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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 19:23
@Robin76
Robin76 schrieb:dass Markbert bei einer Verschleppung mitgewirkt hat, schließe ich aus. Meine Meinung dazu habe ich bereits öfters erläutert. Um Sonja an diesem Abend veschleppen zu lassen, hätte er zuvor nicht wiederholt bei der Familie anrufen dürfen. Das wäre ja absoluter Blödsinn gewesen. Ein Tip an eventuelle Auftraggeber hätte gereicht und zwar an einem Tag, an dem er ein wasserdichtes Alibi gehabt hätte.
@Robin76
Sehe ich genauso.

Der Bereich 'Verschleppung junger Frauen zwecks Mädchenhandel', lässt an ein hoch professionell organisiertes Gangstergeschäft (mit entsprechenden mafiösen Strukturren) denken. Und da sollen sich die betr. Akteure ausgerechnet der Dienste eines 'kindlich wirkenden' 17jährigen Bürschchens bedient haben? Das wirkt geradezu lächerlich. (mMn).


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 19:42
@Mauro
Das hast Du nicht verstanden.
Du bemängelst, das dies alles hier Spekulationen sind und stellst gleich anschließend die wildesten Spekulationen in den Raum.
Das wollte ich mal aufzeigen.


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migrantbird
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 19:55
Nightrider64 schrieb:Du bemängelst, das dies alles hier Spekulationen sind und stellst gleich anschließend die wildesten Spekulationen in den Raum.
Das wollte ich mal aufzeigen.
Mensch Meier, das tun hier andere doch erst Recht, Stichwort S.'s Drogenverhalten, Tramperei, Verhältnis zur Schwester, zu Männern, was sie vorgehabt haben könnte, nachdem sie Markbert angeblich ziehen ließ, was in der Familie abging, Makler+ Zeitungsausschnitt etc, wie intensiv welcher Spur oder Zeugenvernehmung von der Polizei nachgegangen wurde..
Was man sich hier nicht alles schon ausgemalt hat! Das ist alles auch nicht pietätvoller oder glaubwürdiger, als die Mutmaßungen in andere Richtungen. Nur basiert es wirklich oft auf reinem Gutdünken und Küchenpsychologie, wohingegen offenkundige Diskrepanzen, wie Falschaussagen, bezeugte Merkwürdigkeiten in Richtung Markbert und Co., die wiederum anderen durchaus auffallen, als vollkommen an den Haaren herbeigezogen hingestellt und als haltlos bezeichnet werden, weils ja ach sooo ungerecht wäre, Fragen dahingehend zu stellen. Oh jemine.. der arme Markbert, die armen Mädchen, die armen Ermittler! Wie kann man nur? Wie unverfroren!
Wo liegt denn da noch die Logik bitteschön?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 20:01
Darum geht es doch gar nicht.
Hier ist doch alles Spekulation.
Und es geht doch mehr darum, das eben jemand Spekuliert und in einer Diskussion eben die Grundlagen dieser Spekulationen beleuchtet werden bzw logische Alternativspekulationen aufgezeigt werden.
Da kann ja jeder spekulieren wie er will.
Aber das Spekulieren zu bemängeln weil die Spekulationen eben nicht zu den eigenen Spekulationen passen, ist contraproduktiv,.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 20:24
Das ist doch hier kein Fußballspiel, wo man zu einer Mannschaft hält - wir kennen nicht alle Fakten und Ermittlungsergebnisse, um im Fußballbild zu bleiben: wir sehen nur einen Ausschnitt des Spielfeldes. Und der erlaubt es uns nicht, Urteile über Menschen, die wir nicht kennen, zu fällen.
Im Grunde, finde ich, sind sie alle Opfer: Die Eltern von Sonja, die nun schon so lange mit der Ungewissheit leben müssen (der Vater ist bereits über 80, stellt Euch doch nur mal vor, dass er wahrscheinlich nie einen unbeschwerten Ruhestand hatte, wie ihn viele andere Rentner in seinem Alter noch erleben konnten). Und die Freunde werden zwar ihre eigenen Leben haben, aber ganz vergessen können sie den Fall sicher nicht - und was muss das für ein Horror sein, unschuldig zu sein und immer wieder im Internet darauf zu stoßen, dass Wildfremde einen verdächtigen.

