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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 20:52
OR1 schrieb:Dann hoffen wir mal das der Täter gefasst wird. Wenn TB es wirklich war, dann wird es für ihn spannend.
@OR1
Genauso aber umgekehrt, wenn er es nicht war, so kommt nun eindeutig für ihn nun heraus, dass er mit dem Mord an Daniela Kammerer gar nichts zu tun hat. Was ja für ihn dann auch sehr gut ist, weil ansonsten würde ja immer was "hängen" bleiben.

Lieben Gruß.
Doverex


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

23.03.2014 um 21:27
Erstmal vielen Dank an @Kornblume für das Einstellen des Artikels!

Ich kann den Enthusiasmus erstmal nicht teilen - was es mit dem letzten "Durchbruch" des CCT auf sich hatte, wissen wir ja.

Interessant ist folgendes Zitat:
Kornblume schrieb:Konkret geht es dabei um Spuren, die an der Leiche der 19-Jährigen gefunden, auf Klebestreifen sichergestellt und konserviert wurden.
Danielas Leiche wurde damals - Standardprozedere - abgeklebt, die Hautschuppen auf den Klebestreifen aufbewahrt.

Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber für mich heißt das, dass diese Schuppen (noch) nicht analysiert, sondern nur aufbewahrt wurden. Analysiert werden sie offenbar jetzt, und damit kann sich immer noch ergeben, dass sich GAR KEINE Fremd-Hautschuppen dort befinden, nur Danielas eigene. Das Zitat des Anwalts mag den Anschein erwecken, als hätte man von diesen gesammelten Hutschuppen schon Fremd-DNA isoliert und müsse diese jetzt nur mehr vergleichen - das glaube ich aber nicht. Und wenn das so wäre, wieso hat man das dann nicht gemacht, BEVOR TB festgenommen wurde? So nach dem Prinzip, ach, den Mörder haben wir ja, das brauchen wir ja nicht - und erst, als die Taktik des CCTs nicht aufging und TB freikam, müssen sie jetzt die DNA vergleichen (die sie mE gar nicht haben)? Mag schon sein, wie @Doverex sagt, dass damit TB "reingewaschen" werden könnte, wenn sich nicht seine, sondern eine andere DNA bei den Hautschuppen findet - für mich schaut das alles so aus, als würde da jetzt zwanghaft irgendwas konstruiert.

Dass Daniela von 3 unabhängigen Zeugen zu Fuß (!) gesehen wurde, ist neu und der Knaller. Damit muss also die Kripo damals, als sie noch Zeugen gesucht haben, wissentlich falsche Informationen rausgegeben haben. Damals wurde die Bevölkerung noch aufgerufen, sich zu melden, wenn sie Daniela auf dem Rad (!) gesehen hätten, vorzugsweise bei den Bögen. Wie kann man mit derart falschen Infos darauf hoffen, seriöse Zeugen zu finden?

Diese Zeugensichtungen müssen dann die von den Viaduktbögen gewesen sein - auf der Amraserstraße hat dann ja nur mehr der Vorbeifahr-Zeuge "jemanden" gesehen. Wobei nie klar herauskam, ob die Sichtungen beim Hallenbad und gegenüber bei der Eisdiele von ein und demselben Zeugen kamen oder von mehreren. Ich hatte ja schon angezweifelt, dass jemand, der um 5 Uhr morgens in der Dämmerung mit 40, 50 km/h über diesen Kreuzungsbereich rattert, links und rechts jemanden sehen/erkennen und das auch aufnehmen kann - die Kreuzung ist zudem sehr breit/mehrspurig.

Das Phantombild wiederum hätte leicht Daniela sein können, das wurde hier ja schon angedacht.

