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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 12:07
medardus schrieb:Möglicherweise Kontrollverlust am Hölzl, dann Panik, Fahrt zum Boss in Nürnberg, Womo als Beute. Boss macht ihn zur Schnecke: sofortige Rückfahrt zum "Aufräumen", Womo nicht verwertbar.
Verbrecher hat nach der Schicht keine Lust zum aufräumen er will lieber etwas klassische Musik hören, daher macht ihn der Boss erneut zur Schnecke: sofort die Musik aus, die albernen Klamotten ausziehen und duschen, Verbrecher nicht brauchbar zuviele Verluste, wiedermal nur draufgelegt ;-)


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 12:21
Drosselpart schrieb:Verbrecher hat nach der Schicht keine Lust zum aufräumen er will lieber etwas klassische Musik hören, daher macht ihn der Boss erneut zur Schnecke: sofort die Musik aus, die albernen Klamotten ausziehen und duschen, Verbrecher nicht brauchbar zuviele Verluste, wiedermal nur draufgelegt ;-)
Du vermutest also einen Feingeist, der als Außendienstmitarbeiter ins Hölzl geschickt wurde, dort aber nur Dienst nach Vorschrift leiste und dem im übertragenen Sinn das Messer nach Dienstschluss buchstäblich aus der Hand fällt und seine Arbeit sofort abbricht? Oder, dass Aufräumen nicht zu dem Anforderungsprofil der Stellenausschreibung gepasst hat? Evtl. Gewerkschaftlich organisiert?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 12:23
mattschwarz schrieb:Ist das denn gesichert, oder nur Vermutung. Gibt es Quellen zum Stand der Tankfüllung?
Alexander Horn - Die Logik der Tat: Erkenntnisse eines Profilers, schreibt in seinem Buch dazu:
...und stellte das Wohnmobil, dessen Tank sich inzwischen auf Reserve befand, an einem Waldweg ab...
Quelle


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 12:26
mattschwarz schrieb:Du vermutest also einen Feingeist, der als Außendienstmitarbeiter ins Hölzl geschickt wurde, dort aber nur Dienst nach Vorschrift leiste und dem im übertragenen Sinn das Messer nach Dienstschluss buchstäblich aus der Hand fällt und seine Arbeit sofort abbricht? Oder, dass Aufräumen nicht zu dem Anforderungsprofil der Stellenausschreibung gepasst hat? Evtl. Gewerkschaftlich organisiert?
Ich vermute, besser kann man es nicht schreiben, er wird sich danach erstmal für eine Woche krankgemeldet haben. ;-)


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 12:29
@Drosselpart
Dann dürfte der Mann nach dieser Aktion wohl eher in den Innendienstversetzt worden sein.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 12:31
mattschwarz schrieb:Dann dürfte der Mann nach dieser Aktion wohl eher in den Innendienstversetzt worden sein.
An einem Ort, der das Ende im Namen trägt:
Bürodienst in Finsdorfl mit Jobticket


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 14:07
Drosselpart schrieb:mattschwarz schrieb:
Dann dürfte der Mann nach dieser Aktion wohl eher in den Innendienstversetzt worden sein.
An einem Ort, der das Ende im Namen trägt:
Bürodienst in Finsdorfl mit Jobticket
Ach du Schande, was hab ich da nur angerichtet ;)
Aber im Ernst: Wir drehen uns endlos im Kreis. Es fehlen einfach weitere Fakten.


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08.03.2018 um 14:17
medardus schrieb:Aber im Ernst: Wir drehen uns endlos im Kreis. Es fehlen einfach weitere Fakten.
stimmt, z.B. der Arbeitsvertrag des Mannes ;-)


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 14:51
Aprospos Arbeitsvertrag, der Wegfall der Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland war am 1. April 1998, ca. ein Jahr nach dem Verbrechen.

