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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht
Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 04:31
Zfaktor: Kurz zu mir,zunächst ein herzlichers hallo an alle Mitglieder,bin absoluter Internetneuling deshalb bitte ich schon mal um Nachsicht wen einiges etwas spackig rüber kommt. Habe mich von Seite 1.mit Sonjas Fall auseinandergesetzt bis zur Schlaflosigkeit und alle eure Komentare Gelesen.Allso für mich ist der Stiglmeierplatz die Crux,auch wenn die Polizei Markberts geschichte kauft,das ist mir ohne auch nur einen Zeugen einfach zu dünn.Wenn der Jetzt behauptet hätte sie wäre ins Pärkchen zum Pinkeln gegangen und er hätte da ein Urg.gehört und Sonja wäre weg gewesen würden jetzt alle rätzeln wie hat der oder die das gemacht sie da so schnell zu überwältigen und ohne spuren zu verschleppen? Allso nur Markberts Aussage ist für mich so ziehmlich Null Wert.Wenn Sonja nur einigermaßen vorsichtig war und sie kannte München ja hallte ich es für sehr sehr unwahrscheinlich das sie den Stiglmeierplatz ,damals noch ne üble Ecke überhaupt anzusteuern wenn sie wusste das Markbert von dort aus Vieleicht die letzte Tram in seine Richtung nehmenen wollte,da hätte sie Silvia doch schon vom Lokal aus angeruffen.Allso für mich liegt der Hund im Bereich Vollmond-Wohnung im Pfeffer,kann mich irren,was kann man auch sonst in diesem fall aber kommt mal lieber nicht immer weiter vom Anfang weg.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 05:28
es fällt natürlich jetzt schwer, daran zu rütteln, was ein beteiligter im tv unverpixelt und mit scheinbar reinem gewissen erzählt über den Abend.


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 10:10
ich denke es bringt wenig wenn hier periodisch - ca alle 5 seiten - immer wieder nur die version von markbert angezweifelt wird ohne dass daraus ein alternatives szenario entwickelt wird.

Insofern@Zfaktor , hast du eine idee ?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 11:16
@Zfaktor

Sorry, da kann ich Dir nicht zustimmen. Versetz Dich mal in Roberts Lage: Er ist ist 17 und ein 2 Jahre älteres, umwerfend aussehendes Mädchen überredet mit ihm allein auszugehen. Dabei treffen sie zwei junge Männer, die noch einmal 2 oder 3 Jahre älter sind (sie haben ja schon eine eigene Wohnung) und gehen mit denen mit, um bis gegen 2 Uhr nachts in der Wohnung zu trinken, reden whatever.

Um 02:00 stolpert er dann mit dem Mädel auf die Straße um nach Hause zu gehen und hat jetzt 2 Probleme.

1. Aller Wahrscheinlichkeit nach sollte er längst zu Hause sein und muss bereits mit einem Mordsärger rechnen.
2. Hat er in München um diese "Tages"zeit und mitten in der Woche wahrscheinlich nur eine einzige Chance innerhalb der nächsten 2 oder 3 Stunden überhaupt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Heimat aufbrechen zu können. Eben die Tram, die um 02:30 am Stiglmaierplatz losfährt.

Sie stiefeln los zum Stiglmaierplatz. Vielleicht hofft Sonja, dass auch für sie eine Tram fährt, vielleicht plant sie von vornherein ihre Schwester anzurufen. Das sie daran denken, dass der Platz am Randes des Drogenstrichs liegt, falls sie es überhaupt wissen, glaube ich nicht. Für diese Kids war dieser Platz der Ort, von dem um diese Zeit noch Straßenbahnen fahren.

Als sie dort angkommen fährt die Tram schon ein. Robert hat keine Zeit zum Überlegen. Wenn er vor 5 Uhr früh zu Hause sein will, muss er die Tram erreichen. Es bleibt nur die Zeit Sonja die Telefonkarte in die Hand zu drücken. (Das sie keine hat, hat sie wahrscheinlich schon auf dem Weg erzählt.) Dann läuft er. Falls ihm überhaupt der Gedanke kam, dass es für Sonja nicht nur sehr unangenehm, sondern wirklich gefährlich war um diese Zeit allein auf dem Stiglmaierplatz zurückzubleiben, hat er in beiseite geschoben. Mit 17 fällt dieser Gedanke unter "So was passiert doch mir/meinen Freunden nicht. So was passiert nur Anderen".


