Maria Baumer
18.08.2020 um 18:22Hab's selbst noch nicht gelesen:
https://www.regensburg-digital.de/unfall-christian-f-gibt-vergraben-von-maria-baumers-leiche-zu/18082020/
:DWasWarumWieso schrieb:Ich bin ja mal gespannt auf die Erklärung von Herrn Euler warum schon hellseherisch vor dem „Tablettenunglück“ die Bahnverbindungen und der Löschkalk recherchiert wurden!
Das war‘s, liebe Verteidigung!!!!
@trafotrafo schrieb:Der xy Beitrag soll im Gericht vorgespielt werden, die Chance für Leute die ihn damals nicht gesehen haben.
Finde ich richtig so. Ich fand es damals schon so merkwürdig, wie viele hier, dass ich ihn mir mehrmals angesehen habe.
Im Gespräch scheint er ja überzeugend gewesen zu sein, sonst hätten ihm nicht so viele Leute geglaubt, aber auf der Aufnahme habe ich ihm das alles nicht abgenommen.
"Bin am Samstag gegen 7 Uhr aufgestanden, hab kurz 'n Frühstück für mich hergere- richtet, weil Maria noch ausgeschlafen hat, und bin dann eben gegen 7:15/7:30 aus der Wohnung."Während seiner Ausführungen schüttelte er fast ständig den Kopf (!!)
"Gegen 10 bin ich dann [macht eine ganz kurze Sprechpause] zurückgekommen vom Joggen [schluckt hörbar] - und das erste, das mir aufgefallen ist - äm - ist, dass Maria nicht mehr da war. Sie is vorher noch auf der rechten Seite im Bett gelegen."Überflüssige Info, das mit der rechten Seite. Ein reines Füllsel.
Als Christian F. Maria Baumers Leiche in der anschließenden Nacht im Wald vergrub, habe er dort den Spaten vergessen. Eine Decke, in die er sie gewickelt hatte, eine Schnur, mit der er sie zu einem Paket verschnürte und eine Stirnlampe, die er aufhatte, um sich im Wald zurechtzufinden, habe er später im Müll der Nachbarn entsorgt.Quelle: https://www.regensburg-digital.de/unfall-christian-f-gibt-vergraben-von-maria-baumers-leiche-zu/18082020/ (Archiv-Version vom 18.08.2020)
Als er festgestellt habe, dass sie tot war, habe überlegt, seinen Bruder oder einen Notarzt anzurufen.Quelle:
Was sollen Verteidiger denn anderes erklären, als das, was ihnen der Mandant erzählt?muscaria schrieb:Trotzdem, mit solch haarsträubenden Aussagen geben sie sich doch öffentlich der Lächerlichkeit preis.
@Deus_ex_Machina hatte ja angemerkt, dass die Richter erst einmal zugunsten des Angeklagten alle seiner Aussagen als wahr annehmen müssen. Was aber, wenn der Angeklagte völlig verschiedene Aussage macht die nicht nur sich selbst, sondern auch vielen Indizien widersprechen?Aggie schrieb:Während seiner Ausführungen schüttelte er fast ständig den Kopf (!!)
Ich finde es immer wieder beeindruckend wie sich Leute die lügen unfreiwillig selbst enttarnen. Sei es durch Körpersprache oder aber das völlig unnötige Ausschmücken von Randereignissen. Faszinierend.Aggie schrieb:"Bin am Samstag gegen 7 Uhr aufgestanden, hab kurz 'n Frühstück für mich hergere- richtet, weil Maria noch ausgeschlafen hat, und bin dann eben gegen 7:15/7:30 aus der Wohnung."
Während seiner Ausführungen schüttelte er fast ständig den Kopf (!!)
"Gegen 10 bin ich dann [macht eine ganz kurze Sprechpause] zurückgekommen vom Joggen [schluckt hörbar] - und das erste, das mir aufgefallen ist - äm - ist, dass Maria nicht mehr da war. Sie is vorher noch auf der rechten Seite im Bett gelegen."
Überflüssige Info, das mit der rechten Seite. Ein reines Füllsel.
gerichtlich verwertbar ist.Aggie schrieb:Es wäre sehr interessant, wenn dieser 'Zusammenzuck'-Moment des Angeklagten im Gerichtssaal in Super-Slowmotion gezeigt würde ...
Weitere Fragen will Christian F. ausschließlich schriftlich beantworten – und auch nur solche des Gerichts. Ausgenommen seien Fragen dazu, wer Christian F. bei seinen Verschleierungstaten geholfen habe. Diese würden von der Öffentlichkeit als moralisch so verwerflich angesehen, dass dies mit einem erheblichen Ansehensverlust der betroffenen Person einhergehen würde, so Euler.Quelle:
Immer wieder Lücken
Warum Christian F. an jenem Vormittag des 26. Mai auch noch Zeit fand, ein romantisches Musikalbum auf einen Datenstick zu ziehen, den er später seiner damaligen Patientin und späterem Stalking-und Betäubungsopfer Valerie S. schenkte, erläutert Rechtsanwalt Euler nicht. Das Thema bleibt unerwähnt.
