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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

18.06.2020 um 06:58
@Yamaica
Könntest du dir nicht vorstellen, dass jemand im Kleingartenverein sie um Hilfe für etwas gefragt haben könnte und sie dann mit in die Parzelle gegangen ist?
Das ist für mich eine gut vorstellbare Option.

Dass es auch dort so voll ist, wusste ich nicht.

Letztendlich glaube ich aber auch, dass die Fahrt nie angetreten wurde.
Wobei die ganzen Anrufe bei der Polizei ja auf einen Täter, der nicht aus dem nahen Umfeld stammt, hinweisen.

Das ist so vertrackt!
Jedes Mal, wirklich jedes Mal wenn ich zwischen List und Eilenriede unterwegs bin, denke ich an Inka.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

19.06.2020 um 05:04
@annichen

Nein, ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und warum sollte sie auch in eine Parzelle mit reingehen?

Es war Sommer und viele Gartenbesitzer wohnen in dieser Zeit in den Gärten. Auf den vorderen Seiten wurde geschrieben, dass es dort verwilderte, aufgegebene Gärten gibt; die habe ich nie gesehen. Natürlich ist mal einer dazwischen, der verwildert oder vorübergehend ohne Besitzer ist aber grundsätzlich sind die Gärten dort überwiegend vergeben.

Mein Arbeitsweg führt ausschließlich die gesamte Kleestraße entlang, nachmittags oder auch abends bin ich aber auch öfter mal mit dem Hund dort unterwegs und der koloniefreie als auch der koloniegebundene Bereich scheinen mir bei schönem Wetter immer gut belebt. Sogar Pferde und ein Esel wohnen da mittendrin :-)

Ich habe in der Eilenriede morgens eher die Befürchtung, mal auf ein Wildschwein zu treffen als auf einen "Axtmörder".

Aber nur weil ich es für ausgeschlossen halte, heißt das ja nun nicht, dass es nicht doch so gewesen sein könnte. Das Verschwinden von Inka ist absolut rätselhaft und ich denke, dass es nie restlos geklärt werden kann.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

19.06.2020 um 07:29
Nicht dass dieser Fall so ähnlich ist wie der Fall von Petra P.
https://amp.welt.de/vermischtes/article146858353/Wie-sich-Petra-P-31-Jahre-lang-totstellen-konnte.html

Ich kann es mir zwar nicht wirklich vorstellen, aber unmöglich ist es nicht


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

20.06.2020 um 22:32
Wenn sie wirklich auf dem Weg zu MHH entführt wurde, dann ziemlich sicher nicht mit Aufschrei und Tara oder mitten in der Eilenriede. Die einzig denkbare Möglichkeit wäre meiner Meinung nach noch, dass sie einen Platten hatte und jemand ihr Hilfe anbot. Das wäre dann wahrscheinlich irgendwo in einer Parkbucht an den Kleingärten möglich. Eventuell war ihr der "Helfer" sympathisch und sie nahm sein Angebot an, dass er sie mal eben zur MHH und die Ecke fährt. Im Podcast hält auch ihre interviewte Bekannte sowas für möglich, da Inka ziemlich vertrauenseelig gewesen sein soll. Ich denke auch kaum, dass das irgendwem aufgefallen wäre. Das Fahrrad könnte in den Wagen geladen worden sein oder wurde den Kleingärten provisorisch erstmal abgestellt. Wie das bei herrenlosen Fahrrädern nun mal so ist, wechseln diese ungewollt mal schnell den Besitzer.
Und es gab ja auch noch diese Aussage mit den Reißzwecken einer Zeugin hier im Forum, die sich am Tag wo Inka verschwunden ist, ebenfalls einen Platten eingefangen haben will.

So wie die Ermittler damals, halte ich den Zeugen auch für recht glaubwürdig. Die Wahrscheinlichkeit für ein Verbechen ist denke ich mal bedeutend größer, als die Möglichkeit einer Flucht.

