöglicht die Einreichung eines geänderten Petition nach der ersten Petition abgewiesen worden war verboten verlassen. Vor 1992, Rule 32,6 (d) zu lesen, "Amendments to Schriftsätze liberal ist in allen Phasen des Verfahrens vor dem Eintritt des Urteils werden dürfen." Arizona R.Crim. P. 32,6 (d) (1991) (Hervorhebung hinzugefügt). [6] Der hervorgehobene Sprache von diesem Stand der Version der Regel beschränken Änderungen an der Zeit "vor dem Eintritt des Gerichts" wurde vom Gesetzgeber im Jahr 1992 gelöscht. Scott reichte seine vorgeschlagene Änderung im Jahr 1996.

Die Arizona Gerichte haben nicht konsequent die 1996-Version der Regel 32,6 interpretiert (d) zu ändern oder zusätzliche Petitionen für post-Überzeugung, Erleichterung, wenn solche Änderungen oder Ergänzungen nach der Ablehnung des ersten Petition eingereicht verbieten. Im Gegenteil, vor dem post-Überzeugung Gerichtsurteil in diesem Fall aber nach Regel 32.6 (d) wurde im Jahr 1992 geändert, die Arizona Court of Appeals im Jahr 1995 entschieden, dass eine post-Überzeugung Gericht die Befugnis, die Einreichung einer geänderten ermöglichen muss Petition auf eine Vorführung des guten Sache, auch wenn das Gericht hat bereits die ursprünglichen Petition abgewiesen. Siehe Rodriguez, 903 bei 640 bis 41 (Feststellung, dass gute Sache gemäß Artikel 32,6 in denen ein Petent versucht, eine Petition pro se Datei nach der post-Überzeugung Gericht wies seine erste Petition wurde gezeigt P.2d weil seine post-Überzeugung, Anwalt der Datei fehlgeschlagen die notwendige kurze Erklärung ist Ansprüche zeitnah). So Rodriguez, die einzige veröffentlichte Fall, dass Rule 32,6 gedeutet hatte (d) nach dem 1992 Änderung, aber vor Scott Verfahren im Jahr 1996 war im Gegensatz zu den post-Überzeugung Gerichtsurteil in diesem Fall. [7]

Die Rodriguez Fall zeigt die post-Überzeugung Gericht nicht auf eine Regel der staatlichen Verfahren, die regelmäßig befolgt wird oder "konsequent angewandt" von der Arizona State Courts verlassen. Wie das Gericht festgestellt hat, "Bundesgerichten sollten nicht Bittsteller zu bestehen, als prozedurale Voraussetzung zur Erlangung des Bundes erleichtert, die Einhaltung der Regel der Staat selbst nicht konsequent 582 * 582 zu erzwingen." Siripongs v. Calderon, 35 F.3d 1308, 1318 (9. Cir.1994).

So, da weder der Text der 1992-Version der Regel 32,6 (d) noch bei der Auslegung, dass die Version der Regel fest, dass eine post-Überzeugung Gericht kann nicht gewähren einen Antrag, die Petition zu ändern, nachdem die ursprüngliche Petition wurde entlassen, die Staat hat nicht seine Beweislast Regel 32,6 erreicht (d) wird konsequent interpretiert, wie es hier interpretiert wurde. Dementsprechend habe das Landgericht festgestellt hat, dass Rule 32,6 (d) stellt einen angemessenen und unabhängigen Staat Verfahrenshindernis für Bundes Bewerten Sie die Vorzüge und andernfalls auf die Verdienste der vorgeschlagenen Ansprüche herrschen.

2. Erschöpfung

Das Landgericht hielt Scott nicht erschöpft seine Ansprüche unwirksamer Hilfe eines Anwalts, weil er diese Ansprüche an die Arizona Gerichte präsentieren fehlgeschlagen. Ein Bundesgericht kann nicht gewähren habeas Entlastung zu einem Zustand gefangen, es sei denn der Gefangene hat zuerst seine staatlichen Gericht Rechtsmittel ausgeschöpft. Siehe 28 U.S.C. § 2254 (b) (1). Ein Antragsteller erfüllt die Erschöpfung Anforderung durch vollständig und fair präsentiert jeden Anspruch auf den höchsten staatlichen Gericht. Siehe Insyxiengmay, F.3d 403 bei 668. Ein Antragsteller vollständig und fair präsentiert ein Anspruch auf die staatlichen Gerichte, wenn er den Anspruch (1), um das richtige Forum, siehe § 2254 (c) zeigt, (2) durch das richtige Fahrzeug, siehe Castille v. Peoples, 489 US 346, 351, 109 S.Ct. 1056, 103 L.Ed.2d 380 (1989) und (3) durch den tatsächlichen und rechtlichen Grundlage für die Behauptung, siehe Weaver v. Thompson, 197 F.3d 359, 364 (9. Cir.1999). Vollständige und faire Darstellung erfordert zusätzlich eine Petentin die Substanz der seinen Anspruch auf den staatlichen Gerichten, darunter ein Verweis auf ein Bundesverfassungsgesetz Garantie und eine Erklärung von Tatsachen, die den Petenten zur Entlastung berechtigen zu präsentieren. Siehe Picard v. Connor, 404 US 270, 278, 92 S.Ct. 509, 30 L.Ed.2d 438 (1971).

