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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 19:46
@Stutenkerl
Du spielst auf Markbert und die beiden Jungs an. Ich denke, dass sie der Polizei mehr anvertraut haben, dies aber der breiten Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wurde.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 19:57
@Robin76

aber meinst du nicht, dass das ans Licht gekommen wäre, wenn die Schwestern sich doch heimlich abgeholt hätten? in der Familie wurde doch sicher darüber geredet, so in der Art.
Frau Engelbrecht: 'du Silvia, der Markbert meinte die Sonja hat dich anrufen wollen um sie abzuholen, das macht sie doch sonst nie?'
Silvia: ...
also ernsthaft, wenn ihre Schwester verschwunden ist, hätte Silvia doch dann ehrlich gesagt ob das stimmt oder nicht bzw. dass sie Sonja doch öfter abgeholt hätte. war aber anscheinend nicht so, sonst würden die Engelbrechts nicht so darauf bestehen, dass das vollkommen unüblich war.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 20:22
@Suburbia
Das ist wirklich seltsam. Aber vielleicht war es so: Sonja fuhr, steht im S.Z.-Artikel (wenn ich mich richtig erinnere) ohnehin nicht gern U-Bahn, und vielleicht kam ihr deswegen dann die Idee, die Schwester anzurufen.
Und später, am Platz, war ihre Abneigung gegen das U-Bahn-Fahren vielleicht durch dieses seltsame Gefühl, beim Pipimachen beobachtet worden zu sein, noch größer geworden, so dass sie dann doch versuchen wolle, die Schwester zu erreichen.

Wenn ich versuche, mich in Sonjas Situation hineinzuversetzen, fällt mir eine mögliche Erklärungen ein:

Dieses Gefühl, beobachtet zu werden, ist eigentlich nur Ausdruck eines generellen Unbehagens, U-Bahn zu fahren. Und eine gute Entschuldigung auch vor sich selber, die Schwester doch anzurufen. Denn man gesteht sich Ängste ja doch nicht immer so gern ein.

Dann würde ich an ihrer Stelle aber erst recht nicht auf die Idee kommen, den Daumen rauszuhalten und zu trampen.

Und ich würde aber auch nicht weiter laufen, schon gar nicht mit den hohen Schuhen, die ihre Mutter in einem Interview als sehr hoch und sehr modern schilderte (ich nehme an, es waren Plateau-Stiefel). Denn irgendwann ist es auch mal genug mit Laufen in solchen Stiefeln, und die Füße tun nur noch weh.

Was würde ich, also mein 19-jähriges Ich in so einer Situation tun?
Ich weiß es wirklich nicht. Aber ich vermute:

1. Jemanden anrufen.

2. Abwarten, bis es hell ist und dann doch mit der U-Bahn fahren.

3. Bei einer Person, die ich für vertrauenswürdig halte, ins Auto steigen. Aber nicht bei einem Fremden.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 20:39
@Suburbia
Ich denke mal, wenn Silvia die Sonja abgeholt hätte, so hätten es auch die Freunde mal mitbekommen. Hätte es Silvia nicht zugegeben, hätte ihr die Polizei bestimmt diesbezüglich eine Lüge unterstellt.

@Noella
Ich frage mich immer, ob Sonja überhaupt von Silvia am Stiglmaierplatz abgeholt werden wollte. Sie hätte dort sowieso mind. 1/2 Stunde warten müssen bis Silvia eingetroffen wäre. Vielleicht wollte aber Sonja nur vom Stiglmaier aus anrufen, damit Silvia sie am HBF abholen solle und Sonja hätte sich in der Zwischenzeit zum HBF auf den Weg gemacht.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.06.2016 um 23:12
Hier wurde heute ja eine ganze Menge über Markberts Beobachtungen am SMP. geschrieben,
ich denke schon das er um 02:30. Uhr dort war, einen Polizeiwagen zu erfinden wäre
wirklich DAS Risiko !

Nur war Sonja auch dort, das ist ja die Große Frage !


