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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

5.178 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Juni, Studentin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.05.2026 um 15:38
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Dass der Mann aber jemals Australien verlässt - puah, das wird kaum passieren, oder?
Wenn dem nicht so ist kann Österreich natürlich um die Festnahme bei den australischen Behörden ansuchen.
In der Regel wird dem auch nachgekommen und der Beschuldigte, sofern er nicht mittlerweile australischer Staatsbürger geworden ist, ausgeliefert.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.05.2026 um 15:49
Ich kenne mich da nicht aus, @SteamedHams, aber in einigen Berichten vor über 10 Jahren war immer wieder die Rede davon, dass das nicht so einfach bis unmöglich wäre. (das Gerücht war ja immer, dass er nur deshalb nach Australien ausgewandert ist) Ich hoffe aber, du hast Recht, gute Frage auch, ob er nicht längst die Staatsbürgerschaft angenommen hat. Ich finde auch bemerkenswert, dass es für mich immer den Anschein hatte, dass die Eltern davon überzeugt waren, dass er der Täter sei und eben nicht dieser mysteriöse bosnische Drogendealer aus dem Park, der mit einem Küchenmesser durch die Gegend schleicht. Ich wünsche den Eltern des Opfers einen fairen Prozess, dass der jetzt Angeklagte wirklich erscheint, und dass sie dann vielleicht - zumindest ein kleines bisschen - Frieden finden.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.05.2026 um 16:19
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Dass der Mann aber jemals Australien verlässt - puah, das wird kaum passieren, oder?
In einem frei zugänglichen Krone-Artikel steht, sein Anwalt sagt, er wird freiwillig nach Österreich zum Prozess reisen, deshalb gibt es keinen Haftbefehl.
Ich glaub trotzdem nicht, dass er freiwillig kommt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.05.2026 um 16:30
@Grautsch

Nope, den sehen wir niemals wieder bei uns. Da würde ich ziemlich viel drauf wetten.

Falls doch - müsste er dann eigentlich die 22.000 Euro, die er angeblich damals Haftentschädigung bekommen hat, zurückzahlen? Weil ja jetzt doch Anklage erhoben wird? OK, das ist wirklich eine sehr unwichtige, doofe Frage. Aber die Chuzpe zu haben - vorausgesetzt er ist tatsächlich der Mörder (es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung!) - sich interviewen zu lassen und einen auf Opfer zu machen nach so einer brutalen Tat, wow ...

Zitat orf.at:
Bereits im November 2023 lag ein erstes DNA-Gutachten zu den Spuren an der Zigarette vor. Nach Fortsetzung des Ermittlungsverfahrens gegen den Angeklagten hat die Staatsanwaltschaft einen internationalen Haftbefehl erlassen, der aber bis zuletzt von den australischen Behörden nicht vollzogen wurde.
Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3352951/


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.05.2026 um 17:41
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Nope, den sehen wir niemals wieder bei uns. Da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Mag sein, bedeutet dann auch, nie wieder in sein Heimatland zu reisen, seine Familie in Österreich sehen usw. Das würde ja bestimmt auch andere Reisen nach Europa ausschließen, wenn ein Haftbefehl vorliegt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 09:30
Man darf eben nie aufgeben, nach nun fast 21 Jahren wird dieser total brutale Mord an Daniela mitten in Innsbruck vielleicht doch aufgeklärt!
Mordanklage im Fall Daniela K. - doch Verdächtiger geht in Australien spazieren


Der zum Tatzeitpunkt 21-jährige Thomas B. - ein Studienkollege von Daniela - wurde bereits Ende Dezember 2013 von Cold Case-Ermittlern festgenommen und war etwa sieben Wochen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Nachdem sich die besagte DNA Spur an der Kleidung des Opfers nicht als so aussagekräftig dargestellt hat, wie zunächst angenommen, wurde der Angeklagte enthaftet und das Ermittlungsverfahren im Februar 2014 eingestellt.

