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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

709 Beiträge, Schlüsselwörter: Serienmörder, Bremerhaven, Cuxhaven, Frauenmorde, Sexualmorde, Discomorde

Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

21.01.2020 um 20:41
ThoFra
schrieb am 15.01.2020:
Er könnte sich natürlich auch die Haare gefärbt haben, entweder wäre dann die dunkle Farbe seine Naturfarbe gewesen und das blond gefärbt oder umgekehrt.
Dass ein brutaler Gewalttäter mit Perücke rumläuft, erscheint schwer vorstellbar.

Doch 1995 überfiel der Berufsverbrecher Karl-Heinz Manfred W. eine Volksbank-Filiale in Bremen-Lesum und erschoss dabei zwei Angestellte - und trug eine Perücke:


Bildschirmfoto 2020-01-21 um 20.38.36Original anzeigen (0,1 MB)

Foto diesem Artikel entnommen
https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/volksbank-killer-zwei-tote-fuer-17000-mark-raubmord-schockierte-1995-...

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-doppelmord-wird-aufgerollt-_arid,1816160.html

Leider ist der zugehörige Morddeutschland-Film nicht mehr abrufbar.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

21.01.2020 um 20:52
Hier noch ein Abendblatt-Artikel von 1995 (mit Foto) zu diesem Fall:

https://www.abendblatt.de/archive/1995/pdf/19950411.pdf/ASV_HAB_19950411_HA_011.pdf


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21.01.2020 um 23:03
GonzoX
schrieb:
Im privaten Umgang mit Mitmenschen und im Beruf wird er sich ähnlich verhalten (haben).
Er könnte es weit gebracht haben.
Oder überall anecken und daher ein Einzelgänger sein, der im Alltag keinen Erfolg hat und daher seine Dominanz und seine Macht anderweitig erleben und ausleben muss.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

23.01.2020 um 00:41
https://www.mdr.de/tv/programm/sendung868928_ipgctx-false_zc-b528bc81.html

Im ersten Beitrag der Sendung heute Abend vom MDR geht es um die Verdachtsfälle des Kurt Werner Wichmann, wobei auch erwähnt wird, dass KWW für drei Fälle aus dem Raum Cuxhaven als Täter in Betracht käme. Dabei kommt Polizeipsychologe Adolf Gallwitz zu Wort.
Es werden drei Fotos von Opfern der Cuxland Serie gezeigt, die evtl. Opfer des KWW sein könnten, wobei beim dritten Opfer nicht der Name unter dem gezeigten Foto zu lesen ist.
@GonzoX
Könntest Du mal schauen, ob das dritte Bild der Cuxhaven Fälle, die ermordete Anke Streckenbach zeigt? Ich bin mir da unsicher, es könnte evtl. auch ein anderes Opfer der Cuxland Serie sein.
Die anderen beiden Fotos im Beitrag zeigen zuerst Anja Beggers, die 1977 aus der Disco "Moustache" in Bremerhaven verschwand, vermutlich versuchte sie nach Midlum, wo sie wohnte, zurück zu trampen.
Das zweite Foto in der Reihe zeigt Angelika Kielmann, die im Juni 1978 aus der Kneipe "Container" in Cuxhaven verschwand.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

23.01.2020 um 00:54
GonzoX
schrieb:
Es scheint ihm ständig darum zu gehen, eine Dominanz auszuüben.
Man könnte daraus schlussfolgern, dass er sich auch in seinem täglichen Leben entsprechend verhält - das dies seinem Charakter entspricht.
Im privaten Umgang mit Mitmenschen und im Beruf wird er sich ähnlich verhalten (haben).
Er könnte es weit gebracht haben.
Hervorhebung von mir eingefügt.

Ein 'Kontrollfreak' also sozusagen.

Grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass solche Charaktere es teilweise weit bringen, habe neulich noch in einem Bericht etwas darüber gehört, dass nicht wenige Personen in Führungspositionen (z B in der Wirtschaft, durchaus aber auch in der Politik) gewisse Charakterzüge eines Soziopathen/ Psychopathen aufweisen.
Wenn Interesse daran besteht, suche ich gerne nochmal nach der Quelle.
darkstar69
schrieb:
Oder überall anecken und daher ein Einzelgänger sein, der im Alltag keinen Erfolg hat und daher seine Dominanz und seine Macht anderweitig erleben und ausleben muss.
Das ist natürlich 'die Kehrseite der Medallie', zumeist sind solche Charaktere wenig bis gar nicht teamfähig, was natürlich - je nach Tätigkeitsbereich - v a im Berufsleben auffällt und dann durchaus dazu führt, dass die Person 'aneckt' bzw Konflikte entstehen.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

23.01.2020 um 10:59
@Rotmilan


Beitrag von GonzoX, Seite 3

Es ist Anke Streckenbach. Im obigen Link ist der Artikel mit Bildern und Namen dazu.

Die Sendung vom MDR "Die Spur der Täter" vom 22.1.20 ist tatsächlich sehr interessant. Es bringt zwar keine wirklich neuen Erkenntnisse, zeigt aber doch eben offiziell Prüffälle auf, zu denen wir bislang nur spekulieren konnten. Es bestätigt damit ein wenig unsere Spekulationen, es bleiben aber Prüffälle.

Es werden zum Ende des Beitrags zu KWW erneut (wie beim NDR) diverse Namen von möglichen Opfern eingeblendet. Z.B. Erika H. (Handschuh),


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

08.02.2020 um 23:18
@Rotmilan
@darkstar69

Was die neuen KWW-Reportagen in "Spur der der Täter" und den Hochglanz-Kriminal-Magazinen angeht, denke ich manchmal, sie bewegen sich ungefähr auf dem level von unseren Diskussionen hier. Also ich bezweifle, dass die Autoren wesentlich mehr Informationen von der Polizei erfahren, als ohnehin schon bekannt sind.
"Spur der Täter" hatte tatsächlich diese Tendenz Richtung Elbe-Weser-Dreieck, was die weiteren potentiellen Opfer angeht. Erstmalig (?) tauchte auch Sonja Ady auf. Aber ob das nun bedeutet, dass es irgendeinen Wink der Ermittler auf diesen Fall gab? Oder haben die Journalisten eigene Überlegungen angestellt?

Man kann ja nur darüber spekulieren, welche Stoßrichtung die Cold-Case-Ermittler der Kripos gerade haben:
Die Hamburger Ermittler hatten bekannt gegeben, sie ermittelten im Familienumfeld Iris S.', gleichzeitig vermuteten sie aber auch einen Zusammenhang zur "Disco-Mordserie 1971-1980"
Die Cuxhavener Einheit sucht nach einem Täter in der Bremerhavener Drogen-Szene und traut diesem auch zu, für eine Serie verantwortlich zu sein.
Da sie aber über eine DNA-Spur verfügen, kann es sich bei dem Herrn nicht um den schon bekannten und verdächtigten "Familienangehörigen" aus Hamburg handeln.

Was diese DNA-Spur aus den Bremerhavener Prostituierenmorden betrifft, finde ich interessant ob man diese noch weiter ausgewertet hat, oder sie nur wie üblich mit anderen schon bekannten Tätern und Fällen abgeglichen hat.
In Bayern und auch in den Niederlanden gibt es neuerdings die Möglichkeit der "Erweiterten DNA-Analyse". Ermittler dürfen aus dem genetischen Code auch Rückschlüsse auf das Aussehen, also Augen- und Haarfarbe usw. des Täters schließen.
Mir ist nicht ganz klar, ob es in Niedersachsen auch schon eine Änderung des Polizei-Gesetzes gegeben hat, oder man bisher nur darüber diskutiert.
Im (ebenfalls niedersächsischen) Mordfall Regina Fischer (1988) wird neuerdings ein Engländer als Täter vermutet - nachdem man die gefundene DNA-Spur etwas genauer betrachtet hat.
Hat es hier - heimlich still und leise ohne Thematisierung der Presse - erstmalig in Deutschland so etwas wie eine Herkunftsanalyse der DNA-Spur gegeben???
Das würde (meinem Verständnis nach) sogar nicht mal das stark kritisierte neue Polizei-Gesetz in Bayern zulassen.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