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 13:27
@3Arwen3

sehe ich fast genau so.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 13:31
Ich habe mittlerweile herausgefunden, wo Sonja in Laim zu Hause war: Nämlich in der Zschokkestraße direkt an der U-Bahn-Station "Friedensheimerstraße". (Die Familie ist nach Sonjas Verschwinden umgezogen. Aber nur 2 Häuser weiter.)


Sonja hatte es also sehr bequem, wenn sie abends ausgehen wollte. Sie konnte mit der U-Bahn direkt zum Hauptbahnhof/Stachus/Odeonsplatz fahren und dort in jede gewünschte Richtung umsteigen.

Um 02:30 nachts fuhr aber mit Sicherheit keine U-Bahn mehr. Heutzutage sähen Sonjas Optionen so aus: Es fährt jede Stunde eine Tram vom Stiglmaierplatz zum Stachus. Dort könnte sie in eine andere Tram Richtung Agnes-Bernauer-Platz umsteigen und von dort in ein paar Minuten zu Fuß nach Hause gehn. Die nächste U-Bahn fährt aber auch 2013 erst um 04:30. 1995 kann die Situation durchaus noch schlechter gewesen sein, so dass Sonja um 02:30 durchaus erst in zwei oder noch mehr Stunden keine Möglichkeit gefunden haben könnte, heim zu fahren.

Das heißt:
1. Sonja mußte 1995 wohl realtiv lange am Stiglmaierplatz warten, wenn sie öffentlich nach Hause fahren wollte.

2. Da sich aber dabei nicht mehr beobachtet wurde, gehe ich davon aus, dass sie, nachdem sie ihre Schwester nicht erreicht oder sich gegen den Anruf entschieden hat, entweder selbst aktiv eine andere Möglichkeit gesucht hat oder ihr eine angeboten wurde. Sie ist entweder freiwillig in ein Auto odr Taxi gestiegen oder wurde mit Gewalt in ein Auto gezerrt und zwar am oder ganz in der Nähe des Stiglmaierplatzes.

3. Nach Laim zurück hat sie es in dieser Nacht mit großer Sicherheit nicht mehr geschafft.
Denn dann wäre sie mehr als eine Stunde noch im öffentlichen Raum für Zeugen sichtbar gewesen. Und es hat sich niemand gemeldet, der sie noch gesehen hat.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 13:49
armleuchter schrieb:@3Arwen3
Sehr gute Informationen.



kh3j-4-a87f


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MonacoFranze
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 14:27
@Zfaktor
absolut richtig; es war in München ein absolutes Drama nachts mit dem ÖPNV irgendwie heimzukommen - fast unmöglich an einem Montag Morgen um 2:30h; die Nachtlinien hatten mindestens einen 1h Stunden Takt, dann gab`s noch den "Pennerbus", aber: es war durchaus nicht so einfach ohne Auto, Radl, Taxi heimzukommen - insofern: Markberts Reaktion einfach zu schaun, dass er die Tram erwischt ist absolut nicht verwerflich! Seh ich auch so.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 16:44
Dann drehen wir die Sache halt noch mal um:

Robert hat gelogen. Wieso? Meiner Meinung nach gibt es nur eines, was ihn schlechter aussehen lassen kann als die Geschichte, die er ohnehin erzählt hat (und, die ihn für den Vater und viele hier eh schon zum Hauptverdächtigen macht.) Nämlich, wenn er wirklich der Täter war.

Und wie ist die Sache dann abgelaufen?

Zunächst mal zu Robert: Wer war er? Ich meine es gibt nicht viele 17jährige, denen zuzutrauen ist, nicht nur zu morden, sondern auch die Leiche erfolgreich zu beseitigen. So jemand wäre aber dann kein "braver Junge", dem niemand was übleres als vielleicht mal einen Joint oder einen kleinen Ladendiebstahl nachsagen kann. Nee, wenn Robert so jemand war, dann reden wir von einem jungen Mann, der schon öfter vorher durch unangemessenes Verhalten gegenüber Frauen und Mädchen aufgefallen ist, jemand der Mädels gegen ihren Willen betatscht hat und mehr, jemanden der ein Strafregister und "Freunde" in übelsten Kreisen hatte.

