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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

16.01.2015 um 23:08
@Doverex
Dito beschleicht mich dieses Gefühl, hier wird Wahrheit und Dichtung vermischt etwa mit dem Ereignis, wie Markbert die Straßenbahn am SMP noch schnell nimmt. So als hätte er das auch tatsächlich so getan, doch ob Sonja da selbst auch zu diesem Zeitpunkt am SMP war ... muss nicht unbediengt mMn. so den Tatsachen entsprechen.
Theoretisch könnte das mit der Straßenbahn nehmen von Markbert so stimmen, nur Sonja wäre in diesem Fall selbst nie am SMP selbst gewesen/angekommen.
@Zfaktor
Zfaktor schrieb: ... fragte er sie deshalb nach der Uhrzeit ...
@DieKrähe
Vielleicht hat "Markbert" nur deshalb nach der Uhrzeit gefragt weil er ein Gespräch beginnen wollte ...

die zweite Frage wäre dann gewesen ob sie vielleicht ein blondes Mädchen gesehen haben ...

als er dann gemerkt hat das sie ihn nicht richtig verstehen ... wandte er sich mit derselben Frage dann direkt an den Tramfahrer ... nur der hat garnicht reagiert ...

@DieKrähe

Den Vater wollte Sonja nicht anrufen weil sie gesagt hat das macht sie nicht nochmal ... die Schwester konnte sie nicht anrufen da sie die Nummer nicht wusste ... für ein Taxi hätte das Geld nicht gereicht ... daher völlig logisch das Sonja in dieser Nacht verschwunden ist ... genau an einer Stelle an der in der Nacht die Freier vorbeifahren ... und sich nebenan die Drogendealer treffen ...


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

17.01.2015 um 02:04
@DieKrähe
Denn Vater wollte Sonja nicht anrufen weil sie gesagt hat das macht sie nicht nochmal...die Schwester konnte sie nicht anrufen da sie die Nummer nicht wusste...für ein Taxi hätte das Geld nicht gereicht ...daher völlig Logisch das Sonja in dieser Nacht verschwunden ist...genau an einer Stelle an der in der Nacht die Freier vorbeifahren ...und sich nebenan die Drogendealer treffen ...Text
@DieKrähe

Klar, Spekulativ :ask: wenn man schon verschwindet (soll) dann aber auch an einer der
gefährlichsten Ecken die München damals wohl zu bieten hatte.

Ist ungefähr so wie , wenn man schon über Bord geht dann aber auch in Hai verseuchten
Gewässern.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

17.01.2015 um 11:12
DieKrähe schrieb:Vielleicht hat "Markbert" nur deshalb nach der Uhrzeit gefragt weil er ein Gespräch beginnen wollte ...

die zweite Frage wäre dann gewesen ob sie vielleicht ein blondes Mädchen gesehen haben ...
@DieKrähe & @Zfaktor

Das würde also beudeuten, wenn M. sich etwa in der Tram nach Sonja erkundigt hätte, dass er den Kontakt schon zu Sonja auf dem Weg zum SMP verloren hätte (aus i-welchen Gründen?). Der Gedanke ist eigentlich nicht schlecht, nur fragt sich halt, wenn Sonja ihn wirklich schon auf dem Weg zum SMP etwa abhängen (abschütteln) wollte, und ihr das auch gelungen wäre, wieso sollte sich M. dann so eine Erzählung (der gemeinsame Weg zum SMP MIT Sonja) ausdenken?

Interessant ist ja das kleine Detail :
Der 17jährige gab an, daß er noch eine Telephonkarte in den Apparat gesteckt habe und dann mit der Trambahn heimgefahren sei.
Quelle: Diskussion: Der Fall Sonja Engelbrecht - Zeitungsartikel, Links, Berichterstattung (Beitrag von ARWEN1976)

Also er selbst seine Telephonkarte in den Apparat noch steckte. Weil dies vielleicht Aufschluß darüber geben könnte, stand die Tram schon da, oder fuhr sie da gerade erst ein?
Theorie: Die Tram fuhr in diesem Moment ein, denn wenn sie schon da stand, weiß ich nicht, ob M. sich noch die Zeit genommen hätte, sie in den Apparat zu stecken (anstatt sie schnell Sonja nur in die Hand zu drücken)?

