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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.01.2013 um 20:35
@Lohengrin Da würde ich eher BWL studieren. An der Universität.
Alleine schon des Prestige wegen. Waren im Jahre 2004 noch alles Diplomstudien. Sprich mit einem Magister zum Abschluss. Diese Studien werden dann in der SOWI angeboten. Dieses MCI befindet sich in einem der Nebengebäude auf dem Sowiareal. Sind räumlich also sehr eng beieinander.
Meist wird im MCI Berufsbegleitend studiert.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.01.2013 um 20:52
@MaWu
Sorry wenn ich jetzt nochmal fragen muß, ich hatte es beim letzten
Beitrag mal wieder vergessen. Wie lange dauert diese Studium, wieviel
Semester sind das in der Regel (bin kein Studierter, daher die etwas doofen
Fragen ?).
Für diejenigen die sich jetzt wundern, es gehört immer noch zum Mordfall
Daniela K. Wenn ich in Innsbruck vor Ort wäre würde es sich für mich leichter
angehen und ich könnte mir die eine oder andere Frage sparen ;-)
Das soll auch meine letzte ausschweifende Frage zu Uni und Messe sein.
Danke für euer Verständnis ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.01.2013 um 21:01
Also @Lohengrin:
Am Mci steht bei diesem Link den ich geschrieben habe, die jeweilige Studiendauer bein den AbsolventInnen.

An der Uni ist es so, dass mensch viel freier studieren kann.
Jedoch ist das Studium in der Regel in 2 Abschnitte unterteilt.

Hierbei geht mensch in der Regel von 4 semestern + 1 toleranzsemester aus. Was 5 Jahre des Studierens zur Folge hätte.

Allerdings schreibe ich hier die Dauer von Stipendien.
Ein Sohn oder Tochter aus gutem Haus, kann auch schon mal länger brauchen. Was zur Folge hat, dass das Studieren an der Universität mehr Zeit in Anspruch nimmt...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.01.2013 um 21:10
89650,1357935014,Mord-Innsbruck-bild2So, auf die Schnelle noch das 2. Bild @ZenCat1 vom Tatort. Ist allerdings
nur ein miniaturisiertes Foto. Dein Archivbesuch wird Dir wohl nicht
erspart bleiben ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 09:18
@Lohengrin

Naja, aber mit dem Foto kommt man wirklich nicht weit, da musst Du schon bessere Geschütze auffahren ;)

Ich hab ja nicht behauptet, dass das Rad AN der Zelle stand, sondern daneben. Auf dem Foto ist ja kein halber Meter des Bereichs rechts der Zelle zu sehen! Das Rad stand weiter rechts davon!

Auf Seite 7 dieses Threads hast Du ein Foto gepostet, das mit den Telefonzellen und den Abstellplätzen für Zweiräder. Wenn Du Dir die Telefonzellen anschaust, rechts ist dieser Masten/Laternenpfahl, beim hinteren Bereich des weißen Autos. Und rechts davon stand das Rad, auf Höhe der Kofferraumtür des Autos - das ist auf dem Bildausschnitt, den Du jetzt gepostet hast, nicht mehr zu sehen.

Rechts davon bedeutet aber auch, dass sie das Rad nicht am Pfahl angekettet hatte.

Wie auch immer, ich geh sogar freiwillig ins Landesarchiv, weil mir das selber keine Ruhe mehr lässt. Wenn deren Öffnungszeiten nun noch ein bisschen "Arbeitsleben-freundlicher" wären, dann wärs einfacher ;) Ich befürchte allerdings, dass auch auf dem Foto dann nicht zu erkennen sein wird, ob das Rad abgesperrt war oder nicht - aber den Versuch ist es wert und ich kann dann beweisen, dass ich keinen Mist gefaselt hab und das Rad wirklich da war ;)


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 10:07
Also ich würde den wohlhabenden reichen "Herren" nicht so schnell ausschließen.
Ehrlich gesagt, glaube ich schon, dass ein Mord, welcher nach so vielen Jahren immer noch nicht aufgedeckt wurde, von einer sehr sehr intelligenten Person begangen wurde, nicht?! War der Täter kein Einzeltäter, so hätte man ihn sicher nach so langer Zeit durch andere ähnliche Morde ausforschen können, nicht?

