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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 07:02
Oder beobachtete er sogar die Wohnung der Engelbrechts bzw. die Tramstation um Sonja abzupassen, wenn sie nach Hause kam?Das schreib ich jetzt, weil mir ein Fall aus meinem Bekanntenkreis einfällt, wo ein Verehrer ständig vor der Haustüre seiner Angebeteten stand, egal zu welcher nacht schlafenen Zeit sie heimkam. Sie kam nie darauf, ob er irgendwo in der Nähe geparkt hatte und nur abwartete oder ob er sie schon länger am Abend im Visier hatte und sie auf dem Nachhauseweg verfolgt hatte. Sobald sie aus dem Auto ausstieg, flehte er sie an, mit ihr eine Beziehung haben zu dürfen. Das ging solange bis der Vater meiner Bekannten dem jungen Mann mal anständig die Meinung sagte. Dann ließ er sie in Ruhe.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 11:46
@Robin76

ich denke, in dem Absatz in der HP ist nicht RosenRobert, sondern Markbert gemeint.
es ergibt keinen Sinn, zu schreiben 'er nervte und sie ließ sich des Öfteren verleugnen, um nicht mit ihm ausgehen zu müssen', wenn damit RR gemeint ist. mit diesem hatte sie doch nur ein Date?
Rosen Robert war kein Mitglied der Clique, aber es ist doch oft so, dass man sich beim Ausgehen über den Weg läuft und flüchtig kennt, nehme an dadurch entstand dann die Verbindung zu Markbert und Silvia.
und Frau Engelbrecht nennt M. ja auch in der Maischberger Sendung öfter 'den Jungen'.

was dieses 'labil' sein anbetrifft, ich bin mir relativ sicher, dass da nichts groß dahintergesteckt hat außer Eifersucht hinter den Aussagen von Rosen Robert über Sonja und Markbert. er war eben gekränkt.
wieso sollte Sonja einem Typen, den sie abblitzen lässt etwas offenbaren, was sie labil erscheinen lässt?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 12:22
@Suburbia
Suburbia schrieb:mit diesem hatte sie doch nur ein Date?
Ich denke auch, dass Markbert gemeint ist. Aber trotzdem ergibt das für mich weniger Sinn als wenn damit Robert Rose gemeint gewesen wäre. Richtig, sie hatte mit RR nur ein Date. Aber er hat sich anscheinend mehr davon versprochen und könnte telefonisch versucht haben, ein weiteres Date zu vereinbaren. Wenn er natürlich - wie Markbert - wiederholt abgewimmelt worden wäre, dann kam er an Sonja nur noch am Donnerstag im Tilt ran. Ob Sonja sich dort jedoch nicht im Schutz ihrer Clique aufgehalten hat, um ihm nicht direkt eine Abfuhr erteilen zu müssen, das wissen wir nicht. Es wäre aber bei einer 19-jährigen Durchaus im Rahmen des Üblichen, dass man einer klaren Konfrontation aus dem Weg geht. Als er sich vielleicht dann nicht mehr zu helfen wußte, legte er im März die Rose ab. Was unternahm er dann weiter? Reagierte Sonja auf die Rose? Wahrscheinlich nicht, denn erst Silvia erhielt die Bestätigung von ihm, dass diese Rose von ihm war. Es wäre sehr interessant zu wissen, ob es RR bei dieser Rose beließ oder anderweitig versuchte, Sonja`s Herz zu gewinnen. Zudem gab es da ja noch den Thomas. War dieser vielleicht auch am Donnerstag im Tilt und nahm Sonja in Beschlag, so dass RR gar keine Möglichkeit mehr hatte, Sonja für sich zu erobern?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 12:45
folgenden Donnerstag, den 06.04.1995 war die Gruppe sehr lange im “Tilt”. Am nächsten Tag, Freitag, dem 07.04.1995, fand dann die eigentliche Geburtstagsfeier in der Wohnung von Elli und Anna statt, wo Sonja bis Samstagmittag blieb. Am Sonntag, dem 09.04.1995 war sie dann nochmals bei den beiden.
Ich persönlich schließe nicht aus, dass der Knackpunkt bei dieser "eigentlichen" Geburtsfeier bei den Freundinnen in der Wohnung war. Sie kam erst am Samstagmittag nach Hause Für eine 19-jährige nichts Außergewöhnliches. Aber bei XY sagte man, dass sie müde, aber glücklich nach Hause kam. Wann kommt man nicht nur müde, sondern auch glücklich nach Hause? Wenn man mit dem Vorabend mehr als zufrieden war, ja sich vielleicht sogar verliebt hat. Am Sonntag war sie wieder bei den beiden Freundinnen in der Wohnung. Da man Überreste von einer Party nicht einen Tag liegen lassen kann, gehe ich davon aus, dass man am Samstagvormittag die Wohnung bereits in Ordnung gebracht hat. Wie lange war Sonja am Sonntag bei den Freundinnen oder hat sie sich am Sonntag sogar mit jemanden getroffen? Gehen wir mal davon aus, dieser Jemand hatte mit Sonja auf der Party geflirtet, sie machte sich Hoffnungen und sie hoffte am Sonntag in der Wohnung der Freundinnen auf ein erneutes Treffen. Vielleicht wurde sie aber versetzt. Grund genug am Montag Müdigkeit vorzutäuschen, um in ihrem Zimmer abhängen zu können und ihre Gedanken ordnen zu können. Einfach nichts sehen, nichts hören. Irgendwann könnte ihr dann die Idee gekommen sein, mit Markbert doch auszugehen in der Hoffnung diesen Jemand zu treffen. Vielleicht hatte ihr dieser Jemand auch erzählt, dass das Vollmond ein tolles Lokal sei und er dort öfter abhängen würde. Leider aber wieder Fehlalarm. Ich denke, dass ihr am Stiglmaierplatz dann nochmals eine Idee kam, die sie in die Tat umsetzen wollte. Leider.


