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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.624 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 00:26
Also, ich finde die SMP-Story gar nicht so seltsam. Das Ungewöhnliche an dem Abend ist doch nur, dass SE verschwunden ist. Aber Menschen, die jemanden zu etwas überreden, zur Bahn rennen und nicht auf die Uhr schauen, sind nicht gerade seltsam. Außerdem muss man bedenken, dass die Zeit nicht gereicht hätte, um die Leiche wegzuschaffen. Ist ein sehr wichtiger Faktor. Und an einen 17jährigen Menschenhändler glaube ich nicht. Vor allem gehen Menschenhändler auch anders vor... Meine Theorie ist immer noch, dass SE zu irgendjemandem ging, da sie keinerlei Möglichkeiten hatte, um heimzukommen.

@Doverex

Ja, ich weiß schon, was du meinst. Aber ich finde es gar nicht so unwahrscheinlich. Es wurden hunderte befragt. Nicht jeder gründlich, schätze ich mal.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 00:29
@Leroy72
Da gibt es nichts, wo steht, ein, mehrere, Zeugen haben bestätigt,dass M...usw. Falls ja und bevor sich gleich wieder Usere melden, die das Gegenteil behaupten.
Ja, klar. So gesehen entfällt ein öffentliches Statement/Erklärung bezüglich Markberts Unschuld von seiten der Polizei.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 00:31
@kapitänFuturo

und das wiederum finde ich doch sehr unüblich bei jemanden wo die "reine Unschuldsvermutung" offiziel nach "Außen" gelten soll...!


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 00:34
@mostellaria
Zitat von mostellariamostellaria schrieb:Also, ich finde die SMP-Story gar nicht so seltsam.
Ich finde es schon seltsam, dass sich kein einziger Zeuge auffinden lässt der diese SMP-Story bestätigt (außer natürlich Markbert, der dies behauptet). Und dies in einer Großstadt mit dichter Bebauung und Besiedelung an einer Tambahnhaltestelle an der doch einige Autos, Busse, Taxen außer der Trambahn vorbeifahren. Sicher es war 2:30 Uhr in der Nacht. Aber es ist München und nicht Hintertupfingen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 00:35
@mostellaria
Zitat von mostellariamostellaria schrieb:Also, ich finde die SMP-Story gar nicht so seltsam. Das Ungewöhnliche an dem Abend ist doch nur, dass SE verschwunden ist. Aber Menschen, die jemanden zu etwas überreden, zur Bahn rennen und nicht auf die Uhr schauen, sind nicht gerade seltsam. Außerdem muss man bedenken, dass die Zeit nicht gereicht hätte, um die Leiche wegzuschaffen. Ist ein sehr wichtiger Faktor. Und an einen 17jährigen Menschenhändler glaube ich nicht. Vor allem gehen Menschenhändler auch anders vor... Meine Theorie ist immer noch, dass SE zu irgendjemandem ging, da sie keinerlei Möglichkeiten hatte, um heimzukommen.
Das Ungewöhnliche daran ist die ganze "Rekonstruktion" des besagten Abends!


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 03:54
@kapitänFuturo

Wo warst du vor 2 Wochen und wen hast du dort gesehen? Also, ich wüsste es nicht. Viele bekommen solche Fälle auch gar nicht mit, weil sie eben keine Nachrichten gucken bzw. keine Zeitungen lesen. Aktenzeichen XY mag auch nicht jeder. In der Regel achtet man aber nicht auf Passanten. Man denkt höchstens kurz "ach, die ist hübsch" und nach 5 min ist es wieder vergessen. Aber dieses Phänomen wurde hier oft genug besprochen. Und wenn man dann selber überlegt, was vor 2 Wochen, wenn nicht noch mehr, war, dann ist es doch nicht unwahrscheinlich.

@Leroy72

Was meinst du mit "Rekonstruktion"?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 04:23
Quelle SZ .Artikel vom 10.1995




1) Robert will mit Sonja hingehen.
Sie zögert ,sagt sie sei müde.
Dann läßt sie sich doch übereden.

Quelle Eltern

Sonja verläßt erst nach hartnäckigem
Nerven durch Robert das Haus.

Quelle SZ.Artikel vom 10.1995

2) Im Vollmond endeckt Robert zwei Bekannte.

3.) Josef lädt die anderren zu sich nach Hause ein.

4.) Eigendlich wollte Sonja und Robert bleiben ,bis im
Mogengrauen die erste U Bahn fährt.

5) Sonja redet davon ihre Schwester anzuruffen.
Doch sie greift nicht zum Hörer.