Nehmen wir mal an, dass die Telefonzelle wirklich nur ein Treffpunkt war, und der Täter mit Daniela eigentlich an einem anderen Ort wegfahren wollte. Sie hatten sich ja nach Zeugenaussagen vor Ort (Treffpunkt Telefonzelle) ziemlich gestritten, vielleicht kam es zu einem sthenischen Affekt und die Gemütsbewegung was so heftig, dass sie den Täter schon "vorzeitig" zur Tag hingerissen hatte. Vielleicht wollte Daniela plötzlich auch nicht mehr mit dem Täter mitfahren, dH der Mörder musste gleich sofort vor Ort handeln?!

Dann:
Rapoldipark als Tatort ist an sich nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass die Polizei sofort "ausländische" Bewohner Innsbrucks als Täterkreis annimmt, nicht?
Dann die vielen DNA Spuren an der Telefonzelle, welche es unmöglich machen einer Spur folgen zu können, bzw jemanden durch diese Spur festzunehmen.
Und wieso sollte es sich der Mörder auch unnötig schwer machen, Daniela in sein Auto zu ziehen und irgendwo zu verschleppen und zu "entsorgen" ?!
Für den Täter war es am sichersten den Tatort schnellstmöglich zu verlassen, je länger er an der Telefonzelle verweilt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihn irgendwer beobachtet oder bemerkt?!

@Lohengrin
Ich bin schuld ;-) ?! Wieso das?
und P.s.: ich bin eine "SIE";))


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 10:32
Und wegen den Telefongesprächauswertungen:

Ich glaube dass einige Nummern gar nicht zugeordnet werden konnten:
Da viele noch Wertkarten-Handys hatten und hierfür keine Registrierung notwendig war!!!
( Daniela selbst hatte ja auch ein Wertkarten-Handy... )
D.h. Daniela könnte schon mit Ihrem "Mörder" an dieser besagten Nacht über das Telefon kommuniziert haben...
( Was auch, wenn der Täter von einer Telefonzelle aus telefoniert hat?! )


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 10:37
Dann hätte ich noch eine Überlegung:

Wie ihr bereits schon vorher diskutiert hatte könnte der Mord so abgelaufen sein, dass Daniela und ihr Mörder vor den Telefonzellen standen und sie sich selbst verletzt in die mittlere Zelle gezogen hat.
Wäre nachvollziehbar: wäre ich lebensbedrohlich verletzt und schwach, würde ich auch die Zelle ohne Türen wählen, da es doch ein Kraftaufwand wäre in den anderen Zellen mit Türen reinzukommen?
..da Daniela einen Schock hatte, vergaß sie vielleicht auf ihr Handy und wollte doch noch den Notruf in der Telefonzelle rufen?

Vielleicht lag sie nach dem ersten Stich schon so am Boden dass der Mörder meinte sie seie tot. Er dreht sich um, geht ein paar Schritte, dreht sich nochmals zu Daniela und sieht, dass sie in die Telefonzelle schleicht...dann wendet er und sticht ihr nochmals in den Rücken ?!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 12:23
@rechtsfreak
rechtsfreak schrieb:Vielleicht lag sie nach dem ersten Stich schon so am Boden dass der Mörder meinte sie seie tot. Er dreht sich um, geht ein paar Schritte, dreht sich nochmals zu Daniela und sieht, dass sie in die Telefonzelle schleicht...dann wendet er und sticht ihr nochmals in den Rücken ?!
Du bist näher dran als Du ahnst, jedenfalls nach meinen neueren Überlegungen.
Da arbeite ich gerade dran um eine schlüssige und logisch erklärbare Abfolge
der Ereignisse darzustellen. Noch ein wenig Geduld. Soviel kann ich aber schon
mal verraten das diese Theorie mit Sicherheit bei den polizeilichen Ermittlungen
nicht in Betracht gezogen wurde da es selbst auf den zweiten Blick gar nicht erkennbar
ist und erst darauf kommt wenn man versucht die Dinge aus der Sicht des
Opfers und in chronologischer Reihenfolge zu betrachten. Dann ergibt das Bewegungs-
muster Danielas an diesem frühen Morgen auch einen Sinn.

