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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

2.631 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Hessen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 01:43
Tja...durch die lange Liegezeit alle verwertbaren Spuren vernichtet, die Täter stammen nicht aus dem Ort und könnten über die Phantombilder nicht ermittelt werden... Da ist, so bedauernswert und traurig es auch ist, kein Ansatz mehr für eine Aufklärung gegeben. Zudem es schwierig sein wird, den Tätern den Mord nachzuweisen, Totschlag dürfte verjährt sein.
Die Schlamperei bei der Suche ist alles entscheidend.
Zum Glück hat die Polizei in den letzten 30Jahren viel hinzugelernt bei der Aufklärung von Sexualverbrechen. Ein solcher Fall würde heute mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgeklärt.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 08:16
Danke an alle die sich hier beteiligen.

Ja natürlich ist eine Eskalation auch gut möglich. Und eine Verbringung der Leiche ebenso, grade wenn das Endspiel gelaufen ist. Die Leiche wäre bis zu den Abendstunden nicht mehr zu sehen gewesen..... Wobei mir grade der alte Mann einfällt der mit seinen 93 Jahren einen Tag später genau an dem Ort gefunden wurde an dem Jutta dann 1988 die Leiche gefunden wurde. Er soll eine Wunde am Kopf gehabt haben und sein Stock soll im Baum gehangen haben..... So wurde mir das erzählt. Der Mann soll etwas von einer jungen Frau im blauen Kleid erzählt haben. Möglich das zb der oder die Täter, Jutta erstmal ablegten um bis zum Abend zu warten. In dieser Zeit fand der alte Mann Jutta dort auf dem Boden liegen.... Dann kam der oder die Täter wieder und schlug den alten Mann zu Boden. Jutta wurde mitgenommen und der Mann liegen gelassen, in der Hoffnung das er die Nacht eh nicht überstehen würde.
Der alte Mann soll danach nicht mehr richtig auf die Beine gekommen sein... Sicher dehydriert und verwirrt nach der Nacht draußen im Freien.

Inwieweit die Sache mit dem Mann stimmt kann ich nicht sagen. So wurde mir das zugetragen.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 08:21
Zitat von BandiniBandini schrieb:Ich muss doch noch mal vor Ort. Gibt es eine Karte, auf der die jeweiligen Stellen auf dem Weg markiert sind? Ich bin den Weg zwar zweimal in beiden Richtungen gelaufen, aber die exakten Stellen waren mir unbekannt. Gerne sehen würde ich auch ein Bild von der Abzweigung zum Friedhof, den diese existiert ja nicht mehr richtig
Wäre auch dabei.... Da könnte man auch Sichtfelder (Frau mit Kind zu Jutta oder zu den Männern) nachstellen.

Kann dann auch den Fundort zeigen


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 11:51
@Lindenfels81
Machen wir es doch konkret: Sonntag, 10.1. um 14 Uhr? Passt das? Wer mag noch?


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 12:12
Alles klar, passt....

Müssen nur wegen den Corona Bestimmungen aufpassen. Also wegen der Anzahl der Leute. Weiß jetzt nicht wie das aktuell in Hessen im freien geregelt ist


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 15:13
Mein Vorschlag wäre bis Mai zu warten....abgesehen von der unsicheren Corona-Lage....fände es besser, wenn die Vegetation draußen der am Tattag näher käme...im Winter sieht man vielleicht Dinge, die im Sommer durch blühenede Bäume/Sträucher verdeckt sind. Da kann der Eindruck schnell täuschen.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 16:03
Hallo @Höhenburg ,

von mir auch noch mal Danke für den Hinweis auf den von @Lindenfels81 verlinken xy-Clip, den ich zuletzt vor Jahren gesehen und eigentlich noch ganz gut parat hatte , bis auf den Einstieg, sprich das " Feuerwehrfest" inkl. Tanzveranstaltung am Vorabend der Tat.

