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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.04.2013 um 22:15
@ Farfalle schrieb:
Farfalle schrieb:In all den Jahren die ich in Mü lebe ist mir persönlich noch nie jemand aufgefallen der" mitten "im Stadtgebiet trampt
Lebe seit meiner Geburt in München und kann dies nur bestätigen.
Abgesehen davon ist der Stiglmaierplatz zum Trampen vollkommen ungeeignet.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.04.2013 um 22:53
@Aggie
Zfaktor schrieb:Hallo wenn Du auf der Schleißheimersraße unterwegs bist kannst Du evt.einmal ein Stück die Gabelsbergerstraße Richtung Dachauerstraße gehen,im Bereich wo beim Roten Kreuz so gelbe Container stehen müßten sieht man auf Google Street View so eine im Schatten der Bäume nicht identifizierbare Säule oä.
Wenn das ein Säulentelefon sein sollte,müßte da damals eigendlich auch eine Telefonzelle gewesen sein.
Schon mal Danke!
Ich war gestern dort: es handelt sich tatsächlich um ein Säulentelefon. Allerdings ist der Telefonapparat daraus entfernt worden. Es sieht so aus, als werde dieses Säulentelefon demnächst komplett abgebaut.
Von diesem Säulentelefon kann man übrigens direkt durch das Parkstück, an dem Sonja angeblich austreten musste, auf die Schleißheimer Straße gelangen.
Die Sträucher in diesem kleinen Parkstück sind übrigens recht spärlich. Falls die Bepflanzung 1995 auch dermaßen kahl war, dann wäre es vollkommen erklärlich, dass man sich beim Austreten dort auch spät nachts 'beobachet' fühlen würde.

Auf dem Weg vom ehemaligen Lokal "Vollmond" [heute eine Fussbalkneipe mit Namen "Stadion"] die Schleißheimer Straße entlang Richtung Stiglmaierplatz gibt es keine Telefonzellen/Telefonsäulen.

Es befindet sich jedoch eine (noch funktionierende) Telefonsäule am Standort Schellingstraße 149, was in der Nähe der Privatwohnung gewesen sein dürfte, welche Sonja, Markbert und die zwei Bekannten aus dem 'Vollmond' nach der Sperrstunde aufsuchten.
Weiss jemand die genaue Lage dieser Wohnung in der Schellingstraße?


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.04.2013 um 23:25
@Aggie
Super vielen Dank,was den genauen Standort der Wohnung betrift muß ich noch mal gucken,irgendwo hab ich mal die genaue Lage auf einer Karte gesehen.
Zunächst hast Du den BEWEIS erbracht das Sonja auch die Möglichkeit hatte vor dem Stiglmeierplatz zu Telefonieren,ich befinde mich jetzt unmittelbar davor 98.% das sie NICHT am Stiglmeierplatz war.

An Alle ,wo heute noch diese Telefonsäulen stehen waren damals Telefonzellen.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.04.2013 um 23:52
@Aggie
Die Säule Schelingstraße 149.steht direkt quer gegenüber der Wohnung!


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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.04.2013 um 23:57
@Zfaktor

aber warum hat sie dann nicht schon von da aus telefoniert?? oder noch logischer, in der Wohnung?
weil sie evtl. gar nicht mehr dazu in der Lage war... hm.

@cali

stimmt natürlich. aber ich denke, sie hätte es ihren Freundinnen erzählt, wenn jemand aus der Kanzlei sie bedrängt hätte oder auch wenn sie da jemanden toll gefunden hätte.
Mädchen machen so etwas IMMER, und erst recht wenn sie viele Freundinnen haben.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 01:38
Kurze Zusammenfassung:

1.) In unmittelbarer Nähe zur Wohnung befand sich eine Telefonzelle.

2.) Markbert fragt obwohl er seine 2:30.Uhr Tram rechtzeitig erreichte in der Tram nach der Uhrzeit.

3.) Markbert übergibt Sonja seine Telefonkarte obwohl 1.20.DM. für ein Ortsgespräch locker gereicht hätte.

Zusammen mit dieser Gebüschgeschichte reicht mir das (Markberts Märchenstunde):


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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 08:10
Also ich habe ja Markberts Geschichte auch schon mehrfrach angezweifelt. Unlogisch ist sie ja teilweise schon und auch dass Sonjas Vater ihm nicht glaub, macht es nicht besser.

