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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 17:57
Was ich an dieser ganzen Geldgeschichte nicht so ganz verstehe:
Sonja war erwachsen, ihr das Geld zum mitnehmen einzuteilen, finde ich sehr merkwürdig. Das kann man bei Junkies machen, die rückfallgefährdet sind, aber doch nicht bei einer ganz normalen jungen Frau, die kein bekanntes Drogenproblem hat (und schon gar keins mit harten Drogen).
Jemanden, und schon gar eine Frau, abends und nachts mit so wenig Geld herumlaufen zu lassen, finde ich nicht richtig. Meine Faustregel lautet jedenfalls, dass immer so viel Geld mitgenommen und nach Möglichkeit nicht in der Tasche verwahrt werden muss, dass die Kinder zur Not mit dem Taxi nach Hause kommen können.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 17:59
Robin76 schrieb:Man muss dazu ja nicht ins Gebüsch kriechen. :) Aber auf offener Straße wäre es eventuell zu riskant gewesen, "irgendetwas" zu übergeben. Man konnte ja nicht wissen, ob dieses Gebüsch schon im Visier von Ermittlungen stand und dieses schon von einem Fenster oder Auto aus beobachtet wurde. Natürlich spricht jetzt auch nichts dafür. Das hier ist jetzt eine reine Spekulation.
Eben, wenn Straße oder Gebüsch observiert worden wären, dann wäre auch Sonja gesehen worden und damit stünde sogar amtlich ermittelt fest, dass und zu welchem Zeitpunkt sie dort war.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 18:35
@Noella
@Robin76

Es wurde vor längerer Zeit hier ja diskutiert das München eine Millionenstadt ist die Nachts
schläft, ich denke mal das eine Übergabe dann selbst auf der offenen
Schelling oder Schleißheimer Str. vom Risiko erwischt zu werden ohne weiteres vertretbar
gewesen wäre, da braucht man doch nicht extra ein Gebüsch !

Über dies hinaus ist das Szenario einer Übergabe von was auch immer reine Phantasie.

Trotzdem kommt mir von dem Augenblick als ich die XY. Sendung wo ist mein Kind sah dieses
Gebüsch krude vor, das erste was mir spontan durch den Kopf schoss war, gut gemacht,
zuerst ein Gebüsch , da drin der lauernde Buschi Mann , dann eine junge Frau die eine
Fehleinschätzung traf in der Nähe blieb um zu telefonieren und dem Buschi zum Opfer viel.

Das war mein erster Gedanke , ich hatte nie vorher von Sonjas Fall gehört.

Gabs da nicht mal einen schlauen Menschen der sagte der erste Gedanke ist meist der Richtige ?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 19:02
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Gabs da nicht mal einen schlauen Menschen der sagte der erste Gedanke ist meist der Richtige ?
Dein erster Gedanke ist zum Beispiel nicht mein erster Gedanke gewesen. Also wer von uns beiden hatte nun den richtigen Gedanken? :) Ist eigentlich egal. Aber mir kam die Gebüschgeschichte nie so vor, dass man hier "einen lauernden Burschi Mann" ins Gespräch bringen wollte. Es wurde anfangs auch nicht gesagt, dass sie Angst hatte. Sie sagte nur, dass sie sich beobachtet fühlte. Das ist jetzt z.B. bei der Damenwelt wiederum normal, wenn sie mit heruntergelassener Hose irgendwo in der Natur sitzen. :)
Wenn Markbert einen "Burschi Mann" vorschieben hätte wollen, dann hätte er diese Person realer darstellen können, wie z.B. dass sie bemerkten, dass sie von jemanden verfolgt wurden oder so ähnlich oder er hätte gleich eine Person erfinden können, mit der sich Sonja noch treffen wollte, er aber nicht wüsste um wen es sich dabei handelte. Dann wäre sogar glaubhaft gewesen, dass sie am Stiglmaier zurückgeblieben wäre.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 19:38
@Cosmo69
@Robin76
Mein erster Gedanke bei der Gebüsch-Szene war "Immer auf das Bauchgefühl hören".

Ich bin dann nämlich davon ausgegangen, dass es etwas beziehungsweise jemanden gab, das oder der Sonja an diesem Abend merkwürdig vorkam. (Und nein, damit meinte ich weder die Jungs noch Markbert). Jemand, der sich seltsam verhielt, sie anstarrte oder jemand, den sie vielleicht mehrmals an diesem Tag beziehungsweise in dieser Nacht sah und der ihr nachging, ohne dass sie es wirklich bewusst registrierte.

