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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.342 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Feuer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.12.2017 um 18:38
Also so eine "Parenthood" Geschichte. In der Tat soll es Fälle geben, wo man annimmt, dass hier die Eltern vertuschten und somit wie auch immer die Tat verschleiert blieb.
Ich schließe hier in dem Fall nichts aus.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.12.2017 um 18:49
Vor einiger Zeit wurde in meiner Gegend eine Frau, die der Täter nicht sehr gut kannte mit mehreren Messerstichen ermordet. Mit der blutigen Kleidung lief der noch junge Täter weinend zu einem Verwandten worauf dieser die blutige Kleidung und das Messer verschwinden ließ. Es gibt solche Sachen. Ich kannte Täter,Opfer und Gehilfen . Der Fall wurde sehr schnell aufgeklärt.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.12.2017 um 00:50
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich finde man kann den Fall Langendonks mit keinem andern Fall vergleichen
Volle Zustimmung. Eine solche Ansammlung raetselhafter Umstaende ist wirklich einzigartig.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Spuren Beseitigung von Angehörigen dürft nicht der Fall sein.
Wuerde allerdings erklaeren warum man den Taeter bis heute nicht gefasst hat obwohl viele Indizien darauf hindeuten dass er irgendwie aus der Gegend sein muss. Vielleicht doch durch die ganze Verwandschaft gedeckt? Wenn er doch aus Oesterreich war, warum zum Teufel ist er dann zum Tatort zurueckgefahren?????


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.12.2017 um 08:11
Zitat von passatopassato schrieb:Vielleicht doch durch die ganze Verwandschaft gedeckt? W
Und was ist mit Nachbarn, event Arbeitskoll. des Täters, Leute die ihn vom Sehen kennen ? Die kann man doch nicht alle deckeln.

@Liederlich
Man sollte generell nicht von seinem Gesichtspunkt / Erfahrungswelt ausgehen. Das ist schwer, weil wir das ständig tun. Oberstes Gebot ist, sich in den Täter zu versetzen, was noch schwerer ist.

Ich wüsste übrigens auch keinen Fall mit dem man diesen hier vergleichen könnte. Zu abgefahren... sry für den Ausdruck.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.12.2017 um 09:05
Zitat von LiederlichLiederlich schrieb:Ein seit langem frustrierter Jugendlicher findet wie im Fall Bad Reichenhall die Waffe seines Vaters läuft damit im Wald herum und schießt (wie im Fall Bad Reichenhall ) auf den Nächstbesten.In Bad Reichenhall war es zuerst die Katze, dann seine Schwester usw.
Zitat von LiederlichLiederlich schrieb:Als der Täter registrierte was er getan hatte, lief Er nach Hause ( blutige Kleidung) und der Besitzer der Waffe versuchte nun die Spuren zu beseitigen. Auch dazu kenne ich einen ähnlichen Fall in meiner Gegend.
Ich finde Dein (Zufalls-Täter-/ Zufalls-Opfer) Szenario gut & plausibler als vieles, das hier bisher durchgekaut wurde (wertvolle Geige als Motiv/ Raubmord, Rauschgiftgeschäfte / kriminelle Urlaubsbekanntschaften der Langendonks, die Täter ins Hölzl locken etc.). Es gibt solche Fälle, ich habe selbst erst vor ein paar Tagen einen ähnlichen XY-Fall gepostet: Youtube: Aktenzeichen XY: Der geheimnisvolle Mülltonnenkiller
Aktenzeichen XY: Der geheimnisvolle Mülltonnenkiller
(ab 02:40min)

Auch könnte es z.B. die lange Pause nach den Morden am Hölzl bis zur Abfahrt des Wohnmobils nach Nürnberg (und dessen wahrscheinliches Motiv "Ablenkung vom Tatort) erklären. Ein nicht-tatbeteiligter (hier, z.B. Verwandter) müsste den Fall erst "übernehmen", sich z.B. tarnen (Perücke/ Anzug) und Vorkehrungen treffen (Brandbeschleuniger mitnehmen).

Auch könnte ein Fahrer des Wohnmobils (der selbst nicht der Mörder gewesen wäre) wahrscheinlich (etwas) klarer im Kopf agieren, als wenn er selbst die Tat begangen hätte.