Echt mal, weder die Engelbrechts noch die Markberts noch alle anderen sind zu unserer Unterhaltung da. Sie haben es sich nicht ausgesucht, von diesem vermutlichen Kriminalfall betroffen zu sein, über sie zu urteilen, steht uns einfach nicht zu.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 21:19
@Noella

naja, so sehr ausgeartet ist es hier jetzt auch nicht. dieses Forum lebt nun einmal von Spekulationen aller Art, Be-und meinetwegen auch Verurteilungen subjektiver Art und Ähnlichem. ich finde es aber gut, dass dieses Forum existiert und es Menschen gibt, die sich selbst nach Jahren noch für die Schicksale der Opfer interessieren und dazu beitragen möchten, dass diese nicht in Vergessenheit geraten. dass jeder einen unterschiedlichen Diskussionsstil, Ansichten und Gedanken hat, ist nicht zu verhindern und oft sogar produktiv. natürlich kochen manchmal die Emotionen über.
natürlich können wir nur von dem kleinen Puzzlestück, das wir haben oder zu haben glauben, ausgehen.

ich stimme dir zu, dass in diesem Fall jede(r) ein Opfer ist, der unschuldig ist und zu Unrecht verdächtigt wurde.
ich denke aber eher nicht, dass irgendwer heimlich in diesem Forum mitliest und sich denkt, 'na was reden die da nur über mich', so eine Frechheit oder schlaflose Nächte deswegen hat. wem es wirklich wichtig ist, irgendwelche falschen Annahmen klar zu stellen, kann sich jederzeit (an)melden und dies tun. erwarten lönnen wir das selbstverständlich nicht. aber wir haben das Recht, in angemessenem Rahmen über Tathergänge zu spektulieren und wenn uns Dinge dubios vorkommen ist das auch o.k.

im wahren Leben ist es auch nicht anders, aber ich habe den höchsten Respekt vor dir, wenn du noch nie über jemanden geurteilt/ etwas vermutet hast, was du nicht sicher wissen konntest.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 21:38
Suburbia schrieb:im wahren Leben ist es auch nicht anders, aber ich habe den höchsten Respekt vor dir, wenn du noch nie über jemanden geurteilt/ etwas vermutet hast, was du nicht sicher wissen konntest.
Niemand ist perfekt. Aber es besteht doch ein Unterschied darin, öffentlich über etwas zu urteilen oder zu mutmaßen, oder für sich allein.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 22:03
@Noella

ich meinte damit jegliche Beurteilung/Äußerung, die in Anwesenheit von egal wem.
Denken tut ja eh jeder, was er will.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 22:06
@Noella

Man sollte überhaupt keine Moral Urteile über die Menschen in irgend einem
Fall hier im Forum treffen dafür haben wir niemals genug Kenntnisse .

Spekulieren finde ich jetzt nicht unangebracht oder falsch, Grenzen sollte man aber
schon einhalten und das ist das gute an diesem Forum das die Moderatoren da
auch ein Auge drauf haben und wenn nötig eingreifen auch mit Sanktionen.

Das sind alles Öffentlich bekannte Fälle über die wir hier diskutieren, über solche
Fälle wurde immer Diskutiert, vor dem Internet in Kneipen,an Bushaltestellen,
Kaufhauskasse u.s.w , Klatsch und Tratsch früher abfällig genant.

Hier läuft es unter kontrollierten Bedingungen ab,das ist besser als auf der Straße
früher.

Trotzdem ist es die Frage ist es besser sich gar nicht den Kopf Öffentlich über die
Tragischen Schicksale hinter jedem Fall zu machen und gerade ungelöste
Altfälle geraten in Vergessenheit ,oder sollte man gerade diese mit unseren
Diskussionen in Erinnerung halten ?