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Mauro
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 15:53
@Aggie
@Cosmo69

Direkt vom vom Stiglmaierplatz aus nicht.

Die U-Bahn, mit der Sonja hätte fahren müssen, fährt vom Hauptbahnhof in Richung Laim.
Vom Hauptbahnhof sind es es fünf U-Bahnhaltestellen bis zur Haltestelle Friedenheimer Straße, wo Sonja hätte aussteigen müssen.

[Hauptbahnhof – Theresienwiese – Schwanthalerhöhe – Heimeranplatz – Westendstraße – Friedenheimer Straße]


Lawman schrieb:
Ich frage mich auch warum man sich anfangs am Hauptbahnhof traf und nicht gleich mit
der U.Bahn zum SMP.

Siehe oben. Von Laim aus kann man nicht direkt zum SMP mit der U-BAhn fahren - man muss am HBf umsteigen.
In der Homepage steht, dass Sonja einen gültigen Fahrausweis für die öffentlichen Verkehsmitel dabei hatte.

Einen gültigen Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel hatte Sonja bei sich und es ist von vorneherein geplant gewesen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder nach Hause zu fahren.
http://sonja-engelbrecht.de/die-anhalter-theorie

Daraus kann man mMn schließen, dass der gültige Fahrausweis, den Sonja dabeihatte, auch für die Heimfahrt nach Laim galt. Sie war an jenem Abend ja auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Lokal 'Vollmond' gefahren.
Ich denke, aufgrund der sehr guten Erklärung von @Aggie kann man nachvollziehen, dass Sonja es in den frühen Morgenstunden, nicht nötig hatte, jemanden aus ihrer Familie anzurufen, um sich vom SMP abholen zu lassen.
Zumal im Vorfeld mit den Eltern nochmals die Rückfahrt abgeklärt wurde.