War Robert so jemand? Nein, denke ich nicht. Das wäre mittlerweile durchgesickert und Monaco-Franze würde uns dann hier erzählen, dass er in Sonjas Umkreis erfahren hätte, was für ein übler Kerl dieser Robert war. Außerdem ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sonja mit so einem Typen allein weggegangen wäre. Wenige Wochen zuvor war ihre Schulkamaradin Stefanie von ihrem schwer kriminellen Exfreund ermordet worden. Selbst, wenn Sonja eine Vorliebe für wirkliche "Bad Boys" hatte, dürfte sie davon vorerst kuriert gewesen sein.

Fazit: Robert war wahrscheinlich ein ganz normaler, netter 17jähriger. Vielleicht ein bisschen frecher, selbstbewusster als Andere. (Denn viele 17jährige hätten sich gar nicht getraut Sonja zu fragen, ob sie mit ihnen weggeht.)


So und jetzt steht da ein bis dahin ganz normaler 17jähriger nachts um 02:00 mitten in Schwabing mit einer Leiche da. Er wollte von Sonja was, was sie nicht wollte. Sie hat sich gewehrt, er hat sie erwürgt. Was macht er?

Meine Meinung: Ein Großteil der 17jährigen lässt die Leiche entsetzt fallen und stürzt blindlinks davon, und wird am nächsten Tag, im eigenen Bett oder ,wo auch immer er sich verkrochen hat, verhaftet. Ein anderer Teil startet hektische Wiederbelebungsversuche, schreit die Nachbarschaft zusammen und wird noch am Tatort verhaftet. Einer von 100 hat den Nerv die Leiche in ein Gebüsch (vielleicht das, in dem Sonja austreten war) zu zerren und mit ein paar Blättern zu bedecken.

Robert ist dieser Hundertste. Er sitzt atmenlos in der Tram. Da sind englische Touristen, die starren ihn so komisch an. Sieht man ihm vielleicht an....? Mal vorsichtshalber einen auf harmlos machen und nee unverfängliche Frage stellen. Die Engländer geben nett und höflich Antwort. Haben also doch keinen Verdacht geschöpft. Aber da ist immer noch die Sache mit der Leiche. Die muss weg. Die kann da nicht bleiben, wo Robert sie gelassen hat, denn sonst wird sie in kürzester Zeit von einem Hundebesitzer, Jogger, Spaziergänger entdeckt.
Aber wie?

Robert ist 17. Das heißt damals er hat nicht nur kein eigenes Auto, sondern auch keinen Führerschein und wahrscheinlich wenig bis keine Fahrpraxis. Ein Fahrzeug beschaffen ist theoretisch einfach. Einfach heimfahren Papas/Mamas/Der großen Schwester Autoschlüssel nehmen, Auto holen, zurückfahren, Leiche einladen, Leiche wegbringen.

Praktisch: Fängt es damit an, dass Mama einen leichten Schlaf hat und sofort angetappt kommt als Robert um drei Uhr rein schleicht um ihn Vorwürfe machen. Also: Donnerwetter über sich ergehen lassen, sich ins eigene Zimmer trollen und so tun als ginge man ins Bett, warten bis wieder alles ruhig ist, Autoschlüssel klauen und wieder aus dem Haus schleichen. Auto starten und trotz mangelnder Fahrpraxis nicht nur unfallfrei, sondern auch unauffällig nach Schwabing zurückfahren.

Wieviel Uhr ist es mittlerweile? Antwort mindestens 4 Uhr, wenn nicht halb 5 oder später. Die ersten Pendler sind unterwegs, die U-Bahne fahren wieder, die letzten Nachtschwärmer torkeln heim. Die Leiche hat aber Gott-sei-dank noch keiner entdeckt. Sie ist noch da, wo Robert sie versteckt hat. Also Leiche hochheben und über den Bürgersteig zum Auto tragen. Hoffen das nicht gerade jetzt einer kommt oder schlaflos aus dem Fenster schaut. Die Leiche ist nicht schwer, aber groß. Diese langen Arme und Beine. Wie kriegt man die schnell in den Kofferraum? Und dann hat sich Sonja im Sterben auch "voll" gemacht und aus ihrem Mund läuft Flüssigkeit. Das gibt Flecken im Auto. Wenn der Besitzer das sieht oder riecht...... .