Das sind aber schon so feine Nuancen, wo man nicht wirklich eine schlüssige Theorie drauf aufbauen kann.

Auf alle Fälle mal ein DANK an @ARWEN1976 , der Thread mit viel gesammelten Zeitungsmeldungen über Sonja Engelbrecht ist wertvoll!

Link dazu: Diskussion: Der Fall Sonja Engelbrecht - Zeitungsartikel, Links, Berichterstattung

Lieben Gruß,
Doverex


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Der Fall Sonja Engelbrecht

17.01.2015 um 13:54
Und noch was....

@Zfaktor @DieKrähe and @all

Eigentlich sehr schade finde ich es auch, dass in der AZ-XY Sendung vom ZDF, 28.11.2012 "Wo ist mein Kind?", nicht genauer und eindeutiger auf unten benannte Lokalitäten von München in den 90iger Jahren hingewiesen wurde.


Sie besuchte vorwiegend folgende Diskotheken und Lokale: das 'Liberty' im Motorama, 'Tilt' und 'Backstage' am Containerplatz Helmholtzstraße, 'Hexe' in Gröbenzell, 'Flex' in der Ringseis- und 'Pulverturm' an der Schleißheimer Straße.

Quelle: @krähe & Diskussion: Der Fall Sonja Engelbrecht - Zeitungsartikel, Links, Berichterstattung (Beitrag von ARWEN1976)
(Auszug aus der Süddeutsche Zeitung vom 20. Mai 1995)

Denn nimmt man mal die Theorie an, dass jemand Sonja am Stiglmeierplatz sah und sie der Täter nicht näher aber doch vom sehen her kannte aus i-welchen der Münchner Lokalitäten: Das Liberty im Motorama, das Tilt und das Backstage am Containerplatz Helmholtzstraße, Hexe in Gröbenzell, das Flex in der Ringseis- und der Pulverturm & das Vollmond, hätte es ja auch sein können, dass sich etwa eine Frau die die Sendung XY sich ansieht, an einen Typen zurückerinnert aus diesen Lokalitäten, der sie mal damals heim fuhr, dabei sehr zudringlich, sie in arge Bedrängnis und vielleicht auch gewaltätig wurde, sie aber doch aussteigen ließ, weil auch andere Gäste davon wussten, dass der Type sie heim fuhr?

Also gar so abwägig, dass sie ein Gast aus einer dieser Lokalitäten am SMP bei der Telefonzelle erkannte, er mit seinem Auto hielt und Sonja bei dem ins Auto einstieg, weil sie ihm auch aus einer dieser oben angeführten Münchner Lokalitäten her kannte (nicht so gut, aber doch ein bisserl....?) könnte dies auch gut möglich sein, oder? Dass man da immer auf mögliche Freier und Zuhälter am SMP den Fokus legte, könnte auch völlig falsch gewesen sein. Und wenn man gar keine Spur findet, muss ja i-was falsch gemacht worden sein, weil niemand löst sich einfach so in Luft auf.

Schönes WE!
Doverex


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

17.01.2015 um 16:20
Doverex schrieb:Denn nimmt man mal die Theorie an, dass jemand Sonja am Stiglmeierplatz sah und sie der Täter nicht näher aber doch vom sehen her kannte aus i-welchen der Münchner Lokalitäten: Das Liberty im Motorama, das Tilt und das Backstage am Containerplatz Helmholtzstraße, Hexe in Gröbenzell, das Flex in der Ringseis- und der Pulverturm & das Vollmond, hätte es ja auch sein können, dass sich etwa eine Frau die die Sendung XY sich ansieht, an einen Typen zurückerinnert aus diesen Lokalitäten, der sie mal damals heim fuhr, dabei sehr zudringlich, sie in arge Bedrängnis und vielleicht auch gewaltätig wurde, sie aber doch aussteigen ließ, weil auch andere Gäste davon wussten, dass der Type sie heim fuhr?
@Doverex


sehr guter gedanke !