Nun, es ist ja relativ schnell klar gewesen, wo Daniela sich aufgehalten hatte - Georg H. hat uns den Ablauf der Nacht geschildert und wir haben keinen Grund, daran zu zweifeln. Und er hat dies der Kripo am nöchsten Tag mitgeteilt. Wenn also bekannt war, dass nur 4 Leute (Daniela, eine junge Frau und die zwei jungen Männer) wussten, wo Danielas Rad abgestellt war, und dass diese 3 anderen sich alle in der DHS9 aufgehalten hatten, dann stellt sich noch viel mehr die Frage, warum dieses Studentenheim (und die anderen 3 Beteiligten!) nicht schon am nächsten Tag von der Kripo auseinandergenommen wurden. Damit wäre fix auf der Hand gelegen, ohne Zweifel, dass es sich um eine Beziehungstat handelt, sonst wäre das Rad nicht von der DHS9 an den Tatort gekommen. Außerdem: Wo war das Fahrradschloß? Am Rad selber nicht, wie man sieht. Aber nein, die Kripo und nachher sogar Profiler Müller haben eine Beziehungstat AUSGESCHLOSSEN. Das passt doch alles nicht zusammen!!

Zudem wäre dann klar gewesen, dass das Messer aus der DHS9 hätte stammen müssen. In Studentenheimen mit Gemeinschaftsküche gibt es Inventarlisten - irgendjemand hätte wissen müssen, ob da ein Messer fehlt oder nicht. Wenn keins gefehlt hätte, hätte man die, die da waren, auf Blutspuren untersuchen müssen, die beim Reinigen übriggeblieben wären. Und auch, wenn das Messer nicht aus der Gemeinschaftsküche war, hätte jemand gewusst, wenn ein anderer seine "Privatmesser" im Zimmer gehabt hätte. All das hätte sofort untersucht gehört - und auch, wenn die Leute dann schon nach Hause gefahren wären (Semesterende) - meine Güte, die waren alle in Österreich, nicht in Sibirien, wo war das Problem, die zu befragen?
Kornblume schrieb:Laut Boran spreche die Höhe der Anzahl von Thomas B.s Hautpartikel auf der Innenseite des Minirocks für einen direkten Transfer der Spuren.
Weiterentwicklung
Wie will er das wissen? "Spricht dafür", "nehme an", "Kann sein" - ja super, das sind doch die besten Voraussetzungen für eine seriöse Mordermittlung :(

Also, ohne hier die alte Miesmacherin sein zu wollen, ich halte von diesen "neuen Assen im Ärmel" nicht viel. Vor allem eigentlich, weil ich nichts mehr glaube, was in den Medien steht oder was uns die Ermittler/CCT glauben machen wollen - wir haben hier oft genug erlebt, dass das letztlich fast alles nicht gestimmt hat. Wieso soll man es jetzt glauben? Ich würde mich nicht wundern, wenn uns in ein paar Wochen präsentiert wird, dass "TB DOCH der Täter war". Ob man das dann glauben darf, muss jeder für sich selber entscheiden.


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23.03.2014 um 22:15
@ZenCat1

Deine Skepsis ist komplett nachvollziehbar, und ich sehe es im Prinzip genauso. Irgendwer muss ja jetzt den Part von Josef übernehmen. ;)

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass man in den Asservaten keine tatrelevante Spur findet. Es könnte aber sein, dass es nun erstmals möglich ist, das überhaupt zu überprüfen.

Und zu deiner Frage:
Laut Boran spreche die Höhe der Anzahl von Thomas B.s Hautpartikel auf der Innenseite des Minirocks für einen direkten Transfer der Spuren.

Wie will er das wissen?
Es wurden anscheinend vier Hautschuppen gefunden. Inwiefern das für einen direkten Transfer spricht, kann ich auch nicht nachvollziehen.

Im Übrigen ist die Sache mit dem Messer eine unverzeihliche Nachlässigkeit. Auch die Partykleidung der letzten Kontaktperson hätte mMn überprüft gehört.


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ZenCat1
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23.03.2014 um 22:57
@nephilimfield
nephilimfield schrieb: Natürlich besteht die Möglichkeit, dass man in den Asservaten keine tatrelevante Spur findet. Es könnte aber sein, dass es nun erstmals möglich ist, das überhaupt zu überprüfen.
Glaubst Du, dass das letztes Jahr noch nicht möglich war, heuer aber schon? Aber stimmt, Du hattest ja geschrieben, dass das ein ganz neues Verfahren ist. Da darf man natürlich zu recht gespannt darauf sein, was diese Analyse ergibt. Diese Spuren direkt an der Wunde, die ja vorhanden sein müssen (ich erinnere an das Experiment, das Du dankenswerteweise gemacht hast!), sind mE auch die einzigen, die einen konkreten Tatverdacht aussagen könnten - alle anderen Spuren sind erklärbar, wenn man Stunden miteinander verbracht hat.

