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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

15.01.2013 um 14:14
ja, dazu brauchts nicht viel


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Luminarah
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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.01.2013 um 14:14
@stupormundi
schon das klingt ja schon ein wenig "geschönt" aus der SZ:

der Nacht, kurz vor ihrem Verschwinden, war sie spontan mit ihrem ehemaligen Schulkameraden ins Vollmond an der Schleißheimer Straße gegangen, dann mit ihm zusammen in die Wohnung zweier Zufallsbekanntschaften in Schwabing. Man hörte Musik und trank angeblich nur Orangensaft. Dann geht es zum Stiglmaierplatz.



Nochmal meine Frage ,so gut kenne ich den Fall nicht ,gibt es Zeugen ,die die beiden auf dem Weg zum Stiflmaierplatz sahen?


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.01.2013 um 14:19
@Luminarah
nein, nach dem verlassen der wohnung gibts nichts mehr außer den aussagen des 17jährigen begleiters!


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Der Fall Sonja Engelbrecht

15.01.2013 um 21:31
@stupormundi ich denke auch das es so gewesen sein könnte. Sie hatten irgendwie Streit und er ist deswegen schnell abgehauen ohne sich groß zu verabschieden und hat sie stehen lassen. Vielleicht hatte er grad an der Stelle angefangen zu grabschen an der sie angeblich pinkeln war. Und er hat die Geschichte nur wegen evtl Spuren dort erzählt...
Hat er ihr nun wirklich eine Telefonkarte gegeben? Wenn na vielleicht hatte sie fest gestellt das kein Guthaben mehr drauf ist? Oder sie wollte ihre Schwester dann doch nicht mehr so spät anrufen, auch aus trotz vor dem Streit und wollte dann doch Bahn fahren (das Ticket hatte sie ja). Oder wollte sie vielleicht gerade die Nummer ihrer Schwester in der Jacke suchen und stellte fest sie hat irgendwas auf dem Weg verloren und ist nochmal zurück...
Mein Gott und da meckern immer alle weil überall Kameras aufgestellt werden. Lieber standartmäßig überwacht werden und sowas evtl aufklären ... Ich stand dort so oft Nachts weil ein Freund in der Nähe wohnte. Oder im Dezember 2 Stationen weiter an der Tram weil ich in die falsche Richtung gefahren bin musste ich dort 20 Min warten um 1 Uhr Nachts, hätte ich da schon von Sonjas Fall gewusst. Ohje :/
Jedenfalls denke ich das irgendwas an der ganzen Geschichte nicht wirklich so war wie erzählt. Ob es jetz Drogenkonsum oder auch nur etwas Alkohol an dem Abend waren. Oder die Story von ihrem Begleiter. Es ist so komisch das sie mitgegangen ist.
Und achja es hiess sie hatte 2 Mark und ein paar zerquetschte in der Tasche. War das der Stand als sie das Haus verlassen hat oder nachdem sie im Vollmond was trinken war, weiss das jemand?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

16.01.2013 um 07:50
Es würde in jedem Fall eine sinnvollere Erklärung abgeben als die "offizielle" Version des Begleiters. Und auch die Zweifel der Eltern an der Geschichte etwas verständlich machen.

Ich könnte mir zudem auch vorstellen, dass es in der Wohnung noch mehr gab als O-Saft. War das vielleicht überhauüt der Grund, dass sie noch wegging?
Der Hinweis des Begleiters, man könne an dem Abend noch irgendwas rauchen oder so?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

16.01.2013 um 23:21
@stupormundi
stupormundi schrieb:Ich könnte mir zudem auch vorstellen, dass es in der Wohnung noch mehr gab als O-Saft. War das vielleicht überhauüt der Grund, dass sie noch wegging?
Der Hinweis des Begleiters, man könne an dem Abend noch irgendwas rauchen oder so?
Dass es in der Wohnung nur Orangensaft gab, halte ich auch für unwahrscheinlich.