09.02.2020 um 08:30
GonzoX
schrieb:
In Bayern und auch in den Niederlanden gibt es neuerdings die Möglichkeit der "Erweiterten DNA-Analyse". Ermittler dürfen aus dem genetischen Code auch Rückschlüsse auf das Aussehen, also Augen- und Haarfarbe usw. des Täters schließen.
Mir ist nicht ganz klar, ob es in Niedersachsen auch schon eine Änderung des Polizei-Gesetzes gegeben hat, oder man bisher nur darüber diskutiert.
Habe dazu mal ein bisschen im Internet gesucht und u a einen ganz interessanten Artikel gefunden:
Allerdings ist der Artikel vom 20.02.2019, also nun auch schon fast wieder ein Jahr alt.
Denn die Große Koalition im Bund plant, die Strafprozessordnung zu ändern und bei der DNA-Analyse auch die Betrachtung von Erscheinungsmerkmalen zuzulassen, so wie es etwa in Spanien und den Niederlanden schon praktiziert wird. Der Grund, weshalb es in Deutschland bisher nicht erlaubt ist, liegt hauptsächlich in der Fehlerquote. „Die durch das DNA-Material zugänglichen Informationen sind mit heutigem Kenntnisstand je nach Eigenschaft zwischen 75 bis 99 Prozent belastbar“, sagt Hahn. Mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit könne man etwa vorhersagen, aus welchem biogeografischen Raum die Person kommt. Bei Augenfarben gebe es eine 95-prozentige Treffsicherheit. Bei Haarfarben allerdings reicht die Spanne der exakten Vorhersage von 70 bis 95 Prozent. Als Grundlage für Ermittlungen kann eine solche Information den Blick verengen, manchmal mit fatalen Folgen.
So wie es sich in dem Artikel liest, scheint es für Niedersachsen noch keine derartige Änderung des Polizei - Gesetzes zu geben bzw werden in diesem Zusammenhang lediglich Bayern und Ba-Wü erwähnt:
Deshalb fordern Bayern und Baden-Württemberg nun auch die Erfassung von phänotypischen Merkmalen. Und ich denke, dass das in den nächsten Jahren rechtlich möglich werden wird“, sagt Hahn.
Quelle der Zitate:
https://www.rundblick-niedersachsen.de/mit-biochemie-den-moerdern-auf-der-spur-so-funktioniert-die-dna-analyse/


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

09.02.2020 um 13:36
@GonzoX
Dass die Journalisten nun wirklich so viel mehr Informationen haben, als die Offiziellen, glaube ich auch nicht. Aber dennoch glaube ich, dass gerade der NDR, die Zeit und der Stern usw nichts in die Öffentlichkeit bringen, was vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist. Und ihre informellen Quellen haben sie ja schon. Dennoch hast Du recht, das ist alles nicht offiziell bestätigt.

Bei weit über 200 Prüffällen, kann man sich aber denken, welche da nahe liegen. Und Prüffall bedeutet ja zunächst erstmal, dass überprüft wird, ob eventuell die Möglichkeit bestehen könnte, dass gegebenenfalls Zusammenhänge bestehen könnten.

Leider erhalten wir ja keine Informationen, welche DNA inwiefern überprüft wurden, so dass evtl bestimmte Verdächtige konkret ausgeschlossen werden könnten. Oder ob durch DNA Zusammenhänge von Fällen ermittelt oder ausgeschlossen werden konnten, wäre auch Interessant. Gerade zu den Fällen im Weser-/Elbe-Raum und auch bzgl Heidelberg und Münster.

Ansonsten glaube ich aber schon, dass es strategisch von der Polizei gesteuert wird, dass regelmäßig Veröffentlichungen in den Medien (TV, Podcast, Crime-Zeitschriften, You Tube, etc) erfolgen. Insbesondere dann, wenn auch Interviews von informierten Experten und Kriminalisten selber erfolgen. Es werden dann dennoch keine großen Geheimnisse oder Täterwissen ausgeplaudert, aber es kommen immer ein paar kleine Neuigkeiten zutage. Und wenn dann Prüffälle genannt/gezeugt werden, wird die Polizei dazu ein klein wenig gesagt haben.