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

17.01.2015 um 17:58
@armleuchter

Finde ich auch gut überlegt von @Doverex !

Das wär dann aber wirklich

ein Verhängnisvoller Zufall gewesen,wenn so ein flüchtiger Lokal Bekannter
zufällig um die Uhrzeit Werktags Sonja am SMP angetroffen hätte.


Worauf @Doverex noch aufmerksam machte , die Sache mit der Telefonkarte die Markbert
selbst in das Telefongerät gesteckt haben will.

Hm, konnte Sonja das nicht selber- konnte sie das nicht selber ??Text

Spekulativ :ask: vielleicht sollte die Telefonkarte ja von jemandem gefunden werden , als
Beweis für einen von Sonja versuchten Telefonier Versuch der dann allerdings jäh aus
unbekannten Gründen abgebrochen wurde ?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

24.01.2015 um 04:19
@Doverex
... Und wenn man gar keine Spur findet, muss ja i-was falsch gemacht worden sein, weil niemand löst sich einfach so in Luft auf ...

... Also gar so abwägig, dass sie ein Gast aus einer dieser Lokalitäten am SMP bei der Telefonzelle erkannte, er mit seinem Auto hielt und Sonja bei dem ins Auto einstieg, weil sie ihn auch aus einer dieser oben angeführten Münchner Lokalitäten her kannte ...
@Zfaktor
Zfaktor schrieb: ... Zufall gewesen,wenn so ein flüchtiger Lokal Bekannter
zufällig um die Uhrzeit Werktags Sonja am SMP angetroffen hätte ...
@DieKrähe
Vielleicht Zufall ... auf dem Weg Richtung Bahnhof ... eventuell wusste auch jemand wo Sonja an diesem Abend sein würde ...

@Zfaktor
Zfaktor schrieb: .. die Sache mit der Telefonkarte die Markbert
selbst in das Telefongerät gesteckt haben will ...
@DieKrähe
Als bekannt wurde das Sonja die Nummer der Schwester nicht auswendig wusste, hat sich wohl keiner gewundert warum sie nicht angerufen hat/haben kann.

@Zfaktor
... konnte Sonja das nicht selber- konnte sie das nicht selber ...
@DieKrähe
Offensichtlich hat "Markbert" über den ganzen Abend (und über Sonja) bestimmt ...

Die Polizei entwickelt im Laufe der Zeit zahlreiche Theorien. So wie ich laut XY verstanden habe, nimmt man an das Sonja am SMP war und ab dem SMP gibt es dann zahlreiche Theorien.

Entweder in ein fremdes oder ihr bekanntes Fahrzeug gestiegen oder am SMP von Mädchenhändlern verschleppt.

Bei der Entführungstheorie nimmt sie aber an das es geplant war und der/die Entführer die Sonja vorher schon gekannt haben müssen bzw. "Markbert" gekannt haben ...

Bei der Entführungstheorie würde es auch schon reichen wenn man gewusst hätte wo und wann Sonja an diesem Abend unterwegs ist.

Man müsste dann nur zwischen Schellingwohnung, SMP, Bahnhof oder kurz vor Laim zuschlagen, bzw. abwarten wenn sie alleine ist.

Da die Polizei aber sosehr auf den SMP fixiert ist (bzw. deren Umgebung) , denkt sie offensichtlich das Sonja dort völlig hilflos zurückgelassen wurde.(XY: Hat aber nicht angerufen, weder bei ihrer Schwester noch bei ihren Eltern)

Hört sich nach einem kleinen Kind an das zurückgelassen wurde ...

Wie gesagt, die Theorie der Polizei.

@DieKrähe
Welchen Grund kann es geben einen Scherzanruf zu leugnen bzw. zu behaupten das überhaupt keine Anrufe aus der Schellingwohnung erfolgt sind ?