...Letzte DNA-Untersuchungen ergaben eine DNA-Spur des Angeklagten auf dem Filter einer nur wenig angerauchten Zigarette, die in der Telefonzelle abgelegt war. Daraus schließt die Staatsanwaltschaft, dass der Angeklagte am Tatort war. Diese Annahme hat zuletzt auch das Oberlandesgericht Innsbruck in einem Beschluss bestätig...
Quelle: https://www.oe24.at/oesterreich/mordanklage-im-fall-daniela-k-doch-verdaechtiger-geht-in-australien-spazieren/678443219

Ich denke da sind am Anfang nach dem Mord auch schwere Ermittlungsfehler der Tiroler Mordkommission passiert, weil wenn man weiß dass Daniela 2,4 Promille Blutalkoholkonzentration hatte (Ki sagt dazu: bedeuten eine schwere Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium. Symptome sind starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, lallende Aussprache, massive Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen sowie mögliche Muskelerschlaffung. Ein solcher Wert ist lebensgefährlich, kann zu Koma führen und erfordert oft medizinische Hilfe)
hätten die damals schon selbst auch mal hinterfragen können, ob Daniela überhaupt fähig war, mit ihrem Rad zur Telefonzelle zu fahren - aber sie suchten ja von Anfang an nur Zeugen, die eine radfahrende Daniela gesehen hätten.

Ich hege eben die starke Vermutung, dass die Tiroler Mordkommission in meinen Augen dafür die Hauptschuld trägt, dass dieser Mordfall fast 21 Jahre unaufgeklärt blieb. Dass mit der Cold-Case-Ermittlungen 2013 der in Australien lebende Tatverdächtige erstmals nach 8 Jahren in den Fokus rückte, die Mordkommission hatte den wohl nirgends auf dem Schirm, obwohl er nachweislich der letzte Kontakt war vor dem Mord. Da frägt man sich schon, was ist damals in den Köpfen der Ermittler vorgegangen?
Für mich total skandalös - unerhörte Zustände in der Polizeiarbeit.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 09:48
Zitat von DoverexDoverex schrieb:2,4 Promille Blutalkoholkonzentration hatte (Ki sagt dazu: bedeuten eine schwere Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium. Symptome sind starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, lallende Aussprache, massive Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen sowie mögliche Muskelerschlaffung. Ein solcher Wert ist lebensgefährlich, kann zu Koma führen und erfordert oft medizinische Hilfe)
2,4 Promille sind für einen jungen, gesunden Menschen (bei dem man überdies davon ausgehen kann dass eine gewisse Grundtoleranz ggü. Alkohol besteht) bestimmt keine Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium und schon gar nicht lebensgefährlich.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 10:27
Unabhängig davon beginnt die eigentlich schwierige Arbeit jetzt erst so richtig: Man muss einen konkreten Tatablauf sowie ein Motiv aus der persönlichen Beziehung zwischen den beiden rekonstruieren


Ich gebe da tatsächlich dem Verteidiger recht wenn er behauptet die Suppe ist da recht dünn.
Als einzige Indizien haben wir bisher seine DNA-Spuren an der Leiche sowie an Gegenständen die am Tatort gefunden wurden. Das ist zwar grundsätzlich schon einmal ein guter Ausgangspunkt, aber für eine Verurteilung wird das leider niemals reichen. Hier gibt es einfach viel zu viele Fragezeichen und alternative Theorien.

Rein logisch betrachtet könnte der TV die Zigarette auch vor den Clubs angeraucht haben und sie dem Opfer gegeben haben, welche die Zigarette dann nicht zu Ende geraucht hat.
Nur weil seine DNA auf einem beweglichen Objekt am Tatort gefunden wurde, stellt dies grundsätzlich mal keinen Beweis dar dass er auch persönlich am Tatort anwesend war.
Da hätte man seine DNA schon an der Telefonzelle finden müssen.

