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Mord in Wolfsburg

Mord in Wolfsburg

10.12.2019 um 23:37
quaerere1
schrieb:
er hat ie quasi hingerichtet , 2 Schüsse ins Genick , so machen das wohl Profis, dann hat er die Hülsen eingesteckt, keinerlei Fasern oder Abdrücke hinterlassen, er hat nichts gestohlen oder durchsucht , sie erschossen und dann weg, Geld lag offen auf der nrichte hat er auch liegen lassen.
Wie ist das jetzt gemeint: Geld lag offen auf der Anrichte ?

Das könnte man doch auch so verstehen, als ob sie wusste, dass sie Besuch bekommt, sie sich freikaufen wollte,wenn es sich um einen entsprechenden Betrag gehandelt hätte ?

Aber komisch ist, dass dieser "Spezialist" nicht unterwegs zugeschlagen hat, erst oder nur bei ihr Zuhause. ?

Könnte es nicht sein, dieser Jemand hatte sich in ihrem Fahrzeug, einem Van (?) versteckte,(?) dass sie ihn unbemerkt mitgebracht hatte ?

Man kommt auf alle möglichen Gedanken .....



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10.12.2019 um 23:50
bellady
schrieb:
Wie ist das jetzt gemeint: Geld lag offen auf der Anrichte ?
So habe ich das bei XY verstanden. Es lag auf der Anrichte, da die an diesem Tag die bestellten Möbel geliefert werden sollte.

Ich nehme mal an, dass der Rest bei Lieferung bezahlt werden sollte.
bellady
schrieb:
Könnte es nicht sein, dieser Jemand hatte sich in ihrem Fahrzeug, einem Van (?) versteckte,(?) dass sie ihn unbemerkt mitgebracht hatte ?
Ich kann mir kaum vostellen, dass das so gewesen ist. Normalerweise fällt doch auf, dass sich jemand im Fahrzeug befindet. So groß ist son Sharan auch wieder nicht. Vor allem kann man ganz gut hineinschauen. Bei einem Auto ist das schon schwieriger, jedoch wollte ich mich da nicht in den Kofferraum legen müssen.
bellady
schrieb:
Aber komisch ist, dass dieser "Spezialist" nicht unterwegs zugeschlagen hat, erst oder nur bei ihr Zuhause. ?
Da sie alleine gewesen ist, war der Täter ungestört. Noch dazu konnte er unentdeckt entkommen.



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Okersumpf
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11.12.2019 um 16:49
Vielleicht war der Mord an Sabine Bittner "nur" ein Ablenkungsmanöver.

Wenn sie "zu viel" gewusst hätte, wären die Ermittler früher oder später darauf gestoßen, denke ich.



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11.12.2019 um 19:21
Okersumpf
schrieb:
Vielleicht war der Mord an Sabine Bittner "nur" ein Ablenkungsmanöver.
Oder aber, ein Versuchskaninchen für einen angehenden Killer, der sie als Generalprobe für den wichtigeren Auftrag nutzte.

So recht glaube ich aber auch nicht hieran.



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Okersumpf
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12.12.2019 um 08:08
Der Mord sollte womöglich von den massiven Unregelmäßigkeiten in der Versicherungsabteilung der FS ablenken.

Dort gab es wenige Wochen vor der Tat zwei tiefgreifende Entscheidungen, die meines Erachtens auf einen großen "Bereinigungsprozess" hindeuten.



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12.12.2019 um 10:46
raptor83
schrieb:
Ich nehme mal an, dass der Rest bei Lieferung bezahlt werden sollte.
Das kann dann auch sein. Aber hätte er das Geld dann an sich genommen, hätte er es doch wie ein Raubmord aussehen lassen können, vom eigentlichen Grund ablenken ?
Okersumpf
schrieb:
Dort gab es wenige Wochen vor der Tat zwei tiefgreifende Entscheidungen, die meines Erachtens auf einen großen "Bereinigungsprozess" hindeuten.
Bei privaten Leasingfahrzeugen kann es aber auch vorkommen, dass in diesem Segment etwas nicht abläuft, wie so mancher Kunde sich das vorstellt ?



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12.12.2019 um 11:18
bellady
schrieb:
Das kann dann auch sein. Aber hätte er das Geld dann an sich genommen, hätte er es doch wie ein Raubmord aussehen lassen können, vom eigentlichen Grund ablenken
Ich denke, es ist, wie von @Okersumpf schon geschrieben wurde, eine klare Botschaft. Es sollte eine persönliche Hinrichtung sein und auch als solche „kommuniziert“ werden, mit Ausrufezeichen an etwaige Mitwisser.