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 22:49
@Noella

Über das Hinaus was ich eben geschrieben habe werden wahrscheinlich auch wen
die Wahrscheinlichkeiten gering sind viele User insgeheim hoffen das sich
mal bei der einen oder anderen Diskussion etwas herauskristallisiert das einen Fall
bei der Polizei wirklich weiterbringt !


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migrantbird
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Der Fall Sonja Engelbrecht

31.03.2016 um 23:22
Guten Abend@Noella
zunächst einmal, deine edlen, und in Intention sicher vermittelnd angedachten, Worte in allen Ehren, aber es geht hier niemandem um Verurteilung, mir zumindest nicht, sondern um das richtige Maß und fairen Austausch zwischen den usern mit verschiedenen Meinungen. Bestenfalls mit Quellen, Beispielen oder Erfahrungsaspekten unterlegt, die nicht nur auf KO-Argumenten wie 'die Polizei wird schon alles richtig gemacht haben' oder 'was glaubst du eigentlich, wie es für Markbert ist, dass...' hinauslaufen.

Wenn du meine Beiträge hier zum Thema gelesen hast, dann wirst du merken, dass es mir in erster Linie um das richtige Verhältnis zwischen Tatsachen und darauf basierenden Mutmaßungen geht, anstatt immer nur einseitig aus der Hüfte geschossene Spekulationen und Interpretationen über S., ihre Familie, ihr Verhalten etc. zu lesen, die teilweise unbegründet, spöttisch, herablassend, und echt grenzwertig klingen, gemessen an der Tatsache, dass sie zumindest noch nie etwas verborgen, gelogen oder verheimlicht haben.
Nur zu gern ist hier bzgl. Markbert und der Ermittlerarbeit naiv und unfundiert betriebenes, Verteidigungsgerede zu lesen, zu den seltsamen Gegebenheiten um S. Verschwinden und Markbert & Co wird gern tief und ohne mittelbare Belege, Vergleichsfälle, oder mit kurzsichtig verallgemeinerten Pseudo-Erfahrungen in die Erklärungstrickkiste gegriffen, und wenn man wagt zu relativieren, schon ist man ein VT'ler oder findet sich ruck zuck in der Ecke der Verteidigung der E.brechts wieder, aus der man dann auch nicht mehr rauskommt, weil es teilweise von post zu post bei Einzelnen hier hanebüchener wird.
Und weil es Einzelne nicht schaffen, sich gedanklich mal von ihrer Regina Regenbogenwelt ohne Fehl und Tadel, oder ihrer eigenen 'Strafverteidigerbank' zu erheben und realistische Gedankenspiele zuzulassen.

Wie @Suburbia schon anmerkte, solange es sich in angemessenem Rahmen bewegt, sich auf Fakten und daraus resultierenden subjektiven Eindrücken bezieht, wird niemand verhindern können, dass sich in so einem thread auch mal Mutmaßungen
(zu bestimmten Personen, Umständen und auch vergleichbaren eigenen Erfahrungen der user mit gewissen Dingen) auseinander bewegen.
Das heißt aber noch lange nicht, und da gebe ich dir Recht, dass man jemanden in konkreter Weise hier bezichtigen sollte, sondern dass man sich eben in gewissen Spielräumen der Seite zuneigt, die man für interessant und beleuchtenswert erachtet.
Anderenfalls kann man nämlich so nen thread dichtmachen, weil man eh nix denken und schreiben sollte.

Es ist löblich, wenn du es in 'krimi' schaffst einen Spannungsbogen mit philosophischen Denkansätzen, sozialer Supervision und (sorry, nicht sauer sein) profanen Fußballspielvergleichen zu schaffen, aber dann hau ich ab. Ich kann das nämlich nicht.
Einfach aus dem Grund, dass das, wie du schon richtig gesagt hast, hier kein Fussballspiel ist, sondern ein mysteriöser Vermißten-wenn nicht Mordfall, der die Gemüter nicht bewegt, weil man die eigene Mannschaft gewinnen sehen will, sondern weil es einen mehr oder weniger tief im Herzen anrührt, wenn man sich darüber austauschen möchte und dann stilistisch (argumentativ) 'gefouled' wird, sprich z.B. die Sachebene der für einzelne user strittigen Fakten (Ungereimheiten/Auffälligkeiten) verlassen wird, um sich einseitig emotional zu bestimmten Dingen zu äußern. Wie z.B. guter Markbert // böse Familie armer verleumdeter Markbert // vor Gram wahnhafte Familie