Eben, wie nun vier - oder 2 oder 100 - Hautschuppen unter dem Rock für einen direkten Transfer sprechen sollen, versteh ich auch nicht. Sitzen auf der Couch, Toilette etc., - wie will man da anhand der Zahl der gefundenen Schuppen genaueres sagen können? Kann ich mir absolut nicht vorstellen, bin aber halt auch planloser Laie. :( Wie gesagt, mir kommt das alles sehr konstruiert vor.


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24.03.2014 um 09:16
ZenCat1 schrieb:Nun, es ist ja relativ schnell klar gewesen, wo Daniela sich aufgehalten hatte - Georg H. hat uns den Ablauf der Nacht geschildert und wir haben keinen Grund, daran zu zweifeln.
@ZenCat1
Wie das CCM und Mario Hejl in dem Beitrag vom letzten Herbst sagte, war der Ablauf des Abends ihnen eh klar und bekannt, nur genau für das letzte-halbe-Stunde-Zeitfenster wusste man nicht genau Bescheid darüber. Und hierzu kann Georg_H gar nix beitragen, auch von den Zeugen die angeblich sahen das TB das Rad von Daniela schob, kann er nur vom "Hörensagen" berichten, weil er da auch selbst nicht mehr dabei war.

Heisst, die ungefähr letzten 2 Stunden in Danielas Leben, die wohl für die Tat von Bedeutung & Relevanz sein dürften, kann ein Herr Georg_H uns User hier sicher nix erzählen, weil er einfach selbst nicht dabei war.
ZenCat1 schrieb:Also, ohne hier die alte Miesmacherin sein zu wollen, ich halte von diesen "neuen Assen im Ärmel" nicht viel. Vor allem eigentlich, weil ich nichts mehr glaube, was in den Medien steht oder was uns die Ermittler/CCT glauben machen wollen - wir haben hier oft genug erlebt, dass das letztlich fast alles nicht gestimmt hat.
Ich sehe bei dem CCM keinerlei Fehler, sondern im Gegenteil, die haben ihre Arbeit sehr gewissenhaft und ordentlich gemacht. Alle Ermittlungsfehler liegen mMn. im Jahr 2005, und diese schwerwiegenden Fehler von damals färben ungerechterweise auf das CCM ab.

Ich denke, im CCM arbeiten Kriminalbeamte, die ihr Handwerk wirklich mit der modernsten besten Ausbildung beim Bundeskriminalamt gelernt haben, was wohl für die Ermittler des LKA-Tirol von 2005 in der Mehrzahl so nicht zutrifft - leider!

Nur Pupp kann man da sicher nicht nur allein die Schuld geben, die Truppe ist/war halt nur so gut, wie die Beamten darin ihre Arbeit verrichteten. Und die dürfte nicht gut gemacht worden sein. Klar trifft dem Chef (Pupp) selbst auch Mitschuld, schließlich trägt er ja auch die Verantwortung. Aber er kann auch nicht einfach etwa die Hälfte der Ermittler rausschmeißen, auch wenn er sehr wohl bemerkt hätte, dass da einige Beamte schludrig arbeiten, dass liegt an der Pragmatisierung der öster. Beamten.

Quelle: Wikipedia: Pragmatisierung

Die ist zwar nicht schlecht, fördert aber bei "bequemen oder faulen" Leuten, dass denen eh nix passieren kann ;) Eins der letzten Bastione in der heutigen Gesellschaft, wo man darüber sagen kann, man hat noch Sicherheit für seinen Job. Was ja grundsätzlich nicht schlecht ist!

Also was das Cold-Case-Management bis jetzt sagte und wir von dieser Seite her erfahren haben, hat bis jetzt immer alles gestimmt. Dies sollte man schon auseinanderhalten können zu dem was gesagt wurde von den Ermittlern des LKA-Tirol, was sich nun ja als völliger Blödsinn und Unsinn teilweise ergibt.

Es ist schon etwa (Beispiel) eine gute Leistung, dass das CCM nach mehr als 8 Jahren feststellt, dass Daniela nicht mit dem Rad zum Tatort unterwegs war.