Es ist auch nur logisch, dass in einem ländlichen Umfeld "wo jeder jeden kennt", niemand gerne jemanden verdächtigt (auch wenn er das vielleicht innerlich empfinden würde), wenn der Verdächtige eben n i c h t so aussieht, wie der Blonde (mit z.B. Perücke)
Zitat von passatopassato schrieb:Wenn er doch aus Oesterreich war, warum zum Teufel ist er dann zum Tatort zurueckgefahren?????
Dass der Taxigast eventuell aus Österreich kam macht sich doch mMn nur an dem Eindruck des Nürnberger Taxifahrers fest, der den Eindruck hatte, dass dessen (starker) Dialekt möglicherweise aus Österreich stammt. Die Frage ist halt, ob für einen Nürnberger Taxifahrer ein Mann aus Traunstein (Hölz/ Deutschland l) irgendwie anders klingt, als z.B. einer aus Salzburg/ Österreich (Luftlinie 30km)..

Meiner Meinung nach ist der Ortsbezug des Taxigastes zur Gegend rund ums Hölzl größer & wahrscheinlicher, als der "nach Österreich".

No-Mystery


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.12.2017 um 09:50
Zu berücksichtigen ist auch, das Phantombild ist erst Mitte Juli ungefähr fertiggestellt gewesen ( man kann das Datum auf einem der links erkennen) .
Wann es erstmals veröffentlicht wurde, weiss ich jetzt nicht. Ebenso ob zunächst das andere, -etwas abweichende Phantombild im Umlauf war...
Zudem hat wohl u.a. die Fahndung nach 2 flüchtigen Russen, welche verdächtigt wurden, potentielle Zeugen verunsichert und abgeschreckt.


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11.12.2017 um 11:56
Zitat von MR________XMR________X schrieb:Man sollte generell nicht von seinem Gesichtspunkt / Erfahrungswelt ausgehen. Das ist schwer, weil wir das ständig tun. Oberstes Gebot ist, sich in den Täter zu versetzen, was noch schwerer ist.
Denke ich im weitesten Sinne auch. Allerdings sich in einen Täter zu versetzen finde ich eine wage Formulierung. Da würde ich meinen sich in den Fall versetzen.

Überhaupt tu ich mich schwer mit Auffassungen wie: Hat es auch schon gegeben. Oder Zufallstäter. So auch die Meinung, ein Täter sei nach der Tat nicht mehr handlungsfähig.
Zitat von No-mysteryNo-mystery schrieb:Auch könnte ein Fahrer des Wohnmobils (der selbst nicht der Mörder gewesen wäre) wahrscheinlich (etwas) klarer im Kopf agieren, als wenn er selbst die Tat begangen hätte.
Was dann in etwa so rüber gebracht wird.
Zitat von No-mysteryNo-mystery schrieb:Auch könnte es z.B. die lange Pause nach den Morden am Hölzl bis zur Abfahrt des Wohnmobils nach Nürnberg (und dessen wahrscheinliches Motiv "Ablenkung vom Tatort) erklären. Ein nicht-tatbeteiligter (hier, z.B. Verwandter) müsste den Fall erst "übernehmen", sich z.B. tarnen (Perücke/ Anzug) und Vorkehrungen treffen (Brandbeschleuniger mitnehmen).
Falls dies zutrifft da hat ja der Täter klar agiert.
Noch was. Da kommt also der Täter nach Hause und sagt, eh kommt mir mal helfen ich habe da zwei umgelegt wird vertuschen die Tat. Und klar man ist ja Verwandt. Da hilft man natürlich gerne. Zum Glück wohne wir auf dem Land. Da halten sowieso alle dicht. So was gibt es nicht mal bei Agatha Christie.
Zitat von No-mysteryNo-mystery schrieb:Meiner Meinung nach ist der Ortsbezug des Taxigastes zur Gegend rund ums Hölzl größer & wahrscheinlicher, als der "nach Österreich".
Von dieser Auffassung der Täter habe Ortsbezug habe ich mich abgewannt. Dass er die Gegend kennt nehme ich an. Falls dann der Blonde der Täter sein soll. Dies aber auch nur weil er einen dortigen Dialekt gesprochen haben soll.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.12.2017 um 16:41
Zitat von No-mysteryNo-mystery schrieb:Meiner Meinung nach ist der Ortsbezug des Taxigastes zur Gegend rund ums Hölzl größer & wahrscheinlicher, als der "nach Österreich".
Da stimme ich dir voellig zu. Ich kann mir die Rueckkehr zum Tatort kaum anders erklaeren als dass er von da war.