Scott waren seine ineffektive Hilfe eines Anwalts Ansprüche im Anhang seines Antrags auf Überprüfung an der Arizona Supreme Court. Er ausdrücklich sein Recht auf wirksame Hilfe eines Anwalts referenziert unter dem Sechsten Änderung der Verfassung der Vereinigten Staaten. Er erklärte auch, die operativen Tatsachen, auf denen jeweils der Ansprüche und wurden zitiert Bundes Rechtsprechung, um seine Argumente zu unterstützen. Das einzige Problem der staatlichen Wettbewerben ist, ob auch die Ansprüche in einem Anhang in einen Antrag auf Überprüfung der Arizona Supreme Court zufrieden auf die sachgerechte Darbietung Voraussetzung für Zwecke der Erschöpfung. Dies ist eine Frage des Bundesrechts, nicht staatliches Recht. Wir halten Scott tat erreichen eine vollständige und wahrheitsgemäße Darstellung seiner Forderungen an die Arizona Supreme Court. Scott enthalten eine Kopie des geänderten Petition für post-Überzeugung, Erleichterung, die er versucht, in der post-Überzeugung Gericht in der Anlage zu seinem Antrag auf Überprüfung mit der Arizona Supreme Court eingereicht einreichen.

Dieser Fall ist von Insyxiengmay, die diese Präsentation eines Problems in einem Anhang statt ununterscheidbar ist ausreichend, um das Problem in einem umfassenden und fairen Weise zu den staatlichen Gerichten zu präsentieren. [8] Siehe Insyxiengmay, 403 F.3d bei 668. In der Tat ist es fraglich, ob die Ansprüche sogar notwendig in der Anlage zu ihrer Erhaltung vorgestellt werden. Da die Insyxiengmay Gericht stellte fest,

[W] e Frage, ob damit die drei Ansprüche war es sogar notwendig für Insyxiengmay einen Anhang mit der Washington Supreme Court einreichen zu erschöpfen .... Denn in seiner Bewegung Insyxiengmay fragte die Washington Supreme 583 * 583 Court, damit die Ansprüche in der Berufungsinstanz gehen, und das Gericht lehnte den Antrag, damit vorbehaltlich ihn präsentieren die Ansprüche für die Überprüfung entweder dem Berufungsgericht oder die oberste Gericht wurde eine weitere Pflicht zur Abgas entschuldigt.

Insyxiengmay, F.3d 403 bei 669 n. 5.

Ebenso bat Scott die Arizona Supreme Court, damit seine Ansprüche in der post-Überzeugung Gericht gehen und er gab dem Gericht eine Kopie des geänderten Petition suchte er eine Datei, die im Lieferumfang enthalten die operativen Sach-und Rechtslage. So wusste die Arizona Supreme Court genau, welche behauptet Scott versucht zu präsentieren. Die Arizona Supreme Court hat die Anforderung abgelehnt ", also abgesehen von ihm von der Vorlage der Ansprüche für die Überprüfung entweder dem [post-Überzeugung Gericht] oder den Obersten Gerichtshof." Siehe id. Daher wurde eine weitere Pflicht Scott musste erschöpft entschuldigt.

Alle Erschöpfung erfordert, ist, dass die staatlichen Gerichte die Möglichkeit, einen Fehler zu beheben, nicht, dass sie tatsächlich nutzten die Gelegenheit haben. Siehe Picard v. Connor, 404 US 270, 275, 92 S.Ct. 509, 30 L.Ed.2d 438 (1971). Dementsprechend erschöpft Scott seinen Zustand Wiedergutmachung in Bezug auf die Ansprüche suchte er in seiner geänderten Fassung Petition für post-Überzeugung Erleichterung bringen.

Wir schließen daraus, Scott Ansprüche nicht prozedural aus Bundesmitteln bewerten ausgeschlossen.

3. Proceedings Untersuchungshaft

"Wo ein Petent wirft eine färbbar Anspruch [zu lindern], und wo es nicht wurde eine Landes-oder Bundesebene Anhörung zu diesem Anspruch müssen wir an das Amtsgericht für eine Beweisaufnahme Untersuchungshaft." Phillips v. Woodford, 267 F.3d 966, 973 (9. Cir.2001) (zitiert Smith v. McCormick, 914 F.2d 1153, 1170 (9. Cir.1990)).

