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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

15.05.2016 um 23:45
Die User sind also eigentlich gefragt hier jetzt völlig neue Ideen einzubringen.
Was mMn fast gar nicht diskutiert wurde bisher, ist die Möglichkeit, dass sie sich zu Fuß auf den Weg gemacht hat. Da gäbe es viele Ansätze, zu recherchieren, welche Wege in Frage kämen, was an den Wegen lag, wo man dort verunfallen könnte oder wo es besonders gut möglich wäre, Opfer eines Übergriffs zu werden.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

16.05.2016 um 00:13
Die Idee, dass Sonja einfach zu Fuß gegangen ist, finde ich gar nicht so schlecht. Wissen wir, wie weit es bis zum Elternhaus gewesen wäre beziehungsweise wie weit es noch nach Hause gewesen wäre, wenn sie die Tram genommen und an der geplanten Haltestelle ausgestiegen wäre?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

16.05.2016 um 01:49
@Noella schrieb:
Noella schrieb:Die Idee, dass Sonja einfach zu Fuß gegangen ist, finde ich gar nicht so schlecht. Wissen wir, wie weit es bis zum Elternhaus gewesen wäre beziehungsweise wie weit es noch nach Hause gewesen wäre, wenn sie die Tram genommen und an der geplanten Haltestelle ausgestiegen wäre?
@Noella

Von der Ausstiegshaltestelle (Agnes-Bernauer-Straße) der Tram 19 in in Laim beträgt laut Google-Maps der Fußweg zur Wohnung in der Zschokkestraße 9 Minuten.

Wäre Sonja vom Stiglmaierplatz zu Fuß nach Hause gegangen, hätte sie ca 1 Stunde dafür gebraucht.
Sie hätte dann allerdings die Landsberger- und Hansastraße kreuzen müssen - eine nicht ungefährliche Gegend: beide Straßen sind u. a. für ihren Straßenstrich bekannt.


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16.05.2016 um 06:48
@Aggie
@Noella
Es hätte ja gereicht, wenn sie sich zu Fuß auf den Weg zum Hauptbahnhof gemacht hätte.


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16.05.2016 um 07:01
Warum hatte Sonja eigentlich keine Schüler-Monats/Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr?

@Aggie
Hätte sie denn theoretisch schwarzfahren können, oder muss man nachts in München vorn beim Fahrer einsteigen?


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16.05.2016 um 07:03
@Noella
Hier im Thread wurde mal erwähnt, dass Sonja eine Monatskarte gehabt habe und jederzeit mit der Tram mitfahren hätte können.
Schüler-Monatskarte:
Einen Monat lang beliebig viele Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsplatz – jederzeit.

Schüler-Monatskarte im Abo:
Ein Jahr lang beliebig viele Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsplatz – rund um die Uhr.

12 Monate fahren, 10 Monate zahlen. Gilt für ein Jahr von jedem beliebigen Datum an für beliebig viele Fahrten auf der gewählten Strecke.
Hätte die Fahrkarte nur zwischen Wohnung und Schule gegolten? Aber ich denke mal als Münchnerin hatte Sonja eine Monats- oder Jahreskarte für das gesamte Steckennetz.


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16.05.2016 um 07:20
Dann hatte sie die vielleicht zu Hause vergessen? Im Blog ihrer Eltern steht dazu leider nichts.


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16.05.2016 um 07:25
@Noella
Nein, diesbezüglich wurde noch nie etwas erwähnt. Aber das würde einiges erklären, obwohl sie sich eigentlich das Geld für die Fahrt von Markbert leihen hätte können.


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16.05.2016 um 07:27
Eine solche Karte würde jedenfalls erklären, warum sie nur so wenig Geld dabei hatte, denn normalerweise achtet man ja darauf, dass man noch genug für das Ticket nach Hause hat. Andererseits hätte sie ja dann auch gar nicht das Auto gebraucht, obwohl der Fußweg nach Hause von der Haltestelle nachts im Dunkeln schon recht einsam sein dürfte, weil die meisten Anwohner dann bestimmt schon schliefen.