Aber wie gesagt, dann bleibt trotzdem raetselhaft dass ihn wirklich niemand erkannt hat. Die Gegend war doch voll mit seinen Fahndungsfotos.

Der einzige Grund der fuer Oesterreich spricht ist die Waffe und dass er da einfacher ueber all die Jahre untergetaucht sein kann.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 18:09
Ich möchte Mal auf den Fall des Aurobahnphantoms in Österreich verweisen . Es existiert ein Nachbarthread hier im Forum. Dort überfiel jmd. Menschen auf Autobahnparkplätzen , es wurde öfters geschossen , es gab verletzte und Tote . Allerdings mit keiner tokarev .
Serie endete im März 1996 mit einem toten Geschäftsmann aus China . Es gab durchaus auch Jahre ohne taten seit 1991. Also vll war das in letzelwalchen das Finale ....


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 19:34
Zitat von Alex001Alex001 schrieb:Ich möchte Mal auf den Fall des Aurobahnphantoms in Österreich verweisen. Also vll war das in letzelwalchen das Finale ....
I woas ned so recht.

Das scheint mir doch etwas anders gestrickt zu sein. Leute auf Autobahnrastplaetzen zu ueberfallen und ein Wohnmobil im Hoelzl nach Nuernberg zu fahren und anzuzuenden ist schon ein wenig anders gelagert. Dann die Waffe. Und zu guter Letzt warum sollte er auf einmal nach Bayern kommen? Ich bin da skeptisch


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 20:42
Zitat von Alex001Alex001 schrieb:Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau
heute um 18:09
Ich möchte Mal auf den Fall des Aurobahnphantoms in Österreich verweisen . Es existiert ein Nachbarthread hier im Forum. Dort überfiel jmd. Menschen auf Autobahnparkplätzen , es wurde öfters geschossen , es gab verletzte und Tote . Allerdings mit keiner tokarev .
Serie endete im März 1996 mit einem toten Geschäftsmann aus China . Es gab durchaus auch Jahre ohne taten seit 1991. Also vll war das in letzelwalchen das Finale ....
Du hast Recht, dass es bei den Fällen des "Autobahnphantoms" & dem "Mord an den Langendonk" jeweils um Überfälle/ Gewalt mit Schusswaffen gegen Leute in und um Autos dreht. Das ist auf jeden Fall eine Parallele.

Den g r o ß e n Unterschied sehe ich aber darin, dass das Autobahnphantom aber blitzschnell zuschlägt, raubt und dann verschwindet und den Tatort mehr oder minder unaufgeräumt hinterlässt. Es taucht phantommäßig ab. Das Motiv scheint irgendwie hauptsächlich auf dem Raub / in dem Wert der geraubten Dinge zu liegen.

Im Mordfall Langendonk aber, da scheint es so zu sein, dass der insgesamt (zeit-)aufwändigste Bestandteil der ganzen Tat, das Verbringen des Wohnmobils an einen anderen Ort & Säubern/ Verschleiern des eigentlichen Tatorts zu sein. Diese Komponente scheint beim Autobahnphantom gänzlich zu fehlen, es taucht einfach selber ab. Bei den Mordfall an den Langendonks sieht es ja fast danach aus, dass es dem Täter egal wäre die Reisekasse der Opfer für die lange Taxifahrt aufzubrauchen, der Wert der geraubten Gegenstände ist irgendwie nicht die Prio 1.
W i c h t i g ist dem Mörder (oder seinem Helfer) vor allem die Verschleierung des Tatortes. Für diese Verschleierung des Tatortes nimmt der Täter (oder sein Helfer) nach der eigentlichen Tat weitere große Risiken in Kauf.