Der gravierendste Anspruch Scott bringt, ist unwirksam Hilfe eines Anwalts wegen Nichterfüllung mildernde Umstände seiner geistigen Defizite bei seiner Urteilsverkündung präsentieren. Der Rekord spiegelt Steinle, der Staat, und der Richter alle wussten Scott behauptet, er habe "Schrumpfung des Gehirns" von mehreren Schädel-Hirn-Verletzungen, darunter ein Fahrrad-Unfall in der siebten Klasse mit einem Auto, zwei Motorradunfälle und einem Autounfall, alle von denen gemacht hatte Scott vorübergehend bewusstlos. In der Tat hatte Steinle Scott den Anspruch der Schrumpfung des Gehirns als Gründe für die Beantragung eines pre-trial Kompetenz Beurteilung durch das Gericht bestellt werden. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, Steinle unabhängig untersucht diese Ansprüche, sie als mildernde Umstände in den Strafraum Phase der Studie zu präsentieren.

In Summerlin v. Schriro, 427 F.3d 623, 631 (9. Cir.2005) gewährte das Gericht eines Arizona State Petenten, habeas Petition. Summerlin Anwalt nie untersucht oder entwickelt Beweise der psychischen Gesundheit Summerlin Geschichte zur Präsentation bei der Strafe Phase seines Kapitals Studie, obwohl Anwalt wusste, dass er mit paranoider Schizophrenie diagnostiziert worden war und mit anti-psychotische Medikamente. In Summerlin, wie hier, "[d] ie starken psychiatrischen Beweise Summerlin die mangelnde Impulskontrolle und emotionale Kontrolle und organische Funktionsstörungen des Gehirns konnten signifikante Abschwächung Nachweis erbracht haben." Id. bei 641 (Hervorhebung hinzugefügt).

Wie der Bericht von 2006 durch Bundesgesetz habeas Scott Anwälte bestellt mitgeteilt, würde Untersuchung eine Computertomographie ("CT")-Scan enthüllt haben demonstriert Scott hatte organische Hirnschäden. Scott Bio-Hirn-Trauma ist auch in einer psychiatrischen Beurteilung durch seine föderale Habeas Anwälte in 1996 bestellt beschrieben. Der Bericht stellt fest ein CT-Scan im Jahr 1987 durchgeführt wurde, zeigte die Anwesenheit von Hirnatrophie ungewöhnlich für eine Person von Scott Alter bei der Zeit, und Dr. Don, der Psychiater, verbunden dieses Hirnschäden zu einer Wahrscheinlichkeit, dass Scott 584 * 584 leichter beeinflusst wurde von Styers als wäre ein normaler Mensch sein.

Darüber hinaus seit mehreren Jahren Scott war ein schwerer Alkoholiker, trinken zwei Fünftel Whisky jeden Tag - das kann auch kognitive Probleme beigetragen haben. Das Gericht weigerte sich Scott den Alkoholismus als mildernden Umstand zu berücksichtigen, da es sich um eine freiwillige Handlung war. Dies steht im Gegensatz zu Arizona Gesetz. "Freiwillige Intoxikation oder Drogenmissbrauch kann ein mildernder Umstand sein .... Intelligence als Teil der Bestimmung, ob eine Kopfverletzung Schäden ausreichend berücksichtigt als mildernden Umstand rechtfertigen verursacht betrachtet worden." State v. Kayer, 194 Arizona 423, 984 P.2d 31, 45, 47 (1999) (zitiert State v. Stokley, 182 Arizona 505, 898 P.2d 454, 469 (1995)). Sicherlich Scott traumatischen Kopfverletzungen sollte gewesen sein, zumindest von Steinle in Vorbereitung untersucht für die Präsentation von Scott Strafraum-Phasen-Fall durch die Bestellung der gleichen Krankenhaus Datensätze, auf die sich der Bericht von 2006. Eine solche Unterlassung Steinle ist auffällig.

Es ist auch klar aus dem Protokoll, dass der Staat ein Plädoyer Angebot an Scott vor der Verhandlung. Laut Steinle eidesstattliche Erklärung, "[d] ie Bundesstaat Arizona darauf hingewiesen, dass, wenn Herr Scott vereinbarten auszusagen und war in seiner Aussage ehrlich konnte er schuldig bekennen zweiten Grades Mord." Doch nach Steinle eidesstattliche Erklärung wies Steinle das Angebot, weil Scott nicht lesen würde, trotz der Tatsache, Scott wollte das Angebot anzunehmen. Unabhängig von der Ordnungsmäßigkeit der Zurückweisung der Einrede Angebot auf dieser Basis (das ist höchst verdächtig), Nachweis des Klagegrundes Angebot während der Urteilsverkündung Phase als Schadensbegrenzung eingeschleppt wurden. Siehe Summerlin, 427 auf 640 (hält diese Beweise der Staatsanwaltschaft angeboten, damit der Angeklagte sich schuldig zu bekennen, um second-degree Mord und schwere Körperverletzung war mildernde Umstände, die in der Verurteilung Phase, nachdem der Beklagte konnte zugelassen werden F.3d hatte für schuldig befunden worden Mord ersten Grades). Der Klagegrund Angebotes mitigatory Effekt ist klar: die Staatsanwaltschaft dachte, dies war nicht eine klare Todesstrafe Fall. Summerlin, 427 bei 631 F.3d.