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16.05.2016 um 07:30
@Noella
Aber auf der anderen Seite soll sie den Führerschein noch nicht lange gehabt haben. Das würde bedeuten, dass sie den nächtlichen Fußweg von der Haltestelle nach Hause gewohnt war und sich dabei vielleicht nicht mehr all zu viel dachte.


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16.05.2016 um 07:32
@Robin76
Hmmm, als Fahranfängerin bin ich nachts nicht gern allein unterwegs gewesen, es war ja noch alles so neu, da sind die vertrauten Fusswege in der Tat angenehmer.


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16.05.2016 um 07:40
Mir fällt gerade etwas anderes auf: Auf der ersten Seite dieses Threats (letzter Absatz) ist ja der tz-Bericht verlinkt und zitiert, und dort steht, dass Sonja nach Erkenntnissen der Polizei doch manchmal per Anhalter fuhr. Damit dürfte das also feststehen.


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16.05.2016 um 08:29
@Noella
Ich persönlich halte es ja nicht für ausgeschlossen, dass sie es bis nach Laim geschafft hat und dort in die Hände ihres "Mörders" gelaufen sein könnte. Auch ist Sonja diesen Weg nicht das erste Mal gelaufen. Sie könnte schon längere Zeit von jemandem beobachtet worden sein und irgendwann ging dieser "Mensch" zur Tat über. Ein Täter allleine tut sich schwer, jemanden ins Auto zu zerren. Da würde sich eine Wohnung viel besser eignen.


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16.05.2016 um 08:31
@Noella
Noella schrieb:dass Sonja nach Erkenntnissen der Polizei doch manchmal per Anhalter fuhr. Damit dürfte das also feststehen.
Wäre interessant zu wissen, woher die Polizei diese Erkenntnisse hatte. Lt. der Familie soll das ja ihre Freundin ausgesagt haben, die aber später dies widerrufen habe. Sie habe später erklärt, dass Sonja einmal im Beisein ihrer Freunde jemanden nach einer Mitfahrgelegenheit gefragt habe. Die Familie schließt Trampen aus. Die Polizei aber anscheinend nicht, denn sonst hätte sie nicht die Theorie aufgestellt, dass Sonja bei jemanden eingestiegen sein könnte.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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16.05.2016 um 11:42
@Robin76

Wenn Sonja irgendwo in eine Wohnung gezogen worden sein sollte dann war sie aber wirklich
ein Zufallsopfer.

Kein Mensch konnte wissen das Sonja in der Nacht Schwierigkeiten (von denen gehe ich
fest aus) hatte nach Hause zu kommen, ein gezieltes Abpassen nee.

Mit einiger Wahrscheinlichkeit hätte sie laut @Aggie Rotlichtsumpf Gelände queren müssen,
für eine Frau alleine auf jeden Fall eine gefährliche Sache.


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16.05.2016 um 12:39
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Kein Mensch konnte wissen das Sonja in der Nacht Schwierigkeiten (von denen gehe ich
fest aus) hatte nach Hause zu kommen, ein gezieltes Abpassen nee.

Mit einiger Wahrscheinlichkeit hätte sie laut @Aggie Rotlichtsumpf Gelände queren müssen,
für eine Frau alleine auf jeden Fall eine gefährliche Sache.
Konnte niemand wissen. Aber es könnte gerade jemand eine Zigarette geraucht haben, ebenfalls erst nach Hause gekommen sein und dann läuft gerade dann eine Blondine in Lederklamotten vorbei, die man vielleicht schon öfters gesehen hat und die schon öfters die Phantasie angeregt hat.

Rotlichtgelände hätte sie nur überqueren müssen, wenn sie den ganzen Weg zu Fuß gegangen wäre. So habe ich auf jeden Fall @Aggie verstanden. Aber am Stiglmaier sollen lt. Kommissar Bastian ebenfalls Freier ihre Runden mit dem Wagen gezogen haben.

