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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

1.429 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Messer, Tochter, Erstochen, Oberhausen, 1997, Koch, Disko, Cindy, Renault, Discothek + 14 weitere

Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

09.09.2019 um 19:43
Minnimaus123 schrieb:Vielleicht hat sie ihrer Freundin eine Whatsapp geschickt, dass sie noch mal losgeht.
1997 ? :-)
Minnimaus123 schrieb:Vielleicht hat sie das auch gegenüber ihrer Freundin erwähnt, als sie diese zu Hause absetzte.
Dann würde die Freundin wohl auch nach dem Grund gefragt haben. Dieser Grund hat ja auf den ersten ersten Seiten viel Anlaß zur Spekulation gegeben: hoffte sie in der Disco noch wen bestimmtes treffen? Diese Person wäre dann wohl ziemlich tatverdächtig! Der Grund für eine Rückkehr in die Turbinenhalle, soweit sie überhaupt stattgefunden hat, scheint offen geblieben zu sein
Minnimaus123 schrieb:Evtl. auch an einem Stempel. Es gab doch früher in den Diskotheken immer so Stempel auf die Hand.
Sie hatte ja bereits einen Stempel von der ersten Viste MIT der Freundin in der Turbinenhalle. Mit dem wäre sie wahrscheinlich auch beim zweiten mal reingekommen und hätte keinen neuen mehr erhalten brauchen.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

09.09.2019 um 19:56
@JestersTear
Okay Whatsapp gab's damals noch nicht. Es wäre wenn dann eine SMS gewesen. Falls Sie zu der frühen Zeit überhaupt schon ein Handy hatte. Sorry habe über diese Antwort nicht nachgedacht.

Ich habe mich zwar auch gefragt wie die Polizei zu der Annahme kommt, dass sie erneut in die Turbinenhalle gegangen ist, es stand aber für mich persönlich bisher außer Frage,  dass sie dort noch einmal gewesen ist.

Was denkst du wieso die Polizei davon ausgeht, dass sie erneut dorthin gegangen ist ?


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

09.09.2019 um 19:59
Genau das - warum scheinbar unzweifelhaft nochmal Turbinenhalle- habe ich mich bzw. hier auch schon gefragt....

Genauso das mit den Weg-Zeit-Berechnungen des Rückweges, scheinbar weiss man ja eine etwaige Abfahrzeit an der "Turbohalle" (damaliger Spitzname :D)?

Aber vielleicht kann/konnte die Polizei aus ermittlungstaktischer Sicht nicht alles offenbaren.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

09.09.2019 um 20:03
Minnimaus123 schrieb:Was denkst du wieso die Polizei davon ausgeht, dass sie erneut dorthin gegangen ist ?
Ich habe echt keine Ahnung...
shadowline schrieb:Aber vielleicht kann die Polizei aus ermittlungstaktischer Sicht nicht alles offenbaren.
Das wäre dann allerdings eine mögliche Antwort. Aber letztlich müßte sie dann dort vor Ort jemand wahrgenommen haben...


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 14:29
Ich hab mich ausführlich mit dem Fall beschäftigt, seit er Anfang der 2000er in der Sendung "Ungeklärte Morde" als Filmfall thematisiert wurde.

Die Polizei ist sicher, daß Cindy zurück in die Turbinenhalle ist. Da scheint es auch keinerlei Zweifel daran zu geben.

Nach meinen Informationen wurde ihre Ankunft , bzw ihr Aufenthalt dort durch Zeugen belegt.
Nicht beobachtet wurde, mit wem sie dann schließlich wieder nach Hause gefahren ist.

Ursprünglich war man sich sich sicher, den Fall schnell lösen zu können, da man annahm, das der Täter aus dem Bekanntenkreis Cindys stammen müsste und man eine eindeutige Täter DNA hatte.
Alle diesbezüglichen Überprüfungen ( es war von ca 600 DNA Überprüfungen die Rede) haben nicht zum Täter geführt.