No-mystery


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 20:54
Zitat von passatopassato schrieb:Aber wie gesagt, dann bleibt trotzdem raetselhaft dass ihn wirklich niemand erkannt hat. Die Gegend war doch voll mit seinen Fahndungsfotos.
V i e l l e i c h t ist "der Blonde" ja im richtigen Leben (und ohne Perücke) genau das Gegenteil von dem was man sich vorstellt wenn man von dem Tatgeschehen hört & die Phantombilder sieht.

Veilleicht ist es ein herzensguter Mensch, der nur das "Aufräumen" für einen ihm bekannten/ am Herzen liegenden nicht-ganz-so-herzensguten Menschen übernommen hat.

Vielleicht hat(te) er ohne der blonde Perrücke eine Glatze und hat noch nie im Leben einen Anzug getragen, außer den damals des Herrn Langendonk?

No-mystery


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 21:23
Zitat von No-mysteryNo-mystery schrieb:V i e l l e i c h t ist "der Blonde" ja im richtigen Leben (und ohne Perücke) genau das Gegenteil
Ja, vielleicht.

Aber das ist mir eigentlich schon zu viel Spekulatius. Ich hab noch nie so richtig an die Peruecken Theorie geglaubt, erstens ist das im Sommer scho a weng warm, zweitens gabs den Haarschnitt damals tatsaechlich gar nicht so selten und drittens sieht man es normalerweise wenn jemand ne Peruecke traegt, ausser die ist wirklich total professionell gemacht. So eine professionelle Vertuschungsstrategie waere dann schon eher in Geheimdienst oder Mafiazirkeln anzusiedeln, und da scheinen mir die Langendonks nicht wirklich die adaequate Klientel gewesen zu sein. Es war einfach alles zu chaotisch.

Ich gehe fuer mich davon aus das er der Taeter war und keine Peruecke trug. Erscheint mir am plausibelsten.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 21:27
Andererseits..... hat er etwa gerade wegen der Peruecke so geschwitzt? Moeglich ist alles.

Ich glaubs aber doch eher nicht


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.12.2017 um 21:38
Zitat von No-mysteryNo-mystery schrieb: Bei den Mordfall an den Langendonks sieht es ja fast danach aus, dass es dem Täter egal wäre die Reisekasse der Opfer für die lange Taxifahrt aufzubrauchen, der Wert der geraubten Gegenstände ist irgendwie nicht die Prio 1.
Genau dafür findet sich kein Erklärung. Auch werden die Wertgegenstände erst in Altenfurt endwendet. Selbst die Geige verbrannte dort. Von daher kann das Motiv nicht Raub sein. Ich meine im Hölzl muss was vorgefallen sein dessen Geheimnis nicht dort zu Suchen ist.


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12.12.2017 um 22:13
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb am 22.07.2017:Beitrag von Menedemos, Seite 181
Menedemos schrieb:
Der erste Taxifahrer hielt den Fahrgast, als er ihn vom Auto aus sah, für einen Geschäftsmann, wegen der Kleidung. Erst als der Mann einstieg, musste er seinen Eindruck revidieren: Haare fettig, verschwitzt.

Trimalchio schrieb:
Damit ist für mich die Perrücke vom Tisch.
Er könnte natürlich ganz schlau gewesen sein und die Perrücke eingefettet haben. Was wieder nicht zur Feingeistpose passen will...


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12.12.2017 um 22:23
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Genau dafür findet sich kein Erklärung. Auch werden die Wertgegenstände erst in Altenfurt endwendet. Selbst die Geige verbrannte dort. Von daher kann das Motiv nicht Raub sein. Ich meine im Hölzl muss was vorgefallen sein dessen Geheimnis nicht dort zu Suchen ist
Ja, genau das ist das aussergewoehnlich raetselhafte an dem Fall. Vom Ablauf her sollte man erst mal von einem Raubmord ausgehen. Aber alle anderen Umstaende sprechen dann wieder dagegen. Nicht mal die Geige hat er mitgenommen, die ihm, selbst wenn sie wertlos war, doch zumindest ein paar hundert Euro haette einbringen koennen.

Erst scheint er so gut wie blank zu sein, da er anscheinend gar keine DM hat, und dann haut er auf der Rueckfahrt das Geld nur so raus.

