Ein Problem in Innsbruck in jenem Jahr war der Rassismus, der grassierte, wenn es um Flüchtlinge oder andere Menschen im Rapoldipark geht. Mehrere Zeitungen starteten nach dem Mord eine hässliche Hetzkampagne, wie ich sie selten erlebt habe in der Stadt. Es gab auf YouTube lange Zeit ein Video (ich glaube, des ORF), in dem Cold Case Ermittler und Ex-Ermittler zu Wort kamen. Ich werde mich hüten, irgendjemandem Voreingenommenheit vorzuwerfen, die einen blind machte für andere Möglichkeiten, was den Täter anging, aber macht euch doch selbst ein Bild. (mit VPN müsste das Video noch zu sehen sein, ich glaube, es ist nicht in allen Ländern gelöscht worden wegen Copyright) Wären doch bloß die Cold Case Ermittler von Anfang an am Zug gewesen, ich glaube, man hätte sich die 21 Jahre sparen können.
@SteamedHams Ich verstehe schon, dass es verdammt schwierig wäre, in einem Prozess, alle Geschworenen zu gewinnen, ABER - wäre ich da dabei, ich würde in 100 Jahren keinem Verteidiger glauben, der mir weismachen will, dass das Opfer eine Zigarette aus dem Studentenheim (ich weiß, wo es steht) zu dem Tatort genommen hat, um sie dann dort weiterzurauchen oder was-auch-immer. Nein, nein, nein, da würde ich mich aber sowas von verarscht vorkommen. Der Tatverdächtige scheint am Tatort gewesen zu sein. Game over. Jetzt müsste er schon eine ganz neue Geschichte aus dem Hut zaubern oder aber die Methode, wie man DNA gewonnen hat, an sich in Frage stellen. Aber Indizen hab ich jetzt mehr als genug, sodass ich wüsste, was mein Urteil wäre.