Meiner Meinung nach, hat Cindy den Mann, der sie dann tötete, entweder erst an diesem Abend kennen gelernt oder er stammte aus ihrem "erweiterten Bekanntenkreis" und ist irgendwie durch das Raster der DNA Überprüfungen gefallen.

Seltsam finde ich, daß die Freundin, mit der sie die ganze Nacht unterwegs war, nicht eingeweiht war, daß Cindy nochmals zurück wollte und auch keine Angaben machen konnte ob Cindy an dem Abend vielleicht jemanden kennen gelernt hat auf den sie " ein Auge geworfen hat" und wegen dem sie nochmals zurück in die Turbinenhalle ist.

Unglücklich auch, daß der "Fremde" zwar von der Mutter wahrgenommen wurde, aber durch das Vordach und auch durch den verdeckten Türspion der Wohnung der Mutter von dieser nicht wirklich gesehen werden konnte.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 17:09
Ich habe mir diesen Thread nun erstmals durchgelesen. Was ich einfach nicht gauben kann, ist die von einem mittlerweile verschollenen Besucher aufgestellte Behauptung, Cindy sei allein von der Disco nach Hause unterwegs gewesen (angebliche Ampelsichtung) und müsse erst in der noch verbleibenden Viertelstunde ihren späteren Mörder aufgelesen haben. Die Authentizität dieses "Nachtschichtarbeiters", der sich erst 15 Jahre später wieder an den Fall erinnert haben will, aber dann ganz genau und mit vielen Details, steht zumindest einmal in Zweifel. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass der Schreibstil des angeblichen Augenzeugen sehr demjenigen des ebenso angeblichen "Sohnes" der Ermordeten gleicht, der hier fast zur selben Zeit postete. Sogar die Rechtschreibfehler sind teilweise identisch. Naja! Im besten Falle wird man einen Irrtum unterstellen können.

Die Logik gebietet, dass Cindy wegen des Täters zur "Turbinenhalle" zurückkehrte, und dann gemeinsam mit ihm zu ihrer Wohnung fuhr. Entweder hatte er kein eigenes Fahrzeug dabei, oder er ließ es dort zurück. Erstens wäre das nicht verdächtig gewesen (erst recht nicht, wenn es sich wirklich um einen Mitarbeiter gehandelt haben sollte), denn auf einem solchen Parkplatz stehen immer irgendwelche Autos herum, und zweitens deutet meiner Ansicht nach vieles darauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Mordabsicht bestand. Ein Triebtäter oder Serienmörder müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um sich ein solches Opfer und vor allem einen solchen Tatort auszusuchen. Er hat nicht nur DNA und wahrscheinlich auch Fingerabdrücke hinterlassen, sondern den Tatort auch am hellichten Morgen verlassen, als er im Treppenhaus oder auf der Straße leicht hätte gesehen werden können. Wenn die Tat geplant gewesen wäre, hätte er sicherlich alles versucht, um Cindy an einen anderen Ort zu locken, oder er hätte sich nach einem leichteren Opfer umgesehen. Das ungesehene Aussteigen war wohl entweder ein Zufall, oder Cindy wollte einfach nicht, dass ihre Mutter sieht, was für einen Typen sie da aufgerissen hat.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 18:02
ErnstHellfritz schrieb:und zweitens deutet meiner Ansicht nach vieles darauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Mordabsicht bestand. Ein Triebtäter oder Serienmörder müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um sich ein solches Opfer und vor allem einen solchen Tatort auszusuchen
Ist die Abstammung des Messers eigentlich geklärt?

Ich vermute,es stammt aus dem Haushalt des Opfers,der Täter hätte wohl kaum sei eigenes zurückgelassen.

