Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 21:20
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ein Taxifahrer hinter Sonjas Verschwinden steckt. Sie hatte doch gar kein Geld für eine Fahrt, und wenn ihr dann angeboten worden wäre, sie kostenlos mitzunehmen, wäre sie doch sicher misstrauisch geworden. Außerdem ist ein Taxi doch ziemlich auffällig, wenn so ein Wagen an einer einsamen Stelle stehen würde, dann würden sich Leute das doch sicher eher merken als wenn es sich um einen ganz normalen PKW handeln würde. Und das allein schon, weil sie doch vermutlich kurz denken würden, dass der Fahrer vielleicht überfallen worden ist, so etwas liest man ja schließlich öfters.


melden
Anzeige

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 22:02
@Audreyhorne schrieb
Also vom stp fuhr die letzte Tram um 02:30 und vom hbf damals die ganze Nacht? Auch 1995? Das wäre natürlich interessant.
@Robin76 schrieb:
Das kann ich jetzt nicht beantworten. Da müsstest du dich bei @Aggie erkundigen. Die kennt sich was die Öffis betrifft besser aus.
@Audreyhorne
@Robin76

Vom Münchner Hauptbahnhof wäre die N19 (= Nachtlinie der Tram Nr. 19) auch bereits im Jahr 1995 die ganze Nacht lang im Stundentakt in Richtung Laim gefahren.
Die Fahrtzeit der Tram N19 vom Hauptbahnhof bis zu Sonjas Ausstiegshaltestelle in Laim (Agnes-Bernauer-Straße) hätte nur 11 Minuten betragen.

Auch in der Homepage wird auf die N19 hingewiesen, und auch darauf, dass vorn vornherein geplant war, dass Sonja mit den öfffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren würde:
Selbst wenn Sonja die N20 wirklich verpasst hätte (was aufgrund der kurzen Entfernung zwischen Telefonzelle und Trambahnhaltestelle kaum möglich ist), so hätte sie immer noch zu Fuß zum Hauptbahnhof gehen können. Der Fußweg vom Stiglmaierplatz bis zum Hauptbahnhof beträgt ca. 10-15 Minuten. Am Hauptbahnhof hätte sie auf die N19 warten können, die damals um die fragliche Uhrzeit nachweislich immer noch im Stundentakt fuhr.

Einen gültigen Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel hatte Sonja bei sich und es ist von vorneherein geplant gewesen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder nach Hause zu fahren.
http://sonja-engelbrecht.de/die-anhalter-theorie


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 22:24
Suburbia schrieb:das mit der freien Natur kannst du vergessen, es war ja erwiesen dass das Bein vor dem Zerteilen tiefgefroren gewesen ist. solche Kühltruhen stehen ja nicht solarbetrieben im Wald rum. und aufgrund dieses Vorgehens kann man den Kreis der Verdächtigen noch erweitern auf: Chirurgen, Metzger und ja, Gastwirte und Söhne. leider ist das eben schon ein großer Kreis von Möglichkeiten und das bei so wenigen Fakten, die wir haben.
@Suburbia
An der Kühltruhe allein kann man das aber nicht festmachen. Meine Mutter hat auch eine riesige Gefriertruhe, da passt locker ein Mensch rein. Die hatten meine Eltern schon vor meiner Geburt und heute hat meine Mutter die immer noch. Spaßeshalber hieß das Ding bei meinen Eltern immer "Schwiegermutter-Sarg". Das kann also theoretisch jede Privatperson zu Hause haben.


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 22:28
@Ivy1986 sowas hatten wir bis vor ein paar Jahren auch im Haus. Als ich ein Kind war standen die bei allen Verwandten, Bekannten und den Familien meiner Schulfreunde im Keller. Da passte ein Mensch locker rein. Meine Mutter hockte da drin wenn sie die alle paar Jahre mal komplett abtaute und auswusch.


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 22:54
Zitat aus der Homepage:
Da *Markbert mittlerweile mit seinen Eltern über Ostern in die jugoslawische Heimat abgereist war, ging die Vermißenstelle überzeugt davon aus, daß Sonja mitgereist sei und nach Ostern wieder zurückkehre.
Da frage ich mich echt, was für Typen da in der Vermisstenstelle Dienst hatten.
Sonja soll sich da einfach so - spontan in der Nacht - entschieden haben, mit Markbert nach Jugoslawien 'mitzureisen'. (???)