@ZenCat1
ZenCat1 schrieb:Wenn deren Öffnungszeiten nun noch ein bisschen "Arbeitsleben-freundlicher" wären,
Nun, vielleicht gibt es hier ja noch jemanden der die Möglichkeit hätte
das Innsbrucker Archiv aufzusuchen ? Ein Foto vom Fahrrad wäre mit Sicherheit
sehr aufschlussreich. Vor allem in welche Richtung das Rad abgestellt wurde


Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 12:34
@Lohengrin
was bist du eigentlich von Beruf? Oder bist du ein verdeckter Ermittler ;) ( so viel Energie und Zeit die du in diesen Fall steckst ) ?!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 13:56
@Lohengrin
Ich könnt auch das Archiv aufsuchen...aber wie muss ich mir das vorstellen? Kann ich da einfach so reinspazieren?! Was muss ich sagen etc?!


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 14:29
@rechtsfreak

Wow, das wäre total lieb von Dir, ich komm mit den Öffnungszeiten dort ins Schleudern :(

Lohengrin hat diesen Link dazu gepostet:
http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/dienstleistungen/

Konkret geht es um eine Ausgabe des Innsbrucker Stadtblatts - der Mord an Daniela passierte in der Nacht auf den 23. Juni 2005, das war Donnerstag/Freitag. Das Stadtblatt erscheint meines Wissens immer am Dienstag, die nächste Ausgabe wäre also der 27. Juni gewesen, die übernächste 4. Juli 2005. Später wars, glaub ich, nicht mehr - in einer dieser beiden Ausgaben (oder eben maximal noch eine Ausgabe später) gab es einen zweiseitigen Artikel über den Mord an Daniela, mit Fotos. Um den geht es uns, da muss das Fahrrad mit drauf sein, und der Artikel war auch recht interessant.

Bin mir zu 99,9% sicher, dass es das Stadtblatt war - sollte auch bei mir Alzheimer zugeschlagen haben, dann kann es nur mehr der "Tip" gewesen sein, der einmal monatlich erscheint, das wäre dann die Juli-Ausgabe gewesen. Aber wie gesagt, es war so gut wie sicher das Stadtblatt.

Möglich wäre auch, dass in den darauffolgenden Wochen immer wieder Artikel über die Fortschritte der Polizei im Stadtblatt gestanden sind, u.U. auch über Pressekonferenzen, vielleicht findest Du da ja auch noch was? Aber dieser Zweiseiter, der wäre vor allem wegen diesem Tatort-Foto mit Fahrrad am Interessantesten für uns alle!

Benutzung des Archivs ist kostenlos, Kopien müssen bezahlt werden, dürfte aber (hoffentlich) nicht viel kosten. Öffnungszeiten: Montag geschlossen
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 8.00 Uhr – 17.00 Uhr
(zwischen 12.30 Uhr – 13.30 Uhr kein Beratungs-, Aushebe- und Kopierdienst)
Freitag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 14:34
rechtsfreak schrieb:Dann hätte ich noch eine Überlegung:

Wie ihr bereits schon vorher diskutiert hatte könnte der Mord so abgelaufen sein, dass Daniela und ihr Mörder vor den Telefonzellen standen und sie sich selbst verletzt in die mittlere Zelle gezogen hat.
Wäre nachvollziehbar: wäre ich lebensbedrohlich verletzt und schwach, würde ich auch die Zelle ohne Türen wählen, da es doch ein Kraftaufwand wäre in den anderen Zellen mit Türen reinzukommen?
..da Daniela einen Schock hatte, vergaß sie vielleicht auf ihr Handy und wollte doch noch den Notruf in der Telefonzelle rufen?