Weil es vielleicht nicht der einzige Anruf war und noch weitere erfolgt sind, da leugnet man dann lieber komplett ab. Vor allem wenn die Anrufe erfolgt sind zu einer Uhrzeit zu der man eigentlich schon auf dem Weg zum SMP war ? Und Sonja ja unbedingt die Schwester anrufen wollte ...

Vielleicht haben die Jungs aber auch die Wahrheit gesagt und es sind garkeine Anrufe aus der Schellingwohnung sondern aus einer anderen Wohnung erfolgt ?

Habe geglaubt die Polizei hätte die Telefonverbindungen überprüft, dem war wohl nicht so ?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.01.2015 um 09:40
Die Polizei entwickelt im Laufe der Zeit zahlreiche Theorien. So wie ich laut XY verstanden habe, nimmt man an das Sonja am SMP war und ab dem SMP gibt es dann zahlreiche Theorien.

Entweder in ein fremdes oder ihr bekanntes Fahrzeug gestiegen oder am SMP von Mädchenhändlern verschleppt.
@DieKrähe @Zfaktor @armleuchter and @all


Ob man bei der Polizei wirklich auch an Mädchenhändler glaubt, weiß ich nicht.
Würde aber meinen, eher nicht.
Denn wenn die Polizei den Tod von Sonja annimmt, deutet diese Denkweise eher nicht auf Menschenhändler hin.
Nämlich aus dem Grund heraus, was sollen Menschenhändler mit einem zu Tode gebrachten Mädchen anfangen? Mädchenhändler haben eher ein Interesse daran, die Mädchen mit denen sie handeln, dass diese auch leben. Dazu kommt es mir eh merkwürdig vor, dass Mädchenhändler sich ein deutsches Mädchen greifen würden mitten in München. Und viel mehr Personen wären bei so einem Mädchenhändlerring involviert, ob da nicht in den bald 20 Jahren wer geredet hätte?

Also im Grunde denke ich nicht, dass die Polizei da selbst groß an Mädchenhändlerringe im Fall Sonja Engelbrecht denkt. Auschließen kann man es sicher nicht ganz, nur die Wahrscheinlichkeit dazu kommt mir recht klein vor.

Ich denke, in dem Fall Engelbrecht kann man leider gar nix wirklich komplett ausschließen. Man muss einfach offen bleiben, auch bei dem Umstand, ob Sonja am SMP tatsächlich war oder nicht.
Für nichts hat man einen Beleg dazu, dass sie da war, genausowenig dass sie dort nicht war.

Ein wirklich sogenannter "blöder" Zufall könnte auch passiert sein, eben eine sehr lose (Lokal) Bekanntschaft, der Sonja zufällig am SMP sah, sie einlud heim zu fahren, wie auch ein loser Bekannter aus der erweiterten Nachbarschaft der Engelbrechts kommt dazu in Frage. Der eh in die selbe Richtung fuhr....den Sonja aus ihrer erweiterten Wohnumgebung her (und wenn sie ihn nur vom sehen her) kannte, solche Zufälle könnten genauso eine Rolle spielen.

Wenn Sonja aber tot ist, und der Täter sie so versteckte, dass sie nie gefunden wird, dürfte es möglicherweise ein Verbindung Täter >>> Sonja in irgendeiner Form vorher schon gegeben haben? Natürlich nicht zwingend, aber die Wahrscheinlichkeit kommt mir dabei höher vor als ein völlig Unbekannter. Weil wenn der Täter was tut (eben die Leiche verstecken & komplett verschwinden lassen), so wird bei jedem TUN des Täters eine Motivation dahinter stecken.

Mögliche Motivation des Täters: Keinerlei Spur zuzulassen, dass eine Verbindung zwischen ihm und Sonja am Tag des Verschwindens herzustellen/nachzustellen ist?