Nun ist diese Szene ja aber bewusst auf gruselig gemacht, und deswegen denke ich heute auch anders darüber.
Ich glaube nun, dass es eben einer dieser Zufälle war, die nichts zu bedeuten haben. Denn es ist nicht logisch, dass sich jemand in einem ziemlich dürren Gebüsch versteckt, um darauf zu warten, dass ausgerechnet an dieser Stelle jemand und noch dazu eine Frau muss. Und außerdem, was soll so Jemand nachts im Finstern da auch schon sehen?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 20:09
Für eine Übergabe von Drogen von Person zu Person braucht man kein Gebüsch. Ich verstehe auch eh nie, welche Relevanz das Gebüsch hat, ist das so im Fokus der Diskussion weil es in den Beiträgen so dargestellt wurde, oder weil Markbert es angeblich nicht sofort identifizieren konnte?


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 20:28
@Minderella

Also ich muss auch sagen warum wurde in XY. so viel Gewicht auf das Gebüsch gelegt,
Kommissar Bastian stand erklärend davor, für mich wird da der Eindruck erweckt
als wenn ein X Killer dort auf der Lauer lag.

Dabei lautet der Polizei Befund doch Sonja hätte am SMP. den Daumen in den Wind gehalten
und ist dabei an den Mörder geraten.

Deshalb was hat dieses Gebüsch mit dem Anhalter Mörder zu tun ???


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 20:30
Was hat das Gebüsch überhaupt mit dem Verlauf des Abends zu tun? :ask:

Zeugen hatte man sich von der Stelle wohl auch eher nicht erhofft.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 20:33
@Minderella

Sehe ich genauso.

Teilweise kommt man sich vor wie in einem schlechten Krimi ohne Sinn und Logik !


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.05.2016 um 20:40
@Cosmo69
@Minderella
@Robin76
Vielleicht weil es so wenige Fakten gibt, die wirklich wichtig sein dürften, dreht es sich hier in der Diskussion immer wieder um ganz nebensächliche Punkte, wie das Gebüsch?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 06:23
Ich gehe auch davon aus, dass Markbert der Polizei einen glaubhaften Grund genannt hat, weswegen Sonja die Tram nicht nehmen wollte. Aber bestimmte Dinge werden der breiten Öffentlichkeit voraussichtlich nicht mitgeteilt, vor allem wenn sie eventuell mit einem Drogenkonsum von 14- und 15-jährigen Jungs in Verbindung gebracht werden könnten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 06:32
@Minderella
Minderella schrieb:Was hat das Gebüsch überhaupt mit dem Verlauf des Abends zu tun? :ask:

Zeugen hatte man sich von der Stelle wohl auch eher nicht erhofft.
Ich könnte mir nach wie vor vorstellen, dass es Sonja schon in der Wohnung übel war (warum, das sei mal dahingestellt) und sie sich deshalb von ihrer Schwester (wohlgemerkt, nicht vom Vater) abholen lassen wollte. Auf dem Weg zur Tram könnte dann genau dieses Gebüsch eine Rolle gespielt haben, weil sie sich vielleicht übergeben musste (vor der Öffentlichkeit bevorzugt "Pinkeln"). Aus diesem Grund traute sie sich die Tram nicht zu


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30.05.2016 um 07:25
@Robin76
Bei Müdigkeit und Übelkeit denk ich aber eigentlich nicht als erstes an Drogen, sondern an Schwangerschaft.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 08:57
@Noella
Die Eltern sagen, dass sie keinen Freund gehabt hätte und der Typ für einen One-Night-Stand ist sie wohl auch nicht gewesen.

Gut die Übelkeit die kam jetzt nur von mir, das war eine Vermutung. Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, ja könnte auf eine SS hinweisen. Aber da gab es wohl niemanden.


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Mauro
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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 09:47
@Noella
Noella schrieb:Was ich an dieser ganzen Geldgeschichte nicht so ganz verstehe:
Sonja war erwachsen, ihr das Geld zum mitnehmen einzuteilen, finde ich sehr merkwürdig. Das kann man bei Junkies machen, die rückfallgefährdet sind, aber doch nicht bei einer ganz normalen jungen Frau, die kein bekanntes Drogenproblem hat (und schon gar keins mit harten Drogen).
Soweit mir bekannt, waren Engelbrechts ihren Töchtern sehr entgegenkommend, was „Feste feiern“, im eigenen Garten, etc. betrifft.

Es sind, aller Wahrscheinlichkeit nach, auch „Gäste“ dabei gewesen, welche sehr „locker“ agierten.

Im Zuge der leider sehr spät angelaufenen Ermittlungen, in Bezug auf Sonjas Verschwinden, hatte man, zu einem späteren Zeitpunkt, den Garten „durchsuchen“ lassen…

Sonja und ihre Schwester waren sehr agile Teenager und hatten einen großen Freundeskreis.

Die Eltern haben sicher einiges an Infos mitbekommen und die Töchter, was bestimmte Themen betrifft, klar darüber gesprochen.

Ich denke, dass Sonja bewusst einen geringen Geldbetrag dabei hatte, wenn sie „nachts“ unterwegs war.