Wie hier aber auch schon mal angedeutet wurde, könnte es aber auch eine Flucht oder besser eine kürzere Auszeit gewesen sein, die sie sich nehmen wollte, um vielleicht erstmal ihren Lebensweg in Ruhe zu überdenken. Auf der Flucht lernte sie dann vielleicht ihren Mörder kennen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

21.06.2020 um 13:48
Knotmendes7
schrieb:
Die einzig denkbare Möglichkeit wäre meiner Meinung nach noch, dass sie einen Platten hatte und jemand ihr Hilfe anbot. Das wäre dann wahrscheinlich irgendwo in einer Parkbucht an den Kleingärten möglich.
Diese Variante klappt nur in Büchern. Wenn man den dann zu prognostizierenden Zeitpunkt des Verschwindens i. V. m. dem verschwundenen Fahrrad berücksichtigt, hätten da schon unglaublich viele Zufälle zusammenkommen müssen.

a) der Täter steht genau auf der Wegstrecke von Inka Köntges
b) ... stand dort auch nicht allzu lange, da man sonst zu dieser Zeit wohl mehrere Zeugen hätte, die Fzg. oder Person gesehen hätten
c) das mitgeführte Fahrzeug war groß genug, um Inka sowie deren Fahrrad problemlos zu verladen
d) die Abfahrt wird dann ebenfalls nicht wahrgenommen, was mit Bezug auf Zeitpunkt und wohl der versteckten Örtlichkeit ebenfalls unwahrscheinlich ist

Das Szenario, welches du beschreibst, setzt ja voraus, dass der Täter nicht spontan gehandelt hätte, sondern bereits mit dem Tatvorsatz in den Tag gestartet wäre. Aus meiner Sicht würde dann der Zeitpunkt, welchen der diesbezügliche Täter für sein Vorhaben gewählt hätte, bereits früher in den Morgenstunden bzw. zur weiter vorgerückten Abendstunde sein, um so ein schwächeres Tageslicht zu seinen Gunsten wirken zu lassen.

Deshalb ist aus meiner Sicht einen Verschwinden während der Fahrt zur Arbeit eher unwahrscheinlich. Selbst die gezielte Absicht Inka Köntges habhaft zu werden, scheitert wohl daran, dass sie scheinbar nicht immer den gleichen Weg für die Fahrt zur Arbeit genutzt hat. Die Lösung des Falles ist wohl eher bereits vor dem angenommenen Zeitpunkt des Verschwindens zu suchen, soll heißen, bereits vor dem Zeitpunkt, an dem sie vermeintlich das Haus für die Fahrt zur Arbeit verlassen hat.


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21.06.2020 um 14:06
Triquetrum
schrieb:
Das Szenario, welches du beschreibst, setzt ja voraus, dass der Täter nicht spontan gehandelt hätte, sondern bereits mit dem Tatvorsatz in den Tag gestartet wäre. Aus meiner Sicht würde dann der Zeitpunkt, welchen der diesbezügliche Täter für sein Vorhaben gewählt hätte, bereits früher in den Morgenstunden bzw. zur weiter vorgerückten Abendstunde sein, um so ein schwächeres Tageslicht zu seinen Gunsten wirken zu lassen.
Gab es da nicht eine Zeugin, die an einem der vorangegangenen Tage einen Transporter und drei Männer im Bereich der Kleingartenanlage gesehen haben will? Vielleicht hatte man an der Kleingartenanlage auf ein zufälliges Opfer gewartet und Inka Köntges
kam dort vorbei.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

21.06.2020 um 14:51
brennan
schrieb:
Gab es da nicht eine Zeugin, die an einem der vorangegangenen Tage einen Transporter und drei Männer im Bereich der Kleingartenanlage gesehen haben will?
Diese Zeugin gab es, jedoch wäre dieser Transporter doch wohl mehreren aufgefallen, wenn dieser tatsächlich mehrere Tage oder nur an einem Tag länger vor Ort gewesen wäre. Wir reden von einem Transporter im Bereich der Kleingärten. Berücksichtige ich den Personenkreis, der entsprechende Parzellen pachtet, so ist dieser doch meistens im lebensälteren Bereich zu finden. Dieser Personenkreis ist von Grunde auf mehr misstrauisch und würde auf einen fremden Transporter mit einer Randnotiz im persönlichen Gedächtnis reagieren. Soll heißen, wir hätten wohl einige Zeugen, die diesen Transporter wahrgenommen hätten.

Die wahrscheinlichste Lösung für diese Beobachtung ist wohl eher eine Falscheinschätzung der Situation durch die Zeugin. Vermutlich haben diese nur normale Ladetätigkeiten durchgeführt, kurz ihr Tun eingefroren, um die Radfahrerin passieren zu lassen und somit für die Zeugin den Eindruck erweckt, man fixiere sich auf sie.