Sehe ich das richtig, daß an Feuerwehrfesten in kleineren Gemeinden nicht nur Mitglieder und Angehörige der Feuerwehr anwesend sind, sondern auch andere Einwohner und Interessenten der Nachbargemeinden ?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Klar, daß es wohl Zufall war, daß es zu diesem Aufeinandertreffen dort kam, aber wenn es an diesem Tag nicht geschehen wäre, dann in näherer Zukunft.
Könnte sich dort auf dem Festplatz was entwickelt haben, das einen Tag später sogar zu einer absichtlichen Begegnung auf dem Waldweg und dort zur Eskalation führte?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ein theoretischer "Stalker" (Jutta fragte am Mordabend ein Mädel, das sie kaum kannte, ob sie zusammen die Abkürzung gehen, obwohl sie und alle anderen Frauen den Weg schon x-mal problemlos auch alleine gegangen waren. Spricht für mich dafür, deß Jutta womöglich im Laufe des Nachmittags von jemandem genervt war. Nicht so stark, daß es ihr erwähnswert erschien, sonst wäre sie nicht letztlich alleine los, aber doch genervt und wollte auf dem Heimweg eigentlich kein blödes Gequatsche hören.
Ich kann mich jetzt nur auf den xy-Beitrag beziehen: die sich mit im Freibad befindende Mutter bot ihr an, Jutta mit nach Hause zu nehmen, was die ablehnte - wenn Stalker oder jemand Unangenehmes, dann kann der erst auf den Plan getreten sein, nachdem die Mutter das Schwimmbad verlassen hatte?
Jutta hätte bei vermuteter Gefahr auch den anderen, nicht so einsamen Aspaltweg (oder Strasse) nehmen können...
Und: wie wichtig sind die Aussagen der Schwimmbad-Zeugin, die von Jutta gefragt worden sein will ? Hatte sie wirklich den Eindruck, daß Jutta sich wegen irgend etwas unwohl fühlte , oder hatte diese nur "belanglos aus dem Gespräch heraus" gefragt, wann denn die andere Dame vor hatte, nach Hause zu gehen?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:. Womöglich folgte er ihr, um sich zu entschuldigen oder einen weiteren erfolglosen Versuch zu starten und dann eskalierte es)
Auch hier Bezug auf xy: auf dem Parkplatz des Schwimmbads wartete eine Zeugin im Auto, die bestätigen konnte, daß Jutta den Waldweg eingeschlagen hatte: hätte die nicht auch bemerken müssen, daß nach ihr kurze Zeit später noch ein Mann den Waldweg nahm?
Und hätte dieser Kerl dann nicht entweder der Mutter mit Kinderwagen oder den beiden dann in diesem Fall nicht involvierten Typen aus Alzey auffallen müssen?
Im Clip wurde gesagt, daß die Mutter so langsam unterwegs war, daß sie eigentlich von Jutta hätte überholt werden müssen....
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der oder die Täter müssen nicht unbedingt noch in Lindenfels oder Umgebung gewohnt haben, aber sie hatten Ortskenntnisse auf Einheimischenniveau. Es wäre daher auch interessant zu wissen, wer recht kurz nach dem Mord aus Lindenfels/umliegenden Dörfern verzogen ist und wer verwandschaftliche Beziehungen Richtung Alzey hat(te).
Evtl. Besucher des Feuerwehrfests vom Vorabend aus einer Nachbargemeinde? Die sich an jenem Abend so unauffällig verhielten , daß sich kein Mensch mehr erinnern konnte?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Und als reine Spekulation ins Blaue (an die ich zwar selbst nicht glaube, aber man die Möglichkeit zumindest ansprechen sollte): Was wäre, wenn am Friedhof die Verbringung oder Verschleppung einer noch lebenden Jutta aus der Ferne beobachtet oder gehört wurde, vielleicht als sie im Friedhof und sich absolut nicht sicher waren, ob sie tatsächlich gesehen oder gehört hatten, was sie sahen?
An diese Möglichkeit hatte ich auch irgenwann mal schon gedacht. Das würde aber wieder vorausetzen, daß es doch die beiden Typen, egal ob aus Alzey oder nicht, waren. Deinen bisherigen Beiträgen nach zu urteilen gehst du offenbar davon aus, daß Jutta gezielt ausgesucht wurde, unabhängig davon, ob die Begegnung auf dem Waldweg jetzt zufällig oder nicht war-wenn sie nicht zufällig stattgefunden hätte, hätten der oder die Täter bei anderer Gelegenheit versucht, sie abzugreifen...