6) Er weiß ,das gegen halbdrei noch eine Trambahn fährt.

7) Robert will jetzt unbedingt gehen.

8) Gegen zwei Uhr macht er sich mit Sonja auf den Weg zum
Stiglmeierplatz.

9) Unterwegs muß Sonja austreten .
In einem Kleinen Park schlägt sie sich in die Büsche.
Hinterher meint sie ,ich komm mir so beobachtet vor.


10.) Niemand sieht,wie sie die Telephonzelle verläßt
und wo sie danach hingeht.

Quelle 20.05.1995 SZ.

11) Und am Stiegelmeierplatz stiegen sechs Engländer oder Amerikaner zu ihm
ihm in die Trambahn.
Auf die Frage des sehr jung wirkenden Teenagers , wie spät es sei
scherzten sie , zu spät für dich.

Das sind so die wichtigsten Punkte des Abends.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 04:57
Stiegen die Engländer wirklich auch am stiglmaierplatz ein? Wo kamen die denn her um die zeit? War da noch irgenwo was??


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 06:18
@mostellaria
Zitat von mostellariamostellaria schrieb:Also, ich finde die SMP-Story gar nicht so seltsam. Das Ungewöhnliche an dem Abend ist doch nur, dass SE verschwunden ist. Aber Menschen, die jemanden zu etwas überreden, zur Bahn rennen und nicht auf die Uhr schauen, sind nicht gerade seltsam. Außerdem muss man bedenken, dass die Zeit nicht gereicht hätte, um die Leiche wegzuschaffen. Ist ein sehr wichtiger Faktor. Und an einen 17jährigen Menschenhändler glaube ich nicht. Vor allem gehen Menschenhändler auch anders vor... Meine Theorie ist immer noch, dass SE zu irgendjemandem ging, da sie keinerlei Möglichkeiten hatte, um heimzukommen.
Ungewöhnlich ist aber das Markbert und Sonja angeblich 30 Minuten von der Wohnung in der Schellingstrasse bis zum SMP gebraucht haben wollen. Selbst wenn man extrem langsam geht und noch mit einrechnet das Sonja austreten wollte, ist das kein Weg für den man 30 Minuten benötigt.

Oder wie kommt es, dass Markbert sagt Sonja wollte ihre Schwester anrufen, wenn sie laut ihrer Mutter die Nummer gar nicht kannte. Wenn die Mutter das sagt, dann ist sie sich ja scheinbar sicher das Sonja die Nummer nicht kannte.

Was meinst du mit sie hatte keinerlei Möglichkeiten um heimzukommen? Sie hätte doch ganz einfach die gleiche Bahn wie Markbert nehmen können. Sie hatte eine Fahrkarte. Aber gut, nehmen wir an sie wollte die Bahn nicht nehmen und sie wollte lieber ihre Schwester anrufen (obwohl ich das nicht glaube, denn warum will sie einerseits die Schwester anrufen weil sie Angst hat, andererseits will sie aber alleine am SMP stehen bleiben? Das passt doch nicht zusammen! Wenn ich Angst habe, dann will ich doch nicht allein bleiben). Aber okay, nehmen wir an es wäre so gewesen und sie hätte dann gemerkt, dass sie die Schwester nicht anrufen kann. Warum ruft sie dann nicht ihre Eltern an? Ihr Vater hat sie doch wohl öfters Nachts irgendwo abgeholt. Dann hätte er es doch bestimmt auch da getan.
Und selbst wenn sie ihre Eltern vielleicht aus Rücksichtsnahme nicht wecken wollte, dann hätte sie zum Hbf laufen können und dort auf die nächste Bahn warten können. Oder sie hätte auch zu Fuß nach Hause laufen können. Ich weiß nicht wo genau in Laim sie gewohnt hat, aber von der Maxvorstadt bis nach Laim ist es nicht so extrem weit das man es nicht packen würde. Ich würde mal 1-1 1/2 Stunden Fussweg schätzen.


@latte3
Am SMP ist der Löwenbräukeller. Ich könnt mir vorstellen das die Touris dort waren, falls er um die Uhrzeit geöffnet hatte.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 08:34
@all

Weiß man eigentlich, wann die Gruppe (Sonja, Markbert und die zwei anderen Jungs) das Vollmond verlassen haben?

Mir fällt auf, wenn sie um ein Uhr, zur Sperrstunde, das Vollmond in der Schleißheimer Straße verlassen haben - und um zwei Uhr schon wieder von der Wohnung in der Schellingstraße aufgebrochen sind, dann können sie ja höchstens eine Dreiviertelstunde in der Wohnung gewesen sein, wenn man die Fußwege abrechnet.

