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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

4.987 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Juni, Studentin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 15:38
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Dass der Mann aber jemals Australien verlässt - puah, das wird kaum passieren, oder?
Wenn dem nicht so ist kann Österreich natürlich um die Festnahme bei den australischen Behörden ansuchen.
In der Regel wird dem auch nachgekommen und der Beschuldigte, sofern er nicht mittlerweile australischer Staatsbürger geworden ist, ausgeliefert.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 15:49
Ich kenne mich da nicht aus, @SteamedHams, aber in einigen Berichten vor über 10 Jahren war immer wieder die Rede davon, dass das nicht so einfach bis unmöglich wäre. (das Gerücht war ja immer, dass er nur deshalb nach Australien ausgewandert ist) Ich hoffe aber, du hast Recht, gute Frage auch, ob er nicht längst die Staatsbürgerschaft angenommen hat. Ich finde auch bemerkenswert, dass es für mich immer den Anschein hatte, dass die Eltern davon überzeugt waren, dass er der Täter sei und eben nicht dieser mysteriöse bosnische Drogendealer aus dem Park, der mit einem Küchenmesser durch die Gegend schleicht. Ich wünsche den Eltern des Opfers einen fairen Prozess, dass der jetzt Angeklagte wirklich erscheint, und dass sie dann vielleicht - zumindest ein kleines bisschen - Frieden finden.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:19
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Dass der Mann aber jemals Australien verlässt - puah, das wird kaum passieren, oder?
In einem frei zugänglichen Krone-Artikel steht, sein Anwalt sagt, er wird freiwillig nach Österreich zum Prozess reisen, deshalb gibt es keinen Haftbefehl.
Ich glaub trotzdem nicht, dass er freiwillig kommt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:30
@Grautsch

Nope, den sehen wir niemals wieder bei uns. Da würde ich ziemlich viel drauf wetten.

Falls doch - müsste er dann eigentlich die 22.000 Euro, die er angeblich damals Haftentschädigung bekommen hat, zurückzahlen? Weil ja jetzt doch Anklage erhoben wird? OK, das ist wirklich eine sehr unwichtige, doofe Frage. Aber die Chuzpe zu haben - vorausgesetzt er ist tatsächlich der Mörder (es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung!) - sich interviewen zu lassen und einen auf Opfer zu machen nach so einer brutalen Tat, wow ...

Zitat orf.at:
Bereits im November 2023 lag ein erstes DNA-Gutachten zu den Spuren an der Zigarette vor. Nach Fortsetzung des Ermittlungsverfahrens gegen den Angeklagten hat die Staatsanwaltschaft einen internationalen Haftbefehl erlassen, der aber bis zuletzt von den australischen Behörden nicht vollzogen wurde.
Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3352951/


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 17:41
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Nope, den sehen wir niemals wieder bei uns. Da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Mag sein, bedeutet dann auch, nie wieder in sein Heimatland zu reisen, seine Familie in Österreich sehen usw. Das würde ja bestimmt auch andere Reisen nach Europa ausschließen, wenn ein Haftbefehl vorliegt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 09:30
Man darf eben nie aufgeben, nach nun fast 21 Jahren wird dieser total brutale Mord an Daniela mitten in Innsbruck vielleicht doch aufgeklärt!
Mordanklage im Fall Daniela K. - doch Verdächtiger geht in Australien spazieren


Der zum Tatzeitpunkt 21-jährige Thomas B. - ein Studienkollege von Daniela - wurde bereits Ende Dezember 2013 von Cold Case-Ermittlern festgenommen und war etwa sieben Wochen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Nachdem sich die besagte DNA Spur an der Kleidung des Opfers nicht als so aussagekräftig dargestellt hat, wie zunächst angenommen, wurde der Angeklagte enthaftet und das Ermittlungsverfahren im Februar 2014 eingestellt.