Fehlende vorherige vorbestraft - - gefunden von der Arizona Supreme Court gegen die erschwerenden Faktoren Studie fand Kein Gericht hat alle mildernden Beweisaufnahme durch das Gericht sowie die zusätzlichen Faktor gefunden gewogen. Darüber hinaus hob Scott eine weitere Klage vor dem Arizona Supreme Court und das Landgericht -, dass seine Berufungsgericht Staatsanwalt unwirksam Hilfe eines Anwalts gemacht, weil er nicht herauszufordern die Jury die Feststellung, dass er das Verbrechen begangen, für Vermögensvorteile zu erzielen. Wenn diese Behauptung gefunden Verdienst haben, wird es bedeuten, dass es ein weniger erschwerender Faktor in der Gleichung wiegen. So ist es möglich, dass Scott hatte den Rat dieses zusätzliche Beweise bei der Strafvollstreckung, Scott könnte die Strafmilderung des Lebens, ohne die Möglichkeit der Bewährung erhalten haben vorgestellt. Wir Untersuchungshaft, so das Landgericht, diese Feststellung zu machen.

Weil Scott wurde nie eine Anhörung im staatlichen Gericht auf seine ineffektive Hilfe eines Anwalts Ansprüchen angegeben, wird er zu einer Anhörung im Amtsgericht berechtigt. Phillips, 267 bei 973 F.3d. Untersuchungshaft sollte das Landgericht halten eine Beweisaufnahme, damit beide Parteien auf Beweise für jedes Scott Forderungen der unwirksamen Hilfe eines Anwalts gestellt.

Untersuchungshaft sollte das Landgericht diese Fragen de novo nach einer Beweisaufnahme zu entscheiden, weil es keine staatlichen Gericht Entscheidung in der Sache, auf die das Landgericht kann aufzuschieben. Siehe Pirtle v. Morgan, 313 F.3d 1160, 1167-68 & n. 4 (9. Cir.2002) (Holding dass dort, wo "es gibt keine staatliche gerichtliche Entscheidung zu diesem Thema, um Rücksicht accord ... Bedenken über comity und Föderalismus, wenn ein staatliches Gericht erreicht die Vorzüge eines 585 * 585 Petition für entstehen post-Überzeugung Entlastung nicht existieren [und] wenn es klar ist, dass ein staatliches Gericht hat nicht die Vorzüge eines ordnungsgemäß angehoben Thema erreicht, wir müssen sie de novo zu überprüfen. ").

B. Opfers Vaters Kronzeugenregelung Empfehlung

Scott wirft ein Anspruch, der auf die Verdienste sowohl in der staatlichen Gericht und dem Federal District Court entschieden wurde: Ob Steinle Scheitern zu präsentieren des Vaters des Opfers Empfehlung Scott Nachsicht bei Verurteilung gegeben werden konstituiert unwirksam Hilfe eines Anwalts in Verletzung der Sechsten Änderung des US- Verfassung.

Eine kriminelle Angeklagte zu entlasten unwirksam Hilfe eines Anwalts, wenn mit dem Titel "Verteidiger das Verhalten so das reibungslose Funktionieren des kontradiktorischen Verfahrens, dass die Studie nicht auf als derjenige ein gerechtes Ergebnis herangezogen werden untergraben." Strickland v. Washington, 466 US 668, 686, 104 S.Ct. 2052, 80 L.Ed.2d 674 (1984). Um wirksam Hilfe zu schaffen, muss der Beklagte zeigen (1) Berater Fehler "so ernst, dass Berater nicht funktioniert als` Anwalt "durch die Sechste Änderung garantiert", hergestellt und (2) dieses mangelhaften Leistung der Verteidigung voreingenommen. Id. bei 687, 104 S.Ct. 2052. Um Vorurteile zu demonstrieren, muss der Beklagte für "gibt es eine begründete Wahrscheinlichkeit, dass, aber für den Anwalt die unprofessionelle Fehler, das Ergebnis des Verfahrens wäre anders gewesen. Ein hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Wahrscheinlichkeit ausreicht, um das Vertrauen in das Ergebnis zu untergraben." Id. bei 694, 104 S.Ct. 2052. In einem Aufruf eines Todesurteils, ist es nicht genug, dass der Fehler, die das Ergebnis beeinflusst haben, die Frage ist, ob "der ohne die Fehler, die sentencer ... würde dem Schluss, dass das Gleichgewicht der erschwerender und mildernder Umstände nicht rechtfertigen haben Tod. " Id. bei 695, 104 S.Ct. 2052. Die ultimative Untersuchung "sich auf die grundlegende Fairness des Verfahrens, dessen Ergebnis in Frage gestellt werden." Id. bei 696, 104 S.Ct. 2052.