Falls ja,deutet das eher auf eine spontane Tat hin.
Nightrider64 schrieb:Seltsam finde ich, daß die Freundin, mit der sie die ganze Nacht unterwegs war, nicht eingeweiht war, daß Cindy nochmals zurück wollte und auch keine Angaben machen konnte ob Cindy an dem Abend vielleicht jemanden kennen gelernt hat auf den sie " ein Auge geworfen hat" und wegen dem sie nochmals zurück in die Turbinenhalle ist.
Ja, stimmt!

Eine mögliche Erklärung: die Freundin kannte den Mann, der später zum Mörder wurde , selbst und Cindy hatte keine Lust auf Erklärungen, warum sie sich " ...ausgerechnet mit dem ! " einlassen wollte.
ErnstHellfritz schrieb:Ich habe mir diesen Thread nun erstmals durchgelesen
Mache ich glaube ich jetzt auch mal. Wobei sich direkt auf den ersten Seiten "ehemalige Mitglieder" in die Wolle gekriegt haben und das Mitlesen ziemlich nervig wurde!


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 18:16
Nightrider64 schrieb:Seltsam finde ich, daß die Freundin, mit der sie die ganze Nacht unterwegs war, nicht eingeweiht war, daß Cindy nochmals zurück wollte[...]
Vielleicht ist die Idee nochmals zurückzufahren auch spontan, nach Absetzen der Freundin, entstanden.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 18:35
bey0nd schrieb:Vielleicht ist die Idee nochmals zurückzufahren auch spontan, nach Absetzen der Freundin, entstanden.
Inklusive umziehen? Klingt nicht sehr wahrscheinlich. Aber selbst bei einem spontanen Umkehren kann der Grund nur darin bestanden haben, in dieser Nacht noch unbedingt jemanden abzuschleppen. Im Grunde ist das auch nur insofern relevant, als der Täter bei einer vorherigen Verabredung vielleicht ein Bekannter gewesen sein könnte. Aber egal, ob Cindy schon bei ihrem ersten Besuch Kontakt mit ihm hatte, ob sie mit ihm für 4 Uhr verabredet war oder ob sie ihn erst um diese Zeit kennernlernte, die Geschichte dürfte von da an immer dieselbe gewesen sein.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 19:18
pi18 schrieb am 02.09.2013:für mich ergibt sich also ebenfalls, dass sie den täter gekannt hat. dass sie extra so blöd geparkt haben, dass die mutter den fahrer nicht sieht, lässt mich darauf schließen, dass der mitfahrer nicht nur CK bekannt war, sondern auch mindestens der mutter. wieso parkt man denn so doof, wenn man genug zeit hat, ordentlich zu parken? verkehrt herum parken gibt nette bußgelder. das nehme ich doch nur in kauf, wenn ich nicht will, dass meine mutter sieht, wen ich da mitgenommen habe, sonst gäbe es am nächsten tag vorwürfe und rechtfertigungen, denen man so aus dem weg gehen kann.
Gegenfrage: wenn ich nicht gesehen werden möchte,warum parke ich nicht einfach 20 m weiter die Straße runter in "richtiger" Richtung?

So hört die Mutter das Auto nicht kommen und kommt demzufolge auch nicht ans Fenster...

Kann es nicht so gewesen sein,daß der Begleiter doch ein Unbekannter war und , vorrausgesetzt er steuerte den Wagen, gar nicht wußte, in welchem Haus Cindy exakt wohnte ?

Man unterhält sich angeregt und fährt versehentlich am Haus vorbei,bis sie schließlich ruft : " Halt! Das ist hier!" und der Fahrer auf offener Straße wendet, so das Haus "von der verkehrten Seite ..." anfährt und parkt ?

Wird durch diesen zufällig vorhandenen , Sicht verdeckenden "Vorsprungs" nicht zuviel in die Theorie des " wahrscheinlich sogar der Mutter bekannten Täters" hinein interpretiert?