Ich hab das jetzt mal so ausführlich geschildert, um klar zu machen wie unwahrscheinlich diese Szenerie ist. Und wir sind noch nicht einmal am entscheidenden Punkt, nämlich der Frage: Was hat er mit der Leiche gemacht? Wohin hat er sie gebracht? Viel Zeit blieb ihm auch nicht. Denn spätestens um 8 oder halb 9 wäre das Fehlen des Autos entdeckt worden. Und was hätte er zu Hause erzählt, wenn er reingeschlichen kam, als Alle am Frühstückstisch saßen und ihm noch in seinem Bett vermuteten?

Ich denke mal, dass die Polizei sich das auch so oder so ungefähr zeitlich durchgerechnet hat und Robert deshalb als Verdächtigen ausschließt.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 17:09
Hallo! Zunächst erst eimal eine Aktuelle Beobachtung die ich heute früh so gegen 6:15.Uhr gemacht habe aufm Weg zum Job,war noch nicht hell aber Dämmerrig,Bushaltestelle cir.ein Dutzend Leute eine langharige Blondine dazwischen,allso wie ein Leuchtfeuer auf hoher See nicht zu übersehen auf 70.Meter Entfernung und mit 60.kmh.beim vorbeifahren , das is schon fast ein Naturgesetz,das veranlast mich nun wieder auf dem niemand hat sie am Stiglmeierplatz gesehen rumzureiten.Habe keinen Schimmer wie es 1995.mit den Nächtlichen Verkehrsmitteln in München war allso wen ihr sagt Markbert musste diese Tram unbedingt erwischen OK.Jetzt hatte ich ja Wochenlang das XY. Bild von Sonja,Sehr zuverlässig,nur im Schutz der Freunde unterwegs,vorsichtig,keine Familien Probleme,dann schlug MonacoFranz wie der Russlandmeteorid ein und ich musste mich erst mal ein Paar Tage sortieren,mitlerweile hat er selbst sein Bild von Sonja und Familie wieder entschärft.Ich denke mal das die Engelbrechtmädels keine Anfännger waren was das Nächtliche München betraf,Sonja müsste eigendlich gewusst haben welche Verkehrstechnischen Probleme auf die beiden zukommen wenn sie länger als bis 00:00.Uhr unterwegs sind und hätte vermutlich rechtzeitig zum Aufbruch gedrängt. Aus eigener Erfahrung in vergleichbaren Situationen weiß ich das wir Männer dazu neigen uns festzuquatschen es waren aber immer die Mädels die dann sagten so jetzt ist Feierabend sonst kriegen wir den letzten Bus nicht und dann heists 12.Kilometer zu Fuß.Das Sonja über die damaligen verhältnisse im Bereich Stiglmeierplatz.Hauptbahnof wie 3Arven3. schreibt kann ich mir nicht vorstellen ,darüber dürften damals wohl alle Münchener bescheid gewusst habe.Auch diesem Bild das die beiden unbedarft wie Hänsel und Gretel waren,allso Markbert war 17.wer weiß wie viele Wochen nur noch bis zur vollendung des 18.Lebensjahres ,Sonja 19. allso weiß nich.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 17:25
Von unbedarft hab ich nichts geschrieben. Robert wollte sich nicht vor den älteren Männern blamieren (und vor Sonja natürlich schon gar nicht.) Deshalb hat er auf keinen früheren Aufbruch gedrängt. Und Sonja hatte die Option im Hinterkopf: Entweder lass ich mich von meiner Schwester abholen oder ich trampe. Sie haben Beide riskiert in der Stadt festzusitzen und Sonja hat den ultimativen Preis gezahlt.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 17:25
Allso 3Arwen3. so ein Mordzenario unterstelle ich Markbert momentan gar nicht,nur das er aus irgendeinem Grund nicht die Wahrheit sagt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 17:33
Wie sieht die Wahrheit denn dann Deiner Meinung nach aus? Was könnte er verschweigen? Wie gesagt, schlechter als mit der Aussage, die er schon gemacht hat, könnte er meiner Meinung nach nur als Mörder dastehen.