Und falls Sonja später freiwillig in ein Auto stieg, dessen Fahrer (evtl. sogar ein unregistrierter Taxifahrer) ihr eine kostenlose Mitfahrgelegenheit anbot, könnte ihr Zustand diesem Fahrer auf den Gedanken gebracht haben, sexuell übergriffig zu werden ... als Sonja sich jedoch wehrte, könnte es zu einer Eskalation mit tödlichen Folgen gekommen sein.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.01.2013 um 18:15
Die Schilderung durch ihren Schulfreund und letzten "Augenzeugen", stellt sich meines Erachtens
als Skurrilität dar:

1. Sie verfügte über einen Fahrschein für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in München
und hätte dadurch auch ebenso, diese "Fahrmittel" für ihren Heimweg kostenlos benutzen
können.

2. Theoretisch ist es schwer nachvollziehbar, dass Sonja Engelbrecht letztendlich
in maskuliner Begleitung und total umständlich noch zum Stiglmaierplatz aufbricht,
um von jenem Ort und auf den "letzten Drücker", von einer Telefonzelle aus, versuchen will,
ihre Schwester telefonisch zu erreichen. Sie nimmt zusätzlich das Risiko in Kauf, dass
offensichtlich ihr letzter "Gefährte" kein Interesse daran hat, mit ihr gemeinsam zu
warten und sie zu dieser "ungelegenen Zeit" bis zum Eintreffen der Schwester völlig "schutzlos"
gegenüber fremden Personen ist. Schließlich steigt sie ohne Argwohn in ein fremdes
Fahrzeug ein...
(Der gewaltsame Tod einer Mitschülerin hatte Sonja tief erschüttert. Sie hatte
ihre Unbefangenheit verloren und war seitdem nach Einschätzung ihrer Mutter noch vorsichtiger
im Umgang mit Fremden geworden).

3. Ihr letzter Begleiter konsultierte gleich darauf in der Nachttram", eine anwesende
britische Touristengruppe nach der Uhrzeit, obwohl zwei nicht übersehbare "Zeitmesser"
am Stiglmaierplatz für die Öffentlichkeit sichtbar waren...

4. Warum versuchte Sonja Engelbrecht im gesamten Zeitraum, nicht ein einziges Mal,
ihre Schwester fernmündlich zu kontaktieren, um einen "behaglicheren" Ort,
als Treffpunkt zu vereinbaren? Gab es in den Wohnräumen des Bekannten auf
der Schellingstraße keinen Telefonapparat für ein Telefonat oder wurde sie dort
oder später irgendwo außerhalb(öffentliche Telefonzellen) daran gehindert?

5. Vermutlich hätte ihre Schwester aus Gefälligkeit, auch ihren "Kumpel" im Auto
mitgenommen und ihn anschließend heimgefahren, wenn Sonja sie darum
gebeten hätte und er sich damit einverstanden erklärt hätte......

Zufallsopfer...nein...Beziehungstat im Affekt...sehr wahrscheinlich..


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.01.2013 um 14:43
Sonja's Fall wird in einem neuem Artikel der TZ kurz erwähnt. Es wird darüber geschrieben wie schwer es ist einen Fall aufzuklären wenn es sich nicht um eine Beziehungstat handelt...

"Während die Eltern einen Faschingsball besuchten, wurde Vanessa G. (12) daheim in ihrem Kinderzimmer in Augsburg am Abend des 11. Februar 2001 mit 21 Stichen ermordet. Zwei Wochen später fasste die Kripo ihren Mörder: Der damals 19-Jährige kannte das Mädchen nicht. Er war zufällig am Haus vorbeigekommen und hatte gesehen, dass Vanessa und ihr Bruder allein daheim waren.

Der Fall der schönen Münchnerin Sonja Engelbrecht bewegte 1995 ganz Deutschland. In der Nacht zum 11. April verabschiedete sich die 19-Jährige nachts nach 2 Uhr am Stiglmaierplatz von einem guten Freund, der mit der Tram davonfuhr. Danach verschwand Sonja spurlos. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Auch ihre Kleidung und ihre Tasche tauchten nie mehr auf.

Der Mord an dem Architekten Konrad H. (40), der am Abend des 15. Oktober 1993 von Messerstichen durchbohrt im Münchner Westpark lag, blieb drei Jahre ungeklärt. Erst nach einem Hinweis wurde der Mörder Gorazd B. (37) gefasst. Sein Motiv: Hass auf den Vater seiner Freundin, der ihn aus dem Haus geworfen hatte Da brachte er den erstbesten Passanten um, der seinen Weg kreuzte. Das war Konrad H."


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Luminarah
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.01.2013 um 19:30
Jedenfalls muss sich nicht alles so abgespielt haben ,wie es dargestellt worden ist.