Mit jedem der ueblichen Motive gibt es irgendein Problem:

Beziehungstat: bestimmt nicht
Raubmord: seltsam
Sexualmord: wohl kaum
Ein Irrer: Aber dann Feingeist?

Aber was koennte im Hoelzl sonst vorgefallen sein? Hat der Mann zum organisierten Verbrechen gehoert und die Langendonks haetten etwas aufdecken koennen? Ich gebs auf.


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12.12.2017 um 23:16
Kunsthaare von einer Perrücke hätte die Polizei im Taxi doch sicher feststellen können.


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12.12.2017 um 23:24
@passato

Spricht nicht viel dafür, dass es sich um eine nicht ganz zufällige Tat handelte?

Ich habe das Gefühl, dass sich Täter und Opfer kannten.
Und dass sie an dem Tag nicht zufällig aufeinander trafen.

Der Täter hat das Ehepaar mehr oder weniger exekutiert.
Das passiert an so einem Ort doch nicht einfach so.
Die L. sahen weder so aus, als ob es viel zu holen gibt,
noch hat der Täter viel mitgenommen.
Und ein Räuber hätte sich aus dem Staub gemacht, oder?
Die Frage ist, ob überhaupt jemand auf die Idee kommt,
für nix und wiedernix zwei Morde zu begehen.

Der Täter war aber vorbereitet (Waffe) und verfolgte einen Plan zur
Verschleierung des Tatorts.
Mit der Verlagerung löst er aus seiner Sicht nicht alle Probleme,
aber er gewinnt Zeit und kann darauf hoffen, dass man am Tatort keine Spuren sichert.

Mit ein bisschen mehr Glück wär von ihm gar nichts mehr übrig geblieben.
Nur die Taxi-Rückfahrt war ein Fehler.

Vielleicht vermutete er, dass er an diesem Tag schon irgendwo in der Gegend der Tat aufgefallen war: Vielleicht durch sein Outfit, vielleicht sein Auto.
Vielleicht hatte er sich schon vorher irgendwo in der Tat-Gegend mit den L. getroffen.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

13.12.2017 um 00:41
Zitat von accattoneaccattone schrieb:Ich habe das Gefühl, dass sich Täter und Opfer kannten. Und dass sie an dem Tag nicht zufällig aufeinander trafen.
Zitat von accattoneaccattone schrieb:Vielleicht hatte er sich schon vorher irgendwo in der Tat-Gegend mit den L. getroffen
Das habe ich auch schon mal vermutet. Aber was mMn dagegen spricht ist die Tatsache dass sie schon 3 Stunden im Hoelzl herumstanden bevor die toedlichen Schuesse fielen. Was sollen sie solange da gemacht haben? Doppelkopf konnten sie zu dritt ja schlecht spielen ;-) Vielleicht Skat. Oder Poker? Und er hat sich betrogen gefuehlt und ist durchgedreht.... Aber welche Theorie man auch aufstellt, es klingt alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen.
Zitat von accattoneaccattone schrieb:Der Täter hat das Ehepaar mehr oder weniger exekutiert
Was wiederum dazu nicht passt, ist die Tatsache dass er ja anscheinend erst einen Warnschuss abgab und erst nach einer Pause dann die toedlichen Schuesse schnell hintereinander erfolgten. So geht man bei einer Exekution eigentlich nicht vor. Mir erscheint das eher wie eine versuchte Bedrohung und Herr Langendonk hat sich daraufhin zur Wehr gesetzt, wodurch der Taeter sich dann erst zu den toedlichen Schuessen gezwungen sah.
Zitat von accattoneaccattone schrieb:Der Täter war aber vorbereitet (Waffe) und verfolgte einen Plan zur Verschleierung des Tatorts
das ist fuer mich einer der mysterioesesten Fakten: wie kommt ein bewaffneter Taeter an so einen abgelegenen Ort?

Dann will er ihn unter allen Umstaenden verschleiern, gibt ihn anschliessend aber mit der Taxifahrt wieder preis. Das ist ziemlich dilettantisch. Ein Profi waere nie und nimmer zum Hoelzl zurueckgefahren.


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