Aber zwei Punkte sprechen meiner Meinung nach dafür, dass er nichts damit zu tun hat:

1. wenn er wirklich lügt würde das ja bedeuten, dass er für Sonjas Verschwinden mitverantwortlich ist. Er war damals 17 und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er 18 Jahre lang dicht gehalten hat. Die Polizeit hat ihn bestimmt sehr gründlich verhört - immer wieder. Er war schließlich der letzte Zeuge. Er war die letzte Informationsquelle. Er wird die Geschichte 1000 mal erzählt haben müssen. Und das ohne sich in Widersprüche zu verstricken? Mit 17? Der Druck der Medien, die Eltern von Sonja, Sonjas Freunde - alle werden auf ihn eingewirkt haben. Und wenn die beiden anderen auch mit drinstecken wäre es echt ein Wunder, dass sich nie einer verplappert hat oder unter seinem schlechten Gewissen eingeknickt ist. Und wenn in der Wohnung was passiert ist, dann hätte das doch jemand gehört und sich spätestens nach dem ersten Pressetext daran erinnert. Ausser sie waren nicht in der Wohnung.

2. Warum sollte er dann ausgerechnet so eine Geschichte erfinden? Nehmen wir mal an, Markbert und die beiden anderen haben Sonja auf dem Gewissen. Dann wäre es doch am aller einfachsten zu sagen, Sonja ist irgendwann alleine aus der Wohnung und wollte nach Hause. Die anderen haben noch weiter gefeiert. Dann könnte man sich die ganze Stiglmeier-Geschichte sparen. Weniger Details, weniger Risiko sich zu verplappern. Das ergibt so für mich keinen Sinn.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 12:45
Sonja hatte keine Handtasche dabei. Ich frage mich, wo sie den Schlüssel, die Fahrkarte für den ÖV, den Ausweis und die Barschaft von DM 1.20 eingesteckt hatte. Wohl kaum in der engen Lederhose. Aber einen Schlüssel in der Jackentasche? Bargeld in der Jackentasche? Den Ausweis und die Fahrkarte einfach in einer Jackentasche? Hat sie den Ausweis, das Bargeld und die Fahrkarte (und vielleicht auch den Schlüssel) in einer Brieftasche aufbewahrt? Und diese allenfalls in einer Jackentasche? Ist das für Mädchen üblich, dass mann wichtige Dinge in der Jackentasche aufbewahrt? Ich nehme an, sie hat im Vollmond (und in der Wohnung) die Jacke ausgezogen gehbat. Da denke ich dass es bezüglich Diebstahls recht ungünstig wäre, etwas in der Jacke aufzubewahren. Irgendwie stimmt auch hier etwas nicht.....


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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 12:50
Ich weiß, die meisten Frauen schleppen heutzutage riesige Handtaschen mit sich rum. Ich gehöre aber beispielsweise auch zu der Spezies Hosen-/Jackentasche. Soviel ist da ja meistens gar nicht, v.a. wenn man das Bargeld lose in der Hosentasche hat (ok, das ist bei einer LEderhose eher schwierig, aber nicht unmöglich). Gerade wenn man irgendwohin geht, wo das Gedränge groß ist oder man evtl. noch tanzen möchte, finde ich einen Handtasche unpraktisch.
Wenn man in der Kneipe die Jacke auszieht, hängt man sie ja meist über seine Stuhl. Männer haben da ja auch oft Geld/Schlüssel drinnen.

Ich finde das als solches nicht seltsam.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 15:22
@Chicamausi1306

genau diese Punkte sind auch das Einzige, was mich an der Beteiligung von Markbert & Freunden zweifeln lässt. Aber ich glaube wir sind uns alle darin einig, dass irgendetwas nicht stimmen kann an der Geschichte. Sie ist einfach irgendwie unlogisch,v.a. diese ganze Sache mit dem Anruf.
Vielleicht, aber jetzt wirds abstrus, war Markbert wirklich Zeuge von irgendwas und schweigt aus Angst?


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 16:32
Durch @Aggie
haben wir unserren ersten wirklichen BEWEIS der Disskusion,nähmlich das Sonja keinerlei Grund hatte den Stiglmeierplatz zum Telefonieren anzulauffen!
Falls sie tatsächlich (Wahrscheinlichkeit nicht allzu hoch) es denoch tat müssen wir jetzt überlegen warum.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 16:56
Nochmal die ganze Telefonie durchdenken.

Möglichkeit. 1. Vollmond = Nicht genutzt.

Möglichkeit. 2. Wohnung = Nicht genutzt oder kein Telefon.

Möglichkeit. 3. Telefonzelle Schelin Str. 149. = Nicht genutzt , Zelle evt. nicht funktionstüchtig.