Ich denke, wenn diese Beamten des CCM damals den Mord untersucht hätten, wäre der Mörder schon kurze Zeit später in Haft gewesen!

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 09:59
@ZenCat1

Die Sache mit dem Fahrrad, also dass es drei Zeugen gibt, die bestätigen können dass Daniela zu Fuß unterwegs war, ist auch für mich ein Knaller.

Ich gehe aber nicht davon aus, dass die Polizei damals in ihrem Zeugenaufruf wissentlich falsche Angaben gemacht hat, als sie nach Zeugen fragte, die Daniela nachts mit dem Fahrrad unterwegs gesehen haben. Die Polizei hat einfach aus der Situation am Tatort, Leiche und Fahrrad ( welches Daniela zugeordnet werden konnte) geschlossen, dass sie nachts mit dem Fahrrad unterwegs war. daher der Zeugenaufruf. Naja und dann kommen die Zeugensichtungen, die ich immer mit großer Skepsis sehe. Vermutlich haben sich Zeugen gemeldet, die Daniela auf dem Fahrrad gesehen haben wollen. Solche Meldungen gibt es immer. Frag mich nicht warum. Vielleicht aus Übereifer, aus übergroßer Hilfsbereitschaft, oder gar aus Wichtigtuerei oder wegen der Belohnung etc. Aber oft irren sich derartige Zeugen und beeinträchtigen dadurch die Ermittlungen erheblich. Man muss Zeugenaussagen sehr genau auf ihrem Wahrheitsgehalt prüfen. Vorrang haben auch Aussagen von Zeugen, die das Opfer kannten. Ich will stark hoffen, dass die Zeugenaussagen auf die sich das Ermittlungsteam nun beruft, glaubhaft und belastbar sind. Wenn sie tatsächlich unabhängig voneinander erfolgt sind, spricht das schon mal für Glaubhaftigkeit. Drei Zeugen irren sich seltener als ein Zeuge. Zeugen, die unabhängig voneinander aussagen, haben sich auch nicht gegenseitig hochgeschaukelt und beeinflusst oder gar abgesprochen. Naja, lehrbuchmäßig ist das alles so. Hoffen wir, dass es hier in der Realität auch so ist.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 10:12
Das Video zeigt, egal wie lange ein Mordfall zurückliegt, wie sinnvoll ein Cold-Case-Management und ihre Arbeit ist und es nach langer langer Zeit endlich zu einem Durchbruch kommt!

Victorian police make breakthrough on cold case



Victorian police investigating a 31-year-old cold case murder have made a breakthrough in Brisbane.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 12:00
Ich glaube auch wie @AngRa, dass das ursprüngliche Ermittlerteam tatsächlich die Zeugenaussagen über eine radfahrende Daniela hatte. Da die Ermittler aufgrund der Tatortsituation davon ausgingen, dass Daniela ihr Rad benutzt hat, haben sie vielleicht konkret nach einer Person ihres Aussehens auf einem Rad gefragt. Und durch eine solche Suggestivfrage glaubten sich einige Zeugen fälschlicherweise auch an daran zu erinnern, obwohl sie eigentlich zu Fuß unterwegs war. Klingt eigenartig, aber bzgl. Zeugenaussagen gibt es die schrägsten Vorkommnisse.

Diese Fehlsichtungen könnten sich evtl. dann schon im Zuge der operativen Fallanalyse 2007-2008 aufgeklärt haben, denn plötzlich hieß es von einem Ermittler: "Wir gehen jetzt von einer Beziehungstat aus". Ich habe mich immer schon gefragt, was diesen Meinungsschwenk ausgelöst haben könnte.

Interessant wäre, ob diese drei neuen Aussagen (also Daniela zu Fuß) von denselben Zeugen stammen, die ursprünglich Daniela auf dem Rad gesehen hatten. Und wenn ja, unter welchen Bedingungen sie ihre Aussage geändert haben.