Vielleicht lag sie nach dem ersten Stich schon so am Boden dass der Mörder meinte sie seie tot. Er dreht sich um, geht ein paar Schritte, dreht sich nochmals zu Daniela und sieht, dass sie in die Telefonzelle schleicht...dann wendet er und sticht ihr nochmals in den Rücken ?!
Das war meine allererste Theorie: Dass sie den ersten Stich neben der Zelle abbekommen hat, ich denke mal, dass sie auf Höhe ihres Fahrrades rechts neben der rechten Zelle stand. Daraufhin ist sie in die Zelle geflüchtet, hat nicht mehr ans Handy gedacht, den Telefonhörer genommen, der ist ihr aus der Hand gefallen, sie hat sich mit der linken Hand an der linken Scheibe abgestützt (mit ein bisschen Glück ist auch dieses Foto im Stadtblatt-Artikel) - und kriegt da den 2. Stich. Oder erst, als sie schon am Boden liegt -ich hab hier im Thread mehrere Male auf die Blutspuren hingewiesen, denen auf der unteren Seite des Telefonapparates zufolge hat sie den zweiten Stich erst bekommen, als sie schon am Boden lag.

Ich meine wirklich, das Foto des Inneren der Zelle - mit dem Handabdruck - war in dem Stadtblatt-Artikel - ich glaube, wir brauchen den hier unbedingt!!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

12.01.2013 um 21:19
So, hier nun mein nächster Versuch das Rätsel
um den Tatort zu lösen und nach meiner Meinung
ist es die wahrscheinlichste Variante.

Darauf gekommen bin ich durch die Überlegung von
@rechtsfreak die in ähnlicher Form auch schon mal
von anderen ( @ZenCat1 @Redjune )geäußert wurde.
Hier nochmal der Text:
rechtsfreak schrieb: Was hält ihr von der Überlegung: Uniprofessor als Mörder?!

Wo würde Daniela sonst einen wohlhabenden Mann kennen lernen, wenn nicht auf der Uni?
Professoren sind sehr gebildet, intelligent etc. Das würde doch auch als Täterprofil passen nicht?

Außerdem hätte dieser ja viel zu verlieren:
- Job
- Ehe
- Ruf

Es würde auch erklären, wieso niemand von dieser Beziehung zwischen Mörder und Opfer wüsste? Da alles "top-secret" war und Daniela mit niemanden darüber sprechen konnte ( Sie würde ja auch von der Uni fliegen etc ) Vielleicht wollte sie aber auch aus diesem Grund die Uni verlassen?
Wobei mir allerdings die Eingrenzung des Täterkreises auf
diesen einen Personenkreis zu einfach war auch wenn die
Merkmale wohlhabend, gebildet, intelligent (und Jähzorn?)
nach meinem Dafürhalten auf den Täter anzuwenden sind.

Schon nach den ersten Beiträgen hatte ich den Eindruck das
der Täter mit einem gesicherten finanziellen Hintergrund
ausgestattet gewesen sein muß da nach der Tatausführung
keinerlei Wertgegenstände des Opfers mitgenommen wurden.

Selbst unter der Annahme das bei der Tatausführung eine
Störung (Annäherung eines Zeugen) auftrat, wäre es dennoch
nur ein Akt von Sekunden gewesen sich der Gegenstände des
Opfers anzunehmen.

Ein Objekt mit kriminellem Hintergrund ließe sich wahrscheinlich
nicht durch Annäherung einer weiteren Person von seinem Vorhaben
abschrecken lassen zumal er ja auch über eine Waffe verfügt
und im ungünstigsten Fall einfach durch den Rapoldipark
verschwinden kann.

Behalten wir also einmal den anzunehmenden gut ausgestatteten
finanziellen/wirtschaftlichen Rahmen des Täters im Auge.
Für mich ein weiterer Beweggrund eine neue Sichtweise des
Falles einzunehmen.