Weiters denke ich da eher an einen älteren Tätertypen, also der damals schon eher mind. 30 Jahre alt war? Dem es nicht mehr so leicht fällt, mit so jungen 19 jährigen Frauen privat in engeren Kontakt zu kommen. Denn mir ist dieses spurlose Verschwinden von Sonja fast schon "zu perfekt", dass ich es einen jungen Burschen um die 20 Jahre zutrauen würde. Darum würde ich eher zu einem älteren Semester tentieren.

Das oben kann aber auch ALLES völlig falsch sein!
Wichtig scheint mir, dass man in jede Richtung im denken offen bleibt, weil es für nix wirklich eben einen Beleg oder Hinweis gibt, was eine Theorie untermauern würde.

Lieben Gruß,
Doverex


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.01.2015 um 18:16
@Doverex

Schreibt
Und viel mehr Personen wären bei so einem Mädchenhändlerring involviert, ob da
nicht in den bald 20 Jahren wer geredet hätte ?
Text
Mädchenhändlerring ist auch so ein verwaschener Begriff finde ich.

Rotlicht Kriminalität trifft es da besser,kann mir vorstellen das die sehr breit gefächerte Aktivitäten
haben.

Prostitution,Zwangsprostitution,Drogenhandel,Waffenhandel und wenns passt kann ich mir
auch die Verschleppung einer Deutschen Frau in die Zwangsprostitution vorstellen.

Rotlicht Profis wird man schon Foltern müssen um was raus zu bekommen,ansonsten singen die
kaum.

Schwachpunkt bei Sonjas Fall ,Spekulation :ask: wären sicher die 2./ 15. Jährigen Grünschnäbel
damals aus der Schellingwohnung gewesen.

Sollte eine irgendwie geplante Entführungsaktion der Grund für Sonjas Verschwinden sein
hätten Rotlicht Profis sich auf eine Mitwirkung von denen bestimmt nicht eingelassen.
Bei Markbert gibt es ja das V Mann Gerücht :mosquito: da weiß man nicht
ob er im Rotlicht Bereich drin steckte und wenn ja was für ein Vertrauen er dort genoss.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.01.2015 um 02:55
Man muss bei Sonjas Fall auch immer an Motive denken.

Wenn die Theorien von Sonjas Familie stimmen sollten,hatte Sonja mindestens eine wenn nicht
mehr Giftschlangen in ihrem engen Bekanntenkreis (Clique).

Spekulativ :ask: Das kann schon mal vorkommen das sich gute Freundinnen/Freunde zu Giftschlangen
entwickeln und sei es wegen der Schönheit einer Person.
Sonja hatte viele Verehrer , vielleicht zog sie permanent die Blicke und Komplimente der
Männer wo die Clique auftauchte auf sich.

Markbert soll laut Gerücht :mosquito: in Sonja verschossen gewesen sein,sie aber nicht in ihn.

Hat die Polizei wirklich den gesamten Telefonverkehr Sonjas am 10. und 11. April 1995.
erkundet ??

Spekulativ :ask: was wenn eine der Freundinnen eine Giftschlange war und nachdem klar
war das Sonja ausnahmsweise einmal alleine mit Markbert unterwegs sein würde
Jemand den Tipp gab auf den vielleicht schon lange gewartet wurde.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.01.2015 um 09:24
Zfaktor schrieb:Man muss bei Sonjas Fall auch immer an Motive denken.

Wenn die Theorien von Sonjas Familie stimmen sollten,hatte Sonja mindestens eine wenn nicht
mehr Giftschlangen in ihrem engen Bekanntenkreis (Clique).

Ja klar @Zfaktor das Motiv, welches Motiv könnte tatsächlich dahinter stecken, dass Sonja (wohl für immer) spurlos verschwunden ist/bleibt?

MMn. müsste man erst mal herausarbeiten, falls es wirklich einen Plan gab, Sonja abzugreifen an diesem Abend/Nacht, in diesem Plan es völlig egal sein müsste, ob Sonja das Auto an diesem Abend zur Verfügung hatte oder nicht. Weil niemand vorher genau wissen konnte, ob Sonja & ihre Schwester sich über den Gebrauch des Autos einig werden würden oder nicht an diesem Tag.