Was mir noch eingefallen ist. Sonja könnte mit dem Anruf bei Maria nicht einverstanden gewesen sein, ihr könnte es furchtbar peinlich gewesen sein, dass Maria - falls die Gruppe das am Telefon überhaupt mitbekommen hat - so überängstlich reagiert hat. Vielleicht wollte sie sich auf den Weg zu Maria machen, sie beruhigen, weil sie ahnte, dass sie nun vor Angst zitterte. Die Frage ist nur, ob sie zu Maria ebenfalls bis zum HBF fahren hätte müssen oder ob sie vom Stiglmaier zu Fuß Maria`s Wohnung erreichen konnte. Was könnte dort auf dem Weg passiert sein?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

16.05.2016 um 13:01
n den Nächten vor Arbeitstagen fahren die vier NachtTrambahnen N16, N19, N20 und N27 sowie die NachtBusse N40 - N45 im Stundentakt. Alle NachtTrambahnen sowie die NachtBusse N40 und N41 treffen sich zwischen 1.30 Uhr und 4.30 Uhr jede Stunde an der Rendezvous-Haltestelle Karlsplatz (Stachus) und ermöglichen durch eine gemeinsame Wartezeit von fünf Minuten das Umsteigen in alle Richtungen Münchens.

Am Wochenende
Kann es sein, dass es 1995 ähnlich war. Wie ich das jetzt verstehe, treffen sich die Nacht-Trambahnen am Stachus. Das hätte bedeutet, dass Sonja dort umsteigen hätte müssen. Könnte sie vom Stiglmaierplatz aus zu Fuß zum Stachus gelaufen sein, um die nächste Bahn zu erreichen oder bevorzugte sie es 1 Stunde zu warten. Das hätte bedeutet, dass sie am Botanischen Garten vorbei gemusst hätte. Alleine bestimmt nicht angenehm.


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16.05.2016 um 13:31
@Robin76

das ist eine neue Idee mit Maria, ich habe auch schon immer gesagt dass ich es ausschließe, dass der Einfall zu diesem Anruf von Sonja stammte, sie ihn zu Anfang vielleicht gar nicht mitbekam und später alles andere als begeistert davon war.

Wo wir dabei sind, muss ich aber einfach noch einmal betonen, wie peinlich ich es finde, jemandem einen Anruf aufgrund der Uhrzeit auszureden und dann statt dessen so etwas zu bringen (Scherzanruf).
Sonjas geplanter Anruf hätte wenigstens einen Sinn und Zweck gehabt.


Ich finde es nicht ok, wie teilweise auf @Cosmo69 eingehackt wird, nur weil er sich besser in die Familie hineinversetzt und deren Ansichten weitgehend zustimmt.

andere hier machen doch genau dasselbe - nur mit der Polizei.
jeder hat das Recht auf seine Meinung. natürlich hält es die Diskussion im Gang, neue/alte Theorien zu bringen und ausführlich zu beschreiben.
und man hat ebenfalls das Recht, eine Theorie zu kritisieren, ohne sich dieses durch das Beschreiben einer eigenen Theorie erst 'verdienen' zu müssen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

16.05.2016 um 14:04
Den ganzen Weg zu Fuß laufen? Kann ich mir nicht vorstellen. Da hätte sie vermutlich auch jemand noch unterwegs gesehen, eine junge Frau alleine nachts auf der Straße fällt schon auf. Ob nun irgendeinem Autofahrer oder einem anderen Fußgänger. Ich bin auch schon nachts nach Hause gelaufen, in jüngeren Jahren auch mal etwas weiter, aber da begegnet man in München immer irgendwann Leuten. Insbesondere wenn man eine Stunde unterwegs ist. Zwar sind die Straßen natürlich dann nicht sehr belebt, aber es gibt unterwegs immer mal wieder Kneipen oder Kreuzungen, wo sich noch die eine oder andere Person aufhält und gerade Autos fahren ja auch ein paar.
Ich wurde sogar (2002) nachts mal von der Polizei aufgehalten, wieso ich denn alleine unterwegs sei und ob alles in Ordnung sei. Hatte bloß auf die Tram gewartet, den Polizisten kam das um die Uhrzeit komisch vor, da sie meinten, es würde keine Tram mehr fahren (war aber ne Nachtlinie). Also irgendwer hat da in der Regel bei jungen Mädels schon ein Auge drauf, wenn die alleine rumlaufen. Zumindest wäre sie dann nicht besonders weit gekommen, wenn sie absolut niemand gesehen hat auf dem Weg.