Man muss auch sehen, wenn es denn so gewesen wäre, was die Intension der Personen rund um den Transporter gewesen wäre. Eine weibliche Person einzufangen, für welche Zwecke auch immer, unter Außerachtlassung aller Vorsichtsmaßnahmen der Entdeckung. Das Vorhaben ist sicherlich leichter und vor allem unentdeckter zu erledigen, als an einem Vormittag im Hochsommer, mitten in einer Kleingartenanlage einer Großstadt.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.06.2020 um 09:10
Triquetrum
schrieb:
a) der Täter steht genau auf der Wegstrecke von Inka Köntges
Ich würde eher vermuten, dass sie die Wegstrecke durch die Panne verlassen hat und in einer Parkbucht das Rad genauer in Augenschein genommen hat. Ich kenne ein paar Parkbuchten oder besser Parkplätze, die sich abseits der Wege befinden und Platz für circa 3 - 6 Fahrzeuge bieten.
Triquetrum
schrieb:
b) ... stand dort auch nicht allzu lange, da man sonst zu dieser Zeit wohl mehrere Zeugen hätte, die Fzg. oder Person gesehen hätten
Der Täter könnte ja unaufällig im Auto gesessen und Inka beobachtet haben, dann hat er vielleicht die Gelegenheit genutzt und ihr seine Hilfe angeboten. Ein ganz unaufälliger Vorgang, wenn sich zwei Erwachsene auf dem Parkplatz unterhalten. Parkende Autos in den Parkbuchten fallen dort auch nicht auf, sondern sind eher die Regel.
Triquetrum
schrieb:
c) das mitgeführte Fahrzeug war groß genug, um Inka sowie deren Fahrrad problemlos zu verladen
Könnte sein, vielleicht hat sie es erstmal dort abgestellt.
Triquetrum
schrieb:
d) die Abfahrt wird dann ebenfalls nicht wahrgenommen, was mit Bezug auf Zeitpunkt und wohl der versteckten Örtlichkeit ebenfalls unwahrscheinlich ist
Wenn zwei Personen freiwillig in ein Fahrzeug steigen, dann ist das für äußere Betrachter ein unaufälliger Vorgang. Die Parkbuchten oder der kleine Parkplatz liegen außerdem meist seitlich durch eine Einfahrt abseits von den Wegen, so z.B. bei einer etwas größeren Parkbucht an der Kleestraße.

Was das verschwundene Fahrrad betrifft, so ist das denke ich eher die kleinste Ungereimtheit, denn Fahrräder werden laufend gestohlen. Mir selbst wurde mal ein abgeschlossenes Rad in einer belebten Gegend gestohlen, obwohl ich nur eine Stunde abwesend war.

Die Uhrzeit ist vielleicht ein bisschen ungewöhlich, ja. Der ganze Fall ist halt auch ziemlich verquer. Aber auch solche Fälle kommen halt immer wieder mal vor.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.06.2020 um 09:53
Mancini_P
schrieb am 17.06.2020:
Nach Durchlesen der Beiträge sticht für mich eine Sache in ihrere Seltsamkeit besonders hervor und ich stimme damit mit vielen überein, die dies schon erwähnt haben. Warum sollte Inka, nachdem sie diesen Weg schon oft mit Fahrrad gefahren war, jemanden nach dem Weg fragen?!
Das ist für mich das Seltsamste am ganzen Fall. Laut NDR-Podcast fuhr sie bereits 14 mal mit dem Rad zur MHH. Ist sie denn sonst immer andere Wege gefahren, nur an dem Tag einen anderen? Wenn man vierzehnmal mit Rad durch die Eilenriede gekurvt ist, dann hat man doch irgendwann eine Art räumliche Vorstellung davon, wie, wo und in welcher Richtung man fahren muss, um ans Ziel zu gelangen, selbst wenn man mal einen anderen Weg nimmt.
Die Eilenriede ist ja nicht der peruanische Regenwald. Wenn sie sonst die Eilenriede nur umschifft und sie an dem Tag zum ersten mal durchquert hat, dann würde es jedoch Sinn ergeben.
Doch laut NDR-Podcast würde sie ja stets die schönste und nicht die schnellste Route nehmen. Dann wiederum macht aber ein 14-tägiges umschiffen der Eilenriede durch den Stadtverkehr auch keinen Sinn.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.06.2020 um 21:50
Knotmendes7
schrieb:
Ich würde eher vermuten, dass sie die Wegstrecke durch die Panne verlassen hat und in einer Parkbucht das Rad genauer in Augenschein genommen hat.
Hinsichtlich eines solchen Handelns würde ich dir recht geben, wenn sie mit einem Pkw unterwegs gewesen wäre. Da sie aber mit dem Fahrrad unterwegs war, besteht nicht zwingend eine Notwendigkeit nach einer geeigneten Örtlichkeit Ausschau zu halten, um das vorhandene Problem zu begutachten.