Möglichkeit. 4. Telefonzelle Gabels.Str. = Nicht genutzt , evt. nicht bekannt oder nicht funktionstüchtig.


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elisacol
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19.04.2013 um 17:29
Man muss nicht dringend voraussetzen, dass Sonja unter allen Umständen telefonieren wollte. Wie schon erwähnt, hätte ich an ihrer Stelle versucht, bereits aus der Wohnung anzurufen. Das Ziel Stiglmaierplatz galt mit Sicherheit eben nicht der Telefonzelle, sondern der Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mir ist gerade etwas eingefallen, was aber durchaus ein Problem gewesen sein könnte, nämlich, dass Sonja dringend auf Toilette musste und deswegen nicht rational gehandelt hat. Die Aussicht auf eine Fahrt mit der Bahn hätte je nach Dringlichkeit des Bedürfnisses für ein spontanes Absagen der Bahnfahrt führen können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich in solchen Momenten kaum noch ansprechbar bin und nur noch als Ziel irgendeinen Busch vor Augen habe, hinter den ich mich hinhuschen kann. Da kann ich sogar gegenüber meinen Kindern ausfällig werden, wenn sie mich in so einer Notsituation nerven, wie es neulich einmal der Fall gewesen ist.
Vielleicht war Sonja in dieser Situation überfordert, weil die plötzlich auftauchende Bahn nicht zu ihrem dringenden Bedürfnis passte? Hatte sie sich ausgemalt, noch schnell vorher irgendwo zu pinkeln (Gaststätte oder Hausecke), um dann entspannt mit ihrem Begleiter nach Hause fahren zu können? Ich meine, wenn sie schon versucht hatte, in dieser kaum Sichtschutz bietenden Grünfläche austreten zu gehen, dann wird das wohl ziemlich dringend gewesen sein.

Bleibt die Frage, warum sie nicht noch bei den zwei Typen in der Wohnung auf Toilette gewesen war oder wenigstens ein Stückchen früher auf dem Weg, in diesem kleinen Park, wo es eindeutig mehr gute Möglichkeiten gegeben hätte. Aber vielleicht kam es ganz unerwartet? Das nasskalte Wetter kann man dabei auch als verstärkendes Element betrachten. Ich denke, das kann jeder nachempfinden. Ich als Frau auf jeden Fall. Und wenn man den ganzen Abend trinkt, kommt das auch sehr plötzlich. Deswegen wäre ich auch vorbeugend vor dem Heimweg noch einmal aufs Klo gegangen, aber das muss eben nicht für Sonja gelten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 19:52
@elisacol

auf jeden Fall. Sowas kann auch ganz plötzlich kommen, ich wünsche mir dann immer ich wäre vorher gegangen aber manchmal muss man da eben noch nicht. Einmal bin ich sogar aus dem Nachtbus ausgestiegen obwohl der nächste erst 30min später kam, weil es einfach nicht mehr auszuhalten war. Gut möglich, dass Sonja sich entschieden hat, irgendwo eine Toilette aufzusuchen - Bar, Kneipe etc - bevor sie ihre Schwester anruft. Und dass unterwegs dorthin eben etwas passiert ist und nicht direkt am Stiglmaierplatz. Würde auch erklären, warum sie dort keiner sah.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

19.04.2013 um 20:11
In vielen Nachrichten wird in diesem Vermisstenfall von "Ortskundigen" handfest interpretiert,
dass Sonja Engelbrecht in dieser Nacht nicht rigoros auf den "Abholservice" ihrer Schwester angewiesen gewesen wäre.

Der Netzplan für die öffentlichen Verkehrsmittel in Richtung Stadtteil Laim,
enthielt in der Nacht ihres Verschwindens am 11.04.1995,
temporal passende Fahr- und Umsteigemöglichkeiten.

Am Stiglmaierplatz hätte Sonja somit parallel wie ihr letzter Begleiter, unbeschwert in die
um 2.30 Uhr einfahrende Nachttram bis zum Hauptbahnhof von München zusteigen können.

Das angebliche Geschehen im Unterholz auf der Schleißheimerstaße in München(wenn es
sich überhaupt ereignete), empfand Sonja Engelbrecht unzweifelhaft als bedrohliche Situation.

Hinsichtlich ihrer aktuellen und begleitenden Emotion Angst, blieb sie scheinbar darüber hinaus allein am Stiglmaierplatz zurück, nahm in der vorhandenen Telefonzelle keinen telefonischen Kontakt mit ihrer Schwester auf, aber stieg vermutlich mit Courage in ein fremdes Fahrzeug ein....