Sie hatte in ihrem Zimmer „gespartes“ in einem Kästchen und hätte ohne weiteres daraus etwas entnehmen können.
Sie konnte nicht ahnen, was in besagter Nacht ablaufen würde und sie eventuell ein Taxi hätte nehmen müssen.

Bin nach wie vor der Meinung, dass sie sich eventuell in keinem guten Zustand befunden hat, als sie, die Wohnung verließ und eventuell mit M. zum SMP trabte.

Offensichtlich waren die Eltern von M. enttäuscht waren, dass dieser ihre Tochter am SMP allein gelassen hat, um angeblich selbst schnell und zügig in eine Tram springen zu können (wie ausgesagt). Kann ich absolut nachvollziehen.


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Mauro
ehemaliges Mitglied

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30.05.2016 um 09:51
@Robin76
Robin76 schrieb:Wenn Markbert einen "Burschi Mann" vorschieben hätte wollen, dann hätte er diese Person realer darstellen können, wie z.B. dass sie bemerkten, dass sie von jemanden verfolgt wurden oder so ähnlich oder er hätte gleich eine Person erfinden können, mit der sich Sonja noch treffen wollte, er aber nicht wüsste um wen es sich dabei handelte. Dann wäre sogar glaubhaft gewesen, dass sie am Stiglmaier zurückgeblieben wäre.
Markbert war jung und „Aussagen“ bisher nicht gewohnt, doch er hat diese „Gebüschszene“ (er beschrieb jedoch auch mehrere „Austreten“ von Sonja bis zum SMP) und dem sich "beobachtet fühlen", sehr vage beschrieben, ohne jeglichen Ansatzpunkt für die Ermittler. Ich glaube, nach wie vor, nicht daran…

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sonja glaubte, jemand verfolgt sie… ab „Vollmond“?
Ab Eintreffen in der Wohnung? Absurd. Dann wäre darüber gesprochen worden und M. hätte sie eventuell nicht am SMP allein gelassen…

Da muss sich etwas komplett anderes abgespielt haben, dass Sonja sich, in den frühen Morgenstunden, aus was für Gründen auch immer, angeblich allein am SMP befunden haben soll.
Robin76 schrieb:Aber bestimmte Dinge werden der breiten Öffentlichkeit voraussichtlich nicht mitgeteilt, vor allem wenn sie eventuell mit einem Drogenkonsum von 14- und 15-jährigen Jungs in Verbindung gebracht werden könnten.
Das ist sehr gewagt ausgedrückt und bitte ein „eventuell“ einsetzen, Du weißt warum…

Jedoch kann ich Deinen Satz nachvollziehen….


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 10:01
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Alkohol- oder Drogenkonsum so ein Tabuthema gewesen wäre. Eltern wissen doch, dass Kinder in dem Alter sowas "schon" machen. Wäre die Aussage gewesen, SE wäre es schlecht gegangen, wäre man doch viel eher von einem Verunfallen ausgegangen und hätte viel schneller nach ihr gesucht - und ich glaube auch, es wäre nicht nötig gewesen, das so sehr aus der Öffentlichkeit rauszuhalten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 10:05
Hallo an Alle

Habe mich die Tage durch alle Seiten gewühlt. Ich glaube der Schlüssel liegt entweder in der Wohnung der Jungs oder auf dem Weg der Tram.

1. S. Wollte eigentlich gar nicht ausgehen

2.M. nervt und sie lässt sich überreden, warum weiß man nicht

3. M. sagt selber, S war müde und trödelte schon auf dem Weg zur Tram

4. Bei dieser angekommen, will sie telefonieren und M lässt sie stehen und fährt weg

5. Was mich stört ist, wenn ich müde bin und unbedingt nach Hause will, nehme ich die nächste fahrbare Möglichkeit. Das war die Tram. Streit mit M. hin oder her, falls es einen gab.

Wenn ich irgendwo falsch liegen sollte, klärt mich bitte auf.


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30.05.2016 um 10:27
@KangalMarlon
KangalMarlon schrieb:Was mich stört ist, wenn ich müde bin und unbedingt nach Hause will, nehme ich die nächste fahrbare Möglichkeit. Das war die Tram. Streit mit M. hin oder her, falls es einen gab.
Wenn ich müde bin und mich eine Person nervt, dann gehe ich erst gar nicht mit dieser Person weg. Hier beginnt der Widerspruch schon. Was also noch überlegen, weshalb sie nicht in die Tram eingestiegen ist.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.05.2016 um 10:41
@Robin76

Hi

Da hast du schon recht. Aber mal weit aus dem Fenster gelehnt - was wäre denn, wenn sich in der Wohnung mehr abgespielt hat, als man weiß? Wenn ich richtig liege, waren es ja drei Jungs und ein Mädchen?


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