Ich weiß nicht mehr ob es @AngRa , @diegraefin , @Redjune oder
@rechtsfreak waren, der das Argument einbrachte das es bei
der Verabredung zwischen Mörder und Opfer möglicherweise
um eine Treffen mit intimem Charakter ging wo ich mich dann
fragte warum man sich dazu nicht einfach in Danielas Wohnheim
verabredet hat. Grund dafür warum man sich eben nicht dort
getroffen hat könnte durchaus an der Heimleiterin gelegen
haben die als Kalt und Unnahbar beschrieben wurde. Vielleicht
auch das Besuche über Nacht untersagt waren oder der Täter
nicht wollte das er dort gesehen wird.

In dem Fall konnte es sich dann nur um einen vom Täter vorgeschlagenen
Ort handeln wozu ein unauffälliger Treffpunkt gewält wurde um
sich dann gemeinsam dorthin zu begeben, daraus schlußfolgernd
das der Täter auf jeden Fall motorisiert sein mußte.
Unter Umständen diente der Treff am Rapoldipark ja bereits in
der Vergangenheit als Ausgangsort für ein intimes Beisammensein.

Unter der Annahme einer weitestgehenden finanziellen Unabhängigkeit,
welche dem Täter ein relativ eigenständiges Leben mit eigenem
Wohnraum u. Fahrzeug während seiner Studienzeit ermöglicht, war ich
der Meinung das ein derartiges Treffen dann nur in der Wohnung des
späteren Mörders anzunehmen wäre.

Was aber wenn der Täter selbst auch "nur" in einem Studentenhaus
wohnt, wohl aber über ein gefülltes Bankkonto verfügt ? Dann
bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit, weshalb ich dann ein
paar Beiträge vorher die Frage zur Messe und den Besucher-
frequenzen stellte um im Vorfeld abschätzen zu können ob
diese neue Theorie überhaupt Bestand haben könnte.

Daraufhin habe ich dann auf google earth flugs ein Häkchen bei
Hotels gesetzt und siehe da, genau am Anfang der Defreggerstrasse
steht nur wenige Meter vom Tatort entfernt ein Hotel welches
gegenüber, am Rapoldipark angrenzend, ein kleines Gartenlokal
betreibt in dem gelbe Sonnenschirme aufgestellt sind.

Manchmal sieht man einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht obwohl
ich bei meiner "Reise" mit streetview schon viel früher über diese
gelben Sonnenschirme "gestolpert" bin, mir aber keinen Reim darauf
machen konnte was die da zu suchen hatten.

Es gibt nun also zwei Möglichkeiten:

1. - Man hat sich bewußt an den Telefonzellen verabredet damit
der Hotel-Potier nicht gleich erkennt das es sich bei den
frühen Gästen einfach nur um Studenten handelt. (Danielas Rad)
Desweiteren wäre es auch eine Erklärung für Danielas Outfit.

2 - Und nun kommt der spannendere Teil und wie ich meine sogar
die wahrscheinlichste Variante. Daniela hat sich mit einer
Person aus dem Hotel verabredet wobei ich dabei nicht an einen
Gast denke sondern an eine Person aus dem hoteleigenen Umfeld.

Und nun gewinnt auch das Tatmesser und wie es zum Tatort
gekommen ist eine völlig neue Bedeutung. Ebenso das auftauchen
einer männlichen Person mit blonden Haaren an der Eisgrotte kurz
nach der Tat. Irgendwie schließt sich jetzt für mich der Kreis.

Jetzt brauche ich erst mal eine Pause ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

13.01.2013 um 00:45
@Lohengrin

Sehr interessante Theorie! Einige Deiner Schlußfolgerungen sind mir aber zu "schludrig" - z.b. der von Dir angenommene gesicherte finanzielle Hintergrund des Täters, nur weil keine Wertgegenstände geklaut wurden. Das kann andere Gründe gehabt haben, z.b. wirklich das Nahen eines Zeugen, Angst, Spuren zu hinterlassen, dadurch mit dem Mord in Verbindung gebracht zu werden, vielleicht auch nur den emotionalen Zustand eines Mörders nach der Tat - kann alles auch ein Grund sein, nichts zu klauen, sondern schnell das Weite zu suchen und weist m.E. überhaupt nicht auf einen finanziell besser gestellten Täter. Kann natürlich sein, keine Frage, aber nicht durch diese Begründung allein.