Recht gebe ich dir mit der erwähnten Möglichkeit hinsichtlich des Verschwinden des Fahrrads. Dieses muss nicht unbedingt durch einen möglichen Täter mitgenommen worden sein. Selbiges findet, vorallem unabgesperrt, in der Großstadt schnell einen neuen Nutzer.

Trotzdem bleibt diese Variante zur sommerlichen Tageszeit ein zu großes Risiko, welches der mögliche Täter unter Berücksichtigung der Dämmerung/Dunkelheit sichtlich minimieren könnte. Deshalb bin ich auch ziemlich sicher, dass das Verschwinden von Inka Köntges, sollte es nicht auf freiwilliger Basis gewesen sein, nicht zu diesem Zeitpunkt seinen Ursprung fand.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

29.07.2020 um 20:33
Könntet ihr euch vorstellen, dass die aktuellen Entwicklungen im Fall Maddie (Grabungen bei Hannover) mit Inka zu tun haben könnten?

Der Verdächtige da hat ja kein bestimmtes Beuteschema.

Ich könnte mir schon eine Verbindung vorstellen...


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

29.07.2020 um 20:44
@annichen
Völlig aus der Luft gegriffen sind Deine Überlegungen nicht. Eben weil CB kein festes Beuteschema hat und Inkas Leiche nie aufgetaucht ist.
Warten wir mal ab, was bei den Grabungen herauskommt.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

29.07.2020 um 21:15
Aber Inka verschwand bereits im Jahr 2000. Da hatte C.B. den Garten noch lange nicht.

Von daher gehe ich nicht davon aus.

Bei Inka glaube ich auch nicht an einen Zufallstäter.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

29.07.2020 um 21:36
Triquetrum
schrieb am 21.06.2020:
Diese Variante klappt nur in Büchern. Wenn man den dann zu prognostizierenden Zeitpunkt des Verschwindens i. V. m. dem verschwundenen Fahrrad berücksichtigt, hätten da schon unglaublich viele Zufälle zusammenkommen müssen.
Da hast du natürlich nicht Unrecht. Aber trotzdem basieren nicht wenig Kriminalfälle auf genau diesen Zufällen.
Dass ein Täter mit einem wagen Plan im Kopf in der Gegend um die Hochschule herumfährt, wo sich auch prozentual viele junge Frauen aufhalten, halte ich für plausibel (siehe auch Ted Bundy, Vergewaltigungsserie an der Bochumer (?) Uni). Vielleicht, sogar vermutlich, ist er da öfter rumgefahren und hat nach einer Möglichkeit Ausschau gehalten. Und dann war da Inka, jung, aufgeweckt und gutmütig. Dann kann es schnell und für die außenstehenden Leute harmlos abgelaufen sein.
Ich denke so brutal und banal läuft das häufiger ab. Bruchteile einer Selunde entscheiden da und man gerät plötzlich aus einer scheinbar sicheren Situation in eine gefährliche Lage.


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29.07.2020 um 21:50
Pinkpony
schrieb:
Aber Inka verschwand bereits im Jahr 2000. Da hatte C.B. den Garten noch lange nicht.
Ok, dann können wir diese Option streichen, weil es zeitlich gar nicht passt. Seit wann hatte C.B. genau den Kleingarten gemietet? Ich überlege gerade, ob ein anderer Fall passen könnte.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

29.07.2020 um 22:01
Aber er hatte viele wechselnde, auch große Autos. Und so eines wurde ja auch auf ihrem Arbeitsweg in der dortigen Schrebergartensiedlung gesichtet 🤔

Wobei ich auch nicht glaube das er hiermit was zu tun hat. Ist und bleibt für mich ein "Familienfall"


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

29.07.2020 um 22:01
@Rotmilan
Er müsste zwischen 2007 und 2012 in Hannover gelebt haben.

