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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 10:53
Ich denke, das mit dem verkaufen ist nur so hingesagt. Wenn mein Enkel nach seiner Mutter fragt, sage ich auch manchmal, die habe ich verkauft. Da M und die Schellingstraße polizeilich außen vor sind, bleibt doch nur der große Unbekannte. Und den nach all den Jahren noch auszumachen oder zu finden?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 10:59
@KangalMarlon
Denke ich eben auch, dass das so hingesagt wurde und dazu noch durch zig Münder ging bis es bei Fr. Engelbrecht angekommen war. Ich wollte nur nochmals demonstrieren, dass diese Theorie keinen Sinn ergibt. Ob es wirklich ein ganz Unbekannter war, ist eigentlich auch fraglich. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es sich um einen flüchtigen Bekannten handelte, bei dem sie ins Auto gestiegen sein könnte. Man stelle sich mal vor, da kommt jetzt zufällig der Onkel, Vater von der und der Bekannten vorbei oder auch der Bäcker von der und der Bäckerei, der morgens um diese Zeit schon die Brötchen ausliefert. Da wäre sie mit Sicherheit eingestiegen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 11:07
Somit wäre ja auch die Annahme der Polizei gar nicht abwegig. Wäre doch eigentlich ein neuer Ermittlungsansatz. Vielleicht noch einfach mal zu überprüfen, ob es unter Bekannten oder Verwandten jemanden gab. der um diese Uhrzeit einfach zur Arbeit fuhr. Gerade für Bäcker beziehungsweise Bäckerlehrlinge (Beispiel) würde die Zeit passen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 11:13
@KangalMarlon
Bäckerlehrlinge hätten voraussichtlich keinen Führerschein und ein Fahrzeug muss fast im Spiel gewesen sein, wenn Sonja nicht gerade von selbst den Stiglmaierplatz verlassen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 11:22
Aber Angestellte oder vielleicht auch Zeitungsausträger schon. Ist ja nicht gesagt, dass diese nur mit Rad unterwegs sind. auch manche Druckereien, falls welche in der Nähe sind haben manchmal diese grottenblöden Anfangszeiten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 11:46
Ich überlege gerade, was sie noch gemacht haben könnte, als dieTelefoniererei vielleicht nicht klappte. Am Naheliegendsten wäre gewesen zum HBF zu laufen. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man eine Stammkneippe aufsucht, von der man weiß, dass sie auf hatte und dort vielleicht noch Personal nach den Aufräumarbeiten erreichbar gewesen wäre. Personal, von dem man weiß, dass sie Richtung Laim fahren. Aber das Tilt hatte anscheinend am Montag gar nicht auf und ihre anderen Stammkneippen waren glaube ich nicht in der Nähe. Zum Pulverturm zu laufen, das hat sie sich bestimmt nicht mehr angetan.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 11:57
Was hätten wir an ihrer Stelle mitten in der Nacht zunächst erst einmal allein an der Telefonzelle gemacht. Wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gab, wären wird wahrscheinlich auch zum HBF gelaufen. Habe im Moment aber nicht auf dem Schirm, wie weit der Weg wäre. Könnte mir vorstellen, dass sich am Münchner Bahnhof rund um die Uhr Leute aufhalten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 12:20
KangalMarlon schrieb:Habe im Moment aber nicht auf dem Schirm, wie weit der Weg wäre.
Ein knapper Kilometer. Also etwa 10 Minuten Fußweg.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 12:56
Dann wäre das für mich ein logischer Weg.


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Mauro
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 13:19
@Robin76
Robin76 schrieb:Dasselbe gilt, wenn sie ihre Freundinnen mitgebracht hätte. Eine geplante Entführung wäre in diesem Fall auch zum Scheitern verurteilt gewesen und das wo sich Markbert den ganzen Tag bemühte, die Sonja aus dem Haus zu locken. Das mit dem Verkauf können wir denke ich vergessen. Ich glaube eher an einen Zufall
Aus Zeitmangel packe ich mal kurzfristig aus:

Du argumentierst über einen langen Zeitraum in diesem Thread, das ist in Ordnung. Berechtigte Zweifel, was den Ablauf in den letzten Stunden vor dem Verschwinden von Sonja E. betrifft, sind nach wie vor diskussionswürdig.