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13.12.2019 um 13:08
Rotmilan
schrieb am 02.12.2019:
Deine Argumentation ist einleuchtend und nicht von der Hand zu weisen. Ich finde den Gedanken auch schwierig, dass eine gewöhnliche Sachbearbeiterin überhaupt so brisantes Wissen verfügt, dass der AG keine andere Option sieht, als diese Mitarbeiterin auf diese Weise zum Schweigen zu bringen.
Es gibt auch "Angelegenheiten" zum Nachteil von Arbeitgebern und/oder zum Nachteil von Auftraggebern. Das muss buchungshaltungstechnisch abgewickelt werden. Da kann schon mal eine Buchhalterin über etwas stolpern. Mal angenommen den Beteiligten drohte neben dem Verlust ihrer gut bezahlten Positionen auch noch Gefängnis und der gesellschaftliche Ruin?
Suppenhuhn79
schrieb am 05.12.2019:
Genauso wenig, kann ich mir aber auch nicht vorstellen, wie ein Privatmensch einen Auftragskiller beauftragt haben soll.
Du schaust zu wenig Realcrime-Sendungen. Es macht manchmal fassungslos, wer aus Freundschaft oder für ein verhältnismäßig kleines Entgelt einen Auftragsmord übernimmt. Meist sind es Fälle, die in Amerika spielen. Hier in Deutschland kommt man nicht so leicht an eine Schusswaffe, aber auch das ist möglich, sonst wäre Frau Bittner nicht tot.
bellady
schrieb:
Das kann dann auch sein. Aber hätte er das Geld dann an sich genommen, hätte er es doch wie ein Raubmord aussehen lassen können, vom eigentlichen Grund ablenken ?
Wenn er das Haus durch die Terrassentür betreten und wieder verlassen hat, konnte er das für die Möbellieferung bereit gelegte Geld - meiner Erinnerung nach eine Restzahlung in Höhe von 400 € - unter Umständen gar nicht sehen. Ich hatte hier schon einmal die Frage gestellt, ob Frau Bittner gezielt an diesem Tag getötet werden sollte oder ob der Täter sie zufällig an diesem Tag das erste Mal allein antraf und die Gelegenheit nutzte.



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Okersumpf
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13.12.2019 um 20:05
brennan
schrieb:
Es gibt auch "Angelegenheiten" zum Nachteil von Arbeitgebern und/oder zum Nachteil von Auftraggebern. Das muss buchungshaltungstechnisch abgewickelt werden. Da kann schon mal eine Buchhalterin über etwas stolpern.
Kann aber auch sein, dass sie in ihrer Abteilung (Leasing) über nichts gestolpert ist. Oder hatte sie als einfache Sachbearbeiterin Sonderaufgaben, die ihr Einsichten ermöglichten, die ihre Abteilungskollegen nicht hatten?


Spekulation: Vielleicht war die Tat ein hinterhältiger False-Flag-Mord, um anfangs von den Ereignissen in der Versicherungsabteilung abzulenken und gleichzeitig aussagewillige Insider zu verängstigen und einzuschüchtern?

- Kündigung des Bereichsvorstands (8/2012)

- Neugründung der Versicherung für 400 Mio € (1/2013)

- Abwicklung der alten Abteilung (ab 4/2013 - lfd)

- 2 Mitarbeiter überleben Gasexplosion (darunter d. spätere Whistleblower) (4/2015)

- Bruder des Whistleblowers verstirbt unter mysteriösen Umständen (7/2015)

- allein 4 Mitarbeiter der Versicherungsabteilung
sterben innerhalb weniger Monate (4/16 - 2/17)

- Betrugsaufdeckung (8/2017)

- Morddrohung gegen Whistleblower (12/2017)

- Presseberichte über jahrelangen Versicherungsbetrug, lt. Mitteldeutsche Zeitung v. 20.1.18 wohl auch Führungskräfte und Betriebsräte beteiligt

Ist jemand nervös geworden und hat vollends die Kontrolle verloren?



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13.12.2019 um 20:25
brennan
schrieb:
Ich hatte hier schon einmal die Frage gestellt, ob Frau Bittner gezielt an diesem Tag getötet werden sollte oder ob der Täter sie zufällig an diesem Tag das erste Mal allein antraf und die Gelegenheit nutzte.
Wenn man den Mord mit dem an Edgar Brock vergleicht, fällt auf, dass dieser auf offener Straße in seinem Auto erschossen wurde. Ich finde den Mord im Haus von Bittners merkwürdig.



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13.12.2019 um 22:50
grizzlyhai
schrieb:
Ich finde den Mord im Haus von Bittners merkwürdig.
Diese mitten am hellichten Tag ausgeführte "Hinrichtung" an einer zweifachen Mutter in ihrem eigenen Haus sollte wohl signalisieren: Sagt nix! Wir schrecken vor nichts zurück! Ihr seid nirgends sicher!



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14.12.2019 um 08:43
Der Bezug zu VW ist meiner Meinung nach großer Blödsinn. Was soll sie denn so Krasses gewusst oder gemacht haben, dass man einen Auftragskiller anheuert? Das Opfer war nicht mal Führungskraft, der Spielraum ihrer Entscheidungen dürfte eher gering gewesen sein. Außerdem gibt es in so einem großen Konzern genug Kontrollmechanismen. Und was soll sie auch mitbekommen haben? Das klingt nach einem schlechten Tatort, dass die Sekretärin etwas mitbekommen hat, weswegen man sie dann um die Ecke bringen muss.