Weil Scott reichte seine Bundes Petition für Habeas-Corpus am 25. Juli geschrieben. 1997 werden die Verdienste seines Anspruch des Anti-Terror-und Effective Death Penalty Act von 1996 ("AEDPA") geregelt. Unter AEDPA, "es ist nicht genug, um eine föderale habeas Gericht, das in seiner unabhängiges Urteil beantragte die state-Gerichtsentscheidung Strickland falsch zu überzeugen." Glocke v. Cone, 535 US 685, 699, 122 S.Ct. 1843, 152 L.Ed.2d 914 (2002). Vielmehr kann ein Bundesgericht zu gewähren habeas Entlastung nur dann, wenn das Landgericht die Entscheidung in der Hauptsache zu einer Entscheidung, die "im Gegensatz zu oder beteiligten eine unzumutbare Anwendung von" Strickland war oder "auf eine unzumutbare Ermittlung des Sachverhalts im Lichte der Basis der Beweise im Staat Gerichtsverfahren präsentiert. " 28 U.S.C. § 2254 (d) (1) und (2).

Wir können nicht erkennen alle strategischen Grund für Steinle Entscheidung nicht zu ermitteln oder einführen irgendwelche Beweise, dass des Vaters des Opfers, Mark Milke, empfohlen Scott die Todesstrafe nicht gegeben werden. Siehe Correll v. Ryan, 539 F.3d 938, 949 (9. Cir.2008) ("Eine uninformierte Strategie ist nicht eine begründete Strategie. Es ist in der Tat, keine Strategie überhaupt."). In der Tat, in einer eidesstattlichen Erklärung von Steinle während der Post-Überzeugung, Verhandlung eingereichten, weiß er nicht einmal erwähnt Untersuchung Milke der Empfehlung, dass Scott Erbarmen finden. Nirgendwo in der Datensatz ist Steinle eine Begründung für seine Entscheidung nicht auf unabhängige Beweise Milke Kronzeugenregelung Empfehlung einzuführen.

Da Steinle hatten die Pflicht, zu untersuchen und präsentieren alle zumutbaren mildernde Umstände, war seine Leistung nicht angemessen "unter den herrschenden professionellen Normen." Siehe Wiggins v. Smith, 539 US 586 * 586 510, 521, 123 S.Ct. 2527, 156 L.Ed.2d 471 (2003); Strickland, 466 US bei 688, 104 S.Ct. 2052.

Es ist nicht hinreichend wahrscheinlich jedoch, dass Milke Kronzeugenregelung Empfehlung wäre Scott Satz vom Tod zum Leben im Gefängnis verändert haben. Milke Kronzeugenregelung Empfehlung ist ein nicht-gesetzlicher mildernden Umstand. Siehe Ariz.Rev.Stat. § 13 bis 703 (g). Da die Arizona Supreme Court hat erkannt, " weil Gericht Ermessensspielraum bei der Festlegung, wie viel Gewicht, um jede mildernder Umstand zu geben hat, könnte nicht gesetzlichen mildernden Umstände nicht zu viel Gewicht berechtigt, entweder einzeln oder kumulativ sein." Gallegos, P.2d 870 bei 1119.

Hier war die Arizona post-Überzeugung, Richter, diesen Fehler bestimmt harmlos war der gleiche Richter, Scott verurteilt. Wir wissen, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der imposanten Satz dieser Richter geprüft und verworfen des Vaters des Opfers der Empfehlung um Nachsicht, als er die Pre-Satz Bericht, der eine Kronzeugenregelung Empfehlung Mark Milke enthalten gelesen hatte. Der Richter muss ermittelt die Kronzeugenregelung Empfehlung nicht so ins Gewicht angesichts der erschwerenden Faktoren haben.

Letztlich gemäß AEDPA, müssen wir Rücksicht auf einem staatlichen Gericht die Entscheidung geben, wenn er objektiv unzumutbar ist. Siehe 28 U.S.C. § 2254 (d) (1); Bell, 535 US bei 692, 122 S.Ct. 1843. Denn es ist nicht hinreichend wahrscheinlich, dass Scott die Strafe geändert hätte hatte die Milde Empfehlung selbst wurde als mildernde Beweis vorgelegt, erlitt der Arizona post-Überzeugung des Gerichts Bestimmung Scott kein Vorurteil war weder "im Gegensatz zu" noch hat sie "beinhalten eine unzumutbare Anwendung "Strickland. 28 U.S.C. § 2254 (d) (1). So geht diese Forderung nicht berechtigt Scott auf Habeas Erleichterung.

Allerdings bedeutet dies nicht, hat das Thema zur Ruhe. Unter den drei unwirksam Hilfe eines Anwalts behauptet das Landgericht wird in Untersuchungshaft berücksichtigen ist, dass ANKLÄGER sei verfassungsrechtlich unwirksam, weil er nicht zu untersuchen und präsentieren mildernde Umstände während der Urteilsverkündung Phase Scott Gerichtsverhandlung. So, obwohl die fehlende Milke Empfehlung um Nachsicht präsentieren nicht von selbst, herzustellen Vorurteil, dieses Versäumnis sollte durch das Landgericht im Hinblick auf die anderen mildernde Umstände Rat neu bewertet werden konnte präsentieren.

