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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

18.02.2020 um 19:11
Zum Tagesablauf der Langendonks war
nach einer Pressemitteilung der Polizei am 6 Januar 2017 dieses hier aktuell (von Supertruper zitiert)
Supertruper schrieb am 06.06.2017:Die letzten Tage und Stunden vor dem Gewaltverbrechen können recht genau nachvollzogen werden. Demzufolge dürften sich die Langendonks am Freitag, 6. Juni 1997, auf der Insel Herrenchiemsee aufgehalten haben. Dort wurden sie zwischen 09.00 Uhr und 11.00 Uhr am Bootsanlegesteg gesehen. Am Samstag, 7. Juni 1997 befand sich das Ehepaar zwischen 12.30 Uhr und 14.00 Uhr im Wirtshaus zum Schlossberg in Marquartstein, gegen 14.30 Uhr erfolgte ein Telefonat aus einer Telefonzelle in Siegsdorf, Bahnhofstraße. Anschließend fuhren sie nach Litzlwalchen und hielten sich zur Rast am Waldrand auf. Dort wurde gegen 18.00 Uhr ihr Leben gewaltsam beendet
Veröffentlicht wurde die PM im Vorfeld der Sendung,,Mörderjagd – wie Profiler ermitteln" auf Vox.

Der von mir damals am 6.1 eingestellte Link funktioniert leider nicht mehr.

http://www.polizei.bayern.de/news/presse/aktuell/index.html/253874

Mir ist bisher nicht bekannt dass sich nach dem Beitrag bei VOX etwas am Zeitablauf geändert hätte.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

19.02.2020 um 06:42
Informationen aus anderen Foren haben hier nichts zu suchen und bleiben dementsprechend auch außen vor. Das führt nur zu wilden Spekulationen, die sehr schnell als Fakt in die Diskussion übergehen können.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

19.02.2020 um 14:15
@Lars01

Es fehlen schon über 24 Std. vom 06./11 Uhr bis 07./12.30 Uhr! Aber nachdem beim Telefonat mit der Tochter nichts Besonderes erwähnt wurde, wird bis dahin alles "normal" verlaufen sein!

Man könnte bei der Übernachtung jemanden kennengelernt haben...aber dann hätte man sich wohl eher auch gleich in Marquartstein getroffen...und nicht am Hölzl! Diesen Ort werden sie kaum die Nacht vorher bei einem Glas Wein vereinbart haben!


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

19.02.2020 um 21:15
Gibt es eigentlich noch irgendwo den kompletten XY-Filmfall von 1997 zum Anschauen? Habe bei Dailymotion nur den ersten Teil in schlechter Qualität gefunden, der Rest (ab der Szene mit dem Modellflugplatz) war nicht mehr zu sehen.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

19.02.2020 um 21:41
Aktenzeichen XY 24.10.97 holländisches Wohnmobil
https://www.dailymotion.com/video/x2ovv3v


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

19.02.2020 um 22:57
@schluesselbund: Leider kann ich nur Teil 1 aufrufen, Teil 2 fehlt oder ist nicht auffindbar.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

02.03.2020 um 17:00
Ein ähnlicher Fall:

https://www.express.de/news/panorama/moelln-polizei-findet-zwei-leichen-und-einen-toten-hund-36356518


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

02.03.2020 um 17:17
Glaube nicht das es was mit unseren Fall zu tun hat.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.03.2020 um 14:46
@inspektor

klingt wirklich ähnlich. aber man weiss ja dort auch noch garnicht ob es ein Mord/Selbstmord war.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.03.2020 um 22:33
Naja so alle 30 Jahre könnte der Täter ja wieder Geld brauchen oder den Kick suchen...

Also mal ernsthaft: ausser das es ein Wohnwagen und 2 Tote sind, ist da nix ähnliches..,


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.03.2020 um 20:01
Um hier mal wieder etwas anzustoßen. Wer weiss was über den gestohlenen Schmuck der L. Wie und wo hat der Täter den versteckt? In den Taxis hatte er den wohl nicht dabei, oder?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.03.2020 um 20:08
Jomiko schrieb:Schmuck der L
So richtig viel weiß man darüber nicht. In den Nürnberger Nachrichten (Printausgabe) war mal eine Halskette von Frau Langendonk abgebildet, die angeblich gestohlen wurde.
Aber es ist natürlich unklar, welchen Schmuck die Langendonks überhaupt dabei hatten. Die Kinder wussten vielleicht auch nicht so genau, was fehlt. Dass die Kette weg war, wissen die Ermittler vielleicht nur deshalb, weil Frau Langendonk sie auf einem der Urlaubsfotos trug.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.03.2020 um 20:30
Jomiko schrieb:Um hier mal wieder etwas anzustoßen. Wer weiss was über den gestohlenen Schmuck der L. Wie und wo hat der Täter den versteckt? In den Taxis hatte er den wohl nicht dabei, oder?
Wenn es im Bahnhof Schließfächer gab, wäre dies evtl. ein möglicher Ablageort.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.03.2020 um 23:16
Auf dem Fluchtweg in Altenfurt wird das Portemonnaie der Fotoapparat und die Handtasche von Frau Langendonk gefunden. Anbei liegen hier 3 Merkwürdigkeiten vor.
1. Warum werden dies Gegenstände auf dem Fluchtweg weggeworfen.
2. Aus dem Portemonnaie werden die Gulden nicht entwendet.
3. Der Film wird nicht gaz aus der Kammer gerissen.