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 19:55
@Zfaktor


"Markbert lügt" ist ausgelutscht. Was lügt er, warum lügt er, was ist wirklich passiert? Gibt es dazu ein szenario?


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 20:21
Klar 3Awen3 können die zwei in dieser Nacht riskiert haben in München festzusitzen,ich bin nicht so ein Betonkopf das ich nicht offen bin für anderre Theorien. Momentan ist meine Stütze die das ich Glaube das Sonja in Sachen Vorsicht ihre Prinzipien hatte,gerade weil ja auch eine ehmalige Mitschülerrin einige Zeit vorher eines Gewaltsammen Todes gestorben ist. Zunächst heißt es das Sonja nur im Schutz der Freunde ausging. Markbert gehörte offenbar nicht zum engen Freundeskreis. Wenn es so wie in XY. abgelaufen ist warum mußte er sie regelrecht überreden mit ihm noch loszuziehen,allso wenn ich jemanden frag haste noch lust auf ein Bier und der sagt nö bin heute nicht fit,dann laß ich doch locker und sag ok vieleicht ein anderres mal bis bald. Es muß allso schon für Markbert wichtig gewesen sein das das noch an dem Abend losgeht. Ich selbst habs schon erlebt wie schnell es gehen kann das mal welche sagen he dir ist schon klar das wir noch ein Gut bei dir haben,harmlosigkeiten , aber nach dem Prinzip kanns ja auch mal um was echt ernstes gehen,größerre Schulden zb.Kann doch sein das die zwei Markbert anboten die Schulden zu erlassen wenn er sie mit der hübschen Blonden die er kennt Montag Abend zusammenbringt.Man hat Sonja erstmal eingelult im Vollmond ach was für nette Bekannte von Markbert und kurz vor Lokalschluß im Vollmond gings dann noch in die Wohnung der Beiden,die erstmal auch noch in entgegengesetzter Richtung zum Stiglmeierplatz lag. Wer weiß wer noch bereits in der Wohnung wartete? In meiner Fantasie sehe ich die vier in die Wohnung gehen und Markbert kommt nach ner halben Stunde allein heraus und macht sich auf den Weg zum Stiglmeierplatz. Das es der Polizei nicht gelungen ist da irgendwo erfolgreich hinterzuhaken passiert nicht zum ersten mal,und Markbert (Weiß nun nicht ob er das in der XY.Sendung war) Wird nicht seine Fassade gefärden indem er wenn an ihn herangetreten wird in so einer Sendung mitzuwirken indem er ablehnt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 20:39
da kann was dran sein..
Sonjas Vater hat ja gesagt das es seltsam war, das Sonja überhaupt noch ausging ohne ihre Mädels.
was aber stört, Sonja wollte doch ursprünglich das Auto mitnehmen, was markbert womöglich auch zunächst annahm und möglicherweise den 2 anderen mitgeteilt hat..
" wir kommen so um 8. Sonja fährt "


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 22:13
Ja das Auto,vieleicht war es ja fester Bestandteil in dem Plan,Markbert hätte sich dann von Sonja angeblich nach Hause fahrn lassen und dann....hätte man eine Woche später das Auto irgendwo augebrant in der Wallachei gefunden,insofern kamm das felende Auto den Burschen so gar noch sehr gelegen. Markbert musste sich allerdings recht schnell eine Alternativgeschichte ausdenken ein wenig übertrieben hat er dann mit dem Pinkelvervolgungsangst Element aber er hatte Glück und auch damit rutschte er bei der Krippo durch.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.03.2013 um 23:55
@3Arwen3 schrieb:
3Arwen3 schrieb:Ich habe mittlerweile herausgefunden, wo Sonja in Laim zu Hause war: Nämlich in der Zschokkestraße direkt an der U-Bahn-Station "Friedensheimerstraße". (Die Familie ist nach Sonjas Verschwinden umgezogen. Aber nur 2 Häuser weiter.)
http://maps.google.de/?f=d&q=Zschokkestr.%2036%20%2080687%20M%FCnchen

