Man darf eben nie aufgeben, nach nun fast 21 Jahren wird dieser total brutale Mord an Daniela mitten in Innsbruck vielleicht doch aufgeklärt!
Mordanklage im Fall Daniela K. - doch Verdächtiger geht in Australien spazieren
Der zum Tatzeitpunkt 21-jährige Thomas B. - ein Studienkollege von Daniela - wurde bereits Ende Dezember 2013 von Cold Case-Ermittlern festgenommen und war etwa sieben Wochen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Nachdem sich die besagte DNA Spur an der Kleidung des Opfers nicht als so aussagekräftig dargestellt hat, wie zunächst angenommen, wurde der Angeklagte enthaftet und das Ermittlungsverfahren im Februar 2014 eingestellt.
...Letzte DNA-Untersuchungen ergaben eine DNA-Spur des Angeklagten auf dem Filter einer nur wenig angerauchten Zigarette, die in der Telefonzelle abgelegt war. Daraus schließt die Staatsanwaltschaft, dass der Angeklagte am Tatort war. Diese Annahme hat zuletzt auch das Oberlandesgericht Innsbruck in einem Beschluss bestätig...
Quelle:
https://www.oe24.at/oesterreich/mordanklage-im-fall-daniela-k-doch-verdaechtiger-geht-in-australien-spazieren/678443219Ich denke da sind am Anfang nach dem Mord auch schwere Ermittlungsfehler der Tiroler Mordkommission passiert, weil wenn man weiß dass Daniela
2,4 Promille Blutalkoholkonzentration hatte (Ki sagt dazu: bedeuten eine schwere Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium. Symptome sind starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, lallende Aussprache, massive Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen sowie mögliche Muskelerschlaffung. Ein solcher Wert ist lebensgefährlich, kann zu Koma führen und erfordert oft medizinische Hilfe)
hätten die damals schon selbst auch mal hinterfragen können, ob Daniela überhaupt fähig war, mit ihrem Rad zur Telefonzelle zu fahren - aber sie suchten ja von Anfang an nur Zeugen, die eine radfahrende Daniela gesehen hätten.
Ich hege eben die starke Vermutung, dass die Tiroler Mordkommission in meinen Augen dafür die Hauptschuld trägt, dass dieser Mordfall fast 21 Jahre unaufgeklärt blieb. Dass mit der Cold-Case-Ermittlungen 2013 der in Australien lebende Tatverdächtige erstmals nach 8 Jahren in den Fokus rückte, die Mordkommission hatte den wohl nirgends auf dem Schirm, obwohl er nachweislich der letzte Kontakt war vor dem Mord. Da frägt man sich schon, was ist damals in den Köpfen der Ermittler vorgegangen?
Für mich total skandalös - unerhörte Zustände in der Polizeiarbeit.