Ich bin die letzte, die es einseitig sehen will, ich wünsche mir nur etwas mehr Realismus und Offenheit hinsichtlich, für einige hier bestehender, Zweifel an Glaubwürdigkeiten und Ermittlungsansätzen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

01.04.2016 um 00:44
@Robin76
Robin76 schrieb:Das habe ich noch nie von einem User gehört.
Die Zitate stammen von MonacoFranze


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

01.04.2016 um 01:08
@Aggie
Das wirkt geradezu lächerlich.Text
Von Dir hätte ich jetzt nicht gedacht das Du so kurz und bündig der Verschleppungs
Theorie den Fangschuss gibst .

Ich finde das Du immer sehr durchdachte Kommentare mit nicht übereilten Schlussfolgerungen schreibst.

Vor zwei oder sind es schon drei Jahre :ask: hast Du selber ja festgestellt das es
damals für Sonja zwischen der Schellingwohnung und dem SMP. noch mehrere
Möglichkeiten zum Telefonieren gab (heute nicht mehr vorhandene Telefonzellen)
die Sonja nicht nutzte um gut sagen wir mal ihre Schwester anzurufen.

Da München damals Nachts Menschenleer gewesen ist wäre jede Telefonzelle gleich
gut (Sicherheitsaspekt) gewesen wie die am SMP.

Spekulativ denke ich deshalb wenn Sonja schon mit Markbert durch die Nasse und Kalte
Nacht bis zum SMP. gelaufen ist dann nur um dort auch die Tram zum Hauptbahnhof
zu nehmen.


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01.04.2016 um 06:57
@DieKrähe
Danke. Jetzt verstehe ich, alles klar. Ich wunderte mich jetzt schon. :)


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01.04.2016 um 07:06
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Spekulativ denke ich deshalb wenn Sonja schon mit Markbert durch die Nasse und Kalte
Nacht bis zum SMP. gelaufen ist dann nur um dort auch die Tram zum Hauptbahnhof
zu nehmen.
Davon können wir auch ausgehen. Aber wenn ich mich nicht irre und es 1995 auch schon so war, dann dürfte die N20 in den Osten (musste Markbert nicht dorthin?) durchgefahren sein und für Markbert wäre deshalb am HBF kein Umsteigen erforderlich gewesen, während Sonja in die N19 umsteigen hätte müssen.

Da lt. unserem @loisel der Stiglmaier sehr ruhig gewesen ist, dürfte Sonja es bevorzugt haben, vom Stiglmaierplatz aus ihre Schwester anzurufen und sich dort abholen zu lassen. Vielleicht hätte sie sich alleine am HBF sehr unsicher gefühlt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

01.04.2016 um 12:48
@Robin76
An der "Vorderseite" des HBf ist wohl nachts wesentlich mehr los als am Stiglmairplatz. Dort fahren mehrere Strassenbahnlinien, mehrere Taxistände Polizeistreifen usw.
Wenn ich das in Maps richtig gesehen habe, hätte sie an der Ecke aussteigen müssen und so ca 30m um die Ecke am Haupteingang vorbei zur Haltestelle der N19.
Also sicherer wäre es wahrscheinlich am Hauptbahnhof gewesen, weil dort einfach mehr Öffentlichkeit herrscht.

Sollte sie allerdings vom Siglmaier zur nächsten N19 Haltestelle gelaufen sein, wäre sie an der Rückseite des Bahnhofes angekommen. Dort, wo wohl der Drogenstrich war und hätte dann durch die Unterführung gehen müssen.