@3Arwen3 schrieb:
3Arwen3 schrieb:Um 02:30 nachts fuhr aber mit Sicherheit keine U-Bahn mehr. Heutzutage sähen Sonjas Optionen so aus: Es fährt jede Stunde eine Tram vom Stiglmaierplatz zum Stachus. Dort könnte sie in eine andere Tram Richtung Agnes-Bernauer-Platz umsteigen und von dort in ein paar Minuten zu Fuß nach Hause gehn. Die nächste U-Bahn fährt aber auch 2013 erst um 04:30. 1995 kann die Situation durchaus noch schlechter gewesen sein, so dass Sonja um 02:30 durchaus erst in zwei oder noch mehr Stunden keine Möglichkeit gefunden haben könnte, heim zu fahren.
Weg von der Trambahn (Linie 19) Haltestelle "Agnes-Bernauer-Straße" die Friedenheimerstrßae entlang zur Zschokkestraße:

http://maps.google.de/?f=d&q=Zschokkestr.%2036%20%2080687%20M%FCnchen

@3Arwen3 schrieb:
3Arwen3 schrieb:Nach Laim zurück hat sie es in dieser Nacht mit großer Sicherheit nicht mehr geschafft.Denn dann wäre sie mehr als eine Stunde noch im öffentlichen Raum für Zeugen sichtbar gewesen. Und es hat sich niemand gemeldet, der sie noch gesehen hat.
Dies ist auch meine Einschätzung.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.03.2013 um 06:19
@Zfaktor
In meiner Fantasie sehe ich die vier in die Wohnung gehen und Markbert kommt nach ner halben Stunde allein heraus und macht sich auf den Weg zum Stiglmeierplatz.

Wenn alles geplant gewesen wäre, dann kann man davon ausgehen das hinterher alle 3 genau die gleiche Geschichte erzählt hätten, alles ganz genau abgesprochen, auch die Zeitangaben.

Wenn ich weiss das die Tram um 2:30 Uhr kommt, dann sage ich das ich die Wohnung um ca. 2:15/2:20 verlassen habe, weil ich weiss das es Fussweg nur ca. 10 Minuten sind ?
Die Pinkelpause hat ja laut XY nicht stattgefunden, Sonja war ja gleich wieder da.

Da der Pulverturm und die Hexe etc. wohl auch in der gleichen Strasse wie der Vollmond waren ? Kann man davon ausgehen das Sonja den Stiglmaierplatz sehr gut kannte und
öfters zwischen Stiglmaierplatz, Hauptbahnhof, Laim hin und her pendelte.

Ich denke das sie daher absolut keine Angst hatte. Es war für sie ein vertrauter Platz.

Die Frage ist jetzt ob sie die Möglichkeit hatte mit der Tram/Bahn/Bus nachhause zu kommen oder nicht ?

Ich stehe am Stiglmaierplatz, was hält mich davon ab meine Schwester anzurufen wenn ich bereits in der Telefonzelle stehe ? Ein Taxi das angefahren kommt ? Ich rufe trotzdem die Schwester an, da ich weiss das mein Geld für ein Taxi sowieso nicht reicht. Auf die Idee den Taxifahrer zu fragen ob er mich umsonst mitnimmt komme ich in der kurzen Zeit gar nicht.

Das einzige was mich abhält ist ein Bekannter der angefahren kommt oder ich werde beim wählen gestört...

Telefonkarte geht nicht ? Mir fällt ein das eine Freundin/Freund in der Nähe wohnt bei der ich übernachten könnte ?

Ich kenne eventuell ein Mädchen vom Strassenstrich und laufe zum Bahnhof, mal sehn ob sie heute da ist ?

Ich laufe zurück um zu sehen ob eventuell im Pulverturn noch was los ist, weil ich nicht weiss das er heute geschlossen hat ?

Ich mache noch einen Stadtbummel, alles nichts ungewöhnliches.

Wir wissen es nicht.

Was wir wissen ist das Sonja vom Stiglmaierplatz verschwunden ist.

Daher interessiert uns vor allem folgendes: wer oder was war zwischen 2 und 3 Uhr auch nur in der Nähe des Stiglmaierplatzes unterwegs und warum ?

Gäste vom Vollmond, Freier vom Strassenstrich, Pendler, Taxis, Boten/Lieferfahrer, Dealer/Zuhälter vom Strassenstrich etc. ?

Man hätte darum alle Zeugen aufrufen sollen sich zum melden, die in dieser Nacht dort unterwegs waren, und nicht nur „haben sie dieses Mädchen gesehen „. Falls nicht brauchen sie sich nicht zu melden.