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 19:34
JestersTear schrieb:Gegenfrage: wenn ich nicht gesehen werden möchte,warum parke ich nicht einfach 20 m weiter die Straße runter in "richtiger" Richtung?
Na, dann hätte Cindy ihn natürlich gefragt, was das soll. Schließlich wollte sie ihr Auto vor dem eigenen Haus haben. Aber ich habe ja schon gesagt, dass ich auch nicht glaube, dass diese Parkstellung dazu diente, den Täter zu verbergen. Wenn es die Mutter unbedingt gewollt hätte, hätte sie den Mann auch so zu Gesicht bekommen. Die Wohnungstür öffnen hätte genügt. Cindy mag ja vielleicht gewusst haben, dass ihre Mutter das nicht tun würde. Aber ein Täter mit Mordgedanken konnte sich darauf unmöglich verlassen.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 19:51
ErnstHellfritz schrieb:Na, dann hätte Cindy ihn natürlich gefragt, was das soll. Schließlich wollte sie ihr Auto vor dem eigenen Haus haben.
Mit "(Zitat) ".... wenn ich nicht gesehen werden möchte,warum parke ich nicht einfach 20 m weiter die Straße runter in richtiger Richtung..." meinte ich nicht den Begleiter, sondern Cindy, die nicht von ihrer Mutter mit einem fremden (oder eben speziell diesem!) Mann gesehen werden wollte und ihn statt der verkorksten Parkstellung einfach hätte anweisen können, 20 m weiter entfernt korrekt zu parken.

Wenn ich die Sichtverhältnisse der mütterlichen Wohnung aus dem Video (etwa an Stelle 04:35) richtig deute,konnte der Bürgersteig direkt unter dem Haus überhaupt nicht eingesehen werden!

Man hätte von einer Parkposition einige Meter weiter entfernt entlang der Häuserwände möglicherweise ins Haus gelangen können,ohne von der Mutter überhaupt wahrgenommen zu werden...
ErnstHellfritz schrieb:Aber ich habe ja schon gesagt, dass ich auch nicht glaube, dass diese Parkstellung dazu diente, den Täter zu verbergen.
Yep! Anderseits war es sieben Uhr am Sonntagmorgen nach einer langen Disco-Nacht. Da sind Gedanken und Handlungen nicht immer zwingend rational zu erklären! Vielleicht wird dieser Parksituation einfach nur zuviel Aufmerksamkeit geschenkt.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

10.09.2019 um 20:00
JestersTear schrieb:Man hätte von einer Parkposition einige Meter weiter entfernt entlang der Häuserwände möglicherweise ins Haus gelangen können,ohne von der Mutter überhaupt wahrgenommen zu werden...
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Es war ja auch die Rede von "schweren Schritten" auf der Treppe. Aber es stimmt schon, wenn man nicht bemerkt werden will, schleicht man eben leise und notfalls auf Socken hinauf. Das Verschwinden des Täters wurde von der Mutter ja auch nicht registriert. Also spricht alles dafür, dass jedenfalls beim Heimkommen weder Cindy noch der Täter besonderen Wert darauf legten, unentdeckt zu bleiben. Wenn der Mann gesehen worden wäre, hätte er den Mord vermutlich nicht begangen - selbst im Affekt.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

12.09.2019 um 21:17
Finde ich schwierig, eine mögliche Tat im Affekt nach solchen logischen Maßstäben zu bewerten.