Was mir auch auffällt ,wenn ich schon in der Telefonzelle stehe ,warum kommt es nicht zum Anruf ?
Wenn angedeutet wird , sie fühle sich beobachtet,ist es plausibel ,dass der Begleiter in der Bahn verschwindet?Er hätte ja auch damit rechnen müssen,dass Sonja die Schwester nicht erreicht.
Wenn es nur darum ging nach Hause zu kommen ,warum wurde Sonja nicht in der Wohnung der Freunde abgeholt oder hat da telefoniert?

Ist das überhaupt eine Aussage ,ich fühle mich beobachtet? Im Gebüsch beim Austreten? Dann suche ich doch eher eine andere Stelle?

Hätte eine Person denn vom Gebüsch denn folgen können ,wenn überhaupt doch nur zu Fuss und fällt dann in der beleuchteten Telefonzelle über das Mädel her?


Ich weiß nicht was man davon halten darf...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.01.2013 um 20:10
die ganze Geschichte ist wirklich nicht sehr überzeugend.

wenn es in der Wohnung kein Telefon gab, dann gab es aber sicherlich noch mindestens eine Telefonzelle aufm Weg zum Stiglmeierplatz.
warum rufen sie nicht zusammen die Schwester an? sie hätte Sonjas Freund sicherlich auch heimgefahren.
oder wenn Sonja ne gültige Fahrkarte mit hatte, warum fahren sie nicht zusammen mit der Tram zum Schulfreund und sie ruft von dort die Schwester an.
wenn es einen Verfolger gab dann kann das doch eigentlich nur der Bekannte aus der Wohnung gewesen sein...aber hier haben wir auch keine infos


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plitzi
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.01.2013 um 21:26
Ich glaube der Geschichte des Freundes nicht.
Es gibt ja auch keine Zeugen, die bestätigen können, dass die beiden zusammen am Stiglmeierplatz waren oder dorthin gingen.

Meiner Meinung nach, ist Sonja nie dort gewesen und die geschichte ist ausgedacht.


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Luminarah
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.01.2013 um 22:48
plitzi schrieb:Meiner Meinung nach, ist Sonja nie dort gewesen und die geschichte ist ausgedacht.
Ist zumindest ein Gedanke ,den ich nachvollziehen könnte


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.01.2013 um 10:24
Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und habe Eure Beiträge zu Sonjas Verschwinden innerhalb kürzester Zeit gelesen… Nun möchte ich auch mal was dazu sagen bzw. schreiben ;-) Da es wirklich viel war bitte ich jetzt schon mal um Entschuldigung falls ich irgendetwas doppelt erwähne ;-)

Ich finde es total schockierend, dass ein Mensch spurlos verschwindet und nie mehr eine Spur auftaucht. Meine Vermutung geht auch mehr in Richtung Serientäter. Es gibt wirklich viele Ähnlichkeiten in den drei Fällen. Meiner Meinung nach ist eine Tat im Affekt eher unwahrscheinlich. Wenn ich jemanden im Affekt töte oder mich spontan dazu entscheide, ihn zu entführen und dann zu töten, handle ich ohne große Überlegung. Da muss es doch Spuren geben… Jemanden mitten in einer großen Stadt ohne Zeugen, spurlos für immer verschwinden zu lassen, muss doch gut geplant sein, oder? Er muss geplant haben, was er mit der Leiche macht. Vielleicht hat er schon öfter am Hauptbahnhof und in der näheren Umgebung gewartet und alles beobachtet. Wochenenden scheiden aus, weil zu viel los ist und unter der Woche eine Möglichkeit zu bekommen, dauert vielleicht Monate…

Ich zweifle auch sehr an, dass Sonja wirklich am Stiglmeierplatz war. Diese Telefonzelle hat doch eine Tür. Wurde die jemals nach Fingerabdrücken oder sonstigen DNA-Spuren von Sonja untersucht? Vielleicht hab ich das ja auch überlesen…

Und ich finde es sehr seltsam, dass Sonja niemandem aufgefallen ist. Vor allem wurde ja wohl ein paar Tage nach ihrem Verschwinden schon in den Zeitungen berichtet. Da erinnere ich mich doch, wenn ich sie gesehen habe oder? Also von der Tram aus oder von einem vorbeifahrenden Auto. Dann bleibt aber die Frage, warum ihr Schulfreund das komplett erfunden hat. Ergibt irgendwie auch keinen Sinn… Alles sehr seltsam.