Was eine „geplante Entführung“ betrifft, wurde diese ehemals, auch von mir, spekulativ in den Raum gestellt.

Die Gründe möchte ich jetzt nicht wiederholen, da zu aufwendig. Interessierte können es jederzeit über „Infos“ in diesem Thread nachlesen.

Nach wie vor ist offen, was sich letztendlich an besagtem Abend und nachfolgend, in den frühen Morgenstunden, ereignet haben könnte, in Bezug auf Sonjas Verschwinden.

Da Markbert und die Jungens keine „Tatverdächtigen“ sind, oder in irgendeiner Form“ evtl. als „Mittäter“ in Frage kommen, bleibt nur die Version eines „Unbekannten“, welcher betreffs Sonja, zu welchem Zeitpunkt, an welchem Ort, in welcher Situation auch immer, zum Auslöser ihres Verschwindens wurde.

Leider stellt sich nach wie vor die Frage, was passierte nach dem Verlassen der Wohnung, Schellingstrasse und dem nachfolgenden Fußmarsch zu zweit, Richtung SMP?

Nach wie vor ist nicht bekannt, ob es in der Wohnung nicht doch einen „Unfall“ mit Sonja, wie immer man es bezeichnen mag, gegeben haben könnte.

Da erst ca. drei Wochen im Vermisstenfall Sonja ermittelt wurde/konnte, innerhalb der Wohnung keine Ermittlungen erfolgten, konnten sich die Ermittler lediglich auf die Aussagen von den letzten „Begleitern“ von Sonja E. stützen.

Die Aussage eines Polizeibeamten gegenüber den Eltern, nachdem sie ein Foto ihrer Tochter präsentierten, dass diese aufgrund ihres hübschen Aussehens, um es profan auszudrücken, „leicht“ hat, sich mit Freund/Freunden etc. pp. evtl. eine „Auszeit“ zu nehmen, ist mehr als fragwürdig, in Bezug einer Vermisstenanzeige.


Aufgrund dieser Erkenntnis kann ich die Eltern Engelbrecht verstehen, dass diese nach einer Wartezeit von drei Wochen selbst agierten, evtl. über den normalen Rahmen hinaus, in Bezug auf Ablichten der Wohnverhältnisse Schellingstr. etc. pp.

Das wurde ihnen jedoch aufgrund anwaltlicher Vorgehensweise, aus welchen Kreisen auch immer, „angekreidet“.

Die Familie E. kann für sich verbuchen, alles, was in ihren Kräften stand, getan zu haben, das Verschwinden ihrer Tochter aufzuklären. Niemand außerhalb ihres Umfeldes, hat ihnen dabei hilfreich zur Seite gestanden. Daher Respekt von meiner Seite!

Auch in diesem Thread wird weiterhin versucht, die Familie klein zu reden….

Wenn wir davon ausgehen, dass die drei letzten „Begleiter“ sich ermittlungstechnisch gesehen, außerhalb der „Schusslinie“ befinden, würde ich es begrüßen, weiterhin lediglich in Bezug auf „Unbekannte“ zu spekulieren.

Da Markbert aussagte, er hätte Sonja am SMP verlassen, ist ergo ab diesem Zeitpunkt alles offen, was Sonjas Verschwinden betrifft. Ab diesem Zeitpunkt war Sonja angeblich allein selbst handelnd unterwegs.

Er hätte ohne weiteres aussagen können, Sonja hätte zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt die Wohnung verlassen, da sie „keinen Bock“ mehr hatte und sich auf den Heimweg machte. Das hätte eine „selbstbewusste“ Sonja, klar und fit, durchaus bewerkstelligen können.