Warum sein Mandant bereits zwei Wochen vor dem Tod damit begann, Material über Valerie S. zu sammeln, warum er einen Blog anlegte, um diese zu beeindrucken und warum er sich eine Scheinidentität namens Matt Ruhland zulegte, um Valerie S. auf diesem Weg auszuhorchen und zu manipulieren, erklärt Euler in der Stellungnahme nicht. Ebenso wenig, warum dieser Matt Ruhland am Tag nach Maria Baumers Tod wieder Kontakt zu Valerie S. aufnahm, um eine Liebeserklärung zu provozieren, wie ein Kripobeamter am Dienstag aussagt. Auch das bleibt außen vor.Quelle:
Er gibt zu, Anrufe Maria Baumer erfunden, Facebook-Nachrichten von ihr getürkt und einen vermeintlichen Brief von ihr selbst geschrieben zu haben, um ihrer Familie ein freiwilliges Verschwinden der 26jährigen an jenem Wochenende vorzugaukeln.Das weiß das Gericht aber eh schon :D
Fragen: nur schriftlich und nicht zu HelfernAch was, mit Oberstaatsanwalt Rauscher, mit dem will er nicht reden und mit der Nebenklage auch nicht?
Weitere Fragen will Christian F. ausschließlich schriftlich beantworten – und auch nur solche des Gerichts.
Ausgenommen seien Fragen dazu, wer Christian F. bei seinen Verschleierungstaten geholfen habe. Diese würden von der Öffentlichkeit als moralisch so verwerflich angesehen, dass dies mit einem erheblichen Ansehensverlust der betroffenen Person einhergehen würde, so Euler.
Ob die Kammer auf das Angebot schriftlicher Fragen eingehen wird, wollen sich die Richter laut dem Vorsitzenden Hammer „in einer ruhigen Stunde“ noch überlegen. Nebenklagevertreterin Ricarda Lang empfiehlt der Kammer, darauf nicht einzugehen. „Der Strafprozessordnung ist dieses Vorgehen fremd.“ Darüber hinaus habe die Beweisaufnahme teils bereits das Gegenteil dessen erwiesen, was Christian F. hier über seinen Verteidiger habe mitteilen lassen.
Widersprüche laufen auf eine Widerlegung der Behauptung hinaus. Aus dem Verhalten der Kammer heute schließe ich, dass man sich sicher ist, ihn verurteilen zu können.falstaff schrieb:Was aber, wenn der Angeklagte völlig verschiedene Aussage macht die nicht nur sich selbst, sondern auch vielen Indizien widersprechen?
Da frage ich mich, warum das überhaupt erwähnt wurde, dass CF Hilfe beim Vergraben hatte.Steppel schrieb:Diese würden von der Öffentlichkeit als moralisch so verwerflich angesehen, dass dies mit einem erheblichen Ansehensverlust der betroffenen Person einhergehen würde, so Euler.
Ich finde das ganz schlimm. Im Grunde hat er mit der Aussage doch seinem Helfer/Helfern irgendwie doch noch einen reingewürgt, auch wenn diese strafrechtlich leider nicht belangt werden können. Und im Grunde weiss doch jeder ungefähr, wer damit gemeint sein könnte. Der gute Ruf ist so oder so ruiniert. Vielleicht will er auch nur nicht als Einzeltäter dastehen und die ganze Schuld alleine tragen. So kann er jederzeit sagen, ja aber, da gab es noch Helfer, die sind Mitschuld, aber darüber rede ich nicht und die Helfer ja auch nicht.Steppel schrieb:Diese würden von der Öffentlichkeit als moralisch so verwerflich angesehen, dass dies mit einem erheblichen Ansehensverlust der betroffenen Person einhergehen würde, so Euler.
Genau das gleiche habe ich mir auch gedacht mit HH...PurePu schrieb:Gute Frage. Natürlich wieder in einem ganz anderen Kontext. Er wollte sie mit einer Fahrt nach HH überraschen und den Kalk brauchte er fürs Gemüsebeet. 😅🤷♀️
Zumal man ja gestern gezeigt bzw. vorgetragen hat, dass er das Opfer durchaus alleine ins Auto und zum Ablageort getragen haben könnte. Also man hätte es ihm vermutlich abgenommen, wenn er gesagt hätte ich alleine.Kreuzbergerin schrieb:Da frage ich mich, warum das überhaupt erwähnt wurde, dass CF Hilfe beim Vergraben hatte.
Derjenige kann (höchstwahrscheinlich) die Aussage von CF nicht untermauern, da er von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat, insofern stellt sich für mich die Frage nach dem Sinn dahinter, dass hier ein Helfer angegeben wird.
Das kann ich aber durchaus verstehen.Kreuzbergerin schrieb:Derjenige kann (höchstwahrscheinlich) die Aussage von CF nicht untermauern, da er von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat, insofern stellt sich für mich die Frage nach dem Sinn dahinter, dass hier ein Helfer angegeben wird.