Von dem her wird das noch eine Mammutaufgabe für die Ermittler da aus alten und neuen Zeugenaussagen eine stringente Theorie inkl. zusätzlicher Indizien zusammenzuzimmern.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 11:50
Die DNA-Spur am Filter einer angerauchten Zigarette, die in der Telefonzelle abgelegt war, erinnert mich an den ersten von nur drei Beiträgen des Users @t0mb0 vom 06.11.2013 um 19:11, Seite 38, wo er unter anderem kryptisch meinte >>Sie sieht den Rauch der aus seiner Richtung kommt und hält sofort an, stellt das Rad ab und freut sich ihn zu sehen<<. Seine Theorie klang so, als ob er eine Vermutung hatte, was 2005 geschehen sein könnte.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 14:11
Camelot, Ich hab mir den Beitrag angesehen, das klingt nun, nach Veröffentlichung der neuesten Informationen, tatsächlich seltsam. Auch, dass er den vermutlichen Täter mit Angabe der Jackenfarbe beschreibt... das Profil wurde auch nur für diese 3 Beiträge zu diesem Fall erstellt, wie es aussieht


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 14:15
Ein Problem in Innsbruck in jenem Jahr war der Rassismus, der grassierte, wenn es um Flüchtlinge oder andere Menschen im Rapoldipark geht. Mehrere Zeitungen starteten nach dem Mord eine hässliche Hetzkampagne, wie ich sie selten erlebt habe in der Stadt. Es gab auf YouTube lange Zeit ein Video (ich glaube, des ORF), in dem Cold Case Ermittler und Ex-Ermittler zu Wort kamen. Ich werde mich hüten, irgendjemandem Voreingenommenheit vorzuwerfen, die einen blind machte für andere Möglichkeiten, was den Täter anging, aber macht euch doch selbst ein Bild. (mit VPN müsste das Video noch zu sehen sein, ich glaube, es ist nicht in allen Ländern gelöscht worden wegen Copyright) Wären doch bloß die Cold Case Ermittler von Anfang an am Zug gewesen, ich glaube, man hätte sich die 21 Jahre sparen können.

@SteamedHams

Ich verstehe schon, dass es verdammt schwierig wäre, in einem Prozess, alle Geschworenen zu gewinnen, ABER - wäre ich da dabei, ich würde in 100 Jahren keinem Verteidiger glauben, der mir weismachen will, dass das Opfer eine Zigarette aus dem Studentenheim (ich weiß, wo es steht) zu dem Tatort genommen hat, um sie dann dort weiterzurauchen oder was-auch-immer. Nein, nein, nein, da würde ich mich aber sowas von verarscht vorkommen. Der Tatverdächtige scheint am Tatort gewesen zu sein. Game over. Jetzt müsste er schon eine ganz neue Geschichte aus dem Hut zaubern oder aber die Methode, wie man DNA gewonnen hat, an sich in Frage stellen. Aber Indizen hab ich jetzt mehr als genug, sodass ich wüsste, was mein Urteil wäre.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 14:33
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Aber Indizen hab ich jetzt mehr als genug
Welche?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 15:35
Ich denke entscheident ist jetzt auch, was der Verdächtige damals zu Protokoll gegeben hat.
So weit ich von damals im Kopf habe, hat er damals gesagt, das man sich vorher getroffen hat und sich dan die Wege trennten.
Dann hätte er jetzt erst mal Erklärungsbedarf das er auch an der Telefonzelle war.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 15:39
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:wäre ich da dabei, ich würde in 100 Jahren keinem Verteidiger glauben, der mir weismachen will, dass das Opfer eine Zigarette aus dem Studentenheim (ich weiß, wo es steht) zu dem Tatort genommen hat, um sie dann dort weiterzurauchen oder was-auch-immer. Nein, nein, nein, da würde ich mich aber sowas von verarscht vorkommen. Der Tatverdächtige scheint am Tatort gewesen zu sein. Game over. Jetzt müsste er schon eine ganz neue Geschichte aus dem Hut zaubern oder aber die Methode, wie man DNA gewonnen hat, an sich in Frage stellen. Aber Indizen hab ich jetzt mehr als genug, sodass ich wüsste, was mein Urteil wäre
Ja stimmt was du schreibst @Atalanta89
und nicht zu vergessen, dass der Zimmerkollege ihm kein Alibi mehr gibt.
Bei einem Prozess wird der Verteidiger (nona) wohl die Glaubwürdigkeit des Zimmerkollegen hinunter zu spielen versuchen, interessant dazu finde ich, dass der Tatverdächtige damals als er bei der Vernehmung am Flughafen Wien-Schwechat mit der Konfrontation des nicht mehr gültigen Alibis, wo er denn dann zum Zeitpunkt der Tat unterwegs war antwortete, er kann sich nun nicht mehr daran erinnern.
Da läuten bei mir im jeden Mordfall die Arlamglocken. wenn ein Beschuldigter so eine Antwort (sich daran nicht mehr erinnern zu können) gibt, heiß.