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24.03.2014 um 12:43
@nephilimfield

Es ist an sich naheliegend, dass der Meinungswandel Zufallstat / Beziehungstat mit den Aussagen zum Fahrrad zusammenhängt. Geht man davon aus, dass Daniela zu Fuß unterwegs war, dann muss ihr der Täter per Fahrrad gefolgt sein, d.h. er muss gewusst haben, wo ihr Fahrrad abgestellt war, dass also die Verfolgungsmöglichkeit gegeben war und dass man das Fahrrad am Tatort zurücklassen kann, was mit einer Zufallstat schwer zu vereinbaren ist.

Ich vermute, dass es sich bei den Aussagen von Zeugen, die Daniela zu Fuß unterwegs gesehen haben nicht um abgeänderte Aussagen derjenigen handelt, die sie zuvor auf dem Fahrrad gesehen haben. Abänderungen in den Aussagen würden schon wieder Zweifel an der Glaubhaftigkeit bedeuten wegen fehlender Kontinuität. Es wurde mE auch vor der operativen Fallanalyse 2007/2008 bezüglich der Ermittlungen nachbessert. Das kann bedeuten, dass weitere Zeugen aus Danielas Umfeld vernommen worden sind, die zuvor nicht gehört worden sind.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 13:27
@Kornblume
Auch von mir ein Danke für das einstellen des Artikels.
@AngRa
@nephilimfield
@Doverex
@ZenCat1
@alle anderen

Nun muß ich wohl vorerst in Sack und Asche laufen weil ich mich so vehement dagegen
gesträubt habe das Daniela zu Fuß gegangen sein könnte. ;) Wenn die Angaben in dem
Artikel stimmen dann ist das wirklich ein Knaller.

@nephilimfield
@AngRa
AngRa schrieb:dann muss ihr der Täter per Fahrrad gefolgt sein, d.h. er muss gewusst haben, wo ihr Fahrrad abgestellt war
Das können also nur die drei Personen gewesen sein mit denen Daniela vom
Alpinia zur DHS9 gegangen ist. Der ehem. Beschuldigte, die Freundin und die
2. männliche Begleitung an dem besagten Morgen (lt. @georg_h). Wäre interessant
zu wissen wo der Fahrrad-Abstellraum im DHS9 sich befindet.

Hier nochmal der Auszug aus dem Beitrag von @georg_h :
Beitrag von georg_h, Seite 165
@georg_h schrieb:

.....das „Studentenfest“, von dem immer berichtet wird, fand in einer Wohnung in meinem Studentenheim statt.......

.........der diese „Auseinandersetzung“ zwischen Daniela und einer 2. Person mit einem lustigen Spruch beendete. Am Ende der Party gingen Thomas, Daniela und 2 weitere Studienkollegen heimwärts, wobei die beiden Mädls mit Fahrrädern unterwegs waren und Thomas sowie ein 2. Kollege diese „gentleman-like“ schoben ........
@AngRa
AngRa schrieb:dass also die Verfolgungsmöglichkeit gegeben war und dass man das Fahrrad am Tatort zurücklassen kann, was mit einer Zufallstat schwer zu vereinbaren ist.
In Anbetracht dessen das ich schon lange überzeugt bin das es eine geplante
Tat war könnte das zurücklassen des Fahrrad am Tatort der größte Fehler des
Täters gewesen sein. Hätte er es wieder mitgenommen würde aller Wahrscheinlichkeit
der Schwerpunkt der Ermittlungen immer noch auf einen Zufallstäter hinauslaufen.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 14:15
@Lohengrin

Ja, das Zurücklassen des Fahrrades könnte der größte Fehler gewesen sein. Vielleicht war es schon ein großer Fehler Daniela mit dem Fahrrad zu verfolgen. Unauffälliger wäre es gewesen, wenn er sie zu Fuß verfolgt hätte. Das hat der Täter aber mE deshalb getan, weil er sich unter Zeitdruck fühlte, weil er befürchtet hat, dass er ansonsten zu spät kommt und nicht mehr verhindern kann, dass Daniela telefoniert. Dann hatte er allerdings das Glück, dass ihn niemand deutlich während der Fahrt erkannt hat. Direkte Begegnungen kann es nicht gegeben haben, höchstens Sichtungen von Ferne.