10. Juli 2008 - Zehn Jahre freie Grenzen zwischen Österreich und der EU
Am Dienstag jährt sich der Wegfall der Grenzkontrollen zwischen Österreich und seinen EU-Nachbarn Deutschland und Italien zum zehnten Mal.....
...
Wäre es nach Bayern gegangen, hätte sich die Grenzöffnung zu Österreich sogar bis zum Jahr 2000 verzögert.
Quelle


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08.03.2018 um 15:23
Vielleicht ist das schnellentschlossene und stark improvisierte aggresive Verhalten vom Täter erklärbar, wenn die L. sehr unerwartet ggf. durch Toilettengang so einem ähnlichen "Schatz" wie im Beispiel, zu nah waren.
ALLE SUCHEN 5 MIO.
Beute vergraben: Ein Land im Geld-Rausch
Die Story von einem vergrabenen Schatz in einem Wald im Bezirk Kufstein schlug ein wie eine (Geld-)Bombe. Wer holt sich die fünf Millionen?........
....
Beim Prozess machte der Bayer allen weis, dass die Mafia ihm die Millionen abgeknöpft habe. Doch ein Privatdetektiv namens H. W. aus München, der A. G. nach der Enthaftung mehr als zwei Jahre beobachtete, machte jetzt vollmundig publik: Seine Beobachtungen lassen keinen anderen Schluss zu, als dass der Betrüger insgesamt fünf Millionen Euro im Tiroler Grenzgebiet zu Deutschland in einem Wald „nahe Eichelwang zwischen der Wildbichler Landstraße und den schroffen, steil aufragenden Felswänden des Kaisergebirges“ vergraben habe.
Quelle


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08.03.2018 um 15:56
Drosselpart schrieb:ALLE SUCHEN 5 MIO.
Beute vergraben: Ein Land im Geld-Rausch
Die Story von einem vergrabenen Schatz in einem Wald im Bezirk Kufstein schlug ein wie eine (Geld-)Bombe. Wer holt sich die fünf Millionen?........
....
Beim Prozess machte der Bayer allen weis, dass die Mafia ihm die Millionen abgeknöpft habe. Doch ein Privatdetektiv namens H. W. aus München, der A. G. nach der Enthaftung mehr als zwei Jahre beobachtete, machte jetzt vollmundig publik: Seine Beobachtungen lassen keinen anderen Schluss zu, als dass der Betrüger insgesamt fünf Millionen Euro im Tiroler Grenzgebiet zu Deutschland in einem Wald „nahe Eichelwang zwischen der Wildbichler Landstraße und den schroffen, steil aufragenden Felswänden des Kaisergebirges“ vergraben habe.
Das sind halt nur clevere Tourismus gags


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.03.2018 um 15:56
Mal angenommen wenn man im Hölzl ein "Schatz" oder ähnliches irgendwie gelagert hatte, gab es diesbezüglich sicherlich ein paar grundsätzliche Kriterien an diesen Ort, wie z.B.

- dauerhafte Wiederauffindbarkeit im dunklen Wald trotz Lampe (sonst sind z.B. 5 Millionen nur noch 0€ Wert)
- etwas abgelegen (ungestörtes arbeiten)
- wenig Besucherverkehr (ungestörtes arbeiten)
- nicht gut einsehbar von außen (ungestörtes arbeiten)
- nicht schlechte Verkehrsanbindung (schnell erreichbar)
- wenig Waldarbeiterbetrieb (ungestörtes arbeiten)
- kein Ort um zu verweilen (ungestörtes arbeiten)
....
Welche Punkte treffen ggf. nicht auf das Hölzl zu?


Brainstorming: Welche Kriterien könnte es noch an den Ort geben?
sandymaus3 schrieb:Das sind halt nur clevere Tourismus gags
Millionenbeute war in der Nordheide vergraben:
Die Suche nach dem Versteck hatte sich allerdings trotz der Hilfe des Entführers zunächst als schwierig erwiesen. W. hatte sich einen Baum als entscheidende Landmarke eingeprägt. Den gebe es aber inzwischen nicht mehr, berichtete F. Daher konnte W. zunächst den genauen Ort seines Depots nicht finden.