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01.04.2016 um 13:51
Sollte sie allerdings vom Stiglmaier zur nächsten N19 Haltestelle gelaufen sein, wäre sie an der Rückseite des Bahnhofes angekommen. Dort, wo wohl der Drogenstrich war und hätte dann durch die Unterführung gehen müssen.
Da ist sie wieder diese schreckliche Unterführung. Man kann sich schon vorstellen, dass ein junges Mädchen nicht gerade da durch läuft, wenn es nicht unbedingt sein müsste. Aber da sie nach dem Abfahren der Tram nur noch zu Fuß zum HBF konnte, dürfte ihre diese Unterführung nicht erspart geblieben sein.

Für Einen, der es darauf anlegte, in dieser Nacht jemanden zu überfallen, gerade ein idealer Ort. Sollte aber Sonja von jemandem abgepasst worden sein, der sie kannte, der irgendetwas unbedingt mit ihr zu besprechen hatte, dann würde sich meiner Meinung nach Laim eignen. Das war ein Ort, an dem Sonja auf jeden Fall irgendwann eintreffen und das letzte Stück alleine gehen musste.


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01.04.2016 um 16:27
@Robin76
na, ob man sich wirklich dort sicherer fühlt, nachts im Dunkeln an einem Platz, wo keine Sau unterwegs ist und gut sichtbar an einer erleuchteten Telefonzelle ca. 30min auf die Schwester zu warten anstatt dies am Hbf zu tun, wo man nicht ganz so verloren ist, das ist die Frage.

aber wo du die Unterführung nochmal erwähnst, viell. kam diese ihr in den Sinn und sie zog es vor, am SMP zu warten?
dass sie in Laim abgegriffen wurde, daran glaube ich irgendwie nicht. zumindest nicht abgepasst. wäre schon unheimlich, wenn da jemand wartet mit dem Gedanken, dass sie früher oder später da vorbeikommt. zumindest konnte dieser Jemand doch auch nicht wissen, ob sie alleine kommen würde oder abgeholt werden könnte.

@alle

ich kann einfach nicht vergessen, wie absolut unüblich (laut HP) es gewesen sein soll, dass Sonja überhaupt jemals von ihrer Schwester abgeholt wurde!! wieso hätte sie es dann in dieser Nacht vorhaben sollen?
sie hat ja nicht einmal bei dieser einen erwähnten Disconacht die Schwester, sondern den Vater angerufen, um sie abzuholen. ich finde, das verdeutlicht es nochmal. und es wird auch nicht das erste Mal gewesen sein, dass sie (Spekulation!) betrunken, berauscht etc. gewesen ist - und doch ließ sie sich nie zuvor von ihrer Schwester abholen und auf einmal will sie es unbedingt?

ich würde mich da nicht so dran aufhängen, wenn es wenigstens logisch gewesen wäre.
war es aber nicht. es war spät in der Nacht, die Schwester hatte ein kleines Kind, die Tram war am Einfahren, sie hatte eine Begleitung, sie hatte eine Fahrkarte. das erschließt sich mir also doppelt nicht.


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migrantbird
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Der Fall Sonja Engelbrecht