Im laufe der Diskussion wurde angedacht die Bilder könnten etwas zeigen was den Täter verrät. Heute tu ich mich schwer mit dem Gedanken. Wenn auf den Bildern was auszumachen gewesen wäre was den Täter verrät, wäre wohl der Film richtig vernichtet worden.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 00:27
schluesselbund schrieb:Wenn auf den Bildern was auszumachen gewesen wäre was den Täter verrät, wäre wohl der Film richtig vernichtet worden.
Also ich nehme an, dass er der Meinung war, dass es ausreichen würde. Er war auch in größter Eile.

Ich hätte übrigens auch gedacht, dass es ausreichen würde, das Kameragehäuse auch nur zu öffnen. Außerdem kennen wir ja den Zustand des Films nicht. Vielleicht hatte er ja zumindest die letzten Bilder, die ihm gefährlich werden konnten, tatsächlich zuverlässig vernichtet.

Also auf solche Überlegungen würde ich nicht setzen. Bemerkenswert ist doch, dass er sich ÜBERHAUPT um den Film gekümmert hat, obwohl er so in Stress war. Wäre da nichts für ihn Gefährliches drauf gewesen, hätte er sich doch gar nicht um den Film gekümmert.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 09:21
Kann es sein, dass der Täter die Kamera wegwarf, um das ganze wie einen Raubmord aussehen zu lassen, und das Gehäuse beim Wegwerfen aufsprang? Je nachdem, was für eine Kamera es war, scheint mir das aus eigener Erfahrung mit den Kameras der damaligen Zeit (und meiner Ungeschicklichkeit) durchaus eine Option. Sprich: weder Kamera noch Portemonnaie waren für den Täter interessant (im Übrigen ja wohl auch das sonstige Geld nicht, dass er im Wohnmobil fand), er ließ es nur mitgehen, damit es wie ein Motiv aussah und ließ es dann schnellstmöglich verschwinden, damit er damit nicht angetroffen wird.

Dann müsste es aber ein anderes Motiv gegeben haben.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 12:50
orakel09 schrieb:Sprich: weder Kamera noch Portemonnaie waren für den Täter interessant (im Übrigen ja wohl auch das sonstige Geld nicht, dass er im Wohnmobil fand), er ließ es nur mitgehen, damit es wie ein Motiv aussah und ließ es dann schnellstmöglich verschwinden, damit er damit nicht angetroffen wird.Dann müsste es aber ein anderes Motiv gegeben haben.
Ich kann Deine Überlegung gut nachvollziehen. Allerdings stelle ich mir die Frage, ob wir nicht einfach zu viel in den Fall hineininterpretiere und uns zu viele Gedanken darüber machen, was in dem Täter vorgegangen sein könnte und welche nachvollziehbaren und rationalen Gründe er für seine jeweiligen Handlungen hatte.

Ehrlich gesagt glaube ich fast, dass hier ein viel banalerer Sachverhalt gegeben ist. Vielleicht haben wir es einfach mit einem grenzdebilen Mann zu tun, wobei mal offenbleiben kann, ob hier evtl. tatsächlich einfach eine "weit unterdurchschnittliche" Intelligenz gegeben war oder der Typ einfach unter Einwirkung irgendwelcher Substanzen gehandelt hat. Der sieht die L's da sitzen und kommt vorbei. Vielleicht quatscht er die L's auch noch irgendwie voll, die aufgrund ihrer netten Art vielleicht sogar noch drauf eingehen und ihn nicht wegschicken. Irgendwann wird es den L's zu blöd und sie bitten ihn zu gehen oder erklären, dass sie aufbrechen wollen. Das akzeptiert der wirre Mann nicht und dreht durch. Weil er nicht allzu helle ist, fährt er dann weg, bis der Tank fast leer ist. Er kommt ein wenig zur Besinnung und merkt, was er für einen Mist angestellt hat und bekommt Panik. Also Abfackeln. Danach stellt sich das Problem der Heimfahrt, was er nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Ein Zug geht nicht mehr, also Rückfahrt mit dem Taxi.