Außerdem bitte ich um Erklärung einiger Punkte, die ich so nicht verstehe:

Du gehst also von einem Mitstudenten aus, der auch in einem Studentenheim lebt und deshalb dort nicht mit Daniela hin kann und bringst dann das Hotel direkt am Park damit in Verbindung. Ich kann Dir da nicht ganz folgen: Glaubst Du, die beiden wollten dort um 5 Uhr morgens als Pärchen "einchecken"? Oder, wie Du ja dann anschneidest, dass der Täter dort arbeitete? Dann wäre es ja aber wieder kein Student, was Du ja weiter oben als gesichert annimmst? Kapier ich jetzt nicht...

Und wieso würde das alles die Sichtung bei der Eisgrotte erklären? Die war nämlich eindeutig VOR der Tat, nicht nachher - und es scheint gesichert zu sein, dass die Person bei der Eisgrotte Daniela selber war (weil auf dem Fahrrad), während der Mann mit den blonden Haaren (Phantombild) ungefähr zur gleichen Zeit - also immer noch vor dem Mord - gegenüber der Eisgrotte, beim städtischen Hallenbad, in östlicher Richtung gehend vor dem Rapoldipark gesehen wurde.

Verstehst Du, was ich nicht verstehe? Hm - bitte um Aufklärung dieses Deines Gedankenganges.


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Redjune
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

13.01.2013 um 13:57
@Lohengrin - die tatsache dass er ihre wertsachen nicht mitgenommen hat weil er genug geld hat halte ich für sehr spekulativ. Ebensogut hätte ICH an stelle des mörders genau diese dinge mitgenommen um den Verdacht auf Raub zu lenken. Ein Mord, ein Raub und schon verliert der Fall an Spannung und Interesse, ein intelligenter mann der die tat so wie du sagst geplant hat hätte doch auch in diese Richtung gedacht. Mir ist der Tatort einfach immer noch zu wenig gut ausgewählt um dort absichtlich jemanden umzubringen. va desswegen weil es so viele andere orte dazu gäbe.

auch die vermutung dass es sich um kein intimes treffen handelt weil sie sich dann in der wohnung getroffen hätten, finde ich zu wackelig. Angenommen es wäre so wie in meiner Theorie - dass sie sich den kerl am selben abend angelacht hat, ihn also nicht kannte und das ganze mehr richtung ONS gehen sollte - ich persönlich hätte KEIN interesse daran, dass der dann auch noch weiss wo ich wohne.. und dann noch - wie im studentenheim üblich - gerüchte rumgehen vom nächtlichen besuch ect.. ich hätte mich mit dem typen getroffen um danach zu ihm zu gehen. was wiederum wahrscheinlich macht, dass sie auch nicht wusste wo er wohnt. daher der treffpunkt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

13.01.2013 um 18:28
@Lohengrin schrieb
Es gibt nun also zwei Möglichkeiten:
Die Eine muß die Andere ja nicht zwangsläufig ausschließen ;-)

@Redjune
Redjune schrieb:auch die vermutung dass es sich um kein intimes treffen handelt....
@Lohengrin schrieb
das es bei
der Verabredung zwischen Mörder und Opfer möglicherweise
um eine Treffen mit intimem Charakter ging.....
Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

13.01.2013 um 23:44
@Redjune
ja aber ganz ehrlich: sollte sie den Typen am selben Abend noch kennengelernt haben, welches Motiv hätte dieser denn Daniela umzubringen?! Und wie kannst du dir dann den Streit, welcher von Ohrzeugen berichtet wurde, erklären? Mit einer Person, die man nicht kennt, oder soeben erst kennengelernt hat, kann wohl schlecht streiten? Hierfür muss es schon einen Grund gegeben haben!
Außerdem: Wir sind nicht in Amerika, wo das vielleicht normal ist einfach mal eben so jemanden abzustechen, aber in Innsbruck? An diese Theorie glaub ich einfach nicht und kann ich nicht festhalten!

