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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 19:34
Es gibt für mich mindestens drei Gründe für die anfänglichen Ermitttlungspannen:

1) Wie @AngRa schreibt, wurde dem "gehobenen" (MCI -> Managementschmiede) studentischen Milieu so eine Tat nicht zugetraut. Dafür spricht auch die sinngemäße Aussage eines damaligen Ermittlers, das sei "sehr unwahrscheinlich" gewesen.

2) Aus einem von @ZenCat1 auf Seite 32 eingestellten Artikel geht hervor, dass es mit dem Arbeitsklima und der internen Zusammenarbeit bei der Tiroler Kripo nicht zum Besten stand. Wörtlich heißt es:
Die Mitarbeiter-Fluktuation ist dort seit Jahren ungewöhnlich hoch. „Sechs Beamte warfen nach kurzer Zeit wieder das Handtuch, ließen sich versetzen oder flüchteten in Krankenstände“, heißt‘s aus dem Stadtpolizeikommando. Betroffene Mitarbeiter beklagen Führungsschwäche, vermissen soziale Kompetenz.


3) In der aktuellen "Ganzen Woche" beklagt Frau Kammerer: "Die Polizisten waren damals mit allem überfordert und hauptsächlich mit der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie beschäftigt, die mit 1. Juli 2005 in Kraft getreten ist."

Alles in allem sind das natürlich alles andere als gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit.


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OR1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 19:45
Es gibt für mich mindestens drei Gründe für die anfänglichen Ermitttlungspannen:

1) Wie @AngRa schreibt, wurde dem "gehobenen" (MCI -> Managementschmiede) studentischen Milieu so eine Tat nicht zugetraut. Dafür spricht auch die sinngemäße Aussage eines damaligen Ermittlers, das sei "sehr unwahrscheinlich" gewesen.

2) Aus einem von @ZenCat1 auf Seite 32 eingestellten Artikel geht hervor, dass es mit dem Arbeitsklima und der internen Zusammenarbeit bei der Tiroler Kripo nicht zum Besten stand. Wörtlich heißt es:
Die Mitarbeiter-Fluktuation ist dort seit Jahren ungewöhnlich hoch. „Sechs Beamte warfen nach kurzer Zeit wieder das Handtuch, ließen sich versetzen oder flüchteten in Krankenstände“, heißt‘s aus dem Stadtpolizeikommando. Betroffene Mitarbeiter beklagen Führungsschwäche, vermissen soziale Kompetenz.


3) In der aktuellen "Ganzen Woche" beklagt Frau Kammerer: "Die Polizisten waren damals mit allem überfordert und hauptsächlich mit der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie beschäftigt, die mit 1. Juli 2005 in Kraft getreten ist."

Alles in allem sind das natürlich alles andere als gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit.
Alle klingen lächerlich. Da müssten doch als der Fall wieder aufgerollt wurde Leute zur Verantwortung gezogen worden sein.

@nephilimfield
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich finde nicht Deine aufgeführten Gründe lächerlich. Es wäre nur lächerlich wenn es die Gründe wären, warum damals nicht nachgefragt worden ist.


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 19:50
OR1 schrieb:3) In der aktuellen "Ganzen Woche" beklagt Frau Kammerer: "Die Polizisten waren damals mit allem überfordert und hauptsächlich mit der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie beschäftigt, die mit 1. Juli 2005 in Kraft getreten ist."
Zu der Zusammenlegung damals ein gar nicht so uninteressanter Leserbrief des leitenden Ermittlers, Walter Pupp:


http://www.diekriminalisten.at/krb/show_art.asp?id=778


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 19:50
@AngRa
Im Mordfall K. hat es mE damit zu tun, dass die Polizei dem studentischen ( vermutlich von Haus aus gut situierten) Umfeld des Opfers einen solch brutalen Mord mit Messerstichen von vorneherein nicht zugetraut hat. Den Täter hat sie in einer anderen Szene ( Rapoldi-Park etc.) vermutet bei Tätern, denen das Messer angeblich locker sitzt und die auch immer eins dabei haben. So erkläre ich mir den ersten falschen Ansatz.