01.04.2016 um 16:36
@Robin76

UNSER @loisel... lol
ist soziologisch interessant @Robin76, wie du jeden, der auch nur tendenziell argumentativ den Balljungen zu deinen Argumenten gibt, unumwunden,und sogar mit Possessivpronomen deutlich gekennzeichnet, ernst nimmst und 'ins Boot holst', aber andere, ebenfalls gut argumentierende und interessante, Diskussionspartner und ihre Aussagen wie lästige Fliegen wegwischst/ ignorierst, oder sogar zickig wirst, bei Verwendung eines verbindlichen oder gar vertraulich humoristischen Untertons. :D... aber das nur nebenbei.
@Robin76 schrieb: Davon können wir auch ausgehen. Aber wenn ich mich nicht irre und es 1995 auch schon so war, dann dürfte die N20 in den Osten (musste Markbert nicht dorthin?) durchgefahren sein und für Markbert wäre deshalb am HBF kein Umsteigen erforderlich gewesen, während Sonja in die N19 umsteigen hätte müssen. Da lt. unserem @loisel der Stiglmaier sehr ruhig gewesen ist, dürfte Sonja es bevorzugt haben, vom Stiglmaierplatz aus ihre Schwester anzurufen und sich dort abholen zu lassen. Vielleicht hätte sie sich alleine am HBF sehr unsicher gefühlt.
War das ne Argumentation?
Für S. hätte es einen direkteren Weg von der Schellingstraße zum HBF und von dort nach Hause gegeben, anstatt über den SMP. Man bemühe die Karte oder Ortskenntnisse. An einem belebten Bahnhof hätte sie sich auch bestimmt sicherer gefühlt, wie @Nightrider64 bereits äußerste, als an einer toten Ecke wie dem SMP, wo zwar auch Menschen vorbeikommen, aber zu der Nachtzeit evtl. eher zwielichtige, die das anhängige (einschlägige) Viertel frequentieren, ansonsten überwiegend Autos und jede Stunde ne Straßenbahn, die sie gerade merkwürdigerweise hatte fahren lassen, um mit nem Ticket und 1-2 € auf Täsch zurückzubleiben, und wo sie angeblich telefonieren wollte, was sie an x anderen Stellen vorher im Beisein wengistens eines Zeugen hätte tun können.
@loisel schrieb:
Hallo,
@Robin76
ich dachte schon bevorzugt an die, bei denen ich manchmal zu lesen glaube ( nix genaues weiss man ja nicht wie der bayer sagt ), daß sie fast schon dabei waren. Bei denen man glaubt, die kommen aus oder um münchen rum. War nur ein vorschlag, wenn die die was wissen, jetzt wo anders wohnen, kein problem. Wir leben in einem mobilen zeitalter. lg der loislige
Was bringt diese Äußerung, außer Ortsfremde als weniger sachkundig hinzustellen? Hier erwecken zwar tatsächlich manche den Eindruck Mäuschen bei der Clique, Familie E. oder im Verhörzimmer gespielt zu haben, so gut wie sie sich hier die, für sie selbst, wahrscheinlichen Internas, Verhältnisse und Erklärungen zurechtbiegen, aber das sind nicht nur, und selten die Skeptiker hier im Forum. ;)
Wer noch nicht dort war, kann sicher mit google maps und den gesicherten Fakten zu der Szene dort um 1995 und einem blinden Auge SMP/Maxvorstadt/ Bahnhofsviertel relativ sicher einschätzen.
Wir können uns aber auch gerne treffen, wenn dir das Genugtuung und Sicherheit für irgendetwas bringt. Hab da zufällig wieder zu tun im Sommer, dann gehen wa nachts schön einen saufen, du meinetwegen Bier ich nen paar Ginger Ale, machen uns nen Bild der Szene rundherum von 2016, und danach fahr ich dich heim, wo immer das sein mag, sogar ohne Navi und google maps, und zeige dir im Vorbeifahren auf jede windige Type, die da rumschleicht, die du höchstwahrscheinlich nicht mal bei Tageslicht erkennen würdest.;) << man beachte den smiley. Ich kann auch ironisch,siehste. Aber Wette? Nen Fuffi drauf?