Hätte es also vorher sowas wie einen "Entführungsplan" gegeben, kann im Grunde niemand damit wirklich planen, Sonja i-wo (etwa am SMP) so ganz alleine anzutreffen - bei ihrem Nachhauseweg. Das macht aber für mich eine tatsächliche wirkungsvolle Planung sehr schwer, dieses Mädchen beim Heimweg abzugreifen.

Aber zurück zur möglichen Motivation!
Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass beim Täter/ern sexuelle Gewalt gegenüber Frauen als Motivation den Hintergrund in diesem Fall darstellten, ehrlich gesagt als die wahrscheinlichste Möglichkeit. Sonja sah/sieht sehr gut aus, ihre Kleidung mit hohen Stiefeln und hautenger Lederhose unterstrich wohl dazu noch ihre Schönheit? Ich tippe mit diesen Grundlagen auf ein krankhaftes Täterhirn, der dieses Mädchen "zu einer sexuellen Machtdemonstration für sich selbst" in seine Gewalt brachte?

Es könnte daher möglich sein, dass der Täter Sonja schon vorher aus den Lokalitäten in München: 'Liberty', 'Tilt', 'Backstage', 'Hexe' in Gröbenzell, 'Flex', 'Pulverturm' oder 'Vollmond' her in seinem Visier hatte, als er um diese Uhrzeit selbst nach Hause fahren wollte, und Sonja zufällig in München da ganz alleine in der Nacht sah? Auch ein Anrainer aus Sonjas Wohngegend kommt dazu in Frage, der sie dort schon öfters sah (vielleicht sie ihn auch???) und er schon früher mal Annäherungsversuche gegenüber Sonja probierte?

Mögliches Szenario: Somit wäre der Täter, der vielleicht mit seinem Auto neben Sonja anhielt und ihr womöglich eine Heimfahrt anbot kein völlig Unbekannter für sie gewesen? Und dies würde vielleicht auch erklären, WARUM er Sonjas Leiche für immer versteckte/verschwinden lies, weil er Angst hatte, dass man über diesen Schnittpunkt (frühere Annäherungsversuche) zwischen ihm und Sonja eine Spur zu ihm zurück verfolgen kann?

Denn ein völlig unbekannter Täter hätte ja ihre Leiche (ich nehme auch stark an, dass Sonja nicht mehr lebt) eigentlich nicht unbediengt so verschwinden lassen müssen, dass sie niemals mehr gefunden wird.

Denn nehmen wir mal den umgekehrten Fall mal an, dass der Täter eine völlig unbekannte Person von Sonja war, so würde er ja eine Leiche nicht bei sich daheim im Garten oder im Keller vergraben/verstecken, weil er dann ja normal in Zukunft immer in Gefahr ist (zufällig Entdeckung, und dass bei ihm daheim), mit dem Mord in Verbindung gebracht & überführt zu werden.

Geht er aber raus für die Leichenentsorgung, kann er immer von wem gesehen/beobachtet werden, hier liegt immer ein gewisses Risiko für den Täter vor. Die Frage dabei ist, geht ein völlig unbekannter Täter solch ein Risiko überhaupt ein? Er müsste dies eigentlich nie tun, denn eine Spur/Verbindung zu ihm gibt es ja dann eh keine. Es würde hier ja eine einfache schnelle Ablage (etwa im Wald) genügen, nur darauf bedacht, dass ihn niemand dabei sieht/beobachtet.

Die Frage lautet dann eben: "Wieso lässt der Mörder die Leiche für immer verschwinden?"
Also möglicherweise DOCH daheim bei ihm im Keller/Garten vergraben oder im Wald/See für immer versenkt???

Also ich will da nix überbewerten, aber die Tatsache, dass Sonja (und somit wohl ihre Leiche) für immer verschwunden scheint, deutet mMn. schon auch möglicherweise darauf hin, dass es i-eine Verbindung Mörder - Sonja geben könnte, die sich nicht nur allein auf den Tag des Verschwindens von Sonja bezieht.