Wäre sie in den frühen Morgenstunden geistig klar gewesen, hätte sie lässig mit Markbert in die Tram einsteigen und ab HBF Richtung Laim fahren können.
Sie hatte, in der Tat, einen gültigen Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Aufgrund dieser Möglichkeiten, kann man nur erahnen, was sie letztendlich daran hinderte, den vorgegebenen Rückreise-Plan nicht in die Tat umsetzen zu können.

Es bleiben weiterhin Fragen offen, hinsichtlich ihrer Befindlichkeit in der Wohnung Schellingstrasse, sowie auf dem angeblichen Weg mit Markbert zum SMP…

Falls es zwischen ihr und Marklbert zu einer evtl. Meinungsverschiedenheit gekommen sein könnte…er daraufhin in seine Tram spurtete und Sonja allein ließ…dann hätte lediglich der alleinige Weg zum HBF eine Lösung für sie dargestellt.

Auf diesem Weg zum Hauptbahnhof, mit der Möglichkeit einer Weiterfahrt nach Laim, könnte ihr natürlich, in den frühen Morgenstunden etwas passiert sein, ein "Abfangen"...alles ist offen.
Zufall? Oder war eventuell bekannt, dass sie am HBF eintrudeln würde?

Daher stellt sich für mich weiterhin die Frage: Aus welchem Grund gab Markbert bei den Ermittlern, die „bekannte“ Story“ zu Protokoll, mit all den „Ausschmückungen“ und den verschiedenen Versionen des „Austreten müssen“ von Sonja.

Sehr befremdlich…auch nicht nachweisbar.

Nach wie vor stellt sich weiterhin für mich die Frage:

Aus welchem Grund wollte sie angeblich einen ihrer Angehörigen in den frühen Morgenstunden aus dem Schlaf reißen, um abgeholt zu werden?
Aus meiner Sicht hat sie diese Aktion niemals gestartet, war eventuell nicht in der Lage, klar handeln zu können.

In einer derartigen Situation hätte ihr, auf dem Weg zum HBF, einiges widerfahren können.

Nach wie vor habe ich ein Problem mit den zunächst widersprüchlichen Aussagen ihres letzten Begleiters.

Doch er ist unschuldig und daher kein weiterer Kommentar.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 17:25
Der SMP. ist für Sonja eigentlich eine unwichtige Örtlichkeit gewesen,NUR ein Punkt wo sie
mit Markbert in die Tram hätte steigen brauchen, Kinderleicht, ich kann mir nichts aber
auch so gar nichts was Logisch ist vorstellen um dort nicht weiter zu fahren und ein
großes Theater mit Schwester anrufen zu beginnen.

Auch eine Streitigkeit mit Markbert wäre eigentlich kein Grund so eine Tram ist groß genug
um sich ein Paar Minuten bis zum Hauptbahnhof aus dem Weg zu gehen.


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Mauro
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 17:34
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Der SMP. ist für Sonja eigentlich eine unwichtige Örtlichkeit gewesen,NUR ein Punkt wo sie
mit Markbert in die Tram hätte steigen brauchen, Kinderleicht, ich kann mir nichts aber
auch so gar nichts was Logisch ist vorstellen um dort nicht weiter zu fahren und ein
großes Theater mit Schwester anrufen zu beginnen.

Auch eine Streitigkeit mit Markbert wäre eigentlich kein Grund so eine Tram ist groß genug
um sich ein Paar Minuten bis zum Hauptbahnhof aus dem Weg zu gehen.
Exakt! Doch hätte sie sich eventuell nach Verlassen der "Wohnung" in einem desolaten Zustand befunden, dann wäre es ihr eventuell nicht möglich gewesen, adäquat den Heimweg allein anzutreten.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 17:35
Den Zugriff eines Mörders würde ich nicht ausschließen hätte es geheißen Sonja wäre
zuletzt am Hauptbahnhof gesehen worden aber am SMP. an einem Ort wo
sie gar nichts verloren hatte ! ?