Aber nehmen wir mal deine FAKTISCHEN AUSSAGEN zu den ÖRTLICHEN GEGEBENHEITEN auseinander, um @Robin76 und anderen zu zeigen, dass du sogar als alter Münchner Hase ;) auch nur mit Wasser kochst, was Ort- und Bewegungsprofile einschlägiger Gestalten dort 1995 angeht:
hallo,
wegen fahren, habe meinen führerschein erst 1992 ( musst erst nachschauen ) gemacht. Wohnte da in vierkirchen, nähe dachau.
Ah so. mhh beides eher ne halbe Stunde Autofahrt vom Ort des Geschehens weg!
kann wenig über das auto verhalten am spm sprechen.
Ach so, na dann ist ja alles klar! Gehts dir ja wie allen hier, obwohl du scheinbar von dort kommst.
Ich empfand dem immer also leer und grau.
Schön, haben wa auch was über deine Empfindungen gelesen. Wieder einer mehr, der auf Basis gefühlter Einschätzung argumentiert, und sie für plausibler hält, als alle anderen Variationen! ;)
Strassen technisch - vom verlauf - wenn du weitläufig um den bahnhof kreist, kann man da schon vorbei kommen.
Danke für das Argument, dass S. Verschleppung vom SMP durch motorisierte Bekannte/Fremde um diese Zeit nur bedingt plausibel erscheint, wobei ich nen Typen, der die inoffizielle Rotlichtszene geziehlt anfuhr und sie möglicherweise aus dem Auto heraus ansprach, noch nicht mal als gänzlich unwahrscheinlich ausschließen möchte. Ist geschenkt, damit klar wird, dass ich nicht einseitig und vorurteilsbeladen in Richtung Markbert, oder anderer S. bekannter Personen, argumentiere.
Mein empfinden: schwabing war bunt, haidhausen war mehr die ökos ( cafe stöpsel ) aber auch was los, rotkreutzplatz später auch belebter, spm, maillinger war die tote hose. nochmals in der elvirastrasse 2 kneipen, aber unter der woche waren zwar gäste da, aber ruhig.
mhh..Danke nochmals für eine weitere subjektive Clicheebeschreibungen. Aber letztlich wieder ein Argument für die, die eine Verschleppungstheorie, ausgehend von dort, eher behelfsmäßig konstruiert finden.
Aber trotzdem mal konkret nachgefragt, um deine Umgebungseinschätzungen besser einordnen zu können: Wie häufig hast du dich nachts in dieser Ecke bewegt, in welchen Jahren und welche sicheren Einschätzungen kannst du über potenziell schlecht einsehbare Ecken und das Nachtvolk vor Ort äußern? Was du beschreibst ist, mit Verlaub, das Standardbild einer jeden mittelständischen Stadtnacht um halb drei morgens, wenn man Zitat @loisel:'öfters auf dem balkon nachts geraucht.' hat und sich 'an nichts genaues erinnern.' kann.
Und es bedient im besten Falle genau die These, die hier einige vertreten:
Der SMP und Umgebung ist nicht signifikant, um Gefahr zu laufen, spontan verschleppt zu werden und für immer spurlos zu verschwinden. Er spielt also bei allen diesbezüglichen Überlegungen, wo was mit S. geschehen sein könnte, eine relativ untergeordnete Rolle, ausser das es um Angaben eines jungen Mannes handelt, der angeblich unter Erinnerungslücken litt, log und Dinge verschleierte, und sich zudem hinsichtlich Verschleppung überhaupt als erster äußerte, warum auch immer es dafür in den Augen mancher "verständliche Gründe" geben könnte!