Weiß man die Hausnummer in der Schellingstraße? Ich meine, es macht einen großen Unterschied, ob man von der Schleißheimer links in die Schelling muss - oder rechts. Denn die Schellingstraße ist eine recht lange Straße.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 08:57
@mostellaria
Zitat von mostellariamostellaria schrieb:Was meinst du mit "Rekonstruktion"?
Damit meine ich, dass die "Rekonstruktion" des besagten Abends, wie offiziell behauptet wird, so ganz und gar nicht stimmen kann und voller Ungereimtheiten ist. Ebenso der Tatsache entspricht, dass man sich NUR auf Aussage der/ die Begleiter beruft, die mit Sonja zuletzt zusammen gewesen sind und wo es nach wie vor keinen Nachweis auf den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen gibt. ( siehe dazu die letzten Posts )


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 10:00
Zitat von AlikiAliki schrieb:Weiß man die Hausnummer in der Schellingstraße? Ich meine, es macht einen großen Unterschied, ob man von der Schleißheimer links in die Schelling muss - oder rechts. Denn die Schellingstraße ist eine recht lange Straße.
Bei XY wurde die Karte gezeigt - da lag die Wohnung links, also nur ein kleines Stückchen die Straße entlang.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 10:12
@Blanche

Vielen Dank! Dann war es also eine kurze Wegstrecke.

@all

Trotzdem wäre es interessant, wie lange sie in der Wohnung waren. Eventuell bloß eine dreiviertel Stunde.

Das müsste aber zumindest die Polizei wissen, wann sie das Lokal verlassen haben. Wenn sie zur Sperrstunde gegangen sind, dann können die Aschenbecher nicht so voll gewesen sein - und die Zahl der Flaschen auf dem Tisch, das sieht doch nach längerem Besuch aus, findet Ihr nicht?

Es wäre dann nicht so viel Zeit geblieben - um zu telefonieren, trinken, rauchen und zu diskutieren ob man bleibt bis zur ersten U-Bahn (da wäre Sonja schnell zu Hause gewesen, denn ganz in ihrer Nähe gab es eine Station) - oder nicht.


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15.11.2013 um 11:49
Wie wäre Sonja am einfachsten und schnellsten nach Hause gekommen? Mit dem Taxi. Wenn sie dem Fahrer sagt, dass sie kein Geld mehr dabei hat, aber bei ihren Eltern wohnt und dort welches holten kann (evtl. Ausweis als Pfand im Auto lässt), hätten sich bestimmt die meisten Fahrer darauf eingelassen. Sie war also nicht unbedingt darauf angewiesen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder zu laufen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 14:09
Eine freiwillige Hypnose von Markbert wäre doch prima! Vielleicht hat er noch mehr Details vergessen, außer die von ihm anfangs "vergessenen" Telefonate aus der Wohnung..

Die 2 Kommentare von Günter ein paar Seiten zuvor finde ich hier nicht so angebracht.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 14:32
Besonders interesant finde ich das Sonja schon von der Wohnung aus ihre Schwester
anrufen wollte,dies aber nicht tat.
Warum nicht?
Warum am Stiglmeierplatz dann schon wierder dieses Schwester anrufen getue?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 14:51
@Zfaktor
Zitat von ZfaktorZfaktor schrieb:Besonders interesant finde ich das Sonja schon von der Wohnung aus ihre Schwester
anrufen wollte,dies aber nicht tat.
Warum nicht?
Warum am Stiglmeierplatz dann schon wierder dieses Schwester anrufen getue?
Sie wollte Sie schon in der Wohnung anrufen? Die Info ist mir komplett neu!! Ja warum nicht??

Wieder vergessen?

Für das Telefonat in der Telefonzelle musste sich sich ja extra die Karte von Markbert geben lassen. Wäre in der Wohnung sicher bequemer gewesen.

@all

Einerseits ist es so einfach zu denken, bei dieser Homeparty ist was passiert, die einzige Frau mit 3 Männern, es wurde getrunken und geraucht, da könnte so eine Stimmung schon mal umschlagen und eine Frau in die Enge treiben und dann nimmt das Ding seinen Lauf.

Aber was mich davon dann wieder abhält, sind 3 Zeugen!!!! 3 Mitwisser die können das Lügengebilde nicht über die Jahre aufrecht erhalten, nicht alle 3! Irgendeiner hätte sich in Widersprüche verwickelt.

Markbert alleine? Ohne Auto?? Wie soll er das gemacht haben??? Und ich stelle mal keine Planung der Tat voraus. Hilfe ... also doch wieder ein Mittäter?!