Wenn die Polizei vermutet es sei eventuell ein Schwerkrimineller Zuhälter gewesen. Dann würde ich den damaligen Damen vom Strassenstrich eine hohe Belohnung anbieten und diese Frauen auch persönlich aufsuchen und nicht darauf warten das sie von selber vorbeikommen.

Ist immer noch billiger als unfähige Beamte bald 20 Jahre dafür zu bezahlen das sie nichts vorweisen können, nicht mal eine richtige Spur haben.

Ich denke es gibt aber immer noch die Hoffnung den Fall zu lösen, solange es Menschen gibt die die Sonja Engelbrecht nicht vergessen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.03.2013 um 07:55
Also jetzt muss ich mich auch mal wieder zu Wort melden. Ich war Samstagnacht selbst am Stiglmaierplatz unterwegs. Hab natürlich an Sonja gedacht. Die Telefonzelle ist ja wirklich gleich an der Straße und der Taxistand auch sofort daneben. Ich weiß, hier wurde schon mehrfach erwähnt, dass man sich nicht zwangsläufig immer alle Gesichter merkt, die man irgendwo mal sieht. Aber ich tu mir echt schwer, zu glauben, dass Sonja keinem am Stiglmaierplatz aufgefallen ist. Irgendwie bin ich mir grad auch nicht mehr sicher, ob sie wirklich dort war. Sie ist wunderschön und auch sehr auffällig mit den hellblonden langen Haaren. Dann soll sie also anscheinend mindestens ein paar Minuten direkt an der Straße am Stiglmaierplatz an der Telefonzelle gestanden haben und ist niemandem aufgefallen. Keinem vorbeifahrendem Auto, keinem Taxifahrer und niemandem aus der Tram, die direkt gegenüber von der Telefonzelle gehalten haben muss?????? Klar vergisst man so was wieder, aber wenn gleich ein paar Tage später öffentlich gemacht wurde, dass Sonja vermisst wird und an besagtem Abend am Stiglmaierplatz gewesen sein soll, dann fällt mir das doch wieder ein, oder????
Momentan zweifle ich die Geschichte von Markbert schon wieder an. Aber mir fällt auch nicht wirklich ein vertretbarer Grund ein, warum er lügen sollte. Außer er hängt selber mit drin. Wenn ich an die Reaktion des Vaters bei XY denke, bestätigt das meinen Zweifel an Markbert. Der glaubt die Geschichte anscheinend gar nicht.

@Zfaktor
Deine Theorie, dass bereits in der Wohnung was passiert ist, kommt mir momentan ziemlich einleuchtend vor. Da gibt es viele Möglichkeiten. Ein Unfall, eine Vergewaltigung die dann vertuscht werden soll,… An einen geplanten Mord glaube ich nicht.
Was mich aber bei dieser Theorie nun auch wieder stört: Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass 3 Personen einen Mord begehen, die Leiche spurlos beseitigen und alle 3 inzwischen 18 Jahre schweigen. Das ist doch Wahnsinn! Das muss eine enorme Belastung sein und jeder der 3 hält ihr stand?
Und wenn in der Wohnung was passiert ist, dann müssten doch auch Nachbarn was gehört haben. Ich denke eine Vergewaltigung oder sonstige Handlung läuft nicht ohne Schreien ab. Und um Mitternacht hört man doch alles was lauter als normales Reden ist.

Und was mich auch immer wieder beschäftigt: WARUM ist Sonja doch noch ausgegangen? Sie wollte gar nix machen an dem Abend und anscheinend war Markbert ja nur ein guter Bekannter und keiner aus ihrer Clique. Warum wollte er ausgerechnet an diesem Abend mit Sonja weggehen? Wurde er dazu mal befragt? Wie konnte er Sonja überreden? Wenn ich mir vorstelle, dass ich bereits die letzten Tage richtig Party gemacht habe und voll müde bin, dann lass ich mich vielleicht von meinen Mädels überreden noch mal was zu unternehmen aber doch nicht von einem Bekannten… Da muss es mir schon sehr langweilig sein oder er hat ein gutes Argument. Aber nur in eine Bar zu gehen ohne besonderen Anlass würde mich dann nicht wirklich überzeugen.


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