...Letzte DNA-Untersuchungen ergaben eine DNA-Spur des Angeklagten auf dem Filter einer nur wenig angerauchten Zigarette, die in der Telefonzelle abgelegt war. Daraus schließt die Staatsanwaltschaft, dass der Angeklagte am Tatort war. Diese Annahme hat zuletzt auch das Oberlandesgericht Innsbruck in einem Beschluss bestätig...
Quelle: https://www.oe24.at/oesterreich/mordanklage-im-fall-daniela-k-doch-verdaechtiger-geht-in-australien-spazieren/678443219

Ich denke da sind am Anfang nach dem Mord auch schwere Ermittlungsfehler der Tiroler Mordkommission passiert, weil wenn man weiß dass Daniela 2,4 Promille Blutalkoholkonzentration hatte (Ki sagt dazu: bedeuten eine schwere Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium. Symptome sind starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, lallende Aussprache, massive Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen sowie mögliche Muskelerschlaffung. Ein solcher Wert ist lebensgefährlich, kann zu Koma führen und erfordert oft medizinische Hilfe)
hätten die damals schon selbst auch mal hinterfragen können, ob Daniela überhaupt fähig war, mit ihrem Rad zur Telefonzelle zu fahren - aber sie suchten ja von Anfang an nur Zeugen, die eine radfahrende Daniela gesehen hätten.

Ich hege eben die starke Vermutung, dass die Tiroler Mordkommission in meinen Augen dafür die Hauptschuld trägt, dass dieser Mordfall fast 21 Jahre unaufgeklärt blieb. Dass mit der Cold-Case-Ermittlungen 2013 der in Australien lebende Tatverdächtige erstmals nach 8 Jahren in den Fokus rückte, die Mordkommission hatte den wohl nirgends auf dem Schirm, obwohl er nachweislich der letzte Kontakt war vor dem Mord. Da frägt man sich schon, was ist damals in den Köpfen der Ermittler vorgegangen?
Für mich total skandalös - unerhörte Zustände in der Polizeiarbeit.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 09:48
Zitat von DoverexDoverex schrieb:2,4 Promille Blutalkoholkonzentration hatte (Ki sagt dazu: bedeuten eine schwere Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium. Symptome sind starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, lallende Aussprache, massive Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen sowie mögliche Muskelerschlaffung. Ein solcher Wert ist lebensgefährlich, kann zu Koma führen und erfordert oft medizinische Hilfe)
2,4 Promille sind für einen jungen, gesunden Menschen (bei dem man überdies davon ausgehen kann dass eine gewisse Grundtoleranz ggü. Alkohol besteht) bestimmt keine Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium und schon gar nicht lebensgefährlich.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:27
Unabhängig davon beginnt die eigentlich schwierige Arbeit jetzt erst so richtig: Man muss einen konkreten Tatablauf sowie ein Motiv aus der persönlichen Beziehung zwischen den beiden rekonstruieren


Ich gebe da tatsächlich dem Verteidiger recht wenn er behauptet die Suppe ist da recht dünn.
Als einzige Indizien haben wir bisher seine DNA-Spuren an der Leiche sowie an Gegenständen die am Tatort gefunden wurden. Das ist zwar grundsätzlich schon einmal ein guter Ausgangspunkt, aber für eine Verurteilung wird das leider niemals reichen. Hier gibt es einfach viel zu viele Fragezeichen und alternative Theorien.

Rein logisch betrachtet könnte der TV die Zigarette auch vor den Clubs angeraucht haben und sie dem Opfer gegeben haben, welche die Zigarette dann nicht zu Ende geraucht hat.
Nur weil seine DNA auf einem beweglichen Objekt am Tatort gefunden wurde, stellt dies grundsätzlich mal keinen Beweis dar dass er auch persönlich am Tatort anwesend war.
Da hätte man seine DNA schon an der Telefonzelle finden müssen.

Von dem her wird das noch eine Mammutaufgabe für die Ermittler da aus alten und neuen Zeugenaussagen eine stringente Theorie inkl. zusätzlicher Indizien zusammenzuzimmern.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 11:50
Die DNA-Spur am Filter einer angerauchten Zigarette, die in der Telefonzelle abgelegt war, erinnert mich an den ersten von nur drei Beiträgen des Users @t0mb0 vom 06.11.2013 um 19:11, Seite 38, wo er unter anderem kryptisch meinte >>Sie sieht den Rauch der aus seiner Richtung kommt und hält sofort an, stellt das Rad ab und freut sich ihn zu sehen<<. Seine Theorie klang so, als ob er eine Vermutung hatte, was 2005 geschehen sein könnte.


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