III. Abschluss

Mit Bezug auf die folgenden unwirksam Hilfe eines Anwalts Ansprüche, kehren wir des Bezirksgerichts Entschlossenheit, weil die Ansprüche nicht prozedural ausgefallen sind und erschöpft waren: (1) dass ANKLÄGER unwirksam Hilfe eines Anwalts, weil er die Freiwilligkeit der Scott Aussagen herauszufordern gescheitert die Polizei, (2) dass ANKLÄGER unwirksam Hilfe eines Anwalts, weil er nicht zu untersuchen und präsentieren mildernde Umstände von Schädel-Hirn Scott Verletzungen und ihre Wirkung auf seine mentale Prozesse bei der Urteilsverkündung Phase und (3) die Berufungsinstanz Anwalt unwirksam Unterstützung der Anwalt, weil er nicht bestreiten die erstinstanzliche Gericht die Feststellung Scott das Verbrechen begangen zu Vermögensvorteile zu erzielen. Wir Untersuchungshaft diese Ansprüche an das Amtsgericht für eine Entschließung über die Verdienste in der ersten Instanz. Wir bekräftigen des Bezirksgerichts Leugnung über die Begründetheit der Scott den Anspruch, dass seine Studie beraten verfassungsrechtlich unwirksam nicht präsentiert eine Empfehlung für Kronzeugenregelung aus des Vaters des Opfers als Schadensbegrenzung Beweis war. Dennoch sollte das Landgericht zu überdenken, ob dieses Scheitern Scott im Licht der anderen Faktoren hat das Landgericht hält Untersuchungshaft voreingenommen.

Quelle des englischen Orginaltexts:
http://scholar.google.com/scholar_case?case=7949814450734046950&q=%22Roger+Scott%22&hl=en&as_sdt=2003
(Übersetzung mit Hilfe von Google ins Deutsche ohne Gewähr für die Richtigkeit).


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:38
Ich sehe gerade,. dass man auch die ganze Webseite mit Google automatisch übersetzen kann:

http://translate.googleusercontent.com/translate_c?act=url&depth=1&hl=de&ie=UTF8&prev=_t&rurl=translate.google.de&sl=en&...


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azfrankie
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:40
Wollte gerade fragen. Was bringt Dir das, den ganzen Müll zu posten? Die sehen doch eh den Wald vor lauter Bäumen nicht.


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 15:50
Hier eine "Übersetzung" von der Webseite wo es um die Timelines und irgendwelche Zeugen geht:

http://translate.google.de/translate?sl=en&tl=de&js=n&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&eotf=1&u=http%3A%2F%2Fwww.debbiemilke.com%2...


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 16:04
@azfrankie du schreibst:
azfrankie schrieb:"Wollte gerade fragen. Was bringt Dir das, den ganzen Müll zu posten? Die sehen doch eh den Wald vor lauter Bäumen nicht."
Wenn du hier Links zu amerikanischen Webseiten päsentierst, darf ich die Webseiten ja wohl mit Hilfe von Google übersetzen, obgleich diese "Übersetzungen" leider nicht immer schön und fehlerfrei sind.


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 16:15
Wenn man hier nur seine Anteilnahme mit Debbie bekunden darf, bringt dieser ganze Threads nichts. Denn eins steht fest: Wir können gar nichts gegen die "Todesstrafe" in den USA ausrichten. Auch die Deutsche Botschaft in den USA kann nichts tun, denn Debbie Milke ist Staatsbürgerin der USA.
Geboren wurde Debra Jean Milke in einem Hospital der US-Armee in Berlin, weil der Vater ein GI war. Amerikanischer Boden also, damit ist sie Amerikanerin. Debbie hätte auch einen deutschen Pass beanspruchen können, weil ihre Mutter Berlinerin ist.

Daran hat aber keiner gedacht, als Debbie in den Staaten aufwuchs. Und so können deutsche Behörden jetzt nichts für sie tun. Ein Jammer, denn nicht nur der falsche Pass unterscheidet sie von den anderen Deutschen in US-Todeszellen, sondern vor allem: Es gibt keinen sauberen Beweis ihrer Schuld.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17704546.html
Äußerst erschütternd und traurig ist es, wenn man diesen Schlusssatz in dem einen Bericht liest:
Scipper schrieb:Debra Milkes Zukunft, ihr Leben, liegt jetzt, nach einem 20-jährigen juristischen Marathon, in den Händen der Berufungsrichter. Entscheiden sie gegen Debbie, glauben sie Sheriff Saldate und seiner Story von Debbies Geständnis, heben deshalb das Todesurteil nicht auf und gibt es kein neues entlastendes Beweismaterial - dann, so die düstere Prognose ihrer Anwältin Lori Voepel, wird Debra Milke hingerichtet. Auch nach so langer Zeit.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1677218/
Auch Mister Styers droht die Todestrafe, während der Mister Scott bereits "begnadigt" wurdem in dem Sinne, dass seine Todesstrafe bereits in lebenslänglische Haft umgewandelt wurde:
Bei Roger Scott wurde zwischenzeitlich eine Schizophrenie diagnostiziert und die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt. Die Berufung des Todesschützen Jim Styers hatte keinen Erfolg, er soll hingerichtet werden.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1677218/


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 16:48
Kann Debbie Milke heute noch die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen? Sie ist in Berlin geboren und ihre Mutter ist deutsche Staatsbürgerin. Daher steht ihr die deutsche Staatsbürgerschaft und damit auch der Schutz durch die deutsche Botschaft in den USA zu. Wie aus dem obigen Bericht hervorgeht, werden die deutschen Staatsbürger, die in den USA einsitzen, von der deutschen Botschaft betreut.