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Der Fall Sonja Engelbrecht

03.06.2016 um 00:47
@Noella schrieb:
Noella schrieb:Wenn ich versuche, mich in Sonjas Situation hineinzuversetzen, fällt mir eine mögliche Erklärungen ein:

Dieses Gefühl, beobachtet zu werden, ist eigentlich nur Ausdruck eines generellen Unbehagens, U-Bahn zu fahren.
@Noella

Um die betr. Uhrzeit wäre aber keine U-Bahn mehr gefahren, was Sonja sicher klar war.


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03.06.2016 um 01:00
@Aggie
Hast recht, ja. Damit ist meine ganze schöne Theorie eine ehemalige schöne Theorie - schade :)


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03.06.2016 um 05:54
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Nur war Sonja auch dort, das ist ja die Große Frage !
Es wäre nicht nur ein Risiko gewesen, ein Polizeiauto zu erfinden. Es wäre auch ein Risiko gewesen zu behaupten, dass Sonja bei ihm war, wenn es denn nicht so gewesen wäre. Es hätte Zeugen geben können.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

03.06.2016 um 07:11
[
Weder bei der Schwester, mit der sich die Fachoberschülerin einen Kleinwagen teilte, noch bei den Eltern, bei denen sie in Laim wohnte, ging nach deren Aussagen ein Anruf Sonjas ein - auch später nie mehr. Am Mittwoch meldeten sie ihre Tochter als vermißt. Mai 1995


Ist die 19jährige von einem Anhalter mitgenommen worden oder hat sie sich mit einem anderen Bekannten telephonisch verabredet? Auch die Ermittlungen einer eigenen 'Arbeitsgruppe Engelbrecht ' hat bisher nicht auf die Spur eines Täters geführt, 5000 Mark Belohung wurden ausgesetzt. Zeitungsbericht August 1995
Diese beiden Zeitungsberichte bestätigen eigentlich, dass die Telefonzelle nicht überprüft wurde.

Im Mai: ging nach "deren Aussagen" kein Anruf ein
Im August: Oder hat sie sich mit einen anderen Bekannten telefonisch verabredet?

Wenn man die Telefonzelle überprüft hatte, hätte man sich diese Frage im August 4 Monate später nicht stellen müssen.

Es ist also nicht erwiesen, ob Sonja in dieser Nacht nicht doch wen angerufen hat.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

03.06.2016 um 07:44
@Robin76
Robin76 schrieb:Es wäre nicht nur ein Risiko gewesen, ein Polizeiauto zu erfinden. Es wäre auch ein Risiko gewesen zu behaupten, dass Sonja bei ihm war, wenn es denn nicht so gewesen wäre. Es hätte Zeugen geben können.
Das ist ein gutes Argument. Eine ausgedachte Geschichte hätte hier eine große Schwäche. die dem oder den Beteiligten sicher aufgefallen wäre.

Vielleicht wollte Sonja wirklich ohne ihren Begeliter Markbert einen Anruf tätigen bei jemandem, den sie an den Abenden vorher kennen gelernt hat. Dazu würde passen, dass sie schon in der Wohnung davon gesprochen hat, ihre Schwester anrufen zu wollen und sich abholen zu lassen, es aber nicht getan hat-als Signal an Markbert, dass er ruhig ohne sie fahren kann.

Vielleicht wusste sie auch, wann genau die Nachttram fährt..vielleicht wollte sie ungestört telefonieren, wenn Markbert gefahren ist..ohne dass er mitbekommt ob sie ihre Schwester anruft oder sonst jemanden..da könnte das Austreten auf dem Weg doch auch eine Verzögerungstaktik gewesen sein, um genau dann an der Haltestelle zu sein, wenn die Bahn einfährt und nicht früher. Eben damit Markbert ohne lange Diskussionen darüber, we sie nach Hause kommt, fährt.


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03.06.2016 um 08:16
@barbarah
Genau diesen Verdacht hatte ich auch schon öfter.