Auch später als ein Profiler eine Beziehungstat bejaht hat muss die Polizei dem akademischen Umfeld einen gewissen Bonus belassen haben, denn ansonsten hätte sie den Studienkollegen kräftig auf den Zahn fühlen müssen.
Deine Einlassungen kann man nur noch dick unterstreichen weil es
meiner Ansicht nach die damalige Situation geradezu perfekt beschreibt.
Und der Beitrag von @nephilimfield bestätigt das ganze nur noch. Den
Punkt 2) von @ZenCat1 hatte ich schon vollkommen vergessen, gut das Du
@nephilimfield ihn noch mal heraus gesucht hast. Im Hinblick auch auf die damals
anstehenden Semester- und Sommerferien ergibt sich daraus ein relativ realistisches
Bild der damaligen Situation. Alles in allem eine denkbar schlechte Ausgangslage um
einen Mord aufzuklären.


Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 19:59
Ich glaube schon seit längerer Zeit, dass es unglaubliche Pannen gegeben hat. Ich kann auch nicht verstehen, wie ca. 10 Tage nach der Tat eine Beziehung zwischen Täter und Opfer bereits ausgeschlossen wurde und ein psychopathischer Zufallstäter als fix galt. (siehe Artikel Standard, Juli 2005, wurde oft genug gepostet) Und dabei wurden die Leute z.T. nur telefonisch befragt?! Das alles macht wenig Mut, dass der Täter jemals gefasst wird. Ich würde fast sagen, der Zug ist abgefahren, wenn nicht doch völlig neue DNA-Methoden irgendwann zur Anwendung kommen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 20:02
@OR1
Glaube mir @OR1 , ich beschäftige mich schon seit ein paar Tagen
mit diesem Fall. Aber die von @nephilimfield aufgeführten Gründe
sind alles andere als "lächerlich" sondern eher bittere Wahrheit. Auch
@nephilimfield kennt diesen Fall, so wie einige wenige Insider hier,
quasi in und auswendig. Ich habe leider immer mit dem Problem zu
kämpfen das ich etliches immer wieder vergesse und dann bin ich dankbar
wenn @nephilimfield ,@Doverex ,@AngRa ,@ZenCat1 und einige andere
mir "wieder auf die Sprünge helfen". Da nützt mir manchmal auch meine
Festplatte (Chaos) nix ;)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 20:07
Auch ich finde, die von @nephilimfield angeführten Punkte treffen den Nagel absolut auf den Kopf. Das alles zusammen kann bei der Aufklärung eines Mordfalles eigentlich nur zum Scheitern führen - die Voraussetzungen hier haben hinten und vorne nicht gepasst.

Es ist eigentlich nur mehr zu hoffen, dass wenigstens die damals eingesetzte SpuSi ihre Arbeit korrekt gemacht und alle vorhandenen Spuren ordnungsgemäß gesichert und aufbewahrt hat. Damit würde es mE noch einen kleinen Funken Chance geben, diesen Fall jemals aufzuklären. Wenn da auch noch gepfutscht worden ist, dann... na servas :(


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 20:11
@Hammerstein
Hammerstein schrieb:...ein psychopathischer Zufallstäter als fix galt.
Warum ? Fall gelöst und dann nix wie ab in die wohlverdienten
Sommerferien. Ein wenig überspitzt zum Ausdruck gebracht. ;)
Hammerstein schrieb:Ich würde fast sagen, der Zug ist abgefahren
Ich bin immer mehr davon überzeugt das es irgend etwas gibt was die
"Jungs" bei der Analyse "übersehen" haben. Der Fall ist lösbar,
das ist meine felsenfeste Überzeugung. Oha, drei Beiträge hintereinander.
Ich mutiere wieder zum Alleinunterhalter ;)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

22.03.2014 um 22:58
Das Aussageverhalten der Studienkollegen ( auch wenn sie irgendwann nur telefonisch befragt worden sind) über Vorkommnisse am Tatabend bzw. in der Tatnacht ( "wir wissen nichts", "wir können uns nichts erinnern", "es gab keinen Streit, höchstens eine Meinungsverschiedenheit") ist mir nachvollziehbar. Es ging darum der Polizei gegenüber die ganze Gruppe aus der Schusslinie zu halten, egal was vorgefallen war. Der Polizei wollte man keine Ansätze zum Nachhaken schaffen, weil dahinter auch die Befürchtung eines jeden einzelnen gestanden haben mag durch unbedachte Äußerungen selber in Verdacht zu geraten, weil am Abend vor der Tat viele mit Daniela beisammen waren und bei einem Mord ist nun mal ( schulmäßig)zunächst zu untersuchen ob ein Tatverdacht bei den letzten Kontaktpersonen aus dem Umfeld besteht . Das war den Kollegen bewusst und das begründete den Zusammenhalt.