So kommen hoffentlich neue Zeugen und Opfer zur Polizei und sagen aus. So wird der moralische und soziale Druck auf den/die Täter erhöht und die Sorge, doch überführt zu werden, wird hoch gehalten. Vielleicht werden dann die nächsten Koffer abgegeben^^

Und dass die Cold Cases alle eröffnet wurden und nun an die Öffentlichkeit gehen, wird auch damit zu tun haben, dass sie Prüffälle sind. Die Ermittler halten sich dann alle Wege offen und gehen manchmal eben auch zweigleisig vor, um an neue Informationen zu kommen. Ist doch klug.

Die Diskussion um die erweiterte DNA finde ich auch sehr spannend und wenn das Fehlerrisiko gesenkt werden kann auch sehr wichtig. Nur leider werden wir zu den Ergebnissen vermutlich auch nicht so viel erfahren. Zu den vermuteten Serien, wie z.B. Weser-/Elbe- Raum und Disco-Mord-Serie usw wäre dies höchst spannend.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

21.02.2020 um 21:19
@ThoFra
@darkstar69

Ich vermute also mal ganz vage, die Ermittler haben hier die neuen Möglichkeiten der "Erweiterten DNA-Analyse" genutzt.
Es erscheint ja durchaus verblüffend, dass man der Öffentlichkeit 26 Jahre nach diesen Prostituierten-Morden erstmalig jene beiden Phantombilder präsentiert.
Könnte es also sein, diese haben durch Ergebnisse jener Analyse an Brisanz gewonnen?
Hat man also beispielsweise Hinweise auf die Haarfarbe des Spurenverursachers gefunden ? -DUNKEL.
Möglicherweise lässt diese DNA-Spur sogar Rückschlüsse auf die Ethnie des vermeintlichen Täters zu.
Um mal etwas konkreter zu werden: ich finde Phantombild Nr. 1 zeigt einen Herrn, dessen Style recht gut dem Sinto-Klischee entspricht.
Und der Vater der - neuerdings mit der "Disco-Mordserie" in Verbindung gebrachten vermissten Iris Schwarz - wuchs im Obdachlosenlager Berzeliusstraße auf. Welches in den 60ern entstand und traditionell (bis heute) in Hamburg als besonders elendes "Zigeuner-Lager" bekannt ist.
Ausgerechnet dort - in einem kleinen Graben direkt an der Einfahrt des Lagers - fand man 1980 die Utensilien (Handtasche, Ausweis etc) des Opfers.


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25.02.2020 um 22:22
GonzoX
schrieb am 21.02.2020:
Ich vermute also mal ganz vage, die Ermittler haben hier die neuen Möglichkeiten der "Erweiterten DNA-Analyse" genutzt.
Ich glaube, das ist eher nicht so. Dazu sind die Angaben irgendwie nicht präzise genug. Die OFA hat vermutlich einfach die Schwerpunkte und die Fragestellungen neu gesetzt. Hätten sie genaueres Wissen zur Ethnie und diese wäre sogar etwas spezieller, dann würden die Polizei da anders vorgehen.

Ob der Fundort der persönlichen Utensilien von Iris Schwarz tatsächlich einen engeren Zusammenhang mit der Lebensgeschichte und ggf Herkunft ihres Vaters zu tun haben könnte, ist tatsächlich eine spannende Frage.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

28.02.2020 um 23:23
Hallo @darkstar69 ,

ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, werden wir vermutlich auch niemals erfahren.
Es ist sicher ein Minenfeld der political correctness, auf das sich die Ermittler begäben, wenn sie in diesem Milieu ermittelten. Schon gar nicht könnten sie mit einer entsprechenden DNA-Analyse ankommen..
Wenn wir schon dabei sind, über die Strategie und Stoßrichtung der Kripos nachzudenken, interessiert mich auch noch die Aussage des Hamburger Kommissars (bei XY), man bringe das Verschwinden Iris' mit der "Disco-Serie 1971-1980" zusammen.
Sieht er wohl die Anfänge der Serie (so wie wir) 1971 in Münster? Oder gibt es einen passenden norddeutschen Fall?
Und warum wohl wird Christina Bohle (Kifferdisco Kasbah, 1982) nicht mehr dazugezählt?