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 17:42
@Mauro

Das wäre natürlich ein Grund, dann hätte sie Geistig aber arg abgeschossen gewesen sein
müssen.
Die Frage wäre dann mit was für einem Zeug , freiwillig oder unfreiwillig, wo hat sie
sich so abgeschossen (oder wurde abgeschossen) im Vollmond trank sie nur
ein Bier , in der Wohnung wurde Orangensaft gereicht .


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 17:43
@Robin76
Stutenkerl schrieb:Text
Man kann auch glücklich und müde nach Hause kommen, wenn man etwas Unangenehmes gemeistert oder ein Problem gelöst hat. Sie wirkte am Sonntag erleichtert, weil sie vielleicht dachte, ein Problem aus der Welt geschafft zu haben?! Eine Geschichte, die sich am Montag dann doch wieder nachhaltig in Erinnerung brachte?!

Für mich stellt sich die Frage, warum ihr Begleiter an dem Vortag ihres Verschwindens die Familie mit Anrufen nervte. Auch wenn ich mich wiederhole, die Mutter teilte ihrem Begleiter mit, dass Sonja an dem Abend nicht ausgehen wollte und damit wäre doch der Drops gelutscht. Sonja und ihr Begleiter hätten am nächsten Tag ja auch noch ein wenig plaudern und ein Bier trinken können, schließlich war bis zu seinem Urlaub noch etwas Zeit. Hinter seinen Anrufen muss doch irgendetwas stecken. Am Montag brennt er wie Feuer, am Dienstag wirkt er eher teilnahmslos und fährt in den Urlaub ohne eine Telefonnummer oder Kontaktadresse zu hinterlassen. Er hätte sich doch auch aus dem Urlaub telefonisch melden können, um sich nach ihrem Verbleib zu erkundigen. Oder war sie ihm plötzlich nicht mehr so wichtig?

Ich könnte ja noch ganz zart nachvollziehen, dass Sonja auf dem Weg zum Stiglmaier ihre Schwester anrufen wollte, weil sie nicht wusste, wann die Tram einfährt. Nach dem Motto:"Bevor ich hier eine Stunde auf die Tram warte, rufe ich meine Schwester an." Dass sie aber nun die Tram, die nur einen Katzensprung entfernt stand, einfach abfahren lässt, um nun lieber eine Stunde auf ihre Schwester zu warten, halte ich für total abwegig.

Ich spekuliere mal, einer, wer auch immer, weiß mehr als er bisher gesagt hat. Irgendein Band hielt die Beteiligten fest umschlungen.


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Cosmo69
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28.05.2016 um 17:50
@Stutenkerl

Top Kommentar Du bringst es an vielen Stellen exakt auf den Punkt !


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Mauro
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 18:02
@Stutenkerl
Stutenkerl schrieb:Ich könnte ja noch ganz zart nachvollziehen, dass Sonja auf dem Weg zum Stiglmaier ihre Schwester anrufen wollte, weil sie nicht wusste, wann die Tram einfährt. Nach dem Motto:"Bevor ich hier eine Stunde auf die Tram warte, rufe ich meine Schwester an." Dass sie aber nun die Tram, die nur einen Katzensprung entfernt stand, einfach abfahren lässt, um nun lieber eine Stunde auf ihre Schwester zu warten, halte ich für total abwegig.
Sie wusste doch, wann die Tram einfährt, sie war doch angeblich mit Markbert, kurz bevor die Tram einfuhr, zusammen....sie wollte angeblich nur telefonieren und die Tram fuhr mit M. allein fort.

Sehr abwegig, aus meiner Sicht! Doch was evtl. zu ihrer Verhaltenweise beigetragen haben könnte, habe ich in meinem letzten post mitgeteilt.