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 16:59
Debbie ist nicht in den USA geboren, sondern in Berlin. Also steht ihr meines Erachtens die deutsche Staatsbürgerschaft zu, auch wenn sie durch Zufall in einem amerikanischen Krankenhaus geboren wurde und man das amerikanische Krankenhaus vielleicht als "amerikanischen Boden" betrachtet:
"Wer durch Geburt in den USA die US-Amerikanische und gleichzeitig durch Abstammung von einem deutschen Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit erworben hat, verfügt bereits über die doppelte Staatsangehörigkeit. Eine Beibehaltungsgenehmigung ist in diesem Fall nicht erforderlich."

http://www.juraforum.de/wiki/doppelte-staatsangehoerigkeit-deutschland-usa:-gruende-und-voraussetzungen-der-beibehaltung...
Ob jemand in einem amerikanischen oder chinesischen Krankenhaus geboren wird, dürfte ja wohl nicht dazu führen, dass er dadurch automatisch seine deutsche Staatsbürgerschaft verliert, wenn die Mutter deutsche Staatsbürgerin ist und sich das Krankenhaus zudem in Deutschland befand oder befindet.


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 18:22
Es ist nicht meine Absicht, hier einen Monolog zu halten, aber ich möchte noch etwas sagen: Debbie ist Berlinerin und daher sollte sich die deutsche Botschaft in den USA um sie kümmern. Aus einem Bericht geht hervor, dass nie ein deutscher Pass für sie beantragt wurde, weil sie in einem amerikanischen Militärkrankenhaus in Berlin geboren wurde, weil dies "amerikanischer Boden" war
und weil ihr Vater Amerikaner war. In Deutschand gilt aber nicht das Territorialprinzip, sondern das Abstammungsprinzig, so dass es sein kann, dass Debbie die deutsche Staatsbürgerschaft hat, denn ihre Mutrter ist deutsche Staatsbürgerin. Das sollte von Rechtsexperten geklärt werden, mit dem Ziel rauszufinden, ob Debbie auf dem Grund Anspruch auf einen Schutz durch die deutschen Behörden geht. Das Schreiben von Fernsehzuschauern an die amerikanische Botschaft in Berlin, wie in der alten RTL-Sendung angeregt, war zwar medinwirksam, aber es hat vermutlich nichts gebracht.


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 18:32
Es gilt das Abstammungsprinzig, so dass es sein kann, dass Debbie die deutsche Staatsbürgerschaft hat, denn ihre Mutter ist deutsche Staatsbürgerin. Das sollte von Rechtsexperten geklärt werden, mit dem Ziel rauszufinden, ob Debbie als Deutsche Anspruch auf einen Schutz durch die deutschen Behörden hat. Das wäre allemal wirkungsvoller als hier nur die Anteilnahme zu bekunden !!!

"Ius Sanguinis ... bezeichnet das Prinzip, nach dem ein Staat seine Staatsbürgerschaft an Kinder verleiht, deren Eltern (oder mindestens ein Elternteil) selbst Staatsbürger dieses Staates sind. Es wird daher auch „Abstammungsprinzip“ genannt.der in Ergänzung zu diesem praktiziert." (Wikipedia)

Wenn eine deutsche Staatsbürgerin aus Berlin seit 20 Jahren in den USA in einer Todezelle einsitzt, hat sich der deutsche Staat drum zu kümmern, egal ob die betreffene Frau dort zu Recht oder zu Unrecht einsitzt. Daher ist die Frage der Staatsangehörigkeit in diesem Falle Debbie sogar sehr wichtig !!!


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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 18:45
Hier ein Bericht, der sich mit dem Thema befasst: TODESSTRAFE - Prozess gegen die Supermacht:
"Besonders schwierig wird für die Bundesregierung der Fall Debbie Milke. Die Tochter einer Deutschen hat formal nur die amerikanische Staatsbürgerschaft."

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17704532.html


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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 21:44
Vermutlich ist Debbie ohne es zu wissen deutsche Staatsbürgerin, auch wenn sie keinen deutschen Pass hat, weil dieser nicht beantragt wurde, weil sie bei der Auswanderung noch ein Kind war.