Ich gehe, seit ich weiß, dass die Nachforschungen im Umfeld nicht stattfanden bzw. schludrig geführt wurden, von einer Beziehungstat aus und auch davon, dass an diesem Abend und in dieser Nacht nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen war. Aber ich gehe auch davon aus, dass hierüber nichts mehr ans Tageslicht kommt.

Hoffnungen setze ich allerdings in den kriminaltechnischen Fortschritt und an eine Unlösbarkeit des Falles glaube ich so wie auch @Lohengrin nicht.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 19:53
Mordfall Kammerer: Ermittler spielen jetzt ihr letztes Ass aus

Spuren von der Leiche kommen zur Analyse der Hautschuppen in die Gerichtsmedizin.

Die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen Thomas B. (29) sind offiziell eingestellt. Wer glaubt, dass der Mord an der niederösterreichischen Studentin Daniela Kammerer damit als ungeklärt zu den Akten wandert, der irrt. Denn die Cold Case-Ermittler haben in dem Kriminalfall ein weiteres Ass im Ärmel – und zwar in Form von Dutzenden DNA-Spuren, die direkt auf der Haut des Mordopfers sichergestellt wurden. Diese Spurenträger werden nun erstmals in der Innsbrucker Gerichtsmedizin nach einer neuen Methode auf Hautschuppen untersucht. "Finden wir dabei Schuppen des bisher Verdächtigen oder einer anderen bekannten Person, ist das der Beweis für einen direkten Kontakt am Tatort", erklärt einer der Ermittler.
Wie berichtet, wurde Kammerer nach einer Studentenfeier in der Nacht zum 23. Juni 2005 in einer Telefonzelle in Innsbruck mit zwei Messerstichen ermordet. An der Innenseite ihres Minirocks fanden die Kriminalisten die DNA und vier Hautschuppen von Thomas B.

Anwalt Alfred Boran fand Gründe, um einen Fortsetzungsantrag bei Gericht einzubringen. Mischspuren, die ihm zugeordnet wurden, waren außerdem auf dem Mountainbike neben der Leiche. Der Staatsanwaltschaft Innsbruck war diese Spurenlage allerdings zu dünn für einen dringenden Tatverdacht. B. durfte wieder nach Australien ausreisen, wo er jetzt lebt und arbeitet.
Diese Woche brachte der Anwalt von Daniela Kammerers Eltern, Alfred Boran, einen Fortsetzungsantrag des Verfahrens gegen Thomas B. bei der Staatsanwaltschaft ein. Boran nennt darin gute Gründe für den Schritt: Kammerer habe die Studentenfeier kurz vor 4.30 Uhr verlassen und ihr Mountainbike zurückgelassen. Sie sei von drei unabhängigen Zeugen ohne Rad zu Fuß gesehen worden. Der Beschuldigte wusste wo das Rad steht. Ein Zeuge sah eine Person mit Fahrrad in einigem Abstand zum Mordopfer. Laut Boran spreche die Höhe der Anzahl von Thomas B.s Hautpartikel auf der Innenseite des Minirocks für einen direkten Transfer der Spuren.
Weiterentwicklung
Unabhängig von dem Fortführungsantrag ermittelt Chefinspektor Kurt Linzer mit seinem Cold Case-Team gegen "unbekannte Täter" weiter. Auch Boran erhofft sich von der neuen Hautschuppenanalyse einen Durchbruch. Konkret geht es dabei um Spuren, die an der Leiche der 19-Jährigen gefunden, auf Klebestreifen sichergestellt und konserviert wurden. Darunter sind Spuren, die direkt neben den Einstichen und auch in intimen Körperregionen gefunden wurden. "Die Forensik entwickelt sich immer weiter. Wir haben jetzt andere Untersuchungsmöglichkeiten als noch vor acht Jahren", sagt ein Kriminalist.
(kurier) Erstellt am 23.03.2014, 08:00

http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/mordfall-kammerer-ermittler-spielen-jetzt-ihr-letztes-ass-aus/57.153.157


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:02
Das klingt doch gut. Es geht weiter. Ich frage mich nur warum man diese Untersuchungen nicht vor 1 Jahr schon gemacht hat ehe man den TB festgenommen hat. Die Methoden könnten natürlich auch so neu sein, dass sie damals noch nicht zugelassen waren.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:07
@Kornblume

Vielen Dank für den Bericht!

Es geht also nunmehr doch nicht nur um Tatortspuren sondern auch um Spuren an der Leiche, die damals mittels Klebestreifen sichergestellt und konserviert wurden. Es geht auch , wie von @nephilimfield erhofft um Spuren direkt an den Einstichstellen.