Auch dein Kommentar mit der Intelligenz des Täters; nur weil er vielleicht nicht daran gedacht hat, die Tat nach "Raubmord" aussehen zu lassen, heißt das noch lange nicht, dass der Täter nicht intelligent gewesen sein sollte?! In jedes kleinste Detail kann man einen Mord wohl nicht planen ( außerdem hätte er bei der Wegnahme ( Griff in das Sakko oder Hosentasche ) doch auch seine DNA/Hautabschürfungen bei Daniela hinterlassen nicht? )

@Lohengrin
auch deine Interpretation verwirrt mich ein bisschen.
Klar, das naheliegende Hotel ist eine Überlegung wert. Daniela könnte in diesem Biergarten ihren Mörder kennengelernt haben. Vielleicht war es auch jemand, der öfters in Innsbruck ein Seminar etc besucht hatte - dennoch fehlt mir hier wieder das Motiv.
Auch das mit dem Zeugen ( blonder Mann ) in der Nähe der Eisgrotte verstehe ich nicht. Kannst du mir deine Interpretation noch etwas präziser erklären?

Eigentlich, je länger ich über diesen Fall nachdenke, festigt sich meine Meinung über den wohlhabenden Mann als Mörder... irgendwie hätte dieser für mich die besten Motive eine solche Tat durchzuführen....


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.01.2013 um 13:15
Was habe ich bloß angestellt das alle verwirrt sind ;-)
Also, den blonden Mann an der Eisgrotte lassen wir einfach mal
außen vor. Das hat auch mich verwirrt da es 2 Eisgrotten gab
oder gibt und ich die Aussagen falsch interpretiert habe. Aber @ZenCat1
hat das ja bereits klargestellt.

@rechtsfreak
rechtsfreak schrieb:Klar, das naheliegende Hotel ist eine Überlegung wert......
In erster Linie habe ich mir das problem vor Augen geführt das es das
Treffen am Rapoldipark bzw. vor den Telefonzellen einen logisch
erklärbaren Grund geben muß. Angenommen das Treffen sollte
heimlich und unbeobachtet von der Offentlichkeit an einem dafür
geeigneten Ort stattfinden, warum nun ausgerechnet der Park. Da
gäbe es frühmorgens mit Sicherheit auch noch andere Möglichkeiten.
Aber nein, es muß der Rapoldipark sein. Also muß es einen Grund
dafür gegeben haben der nicht nur mit Heimlichkeit zu erklären ist.
Und das hat mir von Anfang an einfach keine Ruhe gelassen.

Da ich von vornherein meine Überlegungen darauf ausgerichtet hatte,
das der Täter aus dem stud. Umfeld kommt, war der nächste Schritt
herauszufinden wieviele Wohnheime es gibt und deren Standort zu
ermitteln. Ausschlaggebend war hier wiederum das Zeitfenster von
ca. 8 Minuten das sowohl dem späteren Opfer als auch dem Täter
für ein Treffen zur Verfügung stand. Unter Berücksichtigung das Daniela
mit dem Rad kommt gab es nun zwei Möglichkeiten für den Täter zum
Tatort zu gelangen. Entweder zu Fuß oder mit dem Auto. Der nächste
Schritt war dann nachzuprüfen welche Wohnheime für das Zeitfenster
in Frage kommen.

Wenn vordergründig ein intimes Treffen (kein ONS) mit einem heimlichen(?)
Freund geplant war blieb ja eigentlich als Ort dafür nur das jeweilige
Wohnheim des Täters oder das des Opfers zu vermuten, wobei die
"Heimlichtuerei" spätesten da ein Ende gehabt hätte. Also war diese Therorie
beim einem "Fußgänger" wieder mit einem dicken Fragezeichen zu versehen.
Eher kam da schon ein motorisierter Täter in Frage der mit deinem Wagen
direkt vor den Tel.-Zellen auf Daniel hätte warten können um dann gemeinsam
zum Wohnort d. Täters zu fahren. Hierbei habe ich dann darauf spekuliert das
der Täter möglicherweise nicht nur ein Auto besaß sondern auch eine
eigene Wohnung außerhalb eines Stud.-Wohnheims hatte somit auch eine
Privatsphäre für ein ungestörtes Beisammensein garantierte.