Es handelt sich bei den Umgebungsbeschreibungen, in deinen Beiträgen der Seiten 749-752, um Eindrücke, die nicht in irgendeiner Weise exemplarisch für jedermann sind.
Du hast '92 deinen Führerschein gemacht, zu dem Zeitpunkt beschaulich in Vierkirchen und Dachau gewohnt, falls ich das richtig überflogen habe, und ich nehme an, nachts dort in deinem rund 30km entfernten Bett gelegen, anstatt um den Bahnhof und SMP zu kreisen. Stimmts? Hand aufs Herz!
Bist '95 ins Allgäu gezogen. Hast zwar vor deiner Führerscheinzeit '86-'90 ziemlich zentral gewohnt (bleibt dir unbenommen), aber in mir den Eindruck erweckt (Verzeihung, dass auch ich von subjektiven Eindrücken rede ;) , wahrscheinlich, wie die meisten Mittzwanziger, mal nen bisschen in der ein oder anderen Bar der Maxvorstadtstadt gefeiert zu haben, sonst eher eingeräumt auf deinem Balkon rauchend nie etwas besonderes bemerkt zu haben(deine Worte).
Zudem hast du dich in meinen Augen irgendwie jeglicher Empathie beraubt, wenn du Folgendes über ein 19jähriges Mädchen, das zuvor eine Freundin auf dramatische und gewalttätige Art und Weise verloren hatte, als wahrscheinlich in den Raum wirfst, um es mit deinem Tagesgeschäft zu vergleichen:
(...) Ich muss immer tierisch aufs klo nach meinem morgenkaffee. Hab da schon bei klienten geklingelt, nach oben, "hallo, muss bitte dringend aufs klo". Das kann ganz schön drängen das dringende. Spekulation hoch 4: Telefonkarte kaputt, geld ( 1.20 - 1.50 nicht in passender stückelung, oder 1 dm und 50gerl fallen durch, korrigiert mich damals ein anruf 20 pfennige?, Sie spricht jemand an um zu wechseln, der merkt unruhe, man kommt aufs thema, "hey, ich wohn gleich da, dann kannste mal kurz ....
Meine instinktive Einschätzung sei mir gestattet:
Eine junge Frau würde den Teufel heraufbeschwören, würde sie sich mal eben alleine um diese Nachtzeit in die Wohnung oder das Auto irgendeines Fremden einladen, weils drückt und sie vermeintlich schneller nach Hause will.
Das hab ich evtl. noch gemacht, die definitiv kein schüchterner Opfertyp ist, nen Tritt wie nen Kickboxer drauf hat und mit nem Türsteher als Stiefpapa aufgewachsen ist, und einige sterotype Frauen im Bekanntenkreis vllcht, die alle der fatalistischen und pseudo-coolen Meinung anhingen zum "Club 27" gehören zu wollen, dessen Mitglieder bekanntlich die Absicht hatten, früh und mit lautem Knall abtreten wollen. :D
Aber garantiert keine S., die von allen eher gegenteilig beschrieben wird.
Hätte S. Geld wechseln wollen, hätte sie das bei ihren Bekannten an dem Abend, bei nem Taxifahrer, in einer Kneipe oder zumindest am nah gelegenen HBF getan, zu dem sie die entgangene Straßenbahn ohne Risiko gebracht hätte, und nicht einen Passanten angehauen oder gar in ner Wohnung geklingelt, um dann ins fremde Auto zu steigen, auch wenn sie mal mit Freundinnen getrampt war.
Meine bescheidene Meinung!
Aber oft sprechen menschen danach mit anderen, die unter schweigepflicht stehen. Oder das erzählte reicht nicht aus, um zur polizei zu gehen
Menschen, die von aussen in unsere gesellschaft blicken und oft mehr sehen als andere.
das hingegen @loisel sind sehr realistische Überlegungen.


so long.. wandern wir weiter durch das Tal der Nebel, wenns um Wahrheit geht.


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01.04.2016 um 17:26
Suburbia schrieb:ch kann einfach nicht vergessen, wie absolut unüblich (laut HP) es gewesen sein soll, dass Sonja überhaupt jemals von ihrer Schwester abgeholt wurde!! wieso hätte sie es dann in dieser Nacht vorhaben sollen?
Das irritiert mich auch immer.
Wieso sollte sie ihre Schwester wochentags mitten in der Nacht aus dem Bett klingeln ?
Das ist nahezu dreist und auch relativ sinnfrei, da sie schneller mit der Bahn in Laim gewesen wäre.

Vielleicht hängt das ja doch mit dem Streit um das Auto zusammen.
Ursprünglich stand es Sonja zu.
Da diese aber meinte, sie bleibe diesen Abend zu Hause, verabredete sich Sylvia und plante das Auto ein.
Als Sonja es sich dann anders überlegte, und nun doch das Auto brauchte, rückte es ihre Schwester nicht mehr raus.
Als Begründung wurde CD s zurückbringen genannt.
Kompromisse konnten wohl nicht gefunden werden.

Also ich kann mir gut vorstellen, das die ganze Anruferei ( in der Wohnung konnte es ihr wohl noch ausgeredet werden) eben eine "Retourkutsche" seitens Sonja sein könnte.
So nach dem Motto: "Sie hat mir das Auto nicht gegeben, obwohl ich dran war. Jetzt wird sie mal sehen, das ich sie mitten in der Nacht anrufe und mich abholen lasse."

Ansonsten kann ich mir nur vorstellen, das es ihr nicht gut ging, so das sie den Weg mit den Öffentlichen nicht mehr geschafft hätte und sich deshalb abholen lassen wollte.


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