Wenn man nun doch davon ausgeht, dass es so gewesen ist, dann halte ich die Taxivariante auch für am wahrscheinlichsten. Auch im Bezug auf Kristin. Bei Kristin ist man ja wohl überzeugt, dass sie in ein Taxi gestiegen ist. Wäre der Taxifahrer nicht der Täter, hätte er sich doch als Zeuge gemeldet oder?

Fakt ist doch, dass alle 3 Frauen ohne einen Zeugen oder eine Spure verschwunden sind. Es wurde bis auf die Leichenteile von Kristin nie mehr irgendetwas gefunden. Keine Kleidung, keine Leiche, kein Zeuge. Alle sind in derselben Gegend verschwunden. Ich finde schon, dass es für nur einen Täter spricht. Und ich denke auch, dass die Polizei nicht alle Ermittlungsdetails bekannt gibt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.01.2013 um 11:16
Mit den Fingerabdrücken ist das so eine Sache... wir gehen hier von einem Gegenstand aus, der vermutlich schon vor Sonja mehr Fingerabdrücke hatte, als manche Menschen Haare am Kopf - und nach Sonja sicherlich noch das ein oder andere Mal benutzt wurde.

Wenn sie also nicht wahllos herumgetastet hat und einen einzelnen, nicht (mehrfach) überlagerten Abdruck hinterlassen hat - wie soll das gehen? Natürlich kann die Polizei eine gewisse Anzahl an Überlagerungen aufschlüsseln, aber München stelle ich mir etwas belebter vor als eine Telefonzelle im Nirgendwo.

Mal ganz davon abgesehen, dass ein Vergleich mit ihren Fingerabdrücken eher schwierig sein würde: ihre persönlichen Dinge im Haus haben wohl mehrfach überlagerte Abdrücke, generell Abdrücke im Haus, naja, man müsste neben der Familie auch gleich den halben Bekanntenkreis mit überprüfen, um eventuelle einzelne Abdrücke abgleichen zu können - das alles für eine minimale Chance, vielleicht etwas zu finden - wer soll das bezahlen?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.01.2013 um 13:59
@all
Ich melde mich ja eher selten zu Wort, bin eher stiller Mitleser, aber da mich dieser Fall besonders interessiert, will ich mich bei @Neo1975 mal für die tollen Asuführungen bedanken. Und bei allen anderen für die gute und sachliche Diskussionsführung. Ich habe von Anfang an einen Zusammenhang mit Kristin Harder gesehen, habe mich dabei allerdings eher auf den letzten Begleiter von K.H. bezogen und war dann nach der xy-Sendung und bei genauerem Betrachten aller Dinge in Bezug auf Sonjas letzten Begleiter wieder davon abgekommen (siehe hierzu gerne meinen Post vom 29.11. um 09.09 h). Allerdings mit dem Hintergrund eines Taxlers als evtl. Täter passt alles wieder zusammen. Ich hatte auch einiges an Material aus dem Internet zu dieser Theorie (Zusammenhang Harder/Engelbrecht), leider finde ich das nicht mehr.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.01.2013 um 20:22
Auch Freund Robert wurde wieder und wieder vernommen. Bald jedoch war sich die Kripo sicher, dass er nichts mit Sonjas Verschwinden zu tun hatte...(entnommen TZ-online).

Die andere Variante zum Taxler...

1.Wir wissen nicht, ob Sonja Engelbrecht einen "latenten" Notgroschen für alle Fälle in ihrer Geldbörse parat hatte, um sich ohne Schwierigkeiten, einen Fahrpreis per Taxameter vom Stiglmaierplatz bis zu ihrem Wohnort München-Laim, monetär leisten zu können...(ca. 10 Mark)

2. Käme diese Option nicht in Frage, wäre sie aufgrund ihrer Vorsicht gegenüber fremden
Personen, nicht ohne Argwohn, spontan in die nächstbesten privaten Fahrzeuge am Stiglmaierplatz eingestiegen, die dort abstoppten...