Falls es doch die beiden gesichteten Männer waren und die Tat geplant war : ich frag mich, wie sowas dann konkret zwischen den beiden abläuft? Beide laut xy 30-35, der eine sagt zum anderen, ich versuche mal bei der Jutta , 15-20 Jahre jünger, mein Glück und wenn ich nicht regulär bei ihr landen kann, nehme ich mir auf andere Weise, was ich möchte, hast du Lust, dabei zu sein?
Eventuell könnte sie mich erkennen, dann müßten wir sie töten?

Wie findet ein.....
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Da die Tat klassische Züge einer Gelegenheits- oder Eskalationstat trägt, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, daß es sich um eine Ersttat handelt.
...Erst-Täter in der Provinz ( von dir vorausgesetzte Ortstkenntnis) seinen "Partner in Crime" und vor allen Dingen, wie werden die sich so schnell einig, wenn die Begegnung auf dem Waldweg zufällig stattfand?

Mir kommt das eher so vor, als wären sich beide der kriminellen Energie des jeweils anderen bewusst gewesen,also keine Erst-Täter.

Und, hier bin ich mir ausnahmsweise mal mit @Neubeginn einig: ich kann mir den Zusammenhang nur schwer vorstellen, aber es gibt eben doch diese Parallelen zum Fall Aichele:

mir ist gestern durch das von xy gezeigte Photo von Jutta die Ähnlichkeit beider Mädchen bewußt geworden, zumindest waren sie "der gleiche Typ" wie es so schon heißt, beide Taten zeitlich nur ein dreiviertel Jahr voneinander entfernt, beide male spielt ein abgelegener Weg eine Rolle und ein Täter-Duo wird in beiden Fällen vermutet.

Ich habe schon Verständnis, wenn da mal einer auf die Idee kommt, nachzufragen...


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 16:07
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Mit der Fixierung auf Alzey hat man möglicherweise aber Anrufer abgehalten, die einen Hinweis auf solche Personen abgegeben hätten, die weder aus Lindenfels noch aus Alzey kommen. Wahrscheinlich hast Du recht....Meistens kann man darauf verzichten, aber unter Umständen ist dadurch eine echte heiße Spur verpasst worden.
@RedRalph

Ich verstehe die Sorge schon, möchte das aber wirklich ausschließen.

Entweder eine Zeuge glaubt etwas Relevantes gesehen zu haben. Dann melde er es - oder nicht.
Wenn er sich nicht entschließen kann, seine Beobachtung zu melden, hat das andere Gründe:
Angst z.B., selber bedroht zu werden.

Wenn Zeugen nach einem Banküberfall veröffentlicht wird, Zeugen haben die Räuber in einem grünen Auto weggefahren sehen,
werden sich trotzdem andere Zeugen melden, die ein rotes Auto gesehen haben wollen.
Sich widersprechende Zeugenaussagen sind doch das täglich Brot der Ermittler.