Gerade an/in einem Mehrfamilienhaus würde ich dann doch -einigermaßen klar denkend- in Betracht ziehen, dass ich sehr wohl gesehen worden sein könnte, "Spione" sind doch allgegenwärtig und "neugierige" Nachbarn, die schlaflos auch hinterm dunklen Fenster stehen könnten, nicht undenkbar.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

13.09.2019 um 07:52
Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ich finde es richtig traurig und auch seltsam, dass die damalige Freundin von Cindy, mit der sie die Turbinenhalle besuchte, sich nicht einmal hier zu Wort gemeldet hat. Vielleicht sind es verdrängte Ängste, über die sie nicht sprechen oder schreiben möchte. Das mag alles sein, aber müsste da nicht das Interesse überwiegen, dass dieser verdammte Mörder überführt werden soll und er mit großer Wahrscheinlichkeit immer noch frei rumläuft und sein Leben ganz normal weiter lebt, während ein junges Mädchen brutal ermordet/ getötet wurde.
Ich bin mir sicher, dass die Freundin von den Forumbeiträgen im Internet bescheid weiß. Selbst der Sohn von Cindy hat hier einiges gepostet. Vielleicht kannst du mit deinem Wissen auch ein klein wenig dazu beitragen, der Wahrheit näher zu kommen.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

13.09.2019 um 09:07
ColumbOB schrieb:Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ich finde es richtig traurig und auch seltsam, dass die damalige Freundin von Cindy, mit der sie die Turbinenhalle besuchte, sich nicht einmal hier zu Wort gemeldet hat. Vielleicht sind es verdrängte Ängste, über die sie nicht sprechen oder schreiben möchte. Das mag alles sein, aber müsste da nicht das Interesse überwiegen, dass dieser verdammte Mörder überführt werden soll und er mit großer Wahrscheinlichkeit immer noch frei rumläuft und sein Leben ganz normal weiter lebt, während ein junges Mädchen brutal ermordet/ getötet wurde.
Ich bin mir sicher, dass die Freundin von den Forumbeiträgen im Internet bescheid weiß. Selbst der Sohn von Cindy hat hier einiges gepostet. Vielleicht kannst du mit deinem Wissen auch ein klein wenig dazu beitragen, der Wahrheit näher zu kommen.
Ich hätte für beide Varianten Verständnis , d.h.sowohl die "Teilhabe" wie auch die "Nicht-Teilhabe" von involvierten Personen an Diskussionen im Internet.

Ich habe hier mittlerweile schon in vielen Threads gelesen,daß User glaubten oder hofften, daß " Polizei,Täter,Verwandte oder wer auch immer"in den jeweiligen Threads mitlesen oder sich sogar einschalten.

Um ehrlich zu sein: letztlich sind hier größtenteils Amateur-Detektive am Start, von denen sich einige für schlauer als die Polizei halten,was für die jetzt nicht zwingend ergiebig sein dürfte.

Ich verstehe Leute,die auch noch langer Zeit das Bedürfnis haben,sich auszutauschen,um das Geschehene besser verarbeiten zu können , genau wie diejenigen, die in ihrem Schmerz alleine sein wollen und hoffen,daß irgendwann vielleicht mal alles verdrängt ist.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

13.09.2019 um 13:06
Vielleicht ist es ein zu weit her geholter gedankengang, aber ich habe auch schon über frank gust ( den rhein ruhrpott ripper) als möglichen täter nachgedacht.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

13.09.2019 um 13:51
Dass dieser Fall noch nicht gelöst wurde, und wahrscheinlich nie gelöst werden wird, stößt mir immer wieder sauer auf.
Ich gehe aufgrund der Kaltblütigkeit der Tat (erwürgen, mehrere Messerstiche) eher davon aus, dass es sich bei dem Mörder um einen (Serien)killer gehandelt haben muss, der Cindy in der Turbinenhalle oder auf dem Parkplatz dort aufgelesen haben muss. Ein paar Komplimente und ein nettes Gespräch später hat sie ihn fahren lassen, vielleicht hat er sie in der Disco auch "abgefüllt", damit er direkt ein Argument hat das Auto zu fahren und möglichst sicher zu parken.
Das mit dem uneinsichtigen Vordach würde ich nicht überbewerten, generell aber ist ein Parkplatz direkt vorm Haus, wie er ihn gewählt hat, sicherer um nicht gesehen zu werden, als ein Parkplatz 20 m weiter weg. Wenn ich direkt vorm Haus parke, muss ich nur schnell rein und werde von neugierigen Nachbarn von gegenüber kaum gesehen (nur Rückansicht). Ein Parkplatz weiter weg bedeutet, dass ich erstmal die Straße runter laufen muss, und Nachbarn für mehrere Sekunden meine Profilansicht sehen können. Sowas wollen Täter natürlich vermeiden.
Diese ganze Auto/Parksituation spricht mMn nach dafür, dass es eine geplante Tat war. Der Täter fuhr ihr Auto, damit niemand sein Kennzeichen sehen konnte und er schnell überführt worden wäre. Er ließ sie nicht fahren, um die Kontrolle über den sichersten Parkplatz zu haben.

