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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

2.194 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Sohn, Bonn, Ehepaar, Hagen, 1994, Malta, Klaus, Cockerspaniel, Winfried, 1 Mio Dm + 15 weitere

Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

15.05.2019 um 19:57
Wer sagt euch überhaupt, dass er versucht zu betrügen?

Das Risiko dass doch noch was auftaucht, ist ja nicht gerade gering, selbst wenn der Onkel meint alles entsorgt zu haben. Sicher wäre er nur, wenn dessen Haus abgebrannt wäre.


Viele vergessen hier, dass wir von einem Unschuldigen reden, den die meisten Verwandten wohl von Anfang an
als schuldig angesehen haben und versucht haben (teilweise ist es ja gelungen) ihn vom Erbe bzw. Vermögen der Eltern fernzuhalten.


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

03.10.2019 um 13:35
Im Streit um 107.371 Euro ist der Sohn nun auch vor dem Oberlandesgericht gescheitert. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass die Ansprüche verjährt seien.

https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/ehepaar-hagen-aus-bonn-ansprueche-auf-erbe-verjaehrt-verschwunden-seit-25-jahren_aid-46205321


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

03.10.2019 um 19:33
@X-Aequitas
Danke für den Artikel.

Dieser ist aber sehr "seltsam" geschrieben worden.

Ist ja augenscheinlich nicht so, dass dem Sohn sein Erbe vorenthalten wurde. Der Sohn wollte nun auch den Wertverlust durch Inflation einklagen. Herrlich.
Dass der Onkel die Kontobelege von 2002 nicht mehr hat ist nachvollziehbar. Hätte der Sohn schon von 1994 bis 2002 kein Geld gesehen, hätte er wohl früher gehandelt.

Die Thematik hatten wir schon.
jada schrieb am 05.03.2019:Der Sohn Hagen hatte also, lt. Aussage des Vorauserben/ Onkel, ab dem Verschwinden von Doris H. 1000 EUR monatlich an den Sohn Hagen überwiesen. Also grob: 1000 EUR monatl. ab 08/1994 bis 05/2002. Das sind 94.000 EUR. Dazu veranschlagt er den Kaufkraftverlust des Geldes, daher die 107.371 EUR. Wie kommt der Sohn auf die Idee, dass die Inflation mit einberechnet werden kann?
jada schrieb am 05.03.2019:Warum der Sohn Hagen im Jahre 2018 eine Klage anstrebt, hat vielleicht mit der Verjährung zu tun.Die allgemeine Verjährungsfrist nach BGB haben sich 2002 verändert. Von 30 Jahre auf 3 Jahre.https://lexetius.com/BGB/195,2
"Es gibt verschiedene Verjährungsfristen, die bis zu 30 Jahre zurückreichen können", so Werner. In diesem Fall befanden die Richter aber eine Klausel als zutreffend, die für zeitlich wiederkehrende Leistungen gelte - und die betrage nur drei Jahre. Die Zahlungen seien aber schon 2002 abgegolten gewesen. "Warum der Sohn von Doris Hagen die Ansprüche erst so spät stellte, ist unklar", sagt Werner.
Aktenzeichen: OLG Köln 19 U 44/19
https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/ehepaar-hagen-aus-bonn-ansprueche-auf-erbe-verjaehrt-verschwunden-s...
Denn der Großvater hatte seinem Sohn, eben jenem Onkel, am 12. Dezember 1974 als Vorauserbe seinen Immobilienbesitz in Sankt Augustin übertragen und ihn per notarieller Urkunde dazu verpflichtet, seiner Tochter Doris Hagen, beziehungsweise deren Erben, nach seinem Tod zehn Jahre lang monatlich 1000 D-Mark als Ausgleich zu zahlen. Im Mai 1992 starb der Großvater, und zwei Jahre später, am 13. Juli 1994, verschwanden seine Tochter und ihr Mann Winfried aus ihrem Haus in Beuel-Heidebergen mitsamt ihrem Hund spurlos.
https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/streit-ums-erbe-des-verschwundenen-ehepaars-hagen_aid-43954227


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

03.10.2019 um 21:05
Ich finde es nicht ok, dass das jetzt so ausgelegt ist, als hätte er gelogen.

Es ist verjährt.

Wer die Wahrheit sagt, wissen wir nicht.


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

04.10.2019 um 14:41
jada schrieb:Dass der Onkel die Kontobelege von 2002 nicht mehr hat ist nachvollziehbar. Hätte der Sohn schon von 1994 bis 2002 kein Geld gesehen, hätte er wohl früher gehandelt.
Das ist der springende Punkt. In meinen Augen wurde "Ben" ;) auch anwaltlich schlecht beraten. Die vergebliche Zwangsvollstreckung und Berufung beim OLG dürfen einiges an Kosten bei ihm verursacht haben.