War das vlt. derselbe Typ, der Sonjas Eltern sinngemäß sagte, Sonja bräuchte sich bei ihrem tollen Aussehen nicht zu sorgen, wie sie 'durchkäme'?
Sonjas Mutter sagte in einem Interview, der betr. Polizist, der ihr das sagte, sei sehr jung gewesen ...

Ich weiß nicht, mit welchem Personal die Polizei ihre Vemisstenstellen besetzt.
Gibt es da vlt. nur eine Art 'Rouliersystem', ungeachtet des Alters und der Lebenserfahrung der betr. Polizeibeamten?


--------------------
Jeder meiner Beiträge gibt lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder, ohne Anspruch auf Faktizität


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 23:01
@Aggie
Ich denk mal, die Polizei ist erstmal davon ausgegangen, dass es sich mal wieder um ne Ausreißerin handelt, die sowieso in ein paar Tagen zurück kommt. Ist ja (glücklicherweise) auch meistens so. Da wollte man sich einfach den Stress nicht geben und hat einfach jedes noch so abstruse Szenario vorgeschoben, um jetzt nicht tätig werden zu müssen.
Nachdem aber zum Glück ja auch nicht jede Woche junge Frauen spurlos verschwinden und/oder ermordet werden, war es wohl auch wahrscheinlicher, dass sie abgehauen oder in irgendeinen Urlaub mitgefahren ist als dass tatsächlich was passiert sein könnte.

Aber natürlich hätte man deutlich einfühlsamer reagieren müssen. Die Familie macht sich ja nicht grundlos Sorgen, da sind flapsige Sprüche schon absolut unangebracht. Auch wenn man aus diversen Gründen nicht sofort eine Fahndung einleiten kann oder will.


melden
Cosmo69
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 23:09
@Aggie

Da hatte ich ja gestern hier schon (wie immer) gegen User Windmühlen gekämpft , für mich
ist es einfach unbegreiflich nachdem Markbert ja erst cir. 48. Stunden nach Sonjas
Fortbleiben in den Urlaub gefahren ist (das müsste dann im Laufe des 13. Aprils gewesen sein)
es da überhaupt zu so einer Falschüberzeugung der Polizei kommen konnte, das
wäre doch das einfachste gewesen auszuschließen.

Das was Du jetzt eingebracht hast wäre auch noch mal zu durchdenken.

Aber solche Überlegungen wie unsere glitschen ja gleich ab- 19. Jahre- jeder ging davon aus
die kommt schon noch u.s.w. .


melden
Cosmo69
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 23:27
In der Hektik und Panik kann sich natürlich auch ein Fehler eingeschlichen haben, ich gehe
mal davon aus das die Engelbrechts bei der Polizei alle wichtigen Eckdaten genant haben.

Bla bla , Vollmond, bla ,SMP. bla zusammen mit Markbert, bla ,sie wäre ohne Bescheid zu
sagen jetzt nicht fort.
Die Frage ist nun haben sie vielleicht gar nicht gewusst das die Markberts in Urlaub fahren
oder es vergessen zu erwähnen ?

Sollte es so gewesen sein wäre das wirklich Schicksal , wenn sie es aber sagten würde das
bedeuten das die Polizei nicht einmal den letzten Begleiter angerufen hat und sich dort
nach Sonja erkundigte, was aber von den zwei Möglichkeiten jetzt Sache war ?


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.05.2016 um 23:41
@Aggie

Man könnte den Eindruck bekommen, dass München in diesen kalten Tagen im April im Ausnahmezustand war. Selbst die Telefonzellen funktionierten ja nicht wie gewohnt. ;-) Daran sieht man aber auch, wie fatal es ist, wenn man aufgrund der äußeren Erscheinung eines Menschen auf etwaige Vorlieben oder Verhaltensmuster ("Sie kann sich auch ohne Geld vergnügen") schließt.

Ich finde es bemerkenswert, wie sich Sonjas Begleiter am Tag ihres Verschwindens so sehr um sie bemühte, unzählige Male anrief und sich nicht einmal von der Mutter hat abwimmeln lassen ("Er quengelte den ganzen Tag"), aber sich nach Kenntnisnahme ihres Fernbleibens am darauffolgenden Tag nicht mal mehr traute, aus der Heimat bei Sonjas Eltern anzurufen, um sich zu erkundigen, ob sie denn wieder heil zuhause angekommen war. Laut Sonjas Mutter hatte er nicht mal eine Karte geschrieben. Das Leben hält eben immer wieder Überraschungen bereit.


melden
Cosmo69
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 00:00
@Stutenkerl

Wenn ich jetzt nicht völlig falsch liege reisten die Markberts ja wohl erst irgendwann am 13.April
ab.