Ich verweise dazu auf den Präzedenzfall LaGrand: "Die LaGrands waren die ersten Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA hingerichtet wurden. Walter, geboren 1962, war der Sohn eines amerikanischen Soldaten. Später ging die deutsche Mutter mit ihm und seinem Bruder in die Staaten. Nachdem die LaGrand-Söhne 1982 in Arizona unter Mordverdacht verhaftet worden waren, hätten die Amerikaner die beiden unverzüglich darüber belehren müssen, dass sie - so wie das Recht auf einen Anwalt - auch Anspruch auf Unterstützung durch ihre Botschaft haben. So ist es in Artikel 36 des Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen vom 24. April 1963 geregelt, zu dessen Einhaltung sich auch die USA verpflichtet haben. Besonders erbost ist man in Berlin, weil die US-Botschaft noch 1998 versichert hatte, gerade bei den Deutschen werde man besonders darauf achten, diese Regeln nicht zu verletzen. Kurz zuvor war ein Latino aus Paraguay exekutiert worden, bei dessen Verhaftung sich die Amerikaner mal wieder nicht um die Vorschriften gekümmert hatten. Die Formalien des Wiener Übereinkommens machen Sinn, im Todesstrafenland USA können sie Leben retten. Das US-Außenministerium sorgt für erstklassige Anwälte und stellt hierfür auch Geld zur Verfügung." (Quelle: DER SPIEGEL 44/2000).

Nach einer Publikation der deutschen Bundesregierung ist man dann deutscher Staatsbürger, wenn zumindest ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit hat, weil das Abstammungsprinzip gilt:

"Wer als Kind deutscher Eltern geboren wird, braucht sich um seine Staatsangehörigkeit wenig Gedanken zu machen. Für das Kind ist es selbstverständlich, seit seiner Geburt die Staatsangehörigkeit der Eltern zu haben. Das ist das so genannte Abstammungsprinzip. Es hat heute folgenden Inhalt: Ein Kind wird mit der Geburt Deutsche oder Deutscher, wenn die Mutter oder der Vater oder beide deutsche Staatsbürger sind. Besitzt nur der Vater die deutsche Staatsangehörigkeit und ist er nicht mit der Mutter verheiratet, ist eine nach deutschen Gesetzen wirksame Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft erforderlich. Ein solches Verfahren muss eingeleitet sein, bevor das Kind das 23. Lebensjahr vollendet hat. Die Staatsangehörigkeit des anderen Elternteils spielt für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit keine Rolle. Allerdings wird das Kind in vielen Fällen mit der Geburt zugleich nach dem Abstammungsprinzip die ausländische Staatsangehörigkeit des anderen Elternteils erwerben. Das Kind besitzt dann mehrere Staatsangehörigkeiten. Es entsteht Mehrstaatigkeit. Das Kind ist unabhängig von der Mehrstaatigkeit ohne Wenn und Aber auf Dauer deutscher Staatsbürger. Auch das Optionsmodell, das nach Volljährigkeit eine Entscheidung für eine Staatsangehörigkeit verlangt, gilt für dieses Kind nicht. Es kann daher nach deutschem Recht auf Dauer auch die andere Staatsangehörigkeit behalten." (Quelle: Webseite der Bundesregierung).

Rechtsexperten sollten umgehend die Frage der Staatsangehörigkeit klären und die Bundesregierung über den Fall unterrichten, sofern sich rausstellt, dass Debbi deutsche Staatsbürgerin ist, um die etwaige Hinrichtung von Debbie auf diplomatischen Wege zu verhindern !!!


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Scipper
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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 21:54
@azfrankie

Du bist der Experte in diesem Fall. Ist bereits geklärt, ob Debbie deutsche Staatsbürgerin ist?


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azfrankie
ehemaliges Mitglied

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Debbie Milke - unschuldig im Todestrakt?

13.12.2012 um 22:26
@Scipper
Debra ist Amerikanerin. Ihr Vater war US-Bürger (GI ), und Renate Janka hat später die Amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen (die sie bis heute hat). Der Geburtsort alleine war nicht ausschlaggebend. Als Debra sechs Monate alt war zog die Familie dann zurück in die USA, weil Richard Sadeiks Stationierung in Deutschland zu Ende ging. Das führte sie zunächst nach Montana, dann durch andere Staaten und am Ende nach Arizona. Debra wurde im Amerikanischen Militärkrankenhaus Berlin-Steglitz (Unter den Eichen) geboren. Wir waren ja damals Frontstadt.

Ich habe schon vor Jahren mit dem Auswärtigen Amt wegen Unterstützung gesprochen. Dort 'beobachtet' man zwar den Fall, kann darüber hinaus jedoch nichts machen. Im Fall der LaGrand Brüder hat sich das aktivistische Verhalten Deutsche Politiker jedenfalls nur negativ vor Ort in Arizona ausgewirkt. Guck' Dir die Fälle Dieter Riechmann (Florida) oder Jens Söhring an. Da können Deutsche Politiker auch herzlich wenig ausrichten, obwohl es eindeutig Deutsche sind. Ich bin mir sicher, so wie wir es gerade machen sind wir auf dem richtigen Weg. Sobald der Martinez-Brief den 9th Circuit Court erreicht, wird die Welt schon anders aussehen. Ich hoffe, dass das noch vor Jahresende geschieht.


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