Was die Fahrkarte betrifft - in München soll man ab 21 Uhr vorne beim Fahrer einsteigen und die Fahrkarte vorzeigen. Das macht aber eigentlich niemand und nur ganz selten bestehen Busfahrer darauf und öffnen zu diesem Zweck lediglich die vorderste Türe. In der Tram hab ich das noch nie gemacht oder jemanden machen sehen. Allerdings kann das in den 90ern auch noch strenger gehandhabt worden sein, das weiß ich nicht. Allerdings denke ich, dass Sonja sowas gegenüber Markbert erwähnt hätte "Ich kann nicht mitfahren, ich hab keine Fahrkarte" - möglicherweise hätte er ihr ja Geld leihen können.

Ich finde es jetzt nicht so ungewöhnlich, dass Markbert Sonja "stehen hat lassen". Das kommt bei uns auch oft vor, wenn jeder einfach einen anderen Weg hat oder der Eine noch dort hin will, aber der Andere woanders hin. Da bin ich auch schon oft alleine nach Hause, weil meine Freunde einfach woanders lang mussten oder wollten.
Ich finde es nur merkwürdig, dass der Anruf bei der Schwester nie erfolgt ist. Ich glaube kaum, dass jemand Sonja genau in dem Moment von der Telefonzelle weggeschnappt hat. Für mich klingt das schon nach einer Ausrede um Markbert loszuwerden und dann noch woanders hinzugehen. Die meisten Menschen wären wohl schon noch ein Stück zumindest mit der Tram mitgefahren, die Schwester hätte sie dann vom Stachus o.ä. ja auch anrufen können, wenn sie das letzte Stück dann nicht alleine hätte fahren wollen.
Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass sie es sich 10 Sekunden so plötzlich anders überlegt hat.


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16.05.2016 um 14:11
@Suburbia
Suburbia schrieb:Wo wir dabei sind, muss ich aber einfach noch einmal betonen, wie peinlich ich es finde, jemandem einen Anruf aufgrund der Uhrzeit auszureden und dann statt dessen so etwas zu bringen (Scherzanruf).
Sonjas geplanter Anruf hätte wenigstens einen Sinn und Zweck gehabt.
Ich denke trotzdem, dass man von den Aussagen der Freunde so Einiges zurückgehalten hat, besonders wenn es dabei um Drogen gegangen wäre. Die Jungs waren erst 14,15 und 17. Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass niemand wollte, dass sich Sonja in der Schellingstraße abholen ließ, damit diese Wohnung oder auch nur Adresse nicht mit Drogen in Verbindung kommen sollte. Vielleicht hatte es bei Sonja zu Hause schon mal Stunk wegen Drogen gegeben (umsonst nahm Sonja nicht wegen Drogen so wenig Geld mit) und die Jungs befürchteten, von Sonja`s Eltern angezeigt zu werden. Ob Sonja allerdings tatsächlich so wenig Geld dabei hatte, wissen wir nicht. Ich denke mal, dass die Eltern sie vor dem Ausgehen nicht auf ihr Bargeld kontrolliert haben. Markbert sagte zwar auch aus, dass Sonja nur ein Bier getrunken habe und letztendlich nicht mehr als 1,20 DM in der Tasche hatte. Dies soll auch der Grund gewesen sein, dass Sonja im Anschluß an den Vollmond nicht mehr in ein Billardlokal wollte und man letztendlich dann bei Julian gelandet war.


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