Hierfür spricht auch:
Robert fängt an, sich zu langweilen. Er will die letzte U-Bahn noch erwischen und drängt zum Aufbruch. „Ja ja”, antwortet Sonja und bleibt sitzen. Sie läßt sich Zeit, wie immer. Plötzlich ist es ein Uhr. Zu spät für die letzte U-Bahn.
Zeitungsbericht Oktober 1995
barbarah schrieb:s aber nicht getan hat-als Signal an Markbert, dass er ruhig ohne sie fahren kann.
Aber von der Seite habe ich es noch gar nicht betrachtet. Das passt. Sie wollte ein Signal setzen, um ihn nicht am Stiglmaierplatz mit dem Anruf bei der Schwester zu überrumpeln.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

03.06.2016 um 08:23
uch Silvia gerät zunächst unter Verdacht, weil sie zwei Gesprächstermine bei der Polizei verpaßt. Als es endlich klappt, werden die Kripo-Beamten ziemlich direkt. Sie fragen Silvia, ob sie sich geweigert habe, ihre Schwester abzuholen, ob sie Krach mit ihr gehabt oder sie womöglich umgebracht habe. Doch Silvia, soviel steht heute fest, hat ebensowenig ein Verbrechen begangen wie Robert.
Die Ermittler hielten nicht für ausgeschlossen, dass Sonja doch bei Silvia angerufen haben könnte, nochmals ein Beweis dafür, dass die Telefonzelle nie überprüft worden war, denn sonst hätte man das ausschließen können.

Aber Fakt ist, das Silvia ebensowenig ein Verbrechen begangen hat wie Markbert. Das sollten wir bei all unseren Überlegungen nicht vergessen.


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03.06.2016 um 08:55
@barbarah

Ich finde dieses Szenario ausgesprochen kompliziert. Wenn Sonja tatsächlich an diesem Abend vorgehabt hätte, einen Verehrer oder eine andere Person zu treffen, hätte sie ja nicht erst mehrere Stunden mit drei Halbwüchsigen durch München laufen müssen, um sich dann am Ende auch noch darüber den Kopf zu zerbrechen, wie sie ihre(n) Begleiter wieder abhängen könnte. Da hätte Sonja es einfacher gehabt, ihrem Begleiter bereits am Telefon abzusagen, um dann ihren Abend so zu gestalten, wie sie es wollte.

Laut Sonjas Mutter hatte sie an diesem Abend keine Pläne, sonst wären sie der Familie sicherlich bekannt gewesen. Ich vermute, sie hatte auch nur wenig Geld eingesteckt, weil sie mal kurz mit ihrem Begleiter um die Ecke wollte, beziehungsweise wusste sie, dass sie für Getränke nichts zahlen musste, weil sie beispielsweise in eine Wohnung ging.


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03.06.2016 um 09:16
@Stutenkerl
Stutenkerl schrieb:ch vermute, sie hatte auch nur wenig Geld eingesteckt, weil sie mal kurz mit ihrem Begleiter um die Ecke wollte, beziehungsweise wusste sie, dass sie für Getränke nichts zahlen musste, weil sie beispielsweise in eine Wohnung ging.
Es hieß aber, dass sie auch sonst wenig Geld mitnahm. Die Gründe wurden in der Homepage genannt. Sie nahm also nicht ausschließlich an diesem Abend wenig Geld mit.
Stutenkerl schrieb:einen Verehrer oder eine andere Person zu treffen, hätte sie ja nicht erst mehrere Stunden mit drei Halbwüchsigen durch München laufen müssen,
Vielleicht ging sie ja davon aus, dass sie einen eventuellen Verehrer genau in dieser Ecke treffen könnte und Markbert kam ihr dann letztendlich mit diesem Vollmond sehr gelegen.
Stutenkerl schrieb:en Kopf zu zerbrechen, wie sie ihre(n) Begleiter wieder abhängen könnte
Sie hätte ihn auf jeden Fall mit der Schwester-Anruf-Geschichte abhängen können, denn sie ließ ja eigentlich durchscheinen, dass Silvia ihn eher nicht mitnehmen würde. Wenn Markbert diese Tram versäumt hätte, hätte er also unbedingt zum HBF laufen müssen, um wieder einen Anschluss zu bekommen. Sie dagengen wäre am Stiglmaier zurückgeblieben, um auf ihre "Schwester" zu warten.