Ihr habt alle recht, Markbert hat sich äußerst Verdächtig gemacht, aber vielleicht war Sonja ganz einfach leider zur falschen Zeit am falschen Ort. Dadurch, dass es zumindest bis jetzt gelungen ist, die Leiche zu verstecken oder verschwinden zu lassen gibt es auch keine neuen Anhaltspunkte.

Mindestens 1 Mensch weiß Bescheid und dieser schweigt. Es sieht so aus, als bliebe auch dieser "Mord" ungesühnt!!

Hier wurde vorgeschlagen die Eltern anzuschreiben. Ich weiss nicht Leute ist das nicht zuviel des Guten?? Haben die Eltern nicht schon in der XY-Sendung gesagt, dass war das letzte Mal, dass Sie öffentlich nach Ihr suchen, danach ist schluss?! Sie können nicht mehr?! Die Sendung bei Maischberger ausgenommen, dass war aber ja auch kein Zeugenaufruf.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 17:28
Zitat von EgiEgi schrieb:Wie wäre Sonja am einfachsten und schnellsten nach Hause gekommen? Mit dem Taxi. Wenn sie dem Fahrer sagt, dass sie kein Geld mehr dabei hat, aber bei ihren Eltern wohnt und dort welches holten kann (evtl. Ausweis als Pfand im Auto lässt), hätten sich bestimmt die meisten Fahrer darauf eingelassen. Sie war also nicht unbedingt darauf angewiesen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder zu laufen.
Genau den Gedanken hatte ich auch schon.

Es ist doch nicht üblich im Vorfeld darüber zu sprechen ob man Geld dabei hat oder nicht. Bin schon ein paar mal mitgefahren und hab den Taxler dann das Geld in der Whg geholt.

Ich persönlich glaube den Aussagen seitens Berti nicht ganz.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 19:44
@Schnaki

Melde mich heute auch mal wieder zum Fall!
Dein post hat mir gefallen, da nochmals die Wohnung Schellingstr. angesprochen wurde.

@Zfaktor hat sicher etwas verwechselt, das kann passieren.
Ich habe nirgendwo gelesen, dass Sonja ihre Schwester in der Wohnung anrufen wollte.
Mir ist lediglich bekannt, dass Markbert ihr „angeblich“ seine Telefonkarte am SMP gegeben hat, damit sie ihre Schwester anrufen konnte, da sie „angeblich“ nur DM 1,20 dabei hatte….laut seiner Aussage.
Die Eltern behaupten, Sonja hätte aus inzwischen bekannten Gründen ihre Schwester gar nicht erreichen können. Sie hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, ab Hauptbahnhof lässig den Anschluß zur Heimfahrt zu erreichen.

Da das alles nicht geschehen ist, besteht die These, dass M. nicht die Wahrheit verkündet hat…was immer auch geschehen ist den frühen Morgenstunden.
Deine erwähnte „homeparty“ in der Schellingstr. mit vier Personen könnte evtl. nicht so abgelaufen sein, wie die vier sich das zunächst vorgestellten.
Es kann zunächst vollkommen harmlos angefangen haben und man hatte Spaß. Doch dann ist evtl. etwas vorgefallen, was zum Schaden Sonja`s passierte.
Die männlichen Jugendlichen wären einem immensen Druck ausgesetzt gewesen, da am nächsten Tag (Uhrzeit unbekannt), die Eltern des Jugendlichen, welcher in die Wohnung eingeladen hatte, aus dem Urlaub zurückkamen.
Daher mußte alles wieder nach der „Feier“ gesäubert und in die Reihe gebracht werden, damit die Eltern nichts mitbekommen. Logisch!
Wenn Sonja evtl. sehr „betäubt“ dort gelegen hätte, musste evtl. schnellstens eine Lösung gefunden werden.
Markbert hatte telefefoniert, das ist Fakt und EVTL. einen Helfer organisiert....er hatte sicher ausreichend Kontakte.

Markbert und Sonja wurden abgeholt…die zwei anderen Jugendlichen waren die Sache los (evtl. strenge Eltern)…Markbert ist am SMP ausgestiegen, um nach Hause zu fahren (da hätte sich normalerweise Sonja mit einklinken können), doch ihre Spur verliert sich danach. Evtl. mit dem Abholer, welcher zuvor angerufen wurde?

Man bedenke, dass sich alle Jugendlichen in Ausbildung befanden und sicher auf keinen Fall Ärger mit den Erziehungsberechtigten und der Polizei haben wollten.
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass sie froh waren, in Kürze alles vom Hals zu haben. Sie hatten auch keine Veranlassung, zu einem späteren Zeitpunkt, mehr über die Vorgänge zu berichten.