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.04.2013 um 01:05
@RogerMortimer
Schrieb,Hinsichtlich ihrer aktuellen und begleitenden Emotion Angst,blieb sie darüber hinaus allein am Stiglmeierplatz zurück.

Wenn Sonja wirklich das Gefühl hatte das sie wer beobachtet und sie meinte aufgrund des Harndrangs die Tramfahrt nicht durchstehen zu können,kann ich mir vorstellen das sie Markbert gebeten hätte die 2:30.Tram sausen zu lassen und zu warten bis sie auf einer Öffendlichen Toilette war,sollte es denke ich mal doch am Stiglmeierplatz geben oder?
Silvia hätte dann das wurde ja schon mehrfach geschrieben mit Sicherheit auch Markbert nach Hause gefahren.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.04.2013 um 01:20
@RogerMortimer
Nun wurde oft geschrieben der Abholservice war nicht unbedingt nötig,aber wenn es dazu kommen mußte das Markberts und Sonjas Wege sich Trammäßig trennen hatte sie vieleicht Angst in so eine Situation zu kommen und auch noch den Weg von der Tram Haltestelle in Laim allein bis nach Hause gehen zu müssen.
Alles in allem dürfte die Tram für Sonja in der Nacht keine Atraktive Fortbewegungsmöglichkeit gewesen sein,da lag es nahe gleich vom Vollmond für sich und Markbert Silvia anzuruffen oder ein Taxi zu bestellen.


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Zfaktor
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20.04.2013 um 01:43
Was mir immer durch den Kopf geht ist das,Sonja war ohne ihre Freundinnen sehr schüchtern und zurückhaltend,wenn das wirklich ein Charakterzug Sonjas war dürfte sie mit dem nur teilbekannten Markbert und den zwei ganz frischen Bekanntschaften noch keinen lockerren Umgang geplegt haben,deshalb finde ich es schon merkwürdig das sie angeblich mit Ziel Wohnung einer der neuen Bekanntschaften das Vollmond verließ.
Wenn Sonja so drauf war denke ich hätte sie wohl darauf achtgegeben mit den drein nicht die Öffendlichkeit zu verlassen.


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20.04.2013 um 14:40
ja.. und
@RogerMortimer

absolut korrekt.. es ergibt überhaupt keinen Sinn, dass sie nach diesen Situationen und wo sie schon ungerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr, einfach wahllos in irgendein Auto einsteigt.
(Ausnahme: Taxi)


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20.04.2013 um 16:35
@Zfaktor
Zfaktor schrieb:Nun wurde oft geschrieben der Abholservice war nicht unbedingt nötig,aber wenn es dazu kommen mußte das Markberts und Sonjas Wege sich Trammäßig trennen hatte sie vieleicht Angst in so eine Situation zu kommen und auch noch den Weg von der Tram Haltestelle in Laim allein bis nach Hause gehen zu müssen.
Alles in allem dürfte die Tram für Sonja in der Nacht keine Atraktive Fortbewegungsmöglichkeit gewesen sein,da lag es nahe gleich vom Vollmond für sich und Markbert Silvia anzuruffen oder ein Taxi zu bestellen.
Markbert stellt es ja so dar, dass Sonja erst dann auf die Idee kam, ihre Schwester anzurufen, nachdem sie das Gefühl hatte, beim Austreten im Gebüsch 'beobachtet zu werden.
Dieses Gebüsch befindet sich ja schon ziemlich nahe beim Stiglmaierplatz: es gibt auf dem Weg zwar noch die Telefonsäule an der Gabelsberger Straße - da diese aber nicht direkt an der Schleißheimer Straße liegt, könnte sie von Sonja und ihrem Begleiter übersehen worden sein.

Da jedoch definitiv feststeht, dass Sonja ihre Schwester auch vom Stiglmaierplatz NICHT anrief, gibt es folgende Möglichkeiten:

A) Sonja änderte spontan ihren Plan, als sie schon in der Telefonzelle stand.

B) Markberts Telefonkarte war abgelaufen.
Da Sonja aber nach Markberts Auskunft noch ein paar Münzen übrig hatte, die für ein Telefonat locker gereicht hätten (ca 1, 30 DM) wäre dies kein Hindernis gewesen. Es kommt allerdings vor, dass ein Apparat Münzen manchmal nicht annimmt.

C) Sonja hatte gar nicht vor, ihre Schwester anzurufen, sondern wollte Markbert aus irgendeinem Grund als Begleiter 'loswerden'.

D) Es handelt sich bei Markberts Geschichte mit der Telefonkarte und Sonjas beabsichtigtem Anruf bei ihrer Schwester um um eine Lüge.


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