Die Erwähnung des angeblich gesehenen Kennzeichens hätte doch- in Kombination mit den Anderen Dingen- auch zur Ermittlung der Männer führen können.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 17:43
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:mir ist gestern durch das von xy gezeigte Photo von Jutta die Ähnlichkeit beider Mädchen bewußt geworden, zumindest waren sie "der gleiche Typ" wie es
Wenn du dann noch Bilder von Sabine Hammerich anschaust, sieht aus wie Anjas kleine Schwester.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 18:32
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Sehe ich das richtig, daß an Feuerwehrfesten in kleineren Gemeinden nicht nur Mitglieder und Angehörige der Feuerwehr anwesend sind, sondern auch andere Einwohner und Interessenten der Nachbargemeinden ?
Wie das damals in Lindenfels war, weiss ich nicht. Generell ist es aber sehr oft so, dass die Feuerwehr ein Fest organisiert, zu dem dann Leute aus dem Ort kommen, um Geld einzunehmen. Dh das Fest finanziert die Feuerwehr. Einige Staende kommen von ausserhalb, das sind Schausteller, die von einem Fest zum naechsten fahren. Das ist dann meistens eine Schiessbude, ein kleines Karussel usw. Die Haupteinnahmequellen werden von der Feuerwehr selbst betrieben, dh es gibt einen Getraenkestand und einen Stand mit Essen (Bratwurst, Pommes, Kartoffelsalat...). Dazu gibt es abends Tanzmusik, dafuer werden ortsansaessige Bands verwendet. Das ganze ist generell generalstabsmaessig organisiert.