3. Restrisiko..Sollte sie tatsächlich in in fremdes Fahrzeug am Stiglmaierplatz eingestiegen sein,
so konnte der jeweilige Fahrer auch nicht sicher sein, ob er während seiner Fahrt durch München, von anderen motorisierten Lenkern oder anderen Personen, zufällig visuell wahrgenommen wird...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.01.2013 um 22:19
@Bluevelvet57
Bluevelvet57 schrieb:Ich hatte auch einiges an Material aus dem Internet zu dieser Theorie (Zusammenhang Harder/Engelbrecht), leider finde ich das nicht mehr.
Hier ist ein Link zur RTL 2-Serie "Ungekärte Morde", wo der Mordfall Kristin Harder zusammen mit den Vermisstenfällen Sonja Engelbrecht und Bettina Trabhardt behandelt wird:
http://www.rtl2.de/000462_0007.html

Hier ein Zeitungsartikel, wo hingegen die Verbindung zwischen den drei Fällen verneint wird.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/morde-in-muenchen-drei-frauenleichen-zwei-morde-und-ein-suizid-1.736315

Chefermittler Josef Wilfling verdächtigte zu dem damaligen Zeitpunkt Kristins letzten Begleiter, von dem sie sich unterwegs getrennt hatte, um noch ins Schumann's zu gehen.
Der Tatverdacht gegen den Mann bestätigte sich jedoch letzlich nicht.

Den Fall Sonja Engelbrecht betrefffend:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/morde-in-muenchen-drei-frauenleichen-zwei-morde-und-ein-suizid-1.736315
"Es hätten sich mehrere Frauen gemeldet, die in der Tatnacht von einem Mann angesprochen worden seien. Nach diesem Unbekannten wird derzeit gefahndet. Details dazu gibt die Polizei nicht bekannt. Nur so viel: Chef-Ermittler Wilfling hofft, "den Fall Engelbrecht in ein oder zwei Monaten abschließen" zu können."
Es wäre interessant zu wssen, warum Wilfling damals so zuversichtlich war, den Fall Engelbrecht in ein oder zwei Monaten abschießen zu können. Wahrscheinlich glaubte er, diesen Unbekannten aufspüren zu können. Doch alle weiteren Ermittlungen brachten offenbar kein Ergebnis. Sonja ist bis heute spurlos verschwunden, ebenso Bettina Trabhardt.

P. S. Ich denke, dass die Ausführungen J. Wilflings (der schon seit 2009 pensioniert ist) nicht mit dem Datum, das oben in dem SZ-Artikel angegeben ist (11. Mai 2010) überteinstimmen, sondern zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt gemacht wurden.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.01.2013 um 07:53
@Aggie
Danke für Deine Bemühungen !!! Leider lässt sich genau diese Folge von UM nirgendwo mehr als komplettes Video auftreiben, jedenfalls nicht mit meinen bescheidenen Such- und Findekünsten.
Soweit ich das in Erinnerung habe, war es zumindest nicht so, das der "letzte Begleiter" von K. Harder "entlastet" war, es war nur nichts zu beweisen.
Frau Trabhardt lasse ich mal aussen vor, da ich die Dame nicht kannte und zu diesem Fall auch weiter gar nichts zu finden ist, kann ich die letztendlich von der Polizei aufgestellte Selbstmordtheorie weder verneinen noch bejahen. Zwischen den Fällen von S. Engelbrecht und K. Harder schliesse ich einen Zusammenhang nach wie vor nicht aus, mich haben da schon immer die Widersprüche in den Aussagen von Herrn Wilfling irritiert. Zum einen finde ich an der Taxi-Theorie interessant, das ja K. Harder durchaus ein Taxi genommen haben kann oder umgekehrt, das der "letzte Begleiter" von Frau Harder - der allem Berichten nach, soweit ich erinnere, als durchaus seriös und vertrauenerweckend geschildert wurde - S. Engelbrecht eine Mitfahrangelegenheit angeboten hat. Ich hoffe sehr, das hier noch irgendwann rauskommt was sowohl mit Sonja Engelbrecht als auch mit Kristin Harder geschehen ist und die/der Täter dann eine entsprechende Strafe erhalten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.01.2013 um 08:46
bei UM wurden auch wieder Zeuginnen aufgerufen, die dem Täter entkommen konnten.es ist auch schwer vorzustellen das der Täter 100% erfolgsquote hatte.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.01.2013 um 15:58
Also ich habe jetzt auch noch mal hin und her überlegt. Mir lässt das keine Ruhe… Ich bin hin und hergerissen was ich nun denken soll.