Fazit: Also für mich sind absurde sexuelle Macht-Phantasien des Täters (Mörders) von Sonja die wahrscheinlichste Motivation, dass so jemand Sonja in seine Gewalt brachte. Der wahrscheinlich schon anderen Frauen mit seinen sexuellen Machtphantasien stark aufgefallen sein muss (nicht unbediengt deshalb aber im Strafregister aufscheint), es wäre halt sehr interessant gewesen, ob Frauen so einen Mann aus den oben benannten Lokalitäten in München, wo sich auch Sonja darin bewegte, her kannten, der auch bei ihnen schon total zudringlich wurde und zur Gewaltanwendung neigte, oder ob so eine Art von Mann in der Nähe von Sonja selbst wohnte?

Lieben Gruß!
Doverex


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.01.2015 um 16:49
Absolut Theoretisches Spekulieren :ghost:

Was für Zutaten bräuchte man für eine geplante Entführung !

+ Interessenten für das Opfer.


+ Ist das Opfer nicht irgendwie Allgemein auf dem Schulweg,beim Einkaufen,Spazierengehen
zu greifen,benötigt man Lockmittel (Vögel).
Das wären neue Weibliche/Männliche Bekanntschaften von denen das Opfer ganz begeistert
wäre.
Diese würden dann versuchen das Opfer in eine günstige Position zu locken wo ein Zugriff
möglich ist.

+ Ideal wäre wenn schon alte Bekannte des Opfers Kontakt zu den Kriminellen hätten die
ein Interesse am Opfer zeigen.


+ Ebenfalls Ideal wäre eine total Vergiftete Atmosphäre zwischen dem Opfer und einem oder
mehreren Bekannten bis hin zum Hass auf das Opfer.


+ Auch ein oder mehrere schwer Drogenabhängige die für ein Paar Schüsse ihre eigene Mutter
umbringen würden im Bekanntenkreis des Opfers wären eine 1 A. Voraussetzung.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.01.2015 um 17:45
Spekulativ :ask: bei Sonja wäre das ZentralText[/ Wichtigste gewesen sie erst einmal alleine
aus dem Haus zu bekommen.
Ob nun mit oder ohne Auto wär erst einmal egal,wichtig ist das man sie alleine hat.
Es hätte (wenn sie erst mal allein ist) im Falle einer geplanten Entführung
sicher mehrere Zugriffs Optionen gegeben,das hat dann vielleicht ja auch Super geklappt.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

27.01.2015 um 02:12
Wichtig bei Sonjas Fall wären Exakte Infos was genau am Abend vom 10. auf den 11.April 1995
geschah.

Von den Bekannten Jugendlichen die mit Sonja unterwegs waren erwarte ich die keinesfalls.

Von der Polizei erwarte ich sie auch nicht (Ermittlungstaktik,Persönlichkeitsschutz und ähnliches)


Auch von Presse,Radio und Fernsehen nicht.


Das ist eben das Problem bei uns Almy (Ermittlern) eigentlich bei durchweg allen Fällen.

Aber wir sollen ja auch streng genommen nicht eine Private Form von Ermittlungen betreiben
sondern nur diskutieren ;) .


Ich nehme die Infos von Familienangehörigen der Opfer (können in der Presse verzehrt sein)
immer noch am wichtigsten,nicht nur in diesem Fall.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.01.2015 um 16:35
@Doverex
... Also gar so abwägig, dass sie ein ... aus einer dieser Lokalitäten ... erkannte und Sonja bei dem ins Auto einstieg, weil sie ihn auch aus einer dieser oben angeführten Münchner Lokalitäten her kannte ...
@Zfaktor
... Schwachpunkt bei Sonjas Fall ,Spekulation wären sicher die 2./ 15. Jährigen Grünschnäbel
damals aus der Schellingwohnung gewesen.