Ich wuesste sonst nicht, wozu ein solches Fest dienen sollte. Aber wie gesagt, keine Ahnung ueber Lindenfels zu dieser Zeit. Vielleicht war es nur eine interne Feuerwehrparty.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 22:16
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:von mir auch noch mal Danke für den Hinweis auf den von @Lindenfels81 verlinken xy-Clip, den ich zuletzt vor Jahren gesehen und eigentlich noch ganz gut parat hatte , bis auf den Einstieg, sprich das " Feuerwehrfest" inkl. Tanzveranstaltung am Vorabend der Tat.
Sehe ich das richtig, daß an Feuerwehrfesten in kleineren Gemeinden nicht nur Mitglieder und Angehörige der Feuerwehr anwesend sind, sondern auch andere Einwohner und Interessenten der Nachbargemeinden ?
Keine Ursache! Das mit den Feuerwehrfesten siehst Du ganz richtig, auch in kleineren und teils größeren Städten ist das so. Auch in unserer Stadt gibt es z.B. jedes Jahr ein Feuerwehrfest, wo Leute aus der ganzen Umgebung hinkommen. Die Einnahmen unterstützen die Feuerwehr.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Könnte sich dort auf dem Festplatz was entwickelt haben, das einen Tag später sogar zu einer absichtlichen Begegnung auf dem Waldweg und dort zur Eskalation führte?
Gedanken dieser Art hatte ich auch schon, besonders da das Fest in den XY-Beitrag aufgenommen wurde, obwohl es mit der Tat an sich weniger zu tun hat. Es ist durchaus drin, daß Jutta z.B. mit jemandem tanzte, der sich daraufhin nicht bestehende Chancen ausrechnete.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Jutta hätte bei vermuteter Gefahr auch den anderen, nicht so einsamen Aspaltweg (oder Strasse) nehmen können...
Und: wie wichtig sind die Aussagen der Schwimmbad-Zeugin, die von Jutta gefragt worden sein will ? Hatte sie wirklich den Eindruck, daß Jutta sich wegen irgend etwas unwohl fühlte , oder hatte diese nur "belanglos aus dem Gespräch heraus" gefragt, wann denn die andere Dame vor hatte, nach Hause zu gehen?
Darum vermute ich ja, daß es sich nicht um größere Unannehmlichkeiten handelte, sondern eher die Kategorie "heimlicher Verehrer, der vielleicht nach ein paar Tänzen auf dem Feuerwehrfest am Abend vorher sich ein Herz gefasst hatte und das Nein nicht hören wollte". Zu diesem Zeitpunkt aber nicht sehr aufdringlich, sondern mehr das Jutta auf dem Weg nach Hause einfach ihre Ruhe haben wollte. Jemand dabei hätte das Problem gelöst, aber es war Jutta dann nicht so wichtig, ein Tamtam zu machen, weil sie nur etwas genervt war, aber nicht total belästigt gefühlt hat.
Warum ich eine solche Konstellation für möglich und garnicht unwahrscheinlich halte? Das Mädel im Schwimmbad kannte Jutta zwar, aber sehr flüchtig. sie hatten im normalen Leben eigentlich nichts miteinander zutun. (War auch ein Grund, weshalb die Zeugin ablehnte gemeinsam nach Hause zu laufen) Es waren zu dem Zeitpunkt mit Sicherheit ein halbes Dutzend enger oder engerer Freunde von Jutta noch im Schwimmbad, die hat sie aber alle nicht gefragt. Was hat sie bewogen, jemanden zu fragen, der gerade mal 2 Schritt von wildfremd entfernt war?
Ich könnte mir vorstellen, daß sie niemandem ihrer Freunde Unannehmlichkeiten bereiten wollte, die blieben ja noch im Bad, wegen so etwas Banalem. Wahrscheinlich eine Mischung aus etwas geschmeichelt und viel genervt und sie darum die Zeugin, die scheinbar aufbrechen wollte, gefragt hat. Als das Mädel dann ablehnte, war das in Juttas Augen kein Beinbruch, den Weg hatten alle Mädels und Frauen von Lindenfels schon x-mal alleine zurückgelegt. Im schlimmsten Falle rechnete sie wohl mit einer neuen Anmache, sie konnte ja nicht ahnen, daß sie an einen mörderischen Vollarsch geraten war.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Auch hier Bezug auf xy: auf dem Parkplatz des Schwimmbads wartete eine Zeugin im Auto, die bestätigen konnte, daß Jutta den Waldweg eingeschlagen hatte: hätte die nicht auch bemerken müssen, daß nach ihr kurze Zeit später noch ein Mann den Waldweg nahm?
Und hätte dieser Kerl dann nicht entweder der Mutter mit Kinderwagen oder den beiden dann in diesem Fall nicht involvierten Typen aus Alzey auffallen müssen?
Im Clip wurde gesagt, daß die Mutter so langsam unterwegs war, daß sie eigentlich von Jutta hätte überholt werden müssen..
Es gab/gibt am untern Abschnitt der Abkürzung eine Abzweigung, die vom Schwimmbad aus sehr schwer oder garnicht einsehbar ist.
Da man die zwei (womöglichen) Alzeyer nie hat ausfindig machen können, wissen wir nicht ob sie Täter waren oder wichtige Zeugen.
Was das (Nicht)Überholen der Mutter angeht: Ja, daß ist ein wichtiger Punkt für die Bestimmung des Zeitfensters, aber was ist, wenn der oder die Täter Jutta in ein Gespräch verwickelten? Ich halte dies für wahrscheinlich, denn der Punkt , wo sie ins Dickicht gezogen wurde, liegt je nach Laufgeschwindigkeit bis zu 80 m hinter dem und ein ganzes Stück höher am Berg als der Punkt, an dem sich Jutta und die beiden Männer begegnet sein müssen.
Dazu ist, aber da müssen die Einheimischen sich zu Wort melden, der Punkt an dem Jutta in den Wald gezerrt wurde, ein Stück weit noch von der oberen Treppe einzusehen.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Evtl. Besucher des Feuerwehrfests vom Vorabend aus einer Nachbargemeinde? Die sich an jenem Abend so unauffällig verhielten , daß sich kein Mensch mehr erinnern konnte?
Definitiv ein Möglichkeit, aber man sollte Lindenfelser nicht aus- sondern miteinschließen.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:An diese Möglichkeit hatte ich auch irgenwann mal schon gedacht. Das würde aber wieder vorausetzen, daß es doch die beiden Typen, egal ob aus Alzey oder nicht, waren. Deinen bisherigen Beiträgen nach zu urteilen gehst du offenbar davon aus, daß Jutta gezielt ausgesucht wurde, unabhängig davon, ob die Begegnung auf dem Waldweg jetzt zufällig oder nicht war-wenn sie nicht zufällig stattgefunden hätte, hätten der oder die Täter bei anderer Gelegenheit versucht, sie abzugreifen...
Oh, ich halte die 2 Männer für durchaus wichtige Tatverdächtige, aber nicht aussschließlich. Ich halte sogar einen oder mehrere Täter in Juttas Alter oder nur wenig älter für eine bedenkenswerte Option.