An einen Mörder aus dem Bekanntenkreis glaube ich nicht, weil der Tatort ziemlich dämlich gewesen wäre. Ein Bekannter/ Freund, der weiß dass ihre Mutter direkt drunter wohnt, wird wohl kaum eine Frau umbringen, deren Mutter in der Nacht auf den Sohn aufpasst. Mit Pech wäre die Mutter früh morgens hoch gekommen, weil es dem Sohn nicht gut gegangen wäre etc. Auch eine Affekttat schließe ich irgendwie aus.. Weshalb sollte man noch mehrmals auf eine leblose Person einstechen? Das sieht mir eher nach jemandem aus, der, so grausam es klingt, des Tötens willen getötet hat. Man müsste wirklich mal nachprüfen, welche Serienmörder für den Fall in Frage kommen würden.


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

13.09.2019 um 14:05
Ellilein schrieb:Vielleicht ist es ein zu weit her geholter gedankengang, aber ich habe auch schon über frank gust ( den rhein ruhrpott ripper) als möglichen täter nachgedacht.
Zwar wuerde das vom Zeitraum und der Lokalität ( Bezug zu Oberhausen) perfekt passen und ich denke, die Ermittler im Fall Cindy werden die Spur direkt aufgegriffen haben, allerdings scheint es Gust nicht gewesen zu sein. Der Mörder von Cindy hat DNA hinterlassen, die vermutlich direkt mit der von Gust abgeglichen worden sein wird...


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Cindy Koch aus Oberhausen (1997)

13.09.2019 um 14:57
DieMichi schrieb:Ich gehe aufgrund der Kaltblütigkeit der Tat (erwürgen, mehrere Messerstiche) eher davon aus, dass es sich bei dem Mörder um einen (Serien)killer gehandelt haben muss
Dieses Verhalten ist das genaue Gegenteil von "kaltblütig", es deutet auf eine Tat im Affekt hin. Und wieviele Serienmörder sind denn so dumm oder unvorsichtig, ihre Opfer nach Hause zu begleiten?
DieMichi schrieb:Sowas wollen Täter natürlich vermeiden.
Eben! Darum nehmen sie ihre Opfer mit zu sich oder töten sie im Wald oder im Auto.
DieMichi schrieb:An einen Mörder aus dem Bekanntenkreis glaube ich nicht, weil der Tatort ziemlich dämlich gewesen wäre.
Wenn er für einen Bekannten "dämlich" war, dann war er für einen Fremden zehnmal dämlich.
DieMichi schrieb:Ein Bekannter/ Freund, der weiß dass ihre Mutter direkt drunter wohnt, wird wohl kaum eine Frau umbringen, deren Mutter in der Nacht auf den Sohn aufpasst.
Ei, was denn nun? Er weiß nicht, dass die Mutter im Hause wohnt, aber für alle Fälle parkt er absichtlich genau so, dass sie ihn nicht sieht? Er hat Angst, auf der Straße gesehen zu werden, aber Angst vor Mitbewohnern hat er nicht? Das müsste der dümmste alle Täter sein, den es nicht einmal interessiert, ob er am geplanten Tatort auf Zeugen stößt.


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