Nach der Tat hat er sich entschieden das Fahrrad zurückzulassen, weil er sich vermutlich zu Fuß unauffälliger bewegen konnte und er nicht mehr mit dem Fahrrad der Ermordeten gesehen werden wollte. Das wirkt alles sehr kalkuliert. Ein fremder Täter hingegen hätte das Fahrrad gut als Fluchtmittel nutzen können und er hätte es dann irgendwo weit weg zurück lassen können.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 15:06
@AngRa
@Lohengrin

Natürlich wäre noch interessant zu wissen, wo sich diese drei Zeugensichtungen (Daniela zu Fuß) ereignet haben. Wenn sie alle drei in der Bogenmeile waren, besteht ja noch die Möglichkeit, dass sich Daniela auf dem Rückweg ihr Rad wieder an der DHS9 abgeholt hat und dann Richtung Pradl weitergeradelt ist. Der Schluss "der Täter ist ihr nachgeradelt" ist also nur zulässig, wenn es eine Sichtung der fußgehenden Daniela in der Amraserstraße gab.


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 15:31
Bist Du deppert!!! Ich zitter am ganzen Körper, seit ich das Video gesehen hab. Geh jetzt ein Bier trinken, das nützt nix. Das darf doch alles nicht mehr wahr sein!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 15:46
Die Neuigkeiten überschlagen sich nun wieder.

Dass die Staatsanwaltschaft dem Fortführungsantrag nicht stattgegeben hat, war absehbar. Sie hatte die Ermittlungen eingestellt und ihre Auffassung hat sich natürlich in wenigen Wochen nicht geändert. Schaun mer mal wie die Richter entscheiden.

Es gab also offensichtlich mehrere Ohrenzeugen, die einander widersprechen. @Roy_Makaay hatte von einer Ohrenzeugin berichtet, die genau das Gegenteil ausgesagt hatte, nämlich dass derjenige , der am Streit beteiligt war, Hochdeutsch geredet hat. Das war so auch in der Zeitung zu lesen.

Meine Skepsis gegenüber Zeugenaussagen hat sich mal wieder bestätigt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 15:54
@AngRa

Es gibt bzgl. der Ohrenzeugin jetzt drei Aussagen:

1) Der Mann sprach akzentfrei Deutsch
2) Der Mann sprach Deutsch mit leichtem Akzent
3) Der Mann sprach gebrochenes Deutsch

Tja, diese Zeugenaussagen sind - um es mal zurückhaltend auszudrücken - schon wenig hilfreich.

Wobei man sagen muss, die ersten beiden Aussagen wurden am Anfang kolportiert, während wir die letzte jetzt von der Zeugin direkt hören.

@ZenCat1, trink eins für mich mit! :)


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 16:08
@nephilimfield

Für mich kann auch gleich mitgetrunken werden. Am besten gleich einen Schnaps.

Die Aussage der Zeugin können wir zwar direkt hören, man darf aber nicht vergessen, dass sie nun erst nach acht Jahren mit ihrer Beobachtung ankommt. Da ist immer Vorsicht geboten. Ihr Schweigegrund ist für mich auch nicht plausibel.

Was heißt überhaupt, dass nach ihrer Einschätzung das Opfer alles gut im Griff hatte, so dass Hilfe entbehrlich erschien. Meiner Einschätzung nach hatte das Opfer eine hohe BAK und war zu umfangreichen beschwichtigenden Diskussionen nicht mehr in der Lage.

Das klingt für mich so, als solle der Tatverdacht nun wieder zu den Marokkanern hin verlagert werden, vielleicht sogar in Richtung Drogenhandel. Mich wundert, dass sie keinen französischen Akzent erwähnt hat. Ja, da braucht man fast schon mehrere Schnäpse. Mit Bier und Wein ist es gar nicht mehr getan.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

24.03.2014 um 16:17
Ich verstehe aber den Beitrag so: Das ist die erste und einzige Ohrenzeugin der Tat.

Ich find's sehr merkwürdig.


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24.03.2014 um 16:23
AngRa schrieb:Das klingt für mich so, als solle der Tatverdacht nun wieder zu den Marokkanern hin verlagert werden, vielleicht sogar in Richtung Drogenhandel. Mich wundert, dass sie keinen französischen Akzent erwähnt hat.
@AngRa
Na ja, wenigstens wurde im Bericht erwähnt, dass das BKA der Hörzeugin wenig Beachtung schenkt.


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