Und ja, ich halte Jutta für das Opfer eines gezielten Zugriffs, der früher oder später stattgefunden hätte. Dafür sehe ich 3 Hauptargumente:
-Der Tag war warm bis heiß, das Schwimmbad propenvoll. Den kompletten Tag über müssen nicht wenige hübsche Mädels und Frauen (auch alleine) über den Waldweg gegangen sein. Und Jutta wird mit Sicherheit nicht das erste Mädel ihres Frauentyps gewesen sein, daß an diesem Junitag alleine hochkam. Reine Gelegenheitstäter hätten schon viel früher einen Angriff gefahren.
-Die Zeugin im Wald traf die beiden den Hang hinablaufenden Männer sehr nahe des Punktes, an dem Jutta später in den Wald gezerrt wurde. Sie war, auch durch ihr Kind als Druckmittel für "Wohlverhalten", ein praktisch perfektes Opfer für ortskundige Gelegenheitstäter. Ihr ist nichts geschehen. Und das die Täter das Risiko eingingen auf Jutta umzuschwenken, wo zu diesem Zeitpunkt aus ihrem Blickwinkel nicht sicher war, ob nicht gleich ein Pulk ihrer Freundinnen oder Freunde hinter ihr auftaucht?
-Selbst wenn die 2 Männer die Täter sind, befindet sich der Angriffspunkt höher am Hang und bis zu 80 Meter von dem Punkt weg, wo Jutta und die Männer sich treffen mußten. Es gibt keinerlei Kampfspuren auf dem Weg, die Waldzeugin höchstens 100m entfernt (zum Zeitpunkt des Angriffs eher weniger) hat keine Schreie oder Rufe gehört. Wenn man merkt, daß dich 2 seltsame Typen ins Visier nehmen, wird man das nicht einfach so hinnehmen.
Wer auch immer der oder die Täter waren, ich bin mir fast 100% sicher, daß es jemand war, den Jutta und sei es nur flüchtig oder vom Sehen, kannte. Und deswegen mußte sie auch sterben.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

31.12.2020 um 22:40
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Den kompletten Tag über müssen nicht wenige hübsche Mädels und Frauen (auch alleine) über den Waldweg gegangen sein.
Aber die meisten wohl in Begleitung.
Vielleicht sollte ein ganz junges Mädchen Opfer werden, so dass eine Auswahl stattgefunden hat
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Reine Gelegenheitstäter hätten schon viel früher einen Angriff gefahren.
Man weiss ja nicht, wann die/der Täter dort angekommen ist.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

01.01.2021 um 03:35
Nachtrag zu den Gründen, weshalb ich davon überzeugt bin, daß Jutta ganz gezielt ins Auge gefasst wurde. (Mußte vorhin noch den Neujahrsglühwein vorbereiten:-))
- Fremden Tätern auf der Durchreise hätte es völlig egal sein können, ob die Tasche, Schuhe, etc. gefunden werden oder nicht. sie wären ja bereits da wieder auf der Fahrt gewesen. Anstatt Juttas Sachen ein- oder zweimal abzuwischen und sich schnellstens zu verdünnisieren, haben sie "aufgeräumt" und sich dafür Zeit gelassen. Denn der Schuh am Weg verschwand erst nach der Mattenzeugin, also 30+ Minuten nach der Tat. Für Gelegenheitstäter aus der Ferne damals völlig unnötig und atypisch. Zuerst eine spontane, nicht gerade risikoarme Gelegenheitstat und dann plötzlich für sie überflüssige taktische Überlegungen anstellen? Das macht nur für Leute aus dem Raum Lindenfels oder Auswärtige mit starkem und sichtbarem Bezug zu Ort oder Opfer wirklich Sinn.