Ich glaube, wir haben es hier nicht mit einem "hochkarätigem Mastermind", sondern mit einem Dilettanten zu tun, der vorallem drei Dinge hatte: Glück, Glück und nochmals Glück!


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 12:50
Menedemos schrieb:Außerdem kennen wir ja den Zustand des Films nicht. Vielleicht hatte er ja zumindest die letzten Bilder, die ihm gefährlich werden konnten, tatsächlich zuverlässig vernichtet.
Dem stimme ich natürlich zu.
Menedemos schrieb:Er war auch in größter Eile.
Menedemos schrieb:Wäre da nichts für ihn Gefährliches drauf gewesen, hätte er sich doch gar nicht um den Film gekümmert.
Dass in Altenfurt Eile geboten war mag ja sein. Nur so in Eile, dass nur der Film rausgerissen wurde wird er nicht gewesen sein. Da hätte er gleich die Ganze Filmrolle verschwinden lassen können.

Es gibt ja noch mehr Gegenstände von den Langendonk welche in Altenfurt weggeworfen wurden. Warum beschäftig er sich erst in Altenfurt damit? So sind doch auch die weggeworfen Gulden nicht wirklich erklärbar.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 13:41
@orakel09

Das aufspringen des Gehäuses beim Wegwerfen ist schon möglich. Nur dann gehe ich davon aus, dass so gut wie keine Bilder beschädigt gewesen wären. Oder zumindest nicht in dem Mass wie wir es kennen.
mattschwarz schrieb:Ich glaube, wir haben es hier nicht mit einem "hochkarätigem Mastermind", sondern mit einem Dilettanten zu tun, der vorallem drei Dinge hatte: Glück, Glück und nochmals Glück!
Ich möchte mal Wissen was dich zu dieser Annahme bringt?
Die Langendonk waren sicher so Charakterfest, dass sie sich nicht 3 Stunden mit einem Dilettanten rum schlagen.
Und ob sich die Langendonk 3 Stunden an diesem Waldrand bei Litzlwalchen aufgehalten haben ist grad nochmal anzuzweifeln.
Glück ist halt ein Interpretations Sache. Von daher kaum geeignet um eine Sachverhalt bewerten zu können.

Es ist ein alter Hut, dass es überdurchschnittlich intelligente Täter gibt. Nicht dass ich dem Täter dies zugestehe, aber einen hochkarätigen Mastermind allemal.


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11.03.2020 um 15:07
orakel09 schrieb:Kann es sein, dass der Täter die Kamera wegwarf, um das ganze wie einen Raubmord aussehen zu lassen, und das Gehäuse beim Wegwerfen aufsprang?
schluesselbund schrieb:Das aufspringen des Gehäuses beim Wegwerfen ist schon möglich. Nur dann gehe ich davon aus, dass so gut wie keine Bilder beschädigt gewesen wären. Oder zumindest nicht in dem Mass wie wir es kennen.
Ich würde es genau andersrum sehen: Ich habe mich immer gewundert, dass man ÜBERHAUPT noch was entwickeln konnte. Eigentlich würde ich vermuten, dass die Öffnung der Kamera nur minimal gewesen sein kann, um noch was zu retten.
Bei einer normalen Nachtaufnahme öffnet man den Verschluss allerhöchstens 30 Sekunden, oder? Und dann fällt das Licht nur durch den kleinen Verschluss, nicht von allen Seiten auf den Film. Wenn ein Film offen daliegt, ist er nach wenigen Sekunden völlig überbelichtet, auch in der Nacht. Hätte der Täter den Film ganz rausgezogen, dann wäre nichts mehr zu retten gewesen, denn der lag da ja stundenlang rum. Gefunden wurde er nur, weil Polizei mit Taschenlampen gesucht hat, was den Film zusätzlich belichtet hätte.

Also von daher finde ich die These von @orakel09 schon plausibel. Die Frage ist nur, warum behauptet wird (unter anderem bei XY), der Täter habe den Film absichtlich vernichtet. Für eine solche falsche Information an die Öffentlichkeit müsste es ja einen Grund geben, wofür mir momentan keiner einfällt.
mattschwarz schrieb:Weil er nicht allzu helle ist, fährt er dann weg, bis der Tank fast leer ist. Er kommt ein wenig zur Besinnung und merkt, was er für einen Mist angestellt hat und bekommt Panik. Also Abfackeln. Danach stellt sich das Problem der Heimfahrt, was er nicht wirklich auf dem Schirm hatte.
Entschuldigung, aber das ist einfach nur Quatsch. Das merkt man schon daran, dass er nicht "spontan" das Auto abfackeln konnte, dazu hat er zumindest so weit planen müssen, dass er sich vorher Benzin besorgt. Und dass einer 300km fährt und überhaupt nicht darüber nachdenkt, wie er wieder zurück kommt, ist auch absurd.


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