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Mauro
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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 18:26
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Das wäre natürlich ein Grund, dann hätte sie Geistig aber arg abgeschossen gewesen sein
müssen.
Die Frage wäre dann mit was für einem Zeug , freiwillig oder unfreiwillig, wo hat sie
sich so abgeschossen (oder wurde abgeschossen) im Vollmond trank sie nur
ein Bier , in der Wohnung wurde Orangensaft gereicht .
Diese Aussagen, was überhaupt und welche Menge an "Flüssigkeiten" im Vollmond und danach in der Wohnung letztendlich konsumiert wurde, lässt sich lediglich den Aussagen der zwei Jungens aus der "Wohnung" und dem letzten Begleiter entnehmen.

Einen Gegenbeweis gibt es leider nicht.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 19:33
Ich habe noch etwas interessantes auf der Homepage der Eltern gefunden, was aber dafür spricht, dass Markbert wirklich mit der Tram gefahren ist:
- Wie konnte Markbert (Name von mir geändert) das Aussehen des Trambahnfahrers beschreiben, obwohl man als Fahrgast den Trambahnfahrer gar nicht richtig sehen kann, da er durch einen Vorhang abgegrenzt ist?
Das heißt ja, dass der Junge den Trambahnfahrer, der um genau die Uhrzeit die Tram steuerte, korrekt identifizieren konnte.
Und er als wirklich auch am Platz gewesen ist.

Warum er ihn korrekt beschreiben konnte, obwohl ein Vorhang da hing, darüber kann man natürlich spekulieren.
Bei uns gab es solche Vorhänge früher auch in Bussen, und da kam es aber immer auf jeden Fahrer an, wie der sich verhielt. Manche zogen die Vorhänge lieber zurück, vor allem abends, um besser mitzubekommen, was sich so im Bus tat.

Und auch das nicht mit dem Fahrer sprechen-Gebot wurde ganz individuell ausgelegt. Manche Fahrer waren ausgesprochen stoffelig, manche redeten ganz gern.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 19:47
Stutenkerl schrieb:Für mich stellt sich die Frage, warum ihr Begleiter an dem Vortag ihres Verschwindens die Familie mit Anrufen nervte. Auch wenn ich mich wiederhole, die Mutter teilte ihrem Begleiter mit, dass Sonja an dem Abend nicht ausgehen wollte und damit wäre doch der Drops gelutscht.
Und für mich ist die Frage, warum Sonja, als sie dann schließlich selber ans Telefon ging, gleich sagte, dass sie mit ausgeht.
Das passt für mich nicht zusammen, denn den ganzen Tag der Mutter das Abwimmeln zu überlassen und dann doch ans Telefon zu gehen und plötzlich Lust zu haben, den Abend in einer Kneipe zu verbringen, das passt für mich nicht zusammen.

Denn selbst wenn Sonja auf den Anruf eines anderen Jungen gewartet hätte, hätte es doch gereicht, ihre Mutter ans Telefon gehen und sich dann rufen zu lassen.

Auf der Homepage klingt es allerdings nicht so, als habe sie sich verleugnen lassen:
Markbert (Name geändert)rief am späten Nachmittag des 10.04.1995 an einem Montag, mehrmals bei den Engelbrechts an und redete so lange auf Sonja ein, bis sie schließlich einwilligte, am Abend mit ihm auszugehen.
Das passt dann nun nicht dazu, dass er den ganzen Tag versuchte, sie zu erreichen.
Und von sich verleugnen lassen steht dort auch nichts.

Deswegen passt dieser Passus allgemein mit dem Verleugnen lassen von der Homepage dann doch wieder eher zu Rosen-Robert, zumal ja im ganzen Text davor immer von ihm die Rede ist und zur Abgrenzung vom gleichnamigen Jungen auch ein Verweis in Klammern eingefügt wurde:
Noella schrieb:In letzter Zeit verstand sich Sonja gut mit Thomas, Student und ehemaliger Schulkamerad ihrer älteren Schwester. Er hing früher ebenfalls der “Waver-Richtung” an und Sonja konnte sich daher sehr gut mit ihm unterhalten. Vermutlich ärgerte dies Robert, denn nach Sonjas Aussage nervte sie dieser in letzter Zeit sehr. Sonja ließ sich ihm gegenüber häufig verleugnen, nur um nicht mit ihm auszugehen zu müssen.
Es werden wirklich immer mehr Unklarheiten, je länger man sich mit dem Fall beschäftigt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 20:04
@Noella