Dieser Fundort der Hinterlassenschaften Iris S' ist wirklich sehr interessant. Hierzu habe ich mir auch noch ein paar Gedanken gemacht - schreibe sie aber später in die entsprechende Diskussion.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

16.03.2020 um 20:49
Hallo an Alle,

war letztes Wochenende nocheinmal privat wieder in Bederkesa.
Dort gab es ja damals den Mordfall Irene Warnke.
Wenn man über die Kanalbrücke fährt (wo Irene wahrscheinlich damals angegriffen und zum Graben geschleift wurde) bis hin zur Kreuzung (jetzt Kreisel) sind es ungefähr 1 km, dann weiter wo sich die damalige Disco befunden hat, sind es nochmal ca. 1,6 km)
Also ca. 2,6 km von der Disco bis zu der Brücke wo sie dann vom Täter angegriffen worden sein muss. Wurde dann ja in einem Graben in der Nähe der Kanalbrücke gefunden. Vielleicht ist sie auch vor dem Täter geflohen (weil verletzt) und dort dann reingefallen und ertrunken. Hat der Täter Irene evtl. von der Disco verfolgt als sie sich auf den Weg nach Hause machte, um evtl zu trampen. War der Täter zu fuss, mit dem Rad, Mofa, Moped unterwegs? Oder kam der Täter Irene mit dem Auto entgegen als sie oben an der Kreuzung bereits war Richtung Lintig und ist dann gleich mit dem Wagen umgedreht, hat das Auto an der Seite irgendwo versteckt und sie dann angegrifffen? Was meint Ihr. Welche Vermutung habt ihr. Wäre mal schön, wenn dieser Mordfall neu aufgerollt und geklärt wird. Bin öfters in Bad Bederkesa unterwegs, gerade zum Wochenende dort am See und immer wenn man über die Kanalbrücke fährt muss ich immer an den Fall denken, das er immer noch nicht geklärt ist, bzw. was damals hier passiert ist. Wäre schön wenn es hierüber mal Neuigkeiten geben würde.


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Frauenmorde im Elbe-/Weserraum

01.08.2020 um 08:54
@curt
Deine Überlegungen bzgl der Begegnung mit dem Täter finde ich sehr interessant, leider weiß man eben recht wenig über den (genaueren) Ablauf der Taten, wenn man die gesamte "Disko - Mordserie" betrachtet.
D h man kann lediglich darüber spekulieren, da gesicherte Erkenntnisse fehlen, es keine (Augen-)Zeugen gab, die die Situation beobachtet hätten o Ä.

Dass der Täter zu Fuß, mit dem Rad, Mofa o Ä unterwegs war, kann ich mir eher nicht vorstellen, würde schon davon ausgehen, dass er sich mit dem Auto fortbewegte, v a wurden teilweise im Zusammenhang mit den "Disko - Morden" (zumindest sofern man diese als "große Serie" betrachtet und nicht als zwei oder drei voneinander unabhängige Serien) ja auch Sichtungen eines Heckflossen - Mercedes berichtet.
Kann mir am ehesten ein "Tramper-Szenario" vorstellen, bei dem Irene zunächst freiwillig zum Täter ins Auto gestiegen ist und diese erst nach dem Einsteigen bemerkt hat, dass es dem Täter um etwas ganz anderes ging, als sie nur ein Stückchen im Auto mitzunehmen.

Ist eigentlich gesichert, dass Irene die Disko tatsächlich alleine verließ oder könnte sie nicht auch bereits in der Disko mit dem Täter "Ins Gespräch gekommen" sein bzw könnte dieser nicht ein Gespräch mit Irene begonnen / gesucht haben, evtl schon mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie sich als potentielles Opfer anbieten / "eignen" würde und ihr dann innerhalb einer (entspannten) Gesprächssituation angeboten haben, sie nach Hause zu fahren - oder sie zumindest ein Stück mitzunehmen?


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