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass zumindest ein Mitwisser nach Jahren den Mund aufgemacht hätte. Das nervt inzwischen!
Aus welchem Grund sollte jemand etwas „gestehen“ was jahrelang zurückliegt und damit sein evtl. ausgefülltes und angenehmes Leben zu gefährden?
Man verbucht das unter „Jugendsünden“, im Grunde genommen ist keiner schuld.

Ich betone nochmals, Markbert muß keine Straftat begangen haben, hat wahrscheinlich nur als Strippenzieher fungiert und ist ebenso aus allem raus. Freunde verpfeift man nicht, wozu auch?

Die Jugendlichen der „homeparty“ wurden nur einmal verhört, nicht pausenlos, im Gegenteil.
Der Jugendliche, welcher mit seinen Eltern in der Wohnung Schellingstr, lebte, hatte sicher seinen Erziehungsberechtigten nichts von der Party berichtet, wozu auch?

Sonja wurde als „Vermisst“ gemeldet und 14 Tage lang als „Ausreißerin“ bei der Polizei München registriert, welche evtl. mit ihrem „Freund“ M. nach Jugoslawien verreist sein könnte, ohne ihre Eltern davon in Kenntnis zu setzen.

Was sie laut ihrer Mutter niemals getan hätte, da sie wusste, ihre Mutter macht sich Sorgen ohne Ende, zumal beide nicht im Streit auseinandergegangen waren.
Das finde ich in diesem Zusammenhang SEHR wichtig!

Erst nach 14 Tagen, nach dem Urlaub von Markbert und als sicher war, Sonja ist nicht mit ihm gereist, stellte die Polizei Fragen.
Auch erst ab diesem Zeitpunkt kam die Story der Party in der Schellingstr. zur Sprache, vorher wusste davon niemand etwas.
Markbert hatte es der Mutter von Sonja am Telefon nicht mitgeteilt, bevor er wegfuhr. Er hätte ihr durchaus den Hinweis geben können, damit sie dort weiterhin Nachfragen über den Verbleib ihrer Tochter hätte wahrnehmen können.

Zu der Aktion von einigen sehr engagierten Usern, Engelbrechts zu kontaktieren, möchte ich folgendes mitteilen:

Anstatt absolut NICHTS zu unternehmen, durchaus sinnvoll, wenn es geschickt gehandhabt wird. Mir ist eine Frau bekannt, welche in diesem Bereich sehr kompetent und erfahrungsreich tätig werden könnte.
Denke, da würden sich Engelbrechts durchaus nicht weigern, ein Gespräch zu führen.
Das wäre ein Anfang und interessierte User könnten mit dabei sein und sich anschließen.
Doch ohne jegliche Erfahrung (wir schreiben mal die E´s an), keine Chance, da bin ich ganz sicher.

Falls Interesse besteht, teilt mir das bitte mit und ich werde vermitteln.
Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass Engelbrechts nur das mitteilen dürfen, was legitim ist, nicht mehr und nicht weniger.
Markbert hat mit Sicherheit Rückendeckung von seinen Eltern und deren Anwalt erhalten. Daher keine Chance nochmals in diese Richtung zu ermitteln, ohne neue Erkenntnisse.
Der große „Unbekannte“, darüber haben sich die Engelbrechts sicher auch Gedanken gemacht…ohne Erfolg!
Doch natürlich können User jetzt aktiv werden, ich unterstütze das, jedoch aus meiner Sicht ist es nur mit einer kompetenten, erfahrenen Person, als Zugpferd, möglich.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.11.2013 um 19:56
@Mauro
Zitat von MauroMauro schrieb:Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass zumindest ein Mitwisser nach Jahren den Mund aufgemacht hätte. Das nervt inzwischen!
Aus welchem Grund sollte jemand etwas „gestehen“ was jahrelang zurückliegt und damit sein evtl. ausgefülltes und angenehmes Leben zu gefährden?
Man verbucht das unter „Jugendsünden“, im Grunde genommen ist keiner schuld.
Genau so sehe ich das auch. Warum sollte einer von den Dreien irgend etwas ausplaudern, sollten alle drei Jungs in diesen Fall verwickelt sein? Alle drei sind inzwischen mitte bis ende dreißig, stehen mitten im Berufsleben, haben sogar evtl. beruflich gross Karriere gemacht, haben Familien mit Kindern usw. Niemand von denen würde dieses Leben aufs Spiel setzen. Und so lange man nichts nachweisen kann wird weiterhin eisern geschwiegen.


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