das Wort 'ärgern' passt aber doch nicht auf RosenRobert, der hatte doch nach einem (und aus seiner Sicht danebengegangenen Date) kein Anrecht auf Sonja, sich herauszunehmen, verärgert zu sein nur weil sie sich mit Thomas gut verstand. das könnte man höchstens sagen, wenn sie ein Paar gewesen wären und es ihn dann nervt, dass sie sich zB auch mit anderen Jungs trifft.

und 'häufig' verleugnen heißt ja nicht immer, was bedeuten würde dass sie dennoch manchmal mit ihm sprach oder sogar ausging und davon gehe ich eben nicht aus, da sie kein Interesse an ihm hatte und er auch nicht in der Clique war.


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Mauro
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 20:09
@Noella
Noella schrieb:Und für mich ist die Frage, warum Sonja, als sie dann schließlich selber ans Telefon ging, gleich sagte, dass sie mit ausgeht.
Das passt für mich nicht zusammen, denn den ganzen Tag der Mutter das Abwimmeln zu überlassen und dann doch ans Telefon zu gehen und plötzlich Lust zu haben, den Abend in einer Kneipe zu verbringen, das passt für mich nicht zusammen.

Denn selbst wenn Sonja auf den Anruf eines anderen Jungen gewartet hätte, hätte es doch gereicht, ihre Mutter ans Telefon gehen und sich dann rufen zu lassen.
Über die Häufigkeit der angeblichen Anrufe von Markbert, an besagtem Abend (tagsüber auch?), im Hause Engelbrechts, ist nichts bekannt. Es könnte sein, dass evtl. Frau Engelbrecht Sonja aufforderte, endlich mal einen Anruf entgegen zu nehmen.

Dass letztendlich Sonja mit Markbert den Abend verbrachte, deutet darauf hin, dass er ihr ein ein Angebot machte, betreffs neue Leute zu treffen, etc. pp. und sie ganz einfach neugierig reagierte (nicht ungewöhnlich in dem Alter).

Das ihr letztendlich dieser Abend zum Verhängnis wurde, konnte sie nicht ahnen.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 20:41
@Mauro

Leider (wie sollte es auch anders sein) weiß man nicht mit was Markbert Sonja eventuell
überredete (musste sie überhaupt überredet werden ) .
Klar war für Sonja die Freundinnen kamen nicht mit.

Es gibt ein großes Problem für mich zumindest und das ist dieses nur Eckdaten mäßige
Beschreiben des Falles.

Wichtig wäre es zu wissen sagte Sonja dem Markbert zu bevor sie wusste das nicht eine
einzige Freundin sich anschließt, ich vermute das mal den ansonsten hätte Markbert
zwei mal bei Sonja anrufen müssen oder sie ihn zurückrufen.

Handys gab es damals nicht und das wäre ja nun unter Cliquenmitgliedern höchst gemein
gewesen zuzusagen und dann nicht zu erscheinen.

Ich vermute mal das Sonja letztendlich unter einem Zwang stand mitzugehen , kann sein das
das gar nicht so ihr Ding war und würde erklären warum sie laut Vater kurz vor
dem Aufbruch unsicher erscheinend im Hausflur stand.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 20:48
@Mauro
Zur Häufigkeit der Anrufe steht auf der Homepage "mehrmals", das ist schon mal nicht dauernd.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

28.05.2016 um 20:49
@Cosmo69
Was wir auch nicht wissen: Wann Markbert und Sonja miteinander telefonierten, also um wieviel Uhr.

Und doch, über die Häufigkeit ist etwas bekannt: mehrmals am späteren Nachmittag habe er angerufen, steht auf der Homepage.


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