- Trotz des schlechtgewählten Orts waren der oder die Täter erfolgreich. Jemand der zu solchen Spontanitäten neigt, wird durch den Erfolg eher angestachelt es zu wiederholen. Aber weder vor noch in den Jahren seit Juttas Ermordung ist auch nur etwas annähernd Ähnliches im Raum Lindenfels geschehen. Selbst wenn es auswärtig Wohnende wären, wenn einmal ein Erfolg da war, kommen Täter gerne wieder zu neuen Untaten zurück. Es ist bislang nie geschehen. Ein Ausbleiben von Folgetaten, wenn diese zu erwarten wären, ist meist ein Hinweis auf eine wie auch immer geartete Beziehungstat.
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Aber die meisten wohl in Begleitung.
Vielleicht sollte ein ganz junges Mädchen Opfer werden, so dass eine Auswahl stattgefunden hat
Das mag sein, aber es werden auch genügend ganz alleine gelaufen sein, auch vom Frauentyp Juttas.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

01.01.2021 um 06:43
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Selbst wenn es auswärtig Wohnende wären, wenn einmal ein Erfolg da war, kommen Täter gerne wieder zu neuen Untaten zurück. Es ist bislang nie geschehen. Ein Ausbleiben von Folgetaten, wenn diese zu erwarten wären, ist meist ein Hinweis auf eine wie auch immer geartete Beziehungstat.
Ich halte es ja ebenfalls für eher unwahrscheinlich, dass die Tat auf eine rein zufällige Begegnung in diesem Waldstück zurückzuführen ist. Mit den Überlegungen zu ausbleibenden Folgetaten, habe ich aber so meine Probleme.
Natürlich gibt es Täter, die versuchen erfolgreiche Ersttaten möglichst genau zu reproduzieren, indem sie in derselben Gegend, ähnliche Opfer, auf ähnliche Weise malträtieren. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist der Göhrdemörder.
Und dann gibt es Täter die dieselben Taten an anderen Orten wiederholen, um die Fahndung in der Umgebung der vorherigen Taten zu umgehen.
Es gibt aber auch Täter die so geschockt sind von einer Tat die sie in einem Moment des Kontrollverlustes begangen haben, dass sie hinterher alles unternehmen, um nie mehr in eine solche Situation zu kommen.

Die schlechte Spurenlage und das Fehlen direkter Tatzeugen macht es unmöglich, die Täter in diesem Fall näher zu charakterisieren. Das Ausbleiben von Folgetaten macht es daher für sich betrachtet aber auch nicht unbedingt wahrscheinlicher, dass es sich um eine Beziehungstat handelt. Es wären immer noch Zufallstäter denkbar die an anderen geeigneten Orten ähnliche Verbrechen begangen haben, oder aber Zufallstäter, die hinterher nie mehr auffällig wurden.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

13.01.2021 um 23:32
Nanu, im Moment sehr ruhig im Thema? Teils verständlich, haben wir doch nur wenige fixe Beweise und müssen sehr viel ableiten. Hoffe es kommt wieder in Gang. Werde wohl übers Wochenende noch etwas zum Fall theoretisieren.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

14.01.2021 um 00:26
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nanu, im Moment sehr ruhig im Thema? Teils verständlich, haben wir doch nur wenige fixe Beweise und müssen sehr viel ableiten. Hoffe es kommt wieder in Gang. Werde wohl übers Wochenende noch etwas zum Fall theoretisieren.
Wollten sich nicht im Januar ein paar Leute zum " Ortstermin" treffen?