Diese Aussage tätigte M. jedoch nicht….im Gegenteil, er verzettelte sich in „Austreten in Gebüschen“ und Verhaltensweisen von Sonja, gab im Grunde genommen ihr die Schuld, nicht mit ihm in die Tram eingestiegen zu sein.
War sie unpässlich zu diesem Zeitpunkt, verwirrt, aus welchem Grund auch immer, dann wäre es verständlich, dass sie handlungsunfähig war.

Ich habe nach wie vor Zweifel, dass sie, in den frühen Morgenstunden, in der Lage war, überhaupt klar handeln zu können.

Da ist, aus meiner Sicht, einiges total aus Ruder gelaufen.

Ab diesem Zeitpunkt, Sonja in den frühen Morgenstunden, Befindlichkeit evtl. etwas desolat,, wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, einen Anruf zu tätigen und sie „abgreifen zu lassen“. Diese Version lediglich als Beispiel in den Raum gestellt….
Von wem „abgreifen zu lassen“? Darüber darf ich nicht spekulieren…

Markbert war gerade 18 J. alt geworden….Sonja am SMP, in welchem Zustand auch immer, in den frühen Morgenstunden, allein gelassen zu haben, kann man lediglich aufgrund seines jugendlichen Alter entschuldigen…, man kann, aber man muss nicht unbedingt…

Jeder ist sich selbst der Nächste…in schwierigen Situationen.

Doch es hätte auch möglich sein können, dass Sonja zwar die Wohnung verlassen haben könnte, in der Schellinstr.
Ihr innerhalb dieser Straße, etwas zugestoßen sein könnte und M. den Weg zur Tram allein und ungehindert angesteuert hatte, ohne in den Vorgang eines Verschwindens S.E. involviert zu sein.

Es gibt keine Zeugen und keinen Gegenbeweis…nach wie vor.

Sonja hatte sich an diesem Abend zu einem Ausgehen überreden lassen und ist seitdem verschwunden.

Das sie sich letztendlich etwas „aufgebrezelt“ hat in Richtung Kleidung, Lederhose, etc. geht in Richtung Neugier und evtl. neue Leute kennenzulernen. Markbert hatte sie mit einer gewissen Hartnäckigkeit überzeugen können…jedoch mit welchen Argumenten?

Das ist leider nicht mehr nachvollziehbar. Sonja kann man ebenfalls, da gerade mal ein Jahr älter als Markbert, keine Schuld an ihrem Verschwinden zuweisen. Eine ganz normale Jugendliche….


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 13:27
Sonja hatte sich an diesem Abend zu einem Ausgehen überreden lassen und ist seitdem verschwunden.
Markbert hatte sie mit einer gewissen Hartnäckigkeit überzeugen können…jedoch mit welchen Argumenten?
Ich vermute nach wie vor, dass er dazu nicht groß Argumente benötigt hat. Dass Sonja letztendlich von sich aus ans Telefon ging, beweist meiner Meinung nach schon, dass sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr abgeneigt war, auszugehen. Zumindest war sie bereit, sich anzuhören, was das andere Ende des Apparates von ihr wollte. Sie lief sogar die Gefahr ein, Markbert an der Strippe zu haben, der sie eigentlich nervte. Aber meiner Meinung nach nicht so sehr, dass sie ihn nicht sogar auch ohne ihre Freundinnen begleiten wollte. ich weiß gar nicht, weshalb man hier im Thread ständig auf dem "Überreden" so herumreitet. In einem Zeitungsbericht hieß es auch, dass Lucy sich normalerweise von Sonja breitschlagen ließ, aber an diesem Abend eben nicht. Im Grund genommen machte also Sonja auch nichts anderes als Markbert.


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Mauro
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 13:40
@Robin76
Robin76 schrieb: ich weiß gar nicht, weshalb man hier im Thread ständig auf dem "Überreden" so herumreitet. In einem Zeitungsbericht hieß es auch, dass Lucy sich normalerweise von Sonja breitschlagen ließ, aber an diesem Abend eben nicht. Im Grund genommen machte also Sonja auch nichts anderes als Markbert.
Nein, sie lief Gefahr, Markbert an der Strippe zu haben…ihr war bewusst, dass er es mehrere Male versucht hatte, sie zu erreichen.