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08.03.2018 um 16:14
Ich denke, der Täter hat nach der Rückkehr zum Hölzl nicht mehr versucht den Tatort von den verräterischen Dingen so gut wie irgendmöglich zu "säubern", weil der Täter ahnte, das früher oder später sowieso die Ermittler auftauchen würden und das Hölzl als Ort für die "Arbeit" sozusagen "verbrannt" war, daher investierte man lieber die Zeit in andere Dinge und verlagerte sehr zeitnah, im Schutze der frühen Morgenstunden, alles an einen neuen Ort.


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08.03.2018 um 17:40
Drosselpart schrieb:Ich denke, der Täter hat nach der Rückkehr zum Hölzl nicht mehr versucht den Tatort von den verräterischen Dingen so gut wie irgendmöglich zu "säubern", weil der Täter ahnte, das früher oder später sowieso die Ermittler auftauchen würden und das Hölzl als Ort für die "Arbeit" sozusagen "verbrannt" war, daher investierte man lieber die Zeit in andere Dinge und verlagerte sehr zeitnah, im Schutze der frühen Morgenstunden, alles an einen neuen Ort.
Dem schließe mich an. Wahrscheinlich war es dem T. sogar völlig egal, ob man den Tatort dann ausfindig macht, oder nicht. Es musste wohl nur noch eine ganz wichtige Sache erledigt werden (sei es das eigene Fahrzeug zu holen oder eine entscheidende Spur zu verwischen, die Rückschlüsse auf ihn zulässt). Danach "adios amigos, war nett am Hölzl, aber ich bin weg. Sorry für die Unordnung, es war ein anstrengender Tag und aus terminlichen Gründen, konnte ich leider nicht mehr aufräumen".


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08.03.2018 um 17:56
mattschwarz schrieb:Sorry für die Unordnung, es war ein anstrengender Tag und aus terminlichen Gründen, konnte ich leider nicht mehr aufräumen".
Super auf den Punkt gebracht!

Warum hat ihm nur irgendeine Ausfahrt bei München nicht gereicht?


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08.03.2018 um 18:12
Drosselpart schrieb:Mal angenommen wenn man im Hölzl ein "Schatz" oder ähnliches irgendwie gelagert hatt
Kann man nicht davon ausgehen, dass die Kripo im Umkreis der Tat den Wald durchsuchte?

Ein Erdversteck etc. wäre doch sicher aufgefallen?

Von dort wo die L. Pause machten, konnte man doch die Modellflieger in der Nähe sehen?
Also war die Ecke des Waldes nicht besonders abgelegen.

Die L. werden ja wohl nicht weit in den Wald gegangen sein. Wozu auch?
Aber wenn man dort ein Loch gräbt, macht man das nicht am Rand, man sucht sich eine dichte Stelle, oder?

Vor allem erklärt die Theorie, dass die L. zufällig jemand im Wald entdeckten,
nicht die Frage, was sie überhaupt ausgerechnet dort wollten.


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08.03.2018 um 18:37
accattone schrieb:Vor allem erklärt die Theorie, dass die L. zufällig jemand im Wald entdeckten,
nicht die Frage, was sie überhaupt ausgerechnet dort wollten.
Die Fragen und die Verwunderung zum Thema, "was sie überhaupt ausgerechnet dort wollten", beantwortet doch genau ggf. die Verwunderung die der Täter auch gehabt haben könnte, was wollen die denn hier in der Pampa, so ein Mist?


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08.03.2018 um 18:56
Drosselpart schrieb:Die Fragen und die Verwunderung zum Thema, "was sie überhaupt ausgerechnet dort wollten", beantwortet doch genau ggf. die Verwunderung die der Täter auch gehabt haben könnte, was wollen die denn hier in der Pampa, so ein Mist?
Nicht nur, was wollen die da? Sondern, wenn man es nicht auf L's Eigentum abgesehen hatte, v.a., was wollen die da so lange? Warum verziehen sich die nicht. In dem Fall kann ich mir vorstellen, wenn sich die Laune des Täters allmählich eintrübt.