Klar gilt auch in diesem Fall unbediengt die Unschuldsvermutung, bewiesen ist noch gar nix, mal abwarten was ein Prozess so alles hervorbringen wird?
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:Wären doch bloß die Cold Case Ermittler von Anfang an am Zug gewesen, ich glaube, man hätte sich die 21 Jahre sparen können
Dito, so ist mein Verdacht auch!

Eine Bemerkung am Rande: der damalige Chefermittler der Cold-Case 2013 Kurt Linzer fing seine Polizeikarriere am Posten Perchtoldsdorf (Nö) an, Jahrzehnte später war bei dem Fall Daniela Kammerer der Verdächtige genau auch ursprünglich stammend aus Perchtoldsdorf !

Die Welt ist wohl ein Dorf!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 16:54
Zitat von SteamedHamsSteamedHams schrieb:2,4 Promille sind für einen jungen, gesunden Menschen (bei dem man überdies davon ausgehen kann dass eine gewisse Grundtoleranz ggü. Alkohol besteht) bestimmt keine Alkoholvergiftung im Betäubungsstadium und schon gar nicht lebensgefährlich.
Das ist nun mal deutlich im Betäubungsstadium. Natürlich stirbt man in der Regel nicht daran, aber mit 2,4 Promille hat jeder Gelegenheitstrinker ordentliche Ausfallerscheinungen und auch eine Alkoholvergiftung. Ich frage mich warum das hier in allen Kriminalfällen immer so unterschätzt wird. Aber es gibt auch im Alltag immer Leute die ernsthaft glauben, sie müssten bei der letzten Party mit 4 Promille rumgelaufen sein. Man kann es ihnen auch nicht erklären.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 19:43
Zitat von camelotcamelot schrieb:camelot
t0mb0 ??? Der Tatvertächtige heißt Thomas B. Ich bin gerade echt erschrocken…


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 19:51
@stella18

Genau den Gedanken hatte ich auch!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 20:50
Entweder Thomas B. hat diese Beiträge selbst verfasst, was ziemlich perfide wäre, oder jemand der mehr weiss will die Spur in seine Richtung lenken. War Thomas B. auch auf diesem 1. Fest der Burschenschaft??? Wenn er dort geraucht hat, könnte der Mörder die Zigarette am Tatort bewusst hinterlassen haben…


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 20:50
Weiß man, wo genau die DNA Spuren gefunden wurden? Welche Marke an Zigaretten, jene die sie geraucht hat (hat sie überhaupt geraucht?). Man könnte ja gleich argumentieren mit diesen Spuren, wie bei den DNA Spuren am Rock. Wenn man in eine Schachtel greift, könnte man also auch eine DNA Spur am Filter hinterlassen, denke ich mir. Wenn man die Spur aus dem Filter gewonnen hat, wäre das etwas anderes. Wenn sie dann nicht mal geraucht hätte, wäre es für mich eindeutig.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.05.2026 um 21:06
Die Zigarette wurde unmittelbar nach dem Mord gesichert, sie war also nicht einer ungünstigen Witterung ausgesetzt. Da Zigaretten grundsätzlich sehr gute DNA-Spurenträger des Rauchers sind, hätte man eigentlich schon 2005 ein DNA Profil erstellen können, sofern die Spur tatsächlich vom Raucher stammt. Vielleicht wirklich nur Hautschuppen und keine Speichelspuren.


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