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03.06.2016 um 09:17
@Stutenkerl schrieb:
Ich finde dieses Szenario ausgesprochen kompliziert. Wenn Sonja tatsächlich an diesem Abend vorgehabt hätte, einen Verehrer oder eine andere Person zu treffen, hätte sie ja nicht erst mehrere Stunden mit drei Halbwüchsigen durch München laufen müssen, um sich dann am Ende auch noch darüber den Kopf zu zerbrechen, wie sie ihre(n) Begleiter wieder abhängen könnte. Da hätte Sonja es einfacher gehabt, ihrem Begleiter bereits am Telefon abzusagen, um dann ihren Abend so zu gestalten, wie sie es wollte.
Text
Das ist nicht unrealistisch! Einjunges Mädchen, das sich unsicher ist, sich noch nicht traut, einem neuen Schwarm einen gemeinsamen Abend vozuschlagen...sie wurde als schüchtern beschrieben!

Sie musste das Ausgehen an dem Tag auch ihren Eltern gegenüber begründen, sie war ja noch gar nicht ganz autonom und die hätten vermutlich was dagegen gehabt, wenn er unbekannt und vielleicht ein paar Jahre älter gewesen wäre...

Außerdem hatte sie ja vielleicht auch gehofft, diesen eventuellen Schwarm zufällig im Vollmond zu trefffen und da das aber nicht klappte...und eine gewisse Enttäuschung da war, erschien so ein Anruf zu nächtlicher Stunde, weil man die Schwester nicht erreichen könne..vielleicht als Möglichkeit.

Für mich läuft das auf einen Unbekannten hinaus, leider wird man da dann heute kaum noch weiterkommen können.


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03.06.2016 um 09:24
barbarah schrieb:Für mich läuft das auf einen Unbekannten hinaus, leider wird man da dann heute kaum noch weiterkommen können.
Wenn es nicht wirklich eine Zufallstat von einer absolut fremden Person war, dann wäre aber zu überlegen, wo Sonja einen eventuellen "Schwarm" kennengelernt haben könnte. Auf der Partywoche? Erst am Freitag auf der eigentlichen Geburtstagsparty bei den Freundinnen? Sie kam ja am Samstag gegen Mittag müde, aber glücklich nach Hause. Gab es da einen besonderen Grund? Fiel den Freundinnen etwas auf? Schließlich soll ja Sonja stets mit diesen unterwegs gewesen sein. Oder war tatsächlich etwas dran, dass sie ihrer Schwester einen Freund ausgespannt haben soll, wie die Freundinnen behauptet haben? Hielt sie da etwas geheim? Wenn ja, dann muss auch dieser nicht unbedingt der Täter sein. Sie könnte jedoch deswegen zurückgeblieben sein und noch bevor sie sich mit diesem in Verbindung setzen oder aufsuchen konnte, passierte ihr etwas?


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03.06.2016 um 09:36
Hallo

Also ich weiß nicht. Finde eure Theorien gar nicht so abwegig. Also wenn man davon ausgeht, dass S zu schüchtern war, am Abend einen Schwarm anzurufen, dann ausgerechnet zu einer unchristlichen Zeit. Kann ich mit nicht denken.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

03.06.2016 um 09:46
KangalMarlon schrieb:S zu schüchtern war, am Abend
Vielleicht weil sie diesen von zu Hause aus nicht anrufen wollte? Vielleicht weil sie nicht wusste, wie sie es zu Hause erklären sollte, mit wem sie ausgehen würde? Vielleicht weil sie ihn auch nachts gar nicht anrufen wollte, sondern sie immer noch hoffte, ihn irgendwo zu treffen. Vielleicht hatte sie da im Laufe des Abends eine Idee?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

03.06.2016 um 10:01
Glaube ich nicht. Immerhin wollte sie eigentlich gar nicht ausgehen, sondern ließ sich überreden. Natürlich wir kannten das Mädchen nicht, aber wenn ich unbedingt telefonieren will, hätte ich schon einen Weg gefunden. Ich hätte schon im Vollmond nach dem Telefon gefragt. Wer am anderen Ende ist, hätte 95 sowieso keiner mitgekriegt.


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03.06.2016 um 10:10
@KangalMarlon
KangalMarlon schrieb:Glaube ich nicht. Immerhin wollte sie eigentlich gar nicht ausgehen, sondern ließ sich überreden.
Wenn sie absolut nicht ausgehen hätte wollen, dann wäre sie letztendlich nicht selbst ans Telefon gegangen, sondern hätte die Mutter gebeten, den Anrufer wie schon zuvor abzuwimmeln.


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