Apropos, hier ist noch ein weiterer Artikel: https://www.express.de/bonn/bonner-millionenerbe-wollte-geld-vom-onkel-klatsche-fuer-hagen-sohn-vor-dem-olg-33263128


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

04.10.2019 um 14:55
jada schrieb am 05.03.2019:Vielleicht hat ein Jurist Lust, Zeit und Laune auf den Artikel einzugehen?
Hier kann man man das Urteil des Landgerichts Bonn vom 01.02.2019 nachlesen - auch Nicht-Juristen zumutbar: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bonn/lg_bonn/j2019/1_O_240_18_Urteil_20190201.html

Unverständlich in meinen Augen, dass der Sohn Berufung eingelegt hat. Das Urteil des OLG ist online noch nicht verfügbar (OLG Köln 19 U 44/19).


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

04.10.2019 um 17:07
Katinka1971 schrieb:Ich finde es nicht ok, dass das jetzt so ausgelegt ist, als hätte er gelogen.Es ist verjährt.Wer die Wahrheit sagt, wissen wir nicht.
Wen meinst du hier mit "er"? Es gibt ja zwei Parteien im Rechtsstreit. Einer muss ja lügen.

@X-Aequitas
Danke für den Link zum Urteil. Lese ich mir in Ruhe durch.
X-Aequitas schrieb:Das ist der springende Punkt. In meinen Augen wurde "Ben" ;) auch anwaltlich schlecht beraten. Die vergebliche Zwangsvollstreckung und Berufung beim OLG dürfen einiges an Kosten bei ihm verursacht haben.
Selbst bei den Bankinstituten, werden keine Belege für Zahlungen mehr vorhanden sein.

Diese haben eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren.
§ 257 HGB, § 147 AO

Nun hat der Sohn erst Klage eingereicht, nachdem die Fristen für die Aufbewahrung von Buchungsbelegen, abgelaufen ist.

Er hätte ja auch seine Konten offenlegen können und mit den lückenlosen Kontoauszügen von Mitte 1994 bis 2002 nachweisen können, dass kein Geld geflossen ist.

Ich denke mir meinen Teil dabei.


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

04.10.2019 um 17:25
Der Werterhalt der monatlichen Zahlung wurde vereinbart.
3.

Da die Renten dem Unterhalt und der Versorgung des Veräußerers dienen, vereinbaren die Beteiligten für ihre Wertsicherung folgendes:
Die Rente soll ihrer Höhe nach von der künftigen Entwicklung des Lebenshaltungskosten Preisindex für die Lebenshaltung (…) abhängig sein, mit der Maßgabe, daß sie sich in der gleichen Weise wie der Preisindex für die Lebenshaltung seit Vertragsschluss erhöhen oder ermäßigen. (…).
Der Kläger behauptet, er habe sich mit Urkunde vom 01.05.1992 (Bl.19 d.A.) dazu verpflichtet, 2.500,00 DM statt der festgelegten 1.000,00 DM zu zahlen. Entsprechend dieser vertraglichen Vereinbarung habe er durch seine Ehefrau, der Zeugin N3, Ende Juni 1992 einen Dauerauftrag zugunsten von Frau I2 auf deren Konto bei der Volksbank eingerichtet (Bl.26 d.A.), der 10 Jahre fortgeführt worden sei.

Kläger - Onkel
Beklagter - Sohn
Nachdem die Zeugin X, was insoweit zwischen den Parteien unstreitig ist, dem Beklagten am 10.02.1995 die Vollmacht seiner Mutter entzogen habe, seien die Zahlungen auf das Konto des Beklagten umgestellt worden (Kontoauszug Bl.156 d.A.).
Quelle o.g. aller o.g. Zitate: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bonn/lg_bonn/j2019/1_O_240_18_Urteil_20190201.html

Nach dem 10.02.1995 hat der Sohn die monatliche Zahlung direkt erhalten. Belegt durch einen KTOauszug.

Interessant, dass ihm die Vollmacht 1995 entzogen wurde.


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Ehepaar Hagen seit 1994 vermisst - wer weiß was darüber?

07.10.2019 um 18:49
Allmystery-Wiki: Kriminalfälle - Die Regeln

Bitte haltet euch mit Verdächtigungen zurück!


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19.12.2019 um 12:03
Ich bleibe dabei: Das Ding wird nie im Leben aufgeklärt....


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