Durchschnaufen, abwarten. Immer noch da! Lange schau' ich mir das nicht mehr an. 21, 22, 23 ... ne, jetzt haben die auch noch Kaffee gekocht. Jetzt werde ich mal langsam, freundlich aber doch auch verbindlich nachfragen, ob es dem werten Ehepaar evtl. möglich wäre, die Lokalität zu wechseln. Nicht dass die noch beabsichtigen - man beachte das Wortspiel - ihren Lebensabend hier am Hölzl verbringen zu wollen, während ich hier dringend arbeiten muss!

"Hallo würde es Ihnen etwas ausmachen, wo anders zu campieren, das ist hier verboten - Privatgrund, Sie verstehen"

"Neej, tait is auck in Duitsland erlaubt, we stand heer noch ne weil"

"Nein, da irren Sie sich, Meister. Ich möchte Sie wirklich bitten, sich woanders hinzustellen. Vielleicht auf einem Campingplatz, es gibt schöne in der Gegend".

"Neej heer is god, schuper Platz zum schtehe"

"Aha, schaut mal, was ich hier hab, überzeugt das?"

......


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accattone
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08.03.2018 um 19:30
mattschwarz schrieb:Nicht nur, was wollen die da? Sondern, wenn man es nicht auf L's Eigentum abgesehen hatte, v.a., was wollen die da so lange? Warum verziehen sich die nicht. In dem Fall kann ich mir vorstellen, wenn sich die Laune des Täters allmählich eintrübt.
Aber wo sitzen denn wirklich Leute im Anzug und mit Pistole im Unterholz und regen sich ausgerechnet am Samstagnachmittag über Holländer auf, während sich quasi in Sichtweite Menschen befinden?

Bringen die auch einen Landwirt oder Gassigänger um, wenn der ihnen zu nahe kommt?

Eskalation ja. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass die sich aus irgendeinem Grund kannten. Dass das keine rein zufällig Begegnung war.
Dazu passen die alle viel zu wenig in die Landschaft.


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08.03.2018 um 19:53
accattone schrieb:ber wo sitzen denn wirklich Leute im Anzug und mit Pistole im Unterholz und regen sich ausgerechnet am Samstagnachmittag über Holländer auf, während sich quasi in Sichtweite Menschen befinden?

Bringen die auch einen Landwirt oder Gassigänger um, wenn der ihnen zu nahe kommt?

Eskalation ja. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass die sich aus irgendeinem Grund kannten. Dass das keine rein zufällig Begegnung war.
Dazu passen die alle viel zu wenig in die Landschaft.
Genau. Außerdem deutet doch das entfernen des Films aus der Kamera auf eine Vorgeschichte hin.
mattschwarz schrieb:Nicht nur, was wollen die da? Sondern, wenn man es nicht auf L's Eigentum abgesehen hatte, v.a., was wollen die da so lange? Warum verziehen sich die nicht. In dem Fall kann ich mir vorstellen, wenn sich die Laune des Täters allmählich eintrübt.

Durchschnaufen, abwarten. Immer noch da! Lange schau' ich mir das nicht mehr an. 21, 22, 23 ... ne, jetzt haben die auch noch Kaffee gekocht. Jetzt werde ich mal langsam, freundlich aber doch auch verbindlich nachfragen, ob es dem werten Ehepaar evtl. möglich wäre, die Lokalität zu wechseln. Nicht dass die noch beabsichtigen - man beachte das Wortspiel - ihren Lebensabend hier am Hölzl verbringen zu wollen, während ich hier dringend arbeiten muss!
Warum sollte der Täter so einen Streß haben bzw. was musste er so dringend ungestört arbeiten, dass er 2 Menschen kaltblütig ermordet? Hätte eine Gefangenahme od. nur Verletzten nicht auch ausgereicht?


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