Interessant ist auch die Information zum Fahrrad. Demnach wurde Daniela von drei Zeugen gesehen, als sie zu Fuß unterwegs war.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:23
Kornblume schrieb:"Finden wir dabei Schuppen des bisher Verdächtigen oder einer anderen bekannten Person, ist das der Beweis für einen direkten Kontakt am Tatort", erklärt einer der Ermittler.
@Kornblume
Oh Danke für dieses Posting!
Das gibt gute Hoffnung, dass der Fall doch vor einer Lösung steht!

Kammerer habe die Studentenfeier kurz vor 4.30 Uhr verlassen und ihr Mountainbike zurückgelassen. Sie sei von drei unabhängigen Zeugen ohne Rad zu Fuß gesehen worden. Der Beschuldigte wusste wo das Rad steht. Ein Zeuge sah eine Person mit Fahrrad in einigem Abstand zum Mordopfer. Laut Boran spreche die Höhe der Anzahl von Thomas B.s Hautpartikel auf der Innenseite des Minirocks für einen direkten Transfer der Spuren.

Somit hat der Anwalt von TB aber gleich ein Gegengutachten über die DNA-Transferspur gebracht!

Aber das der Verdacht, dass Daniela gar nicht mehr mit ihrem Rad unterwegs war zum Tatort, seit dem "höher gestellten Sattel" und die weit über 2 Promille... gegeben war, nicht völlig grundlos in den Medien steht, dachte ich mir gleich, dass mit der ganzen Weg-rekonstruktion von 2005 i-was nicht stimmen kann.

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:29
Vielen Dank für den Artikel, @Kornblume! Der bringt mal endlich ein wenig Licht ins Dunkel.

Daniela war also anscheinend doch zu Fuß unterwegs und wurde auf ihrem Rad verfolgt. Sehr interessant!
Jetzt ist die große Frage: Wer war das auf dem Fahrrad? Die DNA-Spuren von TB geben da wenig her, weil er es ja nachweislich geschoben hat. Aber nachdem das Rad höchstwahrscheinlich in der DHS9 abgestellt war, gibt es da nicht allzu viele plausible Möglichkeiten.

Die DNA-Spuren um die Einstichstellen sind das, worauf ich so gehofft habe. Die Spurensicherung scheint ganz gute Arbeit geleistet zu haben. Jetzt kann man nur hoffen, dass sie tatsächlich tatrelevant sind.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:32
@nephilimfield

Wenn aber neben Danielas Spuren, einfach weil es ihr Rad war, nur Spuren von TB am Rad dran sind, wäre das vielleicht auch schon ein Hinweis. Aber ich habe meine Zweifel das dem so ist denn meistens stellen Studenten ihre Räder in Gruppen ab. Und wenn der eine oder andere früher geht schiebt er eben auch mal ein anderes Rad auf die Seite um ans eigene zu kommen.


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OR1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:34
Wißt ihr wieso die Spuren um die Einstichstelle jetzt erst analysiert werden? SInd die Untersuchungsmethoden so neu und wären nicht schon vor 1 Jahr anwendbar gewesen?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:40
OR1 schrieb:Wenn aber neben Danielas Spuren, einfach weil es ihr Rad war, nur Spuren von TB am Rad dran sind. Wäre das vielleicht auch schon ein Hinweis.
Es gibt laut Georg_H zwei Zeugen dafür, dass TB Danielas Rad von einer Location zur nächsten geschoben hat. Also wird man aus diesen Spuren nichts ableiten können.
OR1 schrieb:Wißt ihr wieso die Spuren um die Einstichstelle jetzt erst analysiert werden?
Es wird sich um eine Mischspur mit dem Blut des Opfers handeln, bei der die Opfer-DNA stark überwiegt und die Täter-DNA sozusagen überdeckt. Ich habe aber auf Seite 156 beschrieben, dass es eine sehr neue Methode gibt, Mischspuren zu analysieren. Vielleicht wird die jetzt angewandt.


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OR1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:42
Dann hoffen wir mal das der Täter gefasst wird. Wenn TB es wirklich war, dann wird es für ihn spannend.


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23.03.2014 um 20:47
Zur Frage von @OR1 zitiere ich mich mal ganz uncharmant selbst:

Beitrag von nephilimfield, Seite 156


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OR1
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23.03.2014 um 20:48
@nephilimfield
danke :-)


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