Sollte eine irgendwie geplante Entführungsaktion der Grund für Sonjas Verschwinden sein
hätten Rotlicht Profis sich auf eine Mitwirkung von denen bestimmt nicht eingelassen .
..
@DieKrähe
Heisst ja nicht das genau für diesen Tag oder überhaupt etwas geplant war ... müssen auch keine Rotlichtprofis gewesen sein ... vielleicht hat nur jemand seine Hilfe angeboten ... die Situation dann aber ausgenutzt bzw. sein Versprechen nicht eingehallten ...

Wenn man aber möchte das die "heile Welt" nicht zusammenbricht bzw. man vor den Eltern das Gesicht nicht verlieren möchte, würde ich auch 15. Jährigen so einiges zutrauen.

Einen 15. Jährigen der Drogen nimmt und auch vertickt findest du wohl noch niedlich ?

Warum wurde in XY eigentlich der richtige Name von Julian genannt, hat das einen bestimmten Grund ?

@Zfaktor
Zfaktor schrieb:... Wichtig bei Sonjas Fall wären Exakte Infos was genau am Abend vom 10. auf den 11.April 1995
geschah ...
@DieKrähe
Wichtig sind auch exakte Infos was vor dem 10. April und danach geschah.

Weder im Vollmond noch auf dem Weg oder direkt am SMP wurde Sonja von unabhängigen Zeugen gesehen, dann wird sie auch gleich vom erstbesten Typen mitgenommen der sie spurlos veschwinden lässt, schon sehr komisch.

Am einen Tag hat "Markbert" noch grosses Interesse an Sonja. Tags darauf plötzlich nicht mehr. Das der Urlaub da wichtiger war meinetwegen. Wird sich doch aber erkundigt haben ob Sonja wieder aufgetaucht ist ? Glaube nicht das ich da einen ruhigen Urlaub hätte.

@Zfaktor
Zfaktor schrieb:Bei Markbert gibt es ja das V Mann Gerücht
@DieKrähe
Wenn könnte "Markbert" ausspioniert bzw. "beobachtet" haben ?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.01.2015 um 05:05
Was anderes mal.

Warum wurden die Kleidungs - und Schmuck gegenstände, die Sonja an diesem abend trug nur so spärlich beschrieben. Kann man da nicht mal vom Pullover ein vergleichs Bild veröffentlichen oder auch von der Lederjacke, die hatte sie von der Oma geerbt. Aus welchem Jahr ist die Jacke? Wieviele taschen hat die Jacke? Mit Reißverschluss? Knöpfen? Auch von den Schnürstiefeln hätte ich mehr erwartet. Da kann ich mir X modelle vorstellen.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.01.2015 um 18:15
@latte3

Ich könnte mir höchstens vorstellen das eine Exakte Beschreibung der Lederjacke etwas gebracht
hätte (in den ersten Wochen,Monaten ,Jahren) nach Sonjas Verschwinden.

Eine 1970ger Lederjacke wäre zum Beispiel auf einem Flohmarkt Verkauf sicher aufgefallen.

Die Fundbüros Damals werden doch wohl darüber in Kenntnis gesetzt worden sein auf
so eine Lederjacke zu achten,denke ich mal.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.01.2015 um 18:54
Da hast du recht.@Zfaktor
Aber so eine Lederjacke kann heute immer noch beim Täter im Keller oder im Schrank hängen, oder aufm Flohmarkt angeboten werden.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.01.2015 um 19:04
@latte3

Ist jetzt mal so eine fixe Idee,aber vielleicht sollte man mal im Münchner Raum eine Zeitungsanzeige
setzen alte Lederjacken bevorzugt aus den 1970ger Jahren zu kaufen gesucht.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

01.02.2015 um 16:20
Vielleicht nicht die beste Idee, aber ich meine so eine Lederjacke hält doch ihren wert und vergammelt nicht über die Jahre. Und dann der ganze Schmuck.
Bei anderen Vermissten fällen werden auch oft vergleichsbilder oder gar original bilder von mitgeführten gegenständen und Kleidung veröffentlicht.


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