Das sehe ich alles ähnlich wie Du, Markbert bemühte sich wohl schon sehr das Sonja am Abend
des 10. April. 1995. noch mit ihm los zog.
Er scheint wenn ich richtig mit der Zeit des in Urlaub fahren liege nicht die große Hilfskanone
gewesen zu sein, hatte er schon da Angst Sonjas Eltern gegenüber zu treten ?
Wenn er Sonja einigermaßen kannte sollte auch er gewusst haben das es nicht ihre Art
ist länger als 15. Stunden oder so fort zu bleiben ohne die Familie zu informieren.
Markbert und Teile der Clique wären sicher sehr hilfreich gewesen die Eltern zur
Polizei zu begleiten und das wirklich Ungewöhnliche an ihrem Fortbleiben zu bestätigen,
so wie es ausschaut standen die Eltern von Anfang an allein da "Entschuldigung" was
verdammt nochmal war da los ??????


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 00:40
@Cosmo69

Genau, und deswegen frage ich mich, was da an diesem Abend so wichtig war? Und was sind das überhaupt für Gepflogenheiten, die Familie weiterhin mit Anrufen zu nerven, obwohl ihm die Mutter schon klipp und klar mitgeteilt hatte, dass Sonja an diesem Abend beabsichtigte, zuhause zu bleiben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei seinem Anliegen um ein nicht bezahltes Bier ging oder er Herzklopfen hatte. Ich spekuliere mal, da steckt mehr dahinter.

Und warum rief Sonja ihre Freundinnen an, wenn sie nur mal mit einem guten Freund ums Eck ziehen wollte? Brauchte Sonja ein wenig Begleitschutz, weil sie in das neue Lokal gingen, wo Sonja niemanden kannte? Und warum gingen sie nicht dorthin, wo es für Sonja angenehmer war? Oder gab es an diesem Abend im Vollmond Freibier?


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 00:42
@Cosmo69
Der Polizei dürfte es vollkommen egal gewesen sein, wenn Sonjas Freunde mit auf die Wache gegangen wären. Wenn schon die gutbürgerlichen Eltern nicht durchdrangen, dann wären ein paar zusätzliche Jugendliche wohl kaum eine große Hilfe gewesen.

Ich hab auch mal jemanden vermisst melden wollen, der zum Glück kurz darauf wieder auftauchte. Man läuft da bei der Polizei wirklich gegen die Wand, wenn es um erwachsene verschwundene Leute geht. Da kann man reden und erklären, dass das nicht normal ist, wie man will, die Beamten lassen sich einfach nicht überzeugen.
Die Untätigkeit der Polizei nun auch noch Sonjas Freunden in die Schuhe zu schieben finde ich deswegen ganz schön daneben.


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 00:49
Stutenkerl schrieb:Genau, und deswegen frage ich mich, was da an diesem Abend so wichtig war? Und was sind das überhaupt für Gepflogenheiten, die Familie weiterhin mit Anrufen zu nerven, obwohl ihm die Mutter schon klipp und klar mitgeteilt hatte, dass Sonja an diesem Abend beabsichtigte, zuhause zu bleiben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei seinem Anliegen um ein nicht bezahltes Bier ging oder er Herzklopfen hatte. Ich spekuliere mal, da steckt mehr dahinter.
Dass Sonja dann doch mitging spricht allerdings nicht sehr für die Version, dass sie keine Lust gehabt hätte, auszugehen. Denn wenn sie ihre Mutter damit beauftragt hatte, den Jungen abzuwimmeln, dann hätte sie doch einfach weiter die Mutter ans Telefon lassen können und hätte ihre Ruhe vor Markbert gehabt.
Genau das hat sie aber nicht getan, und dazu ist sie dann auch noch mit ihm losgezogen.
Stutenkerl schrieb:Und warum rief Sonja ihre Freundinnen an, wenn sie nur mal mit einem guten Freund ums Eck ziehen wollte? Brauchte Sonja ein wenig Begleitschutz, weil sie in das neue Lokal gingen, wo Sonja niemanden kannte? Und warum gingen sie nicht dorthin, wo es für Sonja angenehmer war? Oder gab es an diesem Abend im Vollmond Freibier?
Ich kenn das aus meiner Jugend aber eigentlich auch nicht anders: Man verabredet sich mit jemandem und dann ruft man noch andere Leute an, weil es zu mehreren doch viel mehr Spaß macht. "Wir gehen in diese neue Kneipe, wo ich noch nie war" war damals ein ganz gebräuchlicher Satz, weil neue Kneipen zu entdecken ja doch immer ganz spannend war und meistens die engsten Freunde oder Freundinnen die Lokale dann auch noch nicht kannten.