Dann jedoch kam der eventuelle Hinweis, aus welchem Grund es sich lohnen würde auszugehen/mitzukommen.

Kein Überreden, statt dessen ein „Überzeugen“, den Abend "aktiv" zu sein…mit M.

Dieser "Überzeugung" ist sie gefolgt...open end.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 13:44
@Robin76
Robin76 schrieb: ich weiß gar nicht, weshalb man hier im Thread ständig auf dem "Überreden" so herumreitet.
Überreden deshalb, weil man ja diese Örtlichkeit auch zu einem anderen Zeitpunkt hätte aufsuchen können. Was hätte es schon ausgemacht ob man diese Örtlichkeit an dem besagten Tag aufsucht oder an einem anderen Tag.


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02.06.2016 um 14:06
Es sei denn, Sie war mit dem Täter verabredet. Macht aber zur Bedingung, das Markbert ihn ebenfalls kannte.


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02.06.2016 um 14:08
Sorry, Markbert ist ja als Opfer oder Mittäter raus. Warum eigentlich?


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02.06.2016 um 14:25
@KapitänFuturo
KapitänFuturo schrieb:Überreden deshalb, weil man ja diese Örtlichkeit auch zu einem anderen Zeitpunkt hätte aufsuchen können. Was hätte es schon ausgemacht ob man diese Örtlichkeit an dem besagten Tag aufsucht oder an einem anderen Tag.
Sag das mal jungen Leuten. Vielleicht interessierte sie sich auch für den Vollmond und da Markbert in Urlaub fuhr und die Freundinnen voraussichtlich alle in dieser Woche arbeiten mussten, ergriff sie die Möglichkeit dieses Lokal gleich zu beschnuppern.


Weshalb musste Silvia unbedingt an diesem Abend die CD zurückgeben? Das ist das gleiche.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 14:49
@Robin76

gut möglich, dass das mit den CDs nun nicht so dringend war, Silvia aber auf dem Auto bestand und diese CD Zurückgabe ihr in dem Sinne ein gutes Argument lieferte.

du hast ja öfter erwähnt, dass Sonja sich das Piercing stechen ließ, obwohl sie sicher ahnte dass dies bei ihrem Vater nicht gut ankommen würde. das bedeutet meiner Meinung nach aber nicht, dass sie nur wegen dieser Aktion generell machte, was sie wollte und sich immer durchsetzen konnte.

Und Markbert sagte zwar, er habe sich zwischen den Mädels manchmal unwohl gefühlt, dies traf an dem Abend jedoch nicht zu, da es nur die Jungs und Sonja waren, er also der Älteste der Jungs war und demnach der 'Boss'.
ich denke, es hat sich eher Sonja unwohl gefühlt, daher wollte sie auch ihre Schwester anrufen.

Markbert hat nichts davon erwähnt, dass Sonja in einem schlimmen Zustand gewesen sei, als er angefahren ist, was heißen könnte a) dass es ihr gut ging oder b) dass Markbert eben sagte, es ging ihr gut, damit es nicht so nach 'sie einfach stehenlassen' aussieht. Trotzdem komisch, denn ich bin sicher, unter normalen Umständen wäre sie in die Bahn gestiegen und wenn es ihr so mies ging, dann lässt man so jemanden doch nicht alleine stehen und fährt ab.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 14:55
@Robin76
Robin76 schrieb:Vielleicht interessierte sie sich auch für den Vollmond und da Markbert in Urlaub fuhr und die Freundinnen voraussichtlich alle in dieser Woche arbeiten mussten, ergriff sie die Möglichkeit dieses Lokal gleich zu beschnuppern.
Klar, so kann man es auch sehen... Man hätte aber auch warten können und den Besuch dieses Lokals zu einem anderen Zeitpunkt MIT den Freundinnen gemeinsam durchführen können...


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