Ich bin davon überzeugt, dass das Motiv für diese Tat im Privaten liegt. Nur da muss man erst mal an so nen Killer kommen.

Kann auch nicht verstehen, was hier für ein Aufsehen um diesen Brief gemacht wird. Was ist daran so ungewöhnlich? Ich schreibe generell
gerne Briefe und wenn ich mich mit meinem Mann gestritten hätte und man das Bedürfnis hat, sich zu erklären, finde ich das einen persönlichen und guten Weg. Ich denke nur, dass der besagte Brief überhaupt nichts mit dem Mord zu tun hat. Warum wurde er sonst nie im Ganzen veröffentlicht, sondern nur so kryptische Auszüge, die sehr wahrscheinlich aus dem Gesamtkontext gerissen sind und möglichst mysteriös klingen? Macht doch keinen Sinn. Der Brief liegt ja komplett vor und so ist klar, an wen er adressiert ist und worum es geht. Nur wir, die Öffentlichkeit, weiß es eben nicht. Aber dann sollten wir auch nicht wild heruminterpretieren, was sie gemeint haben könnte. Das dürfte der Polizei absolut klar sein und diese hat sich auf den Brief auch, soweit ich weiß, nie berufen.



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14.12.2019 um 09:16
brennan
schrieb:
Wenn er das Haus durch die Terrassentür betreten und wieder verlassen hat,
Das glaube ich nicht, ich denke, man hätte dann Spuren gefunden. Im November hinterlässt man eigentlich immer Spuren durch die Schuhe.



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14.12.2019 um 09:35
Da ja immer keiner Lust hat, den ganzen Thread durchzuforsten, stelle ich hier nochmal einen Beitrag rein, der alles wissenswerte zusammenfasst

Beitrag von Claudiaa, Seite 2



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14.12.2019 um 10:53
Okersumpf
schrieb:
Ist jemand nervös geworden und hat vollends die Kontrolle verloren?
Eher die Kontrolle behalten, denn der Mord ist ja noch nicht aufgeklärt und konnte auch nicht mit den von Dir aufgeführten Punkten in Zusammenhang gebracht werden.

@grizzlyhai

Auch in dem von Dir eingestellten Beitrag und dem enthaltenen link steht:
Die Terrassentür stand offen.



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14.12.2019 um 11:00
@brennan richtig, ich denke aber der Täter oder die Täterin ist nur durch die Terrassentür raus gegangen oder gelaufen.



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14.12.2019 um 11:40
brennan
schrieb:
der Mord ist ja noch nicht aufgeklärt und konnte auch nicht mit den von Dir aufgeführten Punkten in Zusammenhang gebracht werden.
Neue Ermittlungen in diese Richtung könnten Klarheit schaffen!
Babbel
schrieb am 02.08.2016:
VW ist ein Weltkonzern, wo
Politiker im Aufsichtsrat stehen, da geht ein kleiner Staatsanwalt nicht so einfach rein und befragt Mitarbeiter.
Ist nur die Frage, ob die weisungsabhängige Justiz darin einen Anfangsverdacht erkennen möchte.
grizzlyhai
schrieb am 06.05.2018:
Ich weiss, dass der VW-Konzern gnadenlos gegen Betrüger im eigenen Unternehmen vorgeht und da spielt auch der Betriebsrat mit. Ob das für alle Etagen gilt ist dabei fraglich.
Ist eher vom Standing innerhalb eines Unternehmens und vom eigenen Netzwerk abhängig. Gefühlte Ungleichbehandlungen sollte man einkalkulieren... siehe - > SpoilerDiskussion: Pechvogel & Fettnäpfchen Schicksal oder Zufall (Beitrag von Okersumpf)



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16.12.2019 um 06:56
Okersumpf
schrieb:
Kann aber auch sein, dass sie in ihrer Abteilung (Leasing) über nichts gestolpert ist. Oder hatte sie als einfache Sachbearbeiterin Sonderaufgaben, die ihr Einsichten ermöglichten, die ihre Abteilungskollegen nicht hatten?
Angenommen sie war Key Userin für den Bereich Finance für ein neues eingeführtes ERP System, dann hätte sie Einblick in Bereiche haben können, die nicht nur ihre sind.

Hat sie jemanden erpresst? War das der Fehler, den sie im Brief erwähnt?
Fuhr sie per Taxi zu ihrem Erpressungsopfer um die Höhe auszuhandeln?
Macht auch kaum Sinn, denn eigentlich hätte man sie dann doch auch direkt dort zum Schweigen bringen können.



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18.01.2020 um 12:15
Ist bekannt ob Frau Bittner jemals einen Job in ihrer Heimatstadt Wolfsburg hatte?



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01.02.2020 um 20:05
Ist die ungewöhnlich hohe Sterberate unter Bittners Kollegen untersucht worden? Gab es Obduktionen?



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