Übrigens was spricht den gegen ein Treffen im Hotel um diese frühe Uhrzeit?
Mir selbst ist es in jungen Jahren oft genug passiert das mein "Brötchen-
geber" mich kurz vor Feierabend schnelle noch zu einem "Notfall" geschickt
hat und ich mitten in der Nacht bzw. in der Früh mir noch ein Hotel suchen mußte.
(Ich hatte immer einen gepackten Koffer im Wagen). Geld spielte dabei keine
so große Rolle und ich konnte es mir erlauben auch teurere Hotels zu wählen.
Nur bei der Spesenabrechnung hat mein Arbeitgeber immer Tränen in den
Augen gehabt. Hab´mich immer gefragt ob er wohl sentimental geworden ist ;-)

Ein Hotel wäre sowohl für den Täter ohne Fahrzeug als für einen Täter mit
motorisiertem Hintergrund eine denkbare Alternative, sofern ausreichen Mittel
dafür zur Verfügung stehen.

Aber auch diese Überlegung hatte mich nicht restlos überzeugt und so habe
ich mir weiter Gedanken zum Tatort und seinem Umfeld gemacht und mir
immer wieder die Frage gestellt. Warum zum Donnerwetter ausgerechnet da?
Es muß einen Grund dafür geben der nicht´s mit einem heimlichen, fast schon
konspirativen, Treffen zu tun hat. Und das kann nur bedeuten das der Täter
an diesem und Ort zu dieser frühen Zeit in irgendeiner Form "gebunden" ist.

Dafür spricht die Tatsache das Daniela sehr häufig telefoniert hat und diese
häufigen Telefonate für den Täter ausgesprochen störend waren. Aus welchem
Grund auch immer. Nachdem ich nun auf GE das Häkchen bei Hotels´s aktiviert
hatte hat es mich fast umgehauen das in direkter Nachbarschaft des Tatortes
ein Hotel liegt. Und da ergeben sich nahezu zwangsläufig weitere Überlegungen
was am frühen Morgen des 23. Juni wirklich passiert sein könnte.

Hier noch mal ganz kurz meine Überlegungen aus meinem vorherigen Beitrag:
@Lohengrin schrieb
1. - Man hat sich bewußt an den Telefonzellen verabredet damit
der Hotel-Potier nicht gleich erkennt das es sich bei den
frühen Gästen einfach nur um Studenten handelt. (Danielas Rad)
Desweiteren wäre es auch eine Erklärung für Danielas Outfit.

2 - Und nun kommt der spannendere Teil und wie ich meine sogar
die wahrscheinlichste Variante. Daniela hat sich mit einer
Person aus dem Hotel verabredet wobei ich dabei nicht an einen
Gast denke sondern an eine Person aus dem hoteleigenen Umfeld.

-Zu Theorie 1:
Da muß ich eigentlich nicht´s zu schreiben da hierbei der Schwerpunkt
auf ein möglicherweise geplantes Treffen mit intimen Charakter liegt.

-Zu Theorie 2:
Das ist im Augenblick noch etwas schwierig zu definieren. Auf gar keinen
Fall würde ich aber einen Gast (Seminar-/Messebesucher oder ähnliches)
als "fremden" Mann für ein Treffen in Erwägung ziehen. Eher neige ich zu
der These das die Person in direktem Zusammenhang mit dem Hotel steht.
Und da gibt es wiederum zumindest zwei Möglichkeiten die in Betracht
zu ziehen sind. Aber da will ich gerne erst mal eure Ansichten zur zweiten
Theorie hören bzw. lesen. Alle Klarheiten beseitigt ?

(Ich wußte gar nicht das ich beim weibliche Geschlecht derartige Verwirrung
auslösen kann ;-) )

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.01.2013 um 13:33
Nachtrag

Auch die 2. Theorie kann durchaus noch aus der Sichtweise
betrachtet werden das der Täter im Uni-Umfeld zu suchen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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