Diskussion: Vermisstenfall Madeleine McCann (Beitrag von Pinkpony)


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

30.07.2020 um 10:55
Soup
schrieb:
Dass ein Täter mit einem wagen Plan im Kopf in der Gegend um die Hochschule herumfährt, wo sich auch prozentual viele junge Frauen aufhalten, halte ich für plausibel (siehe auch Ted Bundy, Vergewaltigungsserie an der Bochumer (?) Uni)...
Richtig, so etwas gibt es, jedoch fehlt in Bezug auf den Fall Inka Köntges eine entscheidende Sache, nämlich der entsprechende Serientäter zu dieser Zeit in Hannover und Umgebung.
annichen
schrieb:
Könntet ihr euch vorstellen, dass die aktuellen Entwicklungen im Fall Maddie (Grabungen bei Hannover) mit Inka zu tun haben könnten?
Der Fall passt nicht annähernd in die Zeitachse und Bewegungsprofil des Christian B. Unabhängig davon wird derzeit eh jedes ungeklärte Verbrechen oder eben auch Vermisstenfall, der in das Schema des Christian B. passen könnte, unter die Lupe genommen. Der Name Inka Köntges gehört leider oder zum Glück, je nachdem welche Option man in diesem Fall präferiert, nicht dazu.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

30.07.2020 um 12:16
Triquetrum
schrieb:
Richtig, so etwas gibt es, jedoch fehlt in Bezug auf den Fall Inka Köntges eine entscheidende Sache, nämlich der entsprechende Serientäter zu dieser Zeit in Hannover und Umgebung.
Es muss nicht zwingend ein Serientäter sein. Die von mir angeführten Beispiele dienten lediglich der Darstellung, dass es viele Taten gibt, die unter diesen scheinbar zufälligen Bedingungen begangen worden ohne dass sich Opfer in objektiv gefährlichen, grundsätzlich präventiv zu vermeidenden Situationen befanden.
Könnte auch ein Täter gewesen sein, der schlicht "endlich" mal seine Fantasien ausgelebt hat. Es muss unter keinen Umständen jemand sein, der dies öfter tut bzw getan hat.
Es reicht ja einen wagen Plan zu haben und dann Affekt die Situation auszunutzen. Wenn derartige Ideen in einem Menschen brodeln, kann es immer sofort kippen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

30.07.2020 um 12:38
Soup
schrieb:
Es muss nicht zwingend ein Serientäter sein. Die von mir angeführten Beispiele dienten lediglich der Darstellung, dass es viele Taten gibt, die unter diesen scheinbar zufälligen Bedingungen begangen worden ohne dass sich Opfer in objektiv gefährlichen, grundsätzlich präventiv zu vermeidenden Situationen befanden.
Damit hast Du im Prinzip schon Recht. Nur ist es so, dass Ersttäter nicht so routiniert sind, was absolute Spurenvermeidung und eine perfekte Leichenverbringung betrifft.
Sogar bei Serientätern, werden die Leichen meist gefunden- z. Bsp. bei Norderstedt Mörder Hans- Jürgen Schröder oder Göhrde Mörder Kurt Werner Wichmann, Manfred Seel u.a. Nur den Täter fand man nicht, bzw., konnte erst Jahrzehnte später, oder nach dese eigenem Ableben als Täter ermittelt werden.
Soup
schrieb:
Könnte auch ein Täter gewesen sein, der schlicht "endlich" mal seine Fantasien ausgelebt hat.[/quote
Soup
schrieb:
Es muss unter keinen Umständen jemand sein, der dies öfter tut bzw getan hat.
Rotmilan:
Das spricht aber gegen jede kriminalpsychologische Erkenntnis. Denn meist ist zunächst die Phantasie da, die Täter beginnen oft in der Kindheit schon damit, Tiere zu quälen , fallen häufiger durch delinquentes Verhalten auf. Aber selbst wenn der Serientäter zunächt gar nicht auffällig ist, steigern sich die Phantasien in der Regel nach einer "erfolgreichen" Tat- dem ersten Frauenmord, weiter.
Es ist eben nicht so, dass dann alles wieder gut ist, weil man einen Mord einmal durchgezogen hat, seine Phantasien einmal in die Tat umgesetzt hat und danach nicht dingfest gemacht wurde.
Soup
schrieb:
Wenn derartige Ideen in einem Menschen brodeln, kann es immer sofort kippen.
Rotmilan:
Das stimmt wohl, nur ist es etwas schwierig, bei einer Spontantat, wenn es im Täter gerade "kippt" ( angenommen, Inka wäre das Opfer eines perversen Spontantäters) auch noch sämtliche Spuren, ihr Fahrrad und ihre Leiche ausgerechnet zu einer Zeit am frühen Vormittag in der stark frequentierten Eilenriede auf Dauer so perfekt zu beseitigen. Und das Ganze ohne jegliche Zeugen.
Die meisten Leichen werden schon gefunden, oftmals als Zufallsfund, durch Hundespaziergänger, Pilzsammler etc.


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