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

14.01.2021 um 01:03
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Wollten sich nicht im Januar ein paar Leute zum " Ortstermin" treffen?
Das haben die betreffenden Personen wahrscheinlich auch gemacht, aber ich habe leider keine Möglichkeit gehabt, dabei zu sein. Bin gespannt, wenn sie sich melden.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

16.01.2021 um 21:47
Besichtigung wurde vertagt.....

Auch wegen Corona..... Müssen ja auch die gesetzlichen Regelungen beachten. Aber wir holen es nach


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16.01.2021 um 21:59
Zitat von falstafffalstaff schrieb am 01.01.2021:Natürlich gibt es Täter, die versuchen erfolgreiche Ersttaten möglichst genau zu reproduzieren, indem sie in derselben Gegend, ähnliche Opfer, auf ähnliche Weise malträtieren. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist der Göhrdemörder.
Eine Theorie ist, dass der Göhrdemörder das 2. Paar tötete, weil die Polizei in der Nähe war. Er hat sich/der Polizei beweisen wollen, dass er der Klügerer ist. Oder ihm hat das einen zusätzlichen Kick gegeben.
Zitat von falstafffalstaff schrieb am 01.01.2021:Es gibt aber auch Täter die so geschockt sind von einer Tat die sie in einem Moment des Kontrollverlustes begangen haben, dass sie hinterher alles unternehmen, um nie mehr in eine solche Situation zu kommen.
Es könnte sei, dass der Täter ihre Ermordung ursprünglich nicht geplant hatte.
Trotzdem könnte er weiterhin Frauen sexuell genötigt haben.
Oft schämen sich die Opfer und zeigen die Täter nicht an.


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Mordfall Jutta Hoffmann (1986 - "Waldbad Lindenfels")

24.01.2021 um 17:23
Hallo zusammen, ich stamme aus dem Odenwald, genau gesagt Modautal/Brandau. 1986 habe ich mit einer Schulkameradin das Lindenfelser Burgfest besucht. Dort habe ich meinen ersten Mann kennengelernt. Er wohnte in Schlierbach, unterhalb des Burgberg. Wir wohnten 1988 in seinem Elternhaus. Davor bei meinen Eltern.

Ich möchte folgendes in die Diskussion um das Feuerwehrfest in Eulsbach geben.
Meiner Erfahrung nach werden die einheimischen Feste natürlich von den unmittelbar dort Wohnenden besucht. Es kommen vereinzelt auch Gäste aus einem weiteren Umfeld. Und häufig ziehen die jungen Leute, die gerne Party machen, in den Sommermonaten ggfs von Fest zu Fest.

Die Erwähnung des Feuerwehrfestes bringt mich auf den Gedanken, dass Jutta kein Zufallsopfer war.
Aus meiner Teenager Zeit mit Disko's weiß ich, und habe es häufig beobachtet, dass junge Männer nur am Rand herum stehen und sich die Mädels angucken.

So, was wäre denn, wenn die beiden Tatverdächtigen, oder einer davon, ganz unauffällig an einer Bar ein Bierchen trinkend, sich Jutta ausgesucht hätten? Dann wäre es ein leichtes, sie über einen längeren Zeitraum auszuspionieren. Ortsfremde die häufiger die Feste der Odenwälder besuchen zum Beispiel, fallen dann nicht mehr so auf.

Ich wurde auch schon auf der Kerb angebaggert. Einer aus einer Gruppe von jungen Männern hat wohl eine Wette abgeschlossen, bei der es darum ging, mich erfolgreich abzuschleppen. Nur leider habe ich die Jungs beobachtet und den Braten gerochen. Habe mit Martin getanzt und gesprochen und dann von meinem Ex geschwärmt....

Wenn irgendwo Typen rumstehen und nur die Menge beobachten, sich nicht mit den Feiernden beschäftigen und irgendwie nicht dazu gehören, dann würde ich zutiefst mißtrauisch werden.


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