1. Dass in der Wohnung nur O-Saft getrunken wurde – Nie und nimmer! Das passt nicht zu dem ganzen Partymarathon usw. Gerade in dem Alter. Man bleibt bis zum Schluss in einer Kneipe, will dann wohl noch nicht nach Hause und geht zu einem Bekannten um die Ecke. Dann trinkt kein Mensch O-Saft… Und schon gar nicht alle vier. Und ich gehe mal davon aus, dass in der Kneipe auch schon Alk getrunken wurde. Vielmehr ist anzunehmen, dass weiter getrunken und vielleicht auch was geraucht wurde. Klar, dass das nicht gleich bei der Polizei erwähnt wird. Zumal bei der ersten Befragung (wohl ein paar Tage nach Sonjas verschwinden) vielleicht auch noch nicht der Ernst der Lage erkannt wurde. Danach wollte es wohl auch keiner mehr zugeben weil es vielleicht auch nicht wichtig erschien… Ist es ja wahrscheinlich für die eigentliche Tat auch nicht.

2. Wenn wir nun davon ausgehen, dass Alk oder evtl. auch Gras im Spiel war, dann würde das auch das teilweise unlogische Verhalten von Robert und vielleicht auch Sonja erklären. Vielleicht waren die beiden nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne. Deshalb auch erst der Wunsch die Schwester anzurufen und dann doch nicht. Erst pinkeln und dann doch nicht. Vielleicht ist auch Robert deshalb spontan auf die Idee gekommen, doch die Tram zu nehmen. Hat deshalb auch nicht dran gedacht, die große Uhr zu sehen usw… Wenn ich einen Schwips habe bring ich auch einiges nicht mehr auf die Reihe und handle teilweise anders als nüchtern. Vielleicht bringt Robert die Story auch nicht mehr ganz exakt ins Gedächtnis und reimt sich selber einen Teil zusammen. Ich finde schon, dass es teilweise unstimmig klingt, aber eher einfach nur total verplant… Ihn als Täter schließe ich inzwischen komplett aus.

3. Wenn man Kristin Harder, Sonja Engelbrecht und Bettina Trabhardt betrachtet, dann fällt wirklich ein Zusammenhang auf. Und ich denke auch, dass die Polizei das genauso sieht. Umso auffälliger ist es doch, dass in keinem Zeitungsbericht und auch nicht im Fernsehen von einem Taxifahrer als Zeugen oder auch möglichen Täter gesprochen wird. Die Polizei muss auf Taxis gekommen sein weil es ja so was von naheliegend ist. Bei Kristin vermuten sie, dass sie in ein Taxi gestiegen ist – kein Fahrer hat sich aber je als Zeuge gemeldet. Sonja ist direkt neben einem Taxistand das letzte mal (wenn auch nur von Robert) gesehen worden. Ich glaube sie erwähnen es mit Absicht nicht. Auch haben sie den wahrscheinlichen Zusammenhang der drei Fälle bewusst verschwiegen. Erstens würde das mit dem Taxi evtl. den Täter warnen und auch natürlich die Taxis in München schädigen und zweitens wenn von einem Serienmörder die Rede wäre, würde es doch eine totale Panik und Hysterie geben… Und das ohne jeden Beweis? Ich denke, das wurde bewusst nie öffentlich gemacht.

4. Einen Selbstmord von Bettina Trabhardt schließe ich komplett aus. Das alles passt doch überhaupt nicht dazu. Ich denke es ist schon schwer genug sich wirklich umzubringen und dann auch noch so, dass überhaupt nix gefunden wurde? Keine Handtasche????? Kein Abschiedsbrief??? Keine Leiche und sonst auch nix? Nein, dass halte ich für sehr unwahrscheinlich. Vielleicht es auch nur eine Behauptung der Polizei, dass niemand auf einen Serientäter kommt…

5. Und dass seit Bettina nichts mehr weiter passiert ist kann wirklich viele Gründe haben, die weiter oben schon erwähnt wurden.

Es ist wirklich schlimm, dass man hier nicht mehr tun kann…Ich kann es immer noch nicht fassen, dass es in keinem der drei Fälle auch nur eine einzige konkrete Spurt gibt…


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