melden
Cosmo69
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 01:09
@Noella

Entschuldige das es sich jetzt auch schon bei den Usern verfestigt hat das wenn man nach
Erklärungen sucht für das was die Engelbrechts sagen es so rüber kommt als würde man
jemandem etwas in die Schuhe schieben wollen (verbunden mit einem Rüffel) ist bedenklich.

Das einige User überzeugt davon sind ich wolle unbekannter Weise krampfhaft dem Markbert
etwas bin ich mittlerweile gewohnt, aber von Dir hätte ich das jetzt nicht so erwartet ;) .


melden
Cosmo69
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 01:28
@Noella

Wenn nun Cliquenmitglieder oder gar Markbert bevor er abreiste mit auf die Wache gegangen
wären (obs nun etwas gebracht hätte oder nicht ) hätten diese Sonjas Eltern zumindest
in ihrer Sorge unterstützt.

Da es keinerlei Infos gibt wird auch Niemand mit sein, es sei denn es wurde Sonjas Eltern
angeboten und sie lehnten ab weil das ja doch nix bringe.

Wir wissen ja gar nichts über das Verhalten der Freundinnen in den 14. Tagen wo Markbert
im Urlaub war !

Waren sie relativ gelassen oder auch schwer besorgt und durch den Wind,große Wissenslücken
die wir immer noch haben !


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 01:35
@Noella

Aber es könnte doch sein, dass Sonjas Begleiter ihr einen Grund nannte, den sie nicht ablehnen konnte? Vielleicht beabsichtigte sie wirklich nicht, an diesem Abend auszugehen und ging nur widerwillig mit ihm in das Lokal. Vielleicht konnte Sonjas Mutter nicht ahnen, dass er doch noch unzählige Male anruft, obwohl sie ihm doch die Situation am Telefon bereits geschildert hatte? Wenn ich jemandem am Telefon mitteile, dass es heute aus irgendwelchen Gründen nicht geht, schweigt danach mein Telefon. Oder würdest Du das nicht als Belästigung empfinden, wenn Dich der Anrufer trotzdem noch unzählige Male anruft und quengelt?


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 03:13
Cosmo69 schrieb:Wenn nun Cliquenmitglieder oder gar Markbert bevor er abreiste mit auf die Wache gegangen
wären (obs nun etwas gebracht hätte oder nicht ) hätten diese Sonjas Eltern zumindest
in ihrer Sorge unterstützt.
Das stimmt natürlich.
Cosmo69 schrieb:Da es keinerlei Infos gibt wird auch Niemand mit sein, es sei denn es wurde Sonjas Eltern
angeboten und sie lehnten ab weil das ja doch nix bringe.

Wir wissen ja gar nichts über das Verhalten der Freundinnen in den 14. Tagen wo Markbert
im Urlaub war !

Waren sie relativ gelassen oder auch schwer besorgt und durch den Wind,große Wissenslücken
die wir immer noch haben !
Ich finde es bei allen Fällen hier immer so schwer, das Verhalten von Leuten zu beurteilen, nicht nur, weil wir ja meistens gar nichts genaues darüber wissen. Man kann halt mit dem Wissen von heute nur spekulieren, warum Menschen sich zu einem früheren Zeitpunkt, als oft noch gar nicht feststand, dass wohl ein Verbechen passiert ist, wie verhielten.


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 03:25
Cosmo69 schrieb:Das einige User überzeugt davon sind ich wolle unbekannter Weise krampfhaft dem Markbert
etwas bin ich mittlerweile gewohnt, aber von Dir hätte ich das jetzt nicht so erwartet ;) .
Wenn Du findest, dass ich mich im Ton vergriffen habe, dann tut es mir leid. Ich bin ja nicht hier, um mich mit Leuten zu streiten, sondern weil ich es interessant finde, über kriminelle Machenschaften zu spekulieren.

Allerdings finde ich es eben auch nicht richtig, wenn den Jungs (ich nenne sie jetzt mal so, weil sie damals ja noch welche waren) von Kontakten zu Schwerkriminellen bis Mord unterschwellig alles unterstellt wird, was sich gerade anbietet.
Genau wie ich es übrigens auch nicht richtig finde, Sonjas Schwester eine Verwicklung zu unterstellen. Ich kann einfach beide Seiten verstehen, die Freunde, die das Verschwinden wohl anfangs nicht so ernst nahmen und die Eltern, die seither durch die Hölle gehen.

Ich fürchte im übrigen, dass die Engelbrechts sich keinen großen Gefallen damit tun, die meisten ihrer Fragen und Anmerkungen so offensichtlich auf Markbert und die anderen Jungs zu konzentrieren. Denn dadurch entsteht eine gewisse Fixierung in der öffentlichen Wahrnehmung - und was, wenn jemand eine Beobachtung gemacht hat, die gar nichts mit den Jungs oder mit der Telefonzelle am Platz zu tun hat? Und einfach glaubt, dass die gar nicht wichtig ist, weil die öffentliche Diskussion fast nur darum geht? Das ist vielleicht nicht sehr wahrscheinlich, aber es könnte doch immerhin sein, und so etwas kann doch niemand wollen.


melden

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 06:40
@Stutenkerl
Stutenkerl schrieb:Ich finde es bemerkenswert, wie sich Sonjas Begleiter am Tag ihres Verschwindens so sehr um sie bemühte, unzählige Male anrief und sich nicht einmal von der Mutter hat abwimmeln lassen ("Er quengelte den ganzen Tag"),
Vielleicht hatte er aber während der Partywoche schon mal mit Sonja über dieses neue Lokal gesprochen und sie hatte ihn gebeten, sie mitzunehmen, wenn er dieses besuchen wolle. Anscheinend hat sein Quengeln sich auch gelohnt. Sonja ging letztendlich selbst ans Telefon, obwohl Markbert sie nervte und sagte zudem dieser nervenden Person auch noch zu. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sonja soviel Selbstbewusstsein besaß, dem Markbert klipp und klar zu sagen, dass sie jetzt keinen Bock habe.
Stutenkerl schrieb:ber sich nach Kenntnisnahme ihres Fernbleibens am darauffolgenden Tag nicht mal mehr traute, aus der Heimat bei Sonjas Eltern anzurufen, um sich zu erkundigen, ob sie denn wieder heil zuhause angekommen war. Laut Sonjas Mutter hatte er nicht mal eine Karte geschrieben. Das Leben hält eben immer wieder Überraschungen bereit.
Er hätte voraussichtlich auch nicht bei den Engelbrechts angerufen, um sich nach Sonja zu erkundigen, denn ich bin ziemlich sicher, dass Markbert schon vor seiner Abreise mit Vorwürfen der sich sorgenden Eltern überhäuft wurde. In einem Zeitungsbericht heißt es ja auch, dass der sich selbst genug Vorwürfe gemacht habe, dass er sie nicht einfach mit in die Tram gezogen habe. Da er aber auch nicht bei seinen Freunden angerufen hat, beweist, dass er sich sicher war, dass Sonja bereits wieder zu Hause war und er sich "nicht über den Stand der Dinge" informieren musste, um sich dementsprechend vorzubereiten. Hätte er bei den Freunden angerufen, hätte man eher gewusst, dass Sonja nicht mit in den Urlaub gefahren war.


melden
Anzeige

Der Fall Sonja Engelbrecht

19.05.2016 um 08:19
Wenn man 1 + 1 zusammenzählt: Es könnte auch der jetzt ermittelte (und bereits verstorbene) Serienmörder aus Schwalbach gewesen sein. Durch ihre Lederkleidung hätte Sonja irrtümlich für eine Prostituierte gehalten werden können – der eigentlichen "Zielgruppe" dieses Täters. Er spielte auch in einer Band. Jetzt müsste nur noch überprüfte werden, ob diese Band zur fraglichen Zeit Auftritte im Großraum München hatte oder es einen anderen möglichen Bezug des Serienmörders nach München gab.

Im Gegensatz zu einer Gruppe von 17-jährigen hätte dieser Mann sowohl die erforderliche Kaltblütigkeit als auch kriminelle Erfahrung mitgebracht, um so ein Verbrechen unentdeckt auszuführen. Dass er zu seinen Lebzeiten nicht